Wien

Weitere Artikel aus der Rubrik

Wien

Rechtsstreit um Grand Hotel Wien: Eigentümer Al Jaber kündigt Widerstand gegen Verkauf an

Der langjährige Eigentümer des traditionsreichen Grand Hotel Wien am Kärntner Ring, Scheich Mohamed Bin Issa Al Jaber, geht juristisch gegen den gerichtlich genehmigten Verkauf des Hauses vor. Nach Angaben des Unternehmers weist die Entscheidung zur Veräußerung gravierende wirtschaftliche und rechtliche Mängel auf. Al Jaber argumentiert, dass der operative Betrieb des ältesten Fünf-Sterne-Hotels der Stadt im Jahr 2025 trotz technischer Refinanzierungsschwierigkeiten der Holdinggesellschaft EWH AG stabil geblieben sei und hohe Überschüsse erwirtschaftet habe. Er sieht in der gerichtlichen Freigabe einen unzulässigen Notverkauf, der den tatsächlichen Marktwert des Luxushotels massiv unterschätze und alternative Sanierungsoptionen vorzeitig abgeschnitten habe. Ein zentraler Kritikpunkt Al Jabers richtet sich gegen die Bewertungsgrundlage des Verfahrens. Laut dem Eigentümer habe sich das herangezogene Gutachten lediglich auf den Immobilienwert konzentriert und den Wert des laufenden Betriebs – einschließlich der renommierten Markenrechte und des Inventars – ausgeblendet. Zudem wird die Geschwindigkeit des Verkaufsprozesses moniert, der ausgerechnet in die Ferienzeiten im Sommer und Winter gelegt worden sei, was einen Fokus auf ein rasches Closing statt auf den Werterhalt vermuten lasse. Al Jaber verweist darauf, dass er sich bereits in fortgeschrittenen Gesprächen über ein Finanzierungspaket von 220 Millionen Euro befunden habe, welches alle Gläubigerforderungen vollständig abgedeckt und Mittel für Renovierungen bereitgestellt hätte. Zusätzliche Recherchen im Wiener Hotelmarkt verdeutlichen die Tragweite des Falls für den Tourismusstandort. Das Grand Hotel, das 1870 eröffnet wurde, gilt als Flaggschiff der Wiener Luxushotellerie. Branchenexperten verfolgen mit Skepsis, dass die Käuferseite Berichten zufolge einer spanischen Hotelgruppe nahesteht, die bisher vornehmlich im Drei- bis Vier-Sterne-Segment agiert. Al Jaber warnt davor,

weiterlesen »

Event-Tourismus: DDSG Blue Danube präsentiert Winterprogramm 2026

Die Wiener Donauschifffahrt zeigt sich auch in der kalten Jahreszeit als dynamischer Motor des regionalen Tourismus und der Freizeitwirtschaft. Mit einer Flotte von neun modernen Schiffen bietet die DDSG Blue Danube an nahezu jedem Tag des Jahres ein breites Spektrum an Fortbewegungsmöglichkeiten auf dem Wasser. Während das Linienprogramm der City Cruise tägliche Einblicke in die urbane Architektur und Stadtentwicklung Wiens gewährt, rücken für den Februar 2026 vier groß angelegte Themenfahrten in den Fokus der operativen Planung. Die Geschäftsführung des Unternehmens, bestehend aus Wolfgang Fischer und Wolfgang Hanreich, reagiert damit auf eine kontinuierlich steigende Nachfrage im Segment der Erlebnisgastronomie. Nach einer Kapazitätsausweitung um 15 Prozent im vergangenen Jahr setzt das Unternehmen nun auf eine Kombination aus musikalischer Unterhaltung und spezialisierter Kulinarik, um neue Zielgruppen für die Schifffahrt auf der Donau und dem Donaukanal zu begeistern. Das Programm reicht von Hommagen an nationale Musikikonen über nostalgische Tanzveranstaltungen bis hin zu exklusiven kulinarischen Angeboten für den Valentinstag. Wirtschaftliche Entwicklung und Flottenstrategie der DDSG Die DDSG Blue Danube fungiert seit ihrer Gründung im Jahr 1995 als Nachfolgeorganisation der geschichtsträchtigen Ersten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft von 1829. Heute ist das Unternehmen zu gleichen Teilen im Besitz der Wien Holding und des Verkehrsbüros, was die strategische Einbettung in die kommunale und nationale Infrastruktur verdeutlicht. Mit einer jährlichen Beförderungsleistung von mehr als 300.000 Passagieren nimmt die Reederei eine marktbeherrschende Stellung im Raum Wien und Niederösterreich ein. Zur Flotte gehören namhafte Schiffe wie die MS Admiral Tegetthoff, die MS Wien und die MS Vindobona, die jeweils für unterschiedliche Einsatzzwecke von Linienfahrten

weiterlesen »

Erste Preisträger der „Tourismusstars“ im Rahmen der Ferien-Messe Wien gekürt

Im Vorfeld der großen Gala im Schloss Schönbrunn wurden auf der Ferien-Messe Wien 2026 die ersten Gewinner des neuen nationalen Preises „Tourismusstars“ bekannt gegeben. Bei einem breit angelegten Publikums-Voting, an dem sich knapp 6.000 Personen beteiligten, konnten Besucher über ihre Favoriten in der heimischen Freizeitwirtschaft abstimmen. Den ersten Platz sicherte sich der Gastronomiebetrieb „Luftburg – Kolarik im Prater“ aus Wien. Das Familienunternehmen setzte sich mit 723 Stimmen gegen 14 andere nominierte Betriebe durch. Die Auszeichnung würdigt laut den Initiatoren die Verbindung von traditioneller Gastfreundschaft mit modernen Qualitätsstandards im Rahmen der Wiener Prater-Gastronomie. Auf den weiteren Podestplätzen folgten Betriebe aus den Bundesländern: Der zweite Platz ging mit 654 Stimmen an die „Golden Hill Country Chalets & Suites“ im steirischen St. Nikolai im Sausal, ein Resort, das auf exklusive Wellness-Erlebnisse in privater Atmosphäre setzt. Den dritten Rang belegte das „Boho & Wellnesshotel Jufenalm“ aus Maria Alm mit 546 Stimmen. Unter den Nominierten befanden sich zudem namhafte Institutionen wie das Wiener Riesenrad, die Spanische Hofreitschule mit dem Gestüt Piber sowie das Luxushotel Park Hyatt Vienna. Die Abstimmung unterstreicht die Vielfalt des österreichischen Angebots, das von kulinarischen Institutionen bis hin zu innovativen Beherbergungskonzepten reicht. Der Award wurde im Vienna Congress & Convention Center (VIECON) durch den Initiator Christian P. Lerner übergeben. Die Verleihung dient als Auftakt für das Hauptevent am 27. April 2026, bei dem in insgesamt 18 Kategorien Preise für Exzellenz und Innovation vergeben werden. Strategische Partner wie die Österreich Werbung und namhafte Unternehmen aus der Privatwirtschaft unterstützen die Initiative, um die Wettbewerbsfähigkeit

weiterlesen »

Austrian Airlines präsentiert umfangreichen Sommerflugplan 2026

Austrian Airlines setzt im kommenden Jahr auf eine Expansion ihres Streckennetzes und reagiert damit auf die sich wandelnden Bedürfnisse im europäischen Reiseverkehr. Im Rahmen der Wiener Ferienmesse gab die nationale Fluggesellschaft bekannt, ihr Angebot für den Sommer 2026 um insgesamt sieben neue Destinationen auf der Kurz- und Mittelstrecke zu erweitern. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Verdoppelung der Kapazitäten zur deutschen Nordseeinsel Sylt sowie dem Ausbau von Flugverbindungen in den Norden Europas, einem Trend, der in der Branche unter dem Begriff Coolcation an Bedeutung gewinnt. Gleichzeitig festigt die Fluggesellschaft ihre marktbeherrschende Stellung im Mittelmeerraum mit einer massiven Präsenz in Griechenland, Italien und Spanien. Mit insgesamt 133 Destinationen, davon 20 auf der Langstrecke, zielt der neue Flugplan darauf ab, Wien als zentrales Drehkreuz zwischen Nord- und Südeuropa sowie als Ausgangspunkt für interkontinentale Reisen weiter zu stärken. Die Erweiterung umfasst sowohl klassische Urlaubsziele als auch strategisch wichtige Industriestandorte und spiegelt die robuste wirtschaftliche Entwicklung im Sektor der kommerziellen Luftfahrt wider. Ausbau der Nordverbindungen und Inselflüge Ein zentrales Element der Strategie für 2026 ist die Aufwertung der Verbindung zwischen Wien und Sylt. Nach der erfolgreichen Integration der Strecke im Vorjahr wird die Frequenz ab dem 13. Mai 2025 verdoppelt. Jeweils mittwochs und samstags bedient Austrian Airlines die Route mit Maschinen des Typs Embraer 195. Die Flugzeiten sind dabei gezielt auf die Bedürfnisse von Kurzentschlossenen und Wochenendpendlern abgestimmt: Während der Samstagsflug bereits um 08:00 Uhr morgens in Wien startet, bietet die Mittwochsverbindung am Nachmittag zusätzliche Flexibilität. Mit einer Flugzeit von etwa einer Stunde und

weiterlesen »

Austrian Airlines verstärkt Verbindung nach Pristina

Austrian Airlines reagiert auf die steigende Nachfrage im Südosteuropa-Verkehr und weitet das Flugangebot zwischen Wien und Pristina für die Sommersaison 2026 aus. Wie aus aktuellen Flugplandaten hervorgeht, wird die Frequenz im Juni zunächst auf zwölf wöchentliche Verbindungen angehoben. In den reisestarken Monaten Juli und August erreicht der Ausbau seinen Höhepunkt mit insgesamt 17 Flügen pro Woche. Damit verdichtet die Lufthansa-Tochter ihr Angebot im Vergleich zum Vorjahr erheblich, als lediglich zehn wöchentliche Rotationen auf dieser Strecke durchgeführt wurden. Besonders an den Wochentagen Montag, Dienstag und Donnerstag wird die Konnektivität durch bis zu drei tägliche Flugpaare optimiert. Der massive Ausbau der Kapazitäten zielt vor allem auf den sogenannten VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) ab, der zwischen Österreich und dem Kosovo traditionell in den Sommermonaten stark ansteigt. Zusätzliche Recherchen im Marktumfeld zeigen, dass Austrian Airlines damit ihre Position als Marktführer auf dieser Route gegenüber Billigfluganbietern verteidigen will. Wien fungiert hierbei nicht nur als Startpunkt für Passagiere aus der Region, sondern als zentrales Drehkreuz für Umsteiger aus Westeuropa und den USA. Durch die Erhöhung der Frequenzen verkürzen sich die Wartezeiten im Transitbereich des Flughafens Wien-Schwechat für Reisende mit Zielen im Kosovo deutlich. Um die operative Durchführung der zusätzlichen Flüge zu gewährleisten, setzt Austrian Airlines auf einen vielseitigen Flottenmix. Zum Einsatz kommen Flugzeuge der Typen Airbus A320 und A320neo sowie die effizienten Embraer E195-Jets. Bemerkenswert ist die Fortführung der Kooperation mit der lettischen Air Baltic: Im Rahmen eines sogenannten Wet-Lease-Abkommens werden erneut Maschinen des Typs Airbus A220-300 angemietet, um Spitzenlasten im Sommerflugplan abzufangen. Diese Zusammenarbeit

weiterlesen »

Service-Offensive bei Emirates: Erweitertes Angebot ab Wien und neue Luxus-Standards

Die Fluggesellschaft Emirates setzt nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2025 mit über 55 Millionen beförderten Passagieren zu Beginn des Jahres 2026 auf eine qualitative Aufwertung ihres Premium-Segments. Ein zentraler Bestandteil dieser Maßnahmen betrifft den Standort Wien, an dem der exklusive Chauffeur-Service für Reisende der First und Business Class deutlich ausgeweitet wurde. Die kostenfreie Fahrtstrecke zum oder vom Flughafen Wien-Schwechat wurde von bisher 50 auf nun 80 Kilometer erhöht. Eine zusätzliche Erweiterung greift bei Fahrten zu identischen Adressen mit mindestens zwei berechtigten Personen; in diesem Fall vergrößert sich der Radius auf bis zu 120 Kilometer, was das Einzugsgebiet für Passagiere aus dem Burgenland, Niederösterreich und Teilen Oberösterreichs erheblich vergrößert. In der First Class führt die in Dubai ansässige Airline umfassende Neuerungen für den Reisekomfort ein. Im Fokus steht dabei die Aufwertung des Schlaferlebnisses durch neue Textilien aus Baumwolle mit einer hohen Fadendichte von 300, die für Matratzenschoner, Kissen und Decken verwendet werden. Ergänzt wird dieser Service durch einen speziellen Turndown-Service, der unter anderem ein Kissenspray der Marke Byredo sowie exklusive Pralinenauswahlen umfasst. Diese Maßnahmen sind Teil einer langfristigen Strategie, um die Marktführerschaft im Bereich der Ultra-Langstreckenflüge durch hardwareseitige Investitionen und hochwertige Konsumgüter zu festigen. Auch die technische Ausstattung und das kulinarische Erlebnis an Bord wurden für das Jahr 2026 modifiziert. Emirates führt neue, speziell für die Fluggesellschaft entwickelte Kopfhörer von Bowers & Wilkins ein, die über eine verbesserte Geräuschunterdrückung und einen Transparenzmodus verfügen. Bei der Getränkepräsentation setzt die Airline künftig auf hochwertige Kristallgläser, die speziell für verschiedene Spirituosen und Kaffeespezialitäten entworfen wurden.

weiterlesen »

Theaterprojekt „Ungeregelt“ thematisiert Leben mit Endometriose auf Wiener Bühnen

Das junge Künstlerkollektiv rund um Jo Bertl, Anne-Sophie Delmas und Amina Mostageer bringt mit dem Stück „Ungeregelt“ eine schauspielerische Auseinandersetzung mit der chronischen Erkrankung Endometriose auf die Bühne. Die Inszenierung folgt der Protagonistin Mathilda, die nach ihrer Diagnose mit dem Verlust des eigenen Körpergefühls und den Absurditäten des medizinischen Alltags konfrontiert wird. Das Werk wird als eine Mischung aus Fiebertraum und Realität beschrieben, in der Themen wie Hormontherapien, Arztbesuche und die soziale Isolation betroffener Frauen im Zentrum stehen. Am 22. Jänner 2026 findet eine Aufführung im Schauspielhaus Wien statt, gefolgt von einem weiteren Termin am 21. März 2026 auf der Bühne Purkersdorf. Hinter der Produktion stehen drei aufstrebende Talente der österreichischen Kulturszene. Jo Bertl, bekannt aus der ORF-Serie „School of Champions“ und Absolventin der Schauspielschule Krauss, debütiert hier gemeinsam mit Amina Mostageer als Autorin. Mostageer zeichnet zudem für das Kostümbild verantwortlich und verbindet ihre schauspielerische Ausbildung mit Fachwissen aus dem Modekolleg Michelbeuern. Das Trio wird komplettiert durch Anne-Sophie Delmas, die ihre Ausbildung an der renommierten École Jacques Lecoq in Paris abschloss und seit 2024 verstärkt in der freien Wiener Theaterszene, etwa im Off-Theater, präsent ist. Die thematische Wahl des Stücks trifft auf eine wachsende gesellschaftliche Relevanz, da Endometriose als eine der häufigsten Unterleibserkrankungen bei Frauen gilt, die Diagnose jedoch oft erst nach vielen Jahren gestellt wird. Fachmedien weisen darauf hin, dass künstlerische Formate wie „Ungeregelt“ dazu beitragen, die oft unsichtbaren Schmerzen und psychischen Belastungen der Betroffenen öffentlich zu machen. Das Stück verzichtet dabei auf eine rein klinische Darstellung und nutzt

weiterlesen »

Österreichischer Tourismus verzeichnet Rekordwerte und plant neue Branchenauszeichnung

Der österreichische Tourismussektor ist mit historischen Bestmarken in die aktuelle Wintersaison gestartet. Laut Daten der Statistik Austria wurden im November 2025 insgesamt 5,73 Millionen Übernachtungen registriert, was den höchsten Wert für diesen Monat seit Beginn der digitalen Erfassung im Jahr 1974 darstellt. Dieser Zuwachs von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr unterstreicht die wirtschaftliche Relevanz der Branche, auch wenn die Betriebe weiterhin mit strukturellen Problemen wie hohem Bürokratieaufwand, steigenden Betriebskosten und einem spürbaren Arbeitskräftemangel konfrontiert sind. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat die Bundesregierung die Ausarbeitung einer neuen Tourismusstrategie bis zum Sommer 2026 angekündigt, die insbesondere die Attraktivität der touristischen Berufe steigern soll. Ein wesentlicher Bestandteil der aktuellen Branchenoffensive ist die Einführung des neuen nationalen Tourismuspreises „Tourismusstars“. Die Auszeichnung soll herausragende Leistungen in den Bereichen Exzellenz und Innovation würdigen und wird am 27. April 2026 im Schloss Schönbrunn verliehen. Bereits im Vorfeld dieser Gala rückt die Ferienmesse Wien, die vom 15. bis 18. Jänner 2026 im Vienna Congress & Convention Center stattfindet, ins Zentrum des Interesses. Erwartet werden über 430 Aussteller und mehr als 71.000 Besucher. Diese haben während der Messetage die Möglichkeit, unter 15 nominierten Betrieben und Projekten – darunter namhafte Namen wie das Park Hyatt Vienna, Figlmüller oder die Spanische Hofreitschule – ihren Favoriten für den „Publikums-Tourismusstar“ zu wählen. Die Bekanntgabe des ersten Preisträgers erfolgt am letzten Messetag auf der Hauptbühne durch die Moderatorin Silvia Schneider. Die Liste der Nominierten umfasst ein breites Spektrum der heimischen Freizeitwirtschaft, von Wellnesshotels in Salzburg über ländliche Chalets in der Steiermark bis hin

weiterlesen »

DDSG: Rock ’n’ Roll auf der Donau zwischen Skyline und Nostalgie

Die Wiener Donauschifffahrt hat in den letzten Jahren eine spürbare Wandlung vollzogen. Weg vom reinen Transportmittel hin zu schwimmenden Eventlocations, die Kulinarik mit themenspezifischer Unterhaltung verknüpfen. Ein neues Element in diesem Portfolio der Reederei DDSG Blue Danube ist die Themenfahrt „Elvis Forever – Rock in on the River“. Diese Veranstaltung kombiniert eine abendliche Rundfahrt auf der MS Admiral Tegetthoff mit einer Live-Show, die dem King of Rock n Roll gewidmet ist, sowie einem thematisch abgestimmten Buffet. Während das Schiff die nächtliche Kulisse Wiens passiert, steht an Bord die Ära der 1950er bis 1970er Jahre im Mittelpunkt. Musikalische Zeitreise mit The Rolling Company Das Herzstück des Abends bildet der Auftritt der steirischen Band The Rolling Company. Das Ensemble hat sich darauf spezialisiert, das musikalische Erbe von Elvis Presley nicht als bloße Kopie, sondern als energiegeladene Live-Performance zu präsentieren. Die Besetzung umfasst klassische Instrumente wie Schlagzeug, Bass, E-Gitarre und Piano, ergänzt durch Acoustic Guitar und Blues Harp. Das Repertoire der Band deckt die verschiedenen Phasen in der Karriere Presleys ab. Von den frühen Rockabilly-Nummern über die Beat-Ära der 1960er Jahre bis hin zu den pompösen Las-Vegas-Shows der 1970er Jahre reicht die Palette. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der stimmlichen Umsetzung und dem mehrstimmigen Gesang, der darauf abzielt, die typische Atmosphäre eines Elvis-Konzerts einzufangen. Die Interaktion mit dem Publikum, das oft passend im Stil der Zeit mit Pettycoats oder Lederjacken erscheint, ist ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts. Kulinarisches Angebot im Zeichen des King Parallel zur musikalischen Darbietung wird ein Buffet serviert, das

weiterlesen »

Tradition und Innovation auf der Donau: DDSG Blue Danube baut Marktführerschaft im Jubiläumsjahr aus

Die österreichische Binnenschifffahrt blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück, das maßgeblich von der positiven Entwicklung der DDSG Blue Danube geprägt wurde. Das traditionsreichste Schifffahrtsunternehmen des Landes konnte im vergangenen Jahr ein Passagierplus von rund 3,5 Prozent verzeichnen und festigte damit seine Position als zentraler Akteur im Wiener und niederösterreichischen Tourismussektor. In einem Jahr, das ganz im Zeichen des 30-jährigen Bestehens in der heutigen Unternehmensstruktur stand, begrüßte die Reederei auf ihren neun Schiffen eine wachsende Zahl an nationalen und internationalen Gästen. Besonders die Sommermonate erwiesen sich als frequenzstark, wobei im August Rekordwerte von über 45.000 Fahrgästen in Wien und der Wachau erzielt wurden. Mit dem Blick auf das kommende Jahr 2026, in dem Wien als Austragungsort des 70. Eurovision Song Contest weltweit im Rampenlicht stehen wird, bereitet sich das Unternehmen bereits auf eine weitere Intensivierung seines Angebots vor. Die heutige DDSG Blue Danube ging 1995 als Joint Venture aus dem Verkehrsbüro und der Wien Holding hervor und führt damit die lange Geschichte der 1829 gegründeten Ersten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft in moderner Form fort. In den vergangenen drei Jahrzehnten hat sich das Unternehmen von einem klassischen Linienanbieter zu einem vielseitigen Freizeit- und Eventdienstleister entwickelt. Martin Winkler, Vorsitzender der Geschäftsführung des Verkehrsbüros, betont in diesem Zusammenhang die Innovationskraft der Reederei, die durch smarte neue Produkte wie die Donau Panorama Tour und ein erweitertes Repertoire an Themenfahrten stetig neue Zielgruppen erschließt. Diese Strategie spiegelt sich in der jährlichen Beförderungsleistung von mittlerweile mehr als 300.000 Passagieren wider. Wachstumstreiber Themenfahrten und exklusives Chartergeschäft Ein wesentlicher Pfeiler des

weiterlesen »