Januar 26, 2021

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Januar 26, 2021

Lufthansa bewältigt Erstattungs-Problem

Der Lufthansa-Konzern ist wohl über den Berg – zumindest bei den Rückerstattungen. Denn diese sind bei der Fluglinie schon auf Vorkrisen-Niveau. Das Corona-Jahr war zweifelsohne mit vielen Unsicherheiten verbunden. So auch für Flugreisende, die 2020 monatelang auf ihr Geld warten mussten, ihnen laut einer EU-Richtlinie innerhalb von sieben Tagen zugestanden war. Doch jetzt soll damit Schluss sein. Zumindest bei der Kranich-Airline. Denn diese meldet, bei der Erstattung von stornierten Flugtickets nicht mehr im Verzug zu sein. Aktuell seien noch rund 100.000 Vorgänge im Wert von rund 43 Millionen Euro offen, berichtete das Unternehmen am Montag in Frankfurt. Davon betreffen 1200 Rückerstattungsanträge mit einem Wert von 480.000 Euro die heimische Tochter Austrian Airlines, berichtet die Presse. Die Werte entsprechen ungefähr dem normalen Niveau vor der Coronakrise und werden im laufenden Jahr voraussichtlich noch leicht abnehmen, wegen fortlaufender Neu-Stornierungen aber nie gänzlich null erreichen, erklärte der deutsche Airlinekonzern. Wegen der zahlreichen Flugabsagen hatte es im vergangenen Sommer bei der Lufthansa-Gruppe und anderen Airlines erhebliche Staus bei den Erstattungen gegeben. 

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Bund und Länder streiten über Hilfspaket: Den Flughäfen geht allmählich die Kohle aus

Den deutschen Flughäfen geht derzeit das Geld aus. Seit Monaten warten sie auf versprochene Zuschüsse, um die Folgen der Pandemie abzufedern. Doch bisher ist kein Cent geflossen. Der Bund sieht die Länder in der Pflicht, die Länder verweisen wiederum auf den Bund zurück. Rund zehn Millionen Euro gehen den deutschen Airports derzeit flöten – pro Tag! So vermeldete Anfang der Woche das größte Drehkreuz in Deutschland, der Flughafen Frankfurt, im Jahr 2020 gut drei Viertel weniger Passagiere registriert zu haben als noch 2019. Während der börsennotierte Betreiber Fraport jedoch diese Krise wohl glimpflich überstehen wird, sieht es bei den kleineren Regional-Flughäfen besonders düster aus. Wegen dieses Horrorszenarios kämpfen sie buchstäblich ums nackte Überleben und klammern sich nun an den letzten Strohhalm, den Staat. Doch bislang ohne Erfolg.  Denn zwischen dem Bund und den Ländern herrscht Uneinigkeit darüber, wer sich in welcher Höhe an dem Hilfspaket beteiligen muss. Beim Luftverkehrsgipfel Anfang November hatte der Bund die Länder verpflichtet, zu jedem Euro, den der Bund als Zuschuss gewährt, auch einen Euro dazuzugeben. Eine halbe Milliarde Euro hatte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in Aussicht gestellt. Allerdings weigern sich die Strippenzieher in den Ländern, das Spiel des Bundes mitzuspielen. Die Akteure aus Berlin müssen ihrer Ansicht nach stärker mitwirken. Nun sollen Bundesfinanzminister Olaf Scholz und seine Ministerkollegen aus den Ländern auf ihrer bevorstehenden Konferenz am kommenden Donnerstag mit einem Schlag alle Probleme aus der Welt schaffen. „Die Flughäfen richten in ihrer wirtschaftlichen Notlage hohe Erwartungen an die Finanzministerkonferenz, da sie mit voller Wucht die Folgen des zweiten Lockdown spüren“,

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AUA-Crew lässt Mindestabstand vermissen

Das Facebook-Posting einer AUA-Flugzeugbesatzung macht derzeit in den sozialen Netzwerken die Runde. Darin winken zwölf Menschen fröhlich in die Kamera – ohne auch nur einen Gedanken an den Mindestabstand zu verlieren. Ein kühler Cocktail an der Strandbar, Palmen und die untergehende Sonne bilden die Kulisse: In so ein Szenario wünschen sich derzeit viele Österreicher. Doch der harte Covid-19-Lockdown macht das unmöglich. Aber eben nicht für alle. Denn die Crews der Lufthansa-Tochter sind immer noch weltweit unterwegs – wenn auch nicht mehr so oft. Und da lassen sie es sich augenscheinlich gut gehen, wie ein Schnappschuss auf den Malediven deutlich macht. Das Foto sorgte in Luftfahrt-Kreisen für großen Unmut. Nicht nur, weil es vielleicht in Zeiten wie diesen moralisch nicht gerade vorbildlich ist, solche Inhalte zu teilen. Sondern auch, weil natürlich ein Risiko für die Fluggäste bestehen könnte. Auf KURIER-Anfrage sah man das Posting bei der AUA aber recht locker: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen sich im Ausland an die lokalen Vorschriften halten bzw. die Einreisevoraussetzungen erfüllen. Im Fall der Malediven ist das ein negativer PCR-Test, der bei der Einreise vorgelegt werden muss. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden vorab negativ getestet“, sagt ein Sprecher der Airline. Auch auf den Malediven gilt übrigens eine Ein-Meter-Abstandspflicht. Laut der Airline wurde diese Maßnahme aber nicht umgangen, da es sich bei der Crew schließlich um eine geschlossene Gruppe handelt und die Regelung in diesem Fall nicht gilt.

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Etihad warnt vor weiteren Stellenkürzungen

Etihad Airways muss wohl wieder Nägel mit Köpfen machen. Bei dem Golf-Carrier könnte es in absehbarer Zeit wieder einmal zu Kündigungen kommen. Ein geleaktes Dokument deutet jedenfalls darauf hin. In diesem warnt der Arbeitgeber seine Belegschaft vor weiteren Arbeitsplatzverlusten. Etihad sehe derzeit keinen anderen Ausweg und müsse die Reißleine ziehen – und das so schnell wie möglich. Denn der Flugverkehr erhole sich einfach zu langsam. Wie viele Mitarbeiter letztendlich vor die Tür gesetzt werden, sei noch ungewiss, berichtet das Luftfahrtportal CH-Aviation. Schon im November des letzten Jahres griff die Fluggesellschaft zu ähnlichen Maßnahmen, um die Kostenstruktur zu senken. Damals traf es rund 20 Prozent der Kabinenbesatzungen. Angekündigt wurde der Jobabbau auf ähnliche Weise, eine interne Quelle hatte es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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Erste Malta-Air-Winglets in Renton gesichtet

Momentan fliegen sämtliche Maschinen von Malta Air in der Livery von Ryanair. Lediglich ein kleiner Sticker weist auf die maltesische Tochter hin. Das wird sich ändern, denn die Boeing 737-Max-200 werden – analog der polnischen Schwester Buzz – eine eigene Lackierung tragen. Im amerikanischen Renton wurden nun die ersten Winglets der ersten für Malta Air bestimmten Boeing 737-Max-200 fotografiert. Diese zeigen den Schriftzug „Malta“. Wann die Maschine an die maltesische Fluggesellschaft ausgeliefert wird und wo sie stationiert wird, ist noch offen. Die Ryanair Group hofft, dass im Laufe des Jahres 2021 rund 50 Einheiten übernommen werden können. Die Flugzeuge sollen – im Gegensatz zur bisherigen Praxis – die Livery des jeweiligen Betreibers tragen. Wie viele Boeing 737-Max-200 für Ryanair DAC, Ryanair UK, Buzz und Malta Air bestimmt sind, teilte der Konzern bislang nicht mit. Eddie Wilson, CEO von Ryanair DAC, sagte lediglich, dass die ersten Einheiten ab dem Vereinigten Königreich zum Einsatz kommen werden. Konzernchef Michael O’Leary sagte im Herbst, dass auch Lauda Europe auf Boeing „umgestellt“ werden könnte, sofern Airbus nicht auf seine Preisvorstellungen eingehen sollte. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Leasingverträge der A320 nicht verlängert werden und als „Nachfolger“ Boeing 737 Max 200 eingeflottet werden. Endgültig fix ist das noch nicht, wobei was ist bei der Ryanair Group schon final und endgültig fix?

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74 Prozent weniger Dienstreisen im Corona-Jahr

Es war zu erwarten: Die Pandemie hat der Geschäftsreise-Branche massiv zugesetzt. Die Zahl der geschäftlich bedingten Flugreisen ist auf ein Viertel zusammengeschrumpft. Das gab der Geschäftsreiseverband Austrian Business Travel Association (abta) am Montag bekannt. „Der Einbruch des Geschäftsreisemarktes im Jahr 2020 ist beispiellos“, resümierte abta-Präsident Andreas Gruber angesichts der Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria und der führenden Travel Management Companies. Geschäftsreisen seien „praktisch von einer Woche auf die andere“ nur noch in Ausnahmefällen möglich geworden, so Gruber. Den betroffenen Unternehmen im Reisemarkt wie etwa Fluggesellschaften, auf Geschäftsreisen spezialisierten Reisebüros und Hotels sei die Geschäftsgrundlage entzogen worden. Besonders im vierten und letzten Quartal habe sich die Krise nochmals verschärft, berichtet der ORF. Ende 2020 brach die Zahl der ausgestellten Flugtickets gegenüber dem Vergleichszeitraum im Jahr davor laut abta um 87,2 Prozent ein. Darüber hinaus hat sich auch bei den Ticketpreisen etwas getan. Denn diese seien im Durchschnitt um 12,1 Prozent gesunken. Die CoV-Krise treffe diese Reisebranche also doppelt – zu der deutlich niedrigeren Zahl verkaufter Tickets gesellten sich niedrigere Durchschnittspreise.

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Griechen bestellen 18 Kampfjets

Griechenland rüstet auf. Insgesamt 18 Kampfjets vom Typ Rafale bestellt die Regierung von den Franzosen. en entsprechenden Vertrag unterzeichneten am Montag in Athen die französische Verteidigungsministerin Florence Parly und ihr griechischer Amtskollege Nikos Panagiotopoulos, berichtet das Luftfahrtportal Aero. Wir haben eine strategische Kooperation“, betonte Parly und kündigte weitere Rüstungs-Vorschläge für Athen an. So wolle Paris den Griechen Fregatten verkaufen, damit Griechenland eine starke Macht im Mittelmeer bleibe. Die zwölf gebrauchten und sechs neuen Kampfflieger samt Waffen, Munition und Ersatzteilen sollen 2,3 Milliarden Euro kosten. Und die ersten sechs Fluggeräte sollen bis Ende des Jahres schon ausgeliefert werden. 

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BER: Betreiber erwartet Besserung ab 2025

Die Flughafengesellschaft FBB tagt wieder einmal im Krisenmodus. Mit einer Erholung des Flugverkehrs auf Vorkrisen-Niveau rechnet der Aufsichtsrat erst 2025. Die ursprünglich angesetzte zweitägige Strategiekonferenz wurde auf Grund der aktuellen Corona-Situation auf einen Tag verkürzt und fand als Videokonferenz statt. Unter anderem wurde über das Fluggastaufkommen gesprochen. Dieses verharre derzeit auf „niedrigstem Niveau“, heißt es in der Aussendung. Im Schnitt wurden am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt in den ersten Januarwochen täglich rund 7.500 Fluggäste abgefertigt und damit nur rund zehn Prozent des Vorjahresniveaus erreicht. Generell erwartet die Flughafengesellschaft ebenso wie alle anderen deutschen Flughäfen eine nur langsame Erholung des Flugverkehrs. Ihrer Einschätzung nach kann in diesem Jahr mit 10,7 Millionen Passagieren nur knapp ein Drittel des Aufkommens von 2019 erreicht werden. Viele Airlines haben ihre Flotten deutlich reduziert, Arbeitsplätze abgebaut und positionieren sich neu am Markt. Die Geschäftsführung der Flughafengesellschaft stellte dem Aufsichtsrat deshalb drei mögliche Szenarien vor, wann das Vorkrisenniveau des Jahres 2019 mit 35,6 Millionen wieder erreicht werden kann. Im besten Falle wäre das 2023 möglich, im schlechtesten Fall im Jahr 2027. Die Entwicklung hängt entscheidend davon ab, wann die Impfstoffe global und flächendeckend verfügbar sind, wann die Quarantänebestimmungen gelockert beziehungsweise. aufgehoben werden und wie schnell sich die Wirtschaft erholt. Wie die Geschäftsführung dem Aufsichtsrat mitteilte, geht sie, als Grundlage für den Businessplan, von einem mittleren Szenario aus. Danach ist ein Erreichen des Vor-Corona-Niveaus im Jahr 2025 realistisch. „Erst wenn ein Impfstoff gegen das Corona-Virus global und flächendeckend zur Verfügung steht, werden Reisebeschränkungen gelockert oder aufgehoben. Die Flughafengesellschaft rechnet

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Ryanair darf umstrittenen Werbe-Banner nicht mehr verwenden

Die ASA (Advertising Standards Authority), eine Organisation der britischen Werbebranche, verbietet der Fluggesellschaft nun, die umstrittene „Jab and Go“ – Anzeige erneut zu verwenden. Das ging wohl nach hinten los: Der Low-Coster Ryanair hat zuletzt mit dem Werbeslogan „Jab and Go“ – übersetzt „Stechen und los“ – für Aufsehen gesorgt. Damit sollten potenzielle Kunden dazu ermutigt werden, sich bereits jetzt um ihren Urlaub im kommenden Frühjahr zu kümmern. Schließlich würde der Impfstoff bald für alle Teile der Gesellschaft verfügbar sein. Doch damit würde die Fluglinie den Menschen suggerieren, dass Reisen in Zukunft nur nach erfolgter Impfung möglich sei. Das würde rein faktisch nicht stimmen, so die nichtstaatliche Organisation. Diese mögliche Fehlinterpretation habe das Unternehmen billigend in Kauf genommen. Dafür müssen jetzt die Konsequenzen getragen werden.  Und das tut Ryanair auch: Obwohl „die Entscheidung der ASA sachlich ungerechtfertigt“ sei, werde man diese akzeptieren und die Werbekampagne künftig aussetzen, heißt es auf der Plattform Simple Flying. Ein Sprecher des Flugunternehmens versichert zudem, dass auch in Zukunft keine Impfung notwendig sein wird, um mit Ryanair zu fliegen. Mit dem Slogan freue man sich lediglich darüber, dass es endlich einen Impfstoff gebe. Auf Twitter werfen einige Nutzer dem Unternehmen vor, Profit aus der Pandemie schlagen zu wollen und dabei die dramatische Lage zu verleugnen. „Das ist vermutlich die entsetzlichste Werbung, die ich je gesehen habe“, schreibt ein Twitter-Nutzer. Eine Frau ist ähnlich schockiert: „Ryanairs neuer Spruch für 2021 ist „Stechen und los“ – wie ekelhaft ist das denn?“.

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Air Malta fliegt nur noch acht Ziele an

Die Fluggesellschaft Air Malta streicht mit Wirksamkeit zum 27. Jänner 2021 den Flugplan auf nur noch 19 wöchentliche Umläufe zusammen. Zahlreiche Strecken, darunter auch Wien, werden vorläufig ausgesetzt. Air Malta selbst spricht von einer Lebensader, die für den Inselstaat aufrechterhalten wird. Bei der Auswahl der acht Destinationen spielten die Aspekte Fracht und Post eine entscheidende Rolle. So will die staatliche Fluggesellschaft sicherstellen, dass für die Cargo- und Postversorgung eine gewisse Mindestkonnektivität bestehen bleibt. Ab Luqa wird Air Malta ab Mittwoch nur noch Amsterdam, Brüssel, Catania, Frankfurt, London-Heathrow, Paris-Charles de Gaulle, Rom-Fiumicino und Zürich anfliegen. Alle anderen Destinationen, darunter auch Wien, pausieren bis mindestens Ende Feber 2021. Der Carrier weist jedoch darauf hin, dass das Minimalprogramm je nach Entwicklung auf dem Festland verlängert werden könnte. Der „Notflugplan“ auf einen Blick: Destination Verkehrstage Amsterdam Dienstag, Sonntag Brüssel Freitag, Sonntag Catania Montag, Freitag Frankfurt Montag, Mittwoch, Sonntag London-LHR Montag, Mittwoch, Freitag Paris-CDG Montag, Freitag Rom-FCO Montag, Mittwoch, Freitag Zürich Montag, Freitag Malta hofft auf Reiseerleichterungen für Geimpfte Die Republik Malta verzeichnet derzeit vergleichsweise äußerst niedrige Infektions- und Todeszahlen. Ein zweiter oder gar dritter Lockdown blieb dem kleinsten Mitglied der Europäischen Union bislang erspart. Die Impfungen gegen Covid-19 sind bereits angelaufen und sollen so rasch wie möglich abgeschlossen werden. Da auf Malta, Gozo und Comino nur knapp über eine halbe Million Menschen leben, dürfe man – im Vergleich mit größeren Staaten – auch zügig vorgehen können. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass die Regierung von Malta gemeinsam mit Griechenland und Spanien darauf drängt,

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