Juni 17, 2022

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Juni 17, 2022

Transferbuchungen wieder fast auf Vorkrisenniveau

Der Vermittler von Transfers und Mietautos, Gettransfer.com, verzeichnete eigenen Angaben nach im ersten Quartal 2022 rund 100.000 Buchungen in Europa. Damit lag man um etwa das Dreifache über dem Vorjahresaufkommen. „2020 und 2021 waren aus offensichtlichen Gründen schwierige Jahre“, so Geschäftsführer Alexander Sapov. „2022 jedoch beobachten wir eine Rückkehr der Zahlen zum vorpandemischen Niveau. Die Einnahmen haben sich im Vergleich zum selben Quartal des Jahres 2021 mehr als verdoppelt. Während dieser Zeit war es uns auch möglich, unser Unternehmen in Hinblick auf Technologie und Servicequalität erheblich zu stärken. Und ein neues dynamisches Provisionsmodell für Fahrer bietet mehr Flexibilität für die Entwicklung neuer Produkte, etwa von Mietwagen mit Fahrern, und für den Eintritt in neue Märkte, darunter Mexiko und Pakistan“. Während der Pandemie wurden die höchsten Aktivitätsniveaus auf der Plattform in der Türkei (Antalya), Spanien (Barcelona und Malaga), Griechenland (Athen und Kreta), Italien (Rom und Mailand), Frankreich (Paris und Nizza), Portugal (Algarve und Lissabon), dem Vereinigten Königreich (London) sowie der Schweiz (vom Flughafen Genf zu Skiorten) festgestellt. Zusammen machten diese Ziele über 50 % aller GetTransfer.com-Buchungen in Europa aus.

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EU-Kommission will Schengen-Kontrollen neu regeln

Der der dem Deckmantel „Flüchtlinge“ führt Deutschland seit einigen Jahren auf dem Landweg Grenzkontrollen durch. Diese beschränken sich primär auf Österreich. Eigentlich sollte es derartige Ausnahmen vom Schengen-Vertrag nur maximal sechs Monate geben, doch die Maßnahme wird laufend verlängert. Eine ähnliche Situation zeichnet sich in Österreich an den Grenzen mit Slowenien und Ungarn. Auch dort wird seit einigen Jahren, wenn auch nur stichprobenartig, kontrolliert. Nun will die EU-Kommission diese Thematik neu regeln und die Vorgehensweise verschiedener Staaten defacto legalisieren. Künftig sollen die Mitgliedsstaaten der EU-Kommission mitteilen, wenn sie längerfristige Grenzkontrollen vornehmen wollen und dies genau begründen. Brüssel kann dann Empfehlungen abgeben, aber verhindern kann man die Kontrollen innerhalb des Schengenraums auch weiterhin nicht. Damit reagiert man auf eine Entscheidung des EuGH, die die von Österreich an der Grenze zu Slowenien eingeführten Binnenkontrollen als illegal eingestuft hat.

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Air Nostrum will Luftschifffahrtsgesellschaft werden

Die spanische Fluggesellschaft Air Nostrum will künftig auch eine Luftschifffahrtsgesellschaft werden, denn man gab bekannt, dass man zehn Airlander-10 kaufen will. Diese sollen in Valencia stationiert werden und von dort aus Ziele in der näheren Umgebung bedienen. Die halbstarren Luftschiffe haben eine Kapazität von etwa 100 Passagieren und können mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 130 Stundenkilometern fahren. Bekanntermaßen fliegen Luftschiffe nicht, sondern sie fahren. Diese Unterscheidung ist historisch bedingt und stammt noch aus der goldenen Ära der Luftschifffahrt, die damals von den in Deutschland gefertigten Zeppelinen dominiert wurde. Sofern das von Air Nostrum angekündigte Projekt tatsächlich umgesetzt wird, soll der erste Airliner 10, der vom britischen Unternehmen Hybrid Air Verhicles gebaut werden soll, ab 2026 unterwegs sein. Das Konzept ist nicht neu, jedoch gab es bislang keine nennenswerten Fortschritte. Die Absichtserklärung der spanischen Fluggesellschaft gilt daher als wichtiger Meilenstein. Der Hersteller behauptet, dass der Kohlendioxid-Ausstoß der Luftschiffe um bis zu 90 Prozent unter jenem von Kurzstreckenflugzeugen liegen soll. Weiters habe man eine hohe Flexibilität, denn zum Anlegen genügt ein Mast. Sogar auf dem Wasser soll man anlegen können, aber das ist keine ernsthafte Neuigkeit, denn Ferdinand Graf von Zeppelin baute anfangs seine Luftschiffe nicht am Bodensee, sondern auf dem Bodensee. Hintergrund: Der Grund auf dem Wasser kostete nichts, also wurde eine schwimmende Werft gebaut und verankert. Seither ist bekannt, dass Luftschiffe vom Wasser aus ab- und anlegen können. Es bleibt abzuwarten, ob Air Nostrum tatsächlich der erste Linienbetreiber von Luftschiffen einer neuen Ära wird. Die Deutsche Zeppelin Reederei bietet

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Corendon-Notlandung in Basel für Passagiere dramatischer als bisher bekannt

An Bord des am Sonntag in Basel notgelandeten Corendon-Europe-Fluges XR2271 sollen sich wesentlich dramatischere Szenen abgespielten haben als bislang nicht bekannt. Betroffene berichten davon, dass die Sauerstoffmasken nach nur sehr kurzer Zeit nicht mehr funktioniert haben sollen. Einigen Reisenden soll gar Blut aus den Ohren gelaufen sein, so dass diese unmittelbar nach der Landung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden mussten. Gegenüber der Lokalzeitung „In Franken“ schildert ein Passagier, dass er Brandgeruch wahrgenommen haben will. Weil seine Sauerstoffmaske nicht funktioniert habe, hätte er sich stattdessen eine FFP2-Maske aufgesetzt. Er und seine Frau hätten sich wegen einer Rauchgasvergiftung Sorgen gemacht. Ansonsten wäre es an Bord ruhig gewesen, denn die Reisenden hätten sich eher in einer Art Schockstarre befinden. Weiters soll wegen dem extrem schnell durchgeführten Sinkflug einigen Passagieren Blut aus den Ohren gelaufen sein. Medizinische Untersuchungen hätten ergeben, dass diesen die Trommelfelle geplatzt sind. Die Reisenden wurden in Krankenhäusern in Frankreich und der Schweiz notversorgt. Unmittelbar nach der Landung wären die Türen geöffnet worden. Dabei habe es einen sehr lauten Knall gegeben. Vorwurf „nichtfunktionierende Sauerstoffmasken“ wird nicht kommentiert Die Fluggesellschaft Corendon Europe bezeichnet den zwischen Fall als sehr selten, aber nicht ungewöhnlich. Die Besatzung wäre für derartige Vorfälle geschult und trainiert. Aus der Sicht von Corendon-Europe hat es sich so zugetragen: „Nach Erreichen der Flughöhe hatte die Cockpit-Besatzung festgestellt, dass der Druck in der Kabine langsam nachlässt. Sie haben im ersten Schritt aber nichts gefunden, worauf streng nach Vorschrift beschlossen wurde, den nächsten Flughafen im Sinkflug anzusteuern. Die Crew hat sich zusätzlich

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Binter Canarias – Inselhopping Deluxe – eine (kl)eine kulinarische „Zeitreise“

Im Embraer 195-E2 von Mallorca nach Gran Canaria Fliegen… – das war einst, mit einer gewissen Magie verbunden. Mit Vorfreude, bei manchem über ein ganzes Jahr im Voraus. Ich erinnere mich da an Economy-Class-Flüge mit einem Dreistrahler in die Karibik. Für jeden Passagier wartete da beim Betreten des Flugzeuges bereits ein kleines  „Care-Paket“ am Platz, unter anderem mit einer kleinen Flasche Sekt, noch weit vor dem Beginn irgendeiner Art von Bordservice. Die oberen Ablagefächer waren eine bessere Hutablage und nicht „vermüllt“ wie heutzutage. Ja, das Fliegen hat sich gewandelt…gewaltig, um genau zu sein. Als im Jahre 1989 der Erstflug, damals noch als Iberia-Tochter mit vier (Casa) CN-235 aufgenommen wurde, zählte Binter zu lediglich eine der wenigen Fluggesellschaften, welche diesen Flugzeugtyp einsetzte. Eine Maschine welche sich zwar beim Militär, allerdings nie wirklich in der zivilen Luftfahrt durchsetzte. Mit 40 Sitzplätzen wurden anfangs noch zaghaft Flüge zwischen den kanarischen Inseln aufgenommen. Genauso wie die Luftfahrt, hat sich auch Binter Canarias in den vergangenen 33 Jahren der eigenen Firmengeschichte verändert. Weg von der Iberia Tochter und auf eigene Beine, weg vom „reinen Insel Hüpfer“ zwischen den Kanaren, hin zu einer Full-Service Airline mit verschiedenen Standbeinen. Bevor im Jahr 2019 der erste der fünf bestellten Embraer 195 Jets der neusten Generation „E2“ in Dienst gestellt wurde, flog Binter bereits zwischen 2005-2008 mit einer Boeing 737-400 (EC-INQ) der spanischen Charterfluglinie Futura. Danach erfolgte zeitweise der Einsatz von mehreren CRJ1000-Jets, um die Zeit bis zur Auslieferung der fabrikneuen E-Jets zu überbrücken. Heute, fliegt Binter mit einer

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Gefährliche Anweisung von türkischen Lotsen: Piloten konnten Zusammenstoß in der Luft verhindern

Am 13. Juni 2022 ist es beinahe zu einem schweren Zusammenstoß zweier Verkehrsflugzeuge gekommen: British-Airways-Flug BA15 und Sri-Lankan-Airlines-Flug UL504 sind sich im Luftraum der Türkei gefährlich nahe gekommen. Die von British Airways betriebene Boeing 787-9 mit der Registrierung G-ZBKA befand sich auf dem Weg von London-Heathrow nach Singapur. Sri Lankan Airlines flog mit dem A330-300 4R-ALQ von Heathrow nach Colombo. Beide Flüge waren völlig normal bis die Piloten des A330 die Anweisung erhalten haben ihre Flughöhe von 33.000 Fuß auf 35.000 Fuß zu erhöhen. Dem türkischen Fluglotsen ist offensichtlich ein Fehler unterlaufen, denn auf der angewiesenen Höhe war in nur 15 nautischen Meilen Entfernung der Dreamliner von British Airways unterwegs. Doch die Cockpitbesatzungen beider Maschinen haben bemerkt, dass die Ausführung der Anweisung des Fluglotsen gefährlich ist. Der Kapitän von UL504 verweigerte das Anheben der Flughöhe und das obwohl das Zentrum Ankara diese zweimal freigegeben hat. Der Pilot legte sich quer und wies die Flugsicherung mehrfach daraufhin, dass sich in dieser Höhe bereits der British-Airways-Dreamliner befindet und das nur 15 Meilen entfernt. Doch was dann folgte, hat die Flugzeugführer beider Flüge stark verwundert: Minutenlanges Schweigen am Funk und dann die lapidare Anweisung, dass man sich nicht aufsteigen solle, weil sich auf dieser Höhe ein BA-Flug nach Dubai befinden soll. BA15 war auf dem Weg nach Singapur, aber das sei dahingestellt. Der Vorfall war insofern gefährlich, da der Dreamliner von British Airways deutlich schneller unterwegs war als der A330 von Sri Lankan Airlines. Da die Entfernung zwischen den beiden Langstreckenflugzeugen sehr gering

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ÖBB-Sommerticket: Kostenpflichtige Reservierungspflicht für Jugendliche

Die Österreichischen Bundesbahnen legen auch heuer wieder die Netzkarte für Jugendliche auf. Es gibt aber eine signifikante Verschlechterung für die jungen Menschen, denn dieses kann teilweise nur dann genutzt werden, wenn kostenpflichtige Sitzplatzreservierungen zum Preis von drei Euro pro Fahrt und Person dazu gekauft werden. Der Regionalverkehr kann auch ohne Platzkarte genutzt werden, weil in derartigen Zügen gar keine Möglichkeit zur Reservierung besteht. Im Fernverkehr (zum Beispiel Railjet, Intercity, Eurocity oder D-Züge) müssen die jungen Menschen an den Verkehrstagen Freitag bis Sonntag kostenpflichtig reservieren. Andernfalls gilt das Sommerticket nicht. In den Intercity-Bussen zwischen Graz und Klagenfurt besteht immer, auch unter der Woche, Reservierungspflicht. Die Vorgehensweise der ÖBB kommt durchaus überraschend, denn noch vor wenigen Wochen hat man Reservierungspflicht ausgeschlossen. Dass man nun versucht zusätzliche Einnahmen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu generieren, ist durchaus befremdlich. Die Bundesbahnen sehen darin aber kein Problem und verweisen unter anderem darauf, dass man überfüllte Züge verhindern möchte. Weiters: kauft man das Sommerticket online mit dem Kundenkonto, so soll es fünf Sitzplatzreservierungen dazu geben. Das Nachsehen haben aber Jugendliche und junge Erwachsene, die klassisch am Schalter oder Automaten kaufen, denn hier gibt es diese „Zugabe“ nicht. Das ÖBB-Sommerticket kann von Menschen unter 20 Jahren zum Preis von 34 Euro gekauft werden. Personen bis 26 Jahre bezahlen 59 Euro. Im Gegensatz zur Vergangenheit gilt es schon seit ein paar Jahren nicht mehr während der gesamten Sommerferien, sondern nur noch 30 Tage. Die Züge von Regiojet, Westbahn, City Airport Train und einiger anderer Privatbahnen sind nicht inkludiert.

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