Juli 1, 2020

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Juli 1, 2020

Air France: Bis zu 7.500 Jobs wackeln akut

Wie viele andere Luftfahrtunternehmen auch, wird sich Air France aufgrund der Krise neu aufstellen müssen. Einen Plan dafür gebe es Berichten zufolge schon: Die Fluggesellschaft werde sich in den nächsten zwei Jahren voraussichtlich von bis zu 7.500 Mitarbeitern trennen. Auch die Tochtergesellschaft Air France Hop werde nicht verschont. So müssten bei der Regionalairline rund 1000 Menschen um ihren Job bangen, wie aero.de berichtet. Am kommenden Freitag wolle das Unternehmen konkretere Einblicke in die Zukunft geben. Zuletzt gewährte die französische Regierung der Fluglinie unter anderem sieben Milliarden Euro im Zuge der Covid-Hilfen. 

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TAP steht vor der Wieder-Verstaatlichung

Berichten zufolge plane die portugiesische Regierung, TAP zu retten. Dafür erwäge man sogar die Option, die Fluglinie zu verstaatlichen. Denn auch nach mehreren Versuchen konnte man sich nicht mit den privaten Aktionären über eine gemeinsame Hilfe einigen. Die Corona-Krise zwinge viele Fluggesellschaften in die Knie. So auch die portugiesische TAP. Deswegen wolle die Regierung der Fluglinie mit einem Notkredit von maximal 1,2 Milliarden Euro unter die Flügel greifen, wie aerotelegraph.com berichtet. Jedoch nur, wenn auch die privaten Aktionäre ebenfalls ihren Beitrag dazu leisten.  Dies wird wohl nicht geschehen. „Wenn die Privatpersonen unsere Bedingungen nicht akzeptieren, müssen wir mit einer Verstaatlichung eingreifen“, räumte Infrastrukturminister Pedro Nuno Santos ein. Man werde nicht nachgeben, und sei bereit, einzugreifen und das Unternehmen zu retten.

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Jet Time baut 90 Prozent der Stellen ab

Der dänische ACMI-Anbieter muss sich aufgrund der Corona-Pandemie von fast allen Mitarbeitern trennen. Die Corona-Krise hat Jet Time kalt erwischt. Deswegen kündigte die dänische Charter- und Wet-Lease-Fluglinie drastische Schritte an: Nahezu 90 Prozent der Arbeitsstellen müsse Corona-bedingt abgebaut werden. Im Zuge dessen seien schon 313 Kündigungsschreiben verschickt worden. Betroffen seien nicht nur Piloten, sondern auch Flugbegleiter sowie Flugzeugmechaniker, wie aerotelegraph.com berichtet. „Das ist der schlimmste Tag in der gesamten Firmengeschichte“, so Jørgen Holme, der Chef des Unternehmens. Jet Time fliegt für andere Airlines – etwa SAS oder Air Greenland – im Wet-Lease. Dieses Geschäft sei nun wegen der Krise eingebrochen. Deswegen müsse man die Ausgaben noch weiter senken. Die bisherigen Sparmaßnahmen reichen nicht aus.

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Condor ist zurück in Schönefeld

Mit neun wöchentlichen Flügen meldet sich die ehemalige Thomas-Cook-Tochter auf dem einstigen DDR-Hauptstadtflughafen zurück. Der deutsche Ferienflieger Condor feierte am Mittwoch sein Comeback auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld. Der Carrier bietet insgesamt neun wöchentliche Flüge auf die kanarischen Inseln sowie nach Sardinien an. Der „Comeback-Flug“ hob in Richtung Gran Canaria ab. Im Sommerflugplan stehen ab Schönefeld die Ziele Teneriffa Süd, Fuerteventura, Gran Canaria, Kreta, Kos, Rhodos, Samos und Olbia zur Auswahl. Diese werden von Condor mit Kurzstreckenfluggerät bedient. „Wir freuen uns, in diesem Sommer wie geplant ab Berlin-Schönefeld zu den schönsten Urlaubsdestinationen abzuheben. Mit einem Airbus A320, der in Berlin stationiert ist, kehrt damit Deutschlands beliebtester Ferienflieger in die Hauptstadt zurück. Unsere Gäste können sich auch in diesen besonderen Zeiten auf ihrer Urlaubsreise wohlfühlen: Gemeinsam mit den Flughäfen setzt Condor eine Vielzahl an Schutzmaßnahmen um“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Willkommen in Berlin! Wir freuen uns, dass Condor wieder ab Schönefeld fliegt und Reisende der Region diesen Sommer auf die beliebten griechischen und spanischen Urlaubsinseln bringt. Die angebotenen Flugziele sind eine wichtige Ergänzung des Flugplans ab Berlin. Sicheres und verlässliches Reisen hat für uns hohe Priorität. Daher haben wir neben dem verpflichtenden Mund- und Nasen-Schutz in den Terminalbereichen, zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, die es den Passagieren erleichtern sollen, die geltenden Abstands- und Hygienevorschriften einzuhalten.“

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Easyjet schließt mehrere Bases

In Deutschland sollen 740 Mitarbeiter abgebaut werden. Beim Mitbewerber Air France ist die Station Basel akut gefährdert. Bei der Billigfluggesellschaft Easyjet steht ein großer Stellenabbau bevor. Im Vereinigten Königreich sollen Gewerkschaftsangaben nach die Bases Stansted, Southend und Newcastle geschlossen werden. Das Unternehmen werde sich in diesem Zusammenhang von etwa 2.000 Flugbegleitern trennen. Wie viele Piloten betroffen sind, ist derzeit noch nicht bekannt. Als Grund soll Easyjet UK genannt haben, dass in absehbarer Zukunft keine Flüge zwischen dem Vereinigten Königreich und Griechenland möglich sind. Auch in Deutschland soll Easyjet nach Angaben der Arbeitnehmervertreter viele Mitarbeiter abbauen. An den Bases Tegel und Schönefeld sollen zusammengerechnet 740 Mitarbeiter abgebaut werden. Der Carrier nahm am Mittwoch den Flugbetrieb wieder auf, setzt jedoch vorerst nur neun Maschinen ab Berlin ein. Die Entwicklungen bei Easyjet haben auch Auswirkungen auf Dienstleister. So ist das Flugangebot ab Basel deutlich reduziert und es werden erheblich weniger Mitarbeiter für die Abfertigung benötigt. Dies hat laut Gewerkschaft zur Folge, dass dort zahlreiche Swissport-Beschäftigte, vorerst bis Jahresende, vom Dienst freigestellt wurden. In Basel steht allerdings auch beim Mitbewerber Air France der Abbau von Personal an. Derzeit unterhält das SkyTeam-Mitglied auf diesem Airport eine Station, die aus zwei Flugzeugen besteht. Auch hat man ein eigenes Groundhandling. Dies muss jedoch aufgrund der Bedingungen, die für die Gewährung des Staatskredits gestellt werden, aufgegeben werden. Künftig werden Basel und Mulhouse nicht mehr auf dem Luftweg, sondern auf der Schiene mit der französischen Hauptstadt Paris verbunden. Die Folge daraus ist, dass das bislang auf dem Euro-Airport benötigte

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AK NÖ: „Einschränkung des Betriebs ist bei Lauda zu prüfen“

Die Arbeiterkammer Niederösterreich will betroffenen Lauda-Mitarbeitern zur Seite stehen und die Kündigungen genau prüfen. Der Klage auf Kündigung von Mitarbeiterinnen, die unter das Mutterschutzgesetz fallen, räumt man allerdings wenig Aussicht auf gerichtliche Zustimmung ein. Vergangene Woche sorgte die österreichische Fluggesellschaft Lauda mit Massenkündigungen in den Bereichen fliegendes Personal und Bürobedienste für Aufsehen, denn zumindest einer schwangeren Bodenmitarbeiterin wurde die Kündigung überreicht und bei mindestens 25 fliegenden Beschäftigten, die unter das Mutterschutzgesetz fallen, klagt das Unternehmen auf Zustimmung vor dem Landesgericht Korneuburg. Die Vorgehensweise scheint auch die gesetzliche Arbeitnehmervertretung, Arbeiterkammer Niederösterreich, durchaus überrascht haben, denn zahlreiche Lauda-Beschäftigte erzählten in den letzten Tagen von Beratungsgesprächen bei der AK NÖ. Auf Anfrage teilte diese zur Frage zu den Kündigungen von Schwangeren und Müttern im Mutterschutz mit: „Schwangere unterliegen dem besonderen Kündigungsschutz nach § 10 Mutterschutzgesetz und können während der Schwangerschaft und bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung nicht gekündigt werden. Der Dienstgeber kann um gerichtliche Zustimmung zur Kündigung ersuchen, das Gericht darf diese Zustimmung nur dann erteilen, wenn „der Dienstgeber das Dienstverhältnis wegen einer Einschränkung oder Stilllegung des Betriebes oder der Stilllegung einzelner Betriebsabteilungen nicht ohne Schaden für den Betrieb weiter aufrechterhalten kann“ (“ 10 Absatz 3 Mutterschutzgesetz). Eine Kündigung von Schwangeren ist somit nur sehr eingeschränkt möglich, ohne gerichtliche Zustimmung ist diese sogar rechtsunwirksam. Laudamotion hat den Antrag auf gerichtliche Zustimmung gestellt, der erste Verhandlungstermin ist für 20. 7. 2020 anberaumt.“ Die Arbeiterkammer Niederösterreich ist allerdings der Ansicht, dass der Klagegrund zur Zustimmung der Kündigung der mindestens 25 Mitarbeiterinnen,

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Lauda erhöht den Druck auf deutsche Beschäftigte

Wird am Donnerstag kein Tarifvertrag für das Personal in Düsseldorf und Stuttgart mit Verdi unterschrieben und versagen die Beschäftigten ihre Zustimmung bis zum 7. Juli 2020 sollen alle gekündigt werden. Die Geschäftsleitung der österreichischen Ryanair-Tochter Lauda teilte am Dienstag ihren Beschäftigten in Stuttgart und Düsseldorf mit, dass am Donnerstag, den 2. Juli 2020 ein finales Meeting mit der Gewerkschaft Verdi stattfinden soll. Wird in diesem ein neuer Tarifvertrag unterzeichnet, sollen die beiden Bases offen bleiben. Andernfalls werden sämtliche Beschäftigten in Deutschland mit Ablauf der Sommerflugplanperiode gekündigt. So der Tarifvertrag zwischen Verdi und Lauda abgeschlossen werden, werde man die Schließung der beiden Bases stoppen. Die Beschäftigten müssen – analog zu Österreich – ihre Zustimmung zum neuen Vertragswerk erteilen. In Wien trennte man sich im Anschluss von jenen 94 Personen des fliegenden Personals, die nicht mit „I accept“ geantwortet hatten. In Deutschland ist die Situation aber noch in anderer Hinsicht durchaus verzwickt, denn die Geschäftsleitung pocht darauf exklusiv mit der Gewerkschaft Verdi zu verhandeln. Weder mit der Vereinigung Cockpit noch mit UFO gibt es konkrete Verhandlungen. Die VC teilte vor einigen Tagen mit, dass man sich von Verdi regelrecht über den Tisch gezogen fühlt und deutete sogar an, dass man möglicherweise den von Verdi ausverhandelten Tarifvertrag nicht anerkennen könnte. Die Tarifkommission besteht allerdings ausschließlich aus Mitgliedern der Gewerkschaft Verdi, die dem Vernehmen nach beim Kabinenpersonal in der Überzahl sein sollen. Bei den Piloten soll es nach Angaben der Vereinigung Cockpit erheblich mehr VC-Mitglieder geben und nur wenige Flugzeugführer sollen in der Verdi

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Wien: Corona-Tests nun auch am Wochenende

Bislang standen die kostenpflichtigen PCR-Tests am Flughafen Wien-Schwechat nur unter der Woche zur Verfügung. Nun wird das Angebot auch auf Samstage und Sonntage ausgedehnt, teilte die Flughafen Wien AG am Mittwoch mit. Konkret werden die Tests nun auch am Samstag und Sonntag jeweils von 10.00 bis 16.00 Uhr im Vienna Airport Health Center im Office Park 3 am Flughafen Wien angeboten. Von Montag bis Freitag sind die Tests von 9.00 bis 17.00 Uhr möglich. „Aufgrund der Erweiterung der Reisemöglichkeiten steigt auch der Bedarf nach PCR-Tests, nicht nur, weil er den Reisenden eine Quarantäne ersetzt, sondern auch, weil sich viele Passagiere vergewissern möchten, dass sie das Virus nicht in sich tragen“, so der Airport in einer Aussendung.

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Friedrichshafen: Corendon neu nach Rhodos

Die Ferienfluggesellschaft Corendon Europe nahm am Mittwoch eine Nonstop-Verbindung zwischen Friedrichshafen und Rhodos auf. Diese soll zweimal pro Woche mit Maschinen des Typs Boeing 737-800 bedient werden. Am Freitag steht mit Heraklion ein weiterer Erstflug an. Der Corendon-Konzern beabsichtigt im Sommerflugplan 2020 ab dem Bodensee-Airport weiters die Destinationen Antalya, Kayseri und Hurghada zu bedienen. Im Winter sind Fuerteventura und Gran Canaria geplant. „Wir freuen uns, dass Corendon mit der Strecke nach Rhodos in kurzer Zeit bereits das zweite neue Ziel ins Programm nimmt, nachdem am vergangenen Sonntag der Erstflug nach Kayseri stattfand. Wir wissen, dass die griechischen Inseln ein beliebtes Reiseziel der Bürgerinnen und Bürger der Vierländerregion sind. Der Bodensee-Airport und auch die Zielgebiete, die auf ihre Gäste warten, nehmen den Gesundheitsschutz für Passagiere und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr ernst und haben entsprechend weitreichende Maßnahmen umgesetzt. Wir freuen uns auf Sie“, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer Bodensee-Airport.

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Flugangebot in Berlin wächst deutlich

Ab den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel bieten im Juli 2020 36 Fluggesellschaften Verbindungen zu rund 100 Destinationen in 40 Ländern an. In den letzten Tagen verzeichnete der Betreiber einen „sprunghaften Anstieg“ der Anzahl der Reisenden. „Der Flugverkehr ab Berlin zieht ab heute noch einmal deutlich an. Die meisten Airlines sind mit einer breiten Auswahl an europäischen Urlaubszielen sowie regelmäßigen Frequenzen im Linienverkehr zurück. Urlaub, Geschäftsreisen sowie der Besuch von Freunden und Familie sind jetzt in großem Umfang wieder möglich und der Tourismus in der Hauptstadtregion nimmt wieder Fahrt auf. Bis zu 30.000 Passagiere werden im Juli täglich von und nach Schönefeld und Tegel reisen. Die Flughäfen leisten damit einen großen Beitrag für die Wirtschaft und den Tourismus in der Hauptstadtregion“, so Airport-Chef Engelbert Lütke Daldrup. Easyjet startet in Berlin mit neun Flugzeugen Am Mittwoch begann auch der größte Anbieter am Flughafen Berlin-Tegel, Easyjet, das Angebot wieder hochzufahren. Angeboten werden nach Angaben des Unternehmens vorerst 39 Strecken. Bis August will man etwa 75 Prozent des ursprünglichen Streckennetzes reaktivieren. Die Fluggesellschaft plant mit bis zu fünf Flugzeugen in Schönefeld sowie bis zu vier Flugzeugen aus Tegel zu starten. Damit werden in der ersten Juli-Hälfte bereits 39 Routen geflogen. Dies soll sich auf etwa 50 Routen im Laufe des Sommers erhöhen. „Wir freuen uns, nun endlich wieder durchstarten zu können. Unsere Destinationen werden zu Anfang touristisch stark nachgefragte Ziele sein: beispielsweise Griechische Inseln, Bulgarien, Kroatien, Italien sowie die Balearen/Kanaren und Festlandspanien. City-Destinationen wie Paris, Amsterdam, Basel, London, Kopenhagen und weitere kommen sukzessive

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