Juni 16, 2025

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Juni 16, 2025

Riyadh Air setzt auf Airbus A350-1000: Großauftrag auf der Paris Air Show unterzeichnet

Riyadh Air, die neue Fluggesellschaft Saudi-Arabiens, hat auf der Paris Air Show einen strategischen Festauftrag für 25 Flugzeuge des Typs Airbus A350-1000 bekanntgegeben. Die Vereinbarung, die potenziell auf bis zu 50 Maschinen dieses Typs ausgeweitet werden könnte, wurde im Rahmen einer feierlichen Zeremonie unterzeichnet. Anwesend waren hochrangige Vertreter wie S.E. Yasir Al-Rumayyan, der Gouverneur des saudi-arabischen Public Investment Fund (PIF), Christian Scherer, CEO Commercial Aircraft bei Airbus, und Tony Douglas, CEO von Riyadh Air. Dieser Großauftrag, der Riyadh Air zum ersten Betreiber der A350-1000 in Saudi-Arabien macht, ist ein zentraler Baustein für die ambitionierte „Vision 2030“ des Königreichs, die darauf abzielt, bis zum Ende des Jahrzehnts jährlich 300 Millionen Flugpassagiere zu erreichen und das Land als globales Luftfahrt- und Tourismusdrehkreuz zu positionieren. Riyadh Air: Eine neue Premium-Fluggesellschaft mit globalen Ambitionen Riyadh Air wurde als neue nationale Fluggesellschaft Saudi-Arabiens gegründet, mit dem klaren Ziel, eine Premium-Fluggesellschaft von Weltformat zu etablieren. Das Unternehmen ist vollständig im Besitz des Public Investment Fund (PIF) des Königreichs, einem der größten Staatsfonds der Welt, was die strategische Bedeutung und die finanzielle Rückendeckung der Fluggesellschaft unterstreicht. Riyadh Air soll eine Schlüsselrolle bei der Erreichung der „Vision 2030“ spielen, einem umfassenden Plan zur Diversifizierung der saudi-arabischen Wirtschaft und zur Reduzierung der Abhängigkeit vom Erdöl. Im Rahmen dieser Vision soll Saudi-Arabien zu einem globalen Drehkreuz für Tourismus, Logistik und Luftfahrt entwickelt werden. Die Entscheidung, eine neue Fluggesellschaft zu gründen, anstatt sich ausschließlich auf die bestehende nationale Fluggesellschaft Saudia zu verlassen, zeigt das Ausmaß der Ambitionen. Riyadh Air soll ein

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Generalstreik in Belgien führt zu Flugausfällen am Flughafen Brüssel

Aufgrund eines für Mittwoch, den 25. Juni 2025, geplanten Generalstreiks, an dem auch die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstleisters des Flughafens Brüssel teilnehmen, erwartet der Flughafen erhebliche Störungen des Flugbetriebs. Dies hat zu der Entscheidung geführt, alle am 25. Juni geplanten abfliegenden Passagierflüge zu streichen. Die Sicherheit der Passagiere und des Personals habe oberste Priorität, teilte der Flughafen mit. Passagiere, die für den 25. Juni einen Abflug vom Flughafen Brüssel geplant hatten, werden direkt von ihren jeweiligen Fluggesellschaften kontaktiert. Den Betroffenen werden Optionen wie Umbuchungen, Rückerstattungen oder andere Unterstützungsleistungen angeboten. Während ankommende Flüge in einigen Fällen möglicherweise noch stattfinden, ist es denkbar, daß auch diese aufgrund der umfassenderen betrieblichen Auswirkungen des Streiks annulliert oder verschoben werden. Der Flughafen rät dringend allen Passagieren, sich vor der Anreise direkt bei ihrer Fluggesellschaft zu informieren oder den Flugstatus auf der Webseite oder in der App des Flughafens Brüssel zu überprüfen, da Annullierungen erst nach offizieller Registrierung durch die Fluggesellschaft online erscheinen. Zusätzlich zu den Flugausfällen werden am Streiktag auch erhebliche Beeinträchtigungen im öffentlichen Personennahverkehr erwartet. Reisende, die den Flughafen mit dem Zug oder Bus erreichen möchten, sollten sich darauf einstellen, daß die Dienste von NMBS/SNCB und De Lijn reduziert oder ganz eingestellt werden können. Es wird empfohlen, die offiziellen Webseiten der jeweiligen Verkehrsbetriebe für die aktuellsten Reiseinformationen zu konsultieren, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Dieser Streik ist Teil einer breiteren Arbeitsniederlegung in Belgien, die verschiedene Sektoren betreffen wird.

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Flughafen Zürich erreicht ambitioniertes Ziel bei ÖV-Anteil früher als erwartet

Der Flughafen Zürich hat im Jahre 2024 einen bedeutenden Erfolg erzielt: 46 Prozent aller Passagiere, Mitarbeitenden und Besucher nutzten öffentliche Verkehrsmittel für ihre An- und Abreise zum Flughafen. Dies ist der höchste Anteil seit Beginn der Erhebungen und markiert das erstmalige Erreichen des im Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) für das Jahr 2030 festgelegten Ziels. Die jüngste Modalsplit-Erhebung, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurde, zeigt eine kontinuierliche Steigerung des Anteils des öffentlichen Verkehrs (ÖV) gegenüber früheren Messungen. Dieser Erfolg unterstreicht die Rolle des Flughafens Zürich als zentrale Verkehrsdrehscheibe und spiegelt ein verändertes Mobilitätsverhalten wider, obwohl weiterhin Herausforderungen bei der Anreise zu Randzeiten bestehen. Ein Ziel vor der Zeit erreicht: Die Bedeutung des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) Der Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) ist ein wichtiges Planungsinstrument des Bundes in der Schweiz, das die langfristige Entwicklung der Luftfahrtinfrastruktur regelt. Für den Flughafen Zürich wurde im Rahmen des SIL eine spezifische Vorgabe festgelegt: Bis zum Jahre 2030 sollten mindestens 46 Prozent aller Personen, die den Flughafen nutzen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Dieses ambitionierte Ziel, das die Bedeutung einer integrierten Verkehrsplanung hervorhebt, wurde nun bereits im Jahre 2024 erreicht. Der gemessene ÖV-Anteil von 46 Prozent bezieht sich dabei auf den bimodalen Modalsplit, der den Velo- und Fußgängerverkehr nicht berücksichtigt und somit die Nutzung von motorisierten Verkehrsmitteln – Auto versus ÖV – in den Fokus rückt. Die Tatsache, daß dieses Ziel sechs Jahre früher als geplant erreicht wurde, ist ein deutliches Zeichen für die Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen und die Attraktivität des öffentlichen

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Gericht: Ryanair-Piloten siegen gegen „Blacklisting“ nach Streik

Das höchste Gericht Großbritanniens hat entschieden: Ryanair durfte Piloten, die sich an Streiks beteiligten, nicht durch den Entzug von Reisevorteilen bestrafen. Diese Entscheidung des Supreme Court beendet einen jahrelangen Rechtsstreit zwischen der britischen Pilotengewerkschaft BALPA und der Fluggesellschaft. Der Fall beleuchtet die Grenzen der Maßnahmen, die Unternehmen gegen streikende Mitarbeiter ergreifen dürfen, und stärkt das Streikrecht. Der Konflikt entzündete sich im Sommer 2019, als Ryanair-Piloten gegen lange Arbeitszeiten, geringe Lohnsteigerungen und verschlechterte Arbeitsbedingungen streikten. Ryanair reagierte darauf, indem es den streikenden Piloten nach und nach die Reisevorteile entzog – eine Maßnahme, die von der Gewerkschaft als „Blacklisting“ verstanden wurde. BALPA klagte daraufhin und argumentierte, die Bestrafung sei nicht nur kleinlich, sondern illegal. Im Januar 2025 gab das Berufungsgericht BALPA Recht und erklärte, Ryanairs Vorgehen verstoße gegen die sogenannten Blacklisting Regulations. Damit wurde das Streikrecht als geschützt bestätigt. Ryanair legte gegen diese Entscheidung Berufung beim Supreme Court ein, der höchsten gerichtlichen Instanz des Landes. Diese Woche jedoch lehnte der Supreme Court den Antrag auf Berufung ab. Für Piloten wie Laura Singh, die sich am Streik beteiligt hatte, bedeutet dies eine späte, aber deutliche Bestätigung. Zohra Francis, die Rechtsdirektorin von BALPA, bezeichnete das Urteil als „einen Sieg, der niemals notwendig gewesen wäre“. Die Anwälte von Farrer & Co., die BALPA vertraten, sehen darin eine Bestätigung, daß das Gesetz auf Seiten der Arbeitnehmer stehe. Die Entscheidung sende ein klares Signal an Unternehmen und Mitarbeiter gleichermaßen und stärke die Rechte von Arbeitnehmern, die für bessere Bedingungen eintreten.

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Kopenhagener Flughafen verzeichnet starkes Passagierwachstum im Mai 2025

Der Flughafen Kopenhagen begrüßte im Mai 2025 fast 2,9 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Besonders hervorzuheben ist der Zuwachs bei den Umsteigepassagieren, deren Zahl um 23 Prozent stieg und nun 22,5 Prozent des gesamten Passagieraufkommens ausmacht. Dies unterstreicht die Position des Flughafens als wichtiges Drehkreuz in Nordeuropa. Dieses Wachstum wird maßgeblich durch die Entscheidung von SAS gefördert, ihre Langstreckenoperationen am Flughafen Kopenhagen zu konzentrieren. Rund 90 Prozent der Umsteigepassagiere reisen mit SAS und verbinden oft Ziele in Norwegen, Schweden, Deutschland oder den Vereinigten Staaten. Das Vereinigte Königreich bleibt mit 240.000 Passagieren, die im Mai zwischen Kopenhagen und neun britischen Flughäfen reisten, das beliebteste Reiseziel. Auch der Verkehr in die Vereinigten Staaten verzeichnete einen deutlichen Anstieg. Rund 120.000 Passagiere reisten im Mai zwischen Kopenhagen und den USA, ein Plus von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zwei neue Direktrouten, nach Seattle (mit SAS) und Minneapolis (mit Delta), erhöhten die Gesamtzahl der direkten US-Verbindungen auf 13. Mit dem bevorstehenden Sommerhöhepunkt werden zwischen Juni und August bis zu 9,5 Millionen Reisende erwartet. Etwa ein Drittel der Passagiere sind Dänen, der Rest setzt sich hauptsächlich aus Schweden, Briten, Amerikanern, Norwegern und Deutschen zusammen, was die internationale Anziehungskraft des Flughafens weiter unterstreicht.

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Autodiebstähle in Europa: Neue Analyse zeigt Frankreich als Spitzenreiter

Während die Reisesaison 2025 in vollem Gange ist und Millionen von Menschen ihren wohlverdienten Urlaub antreten, rückt ein Thema verstärkt in den Fokus der Sicherheitsbedenken: Autodiebstähle in Europa. Eine umfassende Analyse der Fahranfängerversicherung Zego hat nun die europäischen Länder mit den höchsten Autodiebstahlraten ermittelt und liefert wertvolle Einblicke für Autobesitzer und Reisende, die beabsichtigen, mit dem eigenen Wagen zu verreisen oder ein Auto im Ausland zu mieten. Die Ergebnisse zeigen, daß Frankreich die unrühmliche Spitze der Rangliste anführt, gefolgt von Griechenland und Italien. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen für Reisende, um ihr Eigentum im Urlaub zu schützen. Die Methodik der Untersuchung: Ein Blick auf die Datenlage Die Experten der Fahranfängerversicherung Zego haben für ihre Untersuchung jahrelange Daten zu Autodiebstählen analysiert. Die Studie basiert auf Jahresdurchschnitten von 2015 bis 2022 und berücksichtigt die durchschnittliche jährliche Autodiebstahlrate pro 100.000 Einwohner, um eine vergleichbare Basis über Länder unterschiedlicher Größe hinweg zu schaffen. Zudem wurde die durchschnittliche Anzahl der Autodiebstähle pro Tag für jedes Land ermittelt. Insgesamt wurden Daten aus 32 europäischen Ländern in die Analyse einbezogen, um ein umfassendes Bild der Lage zu zeichnen. Diese detaillierte Datenbasis ermöglicht es, klare Trends und Risikoprofile für verschiedene Reisedestinationen innerhalb Europas zu identifizieren. Solche Studien sind von großer Bedeutung, um sowohl Versicherungsunternehmen als auch Reisende über potenzielle Risiken aufzuklären und präventive Maßnahmen zu fördern. Die Daten von 2015 bis 2022 bieten einen stabilen Durchschnitt, der kurzfristige Schwankungen ausgleicht und eine verläßliche Einschätzung der Langzeitentwicklung ermöglicht. Die Top 10 der Autodiebstahlhotspots in Europa Die Analyse

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Zürich: Passagieraufkommen stagniert im Mai 2025

Der Flughafen Zürich verzeichnete im Mai 2025 ein Passagieraufkommen von 2.775.275 Reisenden. Dies entspricht einem leichten Zuwachs von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Obwohl die Zahl der Fluggäste nahezu konstant blieb, stieg die Anzahl der Flugbewegungen, also Starts und Landungen, um 1 Prozent auf 24.092. Die Anzahl der Lokalpassagiere lag im Mai 2025 bei 2.002.850. Der Anteil der Umsteigepassagiere betrug 28 Prozent, was 767.514 Reisenden entspricht. Auffällig ist, daß die durchschnittliche Passagierzahl pro Flug mit 130 Fluggästen um 2 Prozent unter dem Vorjahreswert lag. Gleichzeitig sank die Sitzplatzauslastung im Berichtsmonat im Vergleich zum Mai des Vorjahres um 2 Prozentpunkte auf 77 Prozent. Dies deutet darauf hin, daß die Airlines zwar mehr Flüge anbieten, diese jedoch nicht voll ausgelastet sind oder daß kleinere Flugzeuge eingesetzt werden. Im Bereich der Frachtabwicklung wurde im Mai am Flughafen Zürich ein Volumen von 36.935 Tonnen verzeichnet. Dies stellt eine Abnahme von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat dar. Die Entwicklung im Mai 2025 zeigt somit ein gemischtes Bild für den Flughafen Zürich: Während das Passagieraufkommen stabil bleibt und die Flugbewegungen leicht zunehmen, sind die Auslastung der Flüge und das Frachtvolumen rückläufig. Die Luftverkehrsbranche sieht sich weiterhin mit Herausforderungen wie dem Ausgleich von Kapazitäten und Nachfrage konfrontiert.

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Play Airlines plant Etablierung einer nationalen Fluggesellschaft für Kosovo

Die isländische Billigfluggesellschaft Play prüft Pläne zur Gründung einer virtuellen nationalen Fluggesellschaft für Kosovo. Gemäß einer Investorenpräsentation der neuen Übernahmegruppe von Play führt das Unternehmen fortgeschrittene Gespräche mit erfahrenen Luftfahrtbetreibern, um einen virtuellen Flugbetrieb in Kosovo zu starten. Das Vorhaben erfolgt in Zusammenarbeit mit den drei größten Reisebüros von Pristina, die zusammen einen Marktanteil von 54 Prozent am Flughafen Pristina kontrollieren. Dieses Bündnis soll dem neuen Unternehmen sofortigen Zugang und Einfluß auf den Freizeit- und Diaspora-Verkehr aus Kosovo ermöglichen. Das in Kosovo angesiedelte Projekt ist Teil einer umfassenderen Restrukturierungsstrategie, die von Plays Vorstandsvorsitzendem Einar Ernir Olafsson und dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Elías Skuli Skulason angeführt wird. Diese Strategie sieht eine Verlagerung hin zum ACMI-Leasing (Aircraft, Crew, Maintenance, and Insurance) und den Einsatz von Flugzeugen unter Plays kürzlich erworbenem maltesischen Luftverkehrsbetreiberzeugnis vor. Play plant, seine isländische Lizenz zurückzugeben und seine Flotte auf Leasingoperationen sowie ausgewählte Streckendienste, einschließlich Flügen von und nach Island, zu konzentrieren. Im Zuge dieser Neuausrichtung gab Play bekannt, daß es ab Oktober 2025 alle Flüge in die Vereinigten Staaten einstellen wird. Kosovo ist für Play zu einem neuen strategischen Wachstumsfeld abseits des Heimatmarktes geworden. Im vergangenen Jahr entwickelte sich der Kapazitätsanbieter GP Aviation mit über 900.000 Passagieren zur meistfrequentierten Fluggesellschaft in Pristina und überholte damit Wizz Air. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war der Zugang zu stark nachgefragten Routen in die Schweiz. Chair Airlines und easyJet folgten auf den Plätzen zwei und drei mit 540.000 beziehungsweise 505.000 Reisenden. Wizz Air, die 2023 noch die Spitzenposition innehatte, fiel auf den vierten Platz

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Autoreise bleibt Favorit der Österreicher: ARBÖ warnt vor Fallstricken im Auslandsverkehr

Das Automobil behauptet seine Spitzenposition als das bevorzugte Reisemittel der Österreicherinnen und Österreicher für die wohlverdiente Urlaubszeit. Eine aktuelle Online-Umfrage des Automobil-, Motor- und Radfahrerbundes Österreichs (ARBÖ) unter 200 Teilnehmern bestätigt diesen Trend: Rund 45 Prozent der Befragten planen, ihren Sommerurlaub mit dem eigenen Wagen anzutreten. Dabei zieht es die meisten Reisenden in beliebte europäische Destinationen, wobei die direkten Nachbarländer Deutschland, Italien und Kroatien erneut die Liste der meistbesuchten Reiseländer anführen. Ob ein Städtetrip, Badevergnügen oder Kulturgenuß – die Nähe, Vielfalt und gute Erreichbarkeit machen diese Ziele zur ersten Wahl. Doch der ARBÖ mahnt zur Vorsicht: Viele in Österreich gängige Regelungen verlieren im Ausland ihre Gültigkeit, was zu unerwarteten Geldstrafen führen kann, wie Johann Kopinits, der Leiter der ARBÖ-Rechtsabteilung, betont. Beliebte Reiseziele und die Tücken ausländischer Verkehrsgesetze Die Präferenz für das Auto als Reisemittel ist in Österreich tief verwurzelt. Es bietet Unabhängigkeit, Flexibilität und die Möglichkeit, individuelle Reiserouten zu gestalten. Besonders attraktiv sind dabei die nahegelegenen Länder, die eine breite Palette an Urlaubsangeboten bereithalten. Deutschland lockt mit seinen Städten wie München, aber auch mit den Küsten an Nord- und Ostsee oder den Bergregionen im Süden. Italien verspricht Sonne an der Adria, kulturelle Höhepunkte in der Toskana oder historische Städte wie Rom. Kroatien, mit seiner malerischen Küste und den Inseln, bleibt ein Magnet für Badegäste und Wassersportler. Diese Länder sind traditionell beliebte Ziele für österreichische Urlauber und profitieren von der guten Erreichbarkeit mit dem eigenen Fahrzeug. Allerdings birgt das Reisen ins Ausland mit dem eigenen PKW auch Fallstricke, die vielen österreichischen

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Sommersaison 2025 in den Alpen: Südtirol führt bei Preisen, Bayern bei Auslastung, Tirol stabil

Die Tourismusbranche im Alpenraum blickt mit Spannung auf die Sommersaison 2025. Erste Prognosen, erstellt von Thomas Steiner, Managing Partner des renommierten Beratungsunternehmens Kohl > Partner, in Zusammenarbeit mit RateBoard, einem Spezialisten für Revenue Management-Systeme, zeichnen ein überwiegend positives Bild. Die Analyse von Daten aus 450 Hotelbetrieben in Bayern, Südtirol und Tirol deutet auf eine stabile bis positive Entwicklung hin. Während Südtirol sowohl bei der Nachfrage als auch bei den Preissteigerungen die Führung übernimmt, verzeichnet Bayern das stärkste Wachstum in der Auslastung. Tirol zeigt sich stabil und weist weiterhin Potenzial für Zuwächse auf. Insgesamt läßt sich festhalten, daß die Buchungszahlen und Preistrends für den Sommer 2025 eine robuste Nachfrage und eine solide Preissetzung erwarten lassen, wenngleich die Kurzfristigkeit der Buchungen weiterhin eine Herausforderung bleibt. Methodik der Prognose: Ein tiefgehender Faktencheck Die Grundlage für die vorliegenden Prognosen bildet ein umfassender „Fakten-Check zur Sommersaison 2025“, der von Thomas Steiner, Managing Partner bei Kohl > Partner, in Kooperation mit RateBoard durchgeführt wurde. Kohl > Partner ist ein etabliertes Beratungsunternehmen im Tourismussektor, das sich auf strategische Entwicklung, Management und Marketing spezialisiert hat. RateBoard ist ein anerkannter Anbieter von Revenue Management-Systemen, die Hoteliers dabei unterstützen, Preise und Kapazitäten optimal zu steuern, um den Umsatz zu maximieren. Die Expertise beider Unternehmen gewährleistet eine fundierte Datenanalyse. Die Analyse basiert auf einem breiten Datensatz von 450 Hotelbetrieben, die im gesamten Alpenraum angesiedelt sind. Diese breite Stichprobe ist entscheidend, um repräsentative Ergebnisse zu erzielen und Trends über verschiedene Kategorien von Beherbergungsbetrieben hinweg zu identifizieren. Durch die Nutzung von Daten aus

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