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Wien: Corona-Tests nun auch am Wochenende

Bislang standen die kostenpflichtigen PCR-Tests am Flughafen Wien-Schwechat nur unter der Woche zur Verfügung. Nun wird das Angebot auch auf Samstage und Sonntage ausgedehnt, teilte die Flughafen Wien AG am Mittwoch mit. Konkret werden die Tests nun auch am Samstag und Sonntag jeweils von 10.00 bis 16.00 Uhr im Vienna Airport Health Center im Office Park 3 am Flughafen Wien angeboten. Von Montag bis Freitag sind die Tests von 9.00 bis 17.00 Uhr möglich. „Aufgrund der Erweiterung der Reisemöglichkeiten steigt auch der Bedarf nach PCR-Tests, nicht nur, weil er den Reisenden eine Quarantäne ersetzt, sondern auch, weil sich viele Passagiere vergewissern möchten, dass sie das Virus nicht in sich tragen“, so der Airport in einer Aussendung.

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Leonore Gewessler stellt Luftfahrt-Strategie auf den Prüfstand

Die Opposition äußert Zweifel an den von der Regierung geplanten Mindestpreisen für Flugtickets. Die Verkehrsministerin ist allerdings überzeugt, dass dies konform mit geltendem EU-Recht umgesetzt werden kann. Im Verkehrsausschuss des Nationalrats stand am Dienstag eine Aussprache zur Luftfahrtpolitik von Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) im Mittelpunkt. Dabei wurde insbesondere über die Auswirkungen der COVID-19-Krise und die von der grünen Politikerin geplanten Mindestpreise für Tickets gesprochen. Gewessler erörterte auch, dass sie auf EU-Ebene über die Reform der Flugsicherung, die unter dem Namen Single European Sky bekannt ist, verhandeln wolle. Im gleichen Atemzug will sie über eine Reduktion des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes der Luftfahrt verhandeln. Ein weiterer Schwerpunkt würden alternative Treibstoffe sein, ihr Anwendungsgrad sei derzeit noch verschwindend gering. Hier stehe die Luftfahrtindustrie vor hohen Herausforderungen. Aus Sicht des Klimaschutzes sei die Verlagerung von Kurzstrecken auf die Bahn der sinnvollste Weg, das bedinge aber auch einen Ausbau von Hochgeschwindigkeits-Städteverbindungen sowie der Verbindungen zu den östlichen Nachbarn. Ein weiteres Element sei die Erhöhung des Nachtzugangebots. Auch räumte Leonore Gewessler ein, dass die Umsetzung der von ihr angekündigten Mindestpreise für Flugtickets „eine komplexe Aufgabe“ darstelle. Hintergrund ist, dass ein nationaler Alleingang nach Ansicht von Rechtsexperten gegen geltendes EU-Recht verstoßen könnte. Die Ministerin gab sich aber zuversichtlich, dass „eine Lösung möglich ist“. Auch Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) bezeichnete die Umsetzung der Mindestpreise als „Herausforderung“. Auch will die grüne Politikerin die Roadmap Luftfahrt, die im Jahr 2017 erstellt wurde, auf den Prüfstand stellen und im kommenden Jahr eine neue Strategie für den Flugverkehr vorstellen. Für Herbst stellte sie Novellen

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Mindestticketpreise könnten an EU-Recht scheitern

Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) verwendet nun ein anderes Wording und beschwichtigt: Es würde sich ja nicht wirklich um Mindestpreise handeln, sondern man wolle lediglich die Airlines zur vollständigen Weitergabe von Steuern, Gebühren und Abgaben an die Ticketkäufer verpflichten. Österreich werde „noch vor dem Sommer“ Mindestpreise für Flugtickets einführen und damit „eine Vorreiterrolle in Europa“ übernehmen. Kein Flugschein soll weniger als 40 Euro kosten. Das kündigte Umwelt- und Verkehrsministerin Leonore Gewesseler (Grüne) Mitte des Monats an. Just machten sich Ryanair/Lauda und Wizzair regelrecht darüber lustig. Doch nun will ausgerechnet Magnus Brunner (ÖVP), Staatssekretär im Verkehrsministerium, „de facto“ nichts mehr von „Mindestpreisen“ wissen. Der Politiker erklärte im Gespräch mit der Tageszeitung Kurier, dass es „de facto kein Mindestpreis“ ist. Man wolle lediglich die Fluggesellschaften dazu verpflichten, dass die Steuern, Gebühren und Abgaben in voller Höhe an die Passagiere weitergereicht werden. Ein entsprechendes Konzept habe man bereits und ist laut Magnus Brunner der Ansicht, dass dieses „europarechtlich hält“. Als möglichen Zeitpunkt nannte er „vielleicht schon im Herbst“. Grundsätzlich sind Unternehmer Abgabenschuldner und theoretisch ist es möglich, dass diese die anfallende Steuerlast für ihre Kunden bezahlen. Außerhalb der Luftfahrtbranche kommt dies allerdings nicht mal bei Lockvogel-Angeboten von Möbelhäusern vor. Dabei wird nämlich lediglich ein prozentualer Preisnachlass gewährt, jedoch die Mehrwertsteuer wird trotz anderslautender Werbung trotzdem verrechnet. Dennoch dürfte der Plan der grünen Umweltministerin für europarechtliche Probleme sorgen, denn es würde sich um einen österreichischen Alleingang und keine EU-weite Regelung handeln. Aufgrund sehr alter Abkommen wird es auch schwierig Airlines mit nicht-österreichischem AOC zur Einhaltung

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Wien öffnet erste Lounge

Nach monatelanger Sperre öffnet am 1. Juli 2020 wieder die Sky Lounge am Flughafen Wien. Alle anderen exklusiven Wartebereiche, auch jene von Austrian Airlines, bleiben weiterhin geschlossen. Die Flughafen Wien AG öffnet nach coronabedingter Schließung am Mittwoch wieder die erste Lounge. Dabei handelt es sich um die vom Airport selbst betriebene „Sky Lounge“ im Schengen-Bereich des Terminal 3. Alle anderen exklusiven Wartebereiche bleiben weiterhin geschlossen. Austrian Airlines hingegen wird die Lounges vorerst nicht öffnen. Eine Sprecherin erklärte dazu auf Anfrage: „Einen Termin für die Öffnung kann ich noch nicht nennen. Derzeit evaluieren wir unterschiedliche Möglichkeiten für unsere Passagiere. Wir gehen davon aus, dass wir bis Ende der Woche ein Update geben können.“ Die Flughafen Wien AG teilt auf ihrer Website mit, dass die Sky Lounge ab 1. Juli 2020 jeweils von 5 Uhr 00 bis 20 Uhr 00 geöffnet sein wird.

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Österreich verlängert Flugverbote

Wer einen Urlaub in Portugal gebucht hat, könnte nun vor der „Überraschung“ stehen, dass die Flüge nicht durchgeführt werden dürfen. Österreich untersagt weiterhin ankommende Passagierflüge aus der Volksrepublik China, dem Iran, der Lombardei, Weißrussland, Portugal, dem Vereinigten Königreich, Schweden, der Ukraine und der Russischen Föderation. Damit ist die jüngste „schwarze Liste“ unverändert und gilt bis vorläufig 15. Juli 2020. Dies geht aus dem NOTAM A1715/20 hervor, das die Republik Österreich am Dienstag in den frühen Morgenstunden veröffentlichte. Die Ausnahmen sind unverändert. Konkret bedeuten die Landeverbote, dass reguläre Passagierflüge, beispielsweise zwischen der Ukraine und Österreich, untersagt sind. Die umgekehrte Richtung wäre allerdings zulässig, wobei ein Leerflug auf einer Richtung aus wirtschaftlichen Gründen in der Regel von den Fluggesellschaften nicht praktiziert wird. Von der kurzfristigen Verlängerung der Flugverbote sind zahlreiche Airlines betroffen, unter anderem Ryanair/Lauda, Wizzair und Austrian Airlines. Einige Verbindungen müssen kurzfristig gestrichen werden, wobei die Reisenden in diesem Fall keinen Anspruch auf die Ausgleichszahlung nach EU-VO 261/2004 haben, denn behördliche Anordnungen gelten nach Judikatur des EuGH als außergewöhnlicher Umstand.

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Schnell und einfach zum Privatjet

Fast einfach wie ein normales Flugticket kann man nun beim Wiener Businessjetbetreiber Euro Flight private Flüge buchen. Doch der persönliche Service leidet darunter keinesfalls. Ab sofort ist es beim Bedarfsluftfahrtunternehmen Euro Flight möglich, dass Flüge mit Businessjets so einfach wie normale Flugtickets gebucht werden können. Interessenten geben dabei ihren gewünschten Abflugs- und Zielort sowie Datum und Uhrzeit ein und erhalten sofort eine Preisauskunft. Private Flüge mit Businessjets von Euroflight können oneway, als Hin- und Rückflug, aber Multi-Stop mit mehreren Zwischenlandungen gebucht werden. Letzteres ist insbesondere für Geschäftsreisende, die am selben Tag Termine in verschiedenen Städten wahrnehmen wollen, interessant. Nach Eingabe der Daten wird die Flugstrecke auf einer Karte visualisiert. Die voraussichtlichen Flugzeiten und ein ungefährer Richtpreis werden ebenfalls angezeigt. Bei Interesse können Passagiere ihre Daten eingeben und ein verbindliches Angebot anfordern. Anschließend erfolgt eine Kontaktaufnahme durch das Team von Euro Flight, das über alle weiteren Dinge informiert und auch hinsichtlich eventueller Einreisebestimmungen. Sofern benötigt, kann auch eine PCR-Testung in einem renommierten Labor vermittelt werden.

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AUA kündigt weitere Ferienziele an

Kurz vor Beginn der Sommerferien in einigen Bundesländern Österreichs kündigt die AUA die Wiederaufnahme weiterer Urlaubsdestinationen an. Die österreichische Lufthansa-Tochter Austrian Airlines wird im Juli 2020 weitere Feriendestinationen aufnehmen. Palma de Mallorca, das ansonsten nur von Ryanair bedient wird, fliegt einmal pro Woche als Charterverbindung an. Wien-Zadar wird in Kürze ebenfalls wieder angeboten. Darüber hinaus verdoppelt Austrian Airlines die Anzahl der Flüge nach Dubrovnik und Split auf bis zu sechs Verbindungen pro Woche. Ab Juli geht es zudem täglich nach Thessaloniki (statt viermal die Woche). Nizza wird von vier auf fünf wöchentliche Flüge aufgestockt. Weiters werden unter anderem Flüge nach darunter Karpathos, Kos, Rhodos, Santorin oder Zakynthos angeboten. „Durch die Aufhebung vieler innereuropäischer Reisebeschränkungen, zuletzt zum Beispiel für Spanien, können wir unser Angebot entsprechend erweitern“, so Austrian Airlines CCO Andreas Otto. „Natürlich müssen weiterhin die jeweiligen lokalen Sicherheitsbestimmungen beachtet werden, zum Beispiel was das Tragen von Masken betrifft. Ansonsten steht einem Sommerurlaub am Strand allerdings nichts im Weg.“

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Lauda-Basis Wien hob vorzeitig wieder ab

Eigentlich sollte die Homebase Wien erst am 1. Juli 2020 wieder kommerziell fliegen, doch am Sonntag hatte Ryanair ein AOG und Lauda sprang mit der OE-LOP ein. Die Basis Wien der Fluggesellschaft Lauda nahm am 28. Juni 2020 vorzeitig den Flugbetrieb wieder auf. Mit dem Airbus A320, der die Registrierung OE-LOP trägt, flog das Unternehmen im Auftrag der Konzernschwester Ryanair DAC am Sonntag kommerziell von Wien nach Riga und zurück. Die genutzten Flugnummern waren FR7293 und FR7294. Das betroffene Flugzeug wurde erst am 24. Juni 2020 von London-Stansted zurück nach Wien überstellt. Offiziell sollte die Lauda-Basis Wien erst am 1. Juli 2020 wieder kommerziell fliegen. Allerdings hatte Ryanair mit dem Ausfall einer Boeing 737-800 zu kämpfen und die österreichische Konzernschwester stellte vereinfacht gesagt das „Ersatzflugzeug“. Dem aktuellen Informationsstand nach soll Lauda am Montag für Ryanair von Wien nach Beauvais und Zadar fliegen. Da die österreichische Fluggesellschaft nicht mehr unter eigenen OE-Flugnummern unterwegs ist, sondern im Rahmen eines Wetlease-Vertrags für Ryanair fliegt, kommt nun stets der FR-Code zum Einsatz.

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Österreich bannt Flüge aus NRW nicht

Das österreichische Gesundheitsministerium wird Maschinen, die in NRW gestartet sind, auch weiterhin landen lassen. Zuvor hielten sich Gerüchte, dass ein Bann ausgesprochen werden könnte. Nach dem massiven Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh hat Österreich nun eine Reisewarnung für ganz Nordrhein-Westfalen ausgesprochen. Dabei hatten viele auch gar mit einem kompletten Landeverbot für Flugzeuge aus diesem Gebiet gerechnet. Doch diese Vermutung bewahrheitet sich nicht.  „Landeverbote aus Nordrhein-Westfalen wird es aktuell nicht geben“, teilte das Gesundheitsministerium in Wien am gestrigen Tag mit. Die Situation würde aber laufend neu bewertet werden, wie aero.de berichtet. Für den Rest Deutschlands gilt aus Sicht des Ministeriums ein niedrigeres Sicherheitsrisiko – dennoch wird von „nicht unbedingt notwendigen Reisen“ in das Land abgeraten.

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Lauda-Kündigungen nun auch vor dem Büro erhältlich

In Stuttgart, Düsseldorf und Palma de Mallorca nimmt die österreichische Ryanair-Tochter den Flugbetrieb in ihrer neuen Rolle als Wetlease-Provider wieder auf. Gleichzeitig werden in Wien vor dem Büro im großen Stil Kündigungen ausgeteilt. Am Donnerstag begann die Fluggesellschaft Lauda mit der Verteilung von Kündigungen. Dem aktuellen Informationsstand nach wurden mindestens 22 Mitarbeitern, die bisher in der Firmenzentrale gearbeitet haben, die Kündigung überreicht. Betroffen sind die Abteilungen Marketing, Verkauf, Finanzen, Technik und Einkauf. Weiters trennte sich das Unternehmen auch von Crew-Trainern. Selbst einer schwangeren Mitarbeiterin überreichte man die Kündigung und forderte sie zum Verlassen des Büros auf. Die Airline verkündete vergangenen Freitag, dass man sich von jenen 94 Bediensteten des fliegenden Personals, die ihre Zustimmung zum neuen Kollektivvertrag nicht erteilt haben, trennen wird. Diese wurden für den heutigen Freitag zum Personalgespräch vorgeladen. Nach Angaben von Betroffenen soll es zu diesem gar nicht gekommen sein, denn der Zutritt zu den Räumlichkeiten von Lauda soll verwehrt worden sein. Stattdessen sollen die Kündigungsschreiben direkt vor der Eingangstür überreicht worden sein. Indes nahm Lauda in Stuttgart, Düsseldorf und Palma de Mallorca den kommerziellen Flugbetrieb wieder auf. Geflogen wird nun nicht mehr unter dem OE-Code, sondern unter jenem der Konzernschwester Ryanair DAC. Ab Stuttgart werden die Destinationen Palma de Mallorca und Neapel im Auftrag der irischen Billigfluggesellschaft mit Airbus A320 angeflogen. Von Düsseldorf aus ist ein Wetlease-Flug nach Palma vorgesehen. In Wien soll ab 1. Juli 2020 im Auftrag von Ryanair der Neustart vollzogen werden.

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