April 14, 2023

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April 14, 2023

Cityjet hat ersten Bombardier CRJ-1000 in München stationiert

Die irische Fluggesellschaft Cityjet hat den ersten von vorerst fünf Bombardier CRJ-1000 eingeflottet. Dieser trägt die Registrierung EI-HIC und wurde vor wenigen Tagen nach München überstellt. Von diesem Airport aus fliegt man im Rahmen eines Wetlease-Auftrags für Lufthansa Cityline. Das von Regional One geleaste Flugzeug ist 11,5 Jahre alt und war vormals bei Air France Hop im Einsatz. Zuletzt befand es sich im slowenischen Ljubljana im so genannten Long-Time-Storage. In Kürze wird Cityjet zwei weitere CRJ-1000 übernehmen. Es handelt sich um die Maschinen mit den Seriennummern 19024 und 19006, die momentan die temporären Registrierungen OE-LIL und OE-LIZ tragen. Im niederländischen Maastricht werden die beiden Regionaljets auf ihren Einsatz beim auf ACMI- und Charterflüge spezialisierten Unternehmen vorbereitet. Cityjet setzt erstmals Bombardier CRJ-1000 ein. Lufthansa Cityline ist für diesen Maschinentyp der erste ACMI-Kunde. Bislang war man hauptsächlich mit den kleineren CRJ-900 unterwegs. In der Vergangenheit hatte man auch Maschinen wie BAe 146 und Sukhoi Superjet in Betrieb. Mit den Maschinen aus russischer Produktion war man aufgrund der komplizierten Ersatzteilversorgung nicht zufrieden und gab diese an den Leasinggeber zurück. Zuvor hatte Brussels Airlines mit der Auflösung der Wetlease-Vereinbarung gedroht, denn die Superjets hatten oftmals lange AOG-Zeiten. Cityjet reagierte darauf und flog anschließend für die belgische Lufthansa-Tochter mit CRJ-900. Bereits vor einigen Jahren wollten Air Nostrum und Cityjet miteinander fusionieren. Aus verschiedenen Gründen wurde es um das Projekt länger ruhig. Anfang dieses Jahres teilten die beiden Luftfahrtunternehmen mit, dass man den Zusammenschluss schon bald durchziehen will. Seitens der EU-Kommission gibt es bereits grünes Licht

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Etihad kassiert Greenwashing-Klatsche im Vereinigten Königreich

Im Vereinigten Königreich hat sich Golfcarrier Etihad Airways mit einer Werbekampagne Ärger mit der Advertising Standards Agency eingehandelt. Diese wirft der Fluggesellschaft Irreführung und Greenwashing vor. Die Behörde erkannte zwar an, dass Etihad verschiedene Schritte unternommen hat, um seinen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern, stellte jedoch fest, dass die Werbung nicht genügend Informationen enthielt, um die Verbraucher in die Lage zu versetzen, die Nachhaltigkeitsbehauptungen vollständig zu beurteilen. Das Ergebnis, so die Aufsichtsbehörde, ist, dass die vermittelte Botschaft die Auswirkungen dieser Maßnahmen überhöht und einen falschen Eindruck von absoluter „Umweltfreundlichkeit“ vermittelt, was nicht der Wahrheit entspricht. „Etihad Airways ist enttäuscht über die Entscheidung der ASA in Bezug auf ihre Werbung auf Facebook im Oktober 2022. Etihad betreibt ein umfassendes Forschungs- und Entwicklungsprogramm zur Dekarbonisierung des Luftverkehrs und arbeitet daran, die Auswirkungen des Luftverkehrs auf die Umwelt zu verringern, indem sie Milliarden in ihre Flotte moderner, treibstoffeffizienter Flugzeuge, in die Erforschung nachhaltiger Flugkraftstoffe sowie in den Kohlenstoffausgleich und die Wiederaufforstung durch die Etihad Mangroves investiert. Die Fluggesellschaft wird auch weiterhin mutige und innovative Schritte unternehmen und Partnerschaften mit Flugzeug- und Triebwerksherstellern, Anbietern nachhaltiger Kraftstoffe, Wissenschaftlern und Innovatoren eingehen, um das Fliegen nachhaltiger zu machen, als es ohne solche Schritte der Fall wäre“, so Etihad Airways in einer Stellungnahme. Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Advertising Standards Agency mit Fluggesellschaften auseinandersetzt, die mit ihrer Umweltfreundlichkeit werben. Im März 2023 verwarnte die Werbeaufsichtsbehörde bereits die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa in einem ähnlichen Fall, da sie feststellte, dass eine der Werbekampagnen der Lufthansa die

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Ryanair reduziert Österreich-Deutschland-Verkehr

Im Sommerflugplan 2023 wird der Billigflieger Ryanair ab Wien-Schwechat einige Strecken, die im Sommer 2022 und/oder Winter 2022/23 im Programm waren nicht bedienen. Betroffen sind auch die Deutschland-Ziele Bremen und Dortmund. Dies hat zur Folge, dass man nur noch Köln/Bonn mit der österreichischen Hauptstadt verbindet. Ebenso nicht mehr bzw. im Sommer 2023 nicht im Programm ab Wien: Sibiu, Suceava, Alghero, Agadir, Bristol, Genua, Liverpool, Pisa, Saragossa und Treviso. Hingegen fliegt man neu in Warschau sowohl Modlin als auch Chopin an.

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Jetblue über Schiphol-Urteil hocherfreut

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft hat nun offiziell die Aufnahme von Nonstopflügen ab New York-JFK und Boston nach Amsterdam angekündigt. Diese folgen auf die bereits mit Airbus A321LR bedienten London-Routen sowie Paris-Charles de Gaulle. Zunächst wird man New York mit der niederländischen Hauptstadt verbinden. Die Route soll im Spätsommer dieses Jahres erstmals bedient werden. Etwas später folgt auch Boston-Amsterdam. Angekündigt sind tägliche Flüge, die mit dem Maschinentyp Airbus A321LR bedient werden sollen. „Diese Strecke ist längst überfällig für etwas Wettbewerb“, so Robin Hayes, Chief Executive Officer von JetBlue. „Zu lange haben die alten US-Fluggesellschaften, unterstützt durch ihre Joint Ventures mit anderen globalen Fluggesellschaften, die Immunität vor Kartellgesetzen genießen, die Kunden mit sehr teuren Tarifen und mittelmäßigem Service an sich gebunden. So wie wir es in London und Paris tun, werden wir die Preise senken und das Flugerlebnis für die Kunden zwischen den USA und Amsterdam verbessern.“ In der Medienmitteilung konnte sich der U.S.-amerikanische Billigflieger einen Seitenhieb darauf, dass ein niederländisches Gericht die von der Regierung beabsichtigte Reduktion der Kapazität des Flughafens Amsterdam-Schiphol für rechtswidrig erklärt hat, nicht verkneifen. Man ist anlässlich des Urteils zuversichtlich, dass dieses Jetblue Raum für den Markteintritt in den Niederlanden gibt. „Unsere Formel, die ein kundenorientiertes Erlebnis und täglich niedrige Tarife kombiniert, ist in Europa nicht zu finden“, sagte Hayes. „Wir sind zuversichtlich, dass die Kunden, die Verantwortlichen des Amsterdamer Flughafens und die niederländische Regierung von JetBlue begeistert sein werden, wenn sie aus erster Hand sehen, welchen positiven Einfluss wir ausüben können, und wir freuen uns darauf, mit

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Luxair lädt erste Boeing-737-Max-8-Strecken

Im Sommer 2023 setzt die Fluggesellschaft Luxair erstmals Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-Max-8 ein. Zunächst schickt man die Neuzugänge auf längere Flugstrecken. Der luxemburgische Carrier wird nach und nach einige Boeing 737-Max-8 einflotten. Mit diesen verstärkt man die Flotte. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass man mit diesem Maschinentyp hauptsächlich auf nachstehenden Routen fliegen wird:

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Innsbruck plant wieder am Terminal-Neubau

Der Innsbrucker Flughafen hat die Planungen für die Errichtung eines neuen Terminals wiederaufgenommen. Dieses soll das heutige, aus den 1960er-Jahren stammende, Bauwerk ersetzen. Das Projekt hatte sich aufgrund der Auswirkungen der Coronapandemie verzögert. Eigentlich sollten die Bagger längst rollen, jedoch entschied man sich kurz nach dem Beginn der Krise, dass das Terminalprojekt auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt wird. Flughafenchef Marco Pernetta bestätigte gegenüber den Bezirksblättern Tirol, dass man nun wieder auf Hochtouren an den Planungen arbeitet. Er schätzt, dass man rund 100 Millionen Euro investieren wird. Bis Ende dieses Jahres will man soweit sein, dass die Ausschreibungen für die Bauleistungen begonnen werden können. In diesem Jahr wird man in Innsbruck hauptsächlich in die Instandhaltung investieren. Der Flughafendirektor meinte dazu gegenüber den Bezirksblättern, dass in den letzten Jahren das eine oder andere liegen geblieben ist, das man nun nachholen müsse. Es würde sich aber nur um kleinere Dinge handeln. Angesprochen auf den akuten Personalmangel räumte Pernetta ein, dass man im Winterflugplan 2022/23 Beschäftigte vom Flughafen Wien-Schwechat „mieten“ habe müssen. Dies wäre sehr teuer gekommen, jedoch habe man zeitweise keine andere Wahl gehabt. Derzeit befindet sich der Innsbrucker Airport noch immer auf der dringenden Suche nach neuen Beschäftigten für die Bereiche Sicherheit und Vorfeldabfertigung.

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Charter: Tui Airways nimmt Kurs auf Frankfurt am Main

Die britische Fluggesellschaft Tui Airways wird im Winterflugplan 2023 im Rahmen eines Charterauftrags den deutschen Flughafen Frankfurt am Main mit London-Gatwick und Manchester verbinden. Zwischen 27. November 2023 und 5. Jänner 2023 soll zumindest einmal wöchentlich ab den beiden UK-Metropolen Kurs auf Frankfurt am Main genommen werden. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets der Typen Boeing 737-800 und 737-Max-8 zum Einsatz.

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Liliair-Start von Vertragszustimmung der öffentlichen Hand abhängig

Die Wahrscheinlichkeit, dass Liliair noch in diesem Monat abheben wird, wird Tag für Tag geringer. Bis dato gibt es noch immer keine Möglichkeit Flugscheine über die Homepage des „virtuellen Carriers“ zu kaufen und das Streckennetz stimmt auch weiterhin nicht mit der jüngsten Medienmitteilung überein. Nun droht Geschäftsführer Franz Orasch gar damit, dass Liliair gar nicht starten wird, wenn Stadt und Land den Vertrag über die Vorauszahlung nicht durchwinken. Im Dezember 2022 stellte Lilihill die Pläne für die hauseigene Fluggesellschaft erstmals der Öffentlichkeit vor. Dazu hat man einen Bombardier CRJ-900 aus Malta einfliegen lassen. Diesem wurde über Nacht eine entsprechende Beklebung verpasst, jedoch nur auf einer Seite. Auf der anderen war weiterhin die Livery des vormaligen Betreibers Lufthansa Cityline sichtbar. So schnell wie die Folien aufklebt waren, waren sie auch wieder Weg und das für die Präsentation eingeflogene Flugzeug war rasch wieder aus Klagenfurt verschwunden. Auch sollte man Erstkunde der maltesischen Flite, einem Ableger von Mesa Airlines, werden. Allerdings verzögert sich bei diesem Unternehmen die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung. Um Gerüchte, dass Marathon Airlines als Operating Carrier einspringen könnte, wurde es auch wieder ruhig. Da Liliair keine eigenen Zertifikate hat, benötigt man zwingend eine Fluggesellschaft, die als Subunternehmer die ankündigten Flüge durchführt. In diesem Zusammenhang wirkte die Medienmitteilung, dass Liliair eine Vorauszahlung in der Höhe von 1,7 Millionen Euro leistet und man mit bis zu acht Flugzeugen ab Klagenfurt fliegen möchte, durchaus verwirrend. Der direkte Vertragspartner ist nämlich stets der Operating Carrier und nicht jene Firma, die die Charterflüge in

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Israir nimmt Eilat-Istanbul auf

Im Juni 2023 nimmt die Fluggesellschaft Israir eine weitere Nonstopstrecke zwischen der Türkei und Israel auf. Diese führt von Eilat-Ramon nach Istanbul (New Airport). Der Erstflug ist für den 5. Juni 2023 angekündigt. Vorerst soll diese Route während dem Sommer 2023 am Verkehrstag Montag bedient werden. Als Fluggerät sind Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 geplant.

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