Mai 31, 2020

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Mai 31, 2020

Malta Air baut 60 Mitarbeiter ab

Die Ryanair-Tochter Malta Air konnte sich in ihrer Homebase Luqa (Malta) mit ihrem fliegenden Personal nicht auf Lohnkürzungen einigen. Nun muss ein Drittel der Angestellten gehen. Das Rund 60 Piloten und Flugbegleiter der Fluggesellschaft Malta Air werden ihre Jobs verlieren. Betroffen zunächst die Homebase am Flughafen Luqa, die jedoch nicht die größte Basis der Lauda-Konzernschwester ist. Die Kündigungen sollen nach Informationen der Times of Malta, die sich auf ein Mitarbeiterrundschreiben beruft, im Juni 2020 ausgesprochen werden. Die Tageszeitung zitiert dabei die Geschäftsleitung, dass ein „unvermeidbarer Bedarf an Kündigungen besteht, um die COVID-19-Krise zu überleben“. Die rund 60 Kündigungen entsprechen demnach einem Drittel des am Flughafen Luqa stationierten fliegenden Personals. Zuvor sind aus der Sicht der Geschäftsführung Verhandlungen über „angemessene Lohnkürzungen“ gescheitert und von Mitarbeitern und deren Gewerkschaft abgelehnt worden. Die Kündigungsfrist beträgt laut Times of Malta nur ein Monat, letzter Beschäftigungstag ist der 30. Juni 2020. „Aufgrund von COVID19 sind wir in diesem Jahr mit einem Verkehrsrückgang von bis zu 50 Prozent konfrontiert. Wir tun unser Möglichstes, um Arbeitsplätze zu retten. Wir haben mit unseren Piloten Lohnkürzungen vereinbart, die ausreichen, um dies zu vermeiden. Arbeitsplatzverluste, aber unser Kabinenpersonal hat unsere Gehaltsvorschläge bisher nicht akzeptiert, was bedeutet, dass Arbeitsplatzverluste von bis zu 40 Kabinenpersonal jetzt unvermeidbar sind“, erklärte die Fluggesellschaft Malta Air gegenüber der Tageszeitung Times of Malta. „Ziel ist es Effizienzsteigerungen zu vereinbaren, die den Bedarf an Arbeitsplatzverlusten verringern oder beseitigen könnten“. Malta Air befindet sich weitläufiger Vermutungen nicht im Mehrheitseigentum von Ryanair. Die so genannte „goldene Aktie“ und damit die

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Wizzair expandiert in Larnaka und Malpensa

Während andere Airlines nur zögerlich den Restart wagen, kündigt der ungarische Billigflieger Wizzair gleich zwei neue Bases an. Gleich zwei neue Bases kündigt die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair an. In Larnaka errichtet der Carrier seine 28. Basis und nimmt zehn neue Strecken, darunter auch Karlsruhe/Baden-Baden und Memmingen, auf. Die zwei Airbus A320 werden den Betrieb von zehn neuen Strecken nach Athen, Thessaloniki, Billund, Kopenhagen, Dortmund, Memmingen, Karlsruhe/Baden Baden, Suceava, Turku und Breslau unterstützen, wobei insgesamt eine Million Plätze ab Larnaka im Jahr 2020 zur Verfügung stehen werden. „Nach zehn Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit am Flughafen Larnaka freue ich mich, unsere neueste Basis hier bekannt zu geben, da wir das Potenzial und die Nachfrage nach preiswertem Reisen in Zypern sehen und es zu den beliebtesten und sich am schnellsten entwickelnden Reiseziele zählt. Wir bestreben unsere Präsenz in Zypern auszubauen und erschwinglichere Reisemöglichkeiten von und nach Larnaka anzubieten, wobei wir uns an die höchsten Standards unserer Hygienemaßnahmen halten. Unsere hochmodernen neuen Airbus A320 und A321 Flugzeuge sowie unsere verbesserten Schutzmaßnahmen werden die bestmöglichen hygienischen Bedingungen für Reisende gewährleisten. Wizz Air ist der kostengünstigste Anbieter mit der stärksten Liquidität in Europa und betreibt die jüngste und wirtschaftlich effizienteste Flugzeugflotte mit dem geringsten ökologischen Fußabdruck. Mit diesem Wissen bin ich zuversichtlich, dass Wizz Air einen tiefgreifenden Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung Zyperns und den Aufschwung seiner Tourismusindustrie haben wird“ József Váradi, CEO der Wizz Air-Gruppe Die Basis Nummer 29 wird der Carrier auf dem Flughafen Mailand-Malpensa errichten. Insgesamt werden 20 neue Routen aufgenommen. Die fünf Airbus

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Brussels startet am 15. Juni 2020

Die belgische Lufthansa-Tochter kündigt das Ende ihrer „Corona-Pause“ an. Der Carrier will den Flugbetrieb ab 15. Juni 2020 schrittweise wiederaufnehmen. Brussels Airlines meldet sich nach rund 12-wöchiger Pause zurück: Ab dem 15. Juni wird man den Flugbetrieb sukzessive wieder hochfahren. Dies geschehe unter stetiger Berücksichtigung der Marktsituation. Ende August sollen dann 59 Reiseziele in 33 Ländern angesteuert werden können. Dabei sei der Sommerflugplan den Umständen entsprechend eingeschränkt und adaptiert worden. Letztendlich könne man lediglich 30 Prozent des ursprünglich geplanten Flugprogramms in Europa und 40 Prozent des Langstreckenprogramms umsetzen. In Zahlen ausgedrückt seien das 240 wöchentliche Flüge, wie man mitteilt. In Europa werden insgesamt 45 Ziele in 20 Ländern angeflogen, darunter Spanien, Portugal, Griechenland, Italien, Frankreich und Dänemark. Auf ihrem Langstrecken-Netzwerk wird die Airline, sofern es die Regierungen zulassen, 13 der 17 afrikanischen Flughäfen anfliegen. Außerdem soll New York-JFK wieder aufgenommen werden. Eine neue Destination, welche im März eingeweiht werden sollte, habe man nicht vergessen. Diese werde erst im Laufe des nächsten Jahres dem Netzwerk beitreten: Montreal in Kanada. „Wir freuen uns sehr darauf, unsere Aktivitäten wieder aufzunehmen und unsere Fluggäste und einen Teil unserer Mitarbeiter wieder willkommen zu heißen. Wir ergreifen alle Maßnahmen, um sie während ihrer Reise mit uns bestmöglich zu schützen. In diesem Sommer werden wir klein anfangen, um der Marktnachfrage zu folgen, aber wir planen, unser Netzwerk ab September zu erweitern, da die Nachfrage wieder steigt und die Beschränkungen aufgehoben werden. Wir hoffen, dass wir noch bis Ende dieses Jahres 50 Prozent des Flugplans anbieten können, den

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IATA: Das Geld reicht nicht aus!

Alexandre de Juniac, Chef der IATA, warnt davor, dass den Airlines das Geld ausgeht. Es muss dringend Hilfe von den Staaten her. Noch vor wenigen Wochen ahnte man beim Weltluftfahrtverband IATA Schlimmes. Das Geld reiche nicht aus und Hilfe müsse her – besonders der Staat müsse einspringen und die Luftfahrtindustrie am Leben halten. Jetzt kam es anders: „Zwar haben wir einige Unternehmen den Bach runtergehen sehen, dennoch waren es nur eine Handvoll“, so Brian Pearce, Chefökonom des Verbands. Schätzungsweise 123 Milliarden US-Dollar seien an angeschlagene Carrier geflossen. Doch nicht alle konnten gerettet werden, denn Staatshilfen seien äußerst ungleichmäßig verteilt worden. „Auffallend ist, dass in Entwicklungsländern weniger geholfen wird“, so Pearce. Das meiste der geschätzten 123 Milliarden US-Dollar würde an Fluglinien in Nordamerika und Europa fließen – nämlich mehr als 30 Prozent. Verglichen mit diesen Werten würde der Anteil, der in Ländern wie Brasilien, Mexiko oder Südafrika gewährt wird, unter einem Prozent liegen. Dies würde es den dortigen Unternehmen, die ohnehin schon geschwächt seien, noch schwerer machen, mit der Konkurrenz mitzuhalten oder sich gar noch über Wasser zu halten, wie man am Beispiel Thai Airways sehen würde.  Stirnrunzeln verursache auch der Umstand, dass mehr als die Hälfte der Hilfen zusätzliche Verbindlichkeiten erzeugen würde. Damit kritisiert man die Art der Hilfe. Allein 67 Milliarden US-Dollar, die krisenbedingt freigeschaltet wurden, würde den Schuldenberg bei den Airlines nur noch weiter erhöhen, die diese Kredite später zinserhöhend zurückzahlen müssten. Da nicht so rasch mit einer Erholung der Branche zu rechnen sei, würde das eine enorme

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Latam Airlines meldet Insolvenz an

Der größte Airline-Konzern Südamerikas ist pleite und will sich mit einem Chapter-11-Insolvenzverfahren in den USA neu aufstellen. Die Corona-Krise macht auch in Südamerika keinen Halt. Nun trifft es ausgerechnet die größte Fluggesellschaft des Doppelkontinents: Latam Airlines kann seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen und meldet Insolvenz an. Das betrifft sowohl die Unternehmensgruppe als auch die Tochterunternehmen in Chile, Peru, Kolumbien, Ecuador und in den Vereinigten Staaten. Schon vorige Wochen wusste man: Die Lage ist ernst. So gab der Carrier bekannt, mindestens 1400 Angestellte in den Tochter-Niederlassungen kündigen zu wollen, um die Kostenstruktur zu senken. Auch stornierte man die Bestellung von zehn Airbus A350. Diese Maßnahmen reichen aber nicht aus. Jetzt geht man in Gläubigerschutz. „Angesichts der größten Krise in der Geschichte der Luftfahrt hat der Aufsichtsrat diesen Weg nach Analyse aller verfügbaren Alternativen zur Sicherung der Nachhaltigkeit der Gruppe gebilligt“, so Ignacio Cueto, Präsident des Gremiums. Dass das kein Abschied für immer, sondern lediglich eine vorübergehende Vorgehensweise ist, um sich finanziell neu aufzustellen, ist auch kein Geheimnis. So sei die Geschäftsführung zuversichtlich, dass Latam danach wieder erfolgreich sein werde, wie aerotelegraph.com berichtet. Derzeit würde das börsennotierte Unternehmen noch 1,3 Milliarden US-Dollar an Liquidität besitzen. Unabhängig davon seien die Latam-Töchter in Argentinien, Brasilien und Paraguay nicht betroffen.

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Cityjet muss den Personalstand reduzieren

Die insolvente Cityjet muss zahlreiche Mitarbeiter abbauen. Der Carrier ist derzeit nur noch als reiner ACMI-Provider tätig. Das eigene Liniennetz wurde bereits vor einiger Zeit aufgegeben. Cityjet muss die Reißleine ziehen: Berichten zufolge plant der Carrier, bis zu 276 Mitarbeiter in Irland und Großbritannien und weitere 400 bis 450 in verschiedenen europäischen Städten zu kündigen. Man müsse auf die neue Marktsituation reagieren und daher die Kosten minimieren.  „Bei Cityjet arbeiten Hunderte engagierter Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Daher ist es äußerst bedauerlich, dass wir uns jetzt darauf vorbereiten müssen, auf die Fähigkeiten so vieler unserer treuen Kollegen zu verzichten. Unsere Ziel ist es, Cityjet so gut es geht durch diese einzigartige Krise zu bringen, damit wir auch in Zukunft abheben können“. Vorstandsvorsitzender Pat Bryne Vor der Krise beschäftigte man 1.175 Mitarbeiter, von denen rund 410 in Dublin arbeiten. Schon im März habe die Fluggesellschaft die Auswirkungen der Corona-Krise gespürt, wie ch-aviation.com berichtet. So kündigten vier Vertragspartner ihre Verträge und versetzten der Fluglinie damit einen finanziellen Schlag ins Gesicht.

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Aer Lingus vor Personalabbau

Bei der irischen IAG-Tochter könnte es nach dem 21. Juni 2020 zum Personalabbau kommen. Hintergrund ist, dass das Kurzarbeitsmodell der Regierung ausläuft. Aer Lingus warnt seine Mitarbeiter: Sobald das Covid-19-Lohnzuschussprogramm der irischen Regierung am 21. Juni ausläuft, sei mit einseitigen Kündigungen, Lohnsenkungen sowie verkürzten Arbeitszeiten zu rechnen. Wie viele Angestellte dran glauben müssen, sei noch nicht bekannt. Die Gewerkschaft kritisiert diese Vorgehensweise und appelliert an die Vernunft des IAG-Tochterunternehmens. Man solle keine voreiligen Entscheidungen treffen und andere Optionen in Erwägung ziehen, wie ch-aviation.com berichtet. Bis zum Ende der Kurzarbeit werde der Belegschaft die Hälfte des Gehaltes ausgezahlt. Den restlichen Teil würde der Staat übernehmen.

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Blue Air kündigt Restart an

Am 1. Juli 2020 will der Billigflieger mit maximal zehn Flugzeugen wieder abheben. Der Carrier wird damit mit der Hälfte der Kapazität die Corona-Pause beenden. Die rumänische Blue Air hebt am 1. Juli wieder ab. Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs plane man jedoch in abgespeckter Form. So sollen vorerst lediglich acht bis zehn Flugzeuge der Airline eingesetzt werden. Dies entspreche etwa die Hälfte der zurzeit stillgelegten Flotten. Die Fluggesellschaft betreibe zurzeit eine Boeing 737-300, eine Boeing 737-400, fünf Boeing 737-500 und elf Boeing 737-800, wie ch-aviation.com berichtet. Welche Flugzeugtypen sich denn Hoffnung auf einen Einsatz nach dem Restart machen könnten, sei noch nicht bekannt.

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