Oktober 30, 2025

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Oktober 30, 2025

Externe Turbulenzen und Kosten bremsen Brussels Airlines: Operatives Ergebnis im dritten Quartal sinkt um 14 Prozent

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines, ein Mitglied der Lufthansa Group, hat im traditionell stärksten dritten Quartal 2025 ein bereinigtes ebit von 68 Millionen Euro erzielt. Dieses Ergebnis liegt 14 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals 2024. Trotz einer beeindruckenden Steigerung der Passagierzahlen um zwölf Prozent und einer hohen Auslastung des europäischen Streckennetzes wurde das Finanzergebnis durch erhebliche externe Störungen und eine unter den Erwartungen liegende Entwicklung der Afrika-Routen belastet. Insgesamt beförderte Brussels Airlines im dritten Quartal fast 2,8 Millionen Passagiere auf knapp 20.000 Flügen, was einen Anstieg der Fluganzahl um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Während das europäische Netzwerk in den Hochsommermonaten Juli und August finanziell außergewöhnlich gut performte und die Umsätze das Vorjahresniveau übertrafen, geriet das Subsahara-Afrika-Geschäft ins Hintertreffen. Das Management bleibt jedoch zuversichtlich, das Jahr 2025 als drittes Jahr in Folge mit einem soliden positiven Gesamtergebnis abschließen zu können. Gespaltene Netzwerkleistung: Europa als Zugpferd Die robuste Nachfrage im europäischen Freizeitreiseverkehr und die anhaltend hohe Auslastung zu wichtigen kontinentalen Reisezielen waren im dritten Quartal der zentrale finanzielle Anker für Brussels Airlines. Die positive Entwicklung in Europa spiegelt den allgemeinen Trend in der europäischen Luftfahrt wider, in der die Nachfrage nach Urlaubsreisen weiterhin stark ist und die Ticketpreise auf einem stabilen Niveau hält. Im Gegensatz dazu sah sich das Subsahara-Afrika-Netzwerk, ein historisch wichtiger und strategisch bedeutender Bereich für die belgische Fluggesellschaft, mit Problemen konfrontiert. Eine Reihe von Flugausfällen, die teilweise auf unvorhergesehene technische oder operationelle Störungen zurückzuführen waren und außerhalb des direkten Einflussbereichs der Fluggesellschaft lagen, verhinderte die vollständige

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Swiss verzeichnet Ergebnisrückgang trotz operativer Verbesserung und Investitionsoffensive

Die Swiss International Air Lines hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 ein operatives Ergebnis (adjusted Ebit) von 411,2 Millionen Schweizer Franken erzielt. Obwohl das Resultat weiterhin positiv ist, markiert es einen Rückgang von rund 19,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (505,0 Millionen Schweizer Franken). Trotz des traditionell stärksten dritten Quartals, das ein operatives Ergebnis von 216,2 Millionen Schweizer Franken auswies, verfehlte die Airline die Erwartungen. Als Hauptgründe für den Ergebnisrückgang nannte die Unternehmensleitung eine Kombination aus Preisdruck und anhaltend steigenden Kosten. Insbesondere die Nachfrageschwäche auf den ertragsstärksten Nordamerikastrecken, gepaart mit gestiegenen Gebühren, Abgaben und Personalkosten, belastete die Bilanz. Erfreulich ist jedoch die deutliche Steigerung der Pünktlichkeit und der Stabilität des Flugbetriebs sowie die Ankunft des ersten Airbus A350 als Startschuss für eine umfassende Investition in das Kundenerlebnis und die zukünftige Flotte. Schwächelnde Nachfrage im Premiummarkt Nordamerika Der für Swiss wichtigste und ertragsstärkste Markt, die Nordamerika-Strecken, zeigte sich in den ersten neun Monaten des Jahres überraschend schwach. Wie Finanzchef (cfo) Dennis Weber erläuterte, musste die Nachfrage vor allem in der Economy Class durch tiefere Ticketpreise stimuliert werden, was direkt auf die Erträge drückte. Die Branche kämpfe momentan generell mit einer sich abschwächenden Nachfrage. Die operativen Erträge des Konzerns stagnierten insgesamt bei 4,2 Milliarden Schweizer Franken. Die finanzielle Delle im traditionell stärksten dritten Quartal unterstreicht die aktuellen Herausforderungen. Trotz der Sommerferien lag das operative Ergebnis von Juli bis September mit 216,2 Millionen Schweizer Franken um 10,2 Prozent unter dem Vergleichsquartal des Vorjahres (240,8 Millionen Schweizer Franken). Steigende Kosten als

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Geopolitische Turbulenzen und Standortkosten bremsen Austrian Airlines

Trotz herausragender operativer Leistungen und einer signifikant gesteigerten Kundenzufriedenheit verzeichnete Austrian Airlines im wichtigen dritten Quartal 2025 einen Gewinnrückgang, der die Erwartungen deutlich verfehlte. Die Fluggesellschaft erzielte von Juli bis September ein bereinigtes EBIT von 119 Millionen Euro, was 14 Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahresquartals lag (139 Millionen Euro). Als Hauptgründe für die finanzielle Dämpfung identifizierte CEO Annette Mann die schwierige geopolitische Lage in wichtigen Kernmärkten, insbesondere im Nahen Osten, und die anhaltend ungünstigen Rahmenbedingungen am Luftfahrtstandort Österreich. Mit 4,7 Millionen beförderten Passagieren konnte Austrian Airlines ihre Passagierzahlen leicht steigern, während die operativen Kennzahlen beeindruckende Verbesserungen zeigten: Die Pünktlichkeit bei Abflügen stieg um 13,7 Prozentpunkte, und die Kundenzufriedenheit lag deutlich über dem Vorjahreswert. Dennoch rechnet die Fluggesellschaft insgesamt mit einem positiven Jahresergebnis, das jedoch nicht ausreichen wird, um die geplanten milliardenschweren Investitionen in die Flotte und das Kundenerlebnis aus dem eigenen Cashflow zu finanzieren. Als klares Bekenntnis zum Standort Wien kündigte die Airline trotz der unbefriedigenden Bedingungen eine Kapazitätserweiterung im Sommerflugplan 2026 an. Geopolitische Belastungen in wichtigen Kernmärkten Das dritte Quartal, traditionell die stärkste Reisezeit, war für Austrian Airlines von externen Schocks geprägt. Die geopolitische Lage im Nahen Osten, einem seit Langem wichtigen und profitablen Markt für die Fluggesellschaft, wirkte sich direkt negativ auf die Geschäftszahlen aus. Verbindungen von und nach Tel Aviv mussten zeitweise ausgesetzt werden und wurden erst am 1. August schrittweise wieder aufgenommen. Routen nach Teheran sollen nach aktuellem Stand erst am 1. November wieder bedient werden. Der Ausfall von Flügen in diese Regionen führte nicht

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Lufthansa Group: 1,3 Milliarden Euro operativer Gewinn im dritten Quartal

Die Lufthansa Group hat nach einem erfolgreichen Sommer ihre Finanzprognose für das Gesamtjahr 2025 bestätigt. Trotz eines volatilen Marktumfelds und globaler Unsicherheiten erzielte der Konzern im dritten Quartal des Jahres einen operativen Gewinn (adjusted ebit) von 1,3 Milliarden Euro, was dem Rekordniveau des Vorjahres entspricht. Mit einem Quartalsumsatz von 11,2 Milliarden Euro verzeichnete die Lufthansa Group das umsatzstärkste Quartal ihrer Unternehmensgeschichte. Das kumulierte operative Ergebnis (adjusted ebit) der ersten neun Monate liegt mit 1,5 Milliarden Euro bereits 300 Millionen Euro über dem Vorjahr, was eine deutliche Steigerung des Gesamtergebnisses für 2025 in Aussicht stellt. Vorstandsvorsitzender Carsten Spohr hob die operativen Erfolge hervor: „Der operativ beste Sommer des letzten Jahrzehnts liegt hinter uns – mit einer Regelmäßigkeit von über 99 Prozent und einer zweistellig verbesserten Pünktlichkeit.“ Die Stabilisierung des Flugbetriebs, strikte Kostenkontrolle im Rahmen des Lufthansa Airlines Turnaround-Programms und eine weiterhin robuste Nachfrage im Premiumsegment sind die zentralen Treiber dieser positiven Entwicklung. Gleichzeitig äußerte Spohr Besorgnis über die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland, die sich in einer Halbierung der innerdeutschen Flüge seit 2019 aufgrund der regulatorischen Kosten niederschlägt. Finanzielle Kennzahlen im Detail: Starke Bilanzentwicklung Der Konzern konnte den Umsatz im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent von 10,7 Milliarden Euro auf 11,2 Milliarden Euro steigern. Die operative Marge belief sich auf 11,9 Prozent (Vorjahr: 12,5 Prozent). Das Konzernergebnis im dritten Quartal sank auf 1,0 Milliarden Euro und lag damit 12 Prozent unter dem Vorjahresniveau, verbesserte sich jedoch in den ersten neun Monaten des Jahres deutlich auf rund 1,1 Milliarden

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EU-Fluggesellschaften einigen sich auf Mindeststandard für kleine Handgepäckstücke

Die Airlines for Europe (A4E), der europäische Branchenverband von Fluggesellschaften, hat bekannt gegeben, dass sich alle Mitglieds-Airlines auf einen Mindeststandard für persönliche Kabinengepäckstücke geeinigt haben. Die Maße von 40 × 30 × 15 cm für kleine Taschen, die in Basistarifen inkludiert sind und unter den Vordersitz passen, entsprechen dem Vorschlag der EU-Verkehrsminister. A4E zufolge wird dieser Standard von den meisten europäischen Fluglinien bereits übertroffen oder angewandt, was nun eine formalisierte gemeinsame Basis für Reisende auf dem Kontinent schaffe. Die Vereinheitlichung zielt darauf ab, Transparenz und Einfachheit bei den Gepäckregeln zu erhöhen, ohne die Kosten für Verbraucher unnötig zu steigern. Ourania Georgoutsakou, Geschäftsführerin von A4E, betonte, dass Passagiere nun mehr Klarheit hätten und weiterhin zwischen Airlines mit diesem Standard oder größeren Abmessungen wählen könnten. Die Entscheidung steht im direkten Gegensatz zu den Forderungen des Europäischen Parlaments, das darauf drängt, ein zweites, größeres Handgepäckstück kostenlos in den Basistarif aufzunehmen. Die Fluggesellschaften argumentieren, dass dies zu höheren Ticketpreisen, längeren Boarding-Zeiten und einem erhöhten Gewicht der Flugzeuge führen würde. Der Verband stützt seine Haltung auf Daten, die zeigen, dass Reisende niedrigere Grundtarife mit optionalen Zusatzleistungen bevorzugen, anstatt die obligatorische Inklusion eines zweiten Kabinengepäckstücks hinnehmen zu müssen, die oft zu höheren Gesamtpreisen führt. Die Selbstverpflichtung der A4E-Mitglieder, die unter anderem große Fluglinien wie Lufthansa, Air France-KLM und Ryanair umfasst, auf den Mindeststandard von 40 x 30 x 15 cm gewährleistet nun eine europaweite Mindestgröße für Taschen, die ohne Aufpreis unter dem Sitz verstaut werden können. Dies stellt eine Reaktion auf die wachsenden Beschwerden von Konsumenten

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Unsicherheit im transatlantischen Luftverkehr: US-Strafzölle gefährden Embraer-Auftragsrekord

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer, ein globaler Marktführer im Regionaljet-Segment, sieht sich mit ernsten Herausforderungen konfrontiert, die direkt aus der US-Handelspolitik der Trump-Administration resultieren. CEO Francisco Gomes Neto warnte öffentlich vor möglichen Auftragsstornierungen und Lieferverzögerungen, sollte die US-Regierung ihre Strafzölle auf brasilianische Importe beibehalten oder erhöhen. Angesichts eines aktuell rekordhohen Auftragsbestands von 31,3 Milliarden US-Dollar, wovon ein erheblicher Teil auf US-Kunden entfällt, könnte eine Fortsetzung der Zollpolitik erhebliche finanzielle Belastungen nach sich ziehen. Die zusätzliche finanzielle Last von schätzungsweise zwei Millionen US-Dollar pro Flugzeug trifft Fluggesellschaften, die ohnehin in einem margenschwachen Markt operieren. Die Situation unterstreicht die komplexe Verflechtung von internationaler Handelspolitik und der sensiblen globalen Luftfahrtlieferkette. Embraer hofft, zu einer Null-Zoll-Politik zurückkehren zu können, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit und die Versorgung seiner wichtigsten Kunden zu sichern. Handelskonflikt bedroht milliardenschweren Auftragsbestand Embraer, dessen Geschäftsfelder von kommerzieller Luftfahrt über Business Jets bis hin zu Verteidigung und Service reichen, verzeichnete Ende des dritten Quartals einen Auftragsbestand, oder „Backlog“, von 31,3 Milliarden US-Dollar. Dieser Wert stellt einen neuen historischen Rekord für das Unternehmen dar, der im Vergleich zum Vorquartal um fünf Prozent und zum Vorjahr um 38 Prozent gestiegen ist. Die kommerzielle Luftfahrt trägt mit 15,2 Milliarden US-Dollar den größten Anteil an diesem Volumen, gefolgt von der Geschäftsluftfahrt mit 7,3 Milliarden US-Dollar, Service und Support mit 4,9 Milliarden US-Dollar und dem Segment Verteidigung und Sicherheit mit 3,9 Milliarden US-Dollar. Dieser robuste Auftragsbestand fußt auf 490 fest bestellten kommerziellen Flugzeugen, darunter die modernen Modelle der E2-Familie (E195-E2, E190-E2) und 200 der bewährten E175-Jets. Die Unsicherheit

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Ausseerland als erste Region in der Steiermark mit Österreichischem Umweltzeichen prämiert

Die Tourismusregion Ausseerland im steirischen Salzkammergut wurde vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Destinationen ausgezeichnet. Die renommierte Zertifizierung würdigt das langjährige Engagement der Region für einen sanften und verantwortungsvollen Tourismus und markiert einen wichtigen Erfolg. Das Ausseerland ist damit die erste Region in der Steiermark, die diese hohe offizielle Anerkennung für ihre umfassenden Nachhaltigkeitsstrategien erhält. Die Vergabe des Umweltzeichens, das 1990 vom Bundesministerium für Umwelt initiiert wurde und als verlässliches Gütesiegel gilt, basiert auf einem strengen Kriterienkatalog. Dieser bewertet unter anderem umweltfreundliche Mobilität, Energieeffizienz, Abfall- und Ressourcenmanagement sowie den Schutz von Natur- und Kulturlandschaften. Pamela Binder, Geschäftsführerin der Erlebnisregion Ausseerland Salzkammergut, betonte, dass die Auszeichnung zeige, dass sanfter Tourismus und eine hohe Lebensqualität Hand in Hand gehen können. Die offizielle Anerkennung bestätige den eingeschlagenen Weg der Regionalität und des achtsamen Umgangs mit der Natur. Konsequente Strategie zahlt sich aus Bereits seit Jahren verfolgt das Ausseerland eine konsequente Strategie des sanften Tourismus. Zu den Initiativen gehören der Ausbau regionaler Mobilitätsangebote, die Zertifizierung von Hotels und Gastronomiebetrieben nach Umweltstandards und die Förderung lokaler landwirtschaftlicher Produkte. Die Region gilt zudem als Vorreiter bei der Renaturierung der Moore, deren Erhaltung einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung in der Region leistet. Mit dem Erhalt des Umweltzeichens positioniert sich das Ausseerland im steirischen Salzkammergut, das für seine beeindruckenden Naturlandschaften, klare Seen und lebendige Tradition bekannt ist, nunmehr als eine der führenden Vorzeigeregionen Österreichs.

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Humanitäre Geste in der Haushaltskrise: US-Fluggesellschaften versorgen unbezahlt arbeitendes Flughafenpersonal

Der anhaltende Shutdown der US-Bundesregierung, der mittlerweile seit rund vier Wochen andauert, hat gravierende Auswirkungen auf Tausende von Bundesangestellten, die in kritischen Funktionen an den Flughäfen arbeiten. Zahlreiche Mitarbeiter, darunter das Personal der US-Verkehrssicherheitsbehörde (tsa), des Zoll- und Grenzschutzes (cbp) sowie der US-Luftfahrtbehörde (faa), sind gezwungen, ohne Bezahlung weiterzuarbeiten oder wurden in einen unbezahlten Zwangsurlaub geschickt. Als Reaktion auf diese finanzielle Notlage haben mehrere große US-Fluggesellschaften eine beispiellose Unterstützungsaktion ins Leben gerufen, indem sie an ausgewählten Drehkreuzen kostenlose Mahlzeiten an die betroffenen Flughafenmitarbeiter ausgeben. Medienberichte, unter anderem von CBS News und dem Magazin People, bestätigen, dass Airlines wie United, Delta und JetBlue diese Hilfsaktionen an ihren wichtigsten Standorten organisiert haben. Am Dienstag erlebten viele dieser Bundesangestellten einen ersten Gehaltsausfall, was die wirtschaftliche Belastung für die betroffenen Familien dramatisch erhöht. Die Hilfsaktion der Fluggesellschaften, die über die Bereitstellung von Speisen hinausgeht und auch auf die moralische Unterstützung abzielt, unterstreicht die enge, wenn auch ungewöhnliche Solidarität zwischen den privaten Luftfahrtunternehmen und dem staatlichen Personal, das für die Aufrechterhaltung des Flugbetriebs unerlässlich ist. Die Folgen der Haushaltssperre für den Flugbetrieb Der seit Wochen schwelende Haushaltsstreit zwischen Demokraten und Republikanern im US-Kongress hat zur Haushaltssperre geführt, wodurch die Finanzierung zahlreicher staatlicher Behörden und Institutionen fehlt. Im sensiblen Bereich der Luftfahrt und Flughafensicherheit hat dies zur Folge, dass essenzielles Personal weiterhin arbeiten muss, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten, jedoch ohne dafür entlohnt zu werden. Betroffen sind zentrale Berufsgruppen, deren Arbeitsniederlegung das gesamte Flugsystem zum Erliegen bringen würde: Der Gehaltsausfall, der für viele Bundesmitarbeiter am

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Österreichische Luftstreitkräfte führen Überschalltraining durch

Die österreichischen Luftstreitkräfte führen vom 3. bis zum 14. November 2025 ihr zweites Überschalltraining des Jahres mit Eurofightern durch. Im Rahmen der Übung sind täglich zwei Überschallflüge zwischen 08:00 Uhr und 16:00 Uhr vorgesehen. Das Training dient der Sicherstellung und Durchsetzung der österreichischen Lufthoheit und ist ein essenzieller Bestandteil der Ausbildung der Piloten. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte die Notwendigkeit dieser Manöver, gerade in Zeiten wachsender internationaler Spannungen. Das regelmäßige Training aller Flugphasen, einschließlich des Überschallbereichs, sei unverzichtbar, um den österreichischen Luftraum effektiv schützen zu können. Die Übungen unterliegen dabei realistischen körperlichen Belastungen und erfordern eine enge, zeitkritische Koordination zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren sowie der militärischen und zivilen Flugsicherung. Die Flüge finden beinahe über dem gesamten Bundesgebiet statt, wobei Ballungsräume sowie die Bundesländer Tirol und Vorarlberg ausgenommen werden. Um die bodennahe Schallausbreitung zu reduzieren, werden die Flüge in großer Höhe, über 12.500 Metern, absolviert. Die Eurofighter-Piloten halten die Beschleunigungsphasen so kurz wie möglich, und die Schallverteilung wird laufend dokumentiert, um eine mehrfache Beschallung gleicher Gebiete zu minimieren. Die Überschallgeschwindigkeit beginnt bei etwa 1.200 km/h. Nähert sich der Eurofighter dieser Geschwindigkeit, entstehen Stoßwellen, die am Boden als Überschallknall wahrgenommen werden können. Die tatsächliche Lautstärke des Knalls am Boden hängt dabei von der Flughöhe, der Geländestruktur und den aktuellen Wetterbedingungen ab. Das Training ist für die Aufrechterhaltung einer funktionierenden Luftraumüberwachung in Österreich von größter Wichtigkeit.

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Dringende Sicherheitslandung nach verlorenem Laptop: United Airlines Flug kehrt wegen Lithium-Akku-Gefahr um

Ein United Airlines Flug von Washington nach Rom musste am 15. Oktober 2025 kurz nach dem Start außerplanmäßig umkehren. Der Grund für die ungewöhnliche Flugplanänderung auf Flug UA126 war der Verlust eines Laptops durch einen Passagier, der durch eine Seitenwand in den Frachtraum der Boeing 767-400ER gefallen war. Da das eingeschaltete Gerät eine Lithium-Ionen-Batterie enthielt, stufte die Crew die Situation als potenziell erhebliche Gefahr für das Flugzeug ein, was die sofortige Rückkehr zum Washington Dulles International Airport (iad) erforderlich machte. Die Entscheidung der Piloten, die Sicherheit an oberste Stelle zu setzen, wurde von Experten gelobt. Die außerplanmäßige Rückkehr des Langstreckenfluges führte zu einer Verspätung von über fünf Stunden für die 242 Passagiere, die ihr Ziel Rom (FCO) erst am späten Nachmittag erreichten. Flugüberwachungsdaten zeigten, dass die 767-400ER (Registrierung n76054) kurz vor der Küste Bostons, weniger als eine Stunde nach dem Start, eine Kehrtwende vollzog. Der Vorfall, den selbst Fluglotsen als „noch nie gehört“ bezeichneten, lenkt erneut die Aufmerksamkeit auf die steigende Gefahr, die von beschädigten Lithium-Ionen-Akkus in der Luftfahrt ausgeht. Der unsichtbare Bedrohungsfaktor: Lithium-Ionen im Frachtraum Die Kommunikation zwischen der Flugbesatzung und der Flugsicherung (atc) bestätigte, dass der Laptop durch eine Lücke an der Kabinenseitenwand in einen Bereich unterhalb des Passagierdecks gerutscht war. Dieser Bereich war für das Kabinenpersonal weder einsehbar noch zugänglich und lag zudem abseits der eingebauten Feuerunterdrückungsanlagen des Flugzeugs. Da der Laptop beim Herunterfallen noch eingeschaltet war und somit potenziell mehrere Stunden Akkulaufzeit hatte, bestand das Risiko einer Überhitzung und eines Brandes der Lithium-Ionen-Batterie. Ein Pilot informierte

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