Zürich

Weitere Artikel aus der Rubrik

Zürich

August: Zürich um 76,7 Prozent unter dem Vorjahr

Der Flughafen Zürich-Kloten zählte im August 2020 725.447 Passagiere. Der Wert liegt damit um 76,7 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Die Anzahl der Flugbewegungen war um 57 Prozent reduziert und wird seitens des Airports mit 10.852 Starts bzw. Landungen kommuniziert. Die Anzahl Lokalpassagiere sank im August 2020 um 72,3 Prozent auf 599.157 Fluggäste. Der Anteil der Umsteigepassagiere lag bei 16,8 Prozent (-13,6 Prozentpunkte gegenüber Vorjahr) und die totale Anzahl sank um 87,2 Prozent auf 121.464 Umsteiger Durchschnittlich befanden sich 94,4 Passagiere an Bord. Im direkten Vergleich mit August 2020 bedeutet dies einen Rückgang um 31,6 Prozent. Die Auslastung sank um 25 Prozentpunkte auf 58,5 Prozent. Im Bereich der Fracht verzeichnete Zürich ein Minus von 40,5 Prozent und zählte 21.098 Tonnen Luftfracht.

weiterlesen »

Edelweiss kündigt drei neue Winterziele an

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss wird im Winterflugplan 2020/21 insgesamt 25 Destinationen in elf Ländern anbieten. Neu im Programm sind Agadir, Sharm El Sheikh und Sal.  Die neuen Routen werden im Oktober 2020 aufgenommen.  „Schweizerinnen und Schweizer buchen ihre Reise kurzfristiger als in der Vergangenheit. Ferien zu typischen Badeferiendestination sind auch im Winterhalbjahr hoch im Kurs. Eine intakte touristische Infrastruktur und hohe Anforderungen an die Gesundheitssicherheit sind für uns in dieser Zeit besonders wichtig“, so Patrick Heymann, Chief Commercial Officer von Edelweiss. Ab 1. Oktober 2020 bietet Edelweiss einen wöchentlichen Flug nach Agadir an. Ab 2. Oktober 2020 fliegt Edelweiss bis zu zweimal wöchentlich von Zürich nach Sharm El Sheik. Ab 26. Oktober 2020 bedient Edelweiss einmal wöchentlich Sal auf den Kapverdischen Inseln ab Zürich.  Übersicht aller Ferienziele im Winterflugplan 2020/21: Ägypten: Hurghada, Marsa Alam, Sharm El Sheikh Griechenland: Heraklion, Kalamata Italien: Catania, Lamezia Terme Kap Verde: Sal Kosovo: Pristina Marokko: Agadir, Marrakesch Nordmazedonien: Skopje Portugal: Faro, Funchal Schottland: Edinburgh Spanien:  Fuerteventura, Gran Canaria, Ibiza, Lanzarote, La Palma, Palma de Mallorca, Santiago de Compostela, Sevilla, Teneriffa Zypern: Larnaca

weiterlesen »

Umbuchungen: Die Tarifdifferenz wird immer fällig

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa und ihre Töchter Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines erheben bis Ende Dezember 2020 in allen Tarifklassen keine Umbuchungsgebühr. Das betrifft auch Economy Light. Allerdings kann – je nach gebuchtem Tarif – dennoch eine Aufzahlung anfallen, wenn der neue Flug teurer ist. Die Airlines der Lufthansa Group und viele Mitbewerber könnten sich bei vielen potentiellen Kunden das Vertrauen durch die laut Bundesverband Verbraucherzentrale absichtliche Missachtung der gesetzlichen Frist für die Rückerstattung von Tickets, die aufgrund der Coronakrise nicht genutzt werden konnten, verspielt haben. Noch immer warten tausende Kunden auf die Rückzahlung ihrer Ticketgelder. Die Tarife, die nun als „flexibel“ beworben werden, bedeuten lediglich, dass bei einer Umbuchung die pauschale Gebühr, die sonst für diesen Vorgang erhoben wird, nicht anfällt. Eine eventuelle Tarifdifferenz ist weiterhin aufzuzahlen und wenn der neue Flug günstiger ist gibt es kein Geld zurück. Davon ausgenommen sind erstattbare Flexi-Tarife, die in den Bestimmungen explizit vorsehen, dass keine Aufzahlung anfällt. Insofern ist die „neue Flexibilität“, die von der Lufthansa Group nun erneut beworben wird, nur sehr beschränkt zutreffend. Lediglich die Pauschalgebühr, sie sonst zusätzlich zur Tarifdifferenz verrechnet wird, ist zumindest bis Ende Dezember 2020 nicht zu entrichten. 

weiterlesen »

Lufthansa Group schärft Maskenpflicht nach

Die Lufthansa Group gestattet ab 1. September 2020 nur noch Passagieren, die einen negativen COVID-19-Test und ein ärztliches Attest vorlegen können, ohne Maske zu fliegen. Das gilt ausdrücklich auch für die Tochtergesellschaft Austrian Airlines. Bislang gewährte der Kranich-Konzern einigen Personengruppen eine Ausnahme von der generellen Maskenpflicht. Dazu zählen insbesondere Menschen, die aus medizinischen Gründen eine solche nicht tragen können und dies mit einem ärztlichen Attest nachweisen können. Die Airlines der Lufthansa Group legen nun ein Formblatt auf, das von einem Arzt unterschrieben sein muss. Zusätzlich muss ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegt werden. Nur wenn diese beiden obligatorischen Dokumente vorgelegt werden, darf man an Bord ohne Maske fliegen. „Wir haben immer betont, dass Sicherheit für uns an erster Stelle steht, besonders in Zeiten von COVID-19. Eine Maske ist der einfachste und effektivste Schutz vor einer Übertragung“, sagt Austrian Airlines COO Jens Ritter. „Der größte Teil unserer Passagiere hält sich vorbildlich an die Regeln. Mit der aktuellen Änderung machen wir einen zusätzlichen Schritt für mehr Sicherheit im Flugzeug.“ Austrian Airlines hat das Formblatt, das von einem Arzt unterschrieben sein muss, unter diesem Link zum Download bereitgestellt. Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass zusätzlich ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorgelegt werden muss. Andernfalls gewähren die Fluggesellschaften der Lufthansa Group keine Ausnahme von der Maskenpflicht.

weiterlesen »

Halbjahr: Corona verhagelt Zürich-Zahlen

Der Flughafen Zürich zieht Bilanz: Die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres waren größtenteils geprägt von der Corona-Krise. Während im ersten Halbjahr des Vorjahres noch ein Gewinn von 143,4 Millionen Franken verzeichnet wurde, resultierte im diesjährigen Ergebnis ein Verlust von 27,5 Millionen Franken. Die Gesamterträge brachen gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 um beinahe 50 Prozent auf 310,4 Millionen Franken ein. Die Erträge im Fluggeschäft sanken dabei um 58,6 Prozent auf 130,4 Millionen Franken. „Dass die aviatischen Erträge im Vergleich zum Passagierrückgang weniger stark zurückgegangen sind, liegt daran, dass nicht alle Gebühren vom Passagiervolumen abhängig sind. So bestimmt beispielsweise die Anzahl Flugbewegungen die Landegebühren“, heißt es in der Mitteilung. Im Vergleich dazu nahmen die Betriebskosten Vorjahresvergleich um 27,7 Prozent auf 205,5 Millionen Franken ab.  Von Januar bis Juni 2020 nutzten 5,3 Millionen Passagiere den Flughafen Zürich als Ausgangs-, Umsteige- oder Zielort ihrer Flugreise, was einem Rückgang von 64,3 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht. Währenddessen verringerte sich die Anzahl Flugbewegungen im ersten Halbjahr 2020 um 55,5 Prozent auf 60.417 Starts oder Landungen. „Die Coronakrise hat die gesamte Luftfahrt und die Flughafen Zürich AG wirtschaftlich stark getroffen. Die Umsätze sind zeitweise fast vollständig eingebrochen, was sich im Geschäftsverlauf des ersten Halbjahrs widerspiegelt“, so Flughafen Zürich-CEO Stephan Widrig. Ein zuverlässiger Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr sei aufgrund der unklaren Weiteren Entwicklung schwierig und mit großen Unsicherheiten verbunden. Dennoch: Erwartet wird ein Verlust.

weiterlesen »

Staatshilfe für Lufthansa wird reduziert

Die von den Regierungen Belgiens, Österreichs und der Schweiz gewährten Staatshilfen und Kreditgarantien für Brussels Airlines, Austrian Airlines und Swiss sowie Edelweiss werden in Deutschland in Abzug gebracht. Dies hat zur Folge, dass das Volumen der deutschen Staatshilfe für Lufthansa von neun auf sieben Milliarden Euro sinkt. Der Wirtschaftsstabilisierungsfonds gab am Montag grünes Licht für die Rettungspakete für die Kranich-Töchter in Österreich, Belgien und der Schweiz. Die Konditionen, die seitens der drei Staaten für die Rettungspakete der jeweiligen Airlines gewährt werden, sind stark unterschiedlich.

weiterlesen »

Deutschland: Grünes Licht für Staatshilfen für LH-Töchter

Am Montag erteilte der deutsche Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) grünes Licht für die Staatshilfen für die Lufthansa-Töchter Brussels Airlines, Swiss und Austrian Airlines. Nun wird die AUA einen Zuschuss in der Höhe von 150 Millionen Euro von der Republik Österreich erhalten. Weitere 300 Millionen Euro sollen in Form von staatlich garantierten Krediten in drei Tranchen zu je 100 Millionen Euro ausbezahlt werden. Im Juli 2020 überwies die Deutsche Lufthansa AG einen Zuschuss in der Höhe von 150 Millionen Euro an die marode Tochter in Österreich. Dem Vernehmen nach soll es jedoch bereits Gespräche über eine mögliche Aufstockung des Kreditvolumens geben.

weiterlesen »

Swiss verlagert Genf-Zürich auf die Schiene

Die Lufthansa-Tochter Swiss bietet in Zusammenarbeit mit den SBB ein Schienenverbindung zwischen Genf und Flughafen Zürich an. Diese wird als “Flugzug” bezeichnet und soll die Anbindung der Westschweiz an das Drehkreuz in Kloten verbessern. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das Flugangebot zwischen den beiden Airports stark reduziert. Nun erhalten einige SBB-Züge zwischen Genf Cornavin und dem Flughafen Zürich-Kloten Flugnummern der Swiss. Die Reise mit diesen Zügen an das Drehkreuz ist nach Angaben des Carriers im Flugpreis inkludiert. Dieses soll auch ab dem Bahnhof Flughafen Genf gelten. Nach Lugano und Basel handelt es sich um die dritte Kooperationsstrecke innerhalb der Schweiz. “Die enge Anbindung der Westschweiz an unser weltweites Streckennetz am Flughafen Zürich liegt uns am Herzen”, erklärt Swiss-Chef Thomas Klühr. “Diese Ausweitung des Flugzugangebotes auf Genf bietet unseren Fluggästen noch mehr Auswahl bei ihrer Reiseplanung mit Swiss. Mit dem Angebot kommen wir zudem dem steigenden Bedürfnis unserer Gäste nach flexibler Kombinierbarkeit der beiden Verkehrsträger nach”.

weiterlesen »

Swiss mit 266,4 Millionen Euro Verlust

Keine Überraschung: Die Auswirkungen der Corona-Pandemie hinterlassen tiefe Spuren im Geschäftsergebnis von Swiss. Im ersten Halbjahr 2020 verzeichnete die Schweizer Fluglinie einen operativen Verlust von 266,4 Millionen Franken. Auch der Umsatz ist im Vorjahresvergleich eingebrochen. Und das um mehr als die Hälfte auf 1,17 Milliarden Franken. Die Corona-bedingten Flugausfälle führten außerdem zu einem deutlichen Rückgang des Betriebsertrags im Q2. Mit 243,7 Millionen Franken lag dieser um 82,8 Prozent unter dem Vorjahreswert (1,41 Milliarden Franken). „Dank der frühzeitig eingeleiteten Maßnahmen zur Liquiditätssicherung konnten wir unsere Fixkosten deutlich senken. Mit den Darlehen der Lufthansa Group und dem in Aussicht gestellten, vom Bund garantierten Bankenkredit ist die Liquidität gesichert. Wir müssen aber weiterhin unsere Kosten strukturell reduzieren, um die Kredite baldmöglichst zurückzahlen zu können“, so Markus Binkert, CFO von Swiss. Im ersten Halbjahr dieses Jahres beförderte Swiss insgesamt 3.167.624 Passagiere. Dies entspricht einem Rückgang von 64 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode. Insgesamt führte Swiss 29.667 Flüge durch, 59,5 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2019. Den stärksten Passagierrückgang im Vergleich zum Vorjahr habe man im April verzeichnet (99,2 Prozent).  In kleinen Schritten soll der Flugbetrieb wieder hochgefahren werden. Dabei bleibt man aber bescheiden. „Die positive Entwicklung der Nachfrage nach Reisen in Europa stimmt uns verhalten optimistisch. Uns ist aber bewusst, dass noch ein weiter Weg vor uns liegt, bis diese Krise überwunden ist. Entscheidend für eine nachhaltige und signifikante Erholung wird die weitere Entwicklung im Interkontinentalverkehr sein, insbesondere in unserem wichtigsten Verkehrsgebiet Nordamerika“, so Swiss-CEO Thomas Klühr.

weiterlesen »

Lufthansa überweist Notkredit an Swiss

Die Fluggesellschaft Swiss erhält von ihrer Konzernmutter einen weiteren Notkredit in der Höhe von 200 Millionen Schweizer Franken. Bereits zuvor wurde ein Darlehen in selbiger Höhe gewährt. Auch wurden Dividendenzahlungen in der Höhe von 300 Millionen Schweizer Franken erlassen. Hintergrund ist, so der „Tages-Anzeiger“, dass die deutsche Bundesregierung die Freigabe für das Swiss-Rettungspaket, das mit der schweizerischen Regierung ausverhandelt wurde, noch nicht erteilt habe. Das Medium vermutet, dass bei Swiss die Finanzmittel knapp werden, da enorm viele Flugscheine an Reisebüros und Privatpersonen erstattet werden müssen.  Die Lufthansa-Tochter führt derzeit nur rund ein Drittel des regulären Flugangebots durch. Die Auslastung wird im Bericht des „Tages-Anzeigers“ als „mäßig“ beschrieben. Daher sollen sich die Einnahmen auch in eng gesteckten Grenzen halten.  In der Schweiz wurde Swiss ein Kredit in der Höhe von 1,5 Millionen Schweizer Franken bewilligt, jedoch kann die Auszahlung erst erfolgen, wenn die deutsche Bundesregierung ihre Zustimmung erteilt hat. Im Hilfspaket für Lufthansa (neun Milliarden Euro) finden sich entsprechende Klauseln, dass die Unterstützungen der Schweiz, Belgiens und Österreich für Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines der Zustimmung Berlins bedürfen. Wann diese erteilt wird ist derzeit völlig unklar.

weiterlesen »