Oktober 7, 2020

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Oktober 7, 2020

Klares Eigentümer-Bekenntnis für Linz

Angesichts der massiven Auswirkungen der weltweiten Reise- und Flugverkehrskrise durch die Corona-Pandemie auf den Linzer Flughafen, haben dessen Eigentümer in einem Zukunftsgespräch gemeinsam mit dem Flughafenmanagement mögliche Szenarien besprochen. Als Ergebnis dieser Gespräche wurde ein klares Bekenntnis seitens der Eigentümer für den Linz Airport abgegeben. „Der Flughafen Linz ist für den Wirtschaftsstandort OÖ vor, während und auch nach der Corona-Krise von zentraler Bedeutung“, macht Wirtschaftslandesrat und Aufsichtsratsvorsitzender Markus Achleitner deutlich. Für das Land OÖ, neben der Stadt Linz Hälfteeigentümer des Flughafens, als führendes Wirtschafts- und Industriebundesland mit der höchsten Exportquote im Bundesländervergleich sei der Linzer Flughafen als Logistiknetzwerk von großer Bedeutung, sowohl im Passagier-, als auch im Frachtbereich. Gerade im Frachtbereich hat der Linz Airport auch in der bisherigen Phase der Corona-Pandemie seine Stärken ausgespielt, eine neue regelmäßige Frachtverbindung präsentieren können und bereits im August das Niveau des Vorjahres erreichen können. Allerdings ist aufgrund der unzähligen Reisewarnungen und Einschränkungen im Flugverkehr der Passagierverkehr massiv eingebrochen, wodurch der Linz Airport starke Umsatzeinbrüche verbuchen musste. Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger stellt jedoch klar: „Die Selbstfinanzierungskraft des Flughafens ist auch in dieser schwierigen Zeit vorhanden. Durch aktives Kostenmanagement kann das Management ohne Bedarf an Zuschüssen seitens der Eigentümer den Flughafenbetrieb sicher durch die Krise steuern“. Der Linzer Flughafen hätte mehr als die letzten 15 Jahre hindurch sehr gut gewirtschaftet und konnte so immer mit einem positiven Geschäftsergebnis abschließen. Sobald es die Corona-bedingte Situation zulässt, sollen auch die Linien- und die Charterflugverbindungen wieder hochgefahren werden. Dazu gibt es ständige Gespräche und laufende Verhandlungen mit

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Leipzig nur noch an den AUA-Hub Wien angebunden

Der Flughafen Leipzig/Halle wird im bevorstehenden Winterflugplan 2020/21 zum ersten Mal seit vielen Jahren keine innerdeutschen Flugverbindungen mehr haben. Sowohl Lufthansa als auch die Tochter Eurowings bedienen die entsprechenden Routen nicht mehr. Das löst in der Politik Verärgerung aus, denn damit gehen auch Drehkreuz-Anbindungen verloren. Die beiden Fluggesellschaften der Lufthansa Group bestätigten gegenüber dem deutschen Fachportal Airliners.de die Entscheidungen. Damit ist die Anbindung an das Drehkreuz München zumindest in der Winterperiode nicht verfügbar. Der Kranich begründet den Schritt damit, dass die Nachfrage „deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben“ ist. Auch geht man nicht davon aus, dass kurzfristig eine Besserung eintreten wird. Genau gleich begründete Lufthansa übrigens auch die neuerliche Einstellung der Strecke Friedrichshafen-Frankfurt. Eurowings hatte ab Leipzig/Halle ohnehin nur Flüge nach Düsseldorf geplant und das sechsmal pro Woche. Die Routen nach Köln/Bonn und Stuttgart wurden laut Airliners.de nur in den Sommermonaten bedient und aufgrund schwacher Nachfrage wieder aufgegeben. Demnach begründet die Kranich-Tochter die vorläufige Einstellung der Düsseldorf-Strecke ebenfalls mit fehlender Kundennachfrage. Man hofft jedoch, dass eine Wiederaufnahme so rasch wie möglich erfolgen kann. Die einzige Anbindung an ein Drehkreuz der Star-Alliance stellt nun die mehrmals wöchentlich angebotene Austrian-Airlines-Verbindung nach Wien dar. Diese wird derzeit mit einem Zwischenstopp in Nürnberg angeboten. Innerdeutsch verkauft die AUA übrigens keine Tickets, da man hierfür keinen Markt sieht, berichtete Aviation Direct vor einigen Tagen. Airliners.de schreibt, dass die Hub-Anbindung an das Drehkreuz Zürich derzeit nicht buchbar ist. Die von Lufthansa bediente Strecke Leipzig-Frankfurt soll nur noch auf der Schiene angeboten werden. In der Politik ist man

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Düsseldorf: 500 Euro Strafe für das Benutzen der falschen Tür

Am 1. März 2020 sorgten ein Unbekannter, ein 65-jähriger Grieche und ein 24-jähriger Student aus Hamburg für ordentlich Wirbel am Flughafen Düsseldorf. Sie betraten den Sicherheitsbereich durch eine Nottür und damit illegal. Das hatte Folgen: Das Terminal wurde evakuiert, rund 6.500 Reisende wurden erneut kontrolliert und 48 Flüge mussten gestrichen werden. Das Amtsgericht Düsseldorf verhängte nun Geldstrafen in der Höhe von jeweils 500 Euro. Die Tür wurde allerdings weder vom Rentner, noch vom jungen Mann aus Hamburg geöffnet, sondern von einer bis heute nicht identifizierten Person. Die beiden sind dieser einfach nachgelaufen und hatten nach Ansicht des Amtsgerichts Düsseldorf auch keine Absicht eine Gesetzesübertretung zu begehen. Ursprünglich wurden 2.500 Euro Strafe wegen eines fahrlässigen Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz verhängt. Das Gericht reduzierte diese auf jeweils 500 Euro.

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Evelop und Orbest bieten künftig auch Linienflüge an

Die zwei Fluggesellschaften Evelop Airlines und Orbest waren bis dato nur als Charter-Flieger bekannt. Nun gehen beide auf die Linie. „Wir haben mit dem Umbau unserer Fluggesellschaften in Spanien und Portugal begonnen, um in naher Zukunft neben Charter- auch Liniendienste anzubieten“, wird Manager Vicente Fenollar vom Nachrichtenmagazin Preferente zitiert. Die beiden Carrier machen da wohl keine halben Sachen: Erst vor kurzem bauten sie ihre Flotten aus. Während Orbest einen A330 Neo einflottete, verstärkte sich Evelop Airlines mit einem A350. Den Anfang machen möchte man mit regelmäßigen Flügen nach Südamerika.

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IATA: Airlines verlieren 250 000 Euro im Minutentakt

Mit den erlassenen Reisebeschränkungen wächst auch die Unsicherheit in der Luftfahrtbranche. Der Dachverband der Fluggesellschaften (IATA) warnt nun vor den Folgen und fordert mehr Unterstützung. Rot. An diese Farbe müssten sich die Fluggesellschaften gewöhnen. Denn laut einer Prognose der IATA schreiben die Luftfahrtunternehmen rote Zahlen und verbrennen 250 000 Euro – und dass pro Minute. Hochgerechnet auf sechs Monate wären das rund 65 Milliarden Euro, wie finanzen.at berichtet.  „Die Krise ist tiefer und dauert länger, als wir uns vorstellen konnten“, so IATA-Chef Alexandre de Juniac. „Wir müssen heute erneut Alarm schlagen.“ Konkret fordere man weitere staatliche Unterstützungen für die Branche. Denn die Hilfsprogramme würden bald auslaufen, gleichzeitig sei ein Ende der Krise nicht in Sicht. Ganz im Gegenteil: Frühestens 2022 könne man erst wieder mit Gewinnen rechnen. Außerdem bekräftigt der Verband wiederholt den Einsatz von Corona-Schnelltestungen an Flughäfen, damit Quarantäne-Maßnahmen in Zielländern überflüssig werden.

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Beim Düsseldorfer Flughafen ist Sparen angesagt

Die zweite Corona-Welle bahnt sich an und Reisebeschränkungen nehmen zu. Leidtragende sind unter anderem die Flughäfen. Auch den Airport Düsseldorf hat es kalt erwischt. Dieser setzt nun alle Hebel in Bewegung und muss vor allem eines: Sparen. Nach einem leichten Anstieg der Passagierzahlen in den Sommermonaten folgte ein neuerlicher Rückschlag. Mitte September informierte Flughafen-Chef Thomas Schnalke über den Buchungseinbruch im Herbst. Auch während der Schulferien sei die Passagierzahl „nie über 30 Prozent des sonst üblichen Volumens“ hinausgegangen. Grund genug, um eine Sanierungsstrategie zu entwickeln. Dazu schloss man sich einer neuen Beraterfirma an. Mithilfe dieser wolle sich der Flughafen neue Einnahmequellen suchen und die aktuell zu hohe Kostenstruktur senken.  Und wie so oft in dieser Krise ist es die eigene Belegschaft, die zuerst dran glauben muss. Denn wie das Nachrichtenmagazin RP-Online berichtet, müssen mindestens 600 der insgesamt 2400 Mitarbeiter die Koffer packen und das Unternehmen verlassen. Diesem Vorhaben lehnt sich die Gewerkschaft entgegen und fordert eine arbeitnehmerfreundlichere Lösung. Einig sei man sich hingegen beim sogenannten „Freiwilligenprogramm“, frei nach dem Motto: wer mag, kann gehen. Jenen Angestellten soll dann auch eine angemessene Abfindung winken. Darüber hinaus wolle Flughafen-Chef Schnalke auch auf Frühpensionen setzen. Genaueres soll zu einem späteren Zeitpunkt publik gemacht werden.  Über Einnahmen kann sich der Airport dennoch freuen: Die NRW-Bank genehmigte erst kürzlich ein Darlehen in der Höhe von 250 Millionen Euro, wie das Nachrichtenblatt WDR berichtet.

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Die Flughafen Zürich AG investiert in Indien

Die Tinte ist trocken: Der Flughafen Zürich hat den Vertrag für den Bau und Betrieb des Hauptstadtflughafens Delhi unterschrieben. Noch vor Corona einigte man sich mit der indischen Regierungsbehörde, nun ist alles in trockenen Tüchern. Der neue Airport soll 80 Kilometer südlich des Stadtzentrums entstehen. Schon im nächsten Jahr beginnen die ersten Bauarbeiten – und werden voraussichtlich bis 2024 andauern. In einem ersten Schritt werde man laut eigenen Angaben 650 Millionen Franken investieren. Zudem habe man sich dazu verpflichtet, den Airport mindestens 40 Jahre zu betreiben.  Neben dem Projekt in Indien ist die Flughafen Zürich AG derzeit an acht Flughäfen in Südamerika beteiligt.

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Lauda: O’Brien stimmt Belegschaft auf erhebliche Flugplan-Reduktion ein

Die maltesische Fluggesellschaft Lauda Europe kann am Standort Wien-Schwechat nicht mehr ausschließen, dass es zu weiteren Kürzungen im Winterflugplan 2020/21 kommen wird. Geschäftsführer David O’Brien erklärt in einem Aviation Direct vorliegenden Rundschrieben, dass es derzeit völlig unklar ist wie viele Maschinen im Winter für Ryanair eingesetzt werden können. Derzeit sind an der ehemaligen Laudamotion-Homebase zehn Airbus A320 und drei von Ryanair selbst betriebene Boeing 737-800 stationiert. Derzeit arbeite man mit der Konzernmutter daran einen „optimalen Winterflugplan“ auszuarbeiten, doch Kürzungen sind „sehr wahrscheinlich“. Im Fokus steht laut O’Brien, dass man „diesen Winter überlebt“. Für den Sommer 2021 stellt der Airline-Chef den möglichen Ausbau des Angebots ab Wien-Schwechat in Aussicht. Allerdings deutet David O’Brien auch gewisse Bedingungen an: So fordert er, dass mit dem Flughafen Wien „wettbewerbsfähigere Kosten“ vereinbart werden können und die Regierung „faire und diskriminierungsfreie Unterstützung für Jobs in der Luftfahrt“ anbietet. Sollte beides der Fall sein, könnten „hoffentlich die Kürzungen in diesem Winter“ minimiert werden. Die Konzernschwester Laudamotion sorgte kurz nach Beginn der Corona-Pandemie mit einer regelrechten PR-Schlacht rund um die Kurzarbeit für Aufsehen. Diese wurde dann einfach so beendet, da der gewünschte Kollektivvertrag nicht rechtzeitig unterschrieben wurde. Seither wurden bei Laudamotion, die rechtlich in keiner Verbindung mit der neuen Lauda Europe steht, zahlreiche Mitarbeiter, insbesondere in der Verwaltung abgebaut. Laudamotion wird den Flugbetrieb mit Ende des Monats Oktober 2020 endgültig einstellen und AOC und OL zurückgeben. Lauda Europe wird in Wien nur ein sehr kleines Verwaltungsteam unterhalten. Von etwa zehn Personen ist die Rede, jedoch wollte der Carrier

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Deutschland: Dienstreisen vermehrt mit dem Auto statt Flugzeug

Die Nachfrage im innerdeutschen Flugverkehr könnte aufgrund der aktuellen Corona-Situation noch weiter einbrechen. Eine Umfrage des Verbands Deutsches Reisemanagement hat ergeben, dass 76 Prozent der Befragten verstärkt für Dienstreisen das Auto anstatt Flüge oder Bahn nutzen. Dies wird in der „Autofahrernation Deutschland“ offenbar als sicherer empfunden. Doch gerade in größeren Firmen macht man sich offenbar viele Gedanken darüber wie der mögliche Ausfall von Spitzenkräften verhindert werden kann. Auch das hat Folgen auf die Nachfrage im innerdeutschen Reiseverkehr, denn laut VDR-Umfrage gestatten nur noch 18 Prozent der Firmen uneingeschränkte Dienstreisen innerhalb Deutschlands. Die überwiegende Mehrheit der befragten Firmen gab an, dass es Einschränkungen bis hin zu Untersagungen gibt, insbesondere dann, wenn der Zielort ein vom Robert-Koch-Institut definiertes Risikogebiet ist. Spannend ist aber auch der Blick auf eine andere Frage, die der VDR gestellt hat: Die teilnehmenden Travel Manager der Betriebe gaben an, dass sie mit den Corona-Maßnahmen nur teilweise zufrieden sind. Auch stellten diese massive Unterschiede zwischen den einzelnen Airlines fest. Die Deutsche Bahn kassierte mit 59 Prozent Ablehnung besonders schlechte Zahlen in Sachen Zustimmung zur guten Umsetzung von Sicherheits- und Hygienemaßnahmen.

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Neuseeländer dürfen wieder nach Australien, umgekehrt aber nicht

Seit Mitte März sind die Grenzen Austrialiens weitgehend geschlossen. Nebst eigenen Staatsbürgern dürfen nur wenige Personengruppen, die unter Ausnahmen fallen, einreisen. Touristische Aufenthalte sind tabu. Nun gibt es die erste Lockerung: Ab 16. Oktober 2020 dürfen Neuseeländer wieder einreisen. Doch die Sache hat einen Haken: Australier dürfen umgekehrt nicht nach Neuseeland. Voraussetzung dafür, dass Einwohner Neuseelands wieder nach Australien dürfen, ist, dass man sich in den letzten 14 Tagen an keinem „Corona-Hotspot“ aufgehalten hat. Auch ist der Grenzübertritt nicht überall gestattet. Zunächst sollen Sydney, Darwin und Adelaide für Bewohner des Nachbarlands geöffnet werden. Australier haben jedoch von der einseitigen Lockerung nicht viel, denn Neuseeland gestattet weiterhin die Einreise nicht.

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