September 4, 2025

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September 4, 2025

Österreichische Genusswochen im Berliner KaDeWe gestartet

Im renommierten Berliner Kaufhaus des Westens (KaDeWe) präsentieren vom 1. bis 27. September 24 österreichische Lebensmittel- und Getränkeproduzenten ihre Spezialitäten. Die Initiative der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) soll die Positionierung der heimischen Kulinarik stärken. Die Veranstaltung findet in der berühmten Feinkostabteilung im sechsten Stockwerk statt. Vertreter der WKÖ betonten bei der Eröffnung, daß Deutschland der wichtigste Exportmarkt für österreichische Lebensmittel sei, auf den 37 Prozent der Ausfuhren entfielen. Die starke Nachfrage nach heimischen Spezialitäten unterstreiche die Bedeutung von Herkunft und Qualität auf dem Markt. Als Teil der Aktion werden Besuchern auch Weinproben und österreichische Gerichte in den Restaurants angeboten. Ein Ziel der Initiative sei, die Präsenz österreichischer Produkte langfristig im deutschen Handel zu sichern. Die Veranstaltung verbindet Wirtschaft und Tourismus. Nach Aussage von Vertretern der WKÖ soll die Aktion auch einen Impuls für den heimischen Tourismus setzen, da deutsche Gäste der größte Besuchermarkt für Österreich seien.

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Azorra liefert ersten Embraer E2 an Virgin Australia aus

Der Leasinggeber Azorra hat den ersten Embraer E190-E2 an die australische Fluggesellschaft Virgin Australia geliefert. Die Übergabe markiert die erste Auslieferung dieses Flugzeugtyps an eine große Fluggesellschaft in Australien. Das neue zweistrahlige Flugzeug mit 100 Sitzplätzen wird von Virgin Australia Regional Airlines im Zuge einer Flottenmodernisierung eingesetzt. Der Jet soll die derzeitige Fokker 100-Flotte ersetzen. Der neue Flugzeugtyp bietet eine erhöhte Effizienz und verbesserte Reichweite. Die Auslieferung stammt aus dem festen Bestellbuch von Azorra bei Embraer. Drei weitere Flugzeuge werden bis Ende 2026 an Virgin Australia geliefert. Insgesamt hat die Fluggesellschaft acht feste Bestellungen für den E2-Typ abgegeben. Vertreter der drei beteiligten Unternehmen bezeichneten die Auslieferung als einen Meilenstein ihrer Zusammenarbeit. Die neuen Flugzeuge sollen die operative Leistung der Fluggesellschaft verbessern.

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Amsterdam plant Begrenzung von Flußkreuzfahrten

Die Stadt Amsterdam plant, die Anläufe von Flußkreuzfahrtschiffen zu reduzieren. Als Maßnahme gegen den sogenannten Overtourism sollen die Stopps im Jahr 2026 um rund zehn Prozent gesenkt werden. Nach Angaben der Stadtverwaltung steuerten im letzten Jahr 1.950 Flußschiffe die Stadt an. Den Reedereien wird zukünftig eine feste Quote für die Liegeplätze zugewiesen. Einige Reiseanbieter rechnen dennoch mit geringen Auswirkungen auf ihre Flotte und die Reiseplanung. Das Branchenkollektiv IG RiverCruise argumentiert, daß die Passagiere von Flußkreuzfahrten nur einen geringen Anteil an den jährlichen Besuchern ausmachen, aber erhebliche Einnahmen generieren. Als Reaktion auf die neuen Regeln verlegen einige Unternehmen ihre Liegeplätze in andere Städte wie Zaandam, welche rund 20 Minuten von Amsterdam entfernt liegt. Die Regulierung der Flußschiffe ist Teil der Bemühungen der Stadt, den Massentourismus zu bekämpfen. Weitere Maßnahmen umfassen die Begrenzung der Anzahl von Hochseekreuzfahrtschiffen sowie die Beschränkung von Hotels und bestimmten Aktivitäten im Zentrum.

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Gerechter Lohn im Krankenstand: Southwest Airlines sieht sich in Arizona mit Millionenforderungen konfrontiert

Ein eskalierender Rechtsstreit in den Vereinigten Staaten wirft ein Schlaglicht auf die Arbeitsbeziehungen in der Luftfahrtindustrie. Die amerikanische Fluggesellschaft Southwest Airlines sieht sich in Arizona mit Bußgeldern in Höhe von über 2,3 Millionen Dollar konfrontiert, weil sie angeblich Arbeitnehmer bestraft hat, die ihre rechtmäßig zustehenden bezahlten Freistellungen für Krankheitstage in Anspruch nahmen. Nach monatelangen Beschwerden von Flugzeugmechanikern entschied ein Verwaltungsrichter zugunsten der Arbeitnehmer und stellte fest, dass die Disziplinarmaßnahmen der Airline gegen die Arbeitsgesetze des Bundesstaates verstoßen. Southwest Airlines weist die Vorwürfe zurück, verteidigt ihre großzügige Regelung für bezahlte Freistellungen und kündigt an, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Der Fall könnte weitreichende Konsequenzen für die Arbeitsrechte in der Luftfahrt haben und die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen dem Management und den Gewerkschaften weiter belasten. Der Konflikt um die bezahlten Krankheitstage Der Konflikt begann vor rund zwei Jahren, als Flugzeugmechaniker von Southwest Airlines in Arizona Beschwerden über Disziplinarmaßnahmen wegen der Inanspruchnahme ihrer bezahlten Freistellungen einreichten. Die Arbeitnehmer gaben an, Verwarnungsschreiben in ihren Personalakten erhalten zu haben, nachdem sie eine bestimmte Anzahl von Krankheitstagen innerhalb eines Jahres genutzt hatten. Laut Lee Seham, einem Anwalt, der sechs der betroffenen Mitarbeiter vertritt, erhielten die Arbeiter Verwarnungen, nachdem sie im Laufe von 12 Monaten ihren zehnten bezahlten Krankheitstag genommen hatten. Die Arbeiterkammer von Arizona (Arizona’s labor department) untersuchte die Angelegenheit und kam zu dem Schluss, dass die Maßnahmen von Southwest Airlines gegen das Gesetz über faire Löhne und gesunde Familien (Fair Wages and Healthy Families Act) verstoßen. Dieses Gesetz, das 2016 von den Wählern in Arizona

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Air Baltic nimmt Flugverbindung von Wien nach Tallinn wieder auf

Die Fluggesellschaft Air Baltic nimmt im März 2026 ihre Direktflüge zwischen Wien und Tallinn in Estland wieder auf. Die Verbindung, die während der Corona-Pandemie eingestellt wurde, soll zweimal pro Woche angeflogen werden. Als Flugzeugtyp kommt auf der Strecke ein Airbus A220-300 zum Einsatz. Die Wiederaufnahme der Verbindung nach Tallinn ergänzt das bestehende Angebot von Air Baltic ab Wien, das bereits Flüge in die lettische Hauptstadt Riga umfaßt. Nach Aussage von Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG, sei Air Baltic ein wichtiger Partner für die Anbindung der baltischen Staaten. Er betonte, daß die wiederaufgenommene Verbindung die Bedeutung dieser Flugroute unterstreiche. Mantas Vrubliauskas, VP Network Management bei Air Baltic, erklärte, daß die Nachfrage nach Verbindungen in Österreich wachse. Die neue Strecke solle die wirtschaftlichen und touristischen Beziehungen zwischen Wien und Tallinn stärken.

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Langzeiturlaub wird zunehmend beliebter bei verschiedenen Altersgruppen

Der Langzeiturlaub wird zunehmend beliebter und zieht eine breitere Zielgruppe an. Das Reiseformat gilt nicht mehr nur als Angebot für Senioren, sondern auch für jüngere Berufstätige, die mobiles Arbeiten mit Freizeit verbinden. Für Berufstätige bietet die Langzeitreise die Möglichkeit, Arbeit mit Erholung zu verbinden. Das als Workation bekannte Modell nutzt die Flexibilität der mobilen Arbeitsweise. Ältere Urlauber nutzen die Reiseform für längere Erholung und zur Stärkung der Gesundheit im Winter, so die Einschätzung von Touristikexperten. Reiseanbieter reagieren auf den Trend: Bei Alltours gibt es demnach für Aufenthalte von mindestens drei Wochen in der Wintersaison Rabatte. Durch die Kombination mit Frühbucher- oder Seniorenrabatten können die Gesamtkosten gesenkt werden. Ein weiterer Vorteil sei die Kostenkontrolle bei längeren Aufenthalten, insbesondere bei All-inclusive-Angeboten. Zudem könnten daheim Heizkosten eingespart werden. Gefragte Reiseziele für Langzeiturlauber sind nach Angaben des Reiseveranstalters vor allem Spanien, Ägypten, Tunesien, die Türkei und Thailand. Reisende bevorzugen demnach Hotels mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und einem umfassenden Angebot an Wellness, Fitness und Freizeitaktivitäten.

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Kulinarische Veranstaltungen in Kärntner Tourismusregion

Die Region Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge veranstaltet vom 19. September bis 11. Oktober die „Kulinarischen Nächte“. An der Veranstaltungsreihe beteiligen sich 15 Küchenteams und mehr als 30 Betriebe. Die Küchenteams servieren thematische Fünf-Gänge-Menüs, die auf regionalen Produkten basieren. Einige der Gerichte werden aus Produkten mit dem AMA GENUSS REGION-Siegel hergestellt. Das Auftakt-Ereignis, die „Kulinarische Reise“ am 19. September, ist bereits ausgebucht. Zusätzlich finden an jedem Samstag im Kurpark von Bad Kleinkirchheim ein Genuss-Markt statt, wo Produzenten ihre Spezialitäten anbieten. Der kulinarische Herbstreigen beginnt am 20. September in Millstatt und wird am Folgetag am Maltschacher See fortgesetzt. Die Region wirbt im Herbst außerdem mit Wandermöglichkeiten und den beiden Thermen. Zudem bleiben die Bergbahnen in St. Oswald und auf der Turracher Höhe bis Anfang November geöffnet.

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Rückenwind und Gegenwind: Airbus kämpft mit Engpässen, überflügelt aber Konkurrent Boeing

Der europäische Flugzeughersteller Airbus steht im Jahr 2025 vor einer paradoxen Situation: Trotz beeindruckender Produktionszahlen und einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem Vorjahr kämpft das Unternehmen mit hartnäckigen Engpässen bei der Lieferung von Flugzeugtriebwerken. Diese Lieferkettenprobleme haben die Auslieferungen im August gebremst und gefährden das ehrgeizige Jahresziel von über 800 ausgelieferten Flugzeugen. Dennoch liegt Airbus im direkten Wettstreit mit seinem US-Rivalen Boeing klar in Führung. Während Airbus die Auslieferungen von sogenannten „Segelfliegern“ – Flugzeugen ohne Triebwerke – in Kauf nehmen muss, sieht sich Boeing mit eigenen Herausforderungen konfrontiert, die von einer geringeren Produktionsrate bei der Boeing 737 Max bis hin zu einer drohenden Arbeitsniederlegung reichen. Der September wird für Airbus zum entscheidenden Monat, um das Jahresziel noch zu erreichen, doch der Vorsprung gegenüber Boeing scheint unaufholbar. Die Triebwerksmisere: Eine Belastung für die Produktionskette Das Hauptproblem, das die Auslieferungen von Airbus im Jahr 2025 behindert, liegt in der Versorgung mit Flugzeugtriebwerken. Die Triebwerkshersteller CFM International und Pratt & Whitney, die die Motoren für die beliebte Airbus A320-Familie liefern, kommen mit der Produktion nicht hinterher. Insbesondere die Lieferengpässe beim CFM LEAP-Triebwerk haben sich zu einem chronischen Problem entwickelt, dem sich Airbus bereits seit geraumer Zeit stellen muss. Das Unternehmen hat auf diesen Umstand reagiert, indem es neue Flugzeuge ohne Triebwerke ausliefert und sie vorübergehend auf Lagerplätzen abstellt. Diese sogenannten „Gliders“ (Segelflieger) warten auf die Ankunft ihrer Triebwerke, um dann an die Kunden übergeben zu werden. Die Konsequenzen sind offensichtlich: Obwohl die Fertigungslinien von Airbus auf Hochtouren laufen und die Produktion mit den eigenen

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Korean Air überträgt Frachtbetrieb am JFK an Swissport

Die Fluggesellschaft Korean Air überträgt die Verwaltung und Modernisierung ihres Frachtgebäudes 9 am John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York an den Abfertigungsdienstleister Swissport. Der Fünfjahresvertrag ist am 1. September in Kraft getreten. Swissport, das seit 1969 am Flughafen vertreten ist, übernimmt die vollständige Verantwortung für den Betrieb und die Untervermietung des rund 21.500 Quadratmeter großen Terminals. Es sind erhebliche Investitionen in die Infrastruktur geplant, um die jährliche Umschlagkapazität von 200.000 auf 295.500 Tonnen zu erhöhen. Dies soll unter anderem durch eine Überarbeitung des automatisierten Lagerturms und die Einführung neuer, temperaturgeregelter Lager für Spezialfracht erreicht werden. Die Partnerschaft wird zunächst mit einem Team von rund 80 Mitarbeitern starten, das nach vollständiger Auslastung des Gebäudes auf über 390 Angestellte anwachsen soll. Der Chef von Swissport Nordamerika, Nelson Camacho, betonte in einer Mitteilung, daß das Unternehmen durch den Einsatz hochtechnologischer Automatisierung die Frachtabfertigung am Flughafen optimieren wolfe. Auch Korean Air sieht in der Zusammenarbeit einen strategischen Schritt. Jaedong Eum, Leiter des Frachtgeschäfts bei Korean Air, erklärte, die Partnerschaft diene dazu, das JFK-Drehkreuz der Fluggesellschaft zukunftssicher zu gestalten.

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Verkehrschaos erwartet: Ferienende und Großveranstaltungen in Österreich

Der Automobilclub ARBÖ warnt vor erheblichen Verkehrsbehinderungen in Österreich am kommenden Wochenende vom 6. bis 7. September. Grund dafür sei das Zusammentreffen aus Ferienende in mehreren Bundesländern und verschiedenen Großveranstaltungen. Parallel zum Ende der Sommerferien in sechs österreichischen Bundesländern beginnt auch in fünf deutschen Bundesländern die Schule wieder. Der Samstag wird aufgrund der Rückreise von Millionen von Schülern und Reisenden als Hauptstautag erwartet. Massivste Auswirkungen werden auf der Brennerautobahn (A13), der Tauernautobahn (A10) und der Westautobahn (A1) erwartet, insbesondere vor den zahlreichen Tunneln. Auch an den Grenzen müssen sich Reisende auf lange Wartezeiten einstellen, unter anderem vor dem Karawankentunnel und an den Übergängen nach Deutschland. Zusätzlich erschweren Großereignisse wie das Fußball-WM-Qualifikationsspiel in Linz, die European Bike Week am Faaker See und die Herbstmesse in Dornbirn die Verkehrslage. Die Biker-Parade am Samstag verursacht Streckensperrungen im Großraum Villach.

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