Wizzair

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Mitten in der Krise: Rekordauftrag für Recaro

Mitten in der Coronakrise ist es dem deutschen Sitzhersteller Recaro gelungen einen Großauftrag für 31.767 SL3710-Economy-Class-Sessel an Land zu ziehen. Diese sollen ab dem kommenden Jahr in 146 Airbus-Jets von Wizzair eingebaut werden. Der Auftrag ist Bestandteil eines noch viel größeren Deals, den Großaktionär Indigo Partners mit Recaro ausverhandelt hat. Es handelt sich um die umfangreichste Bestellung, die der Hersteller von Flugzeugsitzen jemals an Land ziehen konnte. „Diese Leistung ist ein bedeutender Meilenstein für Recaro und die beteiligten Teams, die alle große Anerkennung und Dankbarkeit verdienen“, sagte Mark Hiller, CEO und Aktionär von Recaro Aircraft Seating. „Dies ist möglicherweise der schnellste Hochlauf eines Auftrags, den wir je erlebt haben, und ich bin zuversichtlich, dass unsere Teams darauf gut vorbereitet sind.“ Der größere Vertrag mit dem Indigo Partners-Portfolio von Fluggesellschaften umfasst 459 Maschinen mit insgesamt 96.000 Sitzen der  Reihe SL3710. Indigo Partners hat seinen Hauptsitz in Phoenix, Arizona, und setzt auf das Geschäftsmodell der Ultra-Low-Cost-Fluggesellschaft, das den Passagieren minimale Einschlüsse in den Tarif und eine Reihe von Zusatzgebühren für Annehmlichkeiten bietet. „Es wurde viel Arbeit in die Auswahl eines Sitzplatzanbieters für diese Bestellung gesteckt, aber was uns an Recaro am meisten beeindruckt hat, war die Kundenorientierung“, erklärt Heiko Holm, Chief Operations Officer von Wizz Air. „Das globale Netzwerk von Produktions- und Kundendienststandorten war nicht nur für unsere einzelnen Fluggesellschaften leicht zugänglich, sondern Recaro hat auch den SL3710-Sitz an unsere Bedürfnisse angepasst. Dies gab uns zusätzliche Einblicke in Recaro, der bereit ist, die Extrameile zu gehen, um unsere Bedürfnisse zu erfüllen.“

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Gatwick: Wizzair UK kündigt dritte UK-Basis an

Ende Oktober 2020 wird Wizzair UK am Flughafen London-Gatwick eine neue Basis eröffnet. Vorerst wird ein Airbus A321 auf dem zweitgrößten Flughafen der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs stationiert. Gatwick ist nebst Luton und Doncaster/Sheffield die dritte Base des “Brexit-Ablegers” der ungarischen Billigfluggesellschaft. „Die neue Base in Gatwick stärkt auch die Position von Wizz Air UK als britische Airline, die für Wachstum, neue Jobs und mehr Verbindung für UK steht und der Wirtschaft helfen soll, wieder auf die Beine zu kommen“, betont Owain Jones, Managing Director von Wizz Air UK. Den Gatwick Airport steuert Wizzair seit dem Jahr 2016 an und zählt dort eigenen Angaben nach rund eine Million Passagiere pro Jahr. Mit dem stationierten Airbus A321 sollen Ziele wie Athen, Neapel, Lanzarote und Malta angeflogen werden. Der Carrier kritisierte in den letzten Wochen wiederholt, dass derzeit nicht genutzte Slots bis auf weiteres geschützt sind. Das Unternehmen fordert in einer Aussendung erneut, dass die betroffenen Fluggesellschaften “ihre Blockade” aufgeben sollen.

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Wizzair UK eröffnet Basis in Doncaster

Die britische Billigfluggesellschaft Wizzair UK eröffnet auf dem Flughafen Doncaster-Sheffield eine Basis. Neben London-Luton handelt es sich um den zweiten Stützpunkt des „Brexit-Ablegers“ des ungarischen Lowcosters.  Vorerst soll ein Airbus A320 stationiert werden. Das bestehende Streckennetz soll um sieben Destinationen erweitert werden. Der Carrier ist in Doncaster Sheffield seit 14 Jahren präsent und bedient momentan zehn Routen. Die Flotte von Wizzair UK besteht nun aus sieben Airbus A321 und vier Airbus A320. „Die Schaffung unserer zweiten Basis in Großbritannien ist ein wichtiger Meilenstein für Wizz Air UK und zeugt sowohl von unserem langfristigen Engagement, den britischen Markt zu bedienen, als auch von der Stärke des Geschäftsmodells von Wizz Air, da wir unsere Präsenz in dieser für die Branche schwierigen Zeit weiter ausbauen. Wir freuen uns, neue Low-Cost-Verbindungen nach Doncaster Sheffield einzuführen, um unseren Kunden die Möglichkeit zu geben, neue Kulturen und Städte zu entdecken oder zu ihren Lieblingsurlaubsorten zurückzukehren. Das WIZZ-Team freut sich darauf, sehr bald bestehende und neue Kunden an Bord unserer jungen und nachhaltigsten Airbus-Flotte begrüßen zu dürfen“, so Owain Jones, Geschäftsführer von Wizzair UK. Die neuen Strecken im Überblick: Route Frequenz Start Datum Tarif ab** Doncaster Sheffield – Alicante  Dienstag, Donnerstag, Samstag  22. Okt. 2020  £21.99  Doncaster Sheffield – Malaga  Montag, Freitag  23. Okt. 2020  £21.99  Doncaster Sheffield – Larnaca  Mittwoch, Sonntag  25. Okt. 2020  £26.99  Doncaster Sheffield – Lublin  Dienstag, Donnerstag, Samstag  22. Okt. 2020  £17.99  Doncaster Sheffield – Kosice  Montag, Freitag  23. Okt. 2020  £17.99  Doncaster Sheffield – Faro  Montag, Freitag  23. Okt. 2020  £21.99

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Juli: Aufwärtstrend bei Wizzair erkennbar

Die Wizzair Group zählte im Juli 2020 konzernweit 1.824.452 Passagiere. Bedingt durch die Corona Pandemie liegt man damit um rund zwei Millionen Fluggäste unter dem Wert des Vorjahresmonats. Die Auslastung wird seitens des Carriers mit 60,5 Prozent kommuniziert. Aus den von Wizzair veröffentlichten Passagierzahlen ist ersichtlich, dass die Auslastung langsam wieder steigt. Zwar lag diese in der Zeit „vor Corona“ bei dieser Fluggesellschaft im Regelfall zwischen 90 und 95 Prozent, jedoch verbesserte man sich nun von 52,2 Prozent im Juni auf 60,5 Prozent im Juli 2020.  Noch deutlicher Sichtbar wird dies an Hand der von Wizzair beförderten Fluggäste: Im Jänner und Feber 2020 hatte man noch jeweils weit über drei Millionen Reisende an Bord. Im März transportierte man noch 1.754.032 Fluggäste ehe im April 2020 aufgrund von Flugverboten und des Lockdowns ein Einbruch auf 78.389 Passagiere erfolgte. Seit Mai (126.549 Fluggäste) geht es bei Wizzair offensichtlich wieder bergauf: Im Juni hatte man 502.253 Passagiere an Bord und zuletzt im Juli waren es 1.824.452 Reisende. Ein Aufwärtstrend ist zwar klar erkennbar, doch ist man noch meilenweit von den Werten der Vorjahre entfernt.

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Wizzair Hungary erhält erstes EASA-AOC

Die Billigfluggesellschaft Wizzair Hungary erzielt am 1. August 2020 als erste Airline Europas ein Air Operator Certificate von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit erteilt. Im Jahr 2018 wurde die Möglichkeit eingeführt, dass Airlines, die in mehreren EU-Staaten tätig sind, ein EASA-AOC zu beantragen. Die rechtliche Grundlage ist in der Verordnung 2018/1139 geregelt. Der Vorteil für die Fluggesellschaften ist, dass künftig europaweit die EASA für die Sicherheitsaufsicht und Zertifizierung verantwortlich ist. Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass auch Lufthansa prüft sich künftig unter die Aufsicht der EASA zu stellen. „Wir sind sehr glücklich, eine so junge und dynamische Fluggesellschaft als ersten Flugzeugbetreiber unter der Aufsicht der EASA zu haben. Das EU-Betriebszertifikat eignet sich gut für Fluggesellschaften wie Wizz Air, die über mehrere Betriebsstützpunkte in verschiedenen EASA-Mitgliedsstaaten verfügen. Als zentralisierte zuständige Behörde für den Betrieb von Wizz Air wird die EASA einen international anerkannten hohen Standard der Aufsicht über die Fluggesellschaft gewährleisten“, so EASA-Chef Patrick Ky. Wizzair erklärt, dass man weiterhin unter ungarischer Flagge fliegen wird und die ungarische Zivilluftfahrtbehörde auch weiterhin die Kontrolle über die Betriebsgenehmigung (OL) sowie die Streckengenehmigungen ausüben wird. Die Aufsicht durch die EASA ermöglicht es der Fluggesellschaft, die Zusammenarbeit mit den nationalen Zivilluftfahrtbehörden in ihren derzeitigen und zukünftigen Märkten zu verbessern. „Ich freue mich, bekannt geben zu können, dass Ungarn der erste Mitgliedstaat ist, der die europäischen Vorschriften für Luftfahrtunternehmen erneuert, während Wizz Air Hungary die erste Fluggesellschaft ist, deren AOC von der EASA als zuständige europäische Behörde überwacht wird. Dieses bahnbrechende Regulierungsmodell zwischen den ungarischen und

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Dortmund feiert Wizzair-Basis

Am Freitag eröffnete die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair die erste Basis auf deutschem Boden. Der Carrier stationiert nun drei Maschinen des Typs Airbus A321 auf dem Flughafen Dortmund. Gleichzeitig werden schrittweise 18 neue Destinationen aufgenommen. Der Airport schätzt das potentielle Passagiervolumen auf bis zu eine Million Fluggäste pro Jahr. Im Corona-Jahr 2020 dürfte sich dies nach Angaben des Dortmunder Flughafens mit rund 250.000 zusätzlichen Reisenden bemerkbar machen. Insgesamt werden 48 Destinationen angeboten. „Durch die Eröffnung der Base werden wir uns deutlich schneller von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholen, als die Branche insgesamt. Wir rechnen damit, dass wir im August bereits bei 80 Prozent des Passagiervolumens im Vergleich zu 2019 sein werden. Mit der Eröffnung der Wizz Air-Base endet im gesamten Unternehmen die Kurzarbeit“, so Flughafenchef Udo Mager. Nachstehende Ziele nimmt Wizzair ab Dortmund neu auf: Italien: Alghero, Bari, Catania, Neapel Griechenland: Athen, Korfu, Heraklion, Thessaloniki, Santorini, Rhodos Spanien: Fuerteventura Island: Reykjavík Portugal: Lissabon (Portugal) Ukraine: Saporischschja Marrokko: Marrakesch Rumänien: Suceava Kroatien: Split Montenegro: Podgorica

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Am grünen Tisch: Athen nimmt Wizzair-Verbot zurück

Der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizzair ist es gelungen das seitens der griechischen Regierung ausgesprochene 14-tägige Landeverbot in Athen wegverhandeln zu können. Der Carrier erhielt seitens des Mittelmeerstaats die Bewilligung den Hauptstadtflughafen weiterhin anzufliegen. Die griechische Regierung warf Wizzair vor, dass die zur Einreise notwendigen QR-Codes beim Check-In und/oder Boarding mangelhaft kontrolliert wurden. Ohne diese ist es nicht möglich in Griechenland einzureisen und sowohl der Airline als auch dem Passagier blüht eine saftige Geldstrafe. Beim ungarischen Billigflieger sollen sich nach Angaben des griechischen Verkehrsministeriums besonders häufig Reisende ohne den besagten Einreise-QR-Code an Bord befunden haben. Deshalb habe man zur drastischen Sanktion des 14-tägigen Landeverbots auf dem Flughafen Athen gegriffen. Da jedoch Wizzair kein Einzelfall ist und immer wieder Passagiere ohne den Strichcode „durchwitschen“ wollte man offensichtlich seitens Griechenlands ein Exempel statuieren. In Österreich verweigerten diverse Fluggesellschaften wiederholt die Beförderung, weil eben der zwingend notwendige QR-Code nicht vorhanden war. Griechenland schreibt eben vor, dass Fluggäste, die keinen solchen Einreise-Code haben, nicht befördert werden dürfen. Wizzair erklärt in einer Medienaussendung, dass man mit den griechischen Behörden in den Dialog getreten ist und für Aufklärung sorgen konnte. Am sprichwörtlichen „grünen Tisch“ wurde das 14-tägige Landeverbot für Athen wieder zurückgenommen, so dass der ungarische Carrier sein Flugangebot weiter laut Flugplan durchführen kann. „Wizz Air schätzt die Zusammenarbeit der griechischen Behörden in dieser Angelegenheit“, so ein Sprecher.

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Wizzair kassiert Landeverbot in Griechenland

Eine saftige Strafe in Form eines temporären Landesverbots in Athen kassiert der ungarische Billigflieger Wizzair aufgrund der Missachtung einer Anordnung der griechischen Regierung. Konkret wirft Griechenland der Fluggesellschaft vor, dass das Vorhandensein der Einreise-QR-Codes im großen Stil nicht überprüft wurde und so viele Passagiere ohne diesen ins Land gebracht wurden. Im Notam A2235/20 wird der Mittelmeerstaat besonders deutlich und untersagt Wizzair die Landung und Durchführung sämtlicher Flüge nach Athen, da die im Notam 2138/20 veröffentlichten Vorschriften missachtet wurden. Der Bann für Wizzair tritt am 2. August 2020 um 21 Uhr 00 (UTC) in Kraft und wird bis mindestens 14. August 2020, 21 Uhr 00 (UTC) andauern. Gleichzeitig warnt Griechenland im Notam alle anderen Fluggesellschaften eindringlich davor, dass bei Missachtung der Anweisungen ähnliche Sanktionen verhängt werden könnten. Airlines, die Griechenland anfliegen, müssen vor dem Boarding kontrollieren, ob die Passagiere den zur Einreise notwenigen QR-Code auf Papier oder auf dem Smartphone dabei haben. Wer diesen nicht hat, darf nicht befördert werden.

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Wizzair zieht A321neo-Auslieferungen vor

Zahlreiche Fluggesellschaften verhandeln derzeit mit Airbus, Boeing und anderen Herstellern über die Verzögerung von Auslieferungsterminen oder gar Stornos. Wizzair geht einen gänzlich anderen Weg und zieht die Übernahme von Airbus-Jets vor. Firmenchef Jozsef Varadi erklärte gegenüber Bloomberg News, dass im kommenden Jahr fünf Airbus A321neo mehr als ursprünglich geplant übernommen werden sollen. Der Konzern least sämtliche Flugzeuge und besitzt nach Angaben von Deputy-CEO Stephen Jones keine einzige Maschine im Eigentum. Wizzair kann Kapazitäten, die andere Airlines aufgrund von Verzögerungen nicht nutzen, übernehmen. Bloomberg vermutet, dass dem ungarischen Billigflieger seitens Airbus schmackhafte Bedingungen gemacht wurden. Im kommenden Jahr sollen 30 Airbus A321neo übernommen werden.

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Wizzair kritisiert Slot-Ausnahmeregel

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie führten dazu, dass die sonst gültigen Slot-Regeln außer Kraft gesetzt wurden. Das bedeutet konkret, dass Airlines ihre Start- und Landerechte auch dann nicht verlieren, wenn diese nicht genutzt werden. Ansonsten gilt das Prinzip „use it or lose it“.  Auf EU-Ebene wird nun angestrebt, dass die Ausnahmeregelung verlängert wird, da viele Slot-Inhaber aufgrund der aktuellen globalen Situation nicht in der Lage sind diese kurzfristig zu nutzen. Das Vorhaben passt der Billigfluggesellschaft Wizzair so ganz und gar nicht in den Kram, denn diese fordert nun, dass die Sonderregelung möglichst sofort beendet wird. Der Carrier sieht sich in seinen Entwicklungsmöglichkeiten behindert. Wizzair erklärt, dass man in der Lage und gewillt ist im Winterflugplan 2020/21 zu expandieren und durch die Slot-Ausnahmeregelung in Sachen Umsetzung gehindert wäre. „Ich fordere die Europäische Kommission auf, die 80/20-Regel für alle Fluggesellschaften in Europa ab dem 25. Oktober 2020 zu beenden und die Erholung des Luftfahrtsektors und der damit verbundenen Industrien zu unterstützen, indem sie es ermöglicht, dass echte Marktbedingungen herrschen. Der aktuelle Plan, den Verzicht auf die 80/20-Regel bis März 2021 zu verlängern, widerspricht dem freien Wettbewerb und schützt etablierte Fluggesellschaften mit schwachen Geschäftsmodellen, während Fluggesellschaften wie Wizz Air bereit sind, neue Marktchancen wahrzunehmen und ihren Passagieren noch mehr Möglichkeiten für Niedrigtarife zu bieten“, so Konzernchef Jozsef Váradi.

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