März 10, 2025

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März 10, 2025

Air India-Flug AI 126 muss nach neun Stunden Flugzeit umkehren

Ein Langstreckenflug, der fast zehn Stunden dauert, ohne das Ziel zu erreichen, ist für Passagiere und Besatzung gleichermaßen eine große Enttäuschung. Genau dies widerfuhr den Reisenden an Bord von Air India Flug AI 126, der am 5. März 2025 von Chicago nach Neu-Delhi unterwegs war. Aufgrund technischer Probleme mit den Bordtoiletten entschied sich die Fluggesellschaft, den Flug umzukehren und nach Chicago zurückzukehren. Die ungewöhnliche Ursache der Umkehr sorgte für Frustration unter den Passagieren und warf Fragen über die Zuverlässigkeit der Flotte auf. Der Flug AI 126 startete mit einer leichten Verzögerung um 11:24 Uhr Ortszeit am Chicago O’Hare International Airport. Die Maschine, eine Boeing 777-300ER, folgte zunächst planmäßig ihrer Route über Kanada und den Atlantik in Richtung Europa. Doch während des Fluges traten Probleme mit mehreren Toiletten auf. Trotz mehrerer Versuche, das Problem zu beheben, verschlechterte sich die Situation zunehmend, bis schließlich nur noch eine einzige funktionierende Toilette in der Business Class übrig blieb. Angesichts der langen Flugzeit nach Indien und der großen Zahl an Passagieren an Bord entschied sich die Crew, die Sicherheit und den Komfort der Reisenden in den Vordergrund zu stellen. Daher wurde der Flug umgeleitet und die Maschine kehrte über den Nordatlantik nach Chicago zurück. Die Landung erfolgte nach insgesamt neun Stunden und 50 Minuten Flugzeit. Air Indias Reaktion auf den Vorfall Die Fluggesellschaft Air India gab im Anschluss eine offizielle Stellungnahme ab, in der sie das Problem als „technisches Versagen“ bezeichnete, jedoch keine näheren Details zu den Ursachen preisgab. Die betroffenen Passagiere erhielten die Möglichkeit,

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Steiermark-Frühling in Wien: Kulinarik und Tradition im Mittelpunkt

Der Steiermark-Frühling kehrt Ende März nach Wien zurück und soll erneut Zehntausende Besucher auf einen Urlaub in der Steiermark einstimmen. Von Mittwoch, dem 26. März, bis Sonntag, dem 30. März, verwandelt sich der Wiener Rathausplatz in eine Bühne für steirische Kultur, Brauchtum und Gastronomie. Erwartet werden rund 150.000 Gäste, die sich auf ein vielfältiges Programm aus Musik, Tradition und Kulinarik freuen können. Veranstaltet wird das Fest von der Steirischen Tourismus und Standortmarketing GmbH (STG) in Zusammenarbeit mit den elf Erlebnisregionen des Bundeslandes. In diesem Jahr steht die Kulinarik besonders im Fokus. Ein neues Kochstudio mit prominenten Köchen wie Heinz Reitbauer, Richard Rauch und Johann Lafer bringt steirische Spezialitäten live auf die Hauptbühne. Eine digitale Speisekarte erleichtert den Besuchern die Suche nach den zahlreichen gastronomischen Angeboten auf dem 8.200 Quadratmeter großen Festgelände. Neben regionalen Spezialitäten werden auch traditionelle Handwerkskünste wie Korbflechten und Palmbuschenbinden präsentiert. Musikalisch reicht das Programm von Volksmusik bis hin zu moderner steirischer Popmusik. Seit der ersten Veranstaltung in Wien vor 25 Jahren haben bereits über 3,2 Millionen Besucher den Steiermark-Frühling erlebt. Die Steiermark zählt Wiener Gäste zu ihrer wichtigsten Urlaubergruppe und will mit diesem Event die Verbundenheit weiter stärken. Offiziell eröffnet wird die Veranstaltung am Donnerstag, dem 27. März, um 11 Uhr von Landeshauptmann Mario Kunasek und Wiens Bürgermeister Michael Ludwig. Eine TV-Sendung am 16. März auf ORF 2 gibt einen ersten Einblick in das Festgeschehen.

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JetBlue verlängert Flugstopp nach Haiti: Sicherheitslage bleibt angespannt

Die US-amerikanische Fluggesellschaft JetBlue Airways hat ihre Flüge nach Port-au-Prince weiterhin ausgesetzt. Aufgrund der anhaltenden Sicherheitslage in Haiti werden keine Verbindungen zum Toussaint Louverture International Airport vor dem 11. Juni 2025 aufgenommen. Dies bestätigte ein Unternehmenssprecher am 6. März 2025. Zuvor hatte JetBlue angekündigt, den Flugstopp bis Ende April zu verlängern. Die Aussetzung der Flüge steht im Zusammenhang mit der eskalierenden Gewalt in Haiti, insbesondere in der Hauptstadt Port-au-Prince. In den letzten Monaten kam es zu massiven Ausschreitungen und gezielten Angriffen auf den Flughafen sowie auf Flugzeuge im haitianischen Luftraum. Die Entscheidung von JetBlue, den Flugbetrieb weiterhin ruhen zu lassen, fiel nur wenige Tage bevor das Flugverbot der US-Luftfahrtbehörde FAA für Haiti am 12. März 2025 ausläuft. Bereits im Dezember 2024 hatte Haitis Regierung den Toussaint Louverture International Airport nach einer einmonatigen Schließung wieder geöffnet. Zuvor hatten bewaffnete Gruppen mehrfach Schüsse auf startende und landende Maschinen abgegeben. Unter anderem meldeten Spirit Airlines, American Airlines und JetBlue Vorfälle, bei denen ihre Flugzeuge beschossen wurden. Auswirkungen auf den Flugverkehr Der Flugverkehr nach Haiti bleibt erheblich eingeschränkt. Während der Betrieb am Flughafen in Port-au-Prince weiterhin unsicher ist, gibt es noch vereinzelte Flüge von Cap-Haïtien nach Miami sowie in andere karibische Destinationen. Dennoch sind die Kapazitäten stark reduziert. Reisewarnungen der US-Regierung und europäischer Behörden raten weiterhin dringend von Reisen nach Haiti ab. Das US-Außenministerium führt das Land in der höchsten Risikostufe und warnt vor der Gefahr von Entführungen, Gewaltverbrechen und einer völlig unzureichenden medizinischen Versorgung. Anhaltende Gewalt in Haiti Die Sicherheitslage in Haiti hat

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Verdi-Streik legt erneut deutsche Flughäfen lahm – Rechte der Passagiere im Fokus

Die Gewerkschaft Verdi weitet ihre Streikmaßnahmen im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes weiter aus. Nachdem bereits in der vergangenen Woche zahlreiche Flugausfälle und Verspätungen verzeichnet wurden, sind nun erneut elf deutsche Flughäfen betroffen. Darunter befinden sich wichtige Drehkreuze wie Frankfurt, München und Berlin. Die Arbeitsniederlegung beginnt am frühen Morgen und dauert bis Mitternacht an. Fluggäste müssen sich auf massive Einschränkungen im Luftverkehr einstellen. Da es sich um einen Streik des Flughafenpersonals handelt, fällt dieser nicht unter die direkte Verantwortung der Airlines. Daher besteht für betroffene Passagiere in der Regel kein Anspruch auf Entschädigungszahlungen gemäß der europäischen Fluggastrechteverordnung. Dennoch haben Fluggäste gewisse Rechte: Die Fluggesellschaften sind verpflichtet, alternative Beförderungen anzubieten oder den Ticketpreis zu erstatten. Insbesondere bei Inlandsflügen ist eine Umbuchung auf die Bahn möglich. Sollten Fluggesellschaften keine zumutbare Alternative bereitstellen, können Reisende sich selbst um eine neue Verbindung kümmern und die Kosten geltend machen. Zusätzlich stehen Passagieren bei längeren Wartezeiten bestimmte Versorgungsleistungen zu. Ab einer Verspätung von über zwei Stunden müssen Airlines für Mahlzeiten und Getränke sorgen, sowie Kommunikationsmöglichkeiten bereitstellen. Verzögert sich ein Flug um mehr als fünf Stunden, können Fluggäste eine vollständige Erstattung des Ticketpreises verlangen. Wird eine Übernachtung notwendig, müssen die Fluggesellschaften für Hotel und Transport aufkommen. Experten raten Passagieren, sämtliche Quittungen aufzubewahren, um spätere Erstattungsansprüche gegenüber den Airlines durchzusetzen.

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Deutschlandweite Warnstreiks an Flughäfen: Massive Beeinträchtigungen des Flugverkehrs erwartet

Am heutigen Montag müssen sich Flugreisende in Deutschland auf erhebliche Einschränkungen einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, der nahezu alle großen Flughäfen des Landes betrifft. Hintergrund sind festgefahrene Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Betroffen sind die Flughäfen München, Stuttgart, Frankfurt, Köln/Bonn, Düsseldorf, Dortmund, Hannover, Bremen, Hamburg, Berlin-Brandenburg und Leipzig-Halle. Der Streik beginnt um 00:00 Uhr und soll bis 23:59 Uhr andauern. Passagiere müssen mit Flugausfällen und Verspätungen rechnen. Einige Flughäfen, wie der BER in Berlin, haben bereits angekündigt, den gesamten Flugbetrieb für diesen Tag einzustellen. Auch der Flughafen Frankfurt erwartet massive Beeinträchtigungen und rät Reisenden, nicht zum Flughafen anzureisen. Der Warnstreik ist Teil der laufenden Tarifauseinandersetzungen zwischen Verdi und den Arbeitgebern des öffentlichen Dienstes. Verdi fordert eine Lohnerhöhung von acht Prozent, mindestens jedoch 350 Euro mehr pro Monat, sowie höhere Zuschläge für Arbeit zu ungünstigen Zeiten. Zudem sollen die Ausbildungsvergütungen um 200 Euro monatlich steigen, und es werden drei zusätzliche freie Tage gefordert. Die Arbeitgeberseite hat diese Forderungen als nicht finanzierbar zurückgewiesen. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 14. bis 16. März 2025 in Potsdam geplant. Reaktionen und Kritik Die angekündigten Streiks stoßen bei Vertretern der Luftverkehrsbranche auf Kritik. Der Flughafenverband ADV bezeichnete Streiks, die deutsche Metropolregionen vom internationalen Luftverkehr abschneiden, als unverhältnismäßig. Auch die Lufthansa äußerte Unverständnis über die Wahl der Streikmittel. Auswirkungen auf den Nahverkehr Parallel zu den Flughafenstreiks kommt es auch im öffentlichen Nahverkehr zu Arbeitsniederlegungen. In Düsseldorf und Umgebung hat Verdi die Beschäftigten der Rheinbahn zu einem 48-stündigen Warnstreik aufgerufen, der am Montagmorgen

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Streik an deutschen Flughäfen: ADV fordert strengere Regeln

Der jüngste Streik der Gewerkschaft Verdi an elf deutschen Flughäfen hat erhebliche wirtschaftliche Folgen. Betroffen waren unter anderem die Flughäfen Frankfurt, München, Berlin und Düsseldorf. Durch Flugausfälle und Verspätungen wurden sowohl der Geschäftsreiseverkehr als auch die Lieferketten empfindlich gestört. Arbeitgeber und Wirtschaftsverbände kritisieren die Streiks als überzogen und fordern Maßnahmen zur Begrenzung solcher Arbeitskämpfe. Der Flughafenverband ADV sieht die wiederkehrenden Streiks als Bedrohung für die Stabilität der Luftverkehrsbranche. Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel forderte die Politik auf, Maßnahmen zum Schutz der Flughäfen als kritische Infrastruktur zu ergreifen. Konkret schlägt der Verband vor, Streiks erst nach einer gescheiterten Schlichtung zuzulassen und mit ausreichendem Vorlauf anzukündigen. Zudem solle ein Notdienstmodell eingeführt werden, um den Betrieb während eines Arbeitskampfes aufrechtzuerhalten. Zusätzlich setzt sich der ADV für längere Laufzeiten von Tarifverträgen ein, um die Streikhäufigkeit zu verringern. Diese Maßnahmen seien notwendig, um die Auswirkungen auf Reisende und die Wirtschaft zu begrenzen. Gewerkschaften hingegen betonen, dass Streiks ein essenzielles Mittel zur Durchsetzung von Arbeitnehmerinteressen seien. Die Debatte um eine Einschränkung des Streikrechts bleibt damit weiterhin kontrovers.

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