November 10, 2025

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November 10, 2025

Wizz Air setzt Wachstumskurs fort: Über 6,3 Millionen Passagiere im Oktober 2025

Die Low-Cost-Fluggesellschaft Wizz Air setzt ihren Expansionskurs im europäischen Luftverkehr ungebremst fort. Im Monat Oktober 2025 beförderte die Airline rund 6,36 Millionen Passagiere. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg von 13,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Fluggesellschaft konnte damit im Spätherbst ihren Wachstumstrend beibehalten. Parallel zur erhöhten Passagierzahl steigerte Wizz Air auch ihre Sitzplatzkapazität um 13,0 Prozent auf rund 6,85 Millionen Sitze. Trotz dieser massiven Kapazitätserweiterung konnte die durchschnittliche Auslastung (Load Factor) mit 92,9 Prozent auf dem sehr hohen Niveau des Vorjahresoktobers gehalten werden. Dieses Ergebnis unterstreicht die starke Nachfrage nach den Flugangeboten von Wizz Air, die vor allem im zentral- und osteuropäischen Raum (CEE) sowie auf Strecken in den Nahen Osten stark präsent ist. Die Strategie, verstärkt auf moderne Flugzeuge wie den Airbus A321neo zu setzen – bei dem Wizz Air der größte Betreiber in Europa ist – ermöglicht diesen aggressiven Kapazitätsausbau. Auch die längerfristige Entwicklung der Fluggesellschaft zeigt eine positive Dynamik. In den zurückliegenden zwölf Monaten beförderte Wizz Air insgesamt rund 67,39 Millionen Passagiere, was einem Wachstum von 7,8 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Die durchschnittliche Auslastung verbesserte sich über diesen Zeitraum ebenfalls um 1,1 Prozentpunkte auf 91,2 Prozent. Beobachter des Sektors sehen in den veröffentlichten Zahlen eine Bestätigung der anhaltenden Stärke des Low-Cost-Segments in Europa, auch wenn Wizz Air an einigen Standorten wie Wien strategische Anpassungen im Streckennetz vornimmt.

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Turkish Airlines entscheidet sich für GE Aerospace als Triebwerkslieferant für 75 Boeing 787

Die Fluggesellschaft Turkish Airlines hat eine wegweisende Entscheidung für die künftige Flottenausstattung getroffen und den US-Konzern GE Aerospace als alleinigen Lieferanten für die Triebwerke ihrer bestellten Boeing 787 Dreamliner ausgewählt. Die Vereinbarung umfasst die Lieferung von Triebwerken, Ersatztriebwerken sowie umfassende Wartungsdienstleistungen für bis zu 75 Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 787-9 und 787-10. Mit dieser Wahl beendet Turkish Airlines die monatelangen Verhandlungen, in denen auch der Konkurrent Rolls-Royce als Triebwerkslieferant für die 787 im Rennen war. Die nun getroffene Übereinkunft steht in direktem Zusammenhang mit dem Großauftrag, den Turkish Airlines bereits im September 2025 bei Boeing platziert hatte. Dieser Auftrag umfasst 50 feste Bestellungen und 25 Kaufoptionen für die Dreamliner-Modelle. Da GE Aerospace neben Rolls-Royce einer der beiden Hauptlieferanten für die Boeing 787 ist, konsolidiert Turkish Airlines nun ihre Flottenstrategie, indem sie auf die bewährten GEnx-Triebwerke von GE Aerospace setzt, die bereits in Teilen der bestehenden 787-Flotte der Airline zum Einsatz kommen. Finanzielle Details der Transaktion wurden von den beteiligten Parteien nicht offengelegt. Die Auslieferung der neuen Dreamliner ist für den Zeitraum zwischen 2029 und 2034 geplant. Dieser massive Ausbau der Langstreckenflotte ist Teil eines ambitionierten strategischen Ziels von Turkish Airlines, die Gesamtflotte bis 2035 auf über 800 Flugzeuge zu erweitern und vollständig auf Flugzeuge der neuesten Generation umzustellen. Die Entscheidung für GE Aerospace gewährleistet die Kontinuität und eine effiziente Wartungsstruktur für die Langstreckenjets. Die Airline treibt damit die Modernisierung ihres Fluggerätebestandes voran, um ihr globales Streckennetz weiter auszubauen und ihre Position im internationalen Luftverkehr zu festigen.

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Spirit Airlines streicht 150 Stellen und zieht sich aus fünf Flughäfen zurück

Die US-amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit Airlines leitet weitreichende Sparmaßnahmen und eine Neuausrichtung des Geschäftsbetriebs ein. Das Unternehmen kündigte die Streichung von rund 150 Angestelltenstellen an und wird bis Januar 2026 den Betrieb an fünf Flughäfen einstellen, darunter Milwaukee (Wisconsin) und Phoenix (Arizona), sowie Rochester (New York) und St. Louis (Missouri). Auch die saisonalen Flüge nach Bucaramanga in Kolumbien werden eingestellt. Diese drastischen Einschnitte sind Teil eines umfassenden Transformationsplans, der auf die Bewältigung der massiven finanziellen Verluste des Unternehmens abzielt. Spirit Airlines rechnet für das laufende Jahr 2025 mit einem Verlust von 804 Millionen US-Dollar (etwa 700 Millionen Euro). Der Restrukturierungsplan, der auch die Verkleinerung der operativen Flotte beinhaltet, sieht eine Rückkehr zur Profitabilität erst im Jahr 2027 vor. Zu diesem Zweck werden die Flugpläne für das kommende Jahr drastisch reduziert und das Streckennetz verkleinert, um sich auf die margenstärksten Kernmärkte zu konzentrieren. Trotz der Streckennetzreduzierung plant die Airline eine deutliche Expansion in Fort Lauderdale, Florida, dem Hauptdrehkreuz der Fluggesellschaft, mit dem Ziel, dort über 100 tägliche Abflüge zu erreichen. Die Einsparungen betreffen nicht nur die Verwaltung. Bereits im Vormonat hatte Spirit die Beurlaubung von 365 Piloten und die Herabstufung von bis zu 170 weiteren Piloten für das erste Quartal 2026 angekündigt. Diese Personalmaßnahmen sowie die Schließung von fünf Standorten sind notwendig, um die Betriebskosten zu senken und die Effizienz des Unternehmens zu steigern. Beobachter des US-Marktes sehen in den Rückzügen von Spirit Chancen für konkurrierende Fluggesellschaften, die bereits versuchen, die freigewordenen Routen und Kapazitäten in den Kernregionen der Billigfluggesellschaft zu übernehmen.

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Etihad Airways verdreifacht Frequenzen nach Zürich und baut Genf-Verbindungen massiv aus

Etihad Airways, die staatliche Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate mit Sitz in Abu Dhabi, baut ihr Flugangebot in die Schweiz drastisch aus. Ab Februar und März 2026 erhöht die Golf-Airline die Frequenzen zu ihren beiden Schweizer Zielen Zürich und Genf signifikant, um der starken Nachfrage und der Rolle der Schweiz als wichtiges Drehkreuz in Europa Rechnung zu tragen. Besonders in Zürich (ZRH) kommt es zu einer massiven Aufstockung. Ab dem 2. Februar 2026 erhöht Etihad die wöchentlichen Flüge von derzeit 14 auf bis zu 21 Verbindungen – was einer Verdreifachung des Angebots auf manchen Strecken entspricht, beziehungsweise einer durchgehenden dreimal täglichen Verbindung nach Abu Dhabi (AUH). Im Zuge dieser Expansion kommt auf der Zürich-Route auch der Airbus A321LR zum Einsatz, der laut Etihad-Angaben First Suites an Bord bietet und somit ein luxuriöses Reiseerlebnis auf Mittelstreckenjets ermöglicht. Mit dem doppelten Tagesrandflug profitieren Reisende von besseren Anschlussverbindungen über Abu Dhabi zu den über 100 Zielen des globalen Streckennetzes, insbesondere nach Asien und Australien. Auch die Verbindungen nach Genf (GVA) werden stark ausgebaut. Ab dem 3. Februar 2026 erhöht Etihad die Frequenz zunächst auf zehn wöchentliche Flüge. Eine weitere Steigerung ist ab dem 29. März 2026 geplant, ab dann soll Genf bis zu 14 Mal pro Woche angeflogen werden, was einer zweifach täglichen Verbindung entspricht. Die zusätzlichen Abendflüge ab Genf, die ebenfalls mit dem Airbus A321LR bedient werden, verbessern die Flexibilität für Geschäftsreisende und bieten optimierte Umsteigemöglichkeiten für Langstreckenflüge. Auf beiden Strecken setzt Etihad eine Kombination aus modernen Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 787

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Türkische Airlines sichert sich 26-Prozent-Anteil an Air Europa und ermöglicht vorzeitige Kreditrückzahlung

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa hat eine weitreichende Vereinbarung mit Turkish Airlines abgeschlossen. Im Rahmen dieser strategischen Partnerschaft erwirbt die türkische Fluglinie voraussichtlich einen Anteil von 26 Prozent an Air Europa mittels eines 300 Millionen Euro schweren Wandelkredits. Die Transaktion bewertet Air Europa, die derzeitige Nummer drei im spanischen Markt, mit 1,175 Milliarden Euro. Ein unmittelbarer Effekt des Abkommens ist die vorzeitige Rückzahlung eines staatlich abgesicherten Kredits in Höhe von 475 Millionen Euro an die spanische Staatsholding SEPI (Sociedad Estatal de Participaciones Industriales), der ursprünglich zur Bewältigung der Coronakrise gewährt wurde. Die frühzeitige Tilgung des SEPI-Darlehens, welche ein Jahr vor dem ursprünglichen Zeitplan erfolgt, wird durch die Investition von Turkish Airlines sowie durch Eigenmittel von Air Europa ermöglicht. Bereits Anfang des Jahres hatte die Airline ein weiteres, staatlich garantiertes Bankdarlehen der ICO (Instituto de Crédito Oficial) in Höhe von 141 Millionen Euro vollständig beglichen. Mit dem Abschluss der staatlichen Finanzhilfen beendet Air Europa offiziell die finanzielle Unterstützung, die während der Pandemie notwendig war. Die Fluggesellschaft betont, seit der Krise durch Steuern, Gebühren und Zinsen mehr als 1,8 Milliarden Euro zur spanischen Wirtschaft beigetragen zu haben. Zudem wurden rund 4.000 Arbeitsplätze gesichert und über 600 neue Stellen geschaffen. Das Abkommen führt nun drei bedeutende Akteure der Luftfahrt zusammen: Air Europa, Turkish Airlines als neuen strategischen Partner und die IAG (International Airlines Group), die ihre bestehende Beteiligung von 20 Prozent an Air Europa beibehält. Die Gründerfamilie Hidalgo behält über Globalia die Mehrheit der Anteile. Dies soll die spanische Identität der Airline und

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Mit einem Stopp: Jetstar lanciert längste A321LR-Verbindung

Die australische Billigfluggesellschaft Jetstar, eine Tochter der Qantas Group, setzt ihre Strategie fort, internationale Verbindungen von Australiens Regionalflughäfen aus zu etablieren. Jüngster Beleg hierfür ist die Ankündigung einer brandneuen, einstufigen Route, die ab März 2026 die Sunshine Coast (MCY) mit Bali und Singapur verbinden wird. Diese neue Flugverbindung, die auf dem zehntgrößten Flughafen Australiens startet, unterstreicht die Notwendigkeit für Fluggesellschaften, kreativ zu werden, da die direkten Verkehrsrechte von den Hauptmetropolen Australiens nach Bali (Denpasar) weitgehend ausgeschöpft sind. Die strategische Route nutzt Airbus A321LR-Flugzeuge und folgt kurz auf die erfolgreiche Einführung eines Direktfluges von Newcastle (NTL) nach Bali, der Newcastle die längste internationale Verbindung seiner Geschichte beschert. Parallel dazu verzeichnete der Flughafen Adelaide die kürzeste internationale Route seiner Historie mit einem neuen Dienst nach Christchurch. Diese Entwicklungen signalisieren eine Verschiebung der internationalen Abflüge hin zu regionalen Zentren und demonstrieren die operative Flexibilität der Fluggesellschaften bei der Erschließung neuer Märkte. Die neue Ein-Stopp-Verbindung von Sunshine Coast nach Bali und Singapur Ab dem 24. März 2026 wird Jetstar die neue Route Sunshine Coast (MCY) – Bali (DPS) – Singapur (SIN) dreimal wöchentlich bedienen. Die Gesamtstrecke, die pro Richtung 3.308 nautische Meilen (6.126 Kilometer) umfasst, wird mit dem Airbus A321LR geflogen. Dieses Flugzeugmuster, das in einer reinen Economy-Konfiguration 232 Sitzplätze bietet, zeichnet sich durch seine hohe Reichweite und die niedrigen Kosten pro Sitzkilometer aus. Die Verbindung von der Sunshine Coast, einem wichtigen Zentrum in Queensland, ist strategisch interessant. Bali, als eines der beliebtesten internationalen Urlaubsziele für Australier, ist der Hauptmarkt. Da Direktflüge von Australiens

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Richter lehnt Prozess ab: Boeing entgeht Strafverfahren wegen 737 Max Abstürzen

Ein US-Bundesrichter hat eine Anklage wegen krimineller Verschwörung gegen den Flugzeughersteller Boeing im Zusammenhang mit den zwei tödlichen Abstürzen des Flugzeugtyps 737 Max abgewiesen. Die Entscheidung von Richter Reed O’Connor beendet vorerst einen jahrelangen Rechtsstreit um die Rolle Boeings bei der Entwicklung und Zulassung des Flugsteuerungs-Systems MCAS, das 2018 und 2019 zum Tod von 346 Menschen führte. Richter O’Connor gab damit einem Antrag des US-Justizministeriums (DOJ) statt, das ein zuvor ausgehandeltes Abkommen zur Beilegung der strafrechtlichen Vorwürfe gegen den Konzern verteidigt hatte. Der Beilegungsmechanismus sieht vor, dass Boeing Strafen, Entschädigungen für die Opfer und Investitionen in Sicherheit und Compliance in Höhe von insgesamt 1,1 Milliarden US-Dollar leistet. Mit diesem Urteil entgeht der Flugzeughersteller einem aufsehenerregenden und potenziell imageschädigenden Strafprozess. Das Justizministerium argumentierte, dass die getroffene Vereinbarung dem öffentlichen Interesse besser diene, da ein Prozess ein ungewisses Ergebnis hätte nach sich ziehen können, möglicherweise sogar mit einer geringeren Gesamtstrafe für das Unternehmen. Den Recherchen zufolge umfasst die Gesamtsumme eine Geldbuße von 243,6 Millionen US-Dollar, 500 Millionen US-Dollar zur Entschädigung von Opfern und Familien sowie 200 Millionen US-Dollar für die Fluggesellschaften. Die Entscheidung ist jedoch höchst umstritten. Angehörige vieler Opfer, deren Familienmitglieder bei den Abstürzen in Indonesien (Oktober 2018) und Äthiopien (März 2019) starben, hatten in einer Anhörung im September das Gericht eindringlich aufgefordert, den Deal abzulehnen und Boeing vor Gericht zu stellen. Kritiker warfen dem Unternehmen vor, sich „seine Freiheit gekauft“ zu haben und forderten mehr strafrechtliche Rechenschaftspflicht. Das Justizministerium führte dagegen an, dass die Familien von 110 Opfern die Beilegung

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Bundesgerichtshof bestätigt Zulässigkeit von Pandemie-Ausschlussklauseln in Reiseversicherungen

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat in einem richtungsweisenden Urteil entschieden, dass Versicherungsunternehmen berechtigt sind, Schäden, die durch Pandemien entstehen, in ihren Reiseversicherungsverträgen von der Leistungspflicht auszuschließen. Mit dieser Entscheidung wurde eine Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) gegen die Pandemie-Ausschlussklausel in den Bedingungen einer Jahresreiseversicherung abgewiesen. Der vzbv hatte die Klausel als zu unklar und intransparent kritisiert, sah die Verbraucher dadurch unangemessen benachteiligt und hatte eine gerichtliche Klärung der Formulierungsstandards angestrebt. Die Richter des höchsten deutschen Zivilgerichts befanden jedoch, dass die betreffende Formulierung für den „durchschnittlichen Verbraucher“ hinreichend verständlich sei. Das Urteil schafft Rechtssicherheit für die Versicherungsbranche und bestätigt, dass die Unternehmen auch künftig Großschadensrisiken wie Pandemien aus ihren Deckungszusagen herausnehmen können. Die Entscheidung ist von erheblicher Bedeutung für alle deutschen Reiseversicherer und Millionen von Reisenden, die künftig genau prüfen müssen, welche Risiken ihre Policen im Falle einer neuen, globalen Gesundheitskrise abdecken. Der Kern des Rechtsstreits: Transparenz versus Risikoausschluss Im Zentrum des Verfahrens stand die Frage, ob eine Klausel in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) einer Jahresreiseversicherung, die Schäden durch Pandemien von den Leistungen ausnimmt, der sogenannten Inhaltskontrolle nach deutschem Recht standhält. Der Verbraucherzentrale Bundesverband argumentierte, dass die Formulierung des Pandemieausschlusses zu vage sei und nicht klar genug definiere, wann ein Schaden „durch eine Pandemie verursacht“ sei. Dies hätte aus Sicht der Verbraucherschützer zur Folge, dass Versicherte unangemessen benachteiligt würden, da sie nicht klar erkennen könnten, in welchen Fällen ihr Versicherungsschutz entfällt. Die Jahresreiseversicherung beinhaltete typischerweise verschiedene Komponenten wie Reiserücktrittsversicherung, Reisekrankenversicherung und Gepäckversicherung. Die Versicherungsunternehmen argumentierten ihrerseits, dass ein Pandemierisiko ein

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Norwegische Luftfahrtgruppe verzeichnet Passagierwachstum und beginnt Flottenerneuerung

Die norwegische Luftfahrtgruppe, bestehend aus den Fluggesellschaften Norwegian und Widerøe, hat im Oktober 2025 insgesamt 2,64 Millionen Passagiere befördert. Dies entspricht einer Steigerung von drei Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Allein Norwegian beförderte 2,25 Millionen Passagiere, während die regionale Fluglinie Widerøe 389.000 Fluggäste zählte. Dieses Wachstum geht einher mit einer soliden operativen Leistung beider Fluggesellschaften, die eine hohe Pünktlichkeit und Auslastung der Flüge meldeten. Ein bedeutender Meilenstein im Berichtsmonat war die Ankunft des ersten fabrikneuen Flugzeugs vom Typ Boeing 737 Max 8 (SE-NAD) aus Norwegians Großbestellung von 80 Maschinen. Die Auslieferung markiert den offiziellen Beginn des Programms zur Flottenerneuerung und Modernisierung, welches für Norwegian ein zentraler Pfeiler der Effizienz- und Wachstumsstrategie, bekannt als „Program X“, darstellt. Trotz der laufenden Modernisierungsbemühungen zeigte sich die Pünktlichkeit beider Fluggesellschaften im Oktober stark: Norwegian erreichte eine Pünktlichkeitsrate von 84,7 Prozent, Widerøe sogar 88,7 Prozent. Die Gruppe blickt nach Aussage von CEO Geir Karlsen zuversichtlich auf die kommende Wintersaison. Das Winterprogramm 2025, das Ende Oktober startete, beinhaltet sechs neue Routen zu beliebten Warmwasserzielen. Die Nachfrage, insbesondere für Weihnachtsreisen, sei weiterhin robust. Die Kapazitätsauslastung (Load Factor) von Norwegian lag bei 87,3 Prozent, während Widerøe eine Auslastung von 73,4 Prozent verzeichnete. Geir Karlsen bekräftigte die Erwartung einer vielversprechenden Wintersaison, gestützt durch die Effizienzinitiativen und die positive Buchungsdynamik, die sich bereits im Quartalsbericht des dritten Quartals 2025 gezeigt hatte.

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EU-Kommission plant Hochgeschwindigkeitsnetz zur Verbindung aller europäischen Hauptstädte bis 2040

Die Europäische Kommission hat einen weitreichenden und kostenintensiven Aktionsplan vorgestellt, der das Reisen mit dem Zug in Europa revolutionieren soll. Das zentrale Ziel ist der Aufbau eines durchgehenden Hochgeschwindigkeits-Schienennetzes, das bis zum Jahr 2040 alle Hauptstädte und wichtigsten Metropolen des Kontinents verbindet. Durch diesen massiven Ausbau, der Teil des sogenannten transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V) ist, sollen Reisezeiten drastisch verkürzt und die Leistungsfähigkeit der europäischen Verkehrsadern modernisiert werden. Der Plan sieht vor, die Geschwindigkeit der Züge auf über 250 Stundenkilometer anzuheben, was beispielsweise die Fahrzeit von Berlin nach Kopenhagen von sieben auf nur noch vier Stunden senken würde. Kommissionsvizepräsident Raffaele Fitto betonte bei der Vorstellung in Brüssel, dass die Verbesserung der Reisezeiten ein „greifbares und pragmatisches Ergebnis“ des politischen Willens sei, Europa geeinter und effizienter zu gestalten. Um das Vorhaben zu realisieren, rechnet die Kommission bis 2040 mit Investitionen in Höhe von rund 345 Milliarden Euro. Drastische Reduzierung der Reisezeiten als Kernziel Die Kernmotivation des EU-Aktionsplans ist die Schaffung eines schnellen und zuverlässigen Kontinentalnetzes, das die nationalen Hauptstädte effektiver verbindet und somit eine attraktive Alternative zu anderen Verkehrsträgern darstellt. Die geplanten Fahrzeitverkürzungen sind beachtlich und würden die Konnektivität des europäischen Wirtschaftsraums fundamental verändern. Zu den ambitioniertesten Zielen der Kommission gehören folgende Verbindungen und ihre angestrebten Fahrzeiten: Darüber hinaus zielt die EU auf die erstmalige direkte Anbindung des Baltikums an das westeuropäische Schnellnetz über die sogenannte „Rail Baltica“-Verbindung. Dieses Projekt, das die baltischen Staaten mit Polen und dem restlichen Europa verbindet, ist strategisch von hoher Bedeutung für die wirtschaftliche Integration der Region. Die

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