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Flughafen Wien setzt Schnelltests im Conferencing-Bereich ein

Der Flughafen Wien-Schwechat wirbt in einer aktuellen Aussendung für die Meeting- und Koferenzmöglichten, die in der so genannten Airport City zur Verfügung stehen. Dabei wird die Möglichkeit diese mittels Durchführung von Antigen-Schnelltests sicherer zu machen besonders stark hervorgehoben. “Im Rahmen seines Veranstaltungsangebots „Vienna Conferencing“ bietet der Flughafen Wien COVID-19 Antigen-Schnelltests für alle Gäste, große Meetingräume, in denen der erforderliche Mindestabstand problemlos eingehalten werden kann und nützliche Zusatzleistungen, wie eine professionelle Desinfektion der Eventflächen. So können Veranstaltungen Corona-sicher und unter Einhaltung aller behördlichen Auflagen gut durchgeführt werden”, so der Wiener Flughafen in einer Medienaussendung. Probeweise kamen in den vergangenen Tagen bei Veranstaltungen, die im Office Park 4 durchgeführt wurden, die neuen Schnelltests zum Einsatz. Das Verfahren habe sich bewährt: Medizinisches Personal nimmt einen Rachenabstrich und binnen 15 Minuten soll das Ergebnis feststehen. Wer negativ ist, darf teilnehmen. Bei positiven Testungen wird die jeweils zuständige Gesundheitsbehörde informiert, die gegebenenfalls einen PCR-Test zu Verifizierung veranlassen kann. In Zukunft will der Wiener Flughafen das Verfahren auch im Bereich der Passagierabfertigung einsetzen. Ein genauer Termin hierfür steht allerdings noch nicht fest.

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Ryanair drängt Basis Wien in unbezahlte Urlaube

Den Beschäftigten der Ryanair-Basis Wien steht ein mitunter frostiger Winter bevor, denn der irische Billigflieger drängt das in Österreich stationierte Boeing-737-Personal in unbezahlte Urlaube. Im Anschluss könnte vielen anstatt dem Vollzeitjob eine Teilzeitbeschäftigung blühen. Ryanair hat derzeit drei Maschinen des Typs Boeing 737-800 am Flughafen Wien gebased und kürzte nach Beginn der Corona-Pandemie die Gehälter um bis zu 20 Prozent. Ähnlich wie bei der Konzernschwester Lauda gab es nur ein kurzes Zeitfenster, in dem per E-Mail die Zustimmung erteilt werden musste. Die meisten in Österreich stationierten Ryanair-Piloten und -Flugbegleiter sind über die Leiharbeitsfirmen Workforce und Crewlink beschäftigt. Letztere stellt auch Personal für für Lauda. Ryanair verstand es seit er Eröffnung der Boeing 737-Basis in Wien mit dieser Druck auf die A320-fliegende Schwester Lauda auszuüben. Immer wieder rieb man den Beschäftigten unter die Nase, dass die Boeing 737-800 nicht nur mehr Sitzplätze hat, sondern Ryanair günstiger und effizienter produzieren könnte. Wieder und wieder drohte die Lauda-Geschäftsführung damit, dass wenn die gewünschten Einsparungen beim Personal nicht erzielt werden, dass dann Ryanair selbst übernimmt und alle Lauda-Jobs gehen verloren. Der Umstand, dass Ryanair nun die drei eigenen in Wien stationierten Boeing 737-800 für rund zwei Monate aus der Planung nimmt, das Personal in diesem Zeitraum auf unbezahlte Urlaube schicken will und beabsichtigt dieses anschließend zunächst in Teilzeit zu beschäftigen, kommt ein wenig überraschend. Die Wiener Lauda-Europe-Belegschaft rechnete damit, dass die Ryanair-Base fliegen wird, jedoch bei der Konzernschwester eingespart wird. Hierzu ist allerdings auch zu erwähnen, dass Lauda-Chef David O’Brien den österreichischen Flugbegleitern in

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Stichprobe: So mies läuft es bei den Airlines in Wien

Im kommerziellen Linienverkehr läuft es derzeit nicht schlecht, sondern sprichwörtlich hundsmiserabel: Die stichprobenartig erhobene Auslastung der Flüge am Flughafen Wien vom Wochenende zeigt deutlich, dass selbst Kampfreisangebote im einstelligen Eurobereich die Nachfrage nicht ankurbeln können. Nicht nur Austrian Airlines, sondern auch Billig-Konkurrenten wie Wizzair, Ryanair/Lauda, Easyjet und bleiben sprichwörtlich auf ihren Flugscheinen sitzen. Eingehend stellt sich natürlich sofort die berechtigte Frage: Wie lange können und wollen sich die am Flughafen Wien tätigen Anbieter den miserablen Absatz und damit desaströse Einnahmen noch leisten? Ryanair und ihre Tochter Lauda hatten am Wochenende im durchschnittlich 30 bis 40 Passagiere pro Flug an Bord. Der von Lauda verwendete Maschinentyp Airbus A320 verfügt über 180 Sitze, so dass sich ein Ladefaktor 16,67-22,22 Prozent ergibt. Anders ausgedrückt: Gerundete 80 Prozent der Sitze in den Lauda-Maschinen waren leer. Bei jenen Flügen, die mit Boeing 737 von Ryanair, Buzz oder Malta Air bedient wurden, sieht der Ladefaktor noch schlechter aus, da das Muster mit 189 Plätzen bestuhlt ist. So ergibt sich auf der Boeing 738-800 eine durchschnittliche Auslastung von 15,87-21,16 Prozent. Am Sonntag stellte der Kurs FR7361 (Bergamo-Wien) mit etwa 60 Passagieren (zirka 31,75 Prozent Auslastung) eine positive Ausnahme dar. Der Wien-Flugplan wurde erst vor wenigen Tagen drastisch gekürzt. Bei den Lufthansa-Töchtern Eurowings und Swiss waren sogar noch weniger Passagiere an Bord. Im Schnitt waren es pro Flug etwa 20 Passagiere. Exemplarisch wird die prozentuale Auslastung für einen mit 144 Sitzen bestuhlten A319 dargestellt: 13,89 Prozent. Anders Ausgedrückt: Über 86 Prozent der Sitzplätze waren leer. Eurowings hat derzeit

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Winterflugplan: Deutlich weniger Arbeit für Lauda-Basis Wien

Am Donnerstag kündigte die Ryanair Group an, dass das Angebot streckennetzweit erneut zurückgefahren wird. Davon ist auch die Wiener Basis der Tochtergesellschaft Lauda betroffen. Im Winterflugplan 2020/21 sind mit Mailand-Malpensa und London-Stansted nur noch zwei Ziele, die täglich bedient werden, geplant. Auf allen anderen Strecken kommt es zu drastischen Kürzungen. Neuaufnahmen wie Banja Luka sind in den Sommer 2021 verschoben worden. Ein Blick auf den Wiener Winterflugplan der Ryanair Group zeigt eindeutig, dass es für die Tochtergesellschaft Lauda Europe deutlich weniger Flugaufträge geben wird, denn alle Verbindungen werden unter dem Code der Konzernschwester Ryanair DAC im Wetlease durchgeführt. Firmenchef David O’Brien bereitete die Belegschaft vor einigen Tagen darauf vor, dass in Wien drastisch gekürzt wird, berichtete Aviation Direct. Derzeit sind in Wien zehn Airbus A320, betrieben von Lauda, und drei Boeing 737-800, betrieben von Ryanair, stationiert. Aus der untenstehenden Übersicht, die den Datenstand vom 16. Oktober 2020, darstellt, ist ersichtlich, dass Mailand-Malpensa und London-Stansted die einzigen Destinationen sind, die täglich bedient werden sollen. Für Dezember 2020 ist die tägliche Wiederaufnahme der Madrid-Strecke angekündigt, wobei dies von der Nachfrage und der weiteren Entwicklung der Pandemie abhängt. Dortmund und Rom-FCO werden fünfmal pro Woche angeflogen. Mit vier Umläufen werden Athen, Charleroi, Köln/Bonn, Lissabon, Bergamo und Barcelona bedient. Alle anderen Ziele werden, sofern nicht ohnehin aus dem Flugplan gestrichen, maximal dreimal pro Woche ab Wien angesteuert. Gar nicht mehr enthalten sind Klassiker wie Fuerteventura, Marrakesch, Agadir und Paris. Neuaufnahmen wie Banja Luka wurden vorläufig abgeblasen und in den Sommerflugplan 2021 verschoben. Die nachstehende

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In Kürze: Corona-Schnelltests im Terminal 3 in Wien

Am Dienstag wurde im Terminal 3 des Wiener Flughafens eine Corona-Schnelltest-Station aufgebaut werden. Im Rahmen eines Probebetriebs, den Austrian Airlines auf ausgewählten Routen innerhalb Europas anbieten möchte, soll die Inanspruchnahme vorerst kostenfrei sein. Einen genauen Termin für den Start nannte die Airline jedoch nicht, denn noch stehen die behördlichen Genehmigungen aus. “Austrian Airlines plant gemeinsam mit dem Flughafen Wien demnächst einen Probebetrieb, bei dem Passagiere COVID-19-Antigen-Schnelltests nutzen können. In diesem Probebetrieb sollen Passagiere auf einer ausgewählten Europastrecke die Möglichkeit erhalten, Schnelltests freiwillig und kostenlos durchzuführen. Im Rahmen des Tests sollen Abläufe und Prozesse geprüft werden. Die Erkenntnisse möchte man dann für die Ausgestaltung des Testangebots nutzen”, so eine Sprecherin von Austrian Airlines. Der vor Ort vorgesehene Ablauf ist wie folgt: Zunächst scannen Passagiere ihre Bordkarte und geben einige zusätzliche Daten über einen Touchscreen ein. Anschließend werden die Probe genommen und der Schnelltest durchgeführt. Das Ergebnis soll innerhalb von zehn Minuten feststehen. Mit dieser Zeitspanne wird deutlich Sichtbar auf Transparenten der Teststation geworben. Das Angebot wird sich kurz vor der Bordkartenkontrolle im Terminal 3 des Wiener Flughafens befinden. Momentan ist es allerdings so, dass ein negatives Schnelltest-Ergebnis zu keinen Einreiseerleichterungen führt. Innerhalb der EU sind die Voraussetzungen hierfür noch nicht geschaffen, da es einheitlichen Regeln bedarf. Das bedeutet konkret, dass weiterhin in vielen Staaten ein negativer PCR-Test vorgelegt werden muss. Ob sich an dieser Praxis etwas ändern wird oder nicht: Das ist noch völlig offen. Jedenfalls wollen Austrian Airlines und der Flughafen Wien bereit sein und testen daher die Abläufe. Insbesondere

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Urteil: Laudamotion hat einen Betriebsrat

Das fliegende Personal der Lauda-Basis Wien hat einen Betriebsrat, denn die Wahl ist gültig. Dies urteilte das Landesgericht Korneuburg. Die von der Geschäftsleitung eingebrachte Anfechtung der Betriebsratswahl wurde abgewiesen. Auch der Antrag, dass die Wahl ungültig ist, wurde abgeschmettert. Die Laudamotion GmbH bleibt nun auch auf den Kosten des Verfahrens, inklusive der Anwaltskosten des Betriebsrats, sitzen. Gegen das Urteil kann die Geschäftsführung allerdings noch ein Rechtsmittel einlegen. Am 9. Oktober 2019 wählte das fliegende Personal der Laudamotion GmbH einen neuen Betriebsrat. Der zuvor amtierende war zurückgetreten. Bereits unmittelbar vor der Wahl behauptete das Komitee, dass die Geschäftsleitung notwendige Listen nicht zur Verfügung stellen würde. Daher identifizierte man die Wahlberechtigten über ihre Dienstausweise, auf denen das Eintrittsdatum ersichtlich ist. Die Lauda-Geschäftsleitung anerkannte den neuen Betriebsrat nicht und brachte eine gerichtliche Anfechtung vor dem Landesgericht Korneuburg, das als Arbeits- und Sozialgericht fungiert, ein. Zwischenzeitlich kündigte man mit Ausnahme eines Mitarbeiters sämtliche Betriebsräte und missachtete den gesetzlichen Kündigungsschutz, kritisierte die Gewerkschaft Vida wiederholt. Das nunmehrige Urteil weist das Begehren der Laudamotion-Geschäftsführung vollständig ab und verdonnert das Unternehmen auch zur Bezahlung sämtlicher Kosten, die aufgrund des Verfahrens entstanden sind. Bedingt durch die Corona-Pandemie zog sich das Verfahren in erster Instanz mehr als ein Jahr hin. Theoretisch kann noch ein Rechtsmittel eingelegt werden, jedoch schaffte die Ryanair Group bereits auf eine andere Art und Weise Fakten: Die Laudamotion GmbH stellt mit Ende des Monats den Flugbetrieb ein und künftig übernimmt deren Dienstleistungen die Lauda Europe Ltd mit Sitz in Malta. Das neue Unternehmen hat keinen

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Commerzialbank: WKStA ermittelt gegen Frequentis-Berater

Im Zusammenhang mit der mehr als 30 Millionen Euro schweren Anlage, die das Software-Unternehmen Frequentis, das auch Produkte für die Luftfahrt anbietet, bei der Commerzialbank Mattersburg im Burgenland AG, die in den Konkurs geschlittert ist, getätigt hat, ermittelt nun die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft. Im Raum steht der Vorwurf, dass Schmiergeld an einen Berater des Hightech-Unternehmens geflossen sein könnte. Die ehemalige Vorständin der Pleite-Bank, Franziska Klikovits, sagte laut Österreichischem Rundfunk, in ihrer Einvernahme, dass sie sich an zumindest 80.000 Euro erinnern kann. Diese wären im Jahr 2016 als “inoffizielle Provision” an “einen Frequentis Mitarbeiter” übergeben worden, zitiert der ORF. So wäre der Abzug der hohen Geldsumme verhindert worden. Frequentis betont, dass der von Klikovits genannte “Mitarbeiter” ein externer Berater gewesen sein soll. Die ehemalige Bankchefin behauptet in iher Beschuldigtenvernehmung, aus der der ORF zitiert, dass es im Zuge von Fälligkeitsverlängerungen zu erneuten Bargeldübergaben gekommen sein soll. Die Übergabe soll jedoch nicht durch Klikovits selbst, sondern einen Angestellten der Bank erfolgt sein. Der ORF konfrontierte den Frequentis-Berater mit den Vorwürfen. Dieser soll auf Verantwortliche des Unternehmens verwiesen haben, die Geldflüsse verneint haben, auf das laufende Ermittlungsverfahren verwiesen haben und anschließend den Hörer aufgelegt haben. Frequentis verlor durch die Commerzialbank-Malversationen, die letztlich zur behördlichen Schließung und zum Konkurs führten, rund 31 Millionen Euro. Aufgrund des Umstands, dass laut Masseverwalter kaum Vermögenswerte vorhanden ist, dürfte wenn überhaupt nur eine sehr geringe Quote herausschauen.

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Wien auf Rekordkurs, doch dann kam Corona

Der größte Flughafen Österreichs, Wien-Schwechat, konnte zu Beginn des Jahres 2020 den Rekordkurs fortsetzen: Im Jänner verzeichnete man ein 14-prozentiges Passagierplus auf 2.093.673 Reisende. Auch die Anzahl der Flugbewegungen legte um sieben Prozent auf 19.507 Starts oder Landungen zu. Dieser Trend setzte sich auch im Feber 2020 fort, denn es wurden 2.017.461 Fluggäste gezählt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat ein Zuwachs von acht Prozent. Im selbigen prozentualen Ausmaß steigerte sich auch die Anzahl der Flugbewegungen auf 18.627 Starts oder Landungen. Doch dann kam Corona und alles ändere sich. Im März 2020 nutzten 808.666 Passagiere den Wiener Flughafen, um 66 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Flugbewegungen halbierten sich auf 10.478 Starts oder Landungen. Den Tiefpunkt erreichte der größte Airport Österreichs im April 2020: Nur 12.632 Reisende wurden während dem Lockdown-Monat gezählt. Durchgeführt wurden 960 Flüge. Seit Mai 2020 kann Wien – den Umständen, die der Corona-Pandemie geschuldet sind – wieder zulegen. So macht sich in den Zahlen die frühe Wiederaufnahme einiger Verbindungen der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizzair deutlich bemerkbar: Es wurden insgesamt 1.067 Flugbewegungen mit 20.202 Reisenden gezählt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat war es aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn der Rückgang lag bei 96 Prozent bzw. 99 Prozent. Einen weiteren wichtigen Punkt im „Comeback“ von Wien-Schwechat kann man auf das Wiederanlaufen des Austrian-Airlines-Streckennetzes zurückführen. Im Juni 2020 flogen 138.124 Fluggäste auf 2.453 Flugbewegungen. Das Minus im Vergleich mit dem Vorjahresmonat lag bei 95 Prozent bzw. 90 Prozent. Die weitgehende Aufhebung zahlreicher Reisebeschränkungen im Juli

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Wizzair fährt das Angebot in Wien massiv zurück

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair kündigt neue Strecken und Aufstocken ab Wien-Schwechat stets groß an, doch Streichungen, Reduktionen und Streckenaufgaben verschweigt der Carrier. Das Angebot ab Wien wurde in den vergangenen Wochen sehr stark ausgedünnt. Gleichzeitig sind viele Ziele zur Wiederaufnahme angekündigt, wobei sich darunter viele „Kandidaten“ befinden, bei denen der Start im Dezember 2020 aufgrund der beiderseitigen Einreise- und Quarantänebestimmungen unwahrscheinlich erscheint. Im November 2020 wird Wizzair ab Wien-Schwechat ein regelrechtes Minimalprogramm anbieten. Auf dem Flugplan stehen dem aktuellen Informationsstand nach nur Tirana, Dortmund, Köln/Bonn, Billund, Bremen, Athen, Brindisi, Catania, Mailand-Malpensa, Neapel, Rom-FCO, Pristina, Eindhoven, Barcelona, Teneriffa, Kiew und Málaga. Wie aus untenstehender Tabelle ersichtlich, werden viele der genannten Ziele derzeit gar nicht bedient und sollen im November wiederaufgenommen werden. Aufgrund der allgemein schlechten Nachfragesituation, die den Einreise- und Quarantänebestimmungen geschuldet ist, befinden sich mehrere „Wackelkandidaten“ auf der Liste. Die Urlaubsdestination Eilat in Südisrael flog komplett aus dem Flugplan. Die enormen Kürzungen, die Wizzair „still und heimlich“ vorgenommen hat, stehen in krassem Widerspruch zu den Äußerungen von Firmenchef Jozsef Varadi, dass es in Wien gut laufen würde. Die Einstellung vieler einstiger Rennstrecken zeigt eher, dass auch der Billigflieger Wizzair auch mit einstelligen Ticketpreisen die Maschinen nicht füllen kann. Nur wenige Strecken dürften tatsächlich den Umständen entsprechend gut laufen, denn sonst hätte Wizzair diese längst eingestellt. Auffällig sind auch die häufigen Rabatt-Aktionen, die das ungarische Luftfahrtunternehmen subjektiv empfunden mehrmals wöchentlich durchführt. Überraschend sind die massiven Kürzungen, die Wizzair in Wien vorgenommen hat, keinesfalls. Sie spiegeln lediglich die aktuell für alle Fluggesellschaften

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Lauda schließt Basis Düsseldorf bereits am 19. Oktober 2020

Die österreichische Laudamotion wird die Basis Düsseldorf bereits mit 19. Oktober 2020 schließen. Ursprünglich sollte diese offenbleiben, einige Wochen später wurde die Schließung per 30. Oktober 2020 kommuniziert. Nun wird der Flugbetrieb mit in Deutschland stationierten Flugzeugen noch früher enden. Ende September 2020 stellte die Lauda-Basis Stuttgart ihren Betrieb ein. Auch diese Schließung wurde vorgezogen. Die Beschäftigten in Baden-Württemberg erhielten ihre Kündigungen im Sommer 2020 zugeschickt. Auch jene in Nordrhein-Westfalen werden mit der Schließung ihrer Basis ihre Jobs verlieren. Die entsprechenden Schreiben wurden längst zugestellt und zahlreiche Kündigungsschutzklagen werden in Deutschland bereits vor den örtlich zuständigen Arbeitsgerichten verhandelt. Unter Ryanair-Flugnummern bediente Lauda ab Düsseldorf ein aus 22 Destinationen (Sommer- und Winterflugplan kumuliert) bestehendes Streckennetz. Vor Ort waren bis zu sechs Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 stationiert. Düsseldorf und Stuttgart wurden – im Gegensatz zu Wien und Palma de Mallorca – nie auf die Nachfolgegesellschaft Lauda Europe Ltd. umgestellt. Daher ist ab dem NRW-Airport weiterhin die österreichische Laudamotion, die mit Ende Oktober 2020 ihren Flugbetrieb endgültig einstellen wird und anschließend liquidiert werden soll, tätig. Die letzten von Lauda ab Düsseldorf durchgeführten Flüge werden am 19. Oktober 2020 die Umläufe nach Heraklion, Korfu, Kos, London-Stansted, Faro, Las Palmas, Barcelona und Palma de Mallorca sein. Alle anderen Ziele werden bereits in den Tagen zuvor letztmalig bedient oder sind bereits eingestellt (beispielsweise Skavsta, Bergamo, Neapel, Lanzarote, Sevilla, Teneriffa Süd, Marrakesch und Kopenhagen). Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber wollte sich auf Anfrage zur vorzeitigen Einstellung des Flugbetriebs in Düsseldorf nicht äußern. Die Nachfolgegesellschaft Lauda Europe Ltd, die

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