2025

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2025

Frontier Airlines revolutioniert das Reiseerlebnis mit einem Paß für unbegrenzte Flüge

In einer beispiellosen Marketingoffensive hat die amerikanische Billigfluggesellschaft Frontier Airlines einen Jahrespaß für unbegrenzte Flüge eingeführt. Unter dem Namen „Go Wild!“ bietet die Airline diesen Paß für kurze Zeit zum halben Preis an, was Reisenden eine nahezu grenzenlose Mobilität verspricht. Das Angebot, das normalerweise 599 US-Dollar kostet, ist bis zum 5. September 2025 für nur 299 US-Dollar erhältlich. Der Paß, der eine Gültigkeit bis Ende 2027 hat, bietet Käufern sofortigen Zugang zu den Vergünstigungen und ermöglicht ihnen, die Vorteile des Paßes für zusätzliche acht Monate zu nutzen. Diese offensive Strategie zielt darauf ab, Kunden langfristig an die Fluggesellschaft zu binden und ihre Position auf dem wettbewerbsintensiven Markt der Billigfluglinien zu stärken. Die Details des „Go Wild!“-Passes Der „Go Wild!“-Paß von Frontier Airlines erlaubt seinen Inhabern, unbegrenzt zu über 100 Destinationen zu fliegen, die das Streckennetz der Fluggesellschaft umfassen, einschließlich Zielen in Lateinamerika, der Karibik und Puerto Rico. Um die unbegrenzten Flüge nutzen zu können, müssen jedoch bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Für Inlandsflüge muß die Buchung mindestens einen Tag vor dem Abflug getätigt werden. Bei internationalen Flügen ist eine Vorlaufzeit von zehn Tagen erforderlich. Es wird zudem darauf hingewiesen, daß die Verfügbarkeit von Sitzplätzen nicht garantiert ist, was bedeutet, daß der Paß nicht in der Hauptreisezeit oder auf besonders gefragten Flügen die erste Wahl sein könnte. Die Nutzung des Paßes ist auch nicht vollständig kostenfrei. Zwar beträgt der Flugpreis selbst nur einen Cent, doch fallen bei jeder Buchung zusätzlich anwendbare Steuern, Gebühren und sonstige Abgaben an. Diese variablen Kosten können je

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Ryanair beklagt massive Flugverspätungen durch europäische Flugsicherung

Die Fluggesellschaft Ryanair hat nach eigenen Angaben mehr als 21 Millionen ihrer Passagiere von Flugverspätungen oder Annullierungen im Jahr 2025 betroffen gesehen. Die Airline macht dafür Mängel bei den Flugsicherungen in mehreren europäischen Ländern verantwortlich. In ihrer sogenannten „ATC Delays League“ benennt das Unternehmen die Flugsicherungen in Frankreich, Spanien, Deutschland, Großbritannien und Griechenland als Hauptverursacher der Probleme. Die Fluggesellschaft spricht von chronischem Mißmanagement und Personalengpässen. Zugleich werden die Dienste in Bulgarien, Dänemark, der Slowakei, den Niederlanden und Belgien gelobt. Die Airline wirft der EU-Kommission und den nationalen Regierungen vor, daß sie es versäumt hätten, die Flugsicherungen angemessen zu beaufsichtigen und auszustatten. Ryanair fordert deshalb, Maßnahmen gegen die Verzögerungen zu ergreifen.

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Dax-Reform läßt Lufthansa außen vor und befördert Scout24 und Gea in die erste Liga

Die Frankfurter Börsenlandschaft erlebt im September 2025 eine bedeutsame Umwälzung, da der deutsche Aktien-Leitindex Dax eine Neugewichtung erfährt. Wie die Deutsche Börse am Mittwoch in Frankfurt mitteilte, müssen zwei prominente Konzerne den Dax verlassen: der Sportwagenhersteller Porsche und der Pharma- und Laborzulieferer Sartorius. Sie steigen beide in den MDax ab, den Index für mittelgroße Unternehmen. An ihrer Stelle werden zwei neue Aufsteiger in die erste Börsenliga aufgenommen: der Immobilienplattform-Betreiber Scout24 und der Anlagenbauer Gea. Die Änderungen, die am 22. September wirksam werden, spiegeln die dynamischen Kräfte des deutschen Aktienmarktes wider, wobei die Marktkapitalisierung der frei gehandelten Aktien als entscheidendes Kriterium für Auf- und Abstieg gilt. In der aktuellen Runde wurde auch der Flugkonzern Lufthansa als potentieller Aufstiegskandidat gehandelt, hat es jedoch nicht geschafft, in den Kreis der vierzig größten börsennotierten Unternehmen zurückzukehren. Die Kriterien des Auf- und Abstiegs Die Zusammensetzung des Dax, der seit der letzten Reform im Herbst 2021 vierzig Unternehmen umfaßt, wird von der Deutschen Börse vierteljährlich überprüft. Die Entscheidung über die Aufnahme oder den Ausschluß von Unternehmen basiert hauptsächlich auf der Marktkapitalisierung des sogenannten Streubesitzes, also des Wertes der frei gehandelten Aktien. Die jüngsten Veränderungen zeigen, daß selbst etablierte Marken wie Porsche und stark wachsende Unternehmen wie Sartorius nicht vor einem Abstieg gefeit sind, wenn die Kennzahlen eine Umschichtung erforderlich machen. Porsche, das erst vor weniger als einem Jahr nach seinem Börsengang in den Dax aufstieg, muß nun den Platz räumen. Sartorius, das die letzten Jahre eine beeindruckende Wachstumsgeschichte hingelegt hatte, wird ebenfalls in den MDax zurückgestuft.

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Alkoholverstoß bei Japan Airlines führt zu Flugverspätungen

Ein Pilot von Japan Airlines (JAL) meldete sich am Mittwoch krank und gab zuvor den Konsum von Alkohol am Vortag zu. Der Vorfall führte zu erheblichen Verzögerungen bei mehreren Flügen und betraf mehrere hundert Passagiere. Der Kapitän war für eine Verbindung von Honolulu nach Nagoya vorgesehen. Aufgrund der kurzfristigen Suche nach Ersatz kam es auch bei zwei weiteren Flügen nach Tokio-Haneda zu Verzögerungen von teils bis zu 18 Stunden. Insgesamt waren rund 630 Reisende von den Verzögerungen betroffen. Das japanische Verkehrsministerium reagierte auf den Fall und entsandte Inspektoren in die Zentrale von JAL nach Tokio. Die Fluggesellschaft stand bereits im Dezember wegen ähnlicher Vorfälle im Fokus der Behörden. Damals hatte das Ministerium eine Geschäftsverbesserungsanordnung erlassen. JAL hatte nach den früheren Vorfällen strikte Vorsichtsmaßnahmen angekündigt, darunter eine Beobachtungsliste für auffälliges Personal. Der neue Fall wirft jedoch erneut Fragen über die Wirksamkeit der umgesetzten Regeln auf. Die Fluggesellschaft entschuldigte sich bei den betroffenen Passagieren.

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Westjet beglückt Boeing mit Großbestellung

Der Flugzeughersteller Boeing und die kanadische Fluggesellschaft WestJet haben am 3. September 2025 die größte Flugzeugbestellung in der Geschichte der kanadischen Fluglinie bekanntgegeben. Die umfangreiche Vereinbarung umfaßt den Kauf von 67 neuen Maschinen, darunter 60 Boeing 737-Max-10 und sieben 787-9 Dreamliner. Mit dieser strategischen Investition, welche Optionen für 29 weitere Flugzeuge beinhaltet, baut WestJet seine Flotte erheblich aus und festigt seine Position als größter Boeing-Kunde in Kanada. Die Bestellung, die bis 2034 ausgeliefert werden soll, ist ein klares Signal für die Wachstumspläne der Fluggesellschaft, die sowohl ihr nationales als auch ihr internationales Streckennetz erweitern möchte. Für Boeing bedeutet der Auftrag eine Stärkung der Geschäftsbeziehung, die seit fast drei Dekaden besteht, und eine wichtige Bestätigung für die Modelle 737-10 und 787-9. Eine strategische Flottenerneuerung und -erweiterung Die nunmehr beschlossene Bestellung ist das Resultat einer langfristigen Strategie von WestJet, die darauf abzielt, die Flotte zu erneuern und gleichzeitig die Kapazitäten zu steigern. Mit den neuen Maschinen steigt die Gesamtzahl der fest bestellten Flugzeuge von WestJet bei Boeing auf 123. Dies unterstreicht die tiefe Bindung an den amerikanischen Flugzeugbauer und die strategische Ausrichtung der Flotte auf dessen Produkte. Die Wahl der Modelle ist dabei kein Zufall: Der Boeing 737-10, der größte Vertreter der 737-Familie, gilt als das kostengünstigste Schmalrumpfflugzeug pro Sitzplatz und ist damit ideal für das Geschäftsmodell von WestJet. Die Fluggesellschaft plant, diese Maschinen vor allem auf inländischen und grenzüberschreitenden Strecken einzusetzen, um dort mehr Kapazitäten anzubieten. Zusätzlich zur Stärkung der Kurz- und Mittelstreckenflotte setzt WestJet auch auf eine Expansion im Langstreckenbereich.

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Wizz Air eröffnet Basis am Flughafen Tuzla neu

Die Fluggesellschaft Wizz Air wird ihre Basis am internationalen Flughafen Tuzla in Bosnien-Herzegowina am 12. Dezember 2025 wiedereröffnen. Ein Airbus A321neo wird dort stationiert, ein zweites Flugzeug soll bis März 2026 folgen. Im Rahmen der Expansion werden neun neue Strecken von Tuzla aus hinzugefügt. Die neuen Verbindungen führen unter anderem nach Köln, Hamburg, Maastricht, Malmö, Berlin und Paris Beauvais. Die Kapazität soll durch diese Maßnahme um 500.000 Sitzplätze jährlich steigen. Durch die Wiedereröffnung und das erweiterte Angebot wird Wizz Air zum Marktführer in Bosnien-Herzegowina. Das Streckennetz im Land umfaßt nun insgesamt 17 Verbindungen, die auch von den Flughäfen in Sarajevo und Banja Luka aus bedient werden. Die Neueröffnung wird erwartungsgemäß zu einem Anstieg des Tourismus und der wirtschaftlichen Aktivitäten in der Region führen. Sie solle die Rolle des Flughafens als regionales Drehkreuz stärken.

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Schlag gegen Fluggesellschaften: EuGH-Generalanwältin lehnt Staatshaftung für Flugsicherungs-Verzögerungen ab

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat in einem Rechtsstreit zwischen Austrian Airlines und dem österreichischen Staat eine wegweisende Entscheidung vorbereitet. In ihren am Donnerstag veröffentlichten Schlußanträgen hat Generalanwältin Juliane Kokott die Klage der Fluggesellschaft auf Staatshaftung für Vermögensverluste, die durch technische Probleme bei der Flugsicherung entstanden sind, als unbegründet eingestuft. Diese rechtliche Einschätzung, der der Gerichtshof in seinen Urteilen häufig folgt, stellt eine Absage an die Möglichkeit dar, daß Fluglinien europäische Verordnungen als Grundlage für Schadensersatzansprüche gegen staatlich kontrollierte Flugsicherungsdienste nutzen können. Der Fall, der auf einen Vorfall im August 2016 zurückgeht, hat weitreichende Implikationen für die gesamte Luftfahrtindustrie. Er verdeutlicht, daß die finanziellen Risiken von Verzögerungen und Annullierungen weiterhin primär bei den Fluggesellschaften liegen. Der Ursprung des Rechtsstreits: Ein Passagier-Stau am Flughafen Wien Der Fall, der nun den Europäischen Gerichtshof beschäftigte, begann im August 2016 am Flughafen Wien-Schwechat. Aufgrund technischer Probleme im Zuständigkeitsbereich der Austro Control, der staatlichen Flugsicherung Österreichs, kam es zu massiven Verzögerungen bei der Abfertigung und Annahme von Flügen. Die Folge war ein erheblicher Stau von Passagieren und Flugzeugen. Auch Austrian Airlines war von diesen Problemen stark betroffen. Die Fluggesellschaft sah sich gezwungen, 60 Flüge zu annullieren, was zu beträchtlichen finanziellen Einbußen führte. Austrian Airlines forderte daraufhin Schadensersatz vom österreichischen Staat, dem Eigentümer der Austro Control. Die Forderung umfaßte Kosten für die Rückerstattung von Flugtickets, Umbuchungen auf Flüge anderer Fluglinien, die Unterbringung und Verpflegung von Passagieren sowie deren Transport. Der österreichische Staat lehnte die Haftung jedoch ab. Die Begründung lautete, daß die rechtlichen Bestimmungen über

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Wettstreit im österreichischen Luftraum: Ryanair fordert Abschaffung der Luftverkehrssteuer

In einem scharfen Appell hat die irische Fluggesellschaft Ryanair die österreichische Regierung aufgefordert, dringend die hohen Luftverkehrssteuern und Gebühren zu senken, um den heimischen Luftverkehr und Tourismus zu fördern. Die Forderung ist eine direkte Reaktion auf die jüngsten strategischen Entscheidungen der Lufthansa Gruppe, weitere Kapazitäten in Österreich abzubauen und das Management der Tochtergesellschaft AUA nach Frankfurt zu verlagern. Während die Lufthansa Group die regionale Anbindung, wie zuletzt die Strecke Linz-Frankfurt, aufgibt, positioniert sich Ryanair als der einzige verbliebene Linienflieger ab Linz und als potentieller Retter der österreichischen Flugverbindungen. Die Fluggesellschaft hat der Regierung einen ambitionierten Investitionsplan von einer Milliarde US-Dollar vorgelegt, um das Passagieraufkommen in Österreich signifikant zu steigern. Die Realisierung dieser Pläne ist jedoch an die Bedingung geknüpft, daß die österreichische Politik die Rahmenbedingungen durch eine Reduzierung der Kosten für Fluglinien verbessert. Lufthansa zieht sich zurück, Ryanair drängt vor Die Auseinandersetzung zwischen Ryanair und der Lufthansa Gruppe um den österreichischen Markt spitzt sich zu. Der Rückzug der Lufthansa aus regionalen Märkten in Österreich, wie die Einstellung der Route von Linz nach Frankfurt, wird von Ryanair als weiterer Beleg für die strategische Verlagerung des Wachstums nach Deutschland gesehen. Laut Ryanair ist die Lufthansa-Gruppe, zu der auch die AUA gehört, eine „Hochpreis-Fluggesellschaft“, die in Österreich Kapazitäten abbaut, um die Ticketpreise weiter zu erhöhen. Dieses Vorgehen sei ein Schlag ins Gesicht der österreichischen Steuerzahler, die die AUA während der Krise mit 600 Millionen Euro gerettet hätten. Die AUA selbst hat in den letzten Jahren wiederholt Kapazitäten und Strecken reduziert, was zu einer

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Ein Festival der Sinne am Wörthersee: Klagenfurt im Zeichen der Alpen-Adria-Küche

Klagenfurt am Wörthersee verwandelt sich im September erneut in ein Mekka für Liebhaber der feinen Küche. Unter dem Titel „Tage der Alpen-Adria-Küche“ zelebriert der Tourismusverband Klagenfurt mit seinen Partnern aus Gastronomie und Wirtschaft ein 17tägiges Fest, das die kulinarische Vielfalt der Region in den Mittelpunkt rückt. Von Anfang bis Mitte September erwartet die Besucher ein breites Spektrum an Einzelveranstaltungen, die von publikumswirksamen Märkten bis hin zu intimen Kochevents reichen und Feinschmecker aus nah und fern anlocken. Die Veranstaltung, die sich mittlerweile als feste Größe im österreichischen Kulinarikkalender etabliert hat, zieht auch in diesem Jahr wieder zahlreiche hochdekorierte Küchenchefs an, die der Stadt ihren Stempel aufdrücken werden. Das Organisationskomitee setzt bei der achten Ausgabe des Festivals auf eine bewährte Mischung aus großformatigen Publikumsveranstaltungen und exklusiven, kleineren Formaten. Als zentrale Anziehungspunkte dienen dabei der „Slow Food Markt Mittelkärnten & Wein aus Kärnten“ und die abschließende „Alpen-Adria Genussmeile“. Der Markt, der am 6. September im Ossiacher Hof Premiere feiert, widmet sich der Philosophie der langsamen Küche und präsentiert regionale Produkte in ihrer ursprünglichen Form. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf den Weinen aus Kärnten. Die Genussmeile, die vom 18. bis 20. September die Klagenfurter Innenstadt rund um den Neuen und Alten Platz beleben wird, bildet den krönenden Abschluß des Festivals. Hier versammeln sich 46 Handwerker und Aussteller aus dem gesamten Alpen-Adria-Raum, um ihre Erzeugnisse einem breiten Publikum vorzustellen. Die Veranstaltung gilt als Höhepunkt der Festtage und zieht traditionell die größte Anzahl an Besuchern an. Prominenz am Herd: Gekrönte Häupter der Gastronomie Ein besonderes

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Swiss führt neuen Service auf der Langstrecke ein

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines führt einen deutlich erweiterten Service auf ihren Langstreckenflügen in der Business- und First Class ein. Die Neuerung orientiert sich am Ablauf eines Restaurants und umfaßt separat servierte Gänge. In der Business Class werden nach dem Start Getränke mit frischen Beilagen serviert. Anschließend folgt ein zusätzlicher Suppengang sowie eine erweiterte Auswahl bei Käse und Desserts. Auf Nachtflügen über zehn Stunden wird die Ausstattung um ein Schlafshirt und eine zusätzliche Sitzauflage ergänzt. In der First Class setzt die Fluggesellschaft auf ein weiter individualisiertes Angebot. Der Service wird auf neuem Porzellan präsentiert. Kalte Delikatessen werden am Platz vom Wagen serviert. Weitere Ergänzungen sind ein saisonales Sorbet, ein erweiterter Brotservice und eine zusätzliche Käseauswahl. Die Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Service-Erneuerung, die mit den Anpassungen in der Economy Class begonnen wurde. Die Airline setzt dabei auf eine individuellere Gestaltung des kulinarischen Angebots.

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