Oktober 2024

Weitere Artikel aus der Rubrik

Oktober 2024

Charterflüge ab Bern auf die britischen Kanalinseln im Frühjahr 2025

Ab April 2025 können Reisende vom Flughafen Bern an vier Samstagen direkt zu den britischen Kanalinseln Jersey und Guernsey fliegen. Der Anbieter Rolf Meier Reisen plant diese Direktflüge für den Zeitraum vom 19. April bis zum 10. Mai 2025. Sollte das Angebot gut angenommen werden, besteht die Möglichkeit, die Flüge 2026 fest im Sommerflugplan zu integrieren. Bisher bot Rolf Meier Reisen bereits Flüge ab Zürich mit einer ATR 72-500 von Blue Islands auf die Inseln an. Walter Fink, Teilhaber und Co-Geschäftsführer des Unternehmens, sieht Potenzial für ähnliche Flüge ab Bern. Zusätzlich werden die Flüge von Zürich nach Jersey und Guernsey auch im Jahr 2025 angeboten, und zwar vom 17. Mai bis 23. August 2025.

weiterlesen »

Ägyptische Luftfahrtbehörde lehnt Liquidationsantrag von Fly Egypt ab

Die ägyptische Luftfahrtbehörde hat den Liquidationsantrag der Fluggesellschaft Fly Egypt abgelehnt. Der Antrag kam nach der Streichung des letzten Flugzeugs aus dem ägyptischen Luftfahrtregister. Die Egyptian Civil Aviation Authority (ECAA) verlangt, dass alle ausstehenden Schulden beglichen werden, bevor der Antrag auf Liquidation genehmigt werden kann. Zu den offenen Verbindlichkeiten zählen Verträge mit Reiseunternehmen in Deutschland und Italien sowie Schulden bei Leasingfirmen. Darüber hinaus hat Fly Egypt finanzielle Verpflichtungen gegenüber dem nationalen Flugsicherungsdienst, verschiedenen Flughäfen und den Mitarbeitenden. Die Airline wurde 2014 gegründet und bediente vor der Pandemie diverse Flugziele in Deutschland. Ihr letztes operatives Flugzeug war eine Boeing 737-800.

weiterlesen »

Besondere Verkehrsregeln im Ausland: Was Autofahrer wissen sollten

Wer mit dem Auto ins Ausland fährt, kann schnell vor Herausforderungen stehen, die ihm im heimischen Verkehr nicht begegnen. Während die grundlegenden Verkehrsregeln weitgehend ähnlich sind, gibt es zahlreiche landesspezifische Vorschriften und Zeichen, die für Verwirrung sorgen können. Dagmar Redel, Reiseexpertin des Österreichischen Automobil-, Motorrad- und Touringclubs (ÖAMTC), betont die Notwendigkeit, sich vor einer Reise über die speziellen Verkehrsregeln des jeweiligen Landes zu informieren. Unwissenheit schützt schließlich nicht vor Strafe. In diesem Artikel werden einige der bemerkenswertesten und teils ungewöhnlichen Verkehrsvorschriften in europäischen und überseeischen Ländern beleuchtet. Verkehrsregeln im internationalen Vergleich In den Vereinigten Staaten ist es beispielsweise in den meisten Bundesstaaten erlaubt, an einer roten Ampel nach einem vollständigen Halt rechts abzubiegen, solange kein Schild mit der Aufschrift „No Right Turn“ vorhanden ist. Diese Regelung weicht erheblich von den meisten europäischen Ländern ab, in denen das Abbiegen bei Rot in der Regel untersagt ist. Autofahrer, die diese Regel nicht kennen, könnten schnell in eine unangenehme Situation geraten und mit einem Bußgeld belegt werden. Ein weiteres Beispiel findet sich in Schweden, wo das Parken durch Datum und Hausnummer reguliert wird. An Tagen mit ungeraden Datumszahlen ist das Parken auf Seiten mit ungeraden Hausnummern verboten und umgekehrt. Diese Regelung soll insbesondere der Schneeräumung dienen und ist durch Schilder mit senkrechten Strichen gekennzeichnet. Autofahrer, die sich nicht an diese Vorschrift halten, riskieren eine Geldstrafe. In Italien gelten spezielle Parkmarkierungen: Parkplätze mit rosa Linien sind ausschließlich für Schwangere und Eltern mit Kindern bis zu zwei Jahren reserviert. Wer in einem solchen Parkplatz parkt

weiterlesen »

German Airways geht auf Expansionskurs

Die deutsche Luftfahrtbranche ist im Wandel, und German Airways spielt dabei eine zunehmend wichtige Rolle. Die Geschäftsführerin Maren Wolters gab kürzlich gegenüber CH-Aviation.com an, dass die Airline in der Lage ist, eine Flotte von bis zu zwölf Embraer E190 zu betreiben, ohne signifikante Erhöhungen der Overheadkosten befürchten zu müssen. Dieser Schritt könnte die Position von German Airways im ACMI (Aircraft, Crew, Maintenance and Insurance) und Charter-Segment stärken. Aktuell betreibt German Airways acht E190, die eigenen Angaben nach gleich ausgestattet sind. Dies ermöglicht eine einfache Rotation innerhalb der Flotte, was die Effizienz erhöht und die technische Zuverlässigkeit sicherstellt. Wolters betont, dass die technische Wartung in Eigenregie ein wesentlicher Vorteil der Airline ist. „Wir haben eine Basiswartungsanlage in Köln und führen die Linien- und Basiswartung so weit wie möglich selbst durch“, erklärt sie. Diese Vorgehensweise fördert nicht nur die Zusammenarbeit zwischen den Mechanikern und den Piloten, sondern sorgt auch dafür, dass die Flugzeuge optimal gewartet werden, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden. Die Flexibilität in der Flottenstrategie ermöglicht es German Airways, auf Marktveränderungen schnell zu reagieren. „Wir suchen nach Optionen links und rechts, aber es ist nichts Konkretes in Planung“, fügt Wolters hinzu, was darauf hindeutet, dass das Unternehmen sowohl kurz- als auch langfristige Pläne hat. Herausforderungen im ACMI-Geschäft Der ACMI-Markt für E190-E2-Flugzeuge wird als vielversprechend angesehen. Dennoch gibt es derzeit Herausforderungen, insbesondere hinsichtlich der Triebwerke, die es erforderlich machen, vorsichtig zu sein. „Wir können es uns nicht leisten, Flugzeuge wegen ungelöster Triebwerksprobleme am Boden zu haben“, so Wolters. German

weiterlesen »

Deutschland: BDL fordert Abschaffung der Luftverkehrssteuer

Die deutsche Luftfahrtbranche steht unter erheblichem Druck, insbesondere nach der jüngsten Plenardebatte im Deutschen Bundestag, in der der Luftverkehrsstandort Deutschland thematisiert wurde. Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Jens Bischof, hat unmissverständlich klar gemacht, dass die Branche dringend Entlastungen bei Steuern und Gebühren benötigt, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Insbesondere die Luftverkehrsteuer sowie die Gebühren für Sicherheitskontrollen geraten ins Visier der Kritik. Die Luftfahrtindustrie befindet sich nach den verheerenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf dem Weg zur Erholung, allerdings langsamer als in anderen europäischen Ländern. Bischof macht die hohen Kosten in Deutschland dafür verantwortlich und fordert von der Politik ein schnelles Handeln. „Fliegen muss bezahlbar bleiben“, betont er und fügt hinzu, dass weitere Kostensteigerungen die Nachfrage nach Flugreisen erheblich beeinträchtigen könnten. Die Luftverkehrsteuer, die in diesem Jahr voraussichtlich 2,3 Milliarden Euro in die Staatskassen spülen wird, steht dabei besonders in der Kritik. Die Einnahmen sollten ursprünglich zur Förderung von E-Kerosin verwendet werden, jedoch wurde die Unterstützung für diesen Bereich nahezu vollständig gestrichen. Dies wirft die Frage auf, wie ernst es der Bundesregierung mit der Förderung nachhaltiger Luftfahrt wirklich ist. „Die Regierung hat ihr Versprechen gebrochen“, so Bischof. Die zusätzlichen Einnahmen aus der Steuer fließen stattdessen in einen großen Topf zur Haushaltskonsolidierung. Negative Auswirkungen auf die Fluggesellschaften Die sich verschärfenden Bedingungen haben bereits zu spürbaren Konsequenzen in der Branche geführt. Die beiden großen Airlines Eurowings und Ryanair haben angekündigt, ihr Flugangebot in Deutschland im kommenden Jahr zu reduzieren. Bischof wies darauf hin, dass Eurowings in Erwägung ziehe, weitere

weiterlesen »

Hagelflug: AUA weist schwere Vorwürfe scharf zurück

In einem beunruhigenden Vorfall, der die Integrität und Sicherheit der österreichischen Fluggesellschaft Austrian Airlines auf die Probe stellt, sieht sich das Unternehmen schweren Vorwürfen der Manipulation gegenüber. Laut einem Hinweisgeber soll die Lufthansa-Tochter Akten zu Pilotentrainings gefälscht haben, was möglicherweise schwerwiegende Auswirkungen auf die Flugsicherheit haben könnte. Die Staatsanwaltschaft Korneuburg hat bereits ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und wälzt die entsprechenden Unterlagen, während Austrian Airlines vehement gegen die Anschuldigungen protestiert und von einer üblen Verleumdung spricht. Der Vorfall am Flughafen Wien: Ein besorgniserregendes Signal Der Vorfall begann am 9. Juni 2024, als der Flug Austrian Airlines 434 aus Palma de Mallorca in Wien landete. Der Airbus A320 war stark beschädigt, nachdem er während eines Gewitters durch eine Gewitterzelle geflogen war, was zu erheblichen Schäden am Wetterradar und den Cockpitfenstern führte. Diese Landung erregte nicht nur das Interesse der Passagiere, sondern auch der zuständigen Behörden, die umgehend eine Untersuchung einleiteten. Im Zuge dieser Untersuchung hat ein Pilot brisante Vorwürfe gegen die Verantwortlichen des Flugbetriebs erhoben. Der Pilot gab an, dass das interne Dokumentationssystem von Austrian Airlines manipuliert worden sei, um nicht durchgeführte Schulungen als absolviert auszuweisen. Dies wurde angeblich getan, um trainingsbedingte Engpässe bei der Besatzung zu vermeiden und könnte bedeuten, dass das Personal nicht ausreichend auf die Nutzung des Wetterradars vorbereitet war. Schwere Vorwürfe und ihre Konsequenzen Die Vorwürfe sind ernst und haben möglicherweise weitreichende Konsequenzen. Laut Berichten der Tageszeitung „Kurier“ könnte dies darauf hindeuten, dass nicht nur Schulungen gefälscht wurden, sondern dass auch Sicherheitsprotokolle in Frage gestellt werden. Konkret geht es

weiterlesen »

Neuer Winterflugplan am Münchner Flughafen startet Ende Oktober 2024

Am letzten Wochenende im Oktober 2024 beginnt am Münchner Flughafen der neue Winterflugplan, der bis zum 29. März 2025 dauert. In diesem Zeitraum stehen den Passagieren insgesamt 180 Ziele in 64 Ländern zur Verfügung, darunter 50 Fernreiseziele, 117 Ziele auf der Mittelstrecke sowie 13 deutsche Städte. Die Lufthansa bietet in diesem Winter Flüge zu mehreren Langstreckenzielen an. So werden Sao Paulo dreimal wöchentlich mit modernen Airbus A350 angeflogen. Auch die Flüge nach Seattle, Vancouver und Johannesburg, die bereits im Sommer angeboten wurden, werden weiterhin dreimal pro Woche durchgeführt. Zusätzlich ermöglicht die Lufthansa Reisen mit dem Airbus A380 zu den Zielen Los Angeles, Bangkok und Delhi. Emirates setzt denselben Flugzeugtyp auf ihren Verbindungen nach Dubai ein. Die Fluggesellschaft Discover plant, ab dem 3. März 2025, drei wöchentliche Verbindungen nach Orlando anzubieten und stationiert dazu zwei Airbus A330 in München. Ab April 2025 kommen die Ziele Windhoek in Namibia und Calgary in Kanada hinzu. Vietnam Airlines hat kürzlich die ersten Flüge nach München aufgenommen, die während des Winterflugplans fortgesetzt werden. Die Frequenzen nach Hanoi und Ho-Chi-Minh-City sollen ab Dezember 2024 erhöht werden. Gulf Air und Oman Air setzen ihre Flüge im Winterflugplan fort und erhöhen die Frequenzen. Die maledivische Airline BeOnd wird ab dem 27. Oktober mit einer reinen Business-Class-Bestuhlung direkt zu den Malediven fliegen. Im europäischen Verkehr bietet Norwegian weiterhin Flüge nach Malaga und Alicante an und erweitert ab Dezember das Angebot nach Rovaniemi in Finnland.

weiterlesen »

Frankreich führt temporäre Grenzkontrollen ein

Die französische Regierung hat beschlossen, vom 1. November 2024 bis zum 30. April 2025 vorübergehend Grenzkontrollen an den Grenzen zu Luxemburg und fünf weiteren Nachbarstaaten einzuführen. Die Maßnahme betrifft die Grenzen zu Belgien, Deutschland, der Schweiz, Italien und Spanien. Diese Entscheidung, die auch Land-, Luft- und Seewege einschließt, reagiert auf wachsende Sicherheitsbedenken in Europa. Als Gründe nannte die französische Regierung vermehrte terroristische Aktivitäten, kriminelle Netzwerke sowie die Bedrohung durch irreguläre Migration und Schmuggel. Die EU erlaubt solche Kontrollen nur für einen begrenzten Zeitraum, wobei aktuell acht der 27 EU-Staaten entsprechende Maßnahmen getroffen haben.

weiterlesen »

Streik der Taxi- und Busfahrer in Spanien ab Ende Oktober 2024

In Spanien drohen ab dem 28. Oktober erhebliche Störungen im Straßenverkehr. Taxi- und Busfahrer planen Streiks, um bessere Arbeitsbedingungen und die Möglichkeit zur Frühverrentung durchzusetzen. Der Streik soll am 11., 28. und 29. November sowie am 5. und 6. Dezember fortgesetzt werden. Sollten die Verhandlungen mit der Regierung und den Arbeitgebern scheitern, droht ab dem 23. Dezember ein unbefristeter Streik. Laut der spanischen Verkehrsgewerkschaft könnten sich rund 100.000 Taxifahrer an den Protesten beteiligen, zusätzlich wird auch die Beteiligung der Stadtbusfahrer erwartet.

weiterlesen »

Strenge Hygiene-Kontrollen auf Kreuzfahrtschiffen: Deutsche Reedereien betroffen

Rund 90 Prozent der Kreuzfahrtschiffe bestehen die unangekündigten Hygiene-Inspektionen der US-Gesundheitsbehörde CDC im Jahr 2024 mit guten Ergebnissen. Die Vorschriften der CDC gelten als äußerst streng, und Schiffe, die US-Häfen anlaufen wollen, müssen diesen Anforderungen genügen. Von den 119 Inspektionen im Jahr 2024 schnitten 20 Kreuzfahrtschiffe mit der Höchstpunktzahl ab, während zwei Schiffe, darunter die deutsche Hanseatic Inspiration, die Mindestpunktzahl von 86 nicht erreichten. Die Hanseatic Inspiration erzielte mit 62 Punkten das schlechteste Ergebnis. Die Inspektoren fanden bei der Kontrolle im September 44 Mängel. Die betroffenen Reedereien, wie Hapag-Lloyd Cruises, betonen, dass die Gesundheit der Passagiere höchste Priorität habe und dass bereits Maßnahmen zur Mängelbehebung eingeleitet worden seien. Eine Arbeitsgruppe überwacht die Verbesserungen, um zukünftigen Inspektionen gerecht zu werden.

weiterlesen »