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Level-Mitarbeiter halten Kundgebung ab

Die Belegschaft der insolventen Fluggesellschaft Level Europe wird am Mittwoch, den 24. Juni 2020 ab 8 Uhr 30 eine Demonstration vor dem Bundeskanzleramt in Wien abhalten. Die Organisatoren wollen auf das Schicksal der rund 200 Mitarbeiter, deren Jobs aufgrund der Pleite akut gefährdet sind, aufmerksam machen. Die Level-Beschäftigten hoffen, dass es doch noch zu einer Lösung kommt, die zur Fortführung des Flugbetriebs und damit zum Erhalt der damit verbundenen Arbeitsplätze führt. Das Unternehmen erhielt bislang keine Staatshilfe und begründete laut KSV1870 die Insolvenz auch damit.

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Klimaaktivisten mit Flashmob in AUA-Dash

Klimaaktivisten verkleideten sich als Dinosaurier und waren an Bord des ersten Fluges zwischen Wien und Graz mit an Bord. Am Montag hatte Austrian AIrlines auf dem ersten Flug, der zwischen Wien und Graz nach der Coronapause durchgeführt wurde, besondere Gäste an Bord. Aktivisten der Klimaschützergruppe “System Change, not Climate Change” flogen als Dinosaurier verkleidet mit. Nach Ansicht der Organisation handelt es sich bei derartigen Ultrakurzstreckenflügen um “Verbindungen aus der Steinzeit”. “Zwei als Flugsaurier verkleidete Aktivisten flogen mit dem ersten Austrian-Airlines-Flug von Wien nach Graz, um die rückschrittliche Wiederaufnahme des Kurzstreckenflugs und die Millionenzahlungen für die AUA zu feiern. Stellvertretend für die klimaschädliche fossile Flugindustrie machten die Dinos mit Sprüchen wie „Flüge statt Züge“ und „Fossils against Future“ auf sich aufmerksam”, so die Organisation in einer Aussendung. „Flottenerneuerung und die Beimischung von ‚alternativen Treibstoffen‘ als Klimaschutzmaßnahmen zu verkaufen ist pures Greenwashing! Jedes neue Flugzeug wird weiter seiner Nutzungsdauer entsprechend Kerosin verbrennen und damit die Klimakrise befeuern. Auch ‚alternative Treibstoffe‘ sind eine gefährliche Scheinlösung. Agrartreibstoffe stehen oftmals im Konflikt mit der Produktion von Nahrungsmitteln. Zudem ist die Herstellung von synthetischem Kerosin noch Zukunftsmusik und würde extrem viel Strom brauchen, der für die Energiewende dringend anderswo benötigt wird“, so Mira Kapfinger von System Change, not Climate Change. Am Flughafen Graz hingegen ist man darüber erfreut, dass der Flugverkehr nach dem Lockdown nun langsam wieder anläuft. Der Minimalbetrieb soll am 30. Juni 2020 beendet werden. Im Juli 2020 sollen wieder zahlreiche Destinationen angeflogen werden. „Wir freuen uns sehr, dass es wieder los geht“, erklärt

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Österreich erlässt neue Landeverbote

Nachdem Österreich am Wochenende die Landeverbote für ankommende Passagierflüge aus insgesamt zehn Ländern aufgehoben hatte, wurde am Montag um 6 Uhr 16 ein neuer Bann erlassen. Dies geht aus dem NOTAM A1577/20 hervor. Demnach dürfen nun Maschinen mit Fluggästen an Bord, die in der Volksrepublik China, im Iran, in der Lombardei, in Weißrussland, Portugal, Schweden, Russland und im Vereinigten Königreich gestartet sind, erneut in Österreich nicht landen. Es bestehen einige Ausnahmen, beispielsweise sind reine Frachtverbindungen zulässig. Auch dürfen beispielsweise Pflegepersonal und Erntehelfer eingeflogen werden. Zulässig bleiben sämtliche Passagierverbindungen zwischen Spanien und Österreich. Auch die Quarantänebestimmungen sind seit 21. Juni 2020 zwischen diesen beiden Staaten aufgehoben. Das NOTAM im Wortlaut: A1577/20 – COVID 19: FLIGHT RESTRICTIONSACCORDING TO PARA 25 EPIDEMIC ACT 1950FLIGHTS FROM PEOPLES REPUBLIC CHINA ISLAMIC REPUBLIC IRAN REGION LOMBARDY – ITALY BELARUS PORTUGAL UNITED KINGDOM SWEDEN UKRAINE RUSSIAARE PROHIBITED TO LAND AT FIR LOVV.EXEMPTED ARE: FLIGHTS IN THE INTEREST OF THE REPUBLIC OF AUSTRIA,CARGO FLIGHTS, EMERGENCY FLIGHTS, AMBULANCE FLIGHTS, FERRYFLIGHTS, REPATRIATION FLIGHTS, FLIGHTS TO TRANSPORT SEASONALWORKERS IN THE AGRICULTURAL OR FORESTRY SECTOR AS WELL AS NURSINGAND HEALTH PERSONNEL.EXEMPTIONS TO THIS PROHIBITATION OF LANDINGS DO NOT RELEASE PAX FROMANY ENTRY REQUIREMENTS. 22 JUN 06:16 2020 UNTIL 30 JUN 21:59 2020. CREATED:22 JUN 06:17 2020

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Österreich hob Landeverbote vorzeitig auf

Die Republik Österreich hob am Samstagabend sämtliche noch bestehenden Flugverbote vorzeitig auf. Dies geht aus dem NOTAM A1568/20 unmissverständlich hervor. Der Bann für ankommende Passagierflüge aus insgesamt zehn Ländern wurde am 20. Juni 2020 um 21 Uhr 59 ersatzlos aufgehoben. Das bedeutet konkret, dass nicht nur aus Spanien kommende Maschinen, sondern auch jene, die in der Volksrepublik China, im Iran, in der Lombardei, in Weißrussland, Portugal, Schweden, Russland, im Vereinigten Königreich und der Ukraine gestartet sind, wieder mit Passagieren an Bord in Österreich landen dürfen. Dies ermöglicht den Airlines die Wiederaufnahme ihrer Verbindungen. Bis dato wurde noch kein NOTAM veröffentlicht, das die genannten Länder bzw. die Region Lombardei (Italien) mit einem neuerlichen Bann belegen würde. An den Einreisebestimmungen der Republik Österreich ändert sich durch die Aufhebung des Landeverbots allerdings nichts. Das NOTAM 1568/20 im Wortlaut: A1568/20 – COVID 19: FLIGHT RESTRICTIONSACCORDING TO PARA 25 EPIDEMIC ACT 1950FLIGHTS FROM PEOPLES REPUBLIC CHINA ISLAMIC REPUBLIC IRAN REGION LOMBARDY – ITALY BELARUS PORTUGAL SPAIN UNITED KINGDOM SWEDEN UKRAINE RUSSIAARE PROHIBITED TO LAND AT FIR LOVV. EXEMPTED ARE: FLIGHTS IN THE IMPERATIVE INTEREST OF THE REPUBLIC OF AUSTRIA, CARGO FLIGHTS, EMERGENCY FLIGHTS, AMBULANCE FLIGHTS, FERRY FLIGHTS, REPATRIATION FLIGHTS, FLIGHTS TO TRANSPORT SEASONAL WORKERS IN THE AGRICULTURAL OR FORESTRY SECTOR AS WELL AS NURSING AND HEALTH PERSONNEL. EXEMPTIONS TO THIS PROHIBITATION OF LANDINGS DO NOT RELEASE PAX FROM ANY ENTRY REQUIREMENTS. 19 JUN 11:29 2020 UNTIL 20 JUN 21:59 2020. CREATED: 19 JUN 11:30 2020

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Wien: Ryanair übernimmt Lauda-Urlaubsgelder

Der Flugbetrieb soll ab 1. Juli 2020 als Wetlease-Partner von Ryanair wieder aufgenommen werden. Die Muttergesellschaft übernimmt nun auch die Urlaubsgelder der Belegschaft. Am ersten Juli will auch Lauda aus dem Corona-Tiefschlaf erwachen und den Flugbetrieb in Wien wieder aufnehmen. Dazu werden die Flugzeuge wieder flugbereit gemacht. Man gehe davon aus, dass sich die Buchungslage angesichts der letzten Ereignisse rund um das Unternehmen auf einem sehr bescheidenen Niveau bewegen werde, teilt man in einem Rundschreiben mit. „Das stellt für uns jedoch kein großartiges Problem dar, da wir ohnehin nur Flüge für Ryanair durchführen. Wir konzentrieren uns auf den Flug – Ryanair kümmert sich um die Ticketverkäufe“, heißt es weiter. Außerdem wird die Belegschaft auch darüber in Kenntnis gesetzt, dass das Kündigungsschreiben bis Ende des Monats bei den 12 Piloten und 82 Flugbegleitern, die ihre Unterschrift nicht unter den neuen Kollektivvertrag gesetzt haben, auf dem Tisch liegt. Daneben gibt es erfreuliche Nachrichten für jene Angestellte, die ihre Zustimmung erteilt haben: Der 13. Monatslohn wird in voller Höhe ausgezahlt. Jedoch nicht von Lauda selbst, die Konzern-Mutter übernimmt diese Sondervergütung.

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Staatshilfe: Level Europe ging leer aus – Konkurs!

Weil die IAG-Tochter keine Staatshilfe erhalten hat, musste Konkurs angemeldet werden. Dies geht aus einer Veröffentlichung des Kreditschutzverband von 1870 hervor. Die insolvente Fluggesellschaft Level beantragte nach Angaben des Kreditschutzverbands von 1870 beim Landesgericht Korneuburg die Eröffnung eines Konkursverfahrens. Die Verbindlichkeiten betragen rund 12,3 Millionen Euro, exklusive Ticketgläubiger. Der vom Kreditschutzverband genannte Wert ist für Airline-Pleiten durchaus gering. Doch ein pikantes Detail birgt sich im Insolvenzantrag, denn Österreich griff nur Austrian Airlines finanziell unter die Arme, während Level leer ausging und Insolvenz anmelden musste.  Ohne Berücksichtigung der Inhaber von Flugscheinen sind 129 Gläubiger betroffen. Level Europe beschäftigte zuletzt 231 Dienstnehmer, davon 198 in Österreich und 33 in den Niederlanden. Den Verbindlichkeiten in der Höhe von 12,3 Millionen Euro stehen nach Angaben des KSV1870 Aktiva von rund 8,4 Millionen Euro gegenüber.  Die Insolvenzgründe laut Angaben des Unternehmens im Antrag: „Das schuldnerische Unternehmen hat seine Geschäftstätigkeit zum 01.03.2018 aufgenommen und den ersten operativen Linienflug am 17.07.2018 durchgeführt. Finanziert wurde das Schuldnerunternehmen durch die International Consolidated Airlines Group (IAG). Aufgrund des schwierigen Marktumfeldes waren zwei weitere Kapitaleinschüsse durch den Eigentümer im Jahr 2019 und 2020 erforderlich. Die Buchungszahlen und Umsätze entwickelten sich im 4. Quartal 2019 erwartungs- und planungsgemäß. Durch die COVID-19 Pandemie wurde diese Umsatzentwicklung jedoch gestoppt. Gleichzeitig wurden Kostensenkungsmaßnahmen wie z. B. Verhandlungen mit Lieferanten und Dienstleistern, Einführung von Kurzarbeit, Eliminierung nicht zwingender Kosten, usw. umgesetzt. Bemühungen um staatliche Unterstützung respektive Finanzierung blieben erfolglos. Die Konkursantragstellung war daher alternativlos. Derzeit belaufen sich die Verbindlichkeiten auf rd. 12,3 Millionen Euro.“  Die Veröffentlichung

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Level-Pleite: Wizzair bietet Rescue-Fares an

Der ungarische Billigflieger Wizzair bietet Passagieren des insolventen Mitbewerbers Level Europe Sondertarife an. Unter Eingabe des PNR-Codes der ursprünglichen Buchung können für Reisen bis 31. Juli 2020 Oneway-Tickets um 9,99 Euro gebucht werden. Dies gilt für Level-Passagiere, die eine Buchung auf Amsterdam-Mailand Malpensa, Amsterdam-Wien, Málaga-Wien, Barcelona-Wien, Heraklion-Wien, Larnaka-Wien oder Rhodos-Wien haben. Das Wizzair-Ticket muss unter https://wizzair.com/#/rescue gebucht werden. Dabei muss die ursprüngliche Buchungsnummer von Level eingegeben werden. Auch der Mitbewerber Ryanair bietet ab Wien auf manchen Strecken vergünstigte Tarife an und reagiert damit auf die Pleite von Level. Fast alle Lauda-Flüge werden ab der Wiederaufnahme des Flugbetriebs unter dem FR-Code durchgeführt.

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Emirates ist zurück in Wien

Emirates feiert Comeback in Wien: Knapp drei Monate nach Aussetzen des Passagierflugverkehrs bietet die Fluggesellschaft erneut Flüge nach und ab Wien an. Der „Erstflug“ aus Dubai wurde gestern vom Flughafen Wien feierlich in Empfang genommen. Am gestrigen Tag setzte die Emirates-Maschine vom Typ Boeing 777-300ER erstmals seit dem 25. März wieder zur Landung an. Über 200 Menschen waren dabei mit an Bord. Die Flugverbindung in die österreichische Hauptstadt wurde mit drei Flügen pro Woche wieder aufgenommen – donnerstags, samstags und sonntags.

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Special: Avianca mit Dreamliner in Wien

Mit einem Avianca-Dreamliner hatte Wien-Schwechat am Donnerstag eine definitiv nicht alltägliche Landung. Das Langstreckenflugzeug wird am Freitag gegen 15 Uhr 00 den Airport wieder in Richtung Bogota verlassen. Aus Bogota kommend konnte der Flughafen Wien am Donnerstag einen besonderen Gast begrüßen. Die Fluggesellschaft Avianca landete auf der Runway 29 mit einer Boeing 787-8. Der Dreamliner trägt die Registrierung N782AV. Die Flugnummer war AV151. Das Outgoing des Langstreckenjets der südamerikanischen Fluggesellschaft ist als AV151 am Freitag um 15 Uhr 00 geplant. Flugziel ist Bogota. Am Wiener Flughafen nutzte die Boeing 787-8 das Gate F01. Thomas Ramgraber hielt einige Impressionen des Special Visitors fotografisch fest:

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Wien: Lauda baut 94 fliegende Mitarbeiter ab

Die Fluggesellschaft Lauda teilte am Donnerstagabend mit, dass jene 12 Piloten und 82 Flugbegleiter, die ihre Zustimmung zum neuen Kollektivvertrag nicht erteilt haben, gekündigt werden. Nach Angaben von Geschäftsführer Andreas Gruber wird es beim fliegenden Personal im Sommer 2020 keinen über diese 94 Personen hinausgehenden Abbaumaßnahmen geben. Wie berichtet wird Ryanair die Fluggesellschaft Lauda künftig nicht mehr auf eigene Rechnung unter OE-Flugnummern fliegen lassen, sondern zwischenzeitlich wurden nahezu alle Verbindungen auf den FR-Code umgestellt. Lauda fungiert dann auf vielen Strecken als Wetlease-Provider für die Konzernschwester Ryanair DAC fungieren. Lauda-Chef Andreas Gruber sagte, dass diese Umstellung kommerzielle Vorteile für Lauda habe. Die Lauda-Flotte wird sich bei 30 Airbus A320 einpendeln. Ursprünglich sollte diese noch heuer auf 38 Maschinen aufgestockt werden. In Wien wird man zehn A320 im Auftrag der Ryanair DAC betreiben. In der ursprünglichen Planung vor der Corona-Krise wäre man mit 16 A320 auf eigene Rechnung geflogen und hätte noch zusätzlich drei Boeing 737-800 von Ryanair im Wetlease beschäftigt gehabt. Sämtliche geplanten Übernahmen weiterer Airbus A320 finden aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht statt. Bestehende Verträge will man neu verhandeln. Künftig wird Lauda als reiner Wetlease-Operator positioniert. Das bedeutet, dass der Carrier keine Flüge mehr auf eigene Rechnung unter dem OE-Code durchführen wird, sondern im Auftrag anderer Fluggesellschaften fliegen wird. Dies sind naturgemäß Konzernschwestern innerhalb der Ryanair Group, der nebst Lauda die Ryanair DAC (=operative Fluggesellschaft Ryanair), Malta Air, Buzz und Ryanair UK angehören. Konzernmutter ist die börsennotiere Ryanair Holdings plc. Für Passagiere bedeutet das konkret, dass diese künftig formell

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