Wien

Weitere Artikel aus der Rubrik

Wien

Arbeiterkammer: Deutlich mehr Probleme wegen Ausfällen und Verspätungen

Wenn es darum geht, dass Fluggesellschaften Entschädigungen und/oder Erstattungen an Passagiere leisten müssen, werden viele Carrier kreativ, wenn es darum geht diese abzulehnen oder einfach nicht zu bezahlen. Mitunter reagiert man auf die Forderungen auch gar nicht. Die Arbeiterkammer konnte seit dem Jahr 2020 rund 230.000 Euro für ihre Mitglieder erfolgreich geltend machen.  Immer wieder sitzen unwissende Passagiere dem Irrglauben auf, dass wenn sie ein Ticket bei selbsternannten „Premium-Airlines“ buchen, dass im Falle des Falles alles organisiert wird und etwaige Entschädigungen ohne Wenn und Aber überwiesen werden. Leider ist häufig das Gegenteil der Fall, denn ein österreichisches Unternehmen schafft es mittlerweile regelmäßig in Konsumentenschutzsendungen des Österreichischen Rundfunks. Ein regelrechter Stammgast in Sachen Problemen während und/oder nach Flugunregelmäßigkeiten ist auch Wizz Air. Dieser Carrier brachte es sogar so weit, dass die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs Zwangsmaßnahmen androhnen musste. Besonders ungenau nimmt man es beim Recht auf Ersatzbeförderung, denn entgegen höchstrichterlichen Urteilen verweist das Unternehmen auf die eigenen Beförderungsbedingungen und will nur auf eigene Flüge umbuchen. In Österreich führt die Arbeiterkammer derzeit einen Prozess, in dem es um zahlreiche Klauseln der Wizz Air geht.  Im Jahr 2020, das vom Umstand, dass viele Veranstalter und Fluggesellschaft die Rückzahlung abgesagter Flüge verschleppt haben, geprägt war, hat sich die Arbeiterkammer mit Fairplane einen Kooperationspartner an Bord geholt. Bislang hat man etwa 230.000 Euro für betroffene Passagiere erstreiten können.  Die AK Wien hat jedes Jahr zahlreiche Anfragen – allein im Vorjahr mehr als 1.800 Anfragen nur zu Flugärger. Immer wieder Thema: Flüge werden gestrichen, die Ticketkosten

weiterlesen »

Sommer 2024: Condor-Präsenz in Wien hängt noch in der Luft

Vor wenigen Tagen hat die Ferienfluggesellschaft Condor ihren Sommerflugplan 2024 veröffentlicht. Auffällig dabei ist, dass keine Flüge ab Wien-Schwechat enthalten sind. Die letzten beiden Sommerperioden hatte der Carrier einige Warmwasserstrecken ab diesem Airport im Programm. Eine Condor-Sprecherin bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass kürzlich der vorläufige Flugplan für den Sommer 2024 veröffentlicht wurde und momentan keine Strecken ab Wien-Schwechat enthalten sind. Von einem Rückzug könne aber noch nicht die Rede sein: „Da noch nicht alle Gespräche abgeschlossen sind, sind Änderungen und Anpassungen jedoch vorbehalten“. Mit anderen Worten bedeutet das, dass es noch völlig offen ist, ob Condor im Sommer 2024 Flüge ab Wien-Schwechat anbieten wird oder nicht. Das deutsche Luftfahrtunternehmen hat jedenfalls nicht bestätigt, dass man sich aus der Bundeshauptstadt zurückziehen würde. Bereits vor der Corona-Pandemie hat sich in Wien der Trend gezeigt, dass einige Carrier aus Wettbewerbsgründen kurzfristig planen und neue Routen wesentlich später als vormals üblich kommunizieren bzw. zur Buchung freigegeben. Besonders während der Krise haben viele Fluggesellschaften ihre touristischen Routen häufig und oftmals mit wenig Vorlaufzeit angepasst, da sich die Nachfrage äußerst dynamisch verhalten hat. Es bleibt also abzuwarten wie die Gespräche, auf die seitens der Condor-Medienreferentin verwiesen wurde, verlaufen werden. Vom Ausgang dürfte dann abhängen, ob der Ferienflieger im Sommer 2024 in Wien präsent sein wird oder eben nicht.

weiterlesen »

Aeroitalia kündigt Ancona-Wien an

Die italienische Fluggesellschaft Aeroitalia plant Mitte September 2023 drei neue Strecken ab Ancona aufzunehmen. Dabei handelt es sich um Wien, Bukarest (Baneasa) und Wien.  Ab 15. September 2023 will Aeroitalia zweimal wöchentlich Kurs auf Barcelona nehmen. Ebenso von Ancona aus will man einen Tag später drei wöchentliche Nonstopflüge nach Bukarest aufnehmen. In der rumänischen Hauptstadt hat man erst kürzlich alle Flüge auf den stadtnahen Baneasa-Airport verlegt. Nach Wien geht es ab 17. September 2023 dreimal pro Woche. 

weiterlesen »

Flughafen Wien: Ryanair sucht 50 Flugbegleiter

Die Billigfluggesellschaft Ryanair sucht aufgrund der letzten Entwicklungen Verstärkung in Höhe von 50 Flugbegleitern am Standort Wien. Um den Prozess zu vereinfachen, findet am 17. August 2023 ein Recruiting Day statt. Der Carrier Ryanair, der sich auf Billigflüge spezialisiert hat, konnte ihre Kredibilität durch einen eindrucksvollen Service demonstrieren. Dies soll sich jedoch weiterentwickeln: Die Airline plant 50 Flugbegleiter für den Standort Wien aufzunehmen. Die Airline setzt hierbei für die Vereinfachung des Prozesses einen Recruiting Day am 17. August 2023 um 10 Uhr an, um Interessierte über die Einzelheiten zu informieren.

weiterlesen »

Flughafen Wien rechnet 2023 mit 28 Millionen Passagieren

Da die Passagierzahlen des Wiener Flughafens für sich sprechen, ist die Erwartung des besagten Airports dementsprechend hochgesetzt worden. Der Airport geht davon aus, dass im Jahr 2023 über 20 Millionen Passagiere durch den Wiener Flughafen abgefertigt werden können. Mit den Passagierzahlen und den allgemeinen Zahlen des Flugbetriebs kann der Flughafen Wien seine Erwartungen für das Jahr 2023 höher setzen. Der Airport erwartet aufgrund der rasanten Entwicklung ein Passagieraufkommen von 28,5 Millionen Fluggästen. Der Flughafen konnte die letzten Jahre, als Vergleich dazu, die Marke der 26 Millionen Passagiere verzeichnen, dies könnte dieses Jahr jedoch übertroffen werden. Die Flughafen Wien Gruppe, zu der neben dem Wiener Airport ebenso der Flughafen Malta und Kosice dazugehören, soll mit 36,5 Millionen Fluggäste rechnen können. Auch in Sachen Umsatz, EBITDA und Periodenergebnis soll sich der österreichische Zentralflughafen Wien verbessern: Hierbei wird von einem Umsatz von rund 830 Millionen Euro ausgegangen, während der EBITDA 325 Millionen Euro betragen soll. Das Periodenergebnis soll sich dieses Jahr auf 150 Millionen Euro belaufen.

weiterlesen »

Dank hoher Nachfrage und teuren Tickets: AUA schreibt Gewinn und will wieder wachsen

Kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie ist die damalige Geschäftsführung von Austrian Airlines davon ausgegangen, dass die Nachfrage dauerhaft geringer sein wird. Man beschloss die Flotte zu verkleinern. Beispielsweise trennte man sich von den Mustern de Havilland Dash 8-400, Airbus A319 und halbierte auf der Langstrecke die Anzahl der Boeing 767. Nun kann die AUA wieder schwarze Halbjahreszahlen verkünden.  Auf den ersten Blick klingt es natürlich, dass Austrian Airlines in den ersten sechs Monaten äußerst erfolgreich gewesen wäre. Man darf bei der Betrachtung aber nicht außer Acht lassen, dass im direkten Vergleich mit dem Jahr 2019 die durchschnittlichen Flugticketpreise bei – besonders auf der Kurz- und Mittelstrecke- spürbar zurückgefahrenen Inklusivleistungen stark gestiegen sind. Auf jenen Routen, auf denen man keinen Mitbewerber hat, wurde es besonders teuer. Hat man aber beispielsweise Ryanair oder Wizzair als „Spielkameraden“, so ruft auch die AUA günstigere Flugscheinpreise auf.  Bemerkenswert ist auch, dass sich die AUA kurz nach der Wiederaufnahme des Flugbetriebs im Juni 2020 öffentlich für die von Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) propagierten, aber bis dato nicht umgesetzten, Mindestpreise für Flugtickets eingesetzt hat. Die „Forderung“ von Gewessler, dass „Fliegen teurer werden muss“ hat man umgesetzt und letztlich haben die höheren Durchschnittserlöse dazu beigetragen, dass Austrian Airlines im ersten Halbjahr 2023 wieder schwarze Zahlen schreiben konnte. Die Umwelt hat davon aber rein gar nichts, denn der von den Grünen erhoffte Effekt, dass bei teuren Ticketpreisen weniger Menschen fliegen und daraus resultierend weniger Flugzeuge in der Luft sind, ist schlichtweg nicht eingetreten.  Trotz hoher Kosten im Alltag:

weiterlesen »

Flughafen Wien AG hebt Passagier-Prognose deutlich an

Der Vorstand der Flughafen Wien AG geht davon aus, dass man heuer gruppenweit mehr Passagiere als ursprünglich prognostiziert haben wird. Dies teilte man im Rahmen einer Börsen-Pflichtmitteilung mit.  Für den Standort Wien rechnet der Flughafen Wien nunmehr mit ca. 28,5 Mio. Passagieren (bisher 26–27 Mio.) und für die Flughafen Wien Gruppe (inkl. Malta und Kosice) mit ca. 36,5 Mio. Reisenden (bisher 32-34 Mio.).  Das Management erwartet demzufolge auch einen deutlich höheren Umsatz, sowie eine deutliche Steigerung bei EBITDA und Periodenergebnis gegenüber der Guidance vom 19. Jänner 2023 (Guidance vom 19. Jänner 2023: Umsatz rund € 830 Mio., EBITDA zumindest € 325 Mio., Periodenergebnis vor Minderheiten über € 150 Mio.). Das Investitionsvolumen sollte niedriger als in der bisherigen Prognose (rund € 135 Mio.) bei rund € 100 Mio. liegen. 

weiterlesen »

Westbahn ist dem VOR beigetreten

Das private Zugunternehmen Westbahn ist mit Wirksamkeit zum 1. August 2023 dem Verkehrsverbund Ostregion beigetreten. Dies hat zur Folge, dass nun auch VOR-Tickets zwischen Wien und Amstetten anerkannt werden. Zuvor war das Verhältnis zwischen Westbahn und Verkehrsverbund Ostregion über einige Jahre durchaus angespannt. Nun scheint man sich geeinigt haben. Das VOR-Angebot soll sich so um rund 21.000 Zugfahrten pro Jahr erweitern. Es freut uns, dass wir mit dem Beitritt zum VOR nun auch den Menschen in der Ostregion ein angenehmes Reiseerlebnis in unseren modernen Doppelstockzügen bieten können. Im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit hoffen wir, dass wir damit auch für alle, die nicht täglich mit dem Zug unterwegs sind, einen Anreiz schaffen, bei möglichst vielen Gelegenheiten vom Auto auf die Schiene umzusteigen.“, so die beiden Westbahn-Geschäftsführer Thomas Posch und Florian Kazalek. 

weiterlesen »

AUA-Winterflugplan ab Klagenfurt fällt nochmals kleiner aus

Im Winterflugplan 2023/24 müssen sich Austrian-Airlines-Passagiere von/nach Klagenfurt an deutlich weniger Rotationen gewöhnen. Mitunter gibt es an bestimmten Tagen nur noch einen Flug pro Tag.  Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Donnerstag und Samstag nur noch gegen 9 Uhr 30 von Wien nach Klagenfurt und anschließend wieder zurück in die Bundeshauptstadt geflogen wird. Nur noch an den Tagen Mittwoch, Freitag und Sonntag soll es einen frühabendlichen Umlauf Wien-Klagenfurt-Wien, der Österreichs größten Airport um 17 Uhr 15 verlässt, geben.  Zu weiteren Ausdünnungen kommt es beispielsweise während der Weihnachtsferien, wobei dies auf dieser Route bereits vor der Corona-Pandemie üblich war. Hinter der Reduktion des Angebots auf der innerösterreichischen Strecke steckt laut Austrian Airlines, dass die Nachfrage nicht ausreichend sein soll. Dem widerspricht aber ein Bericht des Österreichischen Rundfunks. In diesem ist die Rede davon, dass die Maschinen sehrwohl gut ausgelastet sein sollen.   Seitens der Wirtschaftskammer setzt man nun auch Hoffnungen in den neuen Flughafenchef Maximilian Wildt, denn Anbindungen an weitere Drehkreuze, beispielsweise München und/oder Hamburg, würden die Abhängigkeit von Austrian Airlines verringern. Seitens des Airports heißt es dazu in Kurzfassung, dass man sich mit der AUA in intensiven Gesprächen befinde und eines der großen Ziele der Airport-Geschäftsleitung wäre es, dass man eine Drehkreuzanbindung an einen Airport in Deutschland auf die Beine stellen kann.   Als Operator würde aus logischen Gründen nur die Lufthansa Group selbst oder eine Partner-Airline, die über die notwendigen Interlining- und Codeshareabkommen verfügt, in Frage kommen. Das Klagenfurt-Interesse scheint sich aber in sehr

weiterlesen »

Wien: Innenministerium stockt Kapazität der Grenzkontrollen auf

Das österreichische Innenministerium hat eigenen Angaben nach die Kapazität der Grenzkontrollen am Flughafen Wien-Schwechat aufgestockt. Es handelt sich um den größten Grenzübergangspunkt der Republik.  Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) hob diese Woche auch die Zusammenarbeit mit der Flughafen Wien AG positiv hervor. „Die Sicherheit aller Menschen am Flughafen hat oberste Priorität, deshalb wird das Personal aufgestockt und die technische Ausstattung umfangreich modernisiert. Ich danke dem Flughafen Wien für die enge und seit Jahrzehnten bewährte Kooperation“, so das Regierungsmitglied.  Zu Spitzenzeiten hat der Flughafen Wien-Schwechat mehr als 100.000 Passagiere pro Tag. Laut Innenministerium führt dies dazu, dass äußerst unterschiedliche Sicherheitsaufgaben für die Polizisten bestehen. Unterschiedliche internationale Bedrohungslagen haben in den vergangenen Jahren immer größere Anforderungen an die Exekutive gestellt. Die Sicherung der Infrastruktur spielt dabei eine besondere Rolle. In der jüngeren Vergangenheit sind zusätzlich zu rein theoretisch möglichen terroristischen Aktionen auch die so genannten Klimakleber dazu gekommen. Erst vor wenigen Tagen ist es der Polizei gelungen eine Störaktion dieser zu vereiteln noch bevor die selbst ernannten „Klimaschützer“ überhaupt ihren Sekundenkleber auspacken konnten.  Immer wieder passiert es, dass Passagiere in Hektik oder aus purer Vergesslichkeit ihre Gepäckstücke irgendwo im Airport vergessen. Selbstverständlich hören die Betroffene dann entsprechende Durchsagen nicht, so dass aus Sicherheitsgründen die Polizei einschreiten muss. Zum Glück waren es bislang noch immer völlig harmlose Inhalte und die Beamten konnten rasch Entwarnung geben, aber sicher ist eben sicher.  Ein weiteres wichtiges Tätigkeitsfeld ist der Kriminaldienst: Der Flughafen als Drehscheibe für internationale Reisetätigkeiten bringt auch verschiedene Formen der Kriminalität mit sich. Besonderer Fokus

weiterlesen »