Wizzair

Weitere Artikel aus der Rubrik

Wizzair

Wizzair fährt das Angebot in Wien massiv zurück

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair kündigt neue Strecken und Aufstocken ab Wien-Schwechat stets groß an, doch Streichungen, Reduktionen und Streckenaufgaben verschweigt der Carrier. Das Angebot ab Wien wurde in den vergangenen Wochen sehr stark ausgedünnt. Gleichzeitig sind viele Ziele zur Wiederaufnahme angekündigt, wobei sich darunter viele „Kandidaten“ befinden, bei denen der Start im Dezember 2020 aufgrund der beiderseitigen Einreise- und Quarantänebestimmungen unwahrscheinlich erscheint. Im November 2020 wird Wizzair ab Wien-Schwechat ein regelrechtes Minimalprogramm anbieten. Auf dem Flugplan stehen dem aktuellen Informationsstand nach nur Tirana, Dortmund, Köln/Bonn, Billund, Bremen, Athen, Brindisi, Catania, Mailand-Malpensa, Neapel, Rom-FCO, Pristina, Eindhoven, Barcelona, Teneriffa, Kiew und Málaga. Wie aus untenstehender Tabelle ersichtlich, werden viele der genannten Ziele derzeit gar nicht bedient und sollen im November wiederaufgenommen werden. Aufgrund der allgemein schlechten Nachfragesituation, die den Einreise- und Quarantänebestimmungen geschuldet ist, befinden sich mehrere „Wackelkandidaten“ auf der Liste. Die Urlaubsdestination Eilat in Südisrael flog komplett aus dem Flugplan. Die enormen Kürzungen, die Wizzair „still und heimlich“ vorgenommen hat, stehen in krassem Widerspruch zu den Äußerungen von Firmenchef Jozsef Varadi, dass es in Wien gut laufen würde. Die Einstellung vieler einstiger Rennstrecken zeigt eher, dass auch der Billigflieger Wizzair auch mit einstelligen Ticketpreisen die Maschinen nicht füllen kann. Nur wenige Strecken dürften tatsächlich den Umständen entsprechend gut laufen, denn sonst hätte Wizzair diese längst eingestellt. Auffällig sind auch die häufigen Rabatt-Aktionen, die das ungarische Luftfahrtunternehmen subjektiv empfunden mehrmals wöchentlich durchführt. Überraschend sind die massiven Kürzungen, die Wizzair in Wien vorgenommen hat, keinesfalls. Sie spiegeln lediglich die aktuell für alle Fluggesellschaften

weiterlesen »

Etihad Airways verschiebt Wien-Aufnahme erneut

Eigentlich wollte Etihad Airways schon ab Mai 2020 zwischen Abu Dhabi und Wien fliegen. Bedingt durch die komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen wurde die Neuaufnahme wiederholt verschoben. Zuletzt auf den 25. Oktober 2020. Daraus wird auch diesmal nichts, wie das Unternehmen gegenüber Aviation Direct bestätigte. Derzeit ist geplant, dass die Route, die mit Boeing 787-9 bedient werden soll, am 28. März 2021 aufgenommen werden soll. Das Reservierungssystem wurde zwischenzeitlich mit entsprechenden Daten bespielt, so dass die Flüge mit neuem Starttermin bereits buchbar sind. Zuletzt wurde Wien-Abu Dhabi von Niki bedient. In der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate gibt es aber auch eine andere Verzögerung. Wizzair Abu Dhabi teilte vergangene Woche mit, dass man die Aufnahme des Flugbetriebs ein zweites Mal verschieben muss. Ursprünglich wollte man am 1. Oktober 2020 erstmals abheben, verschob dann auf den 16. Oktober 2020. Der nun genannte Termin ist der 16. November 2020. Als Grund nannte Wizzair Abu Dhabi die weiterhin schwierigen Einreise- und Quarantänebestimmungen.

weiterlesen »

Wizz Air heizt Inlandsmarkt in Norwegen an

Der ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air greift ab 05. November 2020 die Mitbewerber SAS und Norwegian auf inner-norwegischen Strecken frontal an und eröffnet einen Basis in Oslo-Gardermoen mit mehrmals täglichen Flügen nach Bergen, Trondheim sowie Tromsö. „Wir hoffen, dass uns die norwegischen Verbraucher willkommen heißen“, mit diesen Worten präsentierte Wizz Air CEO József Váradi heute im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz die Pläne, mit zwei Airbus A320 mit Beginn des Winterflugplanes am norwegischen Inlandsmarkt aktiv zu werden. Je vier mal täglich werden ab Gardermoen die beiden Küstenstädte Bergen und Trondheim sowie zwei mal pro Tag das nord-norwegische Tromsø zu einem Einstiegspreis von 199 Norwegische Kronen, etwa 18 Euro, bedient. Damit liegt man deutlich unter jenen von SAS oder Norwegian auf den lukrativsten Strecken in Norwegen. Dass Wizz Air auch in Norwegen den Wettbewerb nicht scheut, betont Váradi:“ Wir sind die aktuell liquideste Airline in Europa und kommen mit nun 12 neuen Basen alleine in diesem Jahr gestärkt aus der Coronavirus-Krise.“ Schon bisher war Wizzair mit 48 Routen zu den norwegischen Destinationen Bergen, Bodø, Haugesund, Kristiansand, Molde, Oslo, Sandefjord-Torp, Stavanger, Tromsø, Trondheim und Ålesund unterwegs. Mit diesen Strecken sicherte sich die Airline einen Marktanteil von 6% in Norwegen, durch die Eröffnung der Inlandsstrecken hofft man, diesen weiter – auf über 10% – auszubauen.

weiterlesen »

Wizzair-Passagierzahlen um ein Drittel eingebrochen

Einen deutlichen Einbruch hinsichtlich der Anzahl der beförderten Passagiere erlitt die Wizzair Group im September 2020. Hatte man im August noch 2.381.214 Reisende an Bord, so flogen im Folgemonat nur noch 1.567.836 Fluggäste mit dem pinkfarbenen Billigflieger. Ein Rückgang um über 34 Prozent. Der Vergleich mit dem Vorjahres-September macht aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die gesamte Branche nur begrenzt Sinn. Vergleicht man den September 2020 mit dem Vorjahresmonat, so verschlechterte sich Wizzair um 58,93 Prozent. Grob gerundet konnte Wizzair im jüngst abgelaufenen neunten Monat des Jahres 2020 nur etwa 40 Prozent der Reisenden, die man im letzten Jahr an Bord hatte, befördern. Dieser Knick hat auch Auswirkungen im Flugplan, die seitens Wizzair traditionell nicht sonderlich laut kundgetan werden. In Wien und an anderen Bases wurden die Frequenzen zwischenzeitlich sehr stark ausgedünnt. Einzelne Routen werden zumindest temporär pausiert. Der Billigflieger erklärte vor ein paar Tagen, dass man hofft streckennetzweit zumindest die Hälfte der Vorjahreskapazität anbieten und durchführen zu können. Auch bei Betrachtung der Auslastung wird klar, dass die Wizzair-Flugzeuge im September 2020 weniger Passagiere an Bord hatten. Im reisestarken Juli 2020 brachte man es auf 60,5 Prozent und konnte sich im August 2020 sogar auf 70,9 Prozent verbessern. Der Einknick folgte aber rasch nach der Haupturlaubszeit: Wizz hatte im September 2020 einen Ladefaktor von 64,6 Prozent. Der Trend ist aufgrund der allgemeinen Marktsituation negativ, so dass für Oktober 2020 und die Folgemonate mit sinkenden Passagier- und Auslastungszahlen zu rechnen ist.

weiterlesen »

Wizzair prüft weitere Bases in Italien

Der ungarische Billigflieger Wizzair befindet sich eigenen Angaben nach mit „fünf bis sechs“ italienischen Flughäfen in Gesprächen über die Eröffnung weiterer Bases. Konzernchef József Váradi bezeichnete im Gespräch mit der Tageszeitung „Corrie della Sera“ den italienischen Markt als „strategisch wichtig“. Erst kürzlich kündigte der pinkfarbene Billigflieger die Stationierung und Airbus-Jets in Malpensa und Catania an. An welchen Airports Wizzair expandieren wird, lässt Váradi allerdings noch offen. Es gäbe einige Sub-Märkte im Norden und Süden, die interessant sind, jedoch hängen die Entscheidungen davon ab wie attraktiv diese tatsächlich sind. Auch weitere Flüge innerhalb von Italien werden nicht ausgeschlossen. Der Airline-Chef erklärte, dass diese sich bislang aufgrund der stabilen Nachfrage als sicherer Polster erwiesen hätten. „Es ist eine Möglichkeit, das Risiko in diesem Zeitraum zu mindern, da der Inlandsmarkt widerstandsfähiger ist und nicht von den Auswirkungen von Grenzbeschränkungen betroffen ist“, so Váradi.

weiterlesen »

Ryanair: Weniger Flüge am Flughafen Hahn

Schlechte Nachrichten für den Flughafen Hahn: Billig-Flieger Ryanair streicht sein ohnehin schon mageres Flugangebot am ehemaligen Militärstandort weiter zusammen. Wie am Donnerstag aus der Ryanair-Buchungsseite im Internet hervorging, kürzt die irische Airline im kommenden Winter ihr Angebot. Sei das Unternehmen im vergangenen Winter noch zu 17 Flugzielen von dem Airport aus gestartet, sind es nun nur noch zehn Verbindungen – vier davon mit zwei Flügen und sechs mit lediglich einem Flug pro Woche. Generell herrsche im Terminal ungewohnte Stille, wie t-online.de berichtet. Denn aktuell würden nur noch zwei Passagier-Airlines den Flughafen anfliegen: Ryanair und Wizzair.

weiterlesen »

Malpensa: Apotheke hält einsam die Stellung im Terminal 2

Die Lombardei wurde von der ersten Welle der Corona-Pandemie besonders hart getroffen. Nicht nur der Verkehr an den Flughäfen Linate, Malpensa und Bergamo kam weitgehend zum Erliegen, sondern auch das öffentliche Leben. Nur langsam zieht die Nachfrage wieder an und das obwohl Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Wizzair Tickets um 7,99 Euro und weniger verramschen. Im Großraum Mailand sind insgesamt drei größere Verkehrsflughäfen für den Löwenanteil des Flugverkehrs in der Lombardei relevant. Der Flughafen Linate befindet sich innerhalb des Stadtgebiets von Mailand und ist aufgrund der kurzen Wege ins Zentrum bei Geschäftsreisenden besonders beliebt. Platzhirsch ist hier wenig überraschend Alitalia, denn nebst zahlreichen Europa-Strecken wird ein dichtes Inlandsnetz unterhalten. Langstreckenverbindungen gibt es ab Linate keine, denn der Airport ist aufgrund der Infrastruktur hierfür nicht wirklich geeignet. Das Streckennetz ab Linate ist weitgehend wiederhergestellt, wird jedoch in stark reduziertem Umfang bedient. Wenig überraschend liegt der Löwenanteil des Angebots im Inland, denn die Frequenzen der internationalen Flüge sind vergleichsweise noch gering, aber vorhanden. Auch Easyjet, Platzhirsch in Malpensa, fliegt wieder nach Linate. Einsame, aber geöffnete Apotheke in Mailand-Malpensa 2 Mailand-Malpensa ist der Großflughafen der Region und verfügt über zwei Terminals, die mit einer Eisenbahnlinie und Shuttlebussen miteinander verbunden sind. Als Drehkreuz konnte sich dieser Airport nie etablieren, denn viele Airlines sind darauf bedacht ihre Kurzstreckenflüge ab Linate anbieten zu können. Das hat seinen Grund: Malpensa befindet sich nicht gerade nahe der Metropole Mailand und insbesondere für Geschäftsreisende, die oftmals im doppelten Tagesrand unterwegs sind, ist Linate viel attraktiver. Dementsprechend war auch schon „vor

weiterlesen »

Wizz: Mit Reisebeschränkungen maximal 50 Prozent Kapazität

Die Billigfluggesellschaft Wizzair geht derzeit davon aus, dass im Oktober 2020 rund die Hälfte der Vorjahreskapazität angeboten und durchgeführt werden kann. Allerdings ist man für den Winterflugplan 2020/21 eher zurückhaltend. Das Management des Lowcost-Carriers gilt als durchaus risikofreudig. Im Wizzair-Wording würde man wohl sagen, dass man sich als „Pionier“ sieht. Doch die Kehrseite ist auch, dass kaum ein Carrier so häufig das Streckennetz, den Flugplan und die Frequenzen ändert wie Wizzair und das ganz unabhängig von Corona. Wenn es binnen weniger Wochen oder Monate finanziell nicht passt, wird die Strecke dichtgemacht. Genau das zeigt sich auch während der Corona-Krise in Wien, denn äußerst frühzeitig nahm das Unternehmen wieder diverse Routen auf, baute das Streckennetz um und stellte einige Destinationen wieder ein oder veränderte die Frequenzen sehr häufig. Letzteres kann zum Ärgernis für Passagiere werden, denn das Unternehmen weigert sich beharrlich eine Ersatzbeförderung mit einer anderen Airline zur Verfügung zu stellen, obwohl es dazu gesetzlich verpflichtet wäre. Doch auch Wizzair muss momentan der Realität ins Auge blicken: Zwar ist man vergleichsweise besser als so mancher andere Anbieter durch die Krise gekommen, doch die Nachfrage ist derzeit europaweit auf einem historischen Tief. Unabhängig davon welches Logo auf dem Rumpf zu sehen ist: Die Fluggesellschaften haben nur wenige Vorausbuchungen, denn Passagiere, die reisen wollen oder müssen, buchen extrem kurzfristig. Wizzair und Ryanair verramschen viele Tickets für einstellige Europreise. Wenn auch das nicht hilft, dann muss der Rotstift her. Diesen „Rotstift“ erzwingen indirekt die europäischen Regierungen, denn die äußerst unterschiedlichen Einreise- und Quarantänevorschriften wirken

weiterlesen »

August: Wizzair legte zu, doch der Ausblick ist mies

Die Wizzair Group zählte im August 2020 insgesamt 2.381.214 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum sind dies deutlich weniger Reisende, doch gegenüber Juli 2020 konnte man sich erheblich steigern. Der angesichts der Corona-Pandemie starke Wiederanstieg der Anzahl der Passagiere ist auf verschiedene Umstände zurückzuführen: Einerseits handelt es sich bei den Kalendermonaten Juli und August um die traditionell reisestärksten Monate und andererseits waren die Einreisebestimmungen in diesem Zeitraum vergleichsweise locker. Das änderte sich bezogen auf die Balkan-Region bereits im Juli 2020 und seit etwa Mitte August werden wieder zunehmend strikte Einreise- und Quarantänebestimmungen erlassen. Diese werden sich in den Zahlen für September 2020 und den nachfolgenden Monaten drastisch niederschlagen. Betrachtet man die nachstehende Grafik, in der die Beförderungsleistung der ersten acht Monate des Jahres 2020 mit den Vorjahreswerten verglichen werden, so wird sehr deutlich, dass Wizzair zunächst mit Rekordzahlen ins Jahr 2020 starte. Ab März folgte aufgrund des Ausbruchs der Corona-Pandemie in Europa der starke Abfall. Seit Mai 2020 kann Wizzair wieder steigende Zahlen melden, liegt jedoch aufgrund der Summe aller Umstände erheblich unter dem Vorjahr. Auch angesichts des Umstands, dass Austrian-Airlines-Chef Alexis von Hoensbroech in Richtung Wizzair-Generaldirektor Jozsef Varadi den Vorwurf richtete, dass jeder mit leeren Flugzeugen fliegen könne, ist die Betrachtung der Wizzair-Auslastung möglicherweise interessanter und aussagekräftiger als die totale Anzahl der beförderten Passagiere. Hier ist festzustellen, dass der Billigflieger in den Monaten Jänner bis März 2020 nur minimale Rückgänge verzeichnete. Im Januar lag man sogar über dem Vorjahreswert. Der starke Einbruch folgte bei Wizzair im April 2020.

weiterlesen »

Russland: Wizz Air verschiebt Eröffnung der Basis

Wizz Air muss die Eröffnung seiner ersten Russland-Basis aufgrund der neuerlich erlassenen Reisebeschränkungen verschieben. Neuer Termin ist der 3. Dezember. Die Billigfluggesellschaft hatte ursprünglich geplant, ab dem 18. September eine einzelne Airbus-Maschine des Typs A320 am Sankt Petersburger Flughafen zu stationieren, wie das Nachrichtenmagazin CH-Aviation berichtet. Dass dieser Plan nicht halten würde, wurde dem Low Cost Carrier spätestens nach den adaptierten Einreise-Regeln Russlands klar. Demzufolge erteilt die Russische Föderation ausländischen Staatsangehörigen grundsätzlich keine Einreiseerlaubnis. Einige Staaten, wie beispielsweise das Vereinigte Königreich, sind jedoch davon ausgenommen, wenn sie ein negatives Covid-19-Testergebnis vorlegen können. Diese Maßnahme betrifft verschiedene Flugrouten der Fluggesellschaft von und nach Russland, die vorerst ausgesetzt bleiben. 

weiterlesen »