Oktober 30, 2025

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Oktober 30, 2025

Hurrikan Melissa auf Jamaika: Dertour Group bietet kostenlose Stornierungen und Umbuchungen an

Aufgrund des herannahenden Hurrikans Melissa hat die Dertour Group umgehend reagiert und ihren Kunden für Reisen nach Jamaika kostenlose Stornierungen und Umbuchungen für Anreisen bis einschließlich 30. Oktober 2025 angeboten. Die Reisegäste wurden nach Unternehmensangaben persönlich über das Sicherheits- und Krisenmanagement per Anruf und SMS informiert. Auch andere Reiseveranstalter beobachten die Lage auf der Karibikinsel und in weiteren betroffenen Destinationen mit großer Sorge. Für die derzeit auf Jamaika befindlichen Pauschalreisegäste der Dertour Group (darunter Dertour und Meiers Weltreisen), von denen sich eine zweistellige Anzahl auf der Insel befindet, wurde eine eigene Notfallnummer eingerichtet. Der Veranstalter versichert, dass sich alle Reisenden in Hotels befinden, die als sicher gelten und nicht evakuiert werden müssen. Als Vorsichtsmaßnahme wurde das gesamte Ausflugsprogramm bis zum 30. Oktober eingestellt, da nach dem erwarteten Landfall des Hurrikans mit Infrastrukturschäden zu rechnen sei. Die Auswirkungen von Hurrikan Melissa betreffen auch den Flugverkehr. Die Fluggesellschaft Condor hat den Flug DE2162 von Frankfurt nach Montego Bay am 29. Oktober annulliert und bittet betroffene Gäste, sich an den Kundenservice zu wenden. Pauschalreisegäste der Dertour Group, deren Rückflug am Mittwochmorgen aufgrund von Streichungen ausfällt, erhalten eine kostenlose Aufenthaltsverlängerung und eine Umbuchung auf einen späteren Flug. Den Kunden entstehen durch diese Änderungen laut Veranstalter keine zusätzlichen Kosten. Betroffenen wurde bereits am Montag eine vorzeitige Abreise angeboten.

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Luftwaffe trainiert erstmals strategische Evakuierung mit modifizierter Airbus A321LR-Flotte

Die deutsche Luftwaffe hat einen signifikanten Meilenstein im Ausbau ihrer Fähigkeiten zur strategischen Patientenversorgung und -evakuierung erreicht. Im Rahmen der multinationalen NATO-Übung „Resilient Care“ kamen die von Lufthansa Technik modifizierten Airbus A321LR-Flugzeuge erstmals in ihrer spezialisierten MedEvac-Rolle (Medical Evacuation) zum Einsatz. Die Übung, die gemeinsam mit den nordischen NATO-Partnern Schweden, Norwegen und den Niederlanden stattfand, diente als realitätsnahes Training für die Evakuierung und umfassende medizinische Versorgung von Personen aus einem fiktiven Konfliktszenario. Die Premiere des A321LR als fliegende Intensivstation markiert einen entscheidenden Fortschritt für die Bundeswehr im Bereich der Aeromedical Evacuation. Ziel der multinationalen Übung war es, bei der Landes- und Bündnisverteidigung die Abläufe zur Bewältigung eines hohen Patientenaufkommens an der Nordflanke der NATO zu trainieren. Dies umfasste das gesamte Spektrum von der Erstversorgung über die medizinische Behandlung bis hin zur Weiterverlegung in aufnehmende Länder. Michael von Puttkamer, Vice President Special Aircraft Services bei Lufthansa Technik, hob die strategische Bedeutung hervor: „Die Fähigkeit zur medizinischen Evakuierung auf dem Luftweg ist von hoher strategischer Relevanz, gerade in diesen herausfordernden Zeiten geopolitischer Unsicherheit.“ Die Modifikation der Flugzeuge 15+10 und 15+11 bietet der Bundeswehr ein hochmodernes, vielseitiges und reichweitenstarkes Instrument zur Bewältigung dieser komplexen Aufgaben. Der A321LR als strategisches Werkzeug für den Patiententransport Die umfangreiche Modifikation der beiden Airbus A321LR durch Lufthansa Technik in Hamburg hat die Flugzeuge in vielseitig einsetzbare Plattformen verwandelt, die sowohl für den Truppen- und Delegationstransport als auch für anspruchsvolle medizinische Missionen zur Verfügung stehen. Die Flugzeuge sind in insgesamt vier Konfigurationen einsetzbar: eine reine Konfiguration für den Truppen-

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Linzer Flughafen in der Krise: Unternehmerkonsortium will Anteile der Stadt übernehmen

Ein Konsortium oberösterreichischer Unternehmer hat dem Land Oberösterreich Pläne zur Übernahme von 50 Prozent der Anteile des finanziell angeschlagenen Flughafens Linz (LNZ) vorgelegt. Derzeit halten das Land und die Stadt Linz jeweils 50 Prozent der Anteile. Das von Unternehmer Manfred Zorn aus Hofkirchen an der Trattnach initiierte Konsortium strebt an, die Anteile der Stadt Linz zu übernehmen, wobei dies nicht durch einen Kauf, sondern durch eine andere Form der Beteiligung erfolgen soll. Der Regionalflughafen Linz schreibt seit fünf Jahren rote Zahlen, und die Rücklagen sind nahezu aufgebraucht. Die Situation hat sich durch die kürzliche Einstellung der wichtigen Flugverbindung nach Frankfurt durch die AUA mit Wirkung zum 25. Oktober weiter verschärft, wodurch der Flughafen den Anschluss an ein internationales Großdrehkreuz verlor. Landesrat Markus Achleitner, Vorsitzender des Flughafen-Aufsichtsrats, begrüßte die Initiative der Wirtschaft und betonte, dass Politik und Wirtschaft das gemeinsame Ziel verfolgten, den Flughafen Linz für den Frachtverkehr, Export und als Tor zur Welt aufrechtzuerhalten. Das Land Oberösterreich betrachtet die Wiederherstellung der Direktverbindung nach Frankfurt als unerlässlich für den Wirtschafts- und Exportstandort und will die Strecke daher ausschreiben und anschubfinanzieren. Die notwendige EU-rechtliche Zustimmung für die Finanzierung steht jedoch noch aus. Achleitner sieht auch die oberösterreichische Wirtschaft in der Pflicht, für eine entsprechende Auslastung der Verbindung zu sorgen. Wenn das Unternehmer-Konsortium, wie angekündigt, vier Millionen Euro für den Flughafen lukrieren könne, so seien diese Mittel am besten für den Ankauf von Flugtickets zur Sicherung der Auslastung geeignet. Gespräche über künftige Beteiligungsverhältnisse mit der Stadt Linz sind in Aussicht gestellt, deren Bürgermeister

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Oceania Cruises bietet Weltreise 2027 in 17 Einzelsegmenten an

Die Kreuzfahrtgesellschaft Oceania Cruises ermöglicht Gästen, die 244-tägige Weltreise ihres Schiffes Oceania Vista im Jahr 2027 flexibel zu erleben. Die epische Reise, die am 6. Jänner 2027 in Miami beginnt und insgesamt 125 Häfen in 53 Ländern anläuft, wurde in 17 einzelne Segmente von neun bis 20 Tagen unterteilt. Diese Unterteilung folgt dem Reederei-Motto „Your World. Your Way“ und bietet Reisenden die Möglichkeit, die Welt nach ihrem eigenen Tempo und ihren persönlichen Präferenzen zu entdecken. Die Route der Weltreise führt von den USA über die pazifischen Inseln, darunter die smaragdgrünen Gipfel Französisch-Polynesiens, weiter zu den pulsierenden Metropolen Asiens und schließlich zu den begehrtesten Häfen Europas. Zu den Höhepunkten der Teilstrecken zählen etwa „Idyllic Pacific Wonders“ von Los Angeles nach Papeete oder „Arabian & Aegean Gems“ von Doha nach Athen. Jason Montague, Chief Luxury Officer von Oceania Cruises, erklärte, dass man die Wunder der Welt noch zugänglicher machen wolle, um den unterschiedlichen Lebensstilen der Gäste gerecht zu werden, da nicht jeder die Zeit für die gesamte, über acht Monate dauernde Reise habe. Die Oceania Vista dient während der gesamten Reise als luxuriöse Basis. Das Schiff bietet geräumige Unterkünfte mit Veranda, aufmerksamen Service und exquisite kulinarische Erlebnisse. Im Preis inbegriffen sind vier Spezialitätenrestaurants: das italienische Toscana, das panasiatische Red Ginger, das französische Bistro Jacques und das Steakhaus Polo Grill. Ergänzt wird das Bordangebot durch bereichernde Aktivitäten wie Kochkurse im Culinary Center, Kunstworkshops und Gastvorträge. Ruhige Rückzugsorte wie die Bibliothek und das Aquamar Spa + Vitality Center runden das luxuriöse Reiseerlebnis auf See

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Southwest Airlines weitet internationalen Vertrieb über Hahnair aus

Die US-Fluggesellschaft Southwest Airlines, die größte Inlands-Airline der Vereinigten Staaten, hat ein Interline-Abkommen mit dem deutschen Ticketing-Dienstleister Hahnair geschlossen. Durch diese Kooperation erweitert Southwest Airlines ihre Vertriebsreichweite erstmals über den US-Markt hinaus. Das Abkommen ermöglicht es Reisebüros außerhalb der USA, Flüge der Low-Cost-Airline über Globale Vertriebssysteme (GDS) zu buchen und auszustellen. Ab sofort können Reisebüros außerhalb der Vereinigten Staaten Flüge von Southwest Airlines unter dem Airline-Kürzel „WN“ im Buchungssystem Amadeus einsehen und reservieren. Die Ausstellung der Tickets erfolgt dabei auf dem HR-169-Ticket-Dokument von Hahnair. Dieses Verfahren ermöglicht es Fluggesellschaften, ihre Flüge in Märkten zu verkaufen, in denen sie selbst keine eigene Ticket-Settlement-Vereinbarung (wie BSP oder ARC) besitzen. Die Partnerschaft bietet internationalen Vertriebspartnern damit erstmals direkten Zugriff auf das komplette Streckennetz von Southwest Airlines. Das Interline-Abkommen ist ein wichtiger Schritt für Southwest Airlines, die traditionell stark auf den Direktvertrieb in den USA fokussiert war, nun aber ihren indirekten Vertrieb global ausbauen will. Das Unternehmen betreibt die größte Boeing-Flotte der Welt und bedient 117 Ziele in elf Ländern, darunter neben den USA auch Mexiko, Mittelamerika und die Karibik. Hahnair, der führende Anbieter von Airline-Vertriebslösungen, stärkt mit dieser neuen Partnerschaft sein Netzwerk, das bereits über 350 Fluggesellschaften umfasst. Zusätzlich zu Amadeus kündigte Hahnair an, dass Buchungen von Southwest-Flügen künftig auch über alle Travelport-GDS möglich sein werden, was die globale Zugänglichkeit weiter erhöhen wird.

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Flughafen Weeze verzeichnet starkes Wachstum im Winterflugplan

Der Flughafen Weeze am Niederrhein startet mit einer deutlichen Steigerung in die Wintersaison 2025/2026. Nach Angaben des Airports wird mit rund 4.300 Flügen gerechnet, was einem Wachstum von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Parallel dazu erwartet der Flughafen die Abfertigung von etwa 354.000 Passagieren, ebenfalls ein Plus von 25 Prozent gegenüber der vorherigen Wintersaison. Die Zahlen unterstreichen die wieder wachsende Bedeutung des Flughafens als Verkehrsdrehscheibe im Grenzgebiet zu den Niederlanden. Die Steigerung der Frequenzen und Passagierzahlen basiert auf einem erweiterten Flugangebot. Im Winterflugplan, der bis zum 28. März 2026 gültig ist, stehen den Reisenden insgesamt 28 regelmäßige Flugziele zur Auswahl. Das Angebot wird ergänzt durch Charterverbindungen, beispielsweise in das finnische Rovaniemi. Traditionell führen Sonnen- und Städtedestinationen die Liste der beliebtesten Ziele an. Die beliebtesten Destinationen im Winter 2025/2026 sind europäische und nordafrikanische Ziele. Angeführt wird die Liste der meistfrequentierten Routen von Málaga mit 164 Abflügen, gefolgt von Alicante mit 150 und Thessaloniki mit 136 Abflügen. Darüber hinaus wurden Flüge zu beliebten Zielen auf den Kanarischen Inseln, wie Teneriffa Süd und Fuerteventura, sowie nach Marokko und in osteuropäische Metropolen in den Flugplan aufgenommen. Die Zahlen signalisieren eine anhaltend große Reiselust der Passagiere, insbesondere nach den vorangegangenen Jahren mit Einschränkungen im Flugverkehr. Das Wachstum im Winter übertrifft sogar in einigen Bereichen das Vor-Corona-Niveau.

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FPÖ wettert gegen „Abzocksteuer“ und Ryanair bezichtigt Hanke der Lüge

Der Billigflieger Ryanair und Österreichs Verkehrsminister Peter Hanke (SPÖ) liefern sich in der Öffentlichkeit einen kontroversen Schlagabtausch rund um die umstrittene Flugticketabgabe. Während der Lowcoster diese komplett abgeschafft sehen will, denkt das Regierungsmitglied gar nicht daran, denn das Bundesbudget wäre ohnehin angespannt. Gar der Lüge wird das Regierungsmitglied bezichtigt. Unerwartete verbale Schützenhilfe bekommt Ryanair ausgerechnet von der FPÖ. Die österreichische Flugticketabgabe ist vom Prinzip her mit der deutschen Luftverkehrsabgabe vergleichbar. Geschaffen wurde diese mit dem gleichen Hintergedanken: Der Staat will an der Reiselust der Passagiere möglichst viel mitverdienen. Von Anfang an sind diese Steuern massiv umstritten. In Österreich wurde diese zunächst gesenkt, jedoch tat man es der deutschen Bundesregierung mitten in der Corona-Pandemie gleich, denn es wurde kräftig erhöht. Sehr zum Ärgernis der Luftfahrtbranche. Die mittlerweile aus dem Amt ausgeschiedene „Klimaschutzministerin“ Leonore Gewessler (Grüne) argumentierte die Erhöhung gar damit, dass diese zum Klimaschutz beitragen würde und wollte gar gesetzlich verankerte Mindestpreise für Flugscheine einführen. Letzteres ist jedoch sang- und klanglos vom Tisch. Offiziellen Angaben nach nimmt die Republik Österreich aus der Flugticketsteuer etwa 160 Millionen Euro pro Jahr ein. Eine Summe, die zunächst nach viel Geld klingt, jedoch in der Luftfahrt eher „Peanuts“ sind und im Angesicht dessen wie viele Milliarden Euro die vormalige Bundesregierung in Sachen fragwürdiger Förderungen in den Sand gesetzt hat, nicht sonderlich viel. Abgabenschuldner ist übrigens nicht der Passagier selbst, sondern die Fluggesellschaft, die das Ticket ausstellt. Abgabenschuldner ist die Airline – nicht der Passagier Das bedeutet konkret: Die Airlines können die Steuer an ihre Fluggäste

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Strategischer Rückzug: Condor gibt Türkei-Markt nach intensivem Wettbewerb und Kapazitätsengpässen auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor stellt in diesen Tagen alle verbliebenen Flüge in die Türkei ein und vollzieht damit einen vollständigen Rückzug aus einem Markt, in dem sie einst touristischer Marktführer war. Die letzten Verbindungen ab Deutschland nach Antalya, dem zuletzt einzig verbliebenen türkischen Ziel, finden Anfang November statt. Dieser Schritt ist das Ende einer Ära und eine direkte Reaktion auf den massiven Wandel im Luftverkehrsmarkt zwischen Deutschland und der Türkei, der von einem aggressiven Wachstum türkischer und deutsch-türkischer Billig- und Ferienfluggesellschaften dominiert wird. Condor hatte bereits im August angekündigt, auch im Sommerflugplan 2026 keine Türkei-Flüge mehr anzubieten. Das Unternehmen begründet diesen Rückzug mit dem Gebot der Wirtschaftlichkeit. „Die Flugplanung und Netzwerkgestaltung von Fluggesellschaften richten sich grundsätzlich nach dem Gebot der Wirtschaftlichkeit, so natürlich auch bei Condor. Condor prüft daher kontinuierlich ihre Ziele und verlagert bei Bedarf ihre Kapazitäten auf Strecken, die sich einer höheren Nachfrage erfreuen“, teilte die Airline mit. Die Kapazitäten, die von Frankfurt und München frei werden, sollen nun auf profitablere Strecken verlagert werden. Die Flüge von Düsseldorf und Leipzig nach Antalya waren bereits Ende Oktober mit dem Sommerflugplan eingestellt worden. Der Rückzug von Condor ist ein deutliches Zeichen für die Verdrängung traditioneller Anbieter aus Märkten, in denen der Preiswettbewerb und die Frequenzdichte durch spezialisierte Carrier übermächtig geworden sind. Der Wandel einer einstigen Marktführerschaft Die Entscheidung von Condor markiert das Ende einer historisch bedeutsamen Präsenz. Nach der Übernahme des türkischen Reiseveranstalters Öger Tours durch den damaligen Condor-Mutterkonzern Thomas Cook im Jahr 2010 hatte Condor zwischenzeitlich sogar die Position

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Gescheiterte Investorensuche: Aviapartner Düsseldorf stellt Betrieb ein

Der Flughafendienstleister Aviapartner Düsseldorf wird seinen Geschäftsbetrieb am 31. Oktober 2025 endgültig einstellen. Diese Maßnahme ist die Folge einer gescheiterten Investorensuche im laufenden Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, das im Juni 2025 beantragt worden war. Von der Betriebsstilllegung sind rund 300 Mitarbeiter betroffen, deren Arbeitsplätze am Flughafen Düsseldorf verloren gehen. Die finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens hatten sich zugespitzt, nachdem Aviapartner Düsseldorf bereits 2023 die Lizenz für die eigenständige Bodenabfertigung (Be- und Entladen von Luftfahrzeugen sowie Gepäckabfertigung) am Düsseldorfer Flughafen verloren hatte. Seitdem war das Unternehmen nur noch als Subunternehmer für andere Abfertiger tätig. Generalbevollmächtigter Georg Heidemann, der nach dem Insolvenzantrag zunächst den Betrieb stabilisiert hatte, erklärte, dass ohne einen Erwerber und neues Kapital zur Betriebsstilllegung keine Alternative bestehe. Der Verlust der eigenen Lizenz in einem kompetitiven Wettbewerbsumfeld konnte nicht mehr kompensiert werden. Der Flughafen Düsseldorf ist auf reibungslose Prozesse bei der Passagier- und Gepäckabfertigung angewiesen. Obwohl der Geschäftsbetrieb bis zuletzt weitergeführt werden konnte, müssen die betroffenen Beschäftigten nun entlassen werden. Gespräche mit dem Betriebsrat über einen möglichen Interessenausgleich und einen Sozialplan sollen zeitnah aufgenommen werden, um sozialverträgliche Lösungen zu finden. Das Insolvenzgeld sicherte die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter bis einschließlich August 2025. Der Fall Aviapartner ist ein deutliches Beispiel für die volatilen und wettbewerbsintensiven Bedingungen im Geschäft der Bodenabfertigungsdienstleistungen an großen Verkehrsflughäfen.

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Cebu Pacific sichert sich Airbus-Kapazität von Bulgaria Air für das Weihnachtsgeschäft

Cebu Pacific, die größte Billigfluggesellschaft der Philippinen, stärkt ihre Flottenkapazität für die besonders nachfragestarke Weihnachts- und Neujahrssaison durch ein strategisches Leasing-Abkommen mit der europäischen Fluggesellschaft Bulgaria Air. Im Rahmen eines sogenannten Damp-Lease-Vertrags bringt Cebu Pacific zwei Airbus A320-Flugzeuge aus Bulgarien in die Flotte, um die steigende Passagiernachfrage auf den wichtigsten Inlandsrouten zu bedienen. Die Vereinbarung sieht vor, dass die zwei 180-sitzigen Airbus A320ceo-Jets von Dezember 2025 bis Januar 2026 von Manila (mnl) aus vier hochfrequentierte Inlandsstrecken bedienen werden: Cebu, Davao, Iloilo und Cagayan de Oro. Bei einem Damp Lease stellt Bulgaria Air die Flugzeuge, das notwendige Cockpitpersonal, die Wartung und die Versicherung, während Cebu Pacific ihr eigenes Kabinenpersonal für die Flüge bereitstellt. Diese Maßnahme unterstreicht den proaktiven Ansatz von Cebu Pacific im Kapazitätsmanagement, um die operative Stabilität in Zeiten intensiver Reisetätigkeit zu gewährleisten. Angesichts globaler Herausforderungen, die die Verfügbarkeit von Flugzeugen und Triebwerken beeinflussen, stellt die kurzfristige Anmietung eine flexible und schnelle Lösung dar, um die Kapazitätsziele des Unternehmens zu erreichen und gleichzeitig langfristige Verpflichtungen zu vermeiden. Proaktive Kapazitätssteuerung als strategische Notwendigkeit Der philippinische Markt für Flugreisen verzeichnete in den letzten Jahren ein robustes Wachstum, wobei die Inlandsnachfrage, insbesondere während der Feiertage, regelmäßig Spitzenwerte erreicht. Cebu Pacific, die bereits 2024 ein ähnliches Abkommen mit Bulgaria Air zur Kapazitätsergänzung für fünf Monate geschlossen hatte, setzt diese Strategie fort. Diese kurzfristigen Leasing-Vereinbarungen sind für die Fluggesellschaften in Asien zu einem unverzichtbaren Instrument geworden, um die Lücken zu schließen, die durch Lieferverzögerungen bei Flugzeugherstellern und anhaltende Wartungsprobleme bei Triebwerken entstehen. Cebu Pacifics Präsident

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