November 8, 2022

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November 8, 2022

Deutschlandweit erste E-Enteiser am Flughafen Stuttgart im Einsatz

Saisonauftakt für Eisbären am STR: Bei tiefen Temperaturen ist für Flugzeuge vor dem Start oft eine Enteisung nötig – am Landesairport kommen diesen Winter die neusten Zugänge der Elektroflotte am Airport zum Einsatz. Die beiden Sonderfahrzeuge für Flugzeugenteisung, im Airportjargon „Eisbären“ genannt, sind deutschlandweit die ersten elektrisch angetriebenen ihrer Art, so der Flughafen in einer Aussendung. Beim so genannten Deicing werden bestimmte Teile des Flugzeugs mit einem biologisch abbaubaren Heißwasser-Glykol-Gemisch abgesprüht. Was nach der heißen Dusche vom Rumpf oder den Flügeln abtropft, wird in den Rückhaltebecken des Flughafens vorbehandelt, bevor es an Kläranlagen in der Umgebung geht. Die Reste der Enteisungsmittel werden dort als externe Kohlenstoffquelle genutzt, um biologische Prozesse zu optimieren.

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BER: Oktober bisher reisestärkster Monat des Jahres

Der Oktober ist der bislang reisestärkste Monat des Jahres 2022. Insgesamt nutzten 2,1 Millionen Menschen im vergangenen Monat den Flughafen BER, gut 30.000 mehr als im September 2022 und rund 170.000 mehr als im August 2022. Damit lag die Zahl der Fluggäste bei etwa zwei Drittel des Aufkommens vom Oktober des Vor-Corona-Jahres 2019 mit 3,2 Millionen Gästen. Im Oktober 2021 reisten 1,7 Millionen Menschen über den BER. Im vergangenen Monat starteten und landeten rund 16.000 Flugzeuge in der Hauptstadtregion und damit 100 mehr als im Vormonat September 2022. Im Oktober 2021 wurden am BER knapp 15.000 Flugbewegungen gezählt, im Oktober 2019 waren es an den Flughäfen Schönefeld und Tegel insgesamt 26.000. Insgesamt nutzten in diesem Jahr bereits rund 17 Millionen Menschen den Flughafen BER. Im vergangenen Monat wurden rund 3.000 Tonnen Luftfracht umgeschlagen und damit 145 Tonnen mehr als im September 2022. Im Vorjahresmonat 2021 waren es 2.600 Tonnen, im Oktober 2019 waren es 3.100 Tonnen Luftfracht. „Zu den guten Passagierzahlen im Oktober hat auch der gut vorbereitete und weitgehend reibungslose Start in die Herbstferien beigetragen. Viele Menschen haben die Ferien genutzt, um noch einmal in die Sonne zu starten. Wir haben die Abläufe in beiden Terminals weiter optimiert, um unseren Fluggästen das Reisen so gut wie möglich zu erleichtern. Gerade die digitalen Angebote wie der Self-Service beim Check-in oder die Reservierung  eines Zeitfensters für die Sicherheitskontrolle über BER Runway wurden sehr gern und gut angenommen“, so Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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Eurowings verbindet Klagenfurt wieder mit Flughafen Köln/Bonn

Passend zur Wintersaison geht es mit Eurowings ab Dezember wieder direkt vom Flughafen Köln/Bonn nach Klagenfurt. Die Eurowings-Linie nach Köln-Bonn kehrt am 20. Dezember 2022 in das Streckennetz des Airports zurück. Ab kurz vor Weihnachten heben die Maschinen der Lufthansa-Tochter die ersten zwei Wochen zunächst dreimal wöchentlich vom Klagenfurter Flughafen ab – jeweils dienstags, freitags und sonntags. Ab der dritten Woche, konkret ab dem 6. Jänner 2023, werden die beiden Städte laut Flugplan nur noch zweimal wöchentlich miteinander verbunden – jeweils freitags und sonntags. Insbesondere für Wintersportler aber auch für alle anderen Alpen-Liebhaber dürfte diese Verbindung auf großes Interesse stoßen. „Dank unserer starken Partnerschaft mit Eurowings kommen Urlauber aus Nordrhein-Westfalen in nur etwas mehr als einer Stunde Flugzeit auf die Sonnenseite der Alpen“, sagt Marcus Hepner vom Marketing-Team des Flughafens Klagenfurt. Neben den Direktflügen von Köln/Bonn nach Klagenfurt ist der Kärntner Airport weiter ganzjährig aus den deutschen Großstädten über Umsteigeverbindungen via VIE mit Austrian Airlines erreichbar. Die Strecke Wien-Klagenfurt wird mehrmals täglich bedient.

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Fraport profitiert von starken Sommermonaten und erwartet Millionengewinn

Die stark erholte Nachfrage nach Flugreisen hat dem Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport kräftige Zuwächse beschert. Im saisonal stärksten Quartal von Juli bis September verdiente Fraport operativ mit 420 Millionen Euro (EBITDA) wieder fast soviel wie vor der Coronakrise. Auch der Ausblick auf das vierte Quartal bleibt optimistisch. Das Passagieraufkommen am Frankfurter Flughafen lag im ersten Halbjahr noch 38 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Im dritten Quartal betrug der Rückstand nur noch 26 Prozent, im Oktober nur noch gut 23 Prozent. In den ersten neun Monaten erreichte der Flughafen Frankfurt ein kumuliertes Aufkommen von 35,9 Millionen Fluggästen. Im Gesamtjahr erwartet das Unternehmen bis zu 50 Millionen Fluggäste in Frankfurt nach gut 70 Millionen vor der Krise. Demgegenüber stieg das Fluggastaufkommen an den internationalen Beteiligungsflughäfen stark an, alleine an den 14 griechischen Airports lag das Verkehrsaufkommen im Sommer schon drei Prozent über dem Vorkrisenniveau von 2019. Währenddessen sank das Cargo-Aufkommen am Flughafen Frankfurt um 12,9 Prozent. Schuld sei die gesamtwirtschaftliche Lage sowie die weiteren Einschränkungen des Luftraums durch den Ukraine-Krieg und umfassende Corona-Schutzmaßnahmen in China, so der Konzern in einer Aussendung. Unter dem Strich habe Fraport im dritten Quartal die Rückkehr in schwarze Zahlen geschafft. In den ersten neun Monaten verbuchte der Flughafenbetreiber bei einem Umsatzplus um 57,6 Prozent auf 2,14 Milliarden Euro einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBITDA) um knapp 33 Prozent auf 828,6 Millionen Euro. Das Konzernergebnis erreichte 98,1 (Vorjahr: 118) Millionen Euro. Eine Dividende zahlt der börsennotierte Konzern, der gut zur Hälfte dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt

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ÖBB haben sich bei Railtour Suisse eingekauft

Der ÖBB-Reiseveranstalter Rail Tours ist in der Schweiz bei der DER-Tochter Railtour Suisse eingestiegen. Man hat 33,4 Prozent am schweizerischen Unternehmen erworben. Dabei steigt der kleinere Anbieter beim größeren ein. Der Deal wurde von den zuständigen Wettbewerbsbehörden bereits freigegeben. An Railtour Suisse werden die SBB und DER Touristik, die weiterhin die Mehrheit hält, beteiligt bleiben. Die ÖBB-Tochter erhofft sich von der Transaktionen einen verbesserten Zugang zum schweizerischen Markt. Man will verstärkt Pauschalreisen mit Bahnreisesegmenten verkaufen. Da Railtour Suisse wesentlich größer ist und über eigene IT-Infrastruktur verfügt, kann man in vielen Bereichen Synergien nutzen. Im kommenden Jahr werden die Österreichischen Bundesbahnen aufgrund ihrer Beteiligung ein Verwaltungsratsmitglied bei Railtour Suisse stellen. Mittelfristig will man auch Kostenvorteile im Bereich des Einkaufs erzielen. Ebenso kann man auf eine Zusammenarbeit mit DER Touristik, die dem Rewe Konzern angehört, aufbauen.

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Flughafen Wien: Regiojet reaktiviert Brno-Züge

Die Eisenbahngesellschaft Regiojet wird in Kürze wieder umsteigefreie Züge zwischen Flughafen Wien-Schwechat und Brno anbieten. Diese wurden unter anderem aufgrund der Bauarbeiten, die derzeit zwischen Schwechat und Flughafen Wien von den ÖBB vorgenommen werden, temporär eingestellt. Regiojet wird künftig drei tägliche Kurspaare anbieten. Für den Betrieb erhält man für vorerst ein halbes Jahr Subventionen seitens der Stadt Brno. Das tschechische Eisenbahnunternehmen konnte sich im Zuge einer Ausschreibung durchsetzen. Nach einem halben Jahr soll die Nutzung evaluiert werden und dann will der Stadtrat über eine mögliche Fortführung der Subventionen entscheiden. Der Verkauf von Fahrscheinen soll in Kürze über die Homepage von Regiojet sowie an den Schaltern des Eisenbahnunternehmens aufgenommen werden. Die Reaktivierung der Züge zwischen Brno und Flughafen Wien-Schwechat v.v. soll spätestens zum 11. Dezember 2022 (Fahrplanwechsel) erfolgen. Ergänzend zu den drei eigenen Verbindungen bietet man auch zwei tägliche Kurspaare mit Umstieg auf die ÖBB am Wiener Hauptbahnhof an. Dabei verkauft man aber durchgehende Tickets. Weiters bietet Regiojet auch Fernbusse ab Flughafen Wien nach Brno an. Regiojet nimmt in Österreich am so genannten Klimaticket teil. Dieses akzeptiert man in der 2. Klasse bis zu den Grenzbahnhöfen Breclav (Tschechien) bzw. Hegyeshalom (Ungarn). Nähere Einzelheiten dazu unter diesem Link. Die Regiojet-Züge hat Aviation.Direct unter diesem Link genauer unter die Lupe genommen. Hier findet sich ein Produkttest der Regiojet-Fernbusse.

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Tui trennt sich von Reisebüros mit geringem Vermittler-Umsatz

Der Reisekonzern Tui trennt sich von Agenturen, die keine oder nur geringe Vermittlungen von Produkten dieses Anbieters getätigt haben. Die betroffenen Reisebüros erhalten seit Freitag per Einschreiben die fristlosen Kündigungen der Zusammenarbeit. Offenbar geht es primär um Agenturen, die sehr geringe oder gar keine Tui-Umsätze an Land ziehen konnten. Von diesen will man sich nun trennen. Touristik Aktuell zitiert aus einem Einschreiben, das einem nicht näher bezeichneten Reisebüro geschickt wurde: „Die Analyse Ihrer Buchungszahlen hat ergeben, dass Sie das gesetzte Umsatzziel für das Geschäftsjahr 2021/2022 nicht erreicht haben und weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind (…) Wir sehen daher leider keine Basis für eine weitere wirtschaftlich sinnvolle Zusammenarbeit und kündigen unser Vertragsverhältnis fristlos aus wichtigem Grund laut TUI-Agenturvertrag.“ Der Reisekonzern Tui bestätigt, dass es zu Kündigungen gekommen ist, sagt jedoch, dass es sich „nur um einzelne Agenturen, die gar keine Tui-Buchungen tätigen“ handeln soll.

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Wien: Twin City Liner führt Treibstoffzuschlag ein

Der Twin City Liner, die Schiffsverbindung zwischen den Hauptstädten Wien und Bratislava, verrechnet den Passagieren ab sofort einen Treibstoffzuschlag in der Höhe von zwei Euro pro Person und Richtung. Dies begründet am Rande einer Aussendung mit den stark gestiegenen Einkaufspreisen für Diesel. Offensichtlich hat man sich diese Extragebühr in der Luftfahrt „abgeschaut“, denn seit vielen Jahren verlangen zahlreiche Fluggesellschaften so genannte Kerosinzuschläge. Diese werden entweder offen als solche ausgewiesen oder aber wie im Fall der Lufthansa Group als so genannte „internationale Gebühr“ getarnt, um auf Anfrage dann sagen zu können, dass man ja gar keine Treibstoffzuschläge verrechnen würde. Eingeführt wurden diese bei vielen Airlines Anfang der 2000er-Jahre als die Ölpreise kurzfristig stark gestiegen sind. Damals wurde versprochen, dass diese bei sinkenden Spritpreisen wieder abgeschafft werden. An das Versprechen haben sich jedoch nur wenige Airlines erinnert. Ähnlich wie in der Luftfahrt werden die Treibstoffzuschläge bei Twin City Liner auf die Fahrkartenpreise aufgeschlagen, so dass es für die Reisenden zu einer spürbaren Verteuerung kommt. Dies kommuniziert man in einer Medienaussendung, die sich primär mit Adventfahren zwischen Wien und Bratislava befasst, in nur einem einzigen Satz ganz am Ende. Ursprünglich wurde der Twin City Liner entwickelt, um eine rasche Verbindung zwischen Wien und Bratislava auf die Beine zu stellen. Allerdings wurde die Alternative zu Auto, Bahn und Fernbus nicht wie gedacht von der Bevölkerung angenommen. Man änderte daher das Geschäftsmodell und positionierte sich als Touristen- und Freizeitschiff. Damit ist man erfolgreich, denn des Joint-Venture von Wien Holding und Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien ist seit vielen

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Norse Atlantic mit weniger Passagieren im Oktober 2022

Die norwegische Norse Atlantic Airways konnte im Oktober 2022 eine Auslastung von 60 Prozent erreichen. Mit Ende des vergangenen Monats hat man das Streckennetz verkleinert, was sich laut Airline positiv auf die Auslastung und den Ertrag während der Saison auswirken soll. Befördert wurden 60.836 Passagiere und damit um drei Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Frachteinnahmen sind nach wie vor eine wichtige Einnahmequelle für Norse, und die durchschnittlichen Frachteinnahmen pro durchgeführtem Flug stiegen im Vergleich zum September um 12 Prozent und im Vergleich zum August um 60 Prozent, während die gesamten Nettofrachteinnahmen im Vergleich zum Vormonat unverändert blieben und im Vergleich zum August um 82 Prozent stiegen. „Die rasche und entschlossene Verkleinerung unseres Streckennetzes entsprechend der Nachfrage und die Konzentration auf die Kernstrecken für die Wintersaison versetzen Norse Atlantic in eine viel stärkere Position für die kommenden Monate. Wir freuen uns sehr, dass einige Kernstrecken unseres derzeitigen Streckennetzes inzwischen zu 85 Prozent ausgelastet sind und auch die Vorausbuchungen weiterhin einen positiven Trend aufweisen“, so Bjorn Tore Larsen, CEO von Norse Atlantic Airways. Der Ableger Norse Atlantic UK soll in Kürze die notwendige Zulassung für die geplanten USA-Flüge erhalten. Im Laufe dieser Woche will die Firmengruppe den ersten Teil des Sommerflugplans 2023 veröffentlichen. Weitere Ziele werden im Dezember und im neuen Jahr bekannt gegeben, um das Streckennetz der Fluggesellschaft für den Sommer 2023 zu erweitern. Norse Atlantic Airways hat im Oktober eine Vereinbarung über das Unterleasing eines fünften Flugzeugs, einer Boeing 787-8, für eine Gesamtleasingdauer von 18 Monaten unterzeichnet. Die Vereinbarung

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Fehlende Ersatzteile: Indigo muss 30 Flugzeuge am Boden lassen

Die Billigfluggesellschaft Indigo muss rund zehn Prozent der Flotte, aber zumindest 30 Flugzeuge, mangels Ersatzteilen auf dem Boden lassen. Das Unternehmen erklärt, dass es wochenlange Lieferverzögerungen gibt und mache Teile überhaupt nicht lieferbar sind. Die Konsequenz daraus ist, dass man zunehmend Flugzeuge temporär stilllegen muss, weil diese mangels verfügbarer, aber benötigter Ersatzteile nicht mehr fliegen dürfen. Man sucht nach Alternativen, aber auch auf dem Markt zertifizierter Gebrauchtteile ist so ziemlich nichts mehr verfügbar. Betroffen sind Maschinen der Typen Airbus A320 und A320neo. Der Carrier muss die Ausfälle nun mit durchaus teuren Wetlease-Einsätzen kompensieren. Die Flotte von Indigo besteht derzeit aus 279 Flugzeugen. Nebst „normalen“ Ersatzteilen sind auch Triebwerke für A320neo derzeit Mangelware. Sowohl Pratt & Whitney als auch CFM können wegen Problemen auf der Lieferkette derzeit keine neuen Antriebe an Airbus liefern.

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