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Lockdown: AUA-Lounge bleibt geöffnet

Die österreichische Bundesregierung verfügte mittels Verordnung unter anderem die Schließung von Gastronomiebetrieben. Das überaus kryptisch formulierte und zum Teil widersprüchliche Dokument sieht aber Ausnahmen für die Beförderungsbranche vor. Austrian Airlines wird die Lounge im Schengen-Bereich des Wiener Flughafens offenhalten. Die Rechtsabteilung von Austrian Airlines analysierte die Verordnung umfassend. Letztlich ist die Entscheidung getroffen worden, dass die Lounge offenbleiben kann. „Unsere Lounge bleibt wie bisher auch weiterhin geöffnet. Die Hygiene- und Abstandsregeln sowie die MNS-Pflicht in der Lounge bleiben unverändert. Der Mund-Nasen-Schutz ist in der Lounge immer zu tragen, auch am Weg zum Buffet oder in den Sanitärbereichen. Der MNS darf nur während des Sitzens bei den Tischen abgenommen werden“, erläuterte Konzernsprecherin Tanja Gruber gegenüber Aviation Direct. Der Flughafen Wien wird die eigenbetriebene Lounge ebenfalls offenhalten, jedoch das Buffet schließen. Stattdessen wird den Besuchern beim Verlassen des exklusiven Wartebereichs ein Snackpaket mitgegeben. In den Gastronomiebetrieben dürfen Speisen und Getränke nicht konsumiert werden, lediglich Take-Away ist erlaubt. Das Trinken und Verspeisen kann völlig legal direkt vor dem Lokal erfolgen, nähere Einzelheiten dazu in diesem Artikel.

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Flughafen Wien: Essen und Trinken im Lokal verboten, direkt davor aber erlaubt

Das Konsumieren und Speisen und Getränken ist aufgrund der jüngsten Covid-19-Schutzmaßnahmenverbordnung seit Mitternacht bis zumindest 30. November 2020 nicht mehr gestattet. Wohl aber dürfen die Betriebe „zum Mitnehmen“ verkaufen. Das führt zu einem absurden Umstand. Verboten ist nämlich nur das Konsumieren von Speisen und Getränken in den Gastronomiebereichen. Auf Sitzbänken des Airports, zum Beispiel direkt gegenüber des Lokals, allerdings nicht. Somit können beispielsweise Schnitzelsemmel und Bier im Gastrobetrieb „zum Mitnehmen“ gekauft werden und völlig legal ein paar Schritte entfernt verspeist bzw. getrunken werden. Im Lokal ist es nicht erlaubt. Ähnlich obskur wird es hinsichtlich der vom Flughafen Wien betriebenen Sky Lounge, denn das Buffet ist geschlossen. Alle anderen Angebote stehen weiterhin zur Verfügung. Damit die Lounge-Nutzer nicht verhungern oder verdursten müssen, gibt es laut Flughafen einen Snackbag, der beim Verlassen der Lounge mitgegeben wird. Dieser kann dann natürlich, beispielsweise auf den Sitzbänken direkt vor der Lounge, konsumiert werden. Worin nun der Unterschied zwischen „Konsum im Lokal“ und „Konsum direkt vor dem Lokal“ liegt, können wohl nur die Urheber der Verordnung beantworten. Gegenüber Aviation Direct erklärte eine Sprecherin der Flughafen Wien AG wie folgt: „Gemäß der COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung, die vorerst von 03. – 30.11.2020 Gültigkeit hat, ist die Konsumation von Speisen und Getränken in Gastronomiebereichen/Lounges nicht gestattet, dies gilt auch für den Flughafen Wien.  Gastronomiebetreibern steht am Airport das Anbieten eines Take-Away Services frei, es wird jedenfalls in jedem Terminalbereich Verpflegung für Passagiere weiterhin zur Verfügung stehen. (F-Gates: Jemis Deli, Juice Factory; G-Gates: Henry’s; Ankunft: Mc Donalds und Ritazza (ab 4.11.), Anker,

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Graz: Austrian Airlines startet „AIRail“ nach Wien

Austrian Airlines beginnt damit die Inlandsstrecke zwischen Graz und Wien auf die Schiene zu verlagern. Ab 13. Dezember 2020 wird es täglich vier ÖBB-Verbindungen, die auch Austrian-Airlines-Flugnummern tragen, geben. Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) begrüßt die Entscheidung der Lufthansa-Tochter. Vorerst soll es aber noch weiterhin Flüge geben. Die AUA betont in einer Medienaussendung: „Die Flugverbindung zwischen Graz und Wien bleibt weiter fixer Bestandteil des Streckennetzes von Austrian Airlines.“ Die Fahrzeit mit dem Railjet von Graz Hauptbahnhof nach Flughafen Wien beträgt nach Angaben der Österreichischen Bundesbahnen knapp über drei Stunden. „Eine effiziente Zuganbindung der österreichischen Industriezentren an unser Drehkreuz Wien ist unabdingbar für Handel und Wirtschaft. Mit der Aufnahme von Graz in unser AIRail-Angebot schaffen wir eine komfortable und umweltfreundliche Ergänzung für die Reiseplanung unserer Passagiere“, erklärt Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech. Austrian Airlines Kundinnen und Kunden genießen beim Buchen einer AIRail-Verbindung diverse Vorteile, wie zum Beispiel eine garantierte Anschlussverbindung, egal ob die Weiterreise mit dem Flugzeug oder mit der Bahn erfolgt. Das bedeutet, dass bei einer unerwarteten Verspätung des Zuges oder Fluges die Passagiere auf eine alternative Verbindung umgebucht werden, falls sie ihren Anschluss nicht schaffen. Business Class Passagiere reisen im Zug in der 1. Klasse und haben außerdem freien Zugang zur ÖBB Lounge vor der Abfahrt. Zudem können im Zuge des Miles & More Programms auch bei AIRail Meilen gesammelt werden. Zuletzt gibt es auch einen Catering Voucher, einlösbar im ÖBB Speisewagen. Austrian Airlines bietet AIRail bereits auf den Strecken vom Flughafen Wien nach Linz sowie Salzburg mit jeweils

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Erster Wien-Flug ab dem BER durchgeführt

Unter der Flugnummer EJU 5849 landete am Sonntagabend der erste Wien-Flug, der am neuen Berlin-Brandenburg Airport gestartet ist. Durchgeführt wurde dieser von der österreichischen Easyjet Europe mit Airbus A320neo. Der Mitbewerber Austrian Airlines wird erst kommende Woche vom Flughafen Berlin-Tegel zum BER umziehen. Easyjet ist auch jene Airline, die den offiziellen Erstflug ab dem neuen Airport durchgeführt hat. Dieser hob um 6 Uhr 45 in Richtung London-Gatwick ab. Insgesamt wurden 23 Abflüge ab dem am Samstag eröffneten Terminal 1 durchgeführt. Allerdings gab es auch Streichungen: Beispielsweise das Startup “Green Airlines” – eine Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), die Flugzeuge chartern will und die Tickets auf eigene Rechnung verkaufen möchte – sagte erst vor wenigen Tagen ihren Start ab. Daher sind die Charterflüge nach Karlsruhe/Baden-Baden als gestrichen auf der Anzeigetafel des BER zu finden. Qatar Airways und Turkish Airlines führten am 1. November 2020 ebenfalls ihre ersten Flüge ab dem BER durch. Insgesamt zählte der Airport  am ersten offiziellen Betriebstag etwa 3.000 Passagiere, so die FBB in einer Aussendung. Die erste Umzugswelle von Tegel zum BER ist damit abgeschlossen. In einer ausführlichen Fotoreportage zeigt Aviation Direct die Terminals des BER. Was Airport-Chef Engelbert Lütke Daldrup, Lufthansa-Generaldirektor Carsten Spohr und Easyjet-CEO Johan Lundgren zum BER und zur aktuellen Marktlage rund um Corona gesagt haben, ist unter diesem Link zu finden. „Nach der gelungenen gestrigen Inbetriebnahme mit den ersten Ankünften am neuen Terminal 1, haben wir heute Morgen die ersten abfliegenden Passagiere am BER abgefertigt. In wenigen Tagen wird der gesamte Flugverkehr in Berlin und Brandenburg

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Wizzair streicht radikal in Wien – nur drei Strecken bleiben übrig

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair streicht das Flugangebot ab Wien-Schwechat radikal zusammen: Mit Ausnahme der Destinationen Dortmund, Athen und Teneriffa Süd werden per Anfang November alle anderen Strecken eingestellt. Diese pausieren mindestens bis Ende November 2020, teilweise bis zum Ende der Winterflugplanperiode 2020/21. Der pinkfarbene Lowcoster schraubt damit die Präsenz auf Österreichs größtem Flughafen auf ein absolutes Minimum herunter, denn die drei verbleibenden Strecken werden nicht gerade hochfrequent bedient. Wizzair betonte seit dem Beginn der Corona-Pandemie stets, dass man sich als Pionier sieht und wesentlich besser als der Mitbewerb durch die Krise gekommen wäre. Die Auslastung der Flüge ist allerdings seit einigen Wochen katastrophal, so dass der Billigflieger wiederholt Kürzungen vorgenommen hat. „Wizz Air betont ihr langfristiges Engagement am österreichischen Markt und dass sie den Flugplan in Österreich voll umfänglich durchführt, soweit es die Reisebeschränkungen, die nicht im Zuständigkeitsbereich von Wizz Air liegen, zulassen. Wizz Air ist interessiert, dass die Reisebeschränkungen möglichst bald aufgehoben werden, um den vollen Flugplan in Österreich durchführen zu können“, erklärt András Rado, Pressesprecher von Wizzair auf Anfrage. Alle Strecken, mit drei Ausnahmen, werden schrittweise bis zum kommenden Wochenende eingestellt. Im Reservierungssystem sind auf manchen Routen wieder ab Anfang Dezember 2020 Buchungen möglich, jedoch auf manchen Strecken auch erst im Sommerflugplan 2020. Bei einigen Strecken ist eine Wiederaufnahme im Dezember 2020 unwahrscheinlich, da beiderseits nur sehr schwer bis gar nicht erfüllbare Einreise- und Quarantänebestimmungen bestehen. Daher ist damit zu rechnen, dass die Präsenz von Wizzair im Winterflugplan 2020/21 auf einem absoluten Minimum sein wird. Es ist auch

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Schwache Nachfrage: Austrian Airlines streicht weitere Strecken

Aufgrund der schwachen Buchungslage wird Austrian Airlines ab November 2020 unter anderem die Verbindungen nach Nürnberg und Leipzig einstellen. Die Konzernmutter Lufthansa verkündete vor wenigen Tagen, dass die gruppenweite Kapazität nochmals stark zurückgefahren wird. Dies hat auch Folgen im Bereich der Flotte: Das Rückgrat auf der Kurz- und Mittelstrecke werden die Muster DHC Dash 8-400, Embraer 195 und Airbus A319 bilden. Die Maschinen des Typs A320 werden nur als Backup bereitgehalten. Auf der Langstrecke kommen primär Boeing 767-300ER zum Einsatz. Planmäßige Flüge mit Boeing 777 sind nicht vorgesehen. Ungeachtet der momentan geringen Nachfrage hält das Unternehmen an der bevorstehenden Ausflottung der Airbus A319 und DHC Dash 8-400 fest, wie Aviation Direct berichtete. Austrian Airlines bestätigte weiters, dass Odessa, Lyon, Lviv, Iasi und Chisinau ebenfalls eingestellt werden. Allerdings gibt es auch eine Neuaufnahme: Ab Wien wird nach monatelanger Pause wieder Moskau-Domodedowo angeboten. Linz-Düsseldorf wird laut einem Firmensprecher nicht am 2. November 2020 aufgenommen, sondern erst Mitte Jänner 2021. In Graz hingegen kommt es zu Reduktionen auf den Routen nach Stuttgart und Düsseldorf. Konzernmutter Lufthansa wird temporär Wien-München einstellen. Die AUA-Flüge sind jedoch nicht betroffen.

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Ryanair streicht in Wien weitere 15 Strecken

Für Lauda Europe gibt es im November 2020 nochmals deutlich weniger Flugaufträge von Ryanair, denn weitere 15 Strecken werden aufgrund der geringen Nachfrage für mindestens vier Wochen eingestellt. Mit Paphos, Larnaka und Tel Aviv befinden sich Ziele in zwei Länder, in die Österreicher derzeit nur schwer einreisen können, auf der Streichliste. Allerdings wird Ryanair auch Málaga, Alicante, Faro, Sofia, Edinburgh, Porto, Luqa (Malta), Barcelona, Bergamo und Charleroi aussetzen. Je nach Destination tritt die temporäre Einstellung spätestens Mitte November 2020 in Kraft und soll zumindest bis Mitte Dezember 2020 andauern. Der Billigflieger achtet offensichtlich tunlichst genau darauf, dass die Stornierung von Bestandsbuchungen außerhalb der 14-tägigen Frist erfolgt, um etwaige Entschädigungsansprüche vermeiden zu können. Hinsichtlich Umbuchungen verschlechterte der Konzern die Bedingungen drastisch, wie Aviation Direct berichtete. Auch Mitbewerber wie Austrian Airlines, Wizzair und Eurowings nahmen bereits drastische Kürzungen ab Österreich vor. Viele Routen sind temporär eingestellt oder werden nur noch in stark reduziertem Umfang bedient. Lufthansa wird die Verbindung München-Wien vorläufig einstellen. Dem aktuellen Informationsstand nach wird Konzerntochter Austrian Airlines weiterhin fliegen.

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Trotz geringer Nachfrage: AUA will Dash 8 ausflotten

Ungeachtet dessen, dass sich der Maschinentyp DHC Dash 8-400 derzeit als für die äußerst überschaubare Nachfrage optimales Arbeitstier auf der Austrian-Airlines-Kurzstrecke erweist, hält das Unternehmen am Zeitplan der Ausflottung fest. Bis Ende des ersten Quartals des Jahres 2021 sollen die Turbopropflugzeuge der sprichwörtlich “wegkommen”. In der laufenden Winterflugplanperiode 2020/21 haben die DHC Dash 8-400 aber äußerst viel Arbeit, denn Austrian Airlines bestätigte auf Anfrage, dass man verstärkt auf dieses Muster setzt. Übrigens sollen auch die die Airbus A319 – wie geplant – im kommenden Jahr die Flotte verlassen. Die Anzahl der Turbopropflugzeuge ist bei der AUA zwischenzeitlich auf neun Maschinen geschrumpft. Eine Sprecherin erklärt zu diesem Themenkomplex: “Am Timing der Dash sowie A319 Ausflottung ändert sich aktuell nichts. Die Ausflottung der neun verbleibenden Dash ist wie bisher angekündigt bis Q1 2021 geplant und der Phase-out des A319 ebenfalls im Laufe des nächsten Jahres. Details stehen hier noch nicht fest. Wir setzen jetzt im Winterflugplan verstärkt auf den Einsatz der kleineren Flugzeugmodelle, das ist richtig. Jedoch bleibt unser Ziel für den ‚normalen‘ Flugbetrieb weiterhin die Senkung unserer Stückkosten und damit auch die Nutzung der größeren Flugzeugmodelle. Zusätzlich ist das natürlich auch ökologisch sinnvoller.”

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„Österreichische Lösung“ ist Geschichte – Das war’s dann mit Laudamotion

Die österreichische Fluggesellschaft Laudamotion ist nun Geschichte. Der Flugbetrieb wurde endgültig eingestellt und das Unternehmen wird in Kürze in die freiwillige Liquidation treten. Der Carrier bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass keine Flüge mehr durchgeführt werden. Laudamotion war damit eine sehr kurzlebige Linienfluggesellschaft, die im Jahr 2018 aus den Resten der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki hervorgegangen ist. Nach einer regelrechten Seifenoper um die Gerichtszuständigkeit für das Insolvenzverfahren wurde der vom deutschen Masseverwalter geschlossene Kaufvertrag mit der IAG-Tochter Niki gekippt. Im zweiten Anlauf ging der Zuschlag für die Niki-Assets an die damalige Laudamotion GmbH, ein Bedarfsluftfahrtunternehmen des Niki Lauda, das aus Amira Air hervorgegangen ist. Der Businessjet-Bereich wurde rasch in die Laudamotion Executive GmbH abgespalten und befindet sich heute im Eigentum eines schweizerischen Unternehmens und hat daher mit der Billigfluggesellschaft nichts mehr gemeinsam. Die Niki Luftfahrt GmbH, deren Assets auf die Laudamotion GmbH aufgesetzt wurden, ging im November 2003 aus der Aero Llyod Austria GmbH hervor. Die deutsche Mutter des Ferienfliegers ging pleite und Niki Lauda übernahm die Mehrheit. Die Partnerschaft mit Air Berlin, die ein paar Jahre später in einer vollständigen Übernahme mündete, wurde Niki letztlich zum Verhängnis. Der Kollaps der Air Berlin riss die österreichische Tochter gleichermaßen wie ihre Schwester in der Schweiz mit. Niki Lauda kündigte – nachdem er im zweiten Anlauf die insolvente Niki erhalten hatte – zunächst einen Fullservice-Carrier an. Als Kooperationspartner fungierte für eine ganz kurze Zeit Condor, eher im Zuge des Erstflugs – eine Medienpräsentationsveranstaltung – Ryanair als Partner vorstellte. Der von Michael O’Leary geleitete Konzern

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EASA erlässt einheitliche Promillegrenze für fliegendes Personal

Alkohol und Flugbesatzungen sind eigentlich zwei Worte, die sich gegenseitig ausschließen müssen. Leider kommt es immer wieder – auch in Österreich und Deutschland – vor, dass Flugbegleiter und Piloten nicht nüchtern ihren Dienst versehen. Das muss jedoch nicht zwangsläufig an ernsthaften Problemen liegen, sondern manchmal wird – beispielsweise nach einer Geburtstagsfeier – auch nur die Zeit, der der Körper zum Abbau des Alkohols benötigt unterschätzt. Grundsätzlich ist der Kapitän verantwortlich für das Verhalten der gesamten Besatzung und hat laut Austro Control “im Falle einer Alkoholisierung seiner Crew entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Das ist vergleichbar mit einem Arbeitgeber, der mit einem alkoholisierten Mitarbeiter umzugehen hat”. Während die Promillegrenzen im Straßenverkehr klar definiert sind, ist das in der Luftfahrt momentan ein wenig anders, wie ein Sprecher der Austro Control erläutert: “Luftfahrtrechtlich kommt derzeit der §171 LFG zur Anwendung, der aber ausschließlich die Alkoholisierung des Piloten selbst betrifft. Der §171 LFG sieht ein Verbot von Flügen bei Gefährdung der Sicherheit in der Luftfahrt vor und enthält eine allgemeine Definition zur Alkoholisierung – „…wenn der verantwortliche Pilot sich offensichtlich in einem durch Alkohol, Drogen oder Suchtgift beeinträchtigten Zustand befindet“ – ohne spezifisches Limit.” Allerdings können die Behörden in begründeten Verdachtsfällen handeln und sofortige Maßnahmen ergreifen. Gelegentlich werden im Rahmen der so genannten Ramp-Checks, die ungefähr den Zweck einer allgemeinen Verkehrskontrolle im Straßenverkehr erfüllen, auch Alkoholtestungen durchgeführt. Dafür muss es keinen konkreten Verdacht geben, denn die Beamten sind befugt, genau wie bei Autofahrern, eine spontane Kontrolle durchzuführen. Selbstverständlich gibt es auch hier Rechte für Betroffene,

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