Oktober 2024

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Oktober 2024

United Airlines kündigt umfangreiches Transatlantik-Flugangebot für Sommer 2025 an

United Airlines plant für den Sommer 2025 ein Rekordangebot an Transatlantikflügen mit 760 Flügen pro Woche zu über 40 Zielen. Die Fluggesellschaft wird neue Destinationen ins Programm aufnehmen und die Frequenz auf bestehenden Strecken erhöhen. Ab New York/Newark sind Nonstopflüge nach Nuuk, Palermo, Bilbao, Madeira und Faro neu im Angebot. Zusätzlich wird United von Washington-Dulles erstmals Nonstopflüge nach Venedig und Nizza anbieten sowie ganzjährig die senegalesische Hauptstadt Dakar anfliegen. Die bestehenden Verbindungen nach Deutschland und der Schweiz bleiben unverändert hoch, mit bis zu 161 Flügen pro Woche. Neben dem Transatlantikangebot erweitert United auch seine internationalen Verbindungen. Von Tokio-Narita werden künftig Nonstopflüge nach Ulan Bator in der Mongolei und nach Kaohsiung in Taiwan angeboten. In Lateinamerika wird Puerto Escondido, ein beliebtes Ziel für Surfer, neu in das Netzwerk integriert. Insgesamt plant United, 2025 in der Region 65 Ziele anzufliegen, darunter 23 in Mexiko. Mit diesen Änderungen wird United Airlines ihre Position als größte Fluggesellschaft der Welt und Anbieter des umfangreichsten internationalen Streckennetzes weiter festigen.

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Alpenverein: Wetterextreme gefährden Wege und Hütten

Der Österreichische Alpenverein sieht sich aufgrund der so genannten Klimakrise und vermehrter Extremwetterereignisse wie Starkregen und Stürme mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Diese Ereignisse führen zu massiven Schäden an Wanderwegen und Schutzhütten, was die Instandhaltungskosten erheblich steigen lässt. Die Organisation fordert ein finanzielles Rettungspaket in Höhe von 95 Millionen Euro von der Bundesregierung, um die alpine Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Ein Rückgang an ehrenamtlichen Helfern erschwert die Situation zusätzlich. Um dem Trend der sinkenden langfristigen Bindungen entgegenzuwirken, setzt der Alpenverein auf „Microvolunteering“, bei dem Interessierte kurzfristige Einsätze an den Wegen übernehmen können. Im Sommer 2024 verzeichneten die Hütten weniger Tagesgäste, während die Nächtigungszahlen stabil blieben. „Die Starkwetterereignisse im September haben alpinen Wanderwegen und Hütten in ganz Österreich immens zugesetzt und geben einmal mehr einen bitteren Vorgeschmack, worauf wir uns in den kommenden Jahren am Berg einstellen müssen“, äußerte sich Wolfgang Schnabl, Präsident des Alpenvereins. Diese extreme Wetterlage hat die ohnehin schon aufwendige Instandhaltungsarbeit zusätzlich erschwert, sodass die Kosten für den Erhalt der Hütten und Wege in den letzten zehn Jahren drastisch gestiegen sind. Zahlreiche Schutzhütten haben bereits die Saison beendet, wobei die Zahl der Tagesgäste im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist. „Aufgrund der instabilen Wetterlage zu Beginn der Saison verbuchten die Hütten in den ersten Wochen weniger Gäste“, so Georg Unterberger, Leiter der Abteilung Hütten und Wege im Alpenverein. Die Herausforderung, die alpine Infrastruktur angesichts des Klimawandels aufrechtzuerhalten, erfordert dringende Maßnahmen. Um die ehrenamtliche Arbeit zu unterstützen, sind flexible Einsatzmöglichkeiten nötig, um der sinkenden Zahl an freiwilligen Helfern entgegenzuwirken.

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Winterreifenpflicht in Österreich ab 1. November 2024: Frühzeitig Reifen wechseln empfohlen

Ab dem 1. November 2024 gilt auf Österreichs Straßen wieder die gesetzliche Winterausrüstungspflicht für Pkw und Kleintransporter. Bei winterlichen Straßenverhältnissen wie Schnee, Matsch oder Eis müssen alle Fahrzeuge mit Winterreifen ausgestattet sein. Diese müssen über eine Mindestprofiltiefe von vier Millimetern verfügen, bei Diagonalreifen sogar fünf Millimeter. Der ÖAMTC rät dazu, den Reifenwechsel frühzeitig zu planen, da Werkstätten bei plötzlichen Kälteeinbrüchen schnell ausgebucht sein können. Wer den Wechsel verpasst, riskiert nicht nur Geldstrafen von bis zu 10.000 Euro, sondern auch mögliche Probleme mit der Kfz-Versicherung im Schadensfall. Bei Unfällen könnte die Versicherung Regressansprüche geltend machen, falls Sommerreifen verwendet wurden. Eine Ausnahme bilden Schneeketten, die in höheren Lagen unter bestimmten Bedingungen auf Sommerreifen montiert werden dürfen. Der ÖAMTC empfiehlt, nicht nur die Reifen, sondern auch das Fahrzeug selbst auf den Winter vorzubereiten – insbesondere die Batterie, Beleuchtung und Scheibenwaschanlage.

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Brüssel: Neue Destinationen im Winterflugplan 2024/25

In der Wintersaison 2024 bietet der Flughafen Brüssel Reisenden insgesamt 142 direkte Flugziele an. Zusätzlich zu traditionellen Zielen wie New York, Dubai und Porto sind ab diesem Winter drei neue Destinationen verfügbar: Bangkok (Thailand), Curaçao (Karibik) und Tromsø (Norwegen). Diese werden von Thai Airways, TUI fly und Norwegian Airlines bedient. Der Flughafen bereitet sich zudem auf die Herbstferien vor und rechnet an den verkehrsreichsten Tagen mit bis zu 79.000 Passagieren. Passagiere können in diesem Winter sowohl zu klassischen Sonnenzielen in der Karibik und Afrika als auch zu Wintersportregionen wie Innsbruck, Salzburg und Kittilä fliegen. Die Einführung neuer Fluggesellschaften und Strecken, etwa nach Amman oder Jeddah, unterstreicht die wachsende Bedeutung des Flughafens als internationaler Knotenpunkt. Darüber hinaus werden mehr als 1,2 Millionen Passagiere während der Herbstferien erwartet. Der Flughafen rät dazu, genügend Vorlaufzeit für Anreise und Sicherheitskontrollen einzuplanen, insbesondere bei Flügen außerhalb des Schengen-Raums.

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Bundesheer feiert 175 Jahre Schieß- und Versuchsplatz Felixdorf

Am 17. Oktober 2024 wurde das 175-jährige Bestehen des Schieß- und Versuchsplatzes Felixdorf gefeiert. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner hob in ihrer Ansprache die Bedeutung der Einrichtung für die österreichische Landesverteidigung hervor. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden unter anderem Vorführungen mit dem Kampfpanzer Leopard 2, dem Schützenpanzer Ulan und der Panzerhaubitze M-109 gezeigt. Auch Abseilübungen aus einem Black Hawk-Hubschrauber sowie das Abschießen von Flares waren Teil der Demonstrationen. Seit 1849 spielt der Schießplatz eine zentrale Rolle bei der Erprobung von Waffen und Munition. Das Gelände ist für das Bundesheer von strategischer Bedeutung und dient auch Spezialeinheiten wie dem Jagdkommando als Ausbildungsort. Die Einrichtung verfügt über einen der längsten Schießkanäle Europas, der präzise Waffentests unter kontrollierten Bedingungen ermöglicht. Neben dem Militär nutzt auch der Entminungsdienst das Gelände zur Entsorgung von Kriegsrelikten. Der Schießplatz ist einzigartig in Österreich und trägt maßgeblich zur Modernisierung und Sicherheit der Ausrüstung des Bundesheeres bei.

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Wamos Air tilgt Covid-Rettungsdarlehen

Die spanische Fluggesellschaft Wamos Air, ein Unternehmen der Grupo Wamos, hat die letzte Rate eines Darlehens zurückgezahlt, das während der Covid-19-Pandemie vom spanischen Staatsfonds SEPI (Sociedad Estatal de Participaciones Industriales) gewährt wurde. Mit dieser finalen Zahlung von 67,4 Millionen Euro inklusive Zinsen hat Wamos Air den gesamten Kredit in Höhe von 85 Millionen Euro beglichen, der Teil eines staatlichen Rettungsprogramms für strategische Unternehmen war. Die Rückzahlung ist die dritte und letzte Tranche nach bereits geleisteten Zahlungen von 9,6 Millionen Euro im Juli 2024 und 8 Millionen Euro im Dezember 2023. Wamos Air ist eine von fünf spanischen Fluggesellschaften, die von den Covid-Hilfsmaßnahmen profitierten. Die anderen Fluglinien – Air Europa, Plus Ultra Líneas Aéreas, Air Nostrum und Volotea – haben ihre Darlehen jedoch noch nicht vollständig zurückgezahlt. Die Rückzahlungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, da Wamos Air kürzlich von der Abra-Gruppe übernommen wurde, die auch Avianca und GOL Linhas Aéreas umfasst. Diese Akquisition zielt darauf ab, die Präsenz der Gruppe auf dem internationalen Markt zu stärken, insbesondere bei Langstreckenflügen zwischen Europa und Lateinamerika.

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Etihad Airways: Überlegungen zu neuen Wideboy-Bestellungen bei Airbus und Boeing

Die Luftfahrtbranche steht vor spannenden Entwicklungen, denn die emiratische Fluggesellschaft Etihad Airways führt nach Berichten von Bloomberg Gespräche mit den beiden Luftfahrtriesen Airbus und Boeing über den möglichen Erwerb weiterer Großraumflugzeuge. Obwohl sich die Verhandlungen in einem frühen Stadium befinden und ein unmittelbarer Abschluss unwahrscheinlich ist, zeigt dies, daß Etihad weiterhin ehrgeizige Pläne für ihre Flottenentwicklung verfolgt. Zur Diskussion stehen die Modelle Airbus A350 und Boeing 777X – zwei der fortschrittlichsten Flugzeugtypen, die auf dem Markt verfügbar sind. Hintergrund und Kontext der Verhandlungen Etihad Airways hat bereits eine beachtliche Flotte von Großraumflugzeugen in Betrieb, darunter Modelle sowohl von Airbus als auch von Boeing. Aktuell betreibt die Fluggesellschaft fünf Airbus A350-1000, mit fünfzehn weiteren Maschinen dieses Typs in fester Bestellung bei Airbus. Daneben wurden auch sieben Maschinen des kleineren Typs A350F geordert, die als Frachter genutzt werden sollen. Auf Seiten Boeings hat Etihad ebenfalls bereits Bestellungen aufgegeben. Hier umfasst die bestehende Flotte fünf Boeing 777-200F und neun Boeing 777-300ER, Modelle, die seit vielen Jahren erfolgreich im internationalen Flugverkehr eingesetzt werden. Zudem hat Etihad auch die neuesten Varianten des Boeing 777X-Programms in Auftrag gegeben, darunter acht Boeing 777-8 und siebzehn Boeing 777-9. Zusätzlich zu diesen Maschinen gehören auch zehn Airbus A380-800 zu Etihads Flotte, wobei derzeit nur fünf dieser Riesenflugzeuge im aktiven Einsatz sind. Etihad verfügt zudem über dreiunddreißig Boeing 787-9, von denen acht weitere bereits bestellt wurden, sowie zehn Boeing 787-10 mit zwanzig weiteren Bestellungen. Die Bedeutung der Gespräche über neue Großraumflugzeuge Die laufenden Gespräche mit Airbus und Boeing sind ein

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Boeing 787-9 von American Airlines nach Vorfall mit Frachtcontainer am Boden

Ein ungewöhnlicher Vorfall ereignete sich am 17. Oktober 2024 am Chicago O’Hare International Airport (ORD). Ein Boeing 787-9 Dreamliner der American Airlines, Flug AA47 von London-Heathrow (LHR), wurde nach der Landung aus dem Verkehr gezogen, nachdem das Flugzeug Berichten zufolge einen Frachtcontainer erfasst hatte. Diese ungewöhnliche Begebenheit führte zu einem Triebwerksproblem und zog die Aufmerksamkeit sowohl der Behörden als auch der Luftfahrt-Community auf sich. Der American-Airlines-Flug AA47 landete planmäßig gegen 16:00 Uhr Ortszeit am Flughafen O’Hare. Während des Rollens zum Gate soll ein Frachtcontainer durch die starke Düsenexplosion eines anderen Flugzeugs, das in der Nähe startete, auf das Rollfeld geweht worden sein. Berichten zufolge erfasste das Triebwerk des Dreamliners den Container, was zu einem erheblichen Schaden an der Maschine führte. Ein ehemaliger Flughafenmitarbeiter und Marinesoldat, bekannt unter dem Twitter-Namen @WindyCityDriver, der in Chicago lebt, veröffentlichte Fotos des beschädigten Flugzeugs und berichtete detailliert über den Vorfall. Nach Angaben von Augenzeugen und weiteren Informationen könnte der Frachtcontainer von einem nahen Transportanhänger weggeweht worden sein, als ein benachbartes Flugzeug startete. Diese Hypothese deutet darauf hin, dass die Sicherheitsprotokolle für den Umgang mit Bodenequipment möglicherweise unzureichend waren oder ein Versäumnis bei der ordnungsgemäßen Sicherung des Containers vorlag. American Airlines und die Federal Aviation Administration (FAA) bestätigten den Vorfall, jedoch sprach die FAA lediglich von einem „Triebwerksproblem“, ohne näher auf die Umstände des Container-Vorfalls einzugehen. Reaktionen und Maßnahmen nach dem Vorfall Glücklicherweise konnten alle 283 Passagiere und 12 Besatzungsmitglieder das Flugzeug nach der sicheren Landung ohne Probleme verlassen. Es gab keine Berichte über Verletzungen. Ein

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Lufthansa plant  Einstieg bei ITA Airways bis Jänner 2025

Die Lufthansa Group, einer der größten Akteure im globalen Luftverkehr, steht kurz vor einem entscheidenden Schritt zur Stärkung ihrer Position auf dem europäischen Markt. Der geplante Einstieg der Lufthansa bei der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways, der zum Jahresanfang 2025 vollzogen werden soll, markiert einen Meilenstein in der Entwicklung beider Unternehmen. Wie das italienische Wirtschaftsmagazin „Milano Finanza“ berichtet, befindet sich Lufthansa auf der Zielgeraden für den Erwerb eines 41-prozentigen Anteils an ITA Airways, der Nachfolgegesellschaft von Alitalia. Die Übernahme, die in enger Zusammenarbeit mit dem italienischen Finanzministerium vorbereitet wird, verfolgt einen klaren Fahrplan. Um diesen zu halten, müssen jedoch noch einige Hürden überwunden werden, insbesondere in Bezug auf die Wettbewerbsauflagen der Europäischen Union. Ein genauer Blick auf diese und die strategische Bedeutung des Einstiegs zeigt, warum diese Partnerschaft nicht nur für die beteiligten Airlines, sondern auch für den gesamten europäischen Luftfahrtmarkt von großer Bedeutung ist. Lufthansas strategische Ausrichtung: Der italienische Markt im Fokus Mit dem geplanten Erwerb von ITA Airways möchte Lufthansa ihren Einfluss auf einem der bedeutendsten Luftverkehrsmärkte Europas, dem italienischen, ausbauen. Italien ist eines der beliebtesten Reiseziele weltweit, sowohl für Touristen als auch Geschäftsreisende. Zudem sind die Flughäfen Mailand und Rom wichtige Drehkreuze für den internationalen Flugverkehr, besonders in den Transatlantik-Routen, auf denen Lufthansa ihre Präsenz weiter stärken möchte. Die Bedeutung des italienischen Marktes für Lufthansa wird auch dadurch deutlich, dass die Airline bereits seit Jahren an einer Übernahme der ITA Airways interessiert ist. Nach dem Ende der traditionsreichen Alitalia und der Gründung von ITA im Jahr 2021 hatte

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Emirates baut kommerzielles Führungsteam um

Emirates hat eine tiefgreifende Umstrukturierung im Bereich der kommerziellen Operationen angekündigt. Diese Maßnahme tritt im November 2024 in Kraft. Nabil Sultan, der als Executive Vice President Passenger Sales and Country Management fungiert, wird weiterhin die Leitung dieses Bereichs übernehmen. In seiner Rolle wird er ein globales Team von Führungskräften koordinieren, die strategische Regionen der Fluggesellschaft abdecken und deren Botschafter in den jeweiligen Märkten sein werden. Eine internationale Neuausrichtung Mit einem Streckennetz, das 138 Ziele in 80 Ländern abdeckt, spielt Emirates eine zentrale Rolle im globalen Luftverkehr. Um diese Position zu festigen und auszubauen, setzt die Airline auf eine verbesserte und klarere Aufstellung ihres Commercial-Operations-Teams. In einem komplexen und hochdynamischen Marktumfeld werden diese Teams eine Schlüsselrolle spielen, sowohl in Bezug auf die Umsatzsicherung als auch bei der Pflege wichtiger Beziehungen zu Kunden, Partnern und Stakeholdern. Adnan Kazim, Emirates Deputy President und Chief Commercial Officer, hob die Bedeutung dieser Teams hervor: „Unsere Commercial-Operations-Teams spielen nicht nur an unserem Drehkreuz in Dubai eine entscheidende Rolle, sondern auch in unserem gesamten wachsenden Streckennetz. Sie sind nicht nur unsere Botschafter vor Ort, sondern verfügen auch über fundierte Kenntnisse der Dynamiken unserer lokalen Märkte sowie ein ausgeprägtes Verständnis für unsere Kunden.“ Diese Einschätzung zeigt, wie sehr Emirates auf die Expertise und das Wissen seiner Führungskräfte setzt, um den wirtschaftlichen Erfolg der Fluggesellschaft in den verschiedenen globalen Märkten zu sichern. Wichtige Ernennungen in Schlüsselregionen Im Zuge der Neuaufstellung werden mehrere erfahrene Führungskräfte in erweiterte oder neue Rollen befördert. Diese Veränderungen betreffen die strategischen Märkte Europa, Amerika, den

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