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China Airlines erhöht Frequenz auf der Flugverbindung Wien–Taipeh

Die taiwanische Fluggesellschaft China Airlines reagiert auf die anhaltend hohe Nachfrage im Fernost-Verkehr und weitet ihr Angebot ab dem Flughafen Wien-Schwechat kurzzeitig aus. In den Kalenderwochen elf und zwölf, also Mitte März 2026, wird die Verbindung in die taiwanische Hauptstadt Taipeh um zwei zusätzliche Nonstop-Flüge ergänzt. Damit erhöht sich die Frequenz in diesem Zeitraum von den üblichen drei auf insgesamt fünf wöchentliche Flüge. Die Airline nutzt für diese Strecke in der Regel modernes Langstreckengerät vom Typ Airbus A350-900, das über eine Drei-Klassen-Konfiguration verfügt und sowohl für Geschäftsreisende als auch für den Tourismus signifikante Kapazitäten bereitstellt. Diese Kapazitätserweiterung ist Teil einer umfassenderen Strategie von China Airlines, ihre Position am Standort Wien als wichtigstes Tor nach Osteuropa und den Balkanraum zu festigen. Wien fungiert für die Airline seit Jahren als zentraler europäischer Knotenpunkt, da die geografische Lage optimale Umsteigeverbindungen für Passagiere aus den Nachbarländern Österreichs ermöglicht. Aktuelle Marktdaten zeigen, dass insbesondere die Nachfrage nach Direktverbindungen ohne Zwischenstopp in den großen Hubs des Nahen Ostens gestiegen ist. Neben dem Passagiergeschäft spielt auf dieser Route auch der Frachttransport eine entscheidende Rolle, da Taiwan ein weltweit führender Exporteur von Halbleitern und Hochtechnologieprodukten ist. Der Wettbewerb auf der Strecke zwischen Wien und Taiwan bleibt derweil intensiv, da auch die private taiwanische Konkurrenzgesellschaft EVA Air den Flughafen Wien hochfrequent bedient. China Airlines setzt jedoch verstärkt auf die Flexibilität ihres Flugplans, um auf saisonale Spitzen und Messetermine in Taipeh zu reagieren. Die zusätzlichen Flüge im März decken zudem einen Zeitraum ab, in dem traditionell die Nachfrage nach Fernreisen

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Wiener Gastronomie feiert weibliche Fachkräfte am Weltfrauentag

Die Wiener Barszene bereitet sich auf eine Neuauflage des Veranstaltungsformats „Female & Flavorful“ vor, das am 8. März 2026 in der Hammond Bar stattfindet. Anlässlich des internationalen Frauentages rückt das Event die Expertise von Frauen in der Cocktailkultur in den Fokus. Die Gastgeberinnen Sigrid Schot und Laura Peez führen damit eine langjährige Tradition fort, die vor über 15 Jahren von der Branchenkennerin Konny Wunder initiiert wurde. Hintergrund der Initiative ist die nach wie vor geringe Repräsentanz von Frauen an der Cocktailstation und in Führungspositionen der gehobenen Gastronomie, trotz ihres maßgeblichen Einflusses auf moderne Konzepte und Innovationen. Im Rahmen der Veranstaltung übernehmen acht renommierte Barprofis aus bekannten österreichischen Betrieben, darunter Dino’s Apothecary Bar und das Kleinod am Ring, zeitweise den Barbetrieb. Jede der beteiligten Fachfrauen präsentiert zwei eigens für diesen Anlass kreierte Signature Cocktails. Das Aufgebot umfasst erfahrene Kräfte wie Isabella Lombardo von der Sbagliata Bar und Alexandra Hochegger aus der Truth & Dare Bar, die gemeinsam mit Industriepartnern wie Patrón Tequila, Roku Gin und Bulleit Whiskey arbeiten. Das Event dient als Plattform für professionellen Austausch und soll die Sichtbarkeit weiblicher Vorbilder in einem traditionell männlich dominierten Arbeitsumfeld erhöhen. Neben dem fachlichen Aspekt verfolgt die Veranstaltung einen wohltätigen Zweck. Ein Teil des erzielten Umsatzes wird an eine Organisation gespendet, die Frauen in schwierigen Lebenslagen unterstützt. Die Auswahl der begünstigten Institution obliegt erneut der Initiatorin Konny Wunder. Begleitet wird der achtstündige Veranstaltungsmarathon von Live-Musik, wobei der Fokus auf der Demonstration handwerklicher Präzision und kreativer Mixologie liegt. Die Organisatorinnen betonen, dass Chancengleichheit und

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Austrian Airlines nutzt Air Dolomiti für europäisches Streckennetz im Sommer 2026

Austrian Airlines setzt im kommenden Sommerflugplan 2026 verstärkt auf externe Unterstützung zur Bewältigung des saisonalen Passagieraufkommens. Die österreichische Lufthansa-Tochter hat hierfür ein Wet-Lease-Abkommen mit der italienischen Konzerngeschwister Air Dolomiti geschlossen. Im Rahmen dieser Vereinbarung werden zwei Embraer E195 der Italiener inklusive Besatzung in Wien stationiert. Diese Maßnahme dient primär der Kapazitätssteuerung auf Kurzstrecken sowie der Kompensation von Engpässen bei der eigenen Flottenverfügbarkeit, die durch Wartungsintervalle oder Verzögerungen bei Neuauslieferungen entstehen können. Das Einsatzgebiet der geleasten Regionaljets umfasst sowohl klassische Hub-Zubringer als auch osteuropäische Metropolen. Laut aktuellen Flugplandaten übernimmt Air Dolomiti im Zeitraum vom 4. Juli bis 12. September 2026 eine wöchentliche Verbindung zwischen Wien und Belgrad. Auch die Strecke nach Budapest wird zwischen dem 30. Juni und 13. September dreimal wöchentlich von den italienischen Flugzeugen bedient. Durch den Einsatz der Embraer-Maschinen, die über eine Kapazität von etwa 120 Sitzplätzen verfügen, kann Austrian Airlines die Frequenzen auf diesen Routen stabilisieren, ohne eigene größere Kapazitäten binden zu müssen. Besonders intensiv ist die Kooperation auf den Strecken nach Italien geplant. Die Städte Bologna und Florenz sollen jeweils bis zu zweimal täglich mit den Flugzeugen von Air Dolomiti angeflogen werden. Für die Verbindung nach Venedig sieht der Flugplan sogar eine Taktung von bis zu vier täglichen Flügen vor. Diese Routen profitieren von der operativen Expertise der Air Dolomiti im italienischen Markt und ermöglichen es Austrian Airlines, wertvolle Slots am Drehkreuz Wien effizient zu nutzen. Die Flottenharmonisierung spielt hierbei eine wesentliche Rolle, da Austrian selbst bereits eine größere Anzahl an Embraer E195 betreibt, was die

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Wien: Austrian Airlines reduziert Zagreb-Strecke

Die Flugverbindungen zwischen den Hauptstädten Österreichs und Kroatiens erfahren im kommenden Sommerflugplan 2026 eine deutliche Umstrukturierung. Die nationale Fluggesellschaft Austrian Airlines, ein Tochterunternehmen der Lufthansa-Gruppe, reduziert ihr Angebot auf der Route Wien–Zagreb signifikant. Anstelle der ursprünglich anvisierten zehn bis zwölf wöchentlichen Rotationen sieht die aktuelle Planung lediglich sieben Verbindungen pro Woche vor. Diese Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund einer marktweiten Überprüfung der Rentabilität einzelner Kurzstrecken und einer verstärkten Konzentration auf hochfrequentierte Drehkreuz-Verbindungen innerhalb des Konzernnetzwerks. Während Austrian Airlines Kapazitäten abbaut, nutzt der Star-Alliance-Partner Croatia Airlines die entstehende Lücke zur deutlichen Ausweitung des eigenen Angebots. Die kroatische Fluggesellschaft verdoppelt ihre Frequenz auf dieser Strecke von bislang fünf auf nun zehn wöchentliche Flüge. Durch diese Kapazitätserweiterung festigt Croatia Airlines ihre Marktposition am Flughafen Franjo Tuđman in Zagreb und verbessert die Anbindung für Passagiere aus der Region an das Wiener Drehkreuz. Branchenbeobachter werten diesen Schritt als Teil einer engeren operativen Abstimmung innerhalb der Allianz, bei der regionale Partner verstärkt Zubringerleistungen übernehmen. Zusätzliche Daten aus der Luftverkehrswirtschaft deuten darauf hin, dass die Nachfrage auf der Kurzstrecke zwischen Wien und Zagreb zunehmend durch den Wettbewerb mit bodengebundenen Verkehrsmitteln sowie preisaggressive Angebote von Billigfliegern in der Region beeinflusst wird. Die Reduktion durch Austrian Airlines könnte zudem im Zusammenhang mit Triebwerkswartungen bei der Airbus-A320neo-Flotte stehen, die viele Fluggesellschaften derzeit zur temporären Streichung von Frequenzen zwingen. Croatia Airlines hingegen modernisiert derzeit ihre Flotte durch die schrittweise Einführung des Airbus A220, was der Airline effizientere Betriebskosten auf kürzeren Distanzen ermöglicht. Die Verschiebungen im Flugplan haben direkte Auswirkungen auf die

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Wien: Anpassung der Flugzeiten bei Eva Air

Die taiwanesische Fluggesellschaft Eva Air nimmt mit Beginn des Sommerflugplans 2026 eine strategische Änderung ihrer Abflugzeiten ab dem Flughafen Wien vor. Ab dem 29. März 2026 wird der Flug BR62, der die Strecke über Bangkok nach Taipeh bedient, auf eine frühere Startzeit um 16:00 Uhr vorverlegt. Diese Anpassung gilt für die Flugtage Dienstag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Durch die vorzeitige Ankunft in Bangkok um 07:10 Uhr und in Taipeh um 13:25 Uhr am jeweils folgenden Tag reagiert die Airline auf die Bedürfnisse von Passagieren, die eine optimierte Zeitplanung für ihre Ankunft in Südost- und Ostasien bevorzugen. Hintergrund dieser Flugplanänderung ist die signifikante Verbesserung der Transfermöglichkeiten am Drehkreuz in Taipeh. Mit der neuen Ankunftszeit am frühen Nachmittag verkürzen sich die Wartezeiten für Anschlussflüge in das weitverzweigte Netzwerk der Airline in Asien erheblich. Insbesondere Destinationen wie Hongkong, Seoul, Manila und Fukuoka, deren Weiterflüge nach 15:00 Uhr Ortszeit starten, sind nun effizienter erreichbar. Branchenanalysen deuten darauf hin, dass Eva Air durch diese Maßnahme ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen asiatischen Carriern am Standort Wien stärkt, indem sie die Gesamtreisezeit für Umsteigepassagiere reduziert. Die Direktverbindungen von Wien nach Taipeh, die jeweils montags, donnerstags und samstags bedient werden, bleiben von dieser Neuregelung unberührt und behalten ihre angestammten Zeitnischen im Flugplan. Der Sommerflugplan 2026, der diese Änderungen beinhaltet, ist bis zum 24. Oktober 2026 gültig. Eva Air setzt auf der Strecke ab Wien weiterhin modernes Langstreckengerät des Typs Boeing 777-300ER ein, das über eine Drei-Klassen-Konfiguration verfügt. Experten werten die Anpassung der Flugzeiten auch als Reaktion auf die steigende

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Tourismusstrategie: Wien setzt mit Vampir-Kurzfilm auf kulinarisches Storytelling

Der WienTourismus hat mit dem Launch des dreiminütigen Kurzfilms Vienna Bites eine neue Ära im Destinationsmarketing eingeleitet. Anstatt auf klassische Werbeformate zu setzen, nutzt die Kampagne fiktionales Storytelling, um das Jahresthema 2026 „Vienna Bites. Küche, Kultur, Charakter“ international zu platzieren. Der Film erzählt die Geschichte eines Vampirclans, der durch das nächtliche Wien streift, auf der Suche nach dem besonderen Geschmack, den die Wiener Küche dem Blut der Einheimischen verleihen soll. Mit über 16 Millionen Aufrufen innerhalb weniger Wochen nach dem Start Anfang Februar 2026 erzielt die Produktion eine beachtliche Reichweite in den globalen Kernmärkten. Die Kampagne verbindet historische Wiener Legenden mit moderner Popkultur und internationaler Ästhetik, um Wien als Zentrum für Kulinarik und Kultur neu zu definieren. Dabei werden ikonische Speisen wie das Wiener Schnitzel oder der Kaiserschmarrn als integrale Bestandteile einer atmosphärischen Erzählung inszeniert, die sich bewusst vom herkömmlichen Tourismusmarketing abhebt. Vampir-Mythos als Brücke zwischen Historie und Moderne Die Wahl des Vampir-Themas ist für die Stadt Wien kein Zufallsprodukt, sondern fusst auf einer tief verwurzelten historischen Verbindung. Bereits im Jahr 1725 wurden in Wien erste Berichte über Vampirerscheinungen dokumentiert, lange bevor der Mythos durch die Weltliteratur Einzug in die globale Popkultur hielt. Dieser historische Hintergrund dient als authentisches Fundament für eine Kampagne, die den aktuellen Zeitgeist perfekt einfängt. Weltweit lässt sich derzeit ein massives Interesse an Horror- und Mystery-Narrativen beobachten. Ein prominentes Beispiel hierfür ist der aktuelle Kinoerfolg Sinner, der im Jahr 2026 mehrere Oscar-Nominierungen verbuchen konnte und das Genre wieder in den Fokus der breiten Öffentlichkeit rückte. Vienna

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Reisekonzern Tui startet Rabattaktion zum Valentinstag für den österreichischen Markt

Der Reiseveranstalter Tui Österreich reagiert auf den anhaltenden Trend zu Erlebnisgeschenken und lanciert zum Valentinstag 2026 eine großangelegte Rabattkampagne. Unter dem Namen „Valentins Deals“ bietet das Unternehmen vom 12. bis 18. Februar Preisnachlässe von bis zu 50 Prozent auf Übernachtungen in weltweit über 400 Hotels an. Die Aktion umfasst Buchungen für den gesamten Reisezeitraum bis Ende Oktober 2026 und richtet sich gezielt an Paare, die anstelle klassischer Sachgeschenke gemeinsame Urlaube oder Kurzreisen bevorzugen. Ergänzend dazu setzt der Konzern auf flexible Gutscheinmodelle, die sowohl online als auch in den stationären Reisebüros in ganz Österreich erhältlich sind. Zusätzliche Marktanalysen der Tourismusbranche bestätigen, dass die Nachfrage nach Kurzreisen im Frühjahr deutlich angestiegen ist. Besonders Stadthotels und Wellnessresorts verzeichnen rund um den 14. Februar eine erhöhte Buchungsintensität. Tui integriert in sein aktuelles Portfolio daher verstärkt „Adults-only“-Häuser der Eigenmarken wie Tui Blue oder Robinson, die auf die Bedürfnisse erwachsener Reisender zugeschnitten sind. Ein spezifisches Angebot betrifft das Luxussegment auf Kreta, wo kurzfristige Buchungen im Februar für Aufenthalte im Frühsommer mit massiven Preisreduzierungen gefördert werden, um die Auslastung in der Nebensaison zu steigern. Parallel zum Hotelangebot reduziert die Konzerntochter Tuifly die Preise für Flugverbindungen ab dem Flughafen München. Im Aktionszeitraum vom 13. bis 16. Februar werden Tickets nach Mallorca, Ibiza und Heraklion zu Einstiegspreisen ab 44,99 Euro angeboten. Diese Flugangebote decken den Reisezeitraum bis Oktober 2026 ab und zielen darauf ab, frühzeitig Kapazitäten für die Sommersaison zu binden. Experten weisen darauf hin, dass solche punktuellen Verkaufsaktionen für Reiseveranstalter ein wichtiges Instrument sind, um nach der Hauptbuchungsphase

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Kulinarische Provokation zum Faschingsfinale: Figlmüller und DerMann präsentieren den Schnitzelkrapfen

Am Faschingsdienstag, dem 17. Februar 2026, wird die Wiener Innenstadt zum Schauplatz eines gastronomischen Experiments, das die Gemüter spalten dürfte. Die Traditionsgastronomen Hans und Thomas Figlmüller haben sich mit der Wiener Bäckerei DerMann zusammengetan, um eine Kreation vorzustellen, die zwei der bekanntesten Symbole der österreichischen Küche verschmilzt: das Wiener Schnitzel und den Faschingskrapfen. Unter dem Namen Wiener Krapfen wird ein Gebäck angeboten, das auf die klassische Marillenmarmelade verzichtet und stattdessen ein hauchdünnes, knuspriges Schnitzel samt Preiselbeeren zwischen zwei Krapfenhälften bettet. Was auf den ersten Blick wie ein kulinarischer Scherz anmutet, ist als limitiertes Premium-Produkt konzipiert, das am Standort Brioche und Brösel in der Rotenturmstraße für einen einzigen Tag die Brücke zwischen Wirtshauskultur und Backtradition schlagen soll. Diese Kooperation unterstreicht einen Trend in der Gastronomie, bei dem etablierte Marken durch unkonventionelle Partnerschaften und kurzzeitige Aktionsprodukte Aufmerksamkeit in einem gesättigten Markt generieren. Die Anatomie einer ungewöhnlichen Verbindung Die technische Umsetzung des Wiener Krapfens erforderte laut den Projektpartnern eine präzise Abstimmung der Komponenten. Das Fundament bildet der Krapfenteig der Bäckerei DerMann, der für seine flaumige Konsistenz bekannt ist. In der klassischen Variante wird dieser nach dem Frittieren mit Zucker bestäubt und mit Marmelade gefüllt. Für die Faschingsedition wurde das Rezept so angepasst, dass die Süße des Teiges mit den salzigen und sauren Noten der Füllung harmoniert. Das Herzstück der Kreation ist das Figlmüller-Schnitzel, das nach dem traditionellen Familienrezept zubereitet wird. Es zeichnet sich durch seine enorme Größe und die besonders feine Panier aus, die durch die Verwendung von Kaisersemmelbröseln ihre charakteristische Knusprigkeit erhält.

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Erhebliche Flugstörungen rund um den Valentinstag an deutschen Flughäfen

Reisende, die den Valentinstag für einen Kurztrip ins Ausland nutzen, müssen an deutschen Flughäfen mit einer signifikanten Belastung des Flugbetriebs rechnen. Eine aktuelle Analyse des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp für den Zeitraum vom 13. bis 16. Februar zeigt, dass fast jeder dritte Passagier von Verspätungen oder Flugausfällen betroffen war. Von den rund 890.000 Fluggästen, die in diesem Zeitraum von Deutschland aus starteten, erreichten etwa 257.000 ihr Ziel nicht planmäßig. Dies entspricht einer Quote von 28,8 Prozent. Trotz der hohen Störungsrate hatten jedoch nur 2,7 Prozent der Betroffenen einen rechtlich begründeten Anspruch auf Entschädigungszahlungen nach der EU-Fluggastrechteverordnung, da viele Verzögerungen auf außergewöhnliche Umstände wie winterliche Witterungsbedingungen zurückzuführen waren. London festigte seine Position als beliebtestes Ziel für Kurzreisen zum Valentinstag, wobei über 43.000 Passagiere die Flughäfen Heathrow und Stansted ansteuerten. Auf den weiteren Plätzen folgten Istanbul und Wien. Auffallend ist die Diskrepanz in der Pünktlichkeitsbilanz der verschiedenen Destinationen: Während Flüge zum Hauptflughafen in Istanbul mit einer Ausfallquote von lediglich 8,2 Prozent glänzten, wiesen europäische Drehkreuze wie Amsterdam Schiphol und Paris Charles de Gaulle Raten von über 26 Prozent auf. In unmittelbarer Grenznähe zu Deutschland zeigten sich besonders Wien und Zürich anfällig für Störungen, wobei in Zürich jeder dritte Passagier mit unplanmäßigen Wartezeiten konfrontiert war. Im internationalen Vergleich offenbarten sich drastische Unterschiede in der Zuverlässigkeit der Flugverbindungen. Während der Shanghai Pudong Airport mit einer Pünktlichkeitsquote von über 94 Prozent weltweit Spitzenwerte erzielte, kam es auf Strecken nach Newark (USA), Riga und Lyon zu massiven Problemen. An diesen Standorten war mehr als die Hälfte aller Reisenden

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Virtual Reality im Pilotentraining: Austrian Airlines integriert neue Technologie

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines hat in Zusammenarbeit mit dem Flugzeughersteller Airbus und Lufthansa Aviation Training (LAT) ein innovatives Ausbildungskonzept für Piloten am Standort Wien vollständig implementiert. Seit Ende 2025 ist die Nutzung von Virtual-Reality-Brillen (VR) fester Bestandteil des sogenannten Type Ratings für die Airbus A320-Flotte. Dabei kommen Headsets vom Typ Meta Quest 3 zum Einsatz, die den Übergang von der theoretischen Ausbildung zum praktischen Flugtraining im Simulator effizienter gestalten sollen. Das Projekt startete bereits Ende 2022 und wurde durch eine Expertengruppe sowie Testpiloten kontinuierlich an die regulatorischen Anforderungen der Luftfahrtbehörden angepasst. Das neue Trainingsmodul umfasst ein strukturiertes Programm, das mit einer einwöchigen Selbststudienphase beginnt. Darauf folgen drei Trainingseinheiten von jeweils 180 Minuten, in denen zwei Piloten gleichzeitig in der virtuellen Umgebung agieren. Diese Methode erlaubt es den Flugschülern, Cockpit-Abläufe und Standardprozeduren in einer realitätsgetreuen, dreidimensionalen Simulation einzuüben, bevor die deutlich kostspieligeren Stunden im Full-Flight-Simulator absolviert werden. Branchenexperten weisen darauf hin, dass durch diese Form des computergestützten Lernens die kognitive Belastung in der späteren Praxisphase reduziert und die Präzision der Handlungsabläufe gesteigert werden kann. Die technologische Neuerung wird innerhalb der Lufthansa Group als wegweisend für die gesamte Pilotenausbildung eingestuft. Während der Fokus aktuell auf der Standardbedienung des Airbus A320 liegt, planen die Verantwortlichen bereits die Ausweitung auf weitere Flugzeugtypen und komplexere Szenarien. Künftig sollen auch sogenannte „Non-Normal Operations“, also der Umgang mit technischen Störungen oder Notfällen, im virtuellen Raum trainiert werden. Die Integration dieser Technologien stellt zudem einen wichtigen Schritt zur Digitalisierung der Berufsfortbildung dar, da sie ortsungebundenes und autodidaktisches

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