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Wien: Lounge-Angebot überschreitet erstmals die Millionen-Grenze beim Passagieraufkommen

Der Flughafen Wien hat im laufenden Jahr 2025 einen bedeutenden Meilenstein in seiner Service-Geschichte erreicht. Erstmals in der Geschichte des Standorts nutzten über eine Million Reisende innerhalb eines Kalenderjahres die exklusiven Lounge-Bereiche des Airports. Dieser Erfolg markiert nicht nur eine quantitative Bestmarke, sondern unterstreicht auch die strategische Ausrichtung des Flughafens als Premium-Drehkreuz im Herzen Europas. Der millionste Gast wurde Mitte Dezember in der international prämierten Vienna Lounge im Terminal 1 feierlich empfangen. Die kontinuierlich steigende Nachfrage nach hochwertigen Aufenthaltsmöglichkeiten abseits der öffentlichen Terminalbereiche spiegelt einen globalen Trend in der Luftfahrtindustrie wider: Passagiere legen zunehmend Wert auf individuellen Komfort, erstklassige kulinarische Versorgung und Ruhezonen mit hoher Aufenthaltsqualität. Der Flughafen Wien reagiert auf dieses Bedürfnis mit einer umfassenden Qualitätsoffensive, die neben den bestehenden Räumlichkeiten auch eine großflächige Erweiterung der Terminal-Infrastruktur bis zum Jahr 2027 vorsieht. Historischer Meilenstein und feierlicher Empfang Die feierliche Begrüßung der millionsten Lounge-Besucherin durch Flughafen-Vorstand Julian Jäger und die Leiterin der Business Lounges, Elisabeth Schmidt, bildete den Höhepunkt eines für den Flughafen Wien operativ äußerst erfolgreichen Jahres. Die Passagierin, die mit der Fluggesellschaft Eva Air in Richtung Bangkok reiste, steht stellvertretend für eine breite Zielgruppe, die sich aus Geschäftsreisenden und anspruchsvollen Urlaubsreisenden zusammensetzt. Der Empfang verdeutlicht die Relevanz, die das Lounge-Geschäft mittlerweile für die wirtschaftliche Gesamtbilanz und die Reputation des Standorts eingenommen hat. Vorstand Julian Jäger betonte im Rahmen der Feierlichkeiten, dass die Zahl von einer Million Gästen weit mehr als eine bloße Statistik darstelle. Sie sei vielmehr ein Beleg dafür, dass Qualität und Atmosphäre maßgebliche Faktoren für die

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Cher Show: Die Lebensgeschichte einer Poplegende feiert Premiere in Wien

Die Wiener Stadthalle ist Schauplatz eines besonderen kulturellen Ereignisses: Mit der Europa-Premiere der „Cher Show“ gastiert eine Broadway-Produktion in Österreich, die das Leben und die Karriere einer der einflussreichsten Entertainerinnen der vergangenen sechs Jahrzehnte beleuchtet. Die Inszenierung, die noch bis zum 23. Dezember in der Bundeshauptstadt zu sehen ist, verfolgt einen unkonventionellen erzählerischen Ansatz, indem sie die Hauptfigur durch drei verschiedene Darstellerinnen gleichzeitig auf die Bühne bringt. Das von Rick Elice konzipierte Stück verbindet biografische Meilensteine mit den musikalischen Welterfolgen der Künstlerin und setzt dabei auf eine opulente visuelle Gestaltung. Nach den Gastspielen in Wien ist eine ausgedehnte Tournee durch den deutschsprachigen Raum geplant, die im Dezember 2025 erneut Station in der Wiener Stadthalle machen wird. Die Produktion gilt als technisch anspruchsvoll und integriert originale Designkonzepte direkt vom New Yorker Broadway in das europäische Tournee-Format. Ein dreifacher Blick auf eine beispiellose Karriere Das dramaturgische Gerüst der Show bricht mit der klassischen chronologischen Erzählweise eines Biopics. Statt einer einzelnen Protagonistin agieren drei Versionen der Künstlerin – bezeichnet als „Babe“, „Lady“ und „Star“ – oft zeitgleich auf der Bühne. Diese Aufteilung ermöglicht es, interne Monologe und die persönliche Entwicklung der Sängerin als dynamischen Dialog darzustellen. „Babe“ repräsentiert die schüchterne Anfängerin der 1960er Jahre, die unter dem Einfluss ihres Mentors und späteren Ehemanns Sonny Bono steht. „Lady“ verkörpert die Phase des Umbruchs, geprägt von der schmerzhaften Trennung und dem schwierigen Versuch, sich als Solokünstlerin in einer männerdominierten Branche zu behaupten. „Star“ schließlich zeigt die Ikone auf dem Zenit ihrer Macht, die als Oscar-Preisträgerin

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Air Baltic plant Kapazitätsausweitung für den Sommer 2026

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat eine umfangreiche Erweiterung ihres Streckennetzes für die Sommersaison 2026 angekündigt. Nach ersten Plänen im September 2025 wurden nun vier zusätzliche Verbindungen bestätigt, womit die Gesamtzahl der Neuerungen auf zehn Ziele und vier wiederaufgenommene Routen steigt. Diese Expansion führt zu einer deutlichen Erhöhung der Sitzplatzkapazitäten in allen drei baltischen Staaten. In Riga wächst das Angebot um 12 Prozent, was über 400.000 zusätzlichen Plätzen entspricht. Litauen verzeichnet mit einem Plus von 21 Prozent den stärksten relativen Zuwachs, während in Tallinn die Kapazität um 11 Prozent steigt. Ab Frühjahr 2026 ergänzen neue Direktverbindungen von Riga nach Warschau und Göteborg sowie von Vilnius nach Zürich und Chișinău das Portfolio. Diese Routen ergänzen die bereits zuvor kommunizierten Ziele wie Wien, Hamburg, Athen und Antalya. Neben den neuen Zielen reaktiviert die Fluggesellschaft Verbindungen von Riga nach Aberdeen, Belgrad und Jerewan sowie von Tallinn nach Oslo. Insgesamt wird Air Baltic im kommenden Sommer mehr als 110 Strecken bedienen, was einer Steigerung des Gesamtangebots um rund 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Zudem sollen auf 30 bestehenden Routen die Flugfrequenzen erhöht werden. Die technische Basis für diese Expansion bildet die Flotte aus 51 Airbus A220-300, die als eine der jüngsten in Europa gilt. Ein wesentlicher Teil der Strategie ist die Verbesserung der Konnektivität zwischen den baltischen Hauptstädten und dem restlichen europäischen Kontinent. Mantas Vrubliauskas, Vizepräsident für das Netzwerkmanagement, betont die Bedeutung der erhöhten Flexibilität für Passagiere durch das dichtere Flugnetz. Zudem treibt die Airline die Ausstattung ihrer Flugzeuge mit SpaceX Starlink

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Westbahn etabliert durchgehenden Halbstundentakt und direkte Pinzgau-Anbindung

Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 hat das private Eisenbahnverkehrsunternehmen Westbahn sein Angebot in Österreich signifikant erweitert und neu strukturiert. Die Einführung eines durchgehenden Halbstundentakts im Fernverkehr auf der zentralen Weststrecke zwischen Wien und Salzburg bildet das Herzstück der Neuerungen. Darüber hinaus hat die Westbahn ihre regionale Reichweite massiv ausgebaut: Eine neue Direktverbindung bindet den Pinzgau in Salzburg erstmals umsteigefrei an die Bundeshauptstadt Wien an. Die Verlängerung der Strecke von St. Johann im Pongau bis nach Saalfelden und Zell am See sorgt für dreimal tägliche, komfortable Verbindungen in eine der wichtigsten Tourismusregionen des Landes. Diese Angebotsverbesserungen – darunter auch zusätzliche Früh- und Spätzüge – zielen darauf ab, den öffentlichen Verkehr für Pendler, Schüler und Freizeitreisende attraktiver zu gestalten und die Marktdurchdringung der Westbahn im Fernverkehr weiter zu erhöhen. Direkte Anbindung des Pinzgaus an Wien als regionaler Impuls Die bemerkenswerteste Erweiterung des Westbahn-Netzes betrifft die Verlängerung der bereits im Vorjahr etablierten Verbindung über die Giselabahnstrecke bis in den Pinzgau. Von nun an fahren die Westbahn-Züge von Wien Westbahnhof über Salzburg und Bischofshofen hinaus bis nach Saalfelden und Zell am See. Diese dreimal täglich angebotene Direktverbindung schafft einen erheblichen Mehrwert für die Region. Die Fahrzeiten sind mit 4 Stunden 17 Minuten von Wien bis Zell am See und 4 Stunden 28 Minuten bis zur Endstation Saalfelden äußerst kompetitiv und bieten durch den Wegfall des Umstiegs in Salzburg oder Bischofshofen einen massiven Komfortgewinn. Die Züge halten auf dem verlängerten Abschnitt unter anderem in wichtigen regionalen Knotenpunkten wie Schwarzach-St. Veit, Lend, Taxenbach-Rauris, Bruck-Fusch

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Mit sofortiger Wirkung: Austrian Airlines beendet Braathens-Wetlease

Eigentlich war die Wetlease-Kooperation zwischen Austrian Airlines und Braathens auf mehrere Jahre ausgelegt. Nun zog die österreichische Lufthansa-Tochter die Reißleine und beendete die Zusammenarbeit mit dem schwedischen Luftfahrtunternehmen am 15. Dezember 2025 „mit sofortiger Wirkung“. Bis zuletzt waren laut einer Sprecherin der Austrian Airlines drei Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 auf insgesamt 12 AUA-Routen im Einsatz. Noch vor wenigen Monaten hob das Management die professionelle Zusammenarbeit mit der schwedischen Regionalfluggesellschaft hervor. Doch seither hat sich einiges getan, denn die Konzernschwester Braathens International musste zuerst Insolvenz anmelden und wenige Tage später traf es auch Braathens Regional, die überwiegend im Auftrag von SAS und Austrian Airlines unterwegs war. Genau diese Vorgänge hätten indirekte Auswirkungen auf die operationelle Performance gehabt. Konkret wäre Braathens laut Austrian nicht mehr in der Lage gewisse Bewertungsparamenter und –standards zu erfüllen. Dazu eine Sprecherin der AUA: „Wie bereits bekannt, ist der Wetlease-Partner von Austrian Airlines, Braathens Regional Airways (Fremdairline, die im Auftrag von Austrian Airlines Flüge durchführt), indirekt von der Ende September bekannt gewordenen Insolvenz der Schwesterngesellschaft Braathens International Airways betroffen. Austrian Airlines stand seither in engem und kontinuierlichem Kontakt mit Braathens Regional Airways und hat die daraus resultierenden Entwicklungen engmaschig beobachtet und bewertet.  Im Rahmen dieser laufenden Evaluierung zeigte sich, dass sich der Wetlease-Partner infolge der Insolvenz der Schwesterngesellschaft in einem operativen Veränderungsprozess befindet. Infolgedessen konnten wesentliche Bewertungsparameter im Zuge der Evaluierung nicht mehr belastbar beurteilt werden. Vor diesem Hintergrund erfüllt Braathens Regional Airways zum gegenwärtigen Zeitpunkt die Wetlease-Standards der Lufthansa Group, denen diese Partner uneingeschränkt entsprechen müssen, nicht

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City Guide „ivie“ lenkt Weihnachtseinkäufe in Wien zu Vintage, Handwerk und Design

Die Wiener City Guide App „ivie“ präsentiert im Dezember gezielte Touren und Empfehlungen, um Besucher und Einheimische zu außergewöhnlichen Weihnachtseinkäufen fernab der großen Einkaufsmeilen zu führen. Der Fokus liegt auf kuratierten Vintage- und Second-Hand-Läden sowie auf traditionellen Wiener Handwerksbetrieben und zeitgenössischem Design. Ziel ist es, die Vielfalt und die weniger bekannten Ecken der Stadt zu beleuchten. Ein besonderes Feature der App ist der „Vintage Shopping Grätzel Walk“, der durch 15 ausgewählte Läden in charmanten Wiener Stadtvierteln führt. Die Route startet am Stephansplatz im Second-Hand-Shop Carla und führt über das Freihausviertel und den Naschmarkt bis zur Glasfabrik im 5. Bezirk, die eines der größten Second-Hand-Geschäfte Wiens beherbergt. Ergänzend dazu bietet der „Wiener Handwerk Guide“ von „ivie“ einen Überblick über 22 Manufakturen und Werkstätten. Dort finden sich hochwertige Geschenke, die von traditionellen Lobmeyr-Gläsern und Augarten-Porzellan über Maßschuhe von Scheer bis hin zu Hutkreationen von Mühlbauer und Seifen von Wiener Seife reichen. Parallel zum Angebot der App präsentiert das Museum für angewandte Kunst (MAK) im Advent eine besondere Mischung aus Kunst und Kommerz. Die Ausstellung „FAHRRAD & HUMMER. Funkelnder Baumschmuck aus Gablonz“ zeigt über 800 Miniatur-Schmuckstücke aus Glasperlen. An den Wochenenden des 12. bis 14. und 19. bis 21. Dezember findet zudem erstmals der X-MAK Wintergarten im Museumsgarten statt, ein kuratierter Designmarkt mit handgemachten Accessoires und kreativen Objekten. Zum Jahreswechsel überträgt das MAK traditionell am 1. Januar 2026 das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker in der Säulenhalle, ergänzt durch Führungen zu den Drehorten des Pausenfilms.

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Ticketsteuer: Austrian Airlines kritisiert Ryanairs „Lamentieren über die lokale Politik“

Die Billigfluggesellschaften Wizz Air und Ryanair haben in den letzten Monaten eine Diskussion um die österreichische Flugticketabgabe angestoßen. Während der pinkfarbene Carrier bereits Fakten geschaffen hat und die Alpenrepublik zu Gunsten von Bratislava verlassen wird, der Erzrivale fünf Maschinen aus Wien abziehen und die örtliche Malta-Air-Basis schließen wird, verhält sich Austrian Airlines wenn es um die umstrittene Steuer geht mucksmäuschen still – zumindest in der Öffentlichkeit. Warum eigentlich? Die öffentliche Kommunikation der Fluggesellschaften Wizz Air, Ryanair und Austrian Airlines könnte unterschiedlicher kaum sein. Der pinkfarbene Anbieter hat ohne großes Blabla die Schließung der Basis Wien und die gleichzeitige Expansion in Bratislava verkündet. Dies wurde mit hohen Kosten in Österreich und gleichzeitig billigeren Konditionen in der Slowakei begründet. Punkt. Keinerlei verbale Angriffe oder Unterstellungen gegen die amtierende Bundesregierung. Ganz anders verhält sich Ryanair, denn in regelmäßigen Presseaussendungen poltert man gegen die Regierung, allen voran gegen Verkehrsminister Hanke und Bundeskanzler Stocker. Selbst Karikaturen Marke Eigenbau hat man bereits bei Pressekonferenzen gezeigt. Umgekehrt scheinen die Regierungsmitglieder angesichts der Tonlage und der Art und Weise wie man öffentlich miteinander kommuniziert, auch kein großes Interesse an weiteren Gesprächen mit Ryanair zu haben. Eine Steilvorlage für die FPÖ, denn diese hat sich bereits öffentlich auf die Seite der Billigfluggesellschaft geschlagen und schlägt in Aussendungen eine ähnliche Tonlage an. Zwischenzeitlich wurde von dieser Oppositionspartei auch ein Antrag auf Abschaffung der Ticketsteuer im Nationalrat eingebracht. Mit den Stimmen der Regierungsparteien wurde dieser zunächst an den Verkehrsausschuss und damit auf die lange Bank verschoben. Sofort ablehnen wollte man diesen

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Sommer 2026: Austrian Airlines setzt auf elf Wetlease-Flugzeuge

Ryanair-Chef Michael O’Leary behauptete Anfang dieses Monats, dass im Sommerflugplan 2026 die Kapazität am Flughafen Wien-Schwechat deutlich niedriger sein wird. Dabei rechnete er vor, dass Wizz Air den Abflug in Richtung Bratislava macht, die Ryanair-Tochter Malta Air die Basis dicht macht und Austrian Airlines zehn Maschinen weniger einsetzen würde. Während die Aussagen bezüglich Wizz Air und Ryanair dem aktuellen Stand der Dinge nach zutreffend sind, ist es hinterfragenswert wie Michael O’Leary eigentlich auf die Äußerung bezüglich der AUA kommt. Genau diese Frage stellt man sich in der Konzernzentrale der Austrian Airlines Group auch, denn auf Anfrage dementiert eine Sprecherin, dass die im Sommer 2026 gegenüber dem laufenden Jahr eingesetzte Flotte um zehn Maschinen reduziert sein wird. Unternehmensangaben verfügt man derzeit über 11 Langstreckenflugzeuge des Herstellers Boeing, 40 Maschinen aus dem Hause Airbus sowie 17 Embraer-Jets. Embraer raus, Airbus rein Bekannt ist auch, dass sich Austrian Airlines von den Embraer-195 trennen wird. Künftig wird der Airbus A320 das kleinste Muster im Eigenbetrieb sein. Allerdings werden auch weiterhin E195 für die AUA unterwegs sein, denn Air Dolomiti fliegt weiterhin im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung für die AUA. „Austrian Airlines wird ihre Flotte harmonisieren und einen Flotten-Rollover durchführen,  dass von aktuell 5 unterschiedlichen Flugzeugentypen zukünftig nur noch 2 unterschiedliche Flugzeugtypen eingesetzt werden. Die 17 Embraer-Maschinen werden schrittweise aufgeflottet. Im Zuge des Flotten-Rollovers wird die Airbus-Flotte aufgewertet und ausgeweitet. Austrian Airlines-Flotte wird damit künftig aus 58 Flugzeugen bestehen: 12 Langstrecken-Flugzeuge – Dreamliner und 46 Airbus-Flugzeuge werden künftig auf der Kurz- und Mittelstrecke eingesetzt“, so eine

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Flyone tritt Wizz-Nachfolge an: Eriwan-Wien angekündigt

Die moldawische Fluggesellschaft Flyone erweitert ihr Streckennetz und startet ab April 2026 eine neue Nonstopverbindung zwischen dem Flughafen Wien und Eriwan, der Hauptstadt Armeniens. Der Konkurrenz Wizz Air stellt diese Route ein bzw. bietet sie künftig ab Bratislava an. Der Flugbetrieb startet am 3. April zunächst mit einem wöchentlichen Umlauf. Bereits am 13. April wird die Frequenz auf zwei wöchentliche Flüge erhöht, bevor ab dem 1. Juni dreimal pro Woche zwischen Wien und Eriwan geflogen wird. Die Flugzeiten sehen einen Abflug in Eriwan (Armenien) um 15:40 Uhr und die Ankunft in Wien um 17:30 Uhr vor. Der Rückflug von Wien startet um 18:30 Uhr und erreicht Eriwan um 23:50 Uhr. Flyone setzt auf dieser Strecke voraussichtlich Flugzeuge des Typs Airbus A320 oder A321 ein, welche die Hauptbestandteile ihrer Flotte bilden. Flyone, gegründet im Jahr 2015 mit Hauptsitz am Flughafen Chișinău in Moldawien, bedient sowohl Linien- als auch Charterflüge. Die neue Verbindung nach Wien stärkt die Präsenz der Airline auf dem europäischen Markt und eröffnet Reisenden eine neue Option für Direktflüge in die Kaukasusregion. Eriwan, als wichtiges kulturelles und wirtschaftliches Zentrum Armeniens, wird durch die neue Route besser an Westeuropa angebunden. Bemerkenswert ist der Umstand, dass Flyone mit Flyone Armenia über einen lokalen Ableger verfügt, der jedoch selbst nicht in die Europäische Union fliegen darf. Hintergrund ist, dass dieser Carrier auf der berühmt-berüchtigten schwarzen Liste der EU zu finden ist. Das hängt damit zusammen, dass seit dem Jahr 2010 sämtliche Airlines mit Zertifikaten, die von der Zivilluftfahrtbehörde Armeniens ausgestattet sind, gebannt

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Wien stärkt internationale Verkehrsinfrastruktur: Baubeginn für zentralen Fernbus-Terminal

Mit dem offiziellen Spatenstich am 9. Dezember 2025 beginnt in Wien die Umsetzung eines bedeutenden Infrastrukturprojekts: der Bau des neuen internationalen Fernbus-Terminals am Handelskai. Dieses Vorhaben, das unter der Federführung der WSE Wiener Standortentwicklung GmbH, einem Unternehmen der Wien Holding, realisiert wird, zielt darauf ab, die Verkehrsinfrastruktur der österreichischen Hauptstadt nachhaltig zu stärken und die Position Wiens als zentralen europäischen Mobilitätsknotenpunkt zu festigen. Der moderne Terminal soll gemeinsam mit starken Partnerunternehmen zum neuen Drehkreuz für den internationalen Reiseverkehr werden und die wirtschaftliche Entwicklung des Standorts Wien zukunftsorientiert unterstützen. Amtsführende Stadträtin Barbara Novak (SPÖ) betonte anlässlich des Spatenstichs die strategische Bedeutung des Projekts: „Der neue Fernbus-Terminal ist ein wichtiger Schritt für einen modernen und leistungsfähigen Mobilitätsstandort Wien. Wir investieren hier verantwortungsvoll und mit Weitblick in eine Infrastruktur, die internationalen Reiseverkehr komfortabler macht, die Bezirke entlastet und die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt langfristig stärkt.“ Kernstück der Infrastruktur: Terminal, Hotel und Steg Das Gesamtprojekt wird in einer mehrstufigen Entwicklungsstrategie umgesetzt. Die erste Realisierungsstufe umfasst den Bau des Fernbus-Terminals selbst, die Errichtung eines Hotels sowie eines architektonisch bedeutenden Stegs über den Handelskai und die Gleise der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Dieser Steg dient als wichtige Verbindung, um den Terminal mit dem rechten Donauufer zu verknüpfen und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr zu optimieren. In einer späteren, zweiten Realisierungsstufe ist in Abhängigkeit von stabilen immobilienwirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Umsetzung des im Rahmen des Realisierungswettbewerbs vorgesehenen Hochhauses geplant. Die Entscheidung, das Hochhaus zunächst zurückzustellen, ist eine direkte Konsequenz aus der anhaltend schwierigen Marktsituation bei Büroimmobilien. Die Realisierung

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