Oktober 3, 2024

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Oktober 3, 2024

LATAM Airlines rüstet Boeing 777 mit Aeroshark-Technologie auf

Die südamerikanische Fluggesellschaft LATAM Airlines plant, vier weitere Boeing 777-300 ER ihrer brasilianischen Tochtergesellschaft mit der innovativen Aeroshark-Technologie auszurüsten. Nach dem erfolgreichen Test einer umgerüsteten Boeing 777 im Dezember 2023, die eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs um rund ein Prozent zeigte, sollen insgesamt fünf Maschinen mit dieser speziellen Folie ausgestattet werden. Aeroshark ist ein Oberflächenfilm, der die strömungsgünstige Struktur von Haifischhaut imitiert. Die Folie, die von BASF und Lufthansa Technik entwickelt wurde, verfügt über etwa 50 Mikrometer große Rippen. Durch die Anwendung auf mehreren hundert Quadratmetern der Rumpf- und Triebwerksgondeln wird der Luftwiderstand verringert, was zu einer Reduktion des Treibstoffverbrauchs und des CO2-Ausstoßes führt.

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Lufthansa verschiebt Eröffnung des neuen First-Class-Check-ins in Frankfurt auf Sommer 2025

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa hat die Eröffnung ihres neuen First-Class-Check-ins am Flughafen Frankfurt verschoben. Statt wie ursprünglich geplant im Herbst 2024 wird die Einweihung nun erst im Sommer 2025 stattfinden. Der Grund für die Verzögerung sind umfangreiche technische Renovierungsarbeiten, die sich als komplizierter herausgestellt haben als zunächst erwartet. Die Entscheidung, verstärkt auf Premium-Angebote zu setzen, bleibt jedoch im Fokus der Unternehmensstrategie. Lufthansa möchte durch die Verbesserung der Premium-Dienste und -Einrichtungen die Reiseerfahrung ihrer Kunden weiter optimieren. Diese Veränderungen sind Teil einer größeren Initiative zur Stärkung des Wettbewerbs im internationalen Luftverkehr, in dem Premium-Services zunehmend an Bedeutung gewinnen. Zusätzlich plant Lufthansa, ihr Streckennetz auszubauen und die Kundenbindung durch neue Angebote zu erhöhen. Die Premium-Dienste sollen den Passagieren nicht nur mehr Komfort, sondern auch ein höheres Maß an Exklusivität bieten.

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Jetblue-Economy: Nur noch kalte Speisen auf der Langstrecke

Die amerikanische Fluggesellschaft Jetblue hat angekündigt, dass auf ihren transatlantischen Flügen in der Economy Class künftig ausschließlich kalte Mahlzeiten angeboten werden. Diese Änderung betrifft alle Flüge, unabhängig vom Flugzeugtyp oder Abflugort. Zuvor hatten Passagiere auf bestimmten Flügen mit Airbus A321neo die Möglichkeit, heiße Mahlzeiten zu genießen. Die Standardisierung der Menüauswahl soll als Maßnahme zur Kosteneinsparung dienen. Die Entscheidung, die Mahlzeitenoptionen zu reduzieren, steht im Kontext der Bemühungen der Fluggesellschaft, ihre Betriebskosten zu senken. Laut Jetblue wird die Qualität der kalten Mahlzeiten nicht beeinträchtigt, jedoch wird der Komfort für die Passagiere durch den Wegfall heißer Gerichte eingeschränkt. Diese Maßnahme könnte auch Auswirkungen auf die Wahrnehmung des Kundenservice der Airline haben, insbesondere in einem Markt, in dem viele Fluggesellschaften um die Gunst der Passagiere konkurrieren.

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Warnstreik führt zu Flugausfällen an Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden

Ein ganztägiger Warnstreik der Beschäftigten der Lufthansa Airport Services hat am Mittwoch an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden zahlreiche Flugausfälle verursacht. In Leipzig/Halle wurden neun Flüge gestrichen, darunter Verbindungen nach Frankfurt, Mallorca, Wien und Düsseldorf. In Dresden fielen ebenfalls Flüge nach Frankfurt, München, Mallorca, Zürich und Düsseldorf aus. Der Streik wurde von der Gewerkschaft Verdi organisiert, da die Tarifverhandlungen für die Tochtergesellschaften Airport Services Leipzig und Dresden bisher erfolglos blieben. Die Lufthansa kündigte inzwischen an, beide Unternehmen zu schließen und deren Aufgaben an externe Dienstleister zu vergeben. Rund 140 Beschäftigte sind von der Schließung betroffen. Besonders betroffen sind Passagiere, die diese Verbindungen als Zubringer nutzen, da in einigen Bundesländern Herbstferien begonnen haben.

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DiscoverEU: 35.500 Reisetickets für junge Europäer

Die Europäische Kommission startet eine neue Ausschreibung der DiscoverEU-Initiative, die jungen Menschen die Möglichkeit bietet, Europa per Zug zu erkunden. Jugendliche, die im Jahr 2006 geboren sind, können sich bis zum 16. Oktober 2024 bewerben, um eines von 35.500 kostenlosen Reisetickets zu gewinnen. Für Österreich sind 709 Tickets vorgesehen. Mit diesen können die Gewinner zwischen März 2025 und Mai 2026 bis zu 30 Tage lang durch Europa reisen. DiscoverEU, Teil des Erasmus+ Programms, ermöglicht es jungen Menschen aus EU-Ländern sowie weiteren Teilnehmerländern wie Norwegen, Serbien und Island, Europa und seine kulturellen Schätze zu entdecken. Besondere Angebote wie die DiscoverEU-Kulturroute führen die Teilnehmer zu UNESCO-Welterbestätten und barrierefreien Städten. Teilnehmer erhalten neben dem Reiseticket eine Ermäßigungskarte, die Vorteile für den öffentlichen Verkehr, Unterkünfte und kulturelle Angebote bietet. Besonders gefördert werden Jugendliche mit Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen, die spezielle Unterstützung erhalten. Seit der Einführung von DiscoverEU im Jahr 2018 wurden 319.000 Tickets vergeben. Die Initiative soll interkulturelles Verständnis fördern und junge Menschen dazu ermutigen, häufiger den Zug als nachhaltiges Verkehrsmittel zu nutzen.

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ÖBB kaufen eigene Konzernzentrale in Wien

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben ihre Konzernzentrale am Wiener Hauptbahnhof erworben. Das 23-stöckige Bürogebäude, das seit 2014 vom Immobilienfonds Realinvest Austria der Bank Austria gehalten wurde, war zuvor langfristig an die ÖBB vermietet. Nachdem der bisherige Eigentümer den Verkauf an Dritte in Erwägung zog, entschieden sich die ÖBB, das rund 33.000 Quadratmeter große Gebäude selbst zu kaufen. Über den Kaufpreis wurde offiziell Stillschweigen vereinbart, Marktkenner schätzen ihn jedoch auf rund 150 Millionen Euro. Mit dem Erwerb sichert sich die ÖBB langfristig ihren Standort in zentraler Lage und setzt auf eine nachhaltige Lösung für ihre Mitarbeiter. Das Gebäude, das moderne Bürokonzepte bietet, liegt in unmittelbarer Nähe des Wiener Hauptbahnhofs, was es für die ÖBB besonders attraktiv macht. Insider berichten, dass auch das Family Office eines österreichischen Investors Interesse an dem Objekt hatte, jedoch den Zuschlag nicht erhielt. Über die Transaktion berichtete zunächst das Medium „Gewinn“.

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Lufthansa will Premium-Strategie stärken

Im Jahr 2024 steht die Lufthansa vor einer entscheidenden Herausforderung: Während die Airline im Kernbereich weiterhin um die schwarze Null ringt, setzt CEO Carsten Spohr auf eine umfassende Premiumstrategie, um das Ruder dauerhaft herumzureißen. Angesichts wachsender Konkurrenz und sich ändernder Reisetrends ist es für die traditionsreiche Fluggesellschaft unerlässlich, sich im oberen Segment des Marktes zu positionieren. Diese Strategie wird begleitet von massiven Investitionen in eine moderne Flotte und die Optimierung der Betriebsabläufe, insbesondere im Zubringersystem. Die Neuausrichtung der Lufthansa-Strategie Carsten Spohr verkündet die Marschrichtung der Lufthansa: „Premium, Premium, Premium.“ Mit dieser Philosophie möchte die Airline nicht nur die eigenen Angebote im Flugmarkt verbessern, sondern auch ihre Marktstellung langfristig sichern. Spohr betont die immense Bedeutung der Lufthansa Airlines, die allein 44 Prozent des Umsatzes des gesamten Lufthansa-Konzerns ausmacht. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Ausbau der Interkont- und Zubringerflotte, einschließlich des neuen Langstreckenprodukts Allegris, das zusammen mit der Überholung der Business Class im A380 und den neuen Loungeflächen eine umfassende Produktoffensive darstellt. Die Bedeutung der Kernmarke Lufthansa ist unbestritten. Die Airline ist nicht nur ein zentraler Bestandteil des Lufthansa-Konzerns, sondern auch der größte Knotenpunkt im bestehenden Netzwerk. Mit der geplanten Übernahme von ITA Airways wird die Lufthansa ihre Reichweite auf insgesamt sechs Drehkreuze ausweiten, darunter Frankfurt, München, Zürich, Wien, Brüssel und Rom. Dies ermöglicht eine umfassendere Verknüpfung zwischen den Drehkreuzen und verbessert die Verfügbarkeit von Anschlussverbindungen. Anpassung an demografische Trends und Reisemuster Die Luftfahrtindustrie ist im ständigen Wandel, und Lufthansa muss sich an diese Veränderungen anpassen. Spohr hebt hervor, dass

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Wizz Air eröffnet neues Schulungszentrum am Flughafen Rom Fiumicino

Die Fluggesellschaft Wizz Air hat ihr neues Piloten-Trainingszentrum am Flughafen Rom Fiumicino eröffnet. Die hochmoderne Anlage ist nach Budapest das zweite Schulungszentrum des Unternehmens und soll jährlich mehr als 4.800 Piloten ausbilden. Ausgestattet mit zwei Airbus A320-Simulatoren und modernen Schulungsräumen, bietet die Einrichtung fortschrittliche Trainingsmöglichkeiten. Ein dritter Simulator soll 2025 folgen. Die Eröffnung unterstreicht Wizz Airs Engagement für Sicherheit und Innovation in der Luftfahrt sowie die langfristige Stärkung der Präsenz in Italien, einem ihrer wichtigsten Märkte. Das Zentrum wurde am 1. Oktober 2024 im Beisein von Wizz Air CEO József Váradi, dem Geschäftsführer von Aeroporti di Roma Marco Troncone und James Cahill, Vizepräsident von CAE, feierlich eingeweiht. Die Investition soll auch neue Arbeitsmöglichkeiten in der Region schaffen und die Bedeutung des Flughafens Rom Fiumicino als wichtigen europäischen Dreh- und Angelpunkt betonen.

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Airbus auf der Zielgeraden: A321XLR bereit für den ersten Kunden Iberia

Am 1. Oktober 2024 hat Airbus einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Auslieferung des ersten A321XLR-Flugzeugs an seinen Erstkunden Iberia erreicht. Das neue Modell, das für seine außergewöhnliche Reichweite und Effizienz bekannt ist, hat seine erste Flugerprobung erfolgreich am Airbus-Flugplatz in Hamburg-Finkenwerder absolviert. Dieser Test markiert nicht nur einen entscheidenden Schritt in der Entwicklung des Flugzeugs, sondern auch eine neue Ära in der Luftfahrtindustrie, in der Effizienz und Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle spielen. Die Airline plant, das Flugzeug bereits Ende Oktober in Betrieb zu nehmen, was für den Flugzeughersteller und die Luftfahrtbranche insgesamt von großer Bedeutung ist. Ein technologischer Fortschritt für Airbus Die A321XLR (Extra Long Range) ist das neueste Mitglied der Airbus A320-Familie und verspricht eine bemerkenswerte Reichweite von bis zu 8.700 Kilometern, was sie ideal für Transatlantikflüge und längere internationale Routen macht. Durch den Einsatz von modernsten Technologien, darunter hocheffiziente Triebwerke und ein aerodynamisches Design, bietet die A321XLR nicht nur eine bessere Treibstoffeffizienz, sondern auch einen reduzierten CO₂-Ausstoß im Vergleich zu vorherigen Modellen. Die Testflüge, die in Hamburg durchgeführt wurden, sind ein wesentlicher Bestandteil des umfangreichen Prüfprozesses, den Airbus für alle neuen Flugzeuge durchführt. Während des vierstündigen Tests über Norddeutschland und die Nordsee flog das Flugzeug mehrere Kreismuster, um verschiedene Flugmanöver zu überprüfen und die Leistungsfähigkeit zu bewerten. Die A321XLR trägt derzeit die vorläufige Registrierung D-AVYR, die jedoch bei der Übernahme durch Iberia in EC-OIL geändert wird. Iberia bereitet sich auf den Einsatz vor Iberia, die nationale Fluggesellschaft Spaniens, hat bereits Pläne für den Einsatz der A321XLR

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TUM Convergence Center: Neuer Innovationsstandort am Flughafen München geplant

Die Lufthansa Group, die Technische Universität München (TUM) und der Flughafen München haben ein gemeinsames Innovationsprojekt gestartet. Mit dem „TUM Convergence Center“ entsteht auf rund 20.400 Quadratmetern des LabCampus am Münchner Flughafen ein Forschungszentrum, das Wirtschaft und studentisches Engagement vernetzen soll. In Anwesenheit von Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume und Finanzminister Albert Füracker wurde ein entsprechender Letter of Intent unterzeichnet. Zu den Forschungsschwerpunkten des neuen Zentrums zählen Luftfahrt, Mobilität, Robotik und Sicherheit. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der nachhaltigen Weiterentwicklung der Luftfahrt. Das Zentrum soll eine Plattform bieten, auf der Studierende, Wissenschaftler, Start-ups und Wirtschaftspartner gemeinsam an innovativen Projekten arbeiten. Die Initiative ist ein wichtiger Schritt, um München als bedeutenden Standort für Forschung und Entwicklung weiter zu stärken und neue Lösungen für die Luftfahrt zu finden.

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