Februar 26, 2025

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Februar 26, 2025

MTU stellt Entwicklung des Water Enhanced Turbofan ein – Fokus auf andere Technologien

Die MTU Aero Engines, ein führender Hersteller von Flugzeugtriebwerken, hat entschieden, die Entwicklung ihres Water Enhanced Turbofan (WET) zu beenden. Dies berichtete das Fachmagazin „Flug Revue“ in seiner neuesten Ausgabe. Laut MTU-Chef Lars Wagner hat das Triebwerk in der geplanten Bauweise trotz der Nutzung aller verfügbaren Technologien nicht die gewünschten Treibstoffeinsparungen erzielt. Die Entwicklung des Triebwerks werde daher gestoppt, um sich auf andere Technologien zu konzentrieren, die mehr Potenzial zur Effizienzsteigerung versprechen. Die Entscheidung, das WET-Projekt einzustellen, kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich auch andere Unternehmen der Luftfahrtindustrie mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sehen. Erst kürzlich gab es von Seiten von Airbus und ATR Ankündigungen, ihre eigenen Pläne für klimafreundlichere Luftfahrttechnologien entweder zu pausieren oder zu verschieben. MTU reagiert auf diese Entwicklungen, indem das Unternehmen seine Strategie anpasst und künftig verstärkt auf die Nutzung von Wärmeenergie setzen möchte, um den thermischen Kreislauf in Flugzeugtriebwerken zu optimieren. Das Water Enhanced Turbofan: Ein ambitioniertes Projekt Das Water Enhanced Turbofan war eine vielversprechende Technologie, die darauf abzielte, die Effizienz von Flugzeugtriebwerken durch die Einspritzung von Wasserstoff oder Wasser zu steigern. Die Theorie hinter der Technologie war, dass die Zugabe von Wasserdampf die Verbrennungstemperatur senken und so die Emissionen von Stickstoffoxiden (NOx) sowie die Bildung von Kondensstreifen verringern könnte. Diese Technologien sind im Hinblick auf die Reduzierung der Umweltauswirkungen der Luftfahrt von besonderem Interesse. Doch trotz aller technologischen Ansätze und Innovationen blieb das WET-Triebwerk hinter den Erwartungen zurück, vor allem in Bezug auf die Treibstoffeinsparung. Das Gewicht und die Größe des Triebwerks, so Wagner,

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Deutsche Bahn verbessert Mobilfunkempfang in Zügen durch technische Umrüstung

Die Deutsche Bahn hat eine umfassende technische Umrüstung abgeschlossen, die den Mobilfunkempfang für Zugreisende in Deutschland erheblich verbessern soll. Seit dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2024 dürfen nur noch Eisenbahnfahrzeuge mit störfesten GSM-R-Endgeräten auf dem Schienennetz verkehren. Diese Maßnahme betrifft über 10.000 Lokomotiven, Triebzüge und Steuerwagen, die mit neuer Funktechnik ausgestattet wurden. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) förderte die Umrüstung mit 95 Millionen Euro. Die bisherigen GSM-R-Funkgeräte der Züge nutzten ein Frequenzspektrum, das nahe am 900-MHz-Band des öffentlichen Mobilfunks liegt. Dies führte zu Störungen und Einschränkungen, da Mobilfunkanbieter ihre LTE-900-MHz-Infrastruktur entlang der Bahnstrecken nicht uneingeschränkt einsetzen konnten. Durch den Austausch der alten, störanfälligen Geräte gegen neue, störfeste Module können Mobilfunknetzbetreiber nun das 900-MHz-Band ohne die bisherigen Beschränkungen nutzen. Dies ermöglicht eine bessere Mobilfunkversorgung entlang der Bahnstrecken, mit einer Kapazitätssteigerung von bis zu 50 Mbit/s pro Mobilfunkzelle und Betreiber. Bundesdigitalminister Volker Wissing betonte die Bedeutung dieser Entwicklung: „Dank der Umrüstung auf den störfesten Bahnfunk GSM-R können die Mobilfunknetzbetreiber jetzt Frequenzen einbeziehen, die bislang nur eingeschränkt genutzt werden konnten.“ Markus Haas, CEO von Telefónica Deutschland (O2), sprach von einem „Durchbruch für die verbesserte Mobilfunkversorgung der Schienenwege in Deutschland“. Die Maßnahme soll Millionen von Fahrgästen zugutekommen und die Netzqualität sowie Surfgeschwindigkeiten während der Zugfahrten deutlich erhöhen. Zusätzlich zur technischen Umrüstung der Funkgeräte arbeitet die Deutsche Bahn daran, die physikalischen Barrieren für Mobilfunksignale in Zügen zu reduzieren. Da Materialien wie Metall und spezielle Fensterbeschichtungen Mobilfunksignale abschirmen, werden in neuen ICE-Zügen durchlässigere Fenster eingesetzt. In bestehenden Zügen wird die Beschichtung der Fenster mit

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Wizz Air kündigt Wien-Tuzla an

Ab dem 26. Februar 2025 wird Wizz Air eine neue Direktverbindung zwischen Wien und Tuzla, einer der größten Städte Bosniens, anbieten. Diese Strecke, die exklusiv von der Fluggesellschaft bedient wird, so der Anbieter. Der erste Flug wird am 16. Juni 2025 starten, und Reisende können bereits jetzt ihre Tickets zu einem Einstiegspreis von 35,99 Euro buchen. Die Strecke wird viermal pro Woche bedient – montags, mittwochs, freitags und sonntags – und bietet sowohl Freizeit- als auch Geschäftsreisenden eine flexible Möglichkeit, zwischen den beiden Städten zu reisen. Tuzla ist bekannt für seine faszinierende Geschichte und seine naturräumlichen Besonderheiten. Die Stadt, die ihren Namen vom türkischen Wort „tuz“ für Salz ableitet, blickt auf eine jahrhundertelange Tradition der Salzgewinnung zurück. Eines der bekanntesten Wahrzeichen Tuzlas sind die Pannonischen Seen – künstlich angelegte Salzseen, die mit ihrem weißen Kiesstrand in Europa einzigartig sind. Diese natürlichen Sehenswürdigkeiten, zusammen mit der malerischen Altstadt und der reichen österreichisch-ungarischen Architektur, machen Tuzla zu einem interessanten Ziel für Touristen. Die neue Flugverbindung wird Tuzla nicht nur für Touristen aus Österreich zugänglicher machen, sondern auch den Bewohnern Bosniens und Herzegowinas eine einfachere Anbindung an Wien bieten, einer Stadt, die für ihre Kultur, Kunst und Geschichte berühmt ist. Der Ausbau des Flugnetzes von Wizz Air stellt somit eine wichtige Brücke zwischen Mitteleuropa und dem Balkan dar, die das Potenzial hat, sowohl den kulturellen Austausch als auch die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen den beiden Regionen zu stärken. „Wir freuen uns sehr, die neue Verbindung zwischen Wien und Tuzla anzukündigen“, sagte Anastasia Novak, Corporate

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Flydubai verzeichnet Rekordgewinn im Jahr 2024

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Flydubai hat für das Geschäftsjahr 2024 einen Vorsteuergewinn von 2,5 Milliarden AED (674 Millionen USD) gemeldet, was einer Steigerung von 16% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Umsatz stieg um 15% auf 12,8 Milliarden AED (3,5 Milliarden USD). Dieses Ergebnis markiert die stärkste finanzielle Leistung in der 15-jährigen Geschichte des Unternehmens. Im Jahr 2024 beförderte Flydubai 15,4 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von 11% im Vergleich zu 2023 entspricht. Die Fluggesellschaft erweiterte ihr Streckennetz auf 131 Ziele in 55 Ländern, darunter 97 unterversorgte Märkte. Trotz Herausforderungen bei der Flugzeuglieferung konnte die Flotte auf 88 Boeing 737 erweitert werden. Der durchschnittliche Flottenalter beträgt 5,3 Jahre. Die Betriebskosten für Treibstoff machten 2024 28% der Gesamtkosten aus, verglichen mit 32% im Vorjahr, was auf niedrigere durchschnittliche Treibstoffpreise zurückzuführen ist. Zudem verzeichnete Flydubai eine Zunahme der Business-Class-Nachfrage um 18% und führte Investitionen in die Kundenbetreuung sowie digitale Innovationen durch. Die Fluggesellschaft unterzeichnete neue Interline-Vereinbarungen mit Batik Air, Condor und SriLankan Airlines, wodurch die Gesamtzahl der Interline-Partnerschaften auf 36 anstieg. Für 2025 plant Flydubai die Lieferung von 12 neuen Boeing 737-Flugzeugen, um die Flotte weiter auszubauen und das Streckennetz zu erweitern. Der CEO von Flydubai, Ghaith Al Ghaith, betonte die Bedeutung von Innovation und Transformation, um den steigenden Reisebedarf zu decken und die Wettbewerbsfähigkeit der Fluggesellschaft zu sichern.

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Bodenverkehrsdienste am Flughafen Frankfurt: Wisag klagt gegen das Land Hessen

Der Flughafen Frankfurt, einer der größten und verkehrsreichsten in Europa, steht aktuell im Fokus eines juristischen Streits. Wisag, ein bedeutendes deutsches Unternehmen im Bereich Bodenverkehrsdienste, hat zum ersten Mal öffentlich Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Vergabe der Bodenabfertigung am Flughafen Frankfurt geäußert. In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ erklärte die Finanzchefin des Unternehmens, Angela Stuhr, dass Wisag sich entschieden habe, gegen die Vergabeentscheidung des Landes vor dem Verwaltungsgericht vorzugehen. Das Unternehmen, das seit Jahren am Flughafen tätig ist, möchte auch weiterhin Bodenabfertigungsdienste wie das Beladen von Flugzeugen, die Reinigung und viele weitere Aufgaben übernehmen. Diese Dienste spielen eine zentrale Rolle im reibungslosen Betrieb eines Flughafens und umfassen eine Vielzahl von Tätigkeiten, die den Flugbetrieb direkt beeinflussen. Die Entscheidung des Flughafens, diese Aufgaben an einen Mitbewerber zu vergeben, sorgt nun für einen Rechtsstreit. Betroffen ist das Segment Bodenverkehrsdienstleistungen, das der Lizenzierung unterliegt. Insbesondere Be- und Entladung sowie Reinigung sind nicht betroffen. Der Hintergrund der Vergabeentscheidung Das Schweizer Unternehmen Swissport hat am 1. Februar 2025 die Lizenz der Wisag am Flughafen Frankfurt übernommen. Zunächst war Swissport jedoch nur für einen Teil der Aufgaben verantwortlich und sollte bis zum 1. November 2025 die gesamte Palette der Bodenabfertigungsdienste übernehmen. Bis dahin unterstützt Wisag die Fraport noch mit ihrem eigenen Personal, insbesondere bei der Abfertigung von Langstreckenflügen. Für Wisag ist dieser Umstand ein klarer Hinweis darauf, dass es auch künftig eine Rolle am Flughafen spielen wird, insbesondere bei der Abfertigung der sogenannten „Widebody“-Flugzeuge, die auf Langstreckenflügen eingesetzt werden. Die genaue Ursache des Rechtsstreits

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Lufthansa Gruppe erweitert NDC-Angebot für Sabre-Reisebüros in der DACH-Region

Gute Nachrichten für Reisebüros in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Ab sofort können diese die Tarife der Lufthansa Gruppe, einschließlich der Ferienfluggesellschaft Discover Airlines, über den Datenstandard NDC buchen. Dies ermöglicht eine nahtlose Suche, Buchung und Verwaltung von Flügen der Lufthansa Gruppe über den Sabre-Reisemarktplatz. Der IT-Dienstleister Sabre hat das NDC-Angebot der Lufthansa Gruppe in seine Systeme integriert. Reisebüros, die mit Sabre arbeiten und das NDC-Angebot der Lufthansa Gruppe aktiviert haben, können nun auf die Flüge von Lufthansa, Discover Airlines, Austrian Airlines, Brussels Airlines, Swiss und Air Dolomiti zugreifen. Der Content ist über die Offer and Order APIs, die Buchungslösungen Sabre Red 360 und Sabre Red Launchpad sowie verschiedene Online-Buchungstools wie SAP Concur, Get There, Zeno by Serko und Atriis verfügbar. Diese Erweiterung des NDC-Angebots der Lufthansa Gruppe stellt einen wichtigen Schritt für die Reisebranche dar. Reisebüros erhalten dadurch einen einfacheren und effizienteren Zugang zu den Tarifen der Lufthansa Gruppe und können ihren Kunden somit ein breiteres Angebot an Flugoptionen bieten.

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Lindt erweitert Sortiment um Dubai Style Chocolade in Österreich

Nach dem großen Erfolg der handgefertigten Lindt Dubai Chocolade bringt Lindt & Sprüngli nun die neue Lindt Dubai Style Chocolade auf den österreichischen Markt. Ab Ende Februar 2025 sind sowohl Tafeln als auch Pralinen in allen Lindt Shops erhältlich; eine baldige Verfügbarkeit bei ausgewählten Handelspartnern ist ebenfalls geplant. Die neue Rezeptur zeichnet sich durch einen hohen Pistazienanteil von 45% in der cremigen Füllung aus, ergänzt durch Pistazien- und Mandelkrokant. Knuspriger Kadayif, feine Teigfäden mit Ursprung in der levantinischen und arabischen Küche, verleiht der Schokolade eine besondere Textur. Die Tafeln (145 Gramm) werden zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 9,99 Euro angeboten. Zusätzlich zu den Tafeln präsentiert Lindt die Dubai Style Chocolade in Pralinenform. Jede Packung enthält neun Pralinen (107 Gramm) mit einer Hülle aus feinster Lindt Milchschokolade und einer Füllung mit hohem Pistazien-Kadayif-Anteil. Die Pralinen werden in Papierförmchen von Hand verpackt und in einer goldfarbenen, hochwertigen Verpackung präsentiert. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 15,99 Euro. Die Tafeln werden in Deutschland produziert, während die Pralinen in Österreich hergestellt werden. Beide Varianten enthalten Kakaomasse, Pistazienmark und Kadayif aus Nicht-EU-Ländern. Mit der Einführung der Lindt Dubai Style Chocolade reagiert das Unternehmen auf die hohe Nachfrage und erweitert sein Sortiment um diese beliebte Geschmacksrichtung.

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Passagier trickst Sicherheitskontrollen am Flughafen Wien aus – Eine erschreckende Sicherheitslücke

Ein Vorfall am Flughafen Wien hat jüngst für Aufregung gesorgt, als ein afghanischer Passagier, dessen Identität nicht öffentlich gemacht wurde, es schaffte, unbefugt und ohne gültige Papiere an Bord eines Flugzeugs nach China zu gelangen. Der Mann gelangte dabei durch eine Kombination aus geschicktem Täuschen und einer Sicherheitslücke in den Sicherheitsprozess. Erst in der Luft bemerkte die Crew des Fluges, dass der Passagier sich auf dem Flug nach Shenzhen ohne Ticket und ohne Papiere eingeschlichen hatte. Die Behörden und der Flughafen Wien haben den Vorfall bestätigt und beteuern, dass es sich um eine Ausnahme handele, die in Zukunft nicht wiederholt werden könne. Der Ablauf des Vorfalls Laut offiziellen Angaben des Flughafens Wien durchlief der Passagier die Sicherheitskontrollen ordnungsgemäß. Dies bedeutet, dass er einer gründlichen Kontrolle auf gefährliche oder verbotene Gegenstände unterzogen wurde. Der Flughafen bestätigte, dass dieser Schritt des Sicherheitsprozesses erfolgreich war und der Mann keine unmittelbare Gefahr für die anderen Passagiere darstellte. Auch das Handgepäck des Mannes wurde untersucht, wodurch er keine Möglichkeit hatte, schadhafte oder illegale Gegenstände in den Flugzeugbereich zu schmuggeln. Das Problem trat jedoch an der Passkontrolle auf, wo der Mann sich geschickt hinter einer Gruppe von Reisenden einschlich und deren legitimen Grenzübertritt als Tarnung nutzte. So schaffte es der Mann, unentdeckt an den Grenzkontrollbeamten vorbeizukommen. Beim Boarding, dem eigentlichen Einsteigen in das Flugzeug, gelang ihm erneut ein kunststückartiger Trick. Nachdem er das Ticketkontrollsystem umgangen hatte, gelang es ihm, sich in einer unauffälligen Weise im Flugzeug zu verstecken – er nahm Platz auf der Bordtoilette. Erst

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Renovierung der Startbahn 2 am Flughafen Helsinki beeinträchtigt Flugverkehr

Vom 14. April bis zum 31. August 2025 wird die Startbahn 2 (15/33) des Flughafens Helsinki aufgrund geplanter Renovierungsarbeiten geschlossen sein. Diese Maßnahme ist Teil des regelmäßigen Lebenszyklusmanagements und unerlässlich für den reibungslosen Betrieb des Luftverkehrs. Während der Renovierung werden das südliche Ende der Startbahn sowie die Rollwege saniert und die Anflugbefeuerung erneuert. Zudem werden das Entwässerungssystem über 2,4 Kilometer und die elektrische Infrastruktur auf einer Länge von 30 Kilometern modernisiert. Die Gesamtkosten für die Arbeiten belaufen sich auf nahezu 30 Millionen Euro, wobei 18,5 Millionen Euro auf die im Jahr 2025 durchgeführten Maßnahmen entfallen. Während der Schließung von Startbahn 2 stehen den Fluggesellschaften die beiden anderen Startbahnen des Flughafens zur Verfügung. Allerdings kann es bei bestimmten Windverhältnissen, insbesondere bei starken südöstlichen und nordwestlichen Winden, zu Anpassungen im Flugplan kommen. Passagiere werden gebeten, sich vorab über den Status ihres Fluges zu informieren. Die geänderte Nutzung der Start- und Landebahnen kann zudem zu veränderten Fluglärmbelastungen in umliegenden Gebieten wie Kerava, Tuusula und Järvenpää führen. Die Vorbereitungsarbeiten für die Renovierung begannen bereits 2024 und wurden Anfang 2025 fortgesetzt, ohne den laufenden Flugbetrieb wesentlich zu beeinträchtigen. Nach Abschluss der Hauptarbeiten Ende August 2025 sind für einige Wochen weitere Abschlussarbeiten in den angrenzenden Bereichen der Startbahn geplant, die tagsüber zu temporären Einschränkungen führen können. Die Modernisierung der Startbahn 2 ist essenziell, um auch künftig einen sicheren und pünktlichen Flugbetrieb am Flughafen Helsinki zu gewährleisten.

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Wizz Air könnte Joint Venture in Usbekistan gründen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air steht möglicherweise vor einer strategischen Expansion in Zentralasien, insbesondere in Usbekistan. In einem kürzlich abgehaltenen Treffen zwischen dem usbekischen Verkehrsminister Ilkhom Makhkamov und dem CEO von Wizz Air, József Váradi, wurde über die Gründung eines Joint Ventures sowie die Einführung neuer Flugverbindungen zwischen Usbekistan und Europa gesprochen. Ein zentrales Thema der Diskussion war auch die Möglichkeit, einen Flugstützpunkt in Usbekistan zu etablieren. Die Gespräche könnten zu einem Wendepunkt in der Geschichte des Unternehmens führen, da Wizz Air bislang nur eine begrenzte Präsenz in Zentralasien hat. Am 20. Februar 2025 veröffentlichte das usbekische Ministerium für Verkehr eine Pressemitteilung, in der das Treffen zwischen Makhkamov und Váradi detailliert beschrieben wurde. In der Erklärung hieß es, dass neben den bereits bestehenden Routen auch „Transitflüge“ durch Usbekistan erörtert wurden, was auf eine mögliche Nutzung des Landes als Zwischenstopp für Verbindungen zwischen Europa und Zentralasien hinweist. Das Treffen hat die Tür für mögliche Erweiterungen in einem aufstrebenden Markt geöffnet. Eine der konkreten Ideen, die während des Treffens diskutiert wurden, war die Einrichtung einer neuen Verbindung zwischen dem internationalen Flughafen Tashkent und dem ungarischen Budapest, die möglicherweise noch Ende 2025 aufgenommen wird. Diese Route könnte für Wizz Air einen bedeutenden strategischen Vorteil bieten, da die Verbindung zwischen Zentralasien und Europa von immer größerer Bedeutung wird. Wizz Air’s derzeitige Präsenz in Zentralasien Derzeit hat Wizz Air hauptsächlich über seine Tochtergesellschaft Wizz Air Abu Dhabi Zugang zum zentralasiatischen Markt. Diese Tochtergesellschaft fliegt bereits regelmäßig von Abu Dhabi International nach Tashkent und Samarkand, zwei wichtige

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