April 4, 2025

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April 4, 2025

SkyUp MT erhält IOSA-Zertifizierung für höchste Sicherheitsstandards

Die europäische Fluggesellschaft SkyUp MT Limited hat erfolgreich das IOSA-Audit der International Air Transport Association (IATA) abgeschlossen. Die Zertifizierung bestätigt die Einhaltung höchster Sicherheits- und Qualitätsstandards im Luftverkehr. Das Audit, das als international anerkannter Maßstab für das Sicherheitsmanagement gilt, basiert auf Best Practices der Branche sowie auf Vorgaben der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO), der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und der US-amerikanischen Luftfahrtbehörde (FAA). SkyUp MT Limited, die zur internationalen Marke SkyUp™ mit ukrainischen Wurzeln gehört, erhielt erst im Mai 2023 ihr europäisches Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) und führt seitdem Flüge für internationale Partner im ACMI-Segment (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) durch. Die Aufnahme in das IOSA-Register gilt als Nachweis für die Zuverlässigkeit der Fluggesellschaft sowohl für Passagiere als auch für Geschäftspartner. Dmytro Sieroukhov, Accountable Manager von SkyUp MT, betonte, dass diese Zertifizierung die Wettbewerbsfähigkeit der Airline stärken und neue strategische Partnerschaften ermöglichen werde. Die Muttergesellschaft SkyUp Airlines aus der Ukraine hatte bereits 2023 das IOSA-Audit erfolgreich absolviert. Um den Status im IOSA-Register aufrechtzuerhalten, müssen Fluggesellschaften alle zwei Jahre eine erneute Überprüfung durchlaufen. Die IOSA-Zertifizierung gilt als entscheidendes Kriterium für Airlines, die sich international als sichere und zuverlässige Anbieter positionieren wollen.

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Saudia nimmt Direktflüge von Dschidda nach Wien auf

Die saudi-arabische Fluggesellschaft Saudia hat eine neue saisonale Flugverbindung zwischen Dschidda und Wien aufgenommen. Seit dem 1. April 2025 wird die Strecke dreimal wöchentlich mit einem Airbus A320 bedient. Mit der Einführung dieser Verbindung erweitert die nationale Airline ihr internationales Streckennetz auf über 100 Ziele auf vier Kontinenten. Wien zählt zu den neuesten Destinationen, die insbesondere für Touristen und Geschäftsreisende aus Saudi-Arabien von Interesse sind. Der Erstflug mit der Nummer SV151 startete um 10:00 Uhr Ortszeit vom King Abdulaziz International Airport in Dschidda und erreichte den Flughafen Wien um 14:25 Uhr. Die Rückflüge in Richtung Saudi-Arabien erfolgen am selben Tag um 15:45 Uhr. Neben der Verbindung ab Dschidda plant Saudia, ab Juni 2025 auch Flüge von Riad nach Wien aufzunehmen. Die Route soll bis zum 6. September 2025 angeboten werden, wobei wöchentliche Abflüge jeweils dienstags, donnerstags und samstags erfolgen. Mit der Aufnahme der Wien-Strecke reagiert Saudia auf die steigende Nachfrage nach Direktverbindungen zwischen dem Nahen Osten und Mitteleuropa. Österreich verzeichnet seit Jahren ein wachsendes Interesse saudi-arabischer Touristen, insbesondere aufgrund der kulturellen Attraktionen und Einkaufsmöglichkeiten in Wien. Die saudische Airline setzt auf ein erweitertes Flugangebot, um die Verbindungen zwischen beiden Regionen weiter zu stärken und die internationale Reichweite auszubauen.

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Dortmund Airport verzeichnet Passagierzuwachs trotz bevorstehender Herausforderungen

Der Flughafen Dortmund hat im ersten Quartal 2025 einen Anstieg der Passagierzahlen verzeichnet. Insgesamt nutzten 676.987 Reisende den Ruhrgebietsflughafen, was einem Plus von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Auch die Anzahl der Starts und Landungen erhöhte sich um mehr als zehn Prozent auf 8163 Flugbewegungen. Trotz witterungsbedingter Ausfälle und eines eintägigen Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di erreichte der Airport im März mit fast 237.000 Fluggästen seinen bisher passagierstärksten Monat des Jahres. Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber bewertet die Entwicklung als positiv, weist jedoch auf bevorstehende Herausforderungen hin. Seit Beginn des Sommerflugplans hat Ryanair den Standort Dortmund verlassen, und Eurowings hat sein Angebot an Zielen reduziert. Dadurch könnte das Wachstum in den kommenden Monaten gebremst werden. Dennoch bleibt van Bebber optimistisch, dass neue Verbindungen sowie höhere Frequenzen von Wizz Air, Pegasus Airlines und Condor dazu beitragen, das Streckennetz attraktiv zu halten und das Passagierniveau zu stabilisieren. Die Luftverkehrsentwicklung am Dortmund Airport spiegelt den generellen Trend steigender Passagierzahlen an deutschen Regionalflughäfen wider. Die wachsende Nachfrage nach europäischen Direktverbindungen und der zunehmende Tourismusverkehr sind entscheidende Faktoren für diese Entwicklung. Wie sich der Wegfall von Ryanair und die reduzierte Präsenz von Eurowings langfristig auf den Flughafen auswirken werden, bleibt abzuwarten. Die Flughafenbetreiber setzen darauf, verlorenes Volumen durch neue Kooperationen mit anderen Airlines zeitnah auszugleichen.

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Tansania: Precision Air auf Erholungskurs

Precision Air, eine führende Regionalfluggesellschaft Tansanias, zeigt Anzeichen einer finanziellen Erholung nach den erheblichen Herausforderungen der vergangenen Jahre. Durch gezielte Maßnahmen in den Bereichen Betriebsoptimierung, Flottenmanagement und Markterweiterung strebt das Unternehmen eine nachhaltige Stabilisierung an. Im Jahr 2023 verzeichnete Precision Air einen Betriebsverlust von 2,9 Milliarden Tansania-Schilling (ca. 1,1 Millionen US-Dollar), was eine deutliche Reduktion gegenüber dem Verlust von 28,9 Milliarden Schilling im Jahr 2020 darstellt. Diese positive Entwicklung wird auf Verbesserungen in der betrieblichen Effizienz, Kostenoptimierung und einem verstärkten Fokus auf den Kundenservice zurückgeführt. Die Passagierzahlen stiegen von 470.624 im Jahr 2018 auf 481.981 im Jahr 2023, wobei die Auslastung von 53 % auf 65 % zunahm. Der Umsatz wuchs im gleichen Zeitraum um 38 % von 97,9 Milliarden auf 134,7 Milliarden Schilling. Flottenstrategie und technologische Investitionen Die aktuelle Flotte von Precision Air umfasst fünf ATR 72-500, drei ATR 42-500 und eine ATR 42-600. Das Unternehmen plant, die Flottennutzung zu maximieren und in Zukunft Jets für spezifische Routen einzuführen, um die betriebliche Effizienz weiter zu steigern. Zudem wird in technologische Lösungen investiert, um Prozesse zu optimieren und die Produktivität zu erhöhen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Expansion in unterversorgte Märkte, wie die kürzlich eingeführte Route nach Iringa zeigt. Diese Strategie zielt darauf ab, die Marktpräsenz zu erhöhen und neue Einnahmequellen zu erschließen. Die Unterstützung durch staatliche Infrastrukturprojekte spielt dabei eine entscheidende Rolle. Herausforderungen und Zukunftsausblick Trotz der positiven Entwicklungen bleibt die finanzielle Situation von Precision Air angespannt. Im Jahr 2023 wurde ein Nettoverlust von 57,38 Milliarden Schilling (ca.

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Zwischenbericht zum Flugzeugabsturz in Litauen veröffentlicht

Mehr als vier Monate nach dem Absturz eines aus Deutschland kommenden Frachtflugzeugs in Litauen haben die dortigen Behörden einen 30-seitigen Zwischenbericht veröffentlicht. Dem Bericht zufolge gibt es keine Hinweise auf Sabotage oder terroristische Einwirkungen. Dies erklärte Justizminister Rimantas Mockus auf einer Pressekonferenz in Vilnius. Die Untersuchungen dauern jedoch an, mit dem Ziel, so bald wie möglich einen Abschlussbericht vorzulegen. Die Maschine des spanischen Unternehmens Swiftair war am 25. November 2024 auf dem Weg von Leipzig nach Vilnius, als sie kurz vor der Landung in ein Wohngebiet nahe des Flughafens stürzte. Ein Crewmitglied kam dabei ums Leben, drei weitere – ein Spanier, ein Deutscher und ein Litauer – überlebten verletzt. Laut litauischen Behörden handelt es sich um eines der schwersten Flugzeugunglücke in der Geschichte des Landes seit der Unabhängigkeit 1990. Der Bericht der litauischen Ermittler stützt sich auf erste Untersuchungen der Sicherheitsbehörden und bestätigt weitgehend die Einschätzungen der litauischen Generalstaatsanwaltschaft. Als wahrscheinlichste Absturzursache wird menschliches Versagen vermutet. Offenbar wurde das Hydrauliksystem, das für das Ausfahren der Landeklappen zuständig ist, deaktiviert, was zu Kontrollverlust und Absturz führte. Die Ermittlungen sollen nun klären, wie es zu dieser folgenschweren Entscheidung im Cockpit kommen konnte.

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Embraer intensiviert internationale Kooperationen mit Türkei und Polen

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer intensiviert seine internationalen Kooperationsbemühungen, um seine Produktionskapazitäten zu erweitern und neue Märkte zu erschließen. Jüngste Vereinbarungen mit Turkish Aerospace Industries (TUSAŞ) und polnischen Partnern unterstreichen diesen strategischen Kurs. Am 1. April 2025 unterzeichneten Embraer und Turkish Aerospace Industries (TUSAŞ) während der LAAD Defence & Security Messe in Rio de Janeiro ein Memorandum of Understanding (MoU). Dieses Abkommen zielt darauf ab, Möglichkeiten einer umfassenden industriellen Partnerschaft zu erkunden, insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung. Ein zentraler Aspekt der Zusammenarbeit könnte die Errichtung einer Endmontagelinie für Embraers E2-Jet-Familie in der Türkei sein. Francisco Gomes Neto, Präsident und CEO von Embraer, betonte die Bedeutung dieser Partnerschaft: „Embraer ist begeistert von diesen bedeutenden Möglichkeiten mit Turkish Aerospace. Deren Expertise in der Luftfahrtproduktion und -montage passt perfekt zu unseren strategischen Zielen.“ Mehmet Demiroğlu, CEO von Turkish Aerospace, unterstrich die Relevanz der Kooperation für die türkische Verteidigungs- und Luftfahrtindustrie: „Dieses Memorandum markiert einen bedeutenden Meilenstein für die türkische Verteidigungs- und Luftfahrtindustrie. Durch unsere Zusammenarbeit mit Embraer streben wir an, unsere technologischen Fähigkeiten weiter zu verbessern und die Zukunft der Luftfahrt zu gestalten.“ Ausbau der Kooperation mit Polen Parallel dazu intensiviert Embraer seine Beziehungen zu Polen. Im März 2025 besuchte CEO Francisco Gomes Neto Warschau, um potenzielle Partnerschaften im Bereich Flugzeugproduktion und -wartung zu sondieren. Ein zentrales Anliegen ist die Einrichtung einer Endmontagelinie für das militärische Transportflugzeug KC-390 Millennium in Polen. Dieses Vorhaben könnte einen wirtschaftlichen Wert von etwa einer Milliarde US-Dollar generieren und rund 600 lokale Arbeitsplätze schaffen. Darüber hinaus erwägt Embraer

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Debatte um Nachtflugverbot am BER: Ryanair fordert Lockerungen

Die Diskussion um das Nachtflugverbot am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) nimmt erneut Fahrt auf. Eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die im Auftrag des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) erstellt wurde, kommt zu dem Schluss, dass das strikte Nachtflugverbot die Wettbewerbsfähigkeit des Berliner Flughafens einschränkt. Die Untersuchung hebt hervor, dass Kapazitätsbeschränkungen den Standort Berlin im internationalen Vergleich schwächen und Fluggesellschaften dazu veranlassen, ihre Maschinen bevorzugt an flexibleren Flughäfen außerhalb Deutschlands zu stationieren. Ryanair sieht sich durch die Ergebnisse der Studie bestätigt und fordert eine Lockerung der nächtlichen Betriebsbeschränkungen. Laut der irischen Fluggesellschaft führen die geltenden Regelungen zu wirtschaftlichen Nachteilen, da Umleitungen und Einschränkungen hohe Zusatzkosten verursachen. Die Fluglinie argumentiert, dass eine moderate Anpassung des Nachtflugverbots, insbesondere für unvorhersehbare Ereignisse wie wetterbedingte Verspätungen, notwendig sei, um einen reibungsloseren Flugbetrieb zu gewährleisten. Unterstützung erhält Ryanair von der Berliner Luftfahrtinitiative, einem Bündnis aus Handelskammern, Branchenvertretern und Flughafenbetreibern. Die Initiative fordert eine Anpassung der bestehenden Vorschriften, um Berlin als internationalen Luftverkehrsstandort wettbewerbsfähiger zu machen. Die Debatte fällt in eine Zeit wirtschaftlicher Herausforderungen, in der Branchenexperten und Unternehmen verstärkt auf Deregulierung drängen. Kritiker der geforderten Lockerungen weisen jedoch darauf hin, dass das Nachtflugverbot auch dem Schutz der Anwohner dient und aus Lärmschutzgründen politisch beschlossen wurde. Ob es zu einer Änderung der Vorschriften kommt, bleibt abzuwarten. Ryanair jedenfalls fordert vom Leiter der Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB), Carsten Diekmann, eine zügige Reaktion und eine Anpassung der bestehenden Regelungen.

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USA genehmigen milliardenschweren Verkauf von F-16-Kampfjets an die Philippinen

Die Vereinigten Staaten haben dem Verkauf von 20 hochmodernen F-16-Kampfjets an die Philippinen im Wert von 5,58 Milliarden US-Dollar zugestimmt. Diese Entscheidung folgt auf den Besuch des US-Verteidigungsministers Pete Hegseth in der Region, bei dem er unter anderem mit dem philippinischen Präsidenten Ferdinand Marcos Jr. sowie Verteidigungsminister Gilberto Teodoro Jr. zusammentraf. Die geplante Aufrüstung der philippinischen Luftwaffe ist ein weiteres Zeichen der vertieften sicherheitspolitischen Zusammenarbeit zwischen Washington und Manila. China hingegen sieht die Waffenlieferung kritisch und warnt vor einer Eskalation der Spannungen im Indopazifik. Die US-Behörde für Verteidigungssicherheitskooperation (Defense Security Cooperation Agency, DSCA) gab bekannt, dass die philippinische Regierung offiziell 16 F-16C Block 70/72 sowie vier F-16D Block 70/72 Kampfjets beantragt hat. Neben den Flugzeugen umfasst der Deal auch zugehörige Triebwerke und technische Ausrüstung. Das US-Außenministerium betonte, dass der Verkauf nicht nur den Verteidigungsfähigkeiten der Philippinen stärke, sondern auch die strategische Partnerschaft zwischen beiden Ländern fördere. „Der vorgeschlagene Verkauf wird die Außenpolitik und nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten unterstützen, indem er die Sicherheitslage eines strategischen Partners verbessert, der weiterhin eine wichtige Kraft für politische Stabilität, Frieden und wirtschaftlichen Fortschritt in Südostasien ist“, hieß es in einer Erklärung des US-Außenministeriums. Die Philippinen gelten als einer der wichtigsten Verbündeten der USA in Asien und befinden sich geopolitisch in einer Schlüsselposition im Indopazifik. Die Lieferung moderner Kampfjets soll die Verteidigungsfähigkeit des Inselstaates verbessern, insbesondere in Hinblick auf wachsende Spannungen im Südchinesischen Meer, wo es immer wieder zu Konflikten mit China über maritime Gebietsansprüche kommt. Hintergrund: Steigende Spannungen im Westphilippinischen Meer Die territorialen Auseinandersetzungen

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Kroatien verstärkt internationale Flugverbindungen für den Sommer 2025

Kroatien erwartet im Sommer 2025 eine deutliche Ausweitung seines internationalen Flugangebots. Laut der Kroatischen Zentrale für Tourismus wird das Land mit 122 ausländischen Städten verbunden sein. Der Sommerflugplan, der von Ende März bis Ende Oktober gilt, sieht rund 485 nationale und internationale Flüge vor. Damit soll die Zahl der Flugbewegungen im Vergleich zum Vorjahr um etwa zwei Prozent steigen. Besonders stark vertreten sind Verbindungen nach London, Frankfurt, München und Wien. Die kroatische Regierung und die Tourismusbehörde setzen gezielt auf eine bessere Luftverkehrsanbindung, insbesondere für die südlichen Regionen des Landes, die auf den internationalen Tourismus angewiesen sind. Ein strategisches Ziel ist es, den Tourismus außerhalb der Hochsaison zu stärken. Dafür stehen über drei Millionen Euro zur Verfügung, um neue Verbindungen zu fördern und bestehende Routen auszubauen. Rund 40 neue Flugverbindungen sollen eingeführt werden, darunter auch Langstreckenflüge in die USA, nach Kanada, Korea, Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate. Besonders hohe Passagierzahlen werden an den Flughäfen von Zagreb, Split und Dubrovnik erwartet. Die meisten Flüge nach Kroatien starten von deutschen, britischen, französischen, italienischen und polnischen Flughäfen. Zu den Flughäfen mit der höchsten Frequenz auf Kroatien-Strecken zählen München, Frankfurt, Wien, Amsterdam und London-Gatwick. Mit insgesamt 54 Fluggesellschaften, die Kroatien im Sommer 2025 anfliegen, wird das Angebot diversifiziert. Ryanair plant, über 60 europäische Städte mit kroatischen Flughäfen zu verbinden, während Croatia Airlines mehr als 30 Ziele bedienen wird. Auch EasyJet, Eurowings und Lufthansa gehören zu den größten Anbietern. Die kroatischen Behörden gehen davon aus, dass diese Entwicklung den Tourismus weiter ankurbeln und für

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Streit um Fluggastrechte: Airlines for Europe kritisiert Entschädigungsregelungen

Die Diskussion um die Rechte von Flugpassagieren hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Beim jüngsten Gipfeltreffen von Airlines for Europe (A4E), einer Interessenvertretung europäischer Fluggesellschaften, äußerten sich mehrere hochrangige Vertreter kritisch zu den bestehenden Fluggastrechten innerhalb der Europäischen Union. Im Zentrum der Debatte steht die EU-Verordnung 261/2004, die Passagieren unter bestimmten Umständen Entschädigungen für Verspätungen und Annullierungen zuspricht. Verbraucherschutzorganisationen sehen die Forderungen der Airlines als Versuch, bestehende Schutzmechanismen zu untergraben, während Fluggesellschaften ihrerseits betonen, dass die Regelungen in ihrer aktuellen Form finanziell belastend seien und ausgenutzt würden. Heftige Kritik seitens der Airlines Besonders deutlich wurden die Vorstandsvorsitzenden von Air France-KLM und Ryanair. Benjamin Smith, CEO von Air France-KLM, bemängelte, dass es derzeit möglich sei, ein Flugticket für 100 Euro zu erwerben und im Falle einer Verspätung eine Entschädigung in Höhe von mehreren Hundert Euro zu erhalten. Michael O’Leary, CEO von Ryanair, ging noch weiter und bezeichnete die bestehende Regelung als „verdammten Betrug“. Er argumentierte, dass das System in erster Linie Anwaltskanzleien begünstige, die auf Schadensersatzforderungen spezialisiert seien. Solche Aussagen sorgten für Empörung bei Verbraucherschützern. Die Association of Passenger Rights Advocates (APRA) warf den Airline-Chefs vor, die Interessen der Passagiere zu ignorieren. Laut APRA seien Verspätungen und Annullierungen weit mehr als nur Unannehmlichkeiten – sie könnten erhebliche Konsequenzen für die Betroffenen haben, etwa verpasste Geschäftstermine, entgangene Familienfeiern oder erhebliche psychische Belastungen. EU-Verordnung 261/2004: Ein fairer Kompromiss? Die aktuelle europäische Gesetzgebung regelt, dass Fluggesellschaften unter bestimmten Umständen Entschädigungen zahlen müssen, wenn Flüge verspätet sind oder annulliert werden. Gleichzeitig schützt die Verordnung die Airlines

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