AUA: Erstattungen lassen weiter auf sich warten

Zentrale der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines (Foto: Jan Gruber).
Zentrale der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines (Foto: Jan Gruber).

AUA: Erstattungen lassen weiter auf sich warten

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Nach Angaben des Deutschen Reisebüro Verbands schulden Airlines allein in Deutschland den Vermittlern rund vier Milliarden Euro.

Viele Menschen müssen noch auf ihre Ticket-Rückerstattungen warten, weil die Fluggesellschaften aktuell regelrecht überrollt werden von Anträgen und diese nicht fristgerecht wahrgenommen werden können. Die Zahl der Rückerstattungs-Forderungen sei in die Höhe geschossen, während gleichzeitig die Service-Mitarbeiter wegen der Corona-bedingten Kurzarbeit nicht an ihrem Arbeitsplatz waren, so Alexis von Hoensbroech auf der gestrigen Pressekonferenz. 

„Es tut uns sehr leid. Das angebotene Service entspricht nicht unserem eigentlichen Anspruch. Jetzt läuft die Arbeit im Service-Center aber wieder auf Hochtouren. Es werden gerade wöchentlich Millionenbeträge an betroffene Kunden ausgezahlt“, fügt der AUA-Chef hinzu. Dennoch werde es mehrere Wochen in Anspruch nehmen, bis das Geld zurück auf dem Konto ist. 

Auch in unserem Nachbarland müssen sich Betroffene in Geduld üben. Nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) geht es allein in Deutschland um Flugtickets im Wert von nahezu vier Milliarden Euro. Dabei würden nicht nur Flugreisende auf ihr Geld warten. Auch Reisebüros würden darunter leiden. „Die Folgen dieses Verhaltens der großen Fluggesellschaften sind für die lizenzierten Vertriebspartner existenzbedrohend“, so ein DRV-Sprecher gegenüber rp-online.

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Granit Pireci ist Redakteur bei Aviation.Direct und insbesondere auf die Luftfahrt in Südost-Europa spezialisiert. Zuvor war er für AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig.

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