November 22, 2021

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November 22, 2021

Urlaub im Lockdown: Was erlaubt ist und was nicht

Seit Montag gilt in der Republik Österreich mal wieder ein Lockdown. Dieser hat zur Folge, dass auch Ausgangsbeschränkungen erlassen wurden. Hotels dürfen Gäste nur aus beruflichen Gründen oder aber in Notsituationen aufnehmen. Der ÖAMTC erklärt was hinsichtlich „Urlaub im Lockdown“ erlaubt ist und was nicht. Aufenthalt am Zweitwohnsitz, z. B. Wochenendhaus: erlaubt. Urlaub im Hotel/Appartement in Österreich: nicht erlaubt. Es gilt ein Betretungsverbot für Beherbergungsbetriebe (darunter auch Campingplätze), von dem aber z. B. Kurgäste oder Dienstreisende ausgenommen sind. Auslandsreisen: aus jetziger Sicht nicht verboten. Laut Ministerium wird die Reisefreiheit mit der 5. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung nicht beschränkt. Daher bleibt auch die Fahrt zum Flughafen erlaubt. Zu beachten sind natürlich die Einreisebestimmungen des Reiselandes – und die Bestimmungen für die Rückkehr nach Österreich. Stornierung bereits gebuchter Reisen: Hängt vom Einzelfall ab. Zunächst kommt es auf den Beginn der Reise an – ist dieser erst im Dezember, ist derzeit noch nicht klar, ob ein kostenloses Storno aufgrund des Pauschalreisegesetzes möglich ist. Oft hilft aber ein Blick in die Geschäftsbedingungen, denn viele Reiseveranstalter bieten kulante Stornomöglichkeiten bis knapp vor Reisebeginn an. Viele Reisende haben auch eine entsprechende Versicherung abgeschlossen. Steht die Reise bereits unmittelbar bevor, ist für eine mögliche Stornierung von der Situation vor Ort abhängig: Unterscheidet sich diese nicht wesentlich vom Zeitpunkt der Buchung, wird eine kostenlose Stornierung nicht möglich sein – anders sieht es aus, wenn das betreffende Land die Einreise verbietet. Man sollte jedenfalls unbedingt mit dem Reiseveranstalter bzw. dem Reisebüro Kontakt aufnehmen. Wer seinen Urlaub bereits angetreten hat und sich derzeit

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Ryanair-Chef O’Leary poltert gegen EU-Bürokraten

Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary gilt als wortgewaltig. Auch wenn er in den letzten Jahren weniger Kasperl spielt, spart er dafür so gut wie nie mit Kritik an Flughäfen, Behörden und Mitbewerbern. Auch als „Prophet“ ist er gelegentlich tätig und sagt anderen Airlines die Pleite voraus. Nur selten lag er wirklich richtig. Während einer Veranstaltung der Eurocontrol in Brüssel holte der irische Manager mal wieder zum verbalen Rundumschlag aus. Diesmal hatte er die in seinen Augen bürokratische Europäische Union im Fokus. Diese soll die Ursache dafür sein, dass noch immer keine einheitliche Kontrolle des europäischen Luftraums umgesetzt wurde. Für Single-Sky gab es immer wieder Vorstöße, jedoch sind diese bislang stets versandet. Laut O’Leary würden effizientere Flugrouten dazu führen, dass in etwa 20 Prozent des Flugtreibstoffs eingespart werden könnten. Daraus folgert, dass auch der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß zurückgehen würde. Bei effizienter Kontrolle des Luftraums könnte man, so der Ryanair-Chef, den Anteil der Verspätungen um etwa 95 Prozent reduzieren. Allerdings erwähnte der umtriebige Ire nicht, dass die überwiegende Mehrheit der unpünktlichen Abflüge nicht aufs Konto der Flugsicherungen geht, sondern von den Airlines aus den verschiedensten Gründen hausgemacht ist. Dass Michael O’Leary kein Freund der angedachten Besteuerung von Kerosin ist, überrascht wohl wenig. Bereits vor einigen Wochen räumte er im Rahmen eines Mediengesprächs, das in Wien stattfand ein, dass er davon ausgeht, dass das aber kommen wird und man sich eben dann damit arrangieren muss. Hoffnungen setzt er auf so genannte SAF-Treibstoffe. Hauptkritikpunkt des Ryanair-Chefs ist, dass er davon ausgeht, dass die Steuereinahmen aus der Besteuerung von

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Südsudan erteilt Let 410, BAe-748 und Antonow-Maschinen Flugverbot

Die Zivilluftfahrtbehörde des seit 2011 unabhängigen Südsudans erteilte den Maschinentypen Antonov An-24, An-26, An-30, British Aerospace BAe-748 sowie Let 410UVP Flugverbot. Davon ausgenommen sind lediglich jene Antonov-Maschinen, die im Auftrag der Vereinten Nationen betrieben werden. Fast ausnahmslos handelt es sich um Flugzeuge, die ganz schön ordentlich in die Jahre gekommen sind. Das Portal CH-Aviation.com berichtet, dass die Regierung des Südsudan ausländischen Betreibern eine Frist eingeräumt hat, um deren Fluggerät, das vom Bann betroffen ist, aus dem Land zu entfernen. Inländische Operator dürfen die im ersten Absatz aufgezählten Maschinentypen nicht mehr einsetzen. Offiziellen Angaben nach wurde die Entscheidung aufgrund des Umstands, dass in den letzten Wochen eine ganze Reihe von Unfällen passiert sind, getroffen. Dabei waren Maschinen der Hersteller Antonow und Let Kunovice besonders häufig betroffen. Zuletzt crashte am 2. November 2021 eine An-26 kurz nach dem Start in Juba. Die fünf Crewmitglieder sind ums Leben gekommen. Wie lange das Flugverbot andauern wird, ist derzeit noch unklar. Da es sich zum Teil um in die Jahre gekommene Maschinen handelt, ist davon auszugehen, dass auf Ersatz durch moderne Flugzeuge gedrängt wird. Auf der anderen Seite: Die Operators im Südsudan gelten als nicht gerade finanziell gut aufgestellt.

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London-Heathrow-Gebühren: IAG droht mit Teil-Abzug

Dem größten Kunden des Flughafens London-Heathrow, British Airways, passt die angekündigte Gebührenerhöhung so ganz und gar nicht in den Kram. Die International Airlines Group macht nun Druck und droht mit der Reduktion der Präsenz auf dem größten Airport des Vereinigten Königreichs. Eigentlich wollte Heathrow noch stärker an der Gebührenschraube drehen, jedoch schritt die Zivilluftfahrtbehörde aufgrund von Beschwerden der Fluggesellschaften ein. Empfindlich teurer wird es trotzdem, jedoch nicht in jenem Ausmaß, das vom Airportmanagement gefordert wurde. Den Nutzern ist das aber noch immer zu teuer. Platzhirsch in London-Heathrow ist die IAG-Tochter British Airways. Konzernchef Luis Gallego drohte am Montag damit, dass ohne Einlenken des Airport-Managements die von ihm geleitete Firmengruppe Kapazitäten auf andere Flughäfen verlagern wird. Der IAG-Generaldirektor vertritt die Ansicht, dass die Gebührenerhöhung nachteilig für die Erholung der Luftfahrt ist. Sofern es tatsächlich zur Verlagerung kommen könnte, dann dürfte für die Marke British Airways der Flughafen London-Gatwick gute Karten haben. Hier wird gerade eine neue Tochtergesellschaft, die den Namen BA Euroflyer trägt, aufgezogen. Auch hat man in der Vergangenheit bereits Langstreckenflüge ab diesem Airport durchgeführt. Logisch wäre dann auch, dass Aer Lingus und Iberia die Präsenz in Gatwick ausbauen könnten. Bei Vueling hingegen kann nicht ausgeschlossen werden, dass man sich von günstigen Angeboten in Luton, Stansted oder Sotuhend beeindrucken lässt. Der zuletzt genannte Airport hat ohnehin ein heftiges Problem, denn man steht momentan ohne regelmäßige Linienflüge da.

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Sunclass Airlines setzt auf Airbus A330neo

Die Ferienfluggesellschaft Sunclass Airlines beabsichtigt im kommenden Jahr Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330neo einzuflotten. Diese sollen je nach Saison anders bestuhlt werden. Konkret bedeutet das, dass Sunclass im Winter in einer anderen Konfiguration fliegen wird als im Sommer. Eigentümer Ving geht derzeit davon aus, dass der erste Airbus A330-900 gegen Ende 2022 eintreffen wird. Im Winterflugplan 2022/2023 will man das Muster im kommerziellen Flugdienst einsetzen. Sunclass-Chef Torben Østergaard kündigt auch neue Sitze, die gegenüber den momentan verbauten ergonomischer und gemütlicher sein sollen. Bis zur Umflottung auf das neue Muster werden die in die Jahre gekommenen Airbus A330ceo noch fliegen. Derzeit besteht die Flotte von Sunclass Airlines aus acht Airbus A321, einem A330-200 und einem A330-300. Erwartet werden gegen Ende des kommenden Jahres zwei A330-900.

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Leasinggeber: SMBC will Goshawk übernehmen

Im Bereich der Flugzeugleasinggeber steht eine weitere Konsolidierung unmittelbar bevor. SMBC Leasing ist an der Übernahme des Mitbewerbers Goshawk stark interessiert. Erst kürzlich wurden AerCap und Gecas miteinander verschmolzen. Aus der Fusion der zuvor genannten Lessoren entstand der mit großem Abstand größte Leasinggeber der Welt. Dabei wurde Gecas von AerCap aufgekauft. Die Irish Independent berichtet nun, dass SMBC Leasing den Mitbewerber Goshawk übernehmen will. Sollte das Vorhaben gelingen, so hätte man dein ein gemeinsames Portfolio von etwa 900 Flugzeugen.

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Austrian Airlines brachte Friedenslicht nach Österreich

Das traditionelle ORF-Friedenslicht landete am Samstag auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Austrian Airlines beförderte es unter der Flugnummer OS860 von Tel Aviv nach Österreich. Bereits seit 35 Jahren wird dieses Jahr für Jahr eingeflogen. Die Aktion ist 1986 auf Initiative des ORF-Landesstudios Oberösterreich entstanden und wird seit den Anfängen von Austrian Airlines unterstützt. „Das Austrian Team setzt jedes Jahr alle Hebel in Bewegung, um den Transport unter höchsten Sicherheitsauflagen zu ermöglichen und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Wir freuen uns, dass der Flug des ORF-Friedenslichtes mittlerweile zur Tradition geworden ist und wir kommen dieser Aufgabe als rot-weiß-rote Airline jedes Jahr aufs Neue gerne nach“, so Austrian Airlines COO Francesco Sciortino. Das „ORF-Friedenslicht aus Bethlehem“ hat anschließend den Weg nach Linz ins ORF-Landesstudio angetreten. Austrian Airlines wird es von Österreich weiter nach New York und Montreal transportieren.

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Deutschland startet 3G-Pflicht im öffentlichen Verkehr

Ab Mittwoch startet in Deutschland der 3G-Nachweis für die Nutzung aller öffentlicher Verkehrsmittel. Das schließt auch den Flugverkehr ein. In Baden-Württemberg soll das Bodenpersonal spätestens beim Boarding die Zertifikate überprüfen. Konkret bedeutet die Änderung, dass Bahn und Bus im Nah- und Fernverkehr sowie sonstige öffentliche Verkehrsmittel inklusive Flugverkehr nur noch Genesen, Geimpft oder Getestet genutzt werden dürfen. Wer nicht Geimpft oder Genesen ist, muss einen negativen Coronatest vorweisen. Während in der Fliegerei die Überprüfung sehr einfach ist, denn beispielsweise kann man sämtliche Passagiere beim Check-in-Schalter zur „Dokumentenkontrolle“ antanzen lassen oder aber diese direkt am Gate durchführen, dürfte die Überprüfung in Zügen, Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen schon wesentlich komplizierter sein. Es ist damit zu rechnen, dass analog zu Fahrscheinkontrollen allenfalls stichprobenartig geprüft werden kann. Der internationale Flugverkehr ab Deutschland ist zwar auch betroffen, jedoch halten sich die Auswirkungen in sehr eng gesteckten Grenzen, da fast alle Reisenden ohnehin Nachweise für die Einreise ins Zielland bzw. nach Deutschland mitführen müssen. Neu ist, dass der innerdeutsche Verkehr nun Impfung, Genesung oder Testung erfordert.

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München: Singapore Airlines stockt weiter auf

Die Fluggesellschaft Singapore Airlines beabsichtigt ab 20. Jänner 2022 die Strecke Singapur-München wieder täglich zu bedienen. Damit erreicht man wieder das Niveau, das man vor der Corona-Pandemie hatte. Von den sieben wöchentlichen Umläufen werden fünf unter das so genannte Vaccinated Travel Lane-Programm gestellt. Das bedeutet konkret, dass diese nur von geimpften Personen genutzt werden dürfen. Bei Einhaltung aller Voraussetzungen entfällt dann die Quarantäne in Singapur. Die übrigen beiden Rotationen werden „normal“ durchgeführt und können von allen Reisenden, die zur Einreise in Deutschland bzw. Singapur berechtigt sind, genutzt werden.

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Bremen: ETF Airways will nach Kaninchen-Unfall Schadenersatz einklagen

Ein Kaninchen sorgte im August 2021 dafür, dass die Boeing 737-800 mit der Registrierung 9A-LAB auf dem Flughafen Bremen beschädigt wurde. Nun fordert ETF Airways vom Airport Schadenersatz in der Höhe von rund einer Million Euro. Das Unternehmen erklärte unter anderem, dass die betroffene Boeing 737-800 rund eine Woche lang nicht eingesetzt werden konnte und mit einem neuen CFM56-7B27 ausgerüstet werden musste. Die Höhe des Schadens wird mit rund einer Million Euro beziffert. Das Geld will man nun beim Flughafen Bremen einklagen. Eigenen Angaben nach machte sich ETF-Chef Stjepan Bedic auf dem Areal des Bremer Airports auf eine Erkundungstour und will dabei zahlreiche Kaninchen-Höhlen entdeckt haben. Die Security-Mitarbeiter sollen jedoch die Anwesenheit der Tiere verleugnet haben und ihn abgewiesen haben. In weiterer Folge soll der Flughafen Bremen die Haftung für den Vorfall abgelehnt haben. Nun will ETF Airways vor Gericht ziehen und Schadenersatz einfordern. Wie gut oder schlecht die Aussichten sind, ist unklar, denn in der deutschen Judikatur fehlen vergleichbare Fälle. Der Flughafen Bremen wollte zu den Anschuldigungen des kroatischen Carriers keine Stellung beziehen.

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