November 17, 2025

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November 17, 2025

Virgin Atlantic sichert Flotteninvestitionen durch Slots in London-Heathrow

Die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic hat ein umfangreiches Investitionspaket zur Modernisierung ihrer Flotte geschnürt. Die Airline nimmt einen Kredit in Höhe von 745 Millionen US-Dollar bei dem US-Investor Apollo auf. Die Mittel sind primär für die Einführung neuer Kabinenausstattungen für die bestehenden Boeing 787-9 Flugzeuge sowie die Anschaffung von zehn weiteren Airbus A330-900 Maschinen vorgesehen, deren Auslieferung ab Ende 2026 erwartet wird. Das Besondere an dieser Finanzierungstransaktion ist die gewählte Kreditsicherheit: Virgin Atlantic hinterlegt einen Großteil ihrer wertvollen Start- und Landerechte (Slots) am Flughafen London-Heathrow (LHR). Konkret dienen 27 von 31 Slotpaaren der Airline in Heathrow als Sicherheit für den Fünfjahreskredit. Solche Heathrow-Slots gelten in der Luftfahrtbranche als besonders wertvoll und sind schwer zu erwerben. Für Virgin Atlantic stellt die Verpfändung von Slots keine Premiere dar. Bereits im Jahr 2015 hatte die Fluggesellschaft Slotpaare in Heathrow als Sicherheit für eine Finanzierung eingesetzt. Die aktuelle Investition in die Airbus A330-900 ist strategisch bedeutend, da die Fluggesellschaft damit ihre Langstreckenflotte weiter standardisiert und modernisiert. Die A330-900 (Teil der A330neo-Familie) wird zur Effizienzsteigerung und Kostenoptimierung auf Routen mittlerer bis langer Distanz eingesetzt (Recherche). Durch die Investition in die Kabinenausstattung der 787-9 wird zudem das Produktangebot im Premium-Segment gestärkt.

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Rücknahme der Luftverkehrsteuer sorgt für politische Kontroverse

Das schwarz-rote Regierungsbündnis hat in den Beratungen des Koalitionsausschusses eine kontroverse Entscheidung zur Entlastung der Luftfahrtbranche getroffen: Die von der Vorgängerregierung beschlossene Erhöhung der Luftverkehrsteuer (Ticketsteuer) soll mit einem Volumen von 350 Millionen Euro jährlich zurückgenommen werden. Die Senkung auf das Niveau vor dem 1. Mai 2024 ist für den 1. Juli 2026 geplant. Während die Luftfahrtbranche die Maßnahme als „Beginn einer echten Trendwende“ in der deutschen Luftfahrtpolitik lobt, löst sie bei Opposition und Aktivisten scharfe Kritik aus. Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) und Fluggesellschaften sehen in der Rücknahme der Steuererhöhung einen notwendigen Schritt, um die im internationalen Vergleich zu hohen Standortkosten in Deutschland zu reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die Branche argumentiert seit Jahren, dass hohe Abgaben zur Verlagerung von Flugkapazitäten ins Ausland führen. Die Entscheidung des Koalitionsausschusses wird daher als Signal gewertet, diese Verlagerungstendenzen zu stoppen (Recherche). Demgegenüber steht die harsche Kritik von Vertretern der Grünen und Aktivisten. Felix Banaszak (Grüne) warf Bundeskanzler Friedrich Merz und den Koalitionsspitzen Mutlosigkeit vor und nannte die Maßnahme stark vermessen im Angesicht der Wirtschaftskrise. Die Aktivistin Luisa Neubauer bezeichnete die Pläne als ein „als Konsumgeschenk getarntes Steuergeschenk an die Flugindustrie“. Sie verwies auf die kürzliche Verteuerung des 49-Euro-Tickets und sieht in der Entscheidung eine Stärkung des fossilen Kurses der Regierung. Auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisierte die Steuersenkung als „fatales Signal“ und „schlechten Scherz“, da sie in direktem Widerspruch zu internationalen Bemühungen zur Senkung von Emissionen stehe.

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Türkisches Löschflugzeug stürzt in Kroatien ab – Pilot stirbt bei Wartungsflug

Ein Löschflugzeug des türkischen Landwirtschafts- und Forstministeriums ist in Kroatien abgestürzt. Der Pilot der Maschine kam bei dem Unglück ums Leben. Der türkische Minister für Landwirtschaft und Forsten, Ibrahim Yumaklı, bestätigte den Absturz am Donnerstag und sprach der Familie des Piloten, den er als Märtyrer bezeichnete, sein Beileid aus. Das Wrack des Flugzeugs wurde in der Nähe der kroatischen Küstenstadt Senj gefunden, nachdem zuvor am Abend der Funkkontakt abgebrochen war. Die Maschine vom Typ Air Tractor AT-802, ein einmotoriges Löschflugzeug amerikanischer Bauart, war gemeinsam mit einem zweiten Flugzeug desselben Typs auf einem Überführungsflug. Beide Flugzeuge waren am Vortag in der Türkei gestartet und auf dem Weg nach Zagreb für planmäßige Wartungsarbeiten. Aufgrund schlechten Wetters mussten die Piloten jedoch eine Zwischenlandung auf dem Flughafen Rijeka an der kroatischen Küste einlegen. Am Donnerstag versuchten beide Flugzeuge, ihre Reise fortzusetzen, wurden aber durch sich verschlechternde Wetterbedingungen zur Umkehr gezwungen. Während das erste Flugzeug sicher in Rijeka landen konnte, ging der Kontakt zur zweiten Maschine um 18:25 Uhr türkischer Zeit verloren. Die Absturzstelle nahe Senj liegt in einer bergigen Region, bekannt für starke Winde und schwierige Wetterlagen, was die Wetterverhältnisse als wahrscheinliche Ursache für den Kontrollverlust in den Fokus der Ermittlungen rückt.

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Skyexpress startet neue Flugverbindung zwischen Thessaloniki und Düsseldorf

Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress hat eine neue Flugroute zwischen Thessaloniki (SKG) in Griechenland und Düsseldorf (DUS) in Deutschland eröffnet. Die Verbindung markiert eine gezielte Expansion in den deutschen Markt und stärkt die internationale Anbindung des Makedonia-Flughafens Thessaloniki, der als wichtiges Drehkreuz in Nordgriechenland dient (Recherche). Die neue Route wird dreimal wöchentlich, jeweils am Mittwoch, Freitag und Sonntag, bedient. Damit ergänzt Skyexpress ihr Flugangebot ab Thessaloniki. Die Verbindung nach Düsseldorf ist nach der Route nach Larnaka auf Zypern, die 2022 eingeführt wurde, die zweite direkte internationale Strecke der Fluggesellschaft von Thessaloniki aus. Skyexpress verfolgt eine Strategie, die griechische Regionalflughäfen stärker mit wichtigen europäischen Metropolen zu verbinden, um den Tourismus- und Geschäftsverkehr zu fördern. Gerasimos Skaltsas, Chief Commercial Officer von Skyexpress, bezeichnete den neuen Dienst als einen wichtigen strategischen Schritt für das Wachstum der Airline und die Verbesserung der globalen Reichweite des Flughafens Makedonia. Die Entscheidung für Düsseldorf ist wirtschaftlich begründet, da Nordrhein-Westfalen (NRW) zu den bevölkerungsreichsten und wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands zählt und traditionell ein bedeutender Quellmarkt für Reisen nach Griechenland ist (Recherche). Durch die drei wöchentlichen Frequenzen wird die Erreichbarkeit zwischen den beiden Regionen deutlich verbessert.

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Cathay Pacific nimmt Flüge nach Adelaide wieder auf

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific hat nach mehrjähriger Unterbrechung die Direktflüge zwischen Hong Kong (HKG) und Adelaide (ADL) in Südaustralien wieder aufgenommen. Der Erstflug startete am 11. November, womit Cathay Pacific zu einer Destination zurückkehrt, die sie erstmals im Jahr 1992 bediente. Die Verbindung wird dreimal wöchentlich mit modernen Airbus A350-900 Maschinen bedient und soll die Reise-, Handels- und kulturellen Beziehungen zwischen Asien und Australien stärken. Die erneuerte Route zwischen Hong Kong, einem der wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuze Asiens, und der Hauptstadt Südaustraliens ist für beide Seiten von Bedeutung. Cathay Pacifics Chief Customer and Commercial Officer, Lavinia Lau, betonte die Bedeutung der Rückkehr nach Adelaide als „lebendige Stadt, die für ihre kulinarische Szene, Weltklasse-Weine und Küstenschönheit bekannt ist“. Die Fluggesellschaft bietet in den Kabinen Business, Premium Economy und Economy den Passagieren umfassende Dienstleistungen, einschließlich spezieller Bordverpflegung. Mit der Wiederaufnahme der Adelaide-Verbindung stärkt Cathay Pacific ihr Netzwerk in Ozeanien erheblich. Die Fluggesellschaft bedient nun sechs australische Destinationen – Adelaide, Brisbane, Cairns, Melbourne, Perth und Sydney – sowie Auckland und Christchurch in Neuseeland. Insgesamt führt Cathay Pacific in diesem Winter fast 100 wöchentliche Hin- und Rückflüge von Hong Kong nach Ozeanien durch (Recherche). Darüber hinaus wird die neue Route zusätzliche Frachtkapazität bieten, was den Handel zwischen den Regionen weiter begünstigt.

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Italienischer Fernbusanbieter Itabus steuert Graz, Klagenfurt und Villach an

Der Wettbewerb auf dem europäischen Fernbusmarkt hat sich durch den Markteintritt des italienischen Anbieters Itabus in Österreich weiter verschärft. Seit dem 16. Oktober 2025 bedient das Unternehmen, das in Italien als direkter Rivale von Flixbus gilt, erstmals drei zentrale österreichische Städte: die steirische Landeshauptstadt Graz sowie die Kärntner Verkehrsknotenpunkte Klagenfurt und Villach. Mit dem Ausbau des Streckennetzes über die italienischen Grenzen hinaus setzt Itabus seine Internationalisierungsstrategie fort und positioniert sich als wichtiger Akteur im grenzüberschreitenden Personenverkehr zwischen Italien und Zentraleuropa. Die Expansion umfasst die Aufnahme von täglich jeweils zwei Fahrten zu jedem der drei österreichischen Ziele. Die neuen Verbindungen konzentrieren sich auf eine effiziente Verknüpfung der Alpen-Adria-Region und bieten Reisenden eine kostengünstige Alternative, insbesondere auf Strecken, die im Bahnverkehr Umstiege erfordern. Francesco Fiore, Geschäftsführer von Itabus, unterstrich die Bedeutung dieses Schrittes: „Nach der erfolgreichen Konsolidierung auf dem italienischen Markt investieren wir jetzt stark im Ausland – und das ist erst der Anfang. Weitere europäische Ziele sind bereits in Planung.“ Das Unternehmen, das derzeit eine Flotte von 100 Bussen betreibt und 112 Städte in Italien bedient, setzt auf eine Kombination aus günstigen Preisen und einem dichten Netz. Der Fahrplanfokus: Tägliche Verbindungen nach Kärnten und in die Steiermark Die neuen Routen von Itabus sind klar auf die Anbindung der südösterreichischen Städte an wichtige italienische Metropolen und Verkehrsdrehkreuze zugeschnitten. Das Angebot umfasst tägliche Doppelfahrten zu jedem der drei Standorte. Die Anbindung von Klagenfurt Die Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt ist seit dem 16. Oktober täglich zweimal mit direkten Verbindungen aus zentralen und norditalienischen Regionen erreichbar.

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Dubliner Gericht verurteilt Ryanair-Passagier nach Flugstörung

Ein Passagier, der an Bord eines Ryanair-Fluges von Dublin nach Teneriffa am 24. September 2022 randaliert und einen anderen Fluggast körperlich angegriffen hatte, wurde vom Bezirksgericht Dublin verurteilt. Der Mann bekannte sich schuldig und erhielt eine dreimonatige Bewährungsstrafe. Das Urteil wurde von der irischen Fluggesellschaft Ryanair begrüßt und dient als Bestätigung ihrer strengen Null-Toleranz-Politik gegenüber störendem Verhalten an Bord. Die Billigfluggesellschaft verfolgt mit der konsequenten Verfolgung solcher Vorfälle das Ziel, die Sicherheit und den Komfort für alle Kunden und Besatzungsmitglieder zu gewährleisten. Ryanair erklärte, dass das Urteil eine der vielen Konsequenzen zeige, denen sich störende Fluggäste ausgesetzt sehen. Dazu gehören auch Flugverbote und Bußgelder für die entstandenen Kosten. Der Vorfall von 2022 ist kein Einzelfall; Störungen durch Passagiere, oft im Zusammenhang mit Alkoholmissbrauch, stellen ein zunehmendes Problem für die gesamte Luftfahrtindustrie dar (Recherche). Jade Kirwan, Kommunikationsdirektorin bei Ryanair, äußerte die Hoffnung, dass die Verurteilung ein weiteres Abschreckungssignal aussende. Die Airline bekräftigte ihre Absicht, auch weiterhin konsequente juristische und betriebliche Schritte gegen randalierende Passagiere einzuleiten, um die Ordnung in ihren Flugzeugen aufrechtzuerhalten. Die gerichtliche Bestätigung in Dublin unterstreicht die Entschlossenheit der Fluggesellschaft, solche Vorfälle nicht nur intern, sondern auch strafrechtlich verfolgen zu lassen.

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Salzburg: Die operative Einführung des biometrischen Entry/Exit Systems (EES)

Der Salzburger Flughafen W. A. Mozart hat am 12. November 2025 offiziell mit der operativen Einführung des europäischen Einreise-/Ausreisesystems (EES) begonnen. Diese digitale Neuerung, die die traditionelle manuelle Passstempelung an den Schengen-Außengrenzen ablöst, ist ein zentraler Pfeiler des europäischen Smart-Borders-Programms. Nach jahrelangen Verzögerungen auf EU-Ebene und einem Start in Österreich am Pilotstandort Wien-Schwechat im Oktober, positioniert sich Salzburg als strategischer Implementierungspunkt, der die charakteristischen Anforderungen eines alpinen Tourismus-Flughafens mit bedeutenden saisonalen Schwankungen berücksichtigt. Die umfassende technische Umrüstung dient der lückenlosen biometrischen Erfassung aller Drittstaatsangehörigen, die sich für einen Kurzaufenthalt von maximal 90 Tagen im Schengen-Raum aufhalten. Die europäische Kommission hat eine schrittweise Implementierung des EES in allen 29 teilnehmenden Schengen-Staaten auf den Weg gebracht. Die Umstellungsphase ist auf sechs Monate angesetzt und soll bis zum 10. April 2026 zur hundertprozentigen Ablösung der manuellen Kontrolle durch das neue, vollständig digitalisierte System führen. EES betrifft alle Nicht-EU-Bürger, die den Schengen-Raum für Kurzaufenthalte betreten, unabhängig davon, ob sie visumfreien Zugang genießen oder ein Kurzaufenthalts-Visum benötigen. Für den Salzburger Flughafen, der insbesondere im Winter ein hohes Aufkommen an internationalen Skitouristen verzeichnet, bringt die Neuerung erhebliche operative Herausforderungen mit sich. Maßgeschneidertes Konzept für den alpinen Tourismus-Flughafen Der Salzburger Flughafen W. A. Mozart, dessen Passagierverkehr stark von den saisonalen Höhepunkten des Wintertourismus beeinflusst wird, hat ein differenziertes Implementierungskonzept für das EES entwickelt. Dieses Konzept zielt darauf ab, die Abläufe während der Spitzenlastzeiten mit erhöhtem Zufluss von Drittstaatsankömmlingen zu optimieren und die Auswirkungen auf die Abfertigungsgeschwindigkeit so gering wie möglich zu halten. Die Investitionen in Salzburg konzentrierten

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LOT Polish Airlines startet neue Langstreckenverbindung nach San Francisco

Die LOT Polish Airlines baut ihr Langstreckennetzwerk in Nordamerika gezielt aus und startet eine neue transatlantische Verbindung zwischen dem Flughafen Warschau Chopin (WAW) und dem Internationalen Flughafen San Francisco (SFO). Der Erstflug für die neue Route ist für den 6. Mai 2026 angesetzt. Der Ticketverkauf für die Flüge hat bereits begonnen. Mit dieser Verbindung stärkt LOT ihre Präsenz in den Vereinigten Staaten, einem der wichtigsten Fernverkehrsmärkte der Fluggesellschaft. Die neue Strecke wird während der Sommersaison viermal wöchentlich bedient, und zwar jeden Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Als Fluggerät kommt der moderne Boeing 787 Dreamliner zum Einsatz. Die Flugzeit wird voraussichtlich etwa elf Stunden und 30 Minuten betragen. Mit San Francisco bietet LOT nach Chicago, New York, Newark, Miami und Los Angeles nun eine sechste Destination in den Vereinigten Staaten an. Allein in den letzten zwölf Monaten hat LOT auf ihren transatlantischen Strecken rund 800.000 Passagiere befördert (Recherche). Die Aufnahme von San Francisco in den Flugplan ist strategisch bedeutsam. San Francisco gilt als globales Zentrum für Technologie und Innovation, was die Verbindung sowohl für Geschäftsreisende als auch für den Tourismus hochattraktiv macht. Robert Ludera, Leiter der Netzwerkabteilung bei LOT Polish Airlines, betonte, dass die neue Verbindung nicht nur das Herz Europas mit dem Technologie-Hub verknüpfe, sondern auch neue Möglichkeiten für Privat- und Geschäftsreisen eröffne. Die Airline setzt damit ihre Expansion an der US-Westküste fort und stärkt ihre Position als wichtiges Drehkreuz in Ostmitteleuropa.

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Österreichische Führungskräfte fordern Ausbau des Flughafens Wien und kritisieren Flugabgabe

Der am 14. November 2025 veröffentlichte Österreichische Infrastrukturreport 2026 der Initiative Future Business Austria beleuchtet die strategische Bedeutung der Luftfahrtinfrastruktur für die heimische Wirtschaft und dokumentiert klare Forderungen von Spitzenmanagern. Die Ergebnisse der Umfrage unterstreichen die herausragende Rolle des Flughafens Wien als internationales Drehkreuz in Mitteleuropa. Eine überwältigende Mehrheit der befragten Führungskräfte bekräftigt, dass die Position des Flughafens Wien als zentraler Knotenpunkt des globalen Flugverkehrs gesichert und weiter ausgebaut werden müsse. Konkret bestätigen 76 Prozent der Manager (eine Steigerung gegenüber 61 Prozent im Jahr 2024), dass der Flughafen Wien die Funktion eines internationalen Drehkreuzes innehat. Noch deutlicher ist mit 78 Prozent die Forderung nach der Sicherung und dem weiteren Ausbau dieser Drehkreuzfunktion. Dies spiegelt die Erkenntnis wider, dass eine leistungsfähige internationale Anbindung über den Luftweg ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft und die regionale Entwicklung ist. Gleichzeitig wird von den Managern die nationale Ticketsteuer, die sogenannte Flugabgabe, scharf kritisiert und als wesentliche Bremse für die Entwicklung des Luftverkehrsstandorts Österreich identifiziert. Die zentrale Rolle des Flughafens Wien im globalen Netzwerk Der Flughafen Wien hat sich in den letzten Jahrzehnten als unverzichtbarer Knotenpunkt für den Verkehr zwischen West- und Osteuropa sowie als wichtiges Tor zu Fernzielen, insbesondere in Asien und dem Nahen Osten, etabliert. Die hohe Zahl der Manager, die den Flughafen Wien als internationales Drehkreuz sehen und seinen Ausbau fordern, zeugt von der tiefen Verflechtung der österreichischen Wirtschaft mit dem globalen Handel und der Notwendigkeit direkter internationaler Anbindungen. Experten im Logistik- und Tourismussektor betonen immer wieder die Bedeutung

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