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Kolba warnt vor Reisebüro-Pleiten

Der Verbraucherschützer Peter Kolba warnt davor, dass die verzögerte Rückzahlung von Flugscheinen an Reisebüros auch Konsequenzen für Endkunden haben kann. So könne es passieren, dass der Vermittler selbst Insolvenz anmelden muss, was dann zu weiteren Unannehmlichkeiten für den Endkunden führen kann. “Das sind Gelder von Kunden und an die muss der Reisepreis zurückbezahlt werden,” betont Peter Kolba, Obmann des Verbraucherschutzvereines (VSV). Wenn man in einem Reisebüro eine Pauschalreise bei einem Veranstalter bucht, dann muss der Veranstalter, bei Absage, den gesamten Reisepreis dem Kunden zurückzahlen. Geht der Zahlungsfluss über das Reisebüro als Vermittler und leitet dieses den Betrag nicht an den Kunden weiter, weil es selbst knapp vor der Insolvenz steht, dann bleibt es beim Anspruch auf Rückzahlung; der Veranstalter muss unter Umständen ein zweites Mal nun direkt an den Kunden zahlen. Ähnlich die Situation bei Nur-Flugbuchungen über das Reisebüro oder Buchungsplattformen. Wenn das Reisebüro selbst eine Pauschalreise zusammenstellt, muss das Reisebüro den Preis an den Kunden zurückzahlen, egal ob Airline und Hotel den Veranstalter Geld retournieren, so der VSV in einer Aussendung. “Die Reisebranche ist wirtschaftlich angeschlagen und es setzen sich immer mehr gesetzwidrige Praktiken durch,” sagt Peter Kolba. “Der VSV versucht dagegen zu halten und Verbraucherrechte durchzusetzen.”

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Austrian Airlines begrüßt Grenzöffnung

Die von der österreichischen Regierung vorgestellte „neue Reisefreiheit“ mit vorerst 31 Ländern wird von der Lufthansa-Tochter Austrian Airlines, die ihren Flugbetrieb ab 15. Juni 2020 wiederaufnehmen wird, positiv aufgefasst. Ab kommender Woche startet der Carrier zu 36 Destinationen innerhalb Europas, darunter Amsterdam, Berlin, Brüssel, Paris oder Zürich. Die Erstflüge nach Kiew-Boryspil, London, Mailand und Stockholm müssen, aufgrund der verlängerten Landeverbote, von Mitte Juni auf Anfang Juli verschoben werden. Ab dann werden auch weitere Destinationen aufgenommen, u.a. Langstreckenflüge nach Bangkok, Chicago, New York und Washington sowie Urlaubscharter nach Griechenland. „Wir begrüßen die Entscheidung der Bundesregierung“, sagt Austrian Airlines CCO Andreas Otto. „Sie leitet die Rückkehr zur Reisefreiheit innerhalb der EU ein. Wir erhalten zunehmend Anfragen aus der Reisebüro-Branche für Sommerurlaube am Meer.“

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Österreich adaptiert „schwarze Liste“

Flüge aus den Niederlanden, Frankreich und Italien (ausgenommen Lombardei) sind ab Sonntagabend wieder erlaubt. Gleichzeitig werden Schweden und Portugal gebannt. Auf der mittlerweile durchaus berühmt-berüchtigten „schwarzen Liste“ der Republik Österreich ergeben sich am Sonntag um 22 Uhr 00 Änderungen. Ab diesem Zeitpunkt dürften ankommende Passagierflüge aus Portugal und Schweden nicht mehr auf heimischen Flughäfen landen. Im Gegenzug sind dann Verbindungen aus Frankreich und Italien (mit Ausnahme der Lombardei) wieder erlaubt. Aus folgenden Staaten dürfen Passagierflüge ab Sonntagabend nicht mehr in Österreich landen: Volksrepublik China Iran Lombardei (alle anderen Regionen Italiens sind erlaubt) Weißrussland Portugal Schweden Spanien Vereinigtes Königreich Ukraine Russische Föderation Der Bann ist vorerst bis zum 30. Juni 2020 befristet. Die Ausnahmen sind im NOTAM A1462/20 wie folgt beschrieben: „Flüge im Interesse der Republik Österreich, Frachtflüge, Notfall- und Ambulanzflüge, Ferry-Flüge, Repartitionsflüge, Flüge zum Transport von Saisonarbeitern in der Land- und Forstwirtschaft sowie Gesundheits- und Pflegepersonal.“

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Austrian Airlines überprüft Pensionen

Nach öffentlicher Kritik will die Lufthansa-Tochter nun die Höhe der Rentenzahlungen an einen besonders privilegierten Kreis prüfen. In den letzten Tagen kam ans Licht, dass Austrian Airlines nahezu unbemerkt Rückstellungen für 160 Altpensionen in der Höhe von 120 Millionen Euro führt, während die derzeitige Belegschaft Gehaltskürzungen hinnehmen muss. Nun schaltet sich die Fluggesellschaft mit ein in die Diskussion und möchte diese Zahlungen genauer untersuchen. Dabei soll das Ziel sein, auch bei den ehemaligen Angestellten Sparmaßnahmen einzuleiten. Dies sei auch im Einklang mit der nationalen Rechtsordnung, wie orf.at berichtet. „Wir haben mit dem Betriebsrat Bord vereinbart, dass auch die Leistungspensionisten, die im Kollektivvertrag erfasst sind, einen temporären Krisenbeitrag leisten werden“, so ein AUA-Sprecher gegenüber dem Kurier.

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Ab 16. Juni 2020: Freies Reisen in 31 Länder

Österreich wird ab 16. Juni 2020 die Reisefreiheit mit insgesamt 31 Staaten, darunter auch einige Nicht-EU-Länder, wiederherstellen. Das bedeutet, dass bei der Einreise in diese Staaten keine Quarantäne notwendig sein wird. Auch bei der Rückkunft nach Österreich wird alles wie in der Zeit vor Corona ablaufen. Im Schengen-Raum werden keine Passkontrollen stattfinden, bei Non-Schengen-Destinationen die normalen Einreiseformalitäten. Auf der Liste der „offenen Länder“ befinden sich auch zahlreiche beliebte Urlaubsziele wie Italien, Kroatien, Slowenien, Malta, Bulgarien, Zypern und Griechenland. Zu Spanien, Portugal, Schweden und Großbritannien wird man sich laut Erklärung von Außenminister Schallenberg auch weiterhin nicht öffnen. Bei Rückkunft aus diesen Staaten ist in Österreich weiterhin eine Quarantäne oder die Vorlage eines negativen COVID-19-Tests notwendig. In Aussicht wurde allerdings gestellt, dass möglicherweise eine Öffnung zu Spanien per 1. Juli 2020 erfolgen könnte, denn an dem genannten Tag will sich der südwesteuropäische Staat öffnen. Schallenberg appelliert jedoch weiterhin an die Bevölkerung, dass diese behutsam und mit Hausverstand mit der Reisefreiheit umgehen solle und hofft darauf, dass nicht nochmals eine große Rückholaktion gestartet werden muss. Über Reisewarnungen informiert das Außenministerium regelmäßig auf der Homepage. Mit nachstehenden Ländern besteht ab 16. Mai 2020 vollständige Reisefreiheit: Deutschland Liechtenstein Schweiz Slowakei Slowenien Island Ungarn Belgien Luxemburg Polen Kroatien Italien (Reisewarnung für die Lombardei bleibt aufrecht) Dänemark und Färöer Inseln Finnland Estland Frankreich Lettland Litauen Malta Niederlande Norwegen Tschechien Bulgarien Rumänien Zypern Irland Andorra Monaco San Marino Vatikanstadt Griechenland

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Neos: „Keine Staatshilfe für AUA-Pensionen“

Die schlechte Performance der Pensionskasse der AUA sorgt nun auch in der Politik für Wirbel. Die Neos vermuten, dass ein großer Teil der Staatshilfe für die Renten der ehemaligen Mitarbeiter aufgebraucht werden könnte. Austrian Airlines hat derzeit rund 120 Millionen Euro für Nachschusspflichten an die Pensionskasse in der Bilanz zurückgestellt. Dies stört Gerald Loacker, Sozialsprecher der Neos, massiv. Dieser ortet, dass ein erheblicher Teil der Staatshilfe in der Höhe von 150 Millionen Euro für die Pensionszahlungen an besonders privilegierte ehemalige Mitarbeiter regelrecht aufgefressen werden könnte. „Es kann nicht sein, dass alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler jetzt Hunderte Millionen Euro für die Rettung der Austrian Airlines in die Hand nehmen und das aktive Personal wiederholt mit Gehaltskürzungen konfrontiert ist, während einige wenige auf ihre Sonderpensionen bestehen. Ich erwarte mir hier Solidarität mit dem aktuellen Personal“, so der Politiker. „Das Hilfspaket für die Austrian fließt damit im Jahr 2021 zu einem Großteil in hohe Betriebspensionen. Das ist jetzt mit Eingriffen sofort zu unterbinden“.

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AUA-Rettung: Bundesländer fühlen sich abgehängt

Die AUA ist gerettet, doch die Verbindungen von Wien nach Salzburg, Graz und Klagenfurt sind nicht in trockenen Tüchern. Das stört die Wirtschaftskammer. In den Bundesländern sorgt der Umstand, dass Austrian Airlines insbesondere einige Ultrakurzstrecken-Flüge innerhalb Österreichs aufgeben muss bzw. diese mit einer horrenden Steuer belegt werden, nicht gerade für Begeisterung. So kritisieren die Wirtschaftskammern Kärntens und der Steiermark die Vorgehensweise der Regierung. Ganze Regionen würde man regelrecht von der Außenwelt abhängen, so der Tenor aus der Wirtschaft. „Ich freue mich, dass es der Bundesregierung gelungen ist, die AUA und den Flughafen Wien langfristig abzusichern. Ich erwarte mir aber auch, dass damit auch der innerösterreichische Flugverkehr wiederaufgenommen wird. Der Lebensstandort Kärnten braucht den Airport und die Anbindung an internationale Hubs“, erklärte heute dazu Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl. Aus wirtschaftlicher Sicht, im Interesse des Tourismuslandes, aber auch als identitätsstiftende regionale Infrastruktur sei der Flughafen Klagenfurt und seine Einbindung in das Streckennetz der AUA unverzichtbar. Auch fordert der WKO-Funktionär, dass die AUA ihre Schulden bei den Reisebüros begleichen solle: „Hier wurden rund 200 Millionen Euro von den heimischen Reisebüros für später wegen der Coronakrise abgesagte Flüge angezahlt und von der AUA einbehalten, obwohl die Reisebüros ihrerseits die Anzahlungen der Kunden rückerstattet haben. Dieses Geld muss unverzüglich an die Reisebüros zurückfließen, deren Lage wegen der anhaltenden Reisebeschränkungen ohnehin schwierig genug ist.“ WKO: Wegfall der AUA-Verbindung nach Wien schwächt die Steiermark und Salzburg In der Steiermark kritisieren WKO-Präsident Josef Herk und IV-Vorsitzender Georg Knill den bevorstehenden Wegfall der Anbindung von Graz an das Austrian-Airlines-Drehkreuz

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Wizzair und Lauda: „Mindestpreise? Nein Danke!“

Wenig überraschend halten Wizzair und der Mitbewerber Lauda herzlich wenig von Mindestpreisen für Flugtickets. Die gestrige Ankündigung der Bundesregierung, dass Mindestpreise für Flugtickets eingeführt werden sollen, kam durchaus überraschend. Bei den beiden günstigsten Anbietern am Flughafen Wien, Lauda und Wizzair, wusste man davon offenbar nichts, will jedoch zunächst abwarten, ob es tatsächlich zur einer gesetzlichen Regelung kommt.Lauda-Geschäftsführer David O’Brien erklärte im Gespräch mit Aviation.Direct, dass es derzeit lediglich eine Ankündigung der Bundesregierung ist und die rechtliche Grundlage hierfür noch gar nicht geschaffen wurde. Dennoch zeigt er sich verwundert: „Zeigen Sie mir bitte eine Branche mit staatlich verordneten Mindestpreisen? Jeder Friseur, jeder Supermarkt und jeder andere Unternehmer ist in seiner Preisgestaltung frei. Sollte die österreichische Regierung die Ankündigung tatsächlich umsetzen, so ist es ein Rückfall in die 1970er-Jahre, um Austrian Airlines zu protegieren“. Besonders verärgert zeigte sich der Lauda-Manager darüber, dass Lufthansa-Chef Carsten Spohr erst vor wenigen Wochen Mindestpreise für Flugscheine gefordert habe und in einer Investorenkonferenz gesagt haben soll, dass der Konzern die Staatshilfe gar nicht benötige, sondern lediglich versuche sie zu bekommen. „Carsten Spohr hat diese dumme Idee in Deutschland gehabt und der österreichische Kanzler Kurz hat sich im Zuge der Staatshilfe für Austrian Airlines darauf eingelassen. Die Lufthansa Group betreibt alte Flugzeuge mit niedrigem Ladefaktor ist wesentlich schädlicher für die Umwelt als wir. Hohe Auslastung und modernes Fluggerät sind nunmal umweltfreundlicher. Die künstliche Verteuerung von Ticketpreisen hat auch andere fatale Folgen: Regelrechtes Social Distancing wird in Europa kommen. Wir lehnen Mindestpreise für Flugtickets ab und sind davon überzeugt,

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AUA stellt Salzburg-Wien endgültig ein

Das Corona-Comeback von Austrian Airlines findet nicht in Salzburg statt. Der Carrier zieht sich nach über 60 Jahren Präsenz zurück. Der Flugbetrieb in Salzburg nimmt wieder Fahrt auf: Nach leeren Hallen, Einschränkungen und Stand-By-Betrieb, wird es in der Mozartstadt wieder geschäftiger. So nehmen Airline-Partner wie Eurowings, Ryanair oder Turkish Airlines ihre Flugstrecken ab Salzburg wieder mit dem Ziel auf, das Vor-Corona-Niveau schnellstmöglich zu erreichen. Bei aller Freude über die allmähliche Normalisierung, gibt es auch weniger erfreuliche Nachrichten für den Flughafen. Denn ausgerechnet Home-Carrier Austrian Airlines dreht dem Standort Salzburg nun den Rücken zu. Nach 60 Jahren wird die Flugverbindung Wien-Salzburg aufgegeben. „Für den Wirtschaftsstandort Österreich ist es sehr erfreulich, dass die AUA als österreichische Airline weiterhin bestehen bleibt. Umso mehr bedauern wir es, dass Salzburg in Zukunft nicht mehr Teil des Streckennetzes der AUA sein wird. Insbesondere, weil nur ein Bruchteil der Passagiere Wien als Enddestination erreichen wollte, während über 90% das Drehkreuz der Austrian am Flughafen Wien genutzt haben, um Ziele in der ganzen Welt zu erreichen“, so Bettina Ganghofer, Geschäftsführerin des Salzburger Flughafens.

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Wizzair mit vier neuen Strecken ab Wien

Die direkte Konkurrenz zu Lauda wird weiterhin gesucht und zwar mit vier zusätzlichen Routen ab Wien. Mit Bukarest, Barcelona, Santorini und Mahon kündigt der ungarische Billigflieger Wizzair vier weitere Strecken ab Wien-Schwechat an. Diese sollen Mitte Juli 2020 aufgenommen werden. Mit Ausnahme von Menorca verschärft man damit den Konkurrenzkampf mit Lauda weiter. Bukarest und Barcelona werden ab 15. Juli 2020 an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Sonntag angeflogen. Mahon (Menorca) wird am 17. Juli 2020 aufgenommen und jeweils Montags und Freitags bedient. Ab 18. Juli 2020 geht es jeweils an Dienstagen und Samstagen nach Santorini (Griechenland). „Es ist mir eine große Freude, die Aufnahme von vier neuen Strecken von Wien bekannt zu geben. Die heutige Ankündigung unterstreicht unser langfristiges Engagement in Wien und für den österreichischen Aviation-Markt. Unser Ziel ist es, unseren österreichischen Passagieren immer mehr günstige Reisemöglichkeiten zu bieten. Wir laden alle Reisenden ein, diese und andere großartige europäische Destinationen mit einer der jüngsten und modernsten Flugzeugflotten zu entdecken und die günstigen Tarife und Services an Bord von Wizz zu genießen“, so Wizzair-Sprecher András Rado.

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