Februar 11, 2025

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Februar 11, 2025

Wizz Air modernisiert Kabinen mit neuer Airbus-Technologie

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat ihr erstes Flugzeug mit der neuen Airspace-Kabinenkonfiguration von Airbus in Dienst gestellt. Diese Modernisierung soll den Komfort an Bord verbessern und bietet unter anderem ein anpassbares Beleuchtungssystem, größere Gepäckfächer sowie neu gestaltete Toiletten. Wizz Air ist damit die erste europäische Low-Cost-Airline, die diesen Kabinenstandard einführt. Ein zentrales Merkmal der neuen Kabine ist das variable Beleuchtungssystem, das unterschiedliche Lichtstimmungen für verschiedene Flugphasen ermöglicht. Dadurch soll das Reiseerlebnis angenehmer gestaltet werden. Die Gepäckfächer bieten mehr Stauraum und wurden optisch aufgewertet. Zudem wurden erstmals Braille-Beschriftungen für sehbehinderte Passagiere eingeführt, um die Zugänglichkeit in der Kabine zu verbessern. Laut Michael Delehant, Senior Chief Commercial and Operations Officer von Wizz Air, markiere die Einführung der Airspace-Kabine einen neuen Standard für das Passagiererlebnis bei der Airline. Der Ausbau der Flotte mit dieser Kabinenkonfiguration sei ein wichtiger Schritt, um den steigenden Erwartungen der Reisenden gerecht zu werden.

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Sommerbuchungen boomen – Engpässe bei Flügen erwartet

Die Buchungssaison für den Sommerurlaub 2025 ist in Wien bereits in vollem Gange. Reisebüros verzeichnen eine hohe Nachfrage nach bewährten Urlaubszielen, darunter Kroatien, Italien, Griechenland, Spanien und die Türkei. Auch Langstreckenziele wie Nordamerika und Asien gewinnen zunehmend an Beliebtheit. Trotz stabiler Preise raten Branchenvertreter dazu, frühzeitig zu buchen, um von Frühbucherrabatten zu profitieren. Laut Gregor Kadanka, Obmann der Fachgruppe Reisebüros in der Wirtschaftskammer Wien, bleibt das Angebot an Flügen weiterhin begrenzt. Aufgrund von Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Flugzeuge sei die Kapazität erneut knapp, was bereits im Vorjahr zu Engpässen geführt habe. Besonders in der Hauptreisezeit könne dies zu steigenden Preisen oder eingeschränkter Verfügbarkeit führen. Ob es für kurzfristige Reisende im Sommer noch Last-Minute-Angebote geben wird, ist laut Kadanka derzeit nicht absehbar. Die Situation auf dem Flugmarkt könnte dazu führen, dass spontane Buchungen teurer ausfallen als in der Vergangenheit. Frühbucher hingegen sichern sich nicht nur günstigere Preise, sondern auch eine größere Auswahl an Destinationen und Unterkünften.

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FH Wien der WKW bietet praxisnahe Tourismus-Studiengänge

Die Fachhochschule Wien der WKW öffnet bis zum 31. März 2025 die Bewerbungsfrist für ihre Bachelor- und Master-Studiengänge im Bereich Tourismus- und Hospitality-Management. Die Programme zeichnen sich durch eine starke Praxisorientierung aus und bieten Studierenden enge Verbindungen zur Tourismusbranche. Durch Exkursionen, Praxisprojekte und Auslandsaufenthalte werden theoretische Inhalte mit praktischen Erfahrungen kombiniert. Der englischsprachige Master-Studiengang „Urban Tourism & Visitor Economy Management“ legt einen besonderen Fokus auf die wirtschaftliche Entwicklung des Städtetourismus. Studierende sollen kreative Lösungsansätze für den Tourismus in stark frequentierten Städten erarbeiten. Das berufsbegleitende Studium kombiniert Online-Lehre mit internationalen Praxisprojekten und richtet sich an Fachkräfte, die eine Führungsposition im Tourismus anstreben. Der Bachelor-Studiengang Tourismus-Management wird sowohl in Vollzeit als auch in dualer Form angeboten. Während die klassische Variante ein Auslandssemester oder Berufspraktikum beinhaltet, ermöglicht das duale Studium eine enge Verzahnung von Theorie und Praxis: Ab dem zweiten Jahr verbringen Studierende jeweils die Hälfte der Woche in einem Partnerunternehmen, wo sie bereits angestellt sind. Interessierte können sich im Rahmen mehrerer Veranstaltungen informieren: Am 19. Februar 2025 findet eine hybride Info-Veranstaltung online und auf dem Campus statt, vom 6. bis 9. März präsentiert sich die Fachhochschule auf der Bildungsmesse BeSt³ in Wien, und am 21. März lädt die Hochschule zum Open House mit Campus-Touren und Probe-Aufnahmetests ein.

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Norwegian Group muss Strafe wegen Verstoßes gegen Tarifvereinbarung zahlen

Die norwegische Fluggesellschaft Norwegian Group wurde in einem Schiedsverfahren zu einer Strafzahlung von 3,3 Millionen DKK (etwa 456.000 USD) verurteilt, nachdem sie eine Tarifvereinbarung verletzt hatte. Es ging um die Wiedereinstellung von Piloten an ihrem dänischen Standort in Kastrup, wobei die Rehabilitierung nach Seniorität erfolgen sollte. Dies war Teil einer Vereinbarung mit der norwegischen Parat-Gewerkschaft, die die Interessen von 58 Piloten vertritt, die während der COVID-19-Pandemie und der Insolvenz der dänischen und schwedischen Tochtergesellschaften von Norwegian ihren Job verloren hatten. Fast alle der betroffenen Piloten haben mittlerweile ihre Arbeitsplätze zurückerhalten. Die Parat-Gewerkschaft kritisierte jedoch, dass Norwegian bei der Wiederanstellung in Kopenhagen nicht die festgelegte Senioritätsregelung beachtet habe. Diese besagt, dass Piloten nach ihrer Gruppen-Seniorität und nicht nach dem Standort, an dem sie zuvor tätig waren, wieder eingestellt werden müssen. Das Schiedsgericht entschied, dass Norwegian gegen diese Regelung verstoßen habe, wobei dänisches Recht zur Anwendung kam. Hätte das Gericht norwegisches Recht angewandt, wäre die Entschädigung deutlich höher ausgefallen. Die norwegische Fluggesellschaft zeigte sich in einer Stellungnahme erfreut darüber, dass der ursprüngliche Entschädigungsanspruch deutlich reduziert wurde. Norwegian betonte, dass die Entscheidung des Schiedsgerichts nicht anfechtbar sei.

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Ryanair investiert 600 Millionen USD in eigene Triebwerkswartung

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair plant, ihre Triebwerkswartung in den kommenden fünf bis zehn Jahren vollständig in Eigenregie durchzuführen. Michael O’Leary, CEO von Ryanair Holdings, bestätigte gegenüber Aviation Week, dass das Unternehmen bis zu 600 Millionen US-Dollar investieren werde, um diese Operationsbereiche intern aufzubauen. Der Schritt sei aus finanziellen Gründen sinnvoll, da Ryanair derzeit rund 200 Triebwerke zur Wartung habe – eine Zahl, die mit der Erweiterung der Flotte künftig weiter steigen werde. O’Leary erklärte, dass Ryanair bereits fast alle Wartungsarbeiten an den Flugzeugzellen selbst durchführe und nun auch die Reparatur der Triebwerke übernehmen wolle. Der Grund für diesen Schritt seien vor allem die aktuellen Herausforderungen in der Lieferkette sowie die geringe Zahl an Anbietern wie Pratt & Whitney und General Electric. Ryanair plant, innerhalb der nächsten zwölf Monate mit dem Bau von neuen Triebwerkswerkstätten zu beginnen, wobei voraussichtlich eine der Anlagen in Westeuropa und die andere in Osteuropa entstehen wird. Das Unternehmen betreibt eine große Flotte, zu der unter anderem 116 Boeing 737-8-200 sowie 205 Boeing 737-800 gehören, die von CFM International Triebwerken betrieben werden. Außerdem wird Ryanair in den nächsten Jahren weiterhin die Wartungsinfrastruktur ausbauen. Im Januar 2025 wurde mit der Erweiterung von MRO-Hangars (Maintenance, Repair, Overhaul) in Dublin, Sevilla und anderen europäischen Standorten begonnen. Zusätzlich zur Investition in die Triebwerkswartung hat Ryanair bereits eine Ingenieursakademie in Glasgow eröffnet, die das Unternehmen bei der Wartung seiner Flotte von 800 Flugzeugen bis 2034 unterstützen soll.

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Iran Airtour streicht geplante Europa-Flüge nach Paris und Deutschland

Die iranische Fluggesellschaft Iran Airtour hat wenig überraschend ihre geplanten Flüge nach Europa abgesagt. Ursprünglich war vorgesehen, dass ab dem 31. Januar 2025 Flüge von Teheran nach Paris aufgenommen werden, sowie Verbindungen nach Deutschland folgen sollten. Doch laut dem Bericht von Aero Routes werden diese Flüge nun nicht durchgeführt. Die Airline hat die Verbindung nach Frankreich gestrichen und nimmt auch keine Reservierungen für zukünftige Flüge mehr entgegen. Die Streichung der Flüge kommt für viele überraschend, da die Strecke nach Paris und auch die geplanten weiteren Verbindungen als Teil einer Erweiterung des internationalen Streckennetzes der Airline galten. Es gibt bislang keine offiziellen Erklärungen seitens der Fluggesellschaft oder der iranischen Behörden, die den Grund für diese Entscheidung erläutern. Möglicherweise hängen die Absagen mit politischen, wirtschaftlichen oder operativen Herausforderungen zusammen, die die Airline derzeit bewältigen muss. Iran Airtour ist eine Tochtergesellschaft der Iran Air und bietet vor allem Inlandsflüge sowie Verbindungen zu nahegelegenen Zielen an. Es bleibt abzuwarten, ob und wann die Airline in der Zukunft ihre internationalen Flüge wieder aufnehmen wird.

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Lilium. Übergang in neue Gesellschaft geht mit Verzögerungen einher

Die Zukunft des bayerischen Flugtaxi-Herstellers Lilium scheint vorerst gesichert. Ein Konsortium aus mehreren Investoren hat das Unternehmen vor dem drohenden Insolvenzverfahren gerettet und stellt mit einer neuen Gesellschaft die Weichen für die Weiterentwicklung des revolutionären Projekts. Im Zuge der Übernahme wird das Betriebsvermögen der bisherigen Lilium GmbH sowie der Lilium eAircraft GmbH in die neue Lilium Aerospace GmbH überführt, in der etwa 750 der rund 1.000 Mitarbeiter weiterbeschäftigt werden sollen. Doch der Übergang von Lilium in die neue Gesellschaft verläuft nicht ganz reibungslos, wie ein aktueller Medienbericht enthüllt. Investoren haben bislang 200 Millionen Euro in das Projekt gesteckt, um das Unternehmen vor dem endgültigen Zusammenbruch zu bewahren und die Fertigstellung sowie die Zulassung des Flugtaxis voranzutreiben. Diese Finanzspritze ist notwendig, um die ambitionierten Pläne von Lilium zu realisieren und die Vision eines marktreifen Flugtaxis weiter zu verfolgen. Die angestrebte Zulassung der eAircraft soll in den kommenden Jahren erfolgen, wobei das Unternehmen auch weiterhin auf die Unterstützung durch Investoren angewiesen ist, um die Entwicklung voranzutreiben. Der Übergang in die neue Gesellschaft wurde bereits zum Jahresbeginn vollzogen, doch wie nun bekannt wurde, kam es im Januar zu einer Verzögerung bei der Gehaltsauszahlung. Laut einem Bericht der WirtschaftsWoche standen die Gehälter für den Januar bis Anfang Februar aus. Lilium informierte seine Mitarbeiter vorab per E-Mail über die verspätete Auszahlung, was mit den „Komplexitäten des Transfers“ begründet wurde. Dieser Vorfall wirft einen Schatten auf die reibungslose Durchführung des Übergangsprozesses und zeigt, wie schwierig es ist, ein so komplexes Unternehmen umzustrukturieren. Trotz der Verzögerung hat

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Airbus verzeichnet Rückgang der Flugzeugauslieferungen zu Jahresbeginn 2025

Airbus hat im Januar 2025 eine niedrigere Auslieferungszahl verzeichnet, nachdem das Unternehmen zum Jahresende 2024 mit rekordhohen Auslieferungen ein beeindruckendes Tempo vorgelegt hatte. Laut dem Luftfahrtanalysten Rob Morris von Cirium Ascend wurden im Januar rund 22 Flugzeuge ausgeliefert. Dies markiert einen deutlichen Rückgang im Vergleich zu den 30 Auslieferungen im Januar 2024. Ein solch gesunkener Wert ist jedoch keine Überraschung, da es üblich ist, dass die Flugzeugproduktion nach den Jahresabschlüssen und der hohen Zahl an Auslieferungen im Dezember ruhiger verläuft. Im Dezember 2024 hatte Airbus seine Auslieferungsziele beinahe erreicht, indem 123 Maschinen ausgeliefert wurden und die Gesamtzahl der Auslieferungen des Jahres bei 766 Flugzeugen lag. Besonders bemerkenswert war, dass von dieser Zahl 602 Maschinen dem beliebten Modell A320neo zugeordnet wurden, das als das Hauptprodukt im Airbus-Portfolio gilt. Der Produktionsdruck im Dezember – mit einer durchschnittlichen Auslieferungszahl von vier Flugzeugen pro Tag – trug dazu bei, dass Airbus das Ziel nahezu erreicht hat. Der Rückgang der Auslieferungen zu Jahresbeginn 2025 könnte auch durch saisonale Faktoren und eine geringere Produktionsrate zu Beginn des Jahres erklärt werden. Airbus hat jedoch in den letzten Jahren kontinuierlich die Produktionskapazitäten erhöht, und es bleibt zu erwarten, dass der Hersteller im weiteren Verlauf des Jahres seine Produktionsziele wieder anzieht.

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Airbus verschiebt Wasserstoff-Flugzeug: Zeitplan auf unbestimmte Zeit verzögert

Der europäische Flugzeughersteller Airbus wird sein ursprünglich für 2035 geplantes Wasserstoffflugzeug nicht wie vorgesehen zur Serienreife bringen. Die bisherigen Planungen im Rahmen des sogenannten „zero-e“-Programms wurden zurückgestellt, und ein neuer Zeitplan ist derzeit ungewiss. Damit verschiebt sich ein ehrgeiziges Vorhaben der Luftfahrtindustrie um mindestens fünf bis zehn Jahre. Bereits 2020 hatte Airbus das „zero-e“-Programm vorgestellt, das mehrere Konzepte für wasserstoffbetriebene Flugzeuge umfasste. Ziel war es, gegen 2027 mit ersten Testflügen zu beginnen und bis 2035 ein marktreifes Passagierflugzeug mit Wasserstoffantrieb zu entwickeln. Als Teil dieser Bemühungen wollte der Hersteller ein Geschäftsreisetriebwerk vom Typ GE Passport auf Wasserstoff umrüsten und an einer modifizierten A380 testen. Doch diese Pläne wurden nun verworfen. Airbus bestätigte am Freitagabend, dass das Unternehmen die Entwicklungsstrategie überdenken müsse. Der ursprüngliche Zeitplan sei nicht mehr realistisch, sodass die Arbeiten an den geplanten Systemtests zunächst eingestellt wurden. Gründe für die Verzögerung Die Entscheidung kommt nicht völlig überraschend. Bereits in den vergangenen Monaten hatten Brancheninsider Zweifel geäußert, ob das Projekt in der angedachten Geschwindigkeit realisierbar sei. Nach Einschätzungen von Luftfahrtexperten gibt es mehrere Herausforderungen, die die Entwicklung eines Wasserstoffflugzeugs erheblich erschweren: Laut der französischen Gewerkschaft Force Ouvrière verzögert sich die Zeitachse um mindestens fünf bis zehn Jahre. Airbus selbst hat bislang keinen neuen Termin für den möglichen Start des Programms genannt. Auswirkungen auf die Branche Die Verzögerung des Projekts hat weitreichende Folgen für die Luftfahrtindustrie. Airbus hatte bereits mehrere Industriepartner für das „zero-e“-Programm gewonnen, die nun möglicherweise ihre Investitionen neu bewerten müssen. Konkurrenten wie Boeing oder kleinere Luftfahrtunternehmen hatten sich

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Putin entlässt Roskosmos-Chef Juri Borissow – Dmitri Bakanow wird neuer Generaldirektor

Der russische Präsident Wladimir Putin hat überraschend Juri Borissow als Leiter der Raumfahrtbehörde Roskosmos entlassen und Dmitri Bakanow zu seinem Nachfolger ernannt. Der 39-jährige Bakanow, der bislang als Vizeminister im Verkehrsministerium tätig war und sich auf Innovationen spezialisiert hatte, übernimmt nun die Führung der russischen Weltraumorganisation. Gründe für den abrupten Führungswechsel wurden von offizieller Seite nicht genannt. Juri Borissow hatte den Posten erst im Juli 2022 übernommen, kurz nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Zuvor war er als Vizeregierungschef für den Rüstungssektor verantwortlich und hatte enge Verbindungen zum militärischen Bereich der Raumfahrtbehörde, die auch für die militärische Satellitenaufklärung eine zentrale Rolle spielt. Laut Berichten des russischen Internetportals RBK steht die Entlassung im Zusammenhang mit internen Konflikten über den Bau eines nationalen Weltraumzentrums in Moskau. Dort seien Probleme mit steigenden Kosten und Unklarheiten in der Projektumsetzung aufgetreten. Die Entscheidung, Borissow zu entlassen, könnte auch auf die Herausforderungen hinweisen, mit denen Roskosmos derzeit konfrontiert ist. Trotz dieser internen Auseinandersetzungen bleibt die russische Raumfahrtbehörde ein bedeutender Akteur im internationalen Raumfahrtsektor und wird weiterhin wichtige militärische sowie zivile Raumfahrtprojekte durchführen.

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