Januar 10, 2022

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Januar 10, 2022

Einreise: Bulgarien hat 2Gplus eingeführt

Bulgarien hat die Einreisebestimmungen für Personen, die aus so genannten roten Zonen deutlich verschärft. Geimpfte und Genesene müssen zusätzlich einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorlegen. Die Dokumente werden ausschließlich in Form der EU-Zertifikate akzeptiert. Deutschland und andere EU-Staaten werden aufgrund der Omikron-Variante auf der roten Liste Bulgariens geführt. Alle Personen ab 12 Jahren müssen nun sowohl einen negativen PCR-Test als auch einen Impf- oder Genesungsnachweis vorlegen. Wird nur eine der Anforderungen nicht eingehalten, ist eine zehntägige Quarantäne anzutreten. Ausnahmen gibt es für Kinder unter 12 Jahren sowie Besatzungen sowie Bus- und Lastwagenfahrer. Diese benötigen auch weiterhin keine Nachweise. Für Personen mit bulgarischem Wohnsitz, Staatsbürgerschaft oder Aufenthaltstitel gibt es die Möglichkeit, dass die PCR-Testung erst in Bulgarien vorgenommen werden kann. Man muss jedoch eine zehntägige Quarantäne antreten, die nach Vorliegen eines negativen PCR-Befundes beendet werden kann. Allerdings müssen auch Einwohner Impfung, Genesung oder PCR-Test bei der Einreise nachweisen. Hat man nur Impfung bzw. Genesung oder PCR-Test, ist eine Quarantäne, aus der man sich freitesten kann, anzutreten. Dies gilt nicht für Touristen. Diese müssen 2G-plus erfüllen.

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Salzburg richtet Quarantäne-Hotel nahe dem Flughafen ein

Am Salzburger Flughafen entstand am Wochenende fast der Eindruck, dass die Corona-Pandemie vorbei ist. Sowohl der Samstag als auch der Sonntag waren hinsichtlich der Flugbewegungen fast so stark wie vor der Krise. Viele Winterurlauber reisten wieder zurück in ihre Heimatländer. Beispielsweise waren am Samstag rund 65 Flüge auf den Anzeigetafeln des zweitgrößten Airports Österreichs sichtbar. So viel Betrieb gab es zuletzt im Jänner und Feber 2020, also unmittelbar vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Europa. Airport-Sprecher Alexander Klaus erklärte gegenüber dem österreichischen Rundfunk unter anderem: „Damit haben wir nicht gerechnet, denn nach der Bekanntgabe der Virusvariantengebiete sind wir eher von Stornierungswellen ausgegangen. Das aber ist relativ ausgeblieben. Der heutige Flugplan zeigt 65 Zeilen, das ist im Endeffekt fast wie ein normaler Wintercharter-Samstag, der einzige Unterschied ist, dass die Maschinen nicht so ausgelastet sind wie früher“. Der Ladefaktor der Flugzeuge soll sich derzeit zwischen 40 und 60 Prozent bewegen. Der Salzburger Flughafen hofft daher, dass die Wintercharter, mit denen der Löwenanteil des Jahresumsatzes gemacht werden, in den nächsten Wochen stabil bleiben. Allerdings hängt dies auch von äußeren Faktoren wie beispielsweise der weiteren Entwicklung der Einreise- und Quarantänebestimmungen sowie der Nachfrage potentieller Fluggäste ab. Quarantäne-Hotel nahe dem Airport wird eingerichtet Das Land Salzburg will sich jedenfalls angesichts der Omikron-Variante rüsten und zwei weitere Quarantäne-Hotels einrichten. Eines davon soll in der Nähe des Salzburger Flughafens entstehen, erklärte Landesrat Christian Stöckl (ÖVP). Die Betten sollen genutzt werden, um Passagiere, die nicht einreisen dürfen, aber nicht sofort zurückreisen können, unterbringen zu können. Weiters will man

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Deutsche Luftwaffe flog erkrankte Gorch-Fock-Soldaten nach Hause

Im November 2021 stach das deutsche Marine-Segelschulschiff Gorch Fock nach enorm langer Liegezeit und teurer Reparatur wieder in See. Nun musste die Luftwaffe aushelfen, um an Covid-19 erkrankte Soldaten nach Deutschland nach Hause zu fliegen. Die Gorch Fock ist seit 1958 bei der deutschen Marine als Ausbildungsschiff im Einsatz. Ab Dezember 2015 befand sie sich in der Reparatur. Die Kosten sind regelrecht aus dem Ruder gelaufen, jedoch wurden die Arbeiten im September 2021 abgeschlossen, so dass die Gorch Fock wieder in See stechen konnte. Die Marine plant dieses Segelschiff bis mindestens 2023 einzusetzen. Allerdings ging auf der Ausbildungsfahrt etwas schief, denn unter der Stammbesatzung bildete sich ein größerer Corona-Cluster. Das hat zur Folge, dass die Gorch Fock auf unbestimmte Zeit im Hafen von Santa Cruz liegt. Ein Sprecher der deutschen Marine erklärte unter anderem, dass die positiv getesteten Soldaten wohlauf seien und allenfalls milde Symptome zeigen würden. Mitte der vergangenen Woche sollten rund 100 Offiziersanwärter ihrer Ausbildung auf diesem Schiff antreten. Daraus wird nun nichts, denn die Marine entschied sich aufgrund des Corona-Clusters, der auf der Gorch Fock ausgebrochen ist, die Nachwuchs-Offiziere auf der Fregatte Sachsen-Anhalt auszubilden. Diese liegt momentan in Bremerhaven und soll am Montag auslaufen. Unter dem Rufzeichen GAFMED1 flog die Luftwaffe mit dem Airbus A310 mit der Registrierung 10+25 von Köln/Bonn nach Teneriffa, um dort erkrankte Marine-Soldaten der Gorch Fock an Bord zu nehmen. Die Luftwaffe bestätigte, dass der Zweck des Einsatzes der 10+25 die Rückholung der Soldaten war. Airbus A310 als fliegendes Krankenhaus im Einsatz Die

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Aida sagt Kreuzfahrten der Aidaluna ab

Die Rostocker Reederei Aida hat kurzfristig die weiteren Ausfahrten des Kreuzfahrtschiffs Aidaluna aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Das Schiff wird im Jänner 2021 nicht mit Passagieren an Bord auslaufen. Offiziell nennt die Gesellschaft, dass man beschlossen habe, dass der Fokus in der Karibik auf die Aidadiva und die Aidaperla gelegt werde. Man betont gar, dass die Absagen der mit der Luna geplanten Ausfahrten nicht wegen Coronafällen erfolgt wäre. Man bietet an, dass auf die beiden anderen Schiffe umgebucht werden kann und will ein Bordguthaben als Anreiz bieten. Die Reederei Aida geriet erst kürzlich in die Schlagzeilen, da die Ausfahrt der Aidanova im Hafen von Lissabon endete. Unter den Besatzungsmitgliedern kam es zu einem Coronacluster. Man brach dann die Kreuzfahrt nach drei Tagen Liegezeit ab und organisierte für die überwiegend aus Deutschland, Österreich und der Schweiz stammenden Fahrgäste Charterflüge für die Heimreise.

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Aviastar Tu-204-Frachter in China ausgebrannt

Am Samstagvormittag geriet auf dem chinesischen Flughafen Xiaoshan die Tupolew Tu-204-100C mit der Registrierung RA-64032 kurz nach dem Pushback in Flammen. Die Aviastar-Besatzung konnte offiziellen Angaben nach das Frachtflugzeug unverletzt verlassen, jedoch brannte die Tu-204 nieder. Aviastar wollte einen Frachtflug von Xiaoshan nach Novosibirsk unter der Flugnummer 4B6534 durchführen. Während die Crew die Maschine für den Start vorbereitete und der Pushback-Vorgang eingeleitet wurde, brach ein Feuer aus. Dieses schlug rasch auf die gesamte Maschine über und trotz raschem Einschreiten der Feuerwehr konnte die Tu-204 nicht vor dem vollständigen Ausbrennen bewahrt werden. Die chinesischen Behörden haben bestätigt, dass sich die Crew rechtzeitig retten konnte und wohlauf ist. „Am 8. Januar 2022 um 4 Uhr 36 befand sich Aviastar Flug 4B6534 am Gate 204 des Flughafens Hangzhou Xiaoshan International und sollte nach Novosibirks, Russland, fliegen. In der Kabine brach noch bevor die Maschine bereit für den Abflug war ein offenes Feuer aus. Die Crew leitete sofort Notfallmaßnahmen ein und forderte die Feuerwehr an. Die acht Besatzungsmitglieder an Bord wurden evakuiert. Nach Erhalt des Berichts leitete die CAAC East China Regional Administration sofort eine sekundäre Unfalluntersuchung ein. Die Inspektoren des Zhejiang Regulatory Bureau trafen so schnell wie möglich am Unfallort ein und die Verwaltung hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um den Vorfall zu untersuchen“, so die CAAC East China Regional Administration. Unbestätigten Angaben nach sollen sich an Bord der Tu-204-100C, die zum Zeitpunkt des Unfalls 19,5 Jahre alt war, 20 Tonnen Fracht sowie 26 Tonnen nicht näher definierter Treibstoff befunden haben. Die RA-64032 wird

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D-ABOB: Condor absolvierte nach Triebwerksausfall sichere Landung

Eigentlich wollte Condor am Freitag mit der Boeing 757-300 D-ABOB von Lanzarote nach Hamburg fliegen. Kurz nach dem Start kam es zum Ausfall des rechten Triebwerks. Dabei waren laute Knallgeräusche zu hören und laut Augenzeugen auch Funken zu sehen. Die Boeing 757-300 von Condor hob am Flughafen Lanzarote als DE1439 mit dem Flugziel Hamburg ab. Während dem Steigflug verssagte jedoch Triebwerk Nummer 2 den Dienst. Die Flugzeugführer brachten den Steigflug ab und entschieden sich für eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Fuerteventura. Dort konnte die Maschine sicher landen. Weder Besatzung noch Passagiere haben Verletzungen erlitten. Die Reisenden wurden von Condor in Hotels gebracht, wo diese übernachten konnten. Am Samstag ging es dann mit dem Ersatzflug D-ABOJ weiter nach Hamburg. Die Fluggesellschaft bestätigte den Vorfall und auch den Umstand, dass die D-ABOB sicher in Fuerteventura gelandet ist und die 209 Passagiere und acht Crewmitglieder wohlauf sind. Der Kapitän hat nach dem Triebwerksausfall die so genannte Luftnotlage erklärt. Dies ist bei Triebwerksausfällen üblich und die korrekte Vorgehensweise. Dadurch erhielt die Boeing 757-300 Priorität. Auch wurde unverzüglich auf dem nähest gelegenen Airport, im konkreten Fall Fuerteventura, gelandet. Was den Ausfall des rechten Triebwerks der D-ABOB verursacht hat, ist noch nicht klar. Techniker von Condor und der spanischen Flugunfallermittlungsbehörde nehmen dies genau unter die Lupe und werden darüber einen ausführlichen Bericht verfassen. Das Flugzeug wird aller Voraussicht nach ein Tauschtriebwerk erhalten. Das nachstehende Video zeigt den Triebwerksausfall aus der Perspektive eines Passagiers, der zufällig filmte:

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Transportauftrag: U.S.-Air Force flog ab Linz mit Globemaster III für das Bundesheer

Der Flughafen Linz-Hörsching hatte mit einem Boeing C-17A Globemaster III der U.S. Air Force einen nicht alltäglichen Gast. Das Militärflugzeug wurde von der deutschen Ramstein Air Base aus nach Oberösterreich überstellt. Manchmal bedarf es einfach größerem Fluggerät, um sperrige oder viele Güter von A nach B transportieren zu können. Das österreichische Bundesheer verfügt über kein militärisches Fluggerät, das hinsichtlich Kapazität und Größe mit dem Globemaster vergleichbar wäre. Also beauftragten die heimischen Streitkräfte die U.S. Air Force mit der Durchführung eines Transports. So kam es dazu, dass am Freitag ein Boeing C-17A Globemaster III auf dem Flughafen Linz-Hörsching gelandet ist. Sonderlich oft kommt es nicht vor, dass militärisches Fluggerät der Vereinigten Staaten von Amerika in Österreich landet. Diesmal kam die U.S.-Air Force um einen Transportauftrag für das Bundesheer durchzuführen. Zum Einsatz kam die 08-8196, die ihre Homebase im deutschen Ramstein hat. Das vierstrahlige Transportflugzeug ist 11,8 Jahre alt und wurde im März 2021 fabrikneu an die USAF ausgeliefert. Genutzt wurde für die Flüge die Flugnummer RCH291. Über das Wochenende wurden mehrere Transportflüge mit dieser Maschine ab Linz durchgeführt. Das österreichische Bundesheer erklärte auf Anfrage, dass der Globmaster für den Transport von Versorgungsgütern für die österreichischen UN-Soldaten in Mali angemietet wurde. Was sich genau an Bord des U.S.-amerikanischen Transportflugzeugs befunden hat, wollten die österreichischen Streitkräfte nicht näher kommentieren. Das nachstehende Video zeigt den Boeing C-17A Globemaster III auf dem Flughafen Linz-Hörsching:

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Im Europa-Vergleich: Österreichs Luftfahrt als großer Verlierer

Die österreichische Luftfahrt zählt im europäischen Vergleich zu dem größten Verlieren der Corona-Pandemie. Eine aktuelle Auswertung von Eurocontrol ergab, dass im Jahr 2021 um 52 Prozent weniger Flüge durchgeführt wurden als in 2019. Schlechter als in der Alpenrepublik lief es im Vorjahr nur in Irland, Finnland und im Vereinigten Königreich, wo Rückgänge von jeweils rund 62 Prozent verzeichnet wurden. Europaweit gesehen ist es im Jahr 2021 nur unwesentlich besser gelaufen als im Coronajahr I (2020). Eurocontrol weist europaweit für das Vorjahr rund 6,2 Millionen Starts und Landungen aus. Damit lag man um 4,9 Millionen Flugbewegungen über dem Wert von 2019 und nur unwesentlich über der Leistung von 2020. Eurocontrol schätzt, dass sich die Verluste der Fluggesellschaften von 22,2 Milliarden Euro im Jahr 2020 auf rund 18,5 Milliarden Euro im Vorjahr reduziert haben dürften. Ein interessantes Bild zeigt sich beim Blick auf die Fluggesellschaften, die im Jahr 2021 am häufigsten unterwegs waren. Die Billigfluggesellschaft Ryanair führte im Vorjahr im Durchschnitt täglich 1.321 Flüge durch. Zwar liegt man um etwa 1.000 Legs unter dem Wert von 2019, jedoch ist man weiterhin hinsichtlich der Flugbewegungen die klare Nummer Eins gewesen. Platz Zwei ging laut der Eurocontrol-Auswertung an Turkish Airlines. Diese Fluggesellschaft war im Vorjahr im Schnitt 938 Mal pro Tag im europäischen Luftraum unterwegs. British Airways, Aeroflot und Norwegian sind mit besonders vielen Flugstreichungen aufgefallen. Bei Lufthansa wurde das Angebot um 59 Prozent reduziert, bei SAS um 61 Prozent und bei Easyjet gar um 64 Prozent.

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Viel Nachholbedarf: Sonst wird das nix mit der Klimawende dank der Bahn

Politik und so genannte Klimaschützer setzen große Hoffnungen in den Verkehrsträger Bahn, der laut deren Aussagen besonders umweltfreundlich sein soll. Doch gerade in Deutschland besteht akuter Nachholbedarf, denn vielerorts ist Barrierefreiheit ein Fremdwort und Toiletten können wahrliche Ekelzonen sein. So wird das einfach nichts mit der Klimawende. Bahnfahren war mal einfach: Vor der Abfahrt oder zur Not beim Schaffner gegen Aufpreis eine Fahrkarte kaufen und los kann es gehen. Die Preise waren immer gleich und mit Vorteilscard (ÖBB), Bahncard (DB) oder Halbtax (SBB) zahlte man die Hälfte. Aktionstickets gab’s schon immer, aber die Preise waren transparent und kalkulierbar. Das änderte sich schleichend, denn die Eisenbahngesellschaften haben in den letzten Jahren verstärkt auf das von Billigfliegern in die Luftfahrt gebrachte – und mittlerweile branchenübliche – flexible Pricing umgestellt. In erster Linie sind davon Fernstrecken betroffen, aber gelegentlich kann es auch im Regionalverkehr zu Überraschungen kommen, wenn eine ganze Flut von Tarifen für den gleichen Zug angeboten wird. Unterschiedliche Preise bei ÖBB und DB für die gleichen Züge Im grenzüberschreitenden Fernverkehr kann es einen verdammt großen Unterschied machen über welche Eisenbahngesellschaft man sein Ticket kauft und welchen Abfahrtsbahnhof man wählt. Beispielsweise bieten die ÖBB eine zuggebundene Bahnfahrt von Salzburg nach Stuttgart für rund 60 Euro an. Wählt man aber das kurz vor der Landeshauptstadt befindliche Elsbethen als Abfahrtsort, so sank in der Stichprobe der Preis auf 26,60 Euro. Noch günstiger ging es über die Homepage der DB: 23,90 Euro. Selbstverständlich für die tupfengleiche Bahnverbindung am gleichen Tag. Ein noch weniger nachvollziehbares Bild

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