Oktober 14, 2025

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Oktober 14, 2025

Hydraulikproblem zwingt Tui-Max-8 zu ungeplanter Landung auf Gran Canaria

Eine Boeing 737 Max 8 der Tuifly Belgium musste am Samstagmorgen auf dem Weg von Brüssel zu den Kapverden ungeplant auf Gran Canaria landen. Flug TB2031 meldete nach dem Start in Brüssel-Zaventem einen technischen Defekt im Hydrauliksystem, der zu einem Flüssigkeitsaustritt in eines der Triebwerke führte. Die Besatzung der Maschine mit der Kennung OO-TMZ leitete daraufhin eine Ausweichlandung ein und landete sicher auf dem Flughafen Las Palmas. Nach Angaben der Fluggesellschaft erfolgte die Landung auf der Kanareninsel vorsorglich. Ein Sprecher von TUI betonte gegenüber Medien, dass die Sicherheit der Passagiere oberste Priorität habe. Nach der Landung ohne Zwischenfall wurde das Flugzeug umgehend von Technikern der TUI vor Ort einer eingehenden Prüfung unterzogen. Es wurde festgestellt, dass eine Hydraulikpumpe ausgefallen war, was zum beschriebenen Leck führte. Nach erfolgreicher Reparatur und der Freigabe durch die Wartungsmannschaft konnte die Maschine ihren Flug fortsetzen. Die Passagiere setzten ihre Reise noch am selben Nachmittag fort. Das Flugzeug startete gegen 13:50 Uhr (UTC+1) und nahm den Weiterflug zu den Kapverden auf. Dabei änderte sich die ursprüngliche Flugreihenfolge: Der Jet landete zuerst in Espargos (Sal), anstatt wie geplant in Boa Vista. Nach einem kurzen Aufenthalt flog die Maschine weiter nach Boa Vista. Es ist nicht der erste dokumentierte technische Vorfall, der Flugzeuge dieses Typs bei Tuifly Belgium betrifft. Berichten zufolge musste die gleiche Maschine, die OO-TMZ, bereits im Jahr 2021 einen Auslieferungsflug in Seattle wegen Problemen mit der Flugsteuerung abbrechen. Generell steht die Boeing 737 Max, wenn auch primär wegen Softwareproblemen in der Vergangenheit, weiterhin unter besonderer

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US-Regierung plant Verbot des russischen Luftraums für chinesische Passagierflüge

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat einen weitreichenden Vorschlag zur Korrektur einer seit langem bestehenden Wettbewerbsverzerrung in der Luftfahrtbranche vorgelegt. Das US-Verkehrsministerium (DOT) plant, chinesischen Fluggesellschaften die Nutzung des russischen Luftraums auf Passagierrouten in die und aus den Vereinigten Staaten zu untersagen. Die Maßnahme soll den als „unfair“ empfundenen Kostenvorteil chinesischer Carrier gegenüber US-Fluggesellschaften beenden, die seit den wechselseitigen Luftraumsperrungen zwischen Washington und Moskau im Jahr 2022 gezwungen sind, längere, kostenintensivere Routen zu fliegen. US-Fluggesellschaften kritisieren die aktuelle Situation, da chinesische Konkurrenten durch die Nutzung der kürzeren Transsibirien-Routen Flugzeit und Betriebskosten sparen. Das DOT argumentiert, diese Wettbewerbsungleichheit habe erhebliche nachteilige Auswirkungen auf amerikanische Luftfahrtunternehmen. Seit Beginn der Luftraumsperren haben chinesische Airlines ihren Anteil am Passagierverkehr zwischen den USA und China sowie auf Strecken nach Europa deutlich ausbauen können. Experten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) verzeichneten beispielsweise einen Anstieg des chinesischen Marktanteils auf der US-China-Route von 42 Prozent im Jahr 2019 auf über 60 Prozent im Jahr 2024. Der Vorschlag des DOT sieht vor, die Betriebsgenehmigungen der chinesischen Fluggesellschaften entsprechend zu ändern. Betroffen wären unter anderem Air China, China Eastern und China Southern. Frachtflüge sind von der geplanten Beschränkung explizit ausgenommen. Den betroffenen chinesischen Carriern wurde eine Frist von nur zwei Tagen zur Stellungnahme eingeräumt. Bei finaler Genehmigung könnte die Regelung bereits im November in Kraft treten. Peking äußerte umgehend Kritik an dem Vorstoß und warnte vor negativen Konsequenzen für den Reiseverkehr und die Kommunikation zwischen den beiden Ländern. Die angedachte Restriktion markiert eine weitere Eskalation im

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Emirates sichert A380-Bestand: Kauf von Leasingmaschine zum Vertragsende 2027

Die Fluggesellschaft Emirates hat eine Vereinbarung über den Kauf eines von ihr betriebenen Airbus A380-800 getroffen. Der Deal wurde mit dem Flugzeuginvestment-Spezialisten Stratos geschlossen und betrifft die Maschine mit der Seriennummer 190 und dem Kennzeichen A6-EOO. Die Übernahme des zehneinhalb Jahre alten Großraumflugzeugs ist als „Forward Sale“ konzipiert und wird mit dem Ende der aktuellen Leasinglaufzeit im Jahr 2027 wirksam. Der Airbus A380, der seit September 2015 für Emirates fliegt, soll damit dauerhaft in der Flotte des weltweit größten Betreibers des Superjumbos verbleiben. Die Transaktion wurde laut Stratos im Auftrag eines Konsortiums asiatischer institutioneller Investoren vereinbart, für die das Flugzeug seit dem ursprünglichen Leasingvertrag im Jahr 2015 gemanagt wurde. Die Entscheidung von Emirates, geleaste Flugzeuge in das eigene Eigentum zu überführen, unterstreicht die zentrale Rolle des A380 in der langfristigen Flottenstrategie der Airline, die dieses Modell – entgegen dem Branchentrend – auf lange Sicht einplant. Die Airline bekräftigte damit ihre Strategie, die Lebensdauer der A380, die nach eigenen Angaben bis in die 2040er Jahre fliegen sollen, zu verlängern. Dieser einzelne Kauf fügt sich in eine Reihe ähnlicher Beschlüsse ein. Angesichts der wiederholten Verzögerungen bei der Auslieferung der neuen Großraummaschinen Boeing 777X, von denen Emirates eine große Anzahl bestellt hat, setzt die Fluggesellschaft verstärkt auf den A380 zur Überbrückung des Kapazitätsbedarfs auf ihren hochfrequentierten Routen. Bereits im Jahr 2024 hatte Emirates fünf weitere A380-Maschinen von einem anderen Leasinggeber, Doric Nimrod Air Two, für jeweils 40 Millionen US-Dollar gekauft. Der kontinuierliche Kauf und die geplante Beibehaltung der A380 stellen einen wichtigen Beitrag

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Etihad Airways erhöht Genf-Frequenz: Schmalrumpf-Langstreckenjet A321LR kommt zum Einsatz

Etihad Airways baut ihre Präsenz in der Schweiz weiter aus. Die Fluggesellschaft aus Abu Dhabi plant, die Verbindung zwischen ihrem Drehkreuz und Genf ab dem 3. Februar 2026 deutlich zu verstärken. Berichten des Portals AeroRoutes zufolge soll die Frequenz von derzeit sieben auf zehn wöchentliche Flüge erhöht werden. Parallel zur Frequenzerhöhung wird auf der Strecke neben der Boeing 787-9 Dreamliner erstmals auch der neue Airbus A321LR der Airline eingesetzt. Der Kapazitätsausbau ermöglicht es der Fluggesellschaft, den wichtigen Schweizer Markt besser zu bedienen. Die neue abendliche Rotation mit der Flugnummer EY147/148, die dreimal pro Woche geflogen wird, kommt voraussichtlich dem Geschäftsreiseverkehr und Umsteigern entgegen, die späte Verbindungen von Genf nach Abu Dhabi und zu weiteren Zielen in Asien und Australien suchen. Die tägliche Tagesrandverbindung mit der Boeing 787-9 wird beibehalten, wodurch das Streckenangebot flexibler gestaltet wird. Die Einführung des Airbus A321LR auf der Langstrecke Genf ist Teil der konsequenten Flottenstrategie von Etihad, Schmalrumpfflugzeuge mit großer Reichweite für Routen mittlerer bis langer Distanz zu nutzen, die keine Kapazität eines Großraumflugzeugs benötigen. Der A321LR gilt als Schlüsselkomponente für das geplante Netzwerk-Wachstum der Golf-Airline in den Jahren 2025 und 2026. Etihad hat insgesamt 30 (bzw. nach jüngsten Angaben 35) Maschinen dieses Typs bestellt und stattet diese mit einer besonders hochwertigen Kabine aus, die sogar zwei private First Suiten und 14 Liegesitze in der Business Class in einer 1-1-Konfiguration umfasst. Mit dem A321LR kann Etihad neue, sekundäre Destinationen in Europa und Asien effizient erschließen oder, wie im Fall von Genf, die Frequenzen auf bestehenden Routen

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Sanierungsplan genehmigt: Spirit Airlines gibt Airbus-Flugzeuge an AerCap zurück

Die angeschlagene US-Fluggesellschaft Spirit Airlines hat im Rahmen ihres laufenden Chapter-11-Insolvenzverfahrens eine wichtige Einigung mit ihrem größten Flugzeug-Leasinggeber AerCap Ireland Limited erzielt. Diese Vereinbarung, die vom zuständigen US-Konkursgericht genehmigt wurde, ist ein zentraler Bestandteil der weitreichenden Flottenoptimierungs- und Restrukturierungsstrategie des Billigfliegers, der zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres Gläubigerschutz beantragen musste. Die Einigung sieht vor, dass Spirit Airlines die Leasingverträge für 27 Flugzeuge vorzeitig beendet und diese Maschinen an AerCap zurückgibt. Ein wesentlicher Teil des Deals ist die Abtretung von wertvollen Lieferslots für 60 Airbus A320neo-Familienflugzeuge aus Spirits Bestellbuch an AerCap. Im Gegenzug leistet AerCap eine Zahlung von 150 Millionen US-Dollar an Spirit Airlines und löst damit alle bestehenden Forderungen und Streitigkeiten zwischen den beiden Parteien. Die vorherige Kündigung von Vorfinanzierungsverträgen für 36 Airbus-Lieferungen durch AerCap und das in Verzug setzen Spirits bei Leasinggeschäften galt als maßgeblicher Auslöser für die erneute Insolvenzanmeldung der Airline im August. Der Sanierungsprozess der Spirit Airlines zielt auf eine signifikante Verkleinerung der Flotte ab, um Kosten zu senken und die Kapazität an die profitable Nachfrage anzupassen. Zusätzlich zu den 27 AerCap-Flugzeugen hat Spirit bereits die Ablehnung der Leasingverträge für weitere 87 Flugzeuge bei anderen Leasinggebern beantragt. Insgesamt plant der Carrier, seine Flotte von einst 214 auf etwa 100 Flugzeuge zu halbieren und sich zudem von über zwölf Flughäfen zurückzuziehen. Parallel zur Flottenbereinigung wurde Spirit Airlines eine Debtor-in-Possession (DIP)-Finanzierung von 475 Millionen US-Dollar gewährt, die die Liquidität im Sanierungsverfahren sichern soll. Die Einigung mit AerCap umfasst auch die künftige Leasing-Lieferung von 30 neuen A320neo- und A321neo-Flugzeugen

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Lufthansa verschärft Sparkurs: Umbau der Kernmarke durch Kostensenkung am Boden und Flottenstrategie

Die Lufthansa-Kernmarke befindet sich unter erheblichem finanziellem Druck und reagiert darauf mit einer umfassenden Neuausrichtung ihrer Geschäftsstrategie, die massive Kostensenkungen und tiefgreifende operative Veränderungen vorsieht. Nachdem die Sparte Lufthansa Airlines, und insbesondere die Kernmarke Lufthansa Classic, im ersten Halbjahr 2025 Verluste in Höhe von 307 Millionen Euro verzeichnete – wovon 274 Millionen Euro auf die Hauptmarke entfielen – intensiviert der Konzern sein sogenanntes „Turnaround“-Programm. Dieses Programm zielt darauf ab, bis zum Jahr 2028 einen Ergebnisbeitrag von 2,5 Milliarden Euro zu erzielen. Neben strukturellen Anpassungen bei der Flotte und im Management fokussiert sich das Unternehmen nun verstärkt auf Einsparpotenziale in den Bodenverkehrsdiensten an ihren zentralen Drehkreuzen Frankfurt und München. Gleichzeitig treibt Lufthansa die Digitalisierung der Kundenprozesse und eine deutliche Reduzierung der Personalstärke in der Verwaltung voran, um die Wettbewerbsfähigkeit der traditionell hochtarifierten Kernmarke wiederherzustellen. Neuausrichtung der Bodenverkehrsdienste an den Drehkreuzen Eine zentrale und gleichzeitig brisante Säule der Sparbemühungen betrifft die Bodenverkehrsdienste an den Hauptflughäfen Frankfurt und München. Nach Informationen des „Handelsblatt“ prüft die Lufthansa-Führung derzeit konkrete Modelle, um die Abfertigungsleistungen effizienter und kostengünstiger zu gestalten. Die Überlegung sieht vor, Teile dieser Dienste in Tochtergesellschaften oder durch externe Partner zu geringeren Tarifen erbringen zu lassen. Aktuell sind von diesen Plänen rund 4.000 Bodenbeschäftigte in Frankfurt und München betroffen. Experten und Gewerkschaften weisen darauf hin, dass diese Strategie darauf abzielt, das Lohnniveau auf das von externen Dienstleistern zu senken, das teilweise bis zu 20 Prozent unter den Tarifen der Lufthansa-Kernmarke liegen kann. Diese angestrebten Kostenvorteile sind ein direkter Hebel zur Steigerung der Rentabilität.

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ACI Europe meldet Passagierplus von 4,9 Prozent und neue Höchststände an den größten Drehkreuzen

Der europäische Flughafenverband ACI Europe hat seinen vorläufigen Luftverkehrsbericht für August 2025 veröffentlicht, der ein anhaltend starkes Wachstum im Passagierverkehr belegt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg das gesamte Passagieraufkommen über das europäische Flughafennetzwerk um 4,9 Prozent. Dieses Plus liegt über dem bisherigen Jahresdurchschnitt und bestätigt die robuste Sommernachfrage. Besonders bemerkenswert ist, dass die Passagierzahlen im August insgesamt 7 Prozent über dem Niveau von August 2019, also der Zeit vor der Pandemie, lagen. Getragen wurde das Wachstum primär durch den internationalen Flugverkehr, der um 5,6 Prozent zulegte, während der nationale Verkehr mit 1,6 Prozent deutlich verhaltener wuchs. Die Flugbewegungen nahmen insgesamt um 3,3 Prozent zu. Ein differenziertes Bild zeichnet sich bei der regionalen Betrachtung: Die Flughäfen der EU+ Region (EU, EWR, Schweiz und UK) verzeichneten mit 4 Prozent ein Wachstum unter dem kontinentalen Durchschnitt. Trotzdem gab es Ausreißer nach oben, wie in Polen (+15,1 Prozent), Slowenien (+11,7 Prozent) und Rumänien (+10,3 Prozent). Die größten Einzelmärkte in der EU+ Gruppe zeigten hingegen nur unterdurchschnittliche Zuwächse. So stieg das Fluggastaufkommen in Deutschland nur um 4,2 Prozent und in Spanien um 3,8 Prozent. Auch in Italien (+2,8 Prozent), Großbritannien (+1,7 Prozent) und Frankreich (+1 Prozent) lagen die Steigerungen im niedrigeren Bereich. Dies steht im Einklang mit der allgemeinen Entwicklung, bei der die Erholung des Passagieraufkommens in Deutschland im ersten Halbjahr 2025 deutlich schwächer ausgefallen war als in vielen anderen europäischen Ländern, wobei etwa der innerdeutsche Verkehr nur etwa die Hälfte des Niveaus von 2019 erreichte. Die Flughäfen im restlichen Europa außerhalb der EU+ Zone

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Corendon Airlines steigt in Pilgerreisen-Markt ein

Die Fluggesellschaft Corendon Airlines hat in Zusammenarbeit mit dem spezialisierten Reiseveranstalter Royal Avis Aviation ein bedeutendes neues Marktsegment in Mitteleuropa erschlossen: Nonstop-Flüge für die Omrah, die sogenannte „kleine Pilgerfahrt“ zum islamischen Wallfahrtsort Mekka. Dieses neue Angebot, das sich an Muslime in Deutschland, Österreich und den Niederlanden richtet, startete im Oktober 2025 und sieht vor, bis Januar 2026 rund 5.000 Pilger zu den heiligen Stätten nach Saudi-Arabien zu befördern. Die Einführung dieser Charter-Flugserie stellt eine strategische Diversifizierung des Flugangebots von Corendon dar. Die Airline, die traditionell stark im Ferienverkehr in die Türkei, nach Ägypten und zu den Kanarischen Inseln positioniert ist, reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach bequemen und direkten Reisemöglichkeiten für religiöse Zwecke. Abgeflogen wird von insgesamt acht Flughäfen in der deutschsprachigen Region und den Niederlanden, darunter wichtige Knotenpunkte wie Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Köln/Bonn und Nürnberg in Deutschland sowie Salzburg und Wien in Österreich und Amsterdam in den Niederlanden. Die Fluggesellschaft positioniert sich mit diesem Angebot als wichtiger Transporteur für religiöse Reisen und trägt damit den demografischen und kulturellen Bedürfnissen der muslimischen Bevölkerung in West- und Mitteleuropa Rechnung. Die Routen sind logistisch auf die Pilgerreise abgestimmt: Alle Hinflüge führen in die saudi-arabische Hafenstadt Dschidda (Jeddah), das traditionelle Tor nach Mekka. Die Rückflüge erfolgen von Medina, der zweitheiligsten Stadt des Islam. Die Omrah: Spirituelle Bedeutung und logistische Abwicklung Die Omrah (arabisch ʿumra) ist eine Pilgerfahrt nach Mekka, die im Gegensatz zur Hadsch, der „großen Pilgerfahrt“, jederzeit im Jahr durchgeführt werden kann. Sie ist zwar keine der fünf verpflichtenden Säulen des

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Jet Aviation Flight Services feiert 40-jähriges Bestehen in den USA

Die US-amerikanische Abteilung für Flugbetrieb und Flugzeugmanagement von Jet Aviation, bekannt als Jet Aviation Flight Services (JAFS), feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen. Die 1985 in ihren Anfängen gegründete Geschäftseinheit ist heute ein zentraler Pfeiler im Dienstleistungsangebot des global tätigen Business-Aviation-Unternehmens, welches seit 2008 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des US-Rüstungs- und Technologiekonzerns General Dynamics (GD) ist. JAFS dient als dedizierte Drehscheibe für Flugzeugdienstleistungen in den Vereinigten Staaten, darunter Management und Charterbetrieb unter den FAA-Zertifizierungen Part 91, Part 125 und Part 135. Die Expansion der JAFS in den USA nahm ihren Lauf mit der strategischen Übernahme der Executive Air Fleet im Jahr 1988, wodurch Jet Aviation schlagartig rund 100 Flugzeuge in sein Managementportfolio in den Vereinigten Staaten integrieren konnte. Executive Air Fleet galt zu diesem Zeitpunkt als das grösste Charter- und Managementunternehmen seiner Art in den USA. Diese Akquisition bildete die Grundlage für die heutige Präsenz und das umfangreiche Dienstleistungsangebot in der Region. Die Division hat ihre Flotte kontinuierlich ausgebaut und umfasst heute eine breite Palette von Starr- und Drehflüglern, von Mid-Size-Jets bis hin zu Ultra-Langstrecken-Geschäftsreiseflugzeugen. Die Entwicklung des US-Geschäfts wird durch die jüngsten Flottenzuwächse untermauert: Allein im Jahr 2024 verzeichnete Jet Aviation einen signifikanten Zuwachs an gemanagten Flugzeugen in den USA. Berichten zufolge wurden dem Unternehmen in diesem Zeitraum 39 neue Geschäftsreiseflugzeuge zur Verwaltung übergeben. Zudem kamen 16 weitere Flugzeuge zur Charterflotte unter dem Part 135-Zertifikat hinzu. Insgesamt managt Jet Aviation derzeit weltweit über 300 Flugzeuge, wovon sich ein Grossteil, nämlich rund 200 Flugzeuge, in den USA befindet. Zu den

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B787: Indische Aufsichtsbehörde ordnet nach Notstrom-Auslösung Flotteninspektion an

Nach einem jüngsten Vorfall, bei dem sich an Bord eines Air India Boeing 787 Dreamliners kurz vor der Landung in Birmingham, Großbritannien, unkontrolliert ein Notstromaggregat auslöste, hat die indische Luftfahrtsicherheitsbehörde, das Directorate General of Civil Aviation (DGCA), weitreichende Inspektionen angeordnet. Der Vorfall vom 4. Oktober 2025 mit dem Flug AI117 hat in Indien und international erneut Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit der elektrischen Systeme des hochmodernen Langstreckenflugzeugs geweckt, insbesondere da das gleiche Flugzeug zuvor in einen schweren Unfall involviert war. Die DGCA hat Air India angewiesen, die gesamte 787-Flotte zu überprüfen, mit besonderem Fokus auf die Ram Air Turbine (RAT), eine windgetriebene Notstromquelle. Die Anweisung richtet sich primär an Flugzeuge, deren Power Conditioning Module (PCM), ein wichtiger Bestandteil des elektrischen Energiemanagements, kürzlich ausgetauscht wurde. Dieser Schritt zielt darauf ab, mögliche Zusammenhänge zwischen Wartungsarbeiten und dem unerwünschten Ausfahren der RAT zu ermitteln. Gleichzeitig hat die indische Behörde den Hersteller Boeing aufgefordert, einen detaillierten Bericht über präventive Maßnahmen und global aufgetretene, ähnliche Vorfälle zu liefern, um systemische Muster zu erkennen. Die Rolle der Ram Air Turbine: Ein letzter Rettungsanker Die Ram Air Turbine (RAT) ist ein entscheidendes Sicherheitsmerkmal in modernen Verkehrsflugzeugen. Sie ist konzipiert als letzter Rettungsanker, der nur in extremen Notfällen zum Einsatz kommt, typischerweise bei einem doppelten Triebwerksausfall oder einem kompletten Versagen der elektrischen und hydraulischen Hauptsysteme. Die RAT fährt aus der Unterseite des Rumpfes aus und nutzt den Fahrtwind des Flugzeugs, um eine kleine Turbine anzutreiben. Die dadurch erzeugte elektrische und hydraulische Notleistung ist essenziell, um die Kontrolle über kritische

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