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Ungewöhnliche Ausflüge: Müllverbrennungsanlage in Wien

Energiewunder, städtische Bioabfallbehandlung oder „saubere“ Müllverbrennung? Deponie, Kompostwerk oder Müllverbrennungsanlage? Ungewöhnliche Ziele in der Freizeit oder im Urlaub, spannend, informativ und beeindruckend – die 48er laden alle Interessierten zu kostenlosen Besichtigungen ihrer Anlagen. Dass selbst eine Deponie ein attraktives Ausflugsziel sein kann, davon kann man sich in Wien persönlich überzeugen. Bei der Rundfahrt mit dem E-Bummelzug erfährt man alles über das „Wiener Dichtwandkammersystem“, die Deponie als alternative Energielieferantin oder die „Solarblume“ – durch Deponiegasverstromung, Photovoltaik und Nahwärme werden hier jährlich rund 2.200 Tonnen an CO2 eingespart. Beim Spaziergang auf den „Beag aus Mist“ kann man mit etwas Glück Pinzgauer Ziegen beobachten, die neben vielen Pflanzen und Tieren diesen einzigartigen Lebensraum prägen. Wie aus den Bioabfällen des Wiener Grüngürtels, aus den Gartengebieten, von den Mistplätzen und den Wiener Stadtgärten Kompost höchster Qualität der Güteklasse A+ entsteht, zeigen die 48er eindrucksvoll im Kompostwerk Lobau. Von der Anlieferung über die Aufbereitung, Kompostierung bis hin zur Feinabsiebung des fertigen Komposts lässt sich hier alles mitverfolgen – auch von oben vom Aussichtsturm aus. Tausende Wiener Haushalte werden durch die thermische Abfallbehandlung in der Müllverbrennungsanlage Pfaffenau mit Strom und Fernwärme versorgt. Jährlich werden hier rund 250.000 t Restmüll und Sperrmüll thermisch behandelt und in saubere Energie umgewandelt. Die Highlights: riesige Müllgreifer, 850 Grad Hitze im Verbrennungsofen und ein beeindruckender Müllbunker – der Blick hinter die Kulissen lohnt sich.

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Air Baltic mit hoher Wien-Nachfrage

Im Juni 2023 waren die Destinationen Paris-Charles de Gaulle, Wien und Mailand-Malpensa im Air-Baltic-Streckennetz ab Riga besonders stark nachgefragt.   Weitere Ziele, auf denen der lettische Carrier eine hohe Auslastung erzielen konnte waren unter anderem Amsterdam, München, Berlin und Barcelona. Das Luftfahrtunternehmen unterhält nebst der Homebase Riga auch Bases in Tallinn, Vilnius und Tampere. Im Winterflugplan 2023/24 wird man zwei Airbus A220 ab Las Palmas einsetzen. 

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Winter 2023/24: AUA reduziert Klagenfurt-Angebot

In der Kärntner Politik sorgt der Umstand, dass Austrian Airlines die Route Klagenfurt-Wien neuerlich ausgedünnt hat, für Diskussionen. Momentan werden die Früh- und Spätverbindungen häufig nicht bedient. Der Vormittagsflug erreicht die Umsteigewellen am Hub Wien nur suboptimal. Seitens Austrian Airlines ist die Rede davon, dass es sich um saisonbedingte Anpassungen handeln würde. Dies ist durchaus ein Indiz dafür, dass die Nachfrage auf niedrigem Niveau ist, so dass die durchgehende Bedienung des Programms, das man vor dem Sommer 2023 hatte, unwirtschaftlich wäre. Das Unternehmen betont aber, dass man ab September 2023 die jüngsten Kürzungen zurücknehmen werde. Im Winterflugplan 2023/24 wird Austrian Airlines die Verbindungen, die in der Zeitenlage später Nachmittag im Programm waren, nur dreimal wöchentlich anbieten. Gegenüber vormaligen Zeiten bedeutet dies eine Reduktion des Angebots.

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Juni 2023: Flughafen Wien Gruppe nähert sich Vorkrisenniveau an

Die Flughafen-Wien-AG-Gruppe, der die Airports Luqa, Kosice und Wien angehören, hatte im Juni 2023 hatte im Juni 2023 um 19,4 Prozent mehr Fluggäste als im Vorjahresmonat. Gemeinsam haben die drei Flughäfen 3.661.554 Reisende gezählt. Mit 2.836.449 Passagieren ist der „Löwenanteil“ auf den Flughafen Wien-Schwechat entfallen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man sich um 18,2 Prozent steigern. Damit beträgt das Passagieraufkommen im Juni 2023 in der Gruppe 97,2 Prozent und am Standort Wien 95 Prozent im Vergleich zu Juni 2019 – und liegt damit nur mehr knapp unter dem Niveau des Jahres vor der Corona-Pandemie. In Wien hatte man 2.156.112 Lokalpassiere und damit um 21,4 Prozent mehr als im Juni 2022. Die Anzahl der Umsteiger wird mit 672.660 Fluggästen beziffert. Gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 8,9 Prozent. Die Flugbewegungen stiegen auf 20.715 Starts und Landungen (+14,2%). Das Frachtaufkommen wuchs gegenüber dem Juni 2022 leicht um 2,2% auf 20.481 Tonnen. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im Juni 2023 stieg nach Westeuropa auf 990.058 Passagiere (+14,4% im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im Juni 2023 insgesamt 249.863 Passagiere (+11,9%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 45.906 Reisende (+20,9%) und nach Afrika 23.063 (+12,8%). In den Nahen und Mittleren Osten verzeichnete der Flughafen Wien im Juni 2023 insgesamt 78.329 (+49,1%) und in den Fernen Osten 40.154 Passagiere (+302,1%). Die Flughafen-Wien-Beteiligungen wachsen bereits über das Vorkrisenniveau hinaus: Am Flughafen Malta stieg das Passagieraufkommen im Juni 2023 auf 754.258 Reisende (+25,0%) und liegt damit 4,5% über dem Vorkrisenniveau (Juni 2019). Am Flughafen Kosice

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Test: Avion Express Malta mit guter Leistung – Auftraggeber Air Malta vermasselt es trotzdem

In Europa gibt es immer mehr Fluggesellschaften, bei denen man regulär keine Tickets kaufen kann, sondern auf Charterflügen und zunehmend auch auf Linienflügen mit diesen beglückt wird. Zu den auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisierten Luftfahrtunternehmen zählt auch Avion Express Malta, deren Maschinen häufig komplett in weiß ohne jeglichen Hinweis auf den Betreiber gehalten sind. Auf zwei Air-Malta-Flügen wurde dieser Operator genauer unter die Lupe genommen. Das Wetlease- und Chartergeschäft brummt in diesem Sommer regelrecht und das hat völlig unterschiedliche Gründe. Manche Fluggesellschaften mieten während der Hochsaison zusätzliche Flugzeuge samt Besatzungen ein, um mehr Kapazität anbieten zu können. Andere leiden unter akutem Personalmangel oder aber Chaos im eigenen Flugbetrieb und lassen sich – gegen Bezahlung – „aushelfen“. Ein weiterer Grund kann durchaus sein, dass die Kosten pro Blockstunde beim ACMI-Anbieter niedriger sein können als in der eigenen Produktion. Der Klassiker: Eine Maschine fällt kurzfristig wegen einem Defekt aus und eine andere Airline wird mit der Durchführung des Fluges beauftragt, um nach Möglichkeiten empfindliche Mehrkosten, die für Ersatzbeförderungen und/oder Entschädigungen entstehen können, einsparen zu können. Avion Express Malta ist ein Luftfahrtunternehmen, das selbst keine Linienflüge auf eigene Rechnung durchführt. Man fliegt ausschließlich für Reiseveranstalter, große Sportvereine und andere Charter-Auftraggeber sowie für andere Airlines. Man gehört genau wie beispielsweise Klasjet, Smartlynx, Air Explore und Avion Express (Litauen) der Avia Solutions Group an. Die auf dem maltesischen AOC registrierte Flotte besteht derzeit aus 37 Airbus A320 und zwei A321. Das durchschnittliche Alter beträgt 14,1 Jahre. Dieses Unternehmen ist seit Mai 2019 in der Luft.

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Winter 2023/24: Ryanair mit 2,3 Millionen Sitzplätzen ab Österreich

Im Winterflugplan 2023/24 bietet die Billigfluggesellschaft Ryanair ab Österreich rund 2,3 Millionen Sitzplätze an. Eigenen Angaben nach handelt es sich um das bislang umfangreichste Angebot, das man ab österreichischen Airports vorhält. Die überwiegende Mehrheit der Kapazität wird ab Wien-Schwechat durchgeführt. Weiters ist man ab Klagenfurt und Salzburg tätig. „Wir haben eine große Anzahl von Winter ’23 Flugplananfragen von Frühbuchern erhalten, die einen Ryanair-Flug für ihren Winter ’23-Urlaub buchen möchten, um den anderen voraus zu sein. Ob Sie nun Sonne tanken, auf die Piste gehen oder die Festtage in einer der atemberaubend schönen Städte Europas genießen möchten, Sie werden nicht enttäuscht sein von der unschlagbaren Auswahl an Top-Ski-, Weihnachtsmarkt-, saisonalen Einkaufs- und Wintersonnenzielen, die wir zu den günstigsten Tarifen in Europa anbieten“, so Dara Brady von Ryanair.

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Neues Wien Museum öffnet am 6. Dezember 2023

Nach über vierjähriger Umbau- und Sanierungsphase soll das Wien Museum, das sich am Karlsplatz der österreichischen Bundeshauptstadt befindet, im Dezember 2023 wieder seine Pforten öffnen. Die Besucher erwartet ein erweitertes und umgestaltetes Gebäude. Neu sind beispielsweise ein schwebendes Geschoss, gastronomische Angebote sowie eine öffentlich zugängliche Terrasse. Im ehemaligen Atrium wird eine rund 1,7 Tonnen schwere Walfigur zu sehen sein. Diese stammt vom ehemaligen Gasthaus „Zum Walfisch“, das sich im Prater befindet. Das Atrium selbst wurde zu einer etwa 25 Meter hohen Halle umgebaut. Derzeit gehen die Betreiber davon aus, dass ab 6. Dezember 2023 wieder Besucher empfangen werden können. Gleichzeitig hat man zum 1. Feber 2024 eine Sonderausstellung, die sich mit den Werken von Baumeister Baumeister Johann Bernhard Fischer von Erlach befassen wird. Im Mai 2024 wird man die Secessionsbewegungen, die es um das Jahr 1900 herum in München, Berlin und Wien gab, bestaunen können.

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Asiatische Tigermücke auch in Wien am Vormarsch

Die asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) wurde 2020 erstmals in Wien in den südöstlichen Grüngürtel entlang der Hauptverkehrsrouten eingeschleppt. Die Tigermücken haben dort überwintert und sich vereinzelt weiter in anliegende Wohngebiete und Gartensiedlungen verbreitet. Die Tigermücke wurde in den letzten Jahren auch an innerstädtischen Fernbus-Haltestellen gesichtet. Die Tigermücke ist am Weg in die Stadt: einerseits begünstigen Reise- und Fernverkehr die andauernde Neu-Einschleppung. Andererseits passen sich angesiedelte Tigermücken immer besser an die Wetterbedingungen – auch mildere Winter – an. Die Weiterverbreitung der Tigermücke sollte verhindert werden, da sie auch tagsüber sticht und beim Stich auch Krankheiten übertragen kann. Die wirksamste und sicherste Gegenmaßnahme ist konsequente Vermeidung von Wasseransammlungen in Heim und Garten und Selbstschutz vor Stichen durch geeignete Kleidung und Insektenschutzmittel (Repellents). Warum soll man die Weiterverbreitung der Tigermücke aufhalten?  Die tagaktive Tigermücke kann sehr lästig werden und außerdem Krankheitserreger wie das West-Nil Virus übertragen. Daher müssen wir alle durch konsequente Brutstätten- Vermeidung in Heim und Garten ihre dauernde Ansiedlung und starke Vermehrung frühzeitig stoppen. Je größer die Tigermückenpopulationen werden, umso aufwändiger wird die Eindämmung. Tigermückeneier benötigen zum Überleben nur geringe Mengen Feuchtigkeit: denken Sie bei der Gartenarbeit, auf Terrassen oder Balkonen daran Brutstätten (möglicherweise mit Eigelegen) trocken zu legen und keine neuen Brutstätten zu schaffen. Gefäße, Behälter wie Topfuntersetzer, Vogeltränken sollten nach Möglichkeit ausgeleert und trockengewischt werden. Bei der Lagerung denken Sie daran Behälter, Gartenmöbel, Schubkarren oder ähnliches umzudrehen. Inhalte nicht in den Kanal einbringen, sondern auf der Wiese ausleeren.

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Schellhorn und Reisenzahn starten Tourismus-Consulting

Zwei erfahrene Vollbluttouristiker, Thomas Reisenzahn und Sepp Schellhorn, arbeiten künftig im Gastro-Consulting zusammen. Schwerpunkt ihrer Kooperation ist die Beratung und Hilfestellung im Bereich der Hotelgastronomie, Restaurants und Systemberggastronomie. Bereits bisher begleitete der bekannte Salzburger Unternehmer und Gastronom Sepp Schellhorn mit der mit Johannes Vetter gegründeten Beraterfirma „Schellhorn Consultants“ Projekte rund um Gastro und Hotellerie. Nun legen Schellhorn Consultants und Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatungsgesellschaft, ihre Kompetenzen zusammen und schaffen damit ein umfassendes Angebot, das sich gezielt an aktuelle Herausforderungen richtet, denen sich Hospitality und Gastronomie gegenübersehen.  Es gehe darum, so Reisenzahn bei der Bekanntgabe des Kooperationsvorhabens, neue „Food Trends“ rechtzeitig zu erkennen und die alpine Gastronomie an die sich ändernden Voraussetzungen anzupassen. So sei derzeit zu beobachten, dass sich vor allem jüngere Hotelgäste zunehmend von der traditionellen Halbpension abwenden. Der Trend gehe stark in Richtung „Flexibilität, aber mit System“. Gäste suchen nach Individualität und nicht vorgegebene, festgelegte, gestrige Dienstleistungs-Rituale. Wünsche und Werte der internationalen Gäste und Menschen, die in urbanen Räumen leben, gehen in Richtung „small, local, authentic, vegan und sharing“ und sicher nicht in eine vorgegebene „Halbpension mit 4 Gängen“. Stark im Kommen ist „Snacking“. Waren Snacks früher nur eine Notlösung, wenn der Gast außerhalb der Küchenzeiten essen wollte, so ist daraus heute ein absoluter Trend geworden. Dabei geht es um Mini-Mahlzeiten, die hochwertig, frisch und gesund sein sollen. Auch bei diesem neuen Food Trend ist, so Reisenzahn, maximale Flexibilität geboten. Wie Schellhorn hervorhebt, sei es generell notwendig, die Systeme in der Gastronomie neu zu definieren. Denn einerseits

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Sommer 2023: Themenfahrten der DDSG

„Glücksmomente am Schiff“ – unter diesem Motto legt die aus sieben modernen Schiffen bestehende DDSG Blue Danube-Flotte zu unzähligen Schifffahrten am Tag und am Abend ab. Egal ob eine gemütliche Schifffahrt durch das UNESCO-Weltkulturerbe Wachau, eine Sightseeing Cruise am Wiener Donaukanal oder eine Themenfahrt mit jeder Menge Unterhaltung und kulinarischer Vielfalt – an Bord der DDSG Blue Danube stehen Entspannung, Erholung und Erlebnis im Vordergrund. Bei den sommerlichen Themenfahrten der DDSG Blue Danube locken abwechslungsreiche Attraktionen kombiniert mit den dazu passenden lukullischen Gaumenfreuden und der entsprechenden musikalischen Begleitung zu einem einzigartigen Abend auf sanften Donauwellen. MS Admiral Tegetthoff: Themenfahrten im Juli Die MS Admiral Tegetthoff bietet im Juli 2023 eine Reihe an großartigen Themenfahrten an. Die größten ABBA-Songs und Smörgasbord, ein typisch schwedisches Buffet, gibt es am 7. Juli im Rahmen der Schwedischen Nacht mit ABBA-Hits. Am Donnerstag, den 13. Juli, lädt das Schiff zur „Griechischen Nacht“ ein. Eine griechische Live-Band rund um Olga Kessaris bringt Stimmung an Bord, während mediterrane Leckereien wie Tzatziki, Souvlaki, Keftedes, Moussaka & Co. den Gaumen verwöhnen. Pasta, Pizza & Tiramisu – einen lockeren Italo-Abend mit passender musikalischer Begleitung kann man mit der „Italienischen Nacht“ am Samstag, den 22. Juli, erleben. MS Wien: Heurigenfahrten mit Wiener Liedern Jeden Donnerstag um 19.00 Uhr geht die MS Wien auf die beliebte Heurigenfahrt mit Wiener Liedern. Am Beginn der Fahrt, wenn sich die Gäste am hervorragenden Buffet bedienen, spielen Wiener Musiker dezent im Hintergrund. Nach dem Essen geht die Band von Tisch zu Tisch und erfüllt die traditionellen

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