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Ryanair versucht aus Level-Pleite Kapital zu schlagen

Noch ist der Insolvenzantrag von der Level-Geschäftsführung gar nicht beim Landesgericht Korneuburg abgegeben worden, schon wirbt Ryanair mit „Rescue-Fares“. Die chaotische Pressemitteilung spricht von neun Zielen ab 8,99 Euro, jedoch findet sich in selbiger nur eine Destination um diesen Preis. Der irische Billigflieger versucht aus der Pleite des Mitbewerbers Level Europe Kapital zu schlagen und bietet eigenen Angaben nach auf neun Strecken ab Wien Sondertarife ab 8,99 Euro an. Die Medienmitteilung wirkt allerdings äußerst chaotisch, denn die Liste der Destinationen enthält nur ein einziges Ziel, das um diesen Preis angeboten wird. Angesichts der Tatsache, dass fast alle Lauda-Strecken bereits auf Ryanair-Flugnummern umgestellt wurden, ist es wenig verwunderlich, dass die Konzernmutter selbst die Vermarktung und die Öffentlichkeitsarbeit übernommen hat. Route Flüge pro Woche Tickets ab Wien – Barcelona 9 12.99€ Wien – Palma 9 26.99€ Wien – Malaga 7 8.99€ Wien – Santander 2 28.99€ Wien – Larnaca 2 19.99€ Wien – Paris Beauvais 2 22.99€ Wien – Kos 1 51.99€ Wien – Rhodos 2 19.99€ Wien – Heraklion 2 29.99€ „Level-Kunden können weiterhin die niedrigsten Tarife und den zuverlässigsten Service genießen, indem sie zu Ryanair wechseln. Um Kunden zu unterstützen, die von der Einstellung des Level-Flugbetriebs betroffen sind, haben wir Sondertarife freigeschaltet. Bis Ende Oktober können Kunden von Wien aus zu neun Sommerzielen schon ab 8,99 Euro fliegen, und diese Sondertarife sind ab sofort bis Sonntag, 21. Juni, um Mitternacht nur auf der Website Ryanair.com buchbar. Da diese erstaunlich günstigen Tarife schnell vergriffen sein werden, sollten sich Kunden jetzt auf

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Ryanair begräbt die Marke Lauda

Vor knapp über zwei Jahren als „Zweitmarke“ gestartet und mit viel Geld gepusht, doch nun ist Schluss mit dem Lauda-Brand. Künftig wird man nur noch Wetlease fliegen und viele Mitarbeiter sind sehr bald ihre Jobs los. Die Ryanair Group begräbt die Linienflüge auf Rechnung der Tochtergesellschaft Lauda und damit auch die Marke des Ablegers nach Stuttgart und Düsseldorf auch in Wien. Sämtliche Verbindungen ab der österreichischen Hauptstadt werden nun unter dem FR-Code angeboten. Jene, die im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung weiterhin von Lauda durchgeführt werden, sind mit dem Hinweis „operated by Lauda“ gekennzeichnet. Davon ausgenommen sind derzeit einige Non-Schengen-Ziele, für die Ryanair selbst eine Genehmigung einholen muss. Ein Beispiel hierfür ist Kiew-Boryspil. Destinationen wie Beirut sind ab Winterflugplan buchbar. Aus luftfahrtrechtlichen Gründen ist die Nutzung des OE-Codes erforderlich, wobei die Aufnahme äußerst fraglich erscheint. Die Türkei-Strecken, für die ebenfalls unter Lauda-Flugnummern geflogen werden müsste, wurden zwischenzeitlich ersatzlos gestrichen. Die Marke Lauda, die von Ryanair mit hohem Finanzaufwand insbesondere in Österreich, Deutschland und Mallorca als „Zweitmarke“ gepusht wurde, wird damit aufgegeben. Ryanair setzt künftig offensichtlich wieder auf die Single-Brand-Strategie. Lauda ist in Zukunft nur noch ein Wetlease-Operator, der nach dem Vorbild von Buzz und Malta Air im Auftrag von Ryanair fliegen wird. Dies hat auch erhebliche Auswirkungen auf die Zentrale in Schwechat. Derzeit sind sämtliche österreichischen Lauda-Mitarbeiter beim Arbeitsmarktservice Niederösterreich zur Kündigung angemeldet. Die Mitteilung, die man im Ringen um den Kollektivvertrag übermittelt hatte, wurde bislang nicht zurückgezogen. Bislang wurde noch keinem Mitarbeiter tatsächlich die Kündigung ausgesprochen, jedoch befinden diese sich aufgrund

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IAG schickt Level Europe in die Pleite

Weniger als zwei Jahre nach dem Erstflug, der von einer 1-Cent-Ticket-Aktion begleitet war, meldet der IAG-Ableger Level Europe GmbH Insolvenz an. Das Österreich-Experiment ist damit für die IAG beendet. Die International Airlines Group schickt ihre österreichische Tochtergesellschaft Level Europe in die Insolvenz. Der Carrier wird den Geschäftsbetrieb mit sofortiger Wirkung einstellen und in Kürze beim Landesgericht Korneuburg einen Insolvenzantrag ohne Eigenverwaltung einbringe. Der Flugbetrieb wird nicht mehr aufgenommen. Gerüchte über einen möglichen „Exit“ aus dem vom Markt mangelhaft angenommenen Wien-Projekt der IAG gab es schon länger. Das Unternehmen gab sich in den letzten Tagen nicht sonderlich auskunftsfreudig in Sachen Neustart und durch die Ankündigung der Insolvenz dürfte nun auch klar sein warum. Somit forderte die Corona-Pandemie ihr erstes Airline-Opfer in Österreich. Level Europe erklärt in einer Aussendung, dass man von der Corona-Krise besonders hart getroffen wurde. Inhaber von Tickets, die direkt über Level gebucht wurden, ersucht das Unternehmen nach Bestellung des Insolvenzverwalters diesen zu kontaktieren. So über einen Partner, beispielsweise ein Reisebüro gebucht wurde, soll dieses kontaktiert werden. Von Level Europe ausgegebene Gutscheine und Flugscheine sind mit der Insolvenzanmeldung und der bereits angekündigten Einstellung des Geschäftsbetriebs mit sofortiger Wirkung damit wertlos.

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Air Malta mit 22 Destinationen im Sommer

Der Staatscarrier kündigt sein Comeback im Linienverkehr an, doch erst vor wenigen Tagen wurden 70 gekündigte Piloten zur Rückgabe ihrer Uniformen aufgefordert. In Müllsäcken wurden diese vor die Air-Malta-Zentrale in Luqa gestellt. Air Malta wird im Sommer 2020 insgesamt 22 Destinationen bedienen. Offiziell wird die Homebase, Luqa, am 1. Juli 2020 wieder geöffnet. An diesem Tag hebt die maltesische Regierung auch die derzeit bestehenden Einreisebeschränkungen für Bürger zahlreicher Länder wieder auf. Ab dem einzigen Verkehrsflughafen der Republik Malta werden am 1. Juli 2020 die Ziele Rom, Lyon, Marseille, Prag, Catania, München, Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, München, Wien, Zürich und Genf wieder erreichbar sein. Am 15. Juli 2020 werden Amsterdam, Brüssel, Mailand-Malpensa, London-Heathrow, Lissabon, Madrid, Palermo, Paris-Orly und Paris-Charles de Gaulle folgen. Im August will Air Malta auch Manchester wieder bedienen. Mit Madrid nimmt man sogar ein Ziel auf, das mehr als zehn Jahre lang gar nicht angeflogen wurde. Die Destination Luxemburg wird Air Malta nur am 4. und 11. Juli 2020 bedienen. Die günstigsten Flugscheine sollen nach Angaben des Carriers 39 Euro oneway kosten. Im Bereich des Vertriebs kooperiert man auch mit Ryanair, steht jedoch in keiner Verbindung mit Malta Air. Der maltesische Staatscarrier sorgte erst vor wenigen Tagen für regelrechten Wirbel, denn die Anzahl der Piloten wurde fast halbiert. Jene 70, die gekündigt wurden, wurden zur Rückgabe ihrer Uniformen aufgefordert. Da das für Air Malta zuständige Tourismusministerium schwieg, entschieden sich die Betroffenen dazu ihre Dienstkleidung in Einkaufssackerl und teilweise gar in Müllsäcken vor die Firmenzentrale in Luqa zu stellen. Besonders

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Eurowings Europe könnte Ende Juni wieder abheben

Um den österreichischen Ableger war es in den letzten Monaten sehr ruhig. Nun sagt ein Eurowings-Sprecher, dass der Restart Ende Juni 2020 erfolgen könnte. In den vergangenen Wochen gab es rund um die Lufthansa-Tochter Eurowings so einige Veränderungen, denn die Schließung von Germanwings wurde verkündet, sämtlichen externen Wetlease-Partnern wurden die Verträge gekündigt und in weiterer Folge flog der DHC Dash 8-400-Operator Luftfahrtgesellschaft Walter in die Insolvenz und wird nun abgewickelt. Doch um die österreichische Tochter Eurowings Europe war es sehr ruhig. Die Geschäftsleitung schwieg über die gesamte Corona-Zeit hinweg. Es liegt durchaus auf der Hand, dass es zu Veränderungen kommen muss, denn Austrian Airlines benötigt nun ganz sicher keine Wetlease-Dienstleistungen für den Maschinentyp Airbus A320. Wie wird es also weitergehen? Ein Eurowings-Sprecher brach das Schweigen und sagte: „Wir rechnen damit, dass Eurowings Europe Ende Juni wieder starten wird – die genauen Strecken stehen aktuell noch nicht fest, hier können wir Ihnen sicher in Kürze aber mehr sagen.“ Eine Zukunft soll es also für Eurowings Europe geben, doch wie diese genau aussehen wird, steht offenbar noch nicht fest. Bleiben also die Entwicklungen der nächsten Tage abzuwarten.

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Kontrollen: Bundesheer hilft am Flughafen Wien aus

18 Soldaten greifen der Gesundheitsbehörde Bruck/Leitha bei den Kontrollen am Flughafen Wien unter die Arme. Bewaffnet sind die Bundesheerangehörigen dabei allerdings nicht. Am Flughafen Wien-Schwechat kommt seit Montag auch das Bundesheer bei behördlichen Grenzkontrollen zum Einsatz. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums unterstützen derzeit 18 Soldaten der Garde unter der Leitung des Militärkommandos Burgenland die Gesundheitsbehörde der Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha, Niederösterreich. Aktuell landen am Flughafen täglich zwischen 30 und 40 Flugzeuge mit rund 2.500 Passagieren, Tendenz steigend. Die Gesundheitskontrolle findet ganztägig während den vom Flughafen vorgegebenen Dienstzeiten (Flug- und Ankunftszeiten) statt. Es wird bei allen Passagiere die Körpertemperatur gemessen. Bei Fluggästen von Flügen aus den durch die Regierung freigegebenen Staaten wird stichprobenartig gemäß den Vorgaben der Verordnung vom 16. Juni 2020 kontrolliert; alle anderen Flüge werden ausnahmslos überprüft. Bei einem Verdachtsfall oder positiven Fiebertest, werden die Personen durch den Amtsarzt untersucht und weitere Schritte eingeleitet. „Ich konnte mir heute selbst ein Bild vom Einsatz der Soldaten am Flughafen Wien-Schwechat machen. Sie leisten ausgezeichnete Arbeit; die Zusammenarbeit zwischen dem Flughafen, den Behörden und dem Bundesheer ist bestens. Durch unser gemeinsames Vorgehen sind wir in der Lage, die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten – jetzt und in der Zukunft“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. „Die Luftfahrt hebt wieder ab, zahlreiche Airlines nehmen in diesen Wochen ihren Linienflugbetrieb wieder auf. Das Passagieraufkommen wird in den nächsten Wochen zunehmen und das österreichische Bundesheer unterstützt die Behörden bei der Durchführung der Gesundheitskontrollen am Standort. Die Sicherheit der Passagiere und Beschäftigten steht dabei im Vordergrund. Die österreichischen

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Wien: Lounges bleiben geschlossen

Schenkte man der jüngsten Medieninformation des größten Flughafens Österreichs Glauben, so wären die exklusiven Wartebereiche bereits offen. Dem ist aber nicht so, bestätigte auch ein Sprecher. Entgegen der ursprünglichen Mitteilung des Wiener Flughafens bleiben die Lounges auch weiterhin geschlossen. Die Öffnung wird zwar bereits geprüft, jedoch ist diese auch vom zu erwartenden Passagieraufkommen abhängig, so Flughafen-Wien-Sprecher Peter Kleemann. Die Kapazität des Terminal 3 betrachtet man momentan als ausreichend. „Die Abfertigung erfolgt in der nächsten Zeit weiterhin im Terminal 3. Wann Terminal 1 und 1A wieder in Betrieb genommen werden, hängt ebenfalls vom Passagieraufkommen ab“, erklärt Kleemann.

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Ryanair und Lauda: Restart mit 54 Strecken ab Wien

Ob unter der Marke Lauda oder als Ryanair, operated by Lauda, ist noch nicht entschieden, aber im August 2020 sollen 64 Ziele ab Wien-Schwechat angeboten werden. Im Juli 2020 werden Ryanair und Lauda ab Wien insgesamt 54 Destinationen und 164 wöchentliche Flüge anbieten. Bis August 2020 kommen zehn weitere hinzu, so dass 64 Ziele angeboten werden. Vor der Corona-Krise plante man rund 80 Destinationen ab Wien-Schwechat unter der Marke Lauda anzubieten. Einige Routen, darunter Stuttgart, Banja Luka, Cherson und weitere Städte, werden nicht mehr angeboten bzw. werden erst gar nicht aufgenommen. Strecken wie Danzig, Köln/Bonn, Warschau-Modlin und Aufstockungen, beispielsweise auf den Strecken nach Lissabon und Rom-FCO, werden bereits unter dem FR-Code von Ryanair angeboten. Noch ist nicht entschieden, ob in Wien die Marke Lauda beibehalten wird oder ob die Tochtergesellschaft in einen reinen Wetlease-Carrier für Ryanair verwandelt wird. In Düsseldorf und Stuttgart ist die Sache bereits entschieden, denn dort kommt künftig der FR-Code zur Anwendung, wobei die operative Durchführung weiterhin mit Airbus A320 durch Lauda erfolgen soll. In Wien soll nächste Woche die Entscheidung fallen, ob die österreichische Fluggesellschaft unter eigenem Brand im Markt bleibt oder aber nur noch im Wetlease im Auftrag von Ryanair fliegen wird. Nachstehende Ziele werden im Juli und August 2020 ab Wien-Schwechat angeboten: Route Destination Jul 20 Aug 20 Belgium       CRL Brussels Charleroi 4 13 Bulgaria       BOJ Burgas 2 2 SOF Sofia 2 3 VAR Varna 2 2 Croatia       ZAD Zadar 2 2 Cyprus    

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AUA: Erstattungen lassen weiter auf sich warten

Nach Angaben des Deutschen Reisebüro Verbands schulden Airlines allein in Deutschland den Vermittlern rund vier Milliarden Euro. Viele Menschen müssen noch auf ihre Ticket-Rückerstattungen warten, weil die Fluggesellschaften aktuell regelrecht überrollt werden von Anträgen und diese nicht fristgerecht wahrgenommen werden können. Die Zahl der Rückerstattungs-Forderungen sei in die Höhe geschossen, während gleichzeitig die Service-Mitarbeiter wegen der Corona-bedingten Kurzarbeit nicht an ihrem Arbeitsplatz waren, so Alexis von Hoensbroech auf der gestrigen Pressekonferenz.  „Es tut uns sehr leid. Das angebotene Service entspricht nicht unserem eigentlichen Anspruch. Jetzt läuft die Arbeit im Service-Center aber wieder auf Hochtouren. Es werden gerade wöchentlich Millionenbeträge an betroffene Kunden ausgezahlt“, fügt der AUA-Chef hinzu. Dennoch werde es mehrere Wochen in Anspruch nehmen, bis das Geld zurück auf dem Konto ist.  Auch in unserem Nachbarland müssen sich Betroffene in Geduld üben. Nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) geht es allein in Deutschland um Flugtickets im Wert von nahezu vier Milliarden Euro. Dabei würden nicht nur Flugreisende auf ihr Geld warten. Auch Reisebüros würden darunter leiden. „Die Folgen dieses Verhaltens der großen Fluggesellschaften sind für die lizenzierten Vertriebspartner existenzbedrohend“, so ein DRV-Sprecher gegenüber rp-online.

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Air France will 150 Destinationen anfliegen

Flugbetrieb läuft langsam wieder an. Bis Ende August soll es elf Flüge pro Woche zwischen Wien und Paris geben. Bei Air France steigt die Nachfrage für die Sommermonate: Deswegen plant der Carrier, öfter zu fliegen. Zuallererst werde das Augenmerk auf die Inlands-Verbindungen gelegt. Bis Ende des Jahres werde man daher fast 150 Ziele anfliegen. Auch Österreich profitiert von der schrittweisen Flugplan-Erweiterung des Carriers: Bis Ende August sollen wöchentlich elf Flüge zwischen VIE und CDG durchgeführt werden. „Wir können sehen, dass die Menschen wieder reisen wollen und wir werden daher in diesem Sommer schrittweise wieder 150 Ziele in Frankreich, Europa und dem Rest der Welt anfliegen. Nach dieser schwierigen Zeit freuen wir uns, unsere Kunden wieder an Bord begrüßen zu können und dass sie diesen Sommer reisen und mit ihren Lieben wiedervereinigt werden können. Alle Mitarbeiter von Air France, sowohl vor Ort als auch an Bord, sind bestrebt, unseren Passagieren ein Höchstmaß an Gesundheit und Sicherheit zu garantieren „, sagte Anne Rigail, CEO von Air France.

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