2025

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2025

Kulinarische Veranstaltungen in Kärntner Tourismusregion

Die Region Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge veranstaltet vom 19. September bis 11. Oktober die „Kulinarischen Nächte“. An der Veranstaltungsreihe beteiligen sich 15 Küchenteams und mehr als 30 Betriebe. Die Küchenteams servieren thematische Fünf-Gänge-Menüs, die auf regionalen Produkten basieren. Einige der Gerichte werden aus Produkten mit dem AMA GENUSS REGION-Siegel hergestellt. Das Auftakt-Ereignis, die „Kulinarische Reise“ am 19. September, ist bereits ausgebucht. Zusätzlich finden an jedem Samstag im Kurpark von Bad Kleinkirchheim ein Genuss-Markt statt, wo Produzenten ihre Spezialitäten anbieten. Der kulinarische Herbstreigen beginnt am 20. September in Millstatt und wird am Folgetag am Maltschacher See fortgesetzt. Die Region wirbt im Herbst außerdem mit Wandermöglichkeiten und den beiden Thermen. Zudem bleiben die Bergbahnen in St. Oswald und auf der Turracher Höhe bis Anfang November geöffnet.

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Rückenwind und Gegenwind: Airbus kämpft mit Engpässen, überflügelt aber Konkurrent Boeing

Der europäische Flugzeughersteller Airbus steht im Jahr 2025 vor einer paradoxen Situation: Trotz beeindruckender Produktionszahlen und einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem Vorjahr kämpft das Unternehmen mit hartnäckigen Engpässen bei der Lieferung von Flugzeugtriebwerken. Diese Lieferkettenprobleme haben die Auslieferungen im August gebremst und gefährden das ehrgeizige Jahresziel von über 800 ausgelieferten Flugzeugen. Dennoch liegt Airbus im direkten Wettstreit mit seinem US-Rivalen Boeing klar in Führung. Während Airbus die Auslieferungen von sogenannten „Segelfliegern“ – Flugzeugen ohne Triebwerke – in Kauf nehmen muss, sieht sich Boeing mit eigenen Herausforderungen konfrontiert, die von einer geringeren Produktionsrate bei der Boeing 737 Max bis hin zu einer drohenden Arbeitsniederlegung reichen. Der September wird für Airbus zum entscheidenden Monat, um das Jahresziel noch zu erreichen, doch der Vorsprung gegenüber Boeing scheint unaufholbar. Die Triebwerksmisere: Eine Belastung für die Produktionskette Das Hauptproblem, das die Auslieferungen von Airbus im Jahr 2025 behindert, liegt in der Versorgung mit Flugzeugtriebwerken. Die Triebwerkshersteller CFM International und Pratt & Whitney, die die Motoren für die beliebte Airbus A320-Familie liefern, kommen mit der Produktion nicht hinterher. Insbesondere die Lieferengpässe beim CFM LEAP-Triebwerk haben sich zu einem chronischen Problem entwickelt, dem sich Airbus bereits seit geraumer Zeit stellen muss. Das Unternehmen hat auf diesen Umstand reagiert, indem es neue Flugzeuge ohne Triebwerke ausliefert und sie vorübergehend auf Lagerplätzen abstellt. Diese sogenannten „Gliders“ (Segelflieger) warten auf die Ankunft ihrer Triebwerke, um dann an die Kunden übergeben zu werden. Die Konsequenzen sind offensichtlich: Obwohl die Fertigungslinien von Airbus auf Hochtouren laufen und die Produktion mit den eigenen

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Korean Air überträgt Frachtbetrieb am JFK an Swissport

Die Fluggesellschaft Korean Air überträgt die Verwaltung und Modernisierung ihres Frachtgebäudes 9 am John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York an den Abfertigungsdienstleister Swissport. Der Fünfjahresvertrag ist am 1. September in Kraft getreten. Swissport, das seit 1969 am Flughafen vertreten ist, übernimmt die vollständige Verantwortung für den Betrieb und die Untervermietung des rund 21.500 Quadratmeter großen Terminals. Es sind erhebliche Investitionen in die Infrastruktur geplant, um die jährliche Umschlagkapazität von 200.000 auf 295.500 Tonnen zu erhöhen. Dies soll unter anderem durch eine Überarbeitung des automatisierten Lagerturms und die Einführung neuer, temperaturgeregelter Lager für Spezialfracht erreicht werden. Die Partnerschaft wird zunächst mit einem Team von rund 80 Mitarbeitern starten, das nach vollständiger Auslastung des Gebäudes auf über 390 Angestellte anwachsen soll. Der Chef von Swissport Nordamerika, Nelson Camacho, betonte in einer Mitteilung, daß das Unternehmen durch den Einsatz hochtechnologischer Automatisierung die Frachtabfertigung am Flughafen optimieren wolfe. Auch Korean Air sieht in der Zusammenarbeit einen strategischen Schritt. Jaedong Eum, Leiter des Frachtgeschäfts bei Korean Air, erklärte, die Partnerschaft diene dazu, das JFK-Drehkreuz der Fluggesellschaft zukunftssicher zu gestalten.

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Verkehrschaos erwartet: Ferienende und Großveranstaltungen in Österreich

Der Automobilclub ARBÖ warnt vor erheblichen Verkehrsbehinderungen in Österreich am kommenden Wochenende vom 6. bis 7. September. Grund dafür sei das Zusammentreffen aus Ferienende in mehreren Bundesländern und verschiedenen Großveranstaltungen. Parallel zum Ende der Sommerferien in sechs österreichischen Bundesländern beginnt auch in fünf deutschen Bundesländern die Schule wieder. Der Samstag wird aufgrund der Rückreise von Millionen von Schülern und Reisenden als Hauptstautag erwartet. Massivste Auswirkungen werden auf der Brennerautobahn (A13), der Tauernautobahn (A10) und der Westautobahn (A1) erwartet, insbesondere vor den zahlreichen Tunneln. Auch an den Grenzen müssen sich Reisende auf lange Wartezeiten einstellen, unter anderem vor dem Karawankentunnel und an den Übergängen nach Deutschland. Zusätzlich erschweren Großereignisse wie das Fußball-WM-Qualifikationsspiel in Linz, die European Bike Week am Faaker See und die Herbstmesse in Dornbirn die Verkehrslage. Die Biker-Parade am Samstag verursacht Streckensperrungen im Großraum Villach.

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Ein steiniger Start: B787-Allegris-Business-Class bleibt vorerst leer

Die Deutsche Lufthansa steht vor einer großen Herausforderung bei der Einführung ihres neuen Langstreckenprodukts „Allegris“. Obwohl die erste Boeing 787-9 mit der lang ersehnten neuen Business Class bereits in Frankfurt gelandet ist, bleibt der Großteil der Business-Class-Kabine vorerst unbesetzt. Eine fehlende finale Zulassung durch die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) zwingt die Airline, die Buchungsmöglichkeiten auf nur wenige Sitze zu beschränken. Der geplante Einsatz des neuen Flugzeugs auf der Strecke von Frankfurt nach Toronto ab Oktober wird somit zunächst ein Testlauf unter erschwerten Bedingungen. Die Verzögerungen in der Zulassung werfen ein Schlaglicht auf die komplexen Abläufe in der Luftfahrtindustrie und die strengen Sicherheitsanforderungen, die Innovationen im Flugverkehr begleiten. Das neue Bordprodukt und die lange Wartezeit Nach monatelangen Verzögerungen hat die Lufthansa Ende Juli 2025 ihre erste Boeing 787-9 mit dem neuen „Allegris“-Produkt in Frankfurt in Empfang genommen. Das neue Bordprodukt, das die Lufthansa mit großem Werbeaufwand angekündigt hat, verspricht eine Revolution des Reiseerlebnisses in der First-, Business-, Premium-Economy- und Economy-Class. Besonders die Business Class soll mit neuen Sitzen, die mehr Privatsphäre und Komfort bieten, die Konkurrenz übertrumpfen. Das Flugzeug, das die Kennung D-ABPF trägt, soll nach einer Restaufrüstung in den Flugbetrieb integriert werden und ab dem 9. Oktober die Linie Frankfurt-Toronto bedienen. Doch die Vorfreude wird durch eine unerwartete Hürde getrübt: die ausstehende finale Zulassung der Business-Class-Module durch die FAA. Diese Zulassung ist unerlässlich, da die Behörde eine Reihe von umfangreichen Belastungstests vorschreibt, um die Sicherheit und Stabilität der neuen Sitzkonfigurationen zu gewährleisten. Bis diese Abnahme erfolgt, darf die

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Schick Hotels Gruppe unter neuer Führung der fünften Generation

Die familiengeführte Schick Hotels Gruppe in Wien steht ab sofort unter der Leitung von Dr. Alexander Schick. Er übernimmt die Führung von seinem Vater, Dr. Martin Schick, der das Traditionsunternehmen 35 Jahre lang leitete. Damit tritt die fünfte Generation die Führung an. Der Generationsübergang wurde nach Angaben des Unternehmens seit mehreren Jahren geplant und durch externe Berater begleitet. Dr. Alexander Schick verfügt über jahrelange Erfahrung in der Hotellerie und im Bereich der strategischen Beratung für Hotelimmobilien. Zugleich übernimmt er die Leitung des Hotel Stefanie, nachdem der bisherige Direktor, Peter Buocz, in den Ruhestand tritt. In seiner neuen Rolle soll Dr. Alexander Schick das Profil der fünf Hotels schärfen und weitere bauliche Modernisierungen umsetzen. Unter anderem ist im nächsten Jahr ein neues Gastronomiekonzept am Schwedenplatz vorgesehen. In den letzten Jahren wurden bereits rund acht Millionen Euro in die Modernisierung der Betriebe investiert. Die Schick Hotels Gruppe besteht aus fünf Vier-Sterne-Häusern und zwei Restaurants in zentralen Lagen in Wien. Das Unternehmen beschäftigt rund 170 Mitarbeiter.

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Flughafen Dortmund verzeichnet neuen Sommer-Passagierrekord

Der Dortmund Airport hat die Sommerferien mit einem neuen Passagierrekord abgeschlossen. Über die sechswöchige Zeitspanne hinweg nutzten insgesamt 494.122 Reisende den Ruhrgebietsflughafen, was eine Steigerung von rund 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr darstellt. Auch der August war ein Rekordmonat für den Flughafen. In diesem Monat wurden 337.628 Fluggäste gezählt. Damit übertrifft der August den bisherigen Höchstwert aus Oktober 2024 mit damals 321.000 Reisenden. Besonders beliebt war die Flugstrecke nach Kattowitz in Polen mit über 50.000 Fluggästen, gefolgt von Palma de Mallorca und Tirana. Die Verbindung nach Antalya verzeichnete eine Verdoppelung des Passagieraufkommens, nachdem Fluggesellschaften wie SunExpress und Pegasus das Angebot erhöht hatten. Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber bewertete die Zahlen als Bestätigung für die fortgesetzte Erholung des Luftverkehrs am Standort.

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Die tragische Ikone der Luftfahrt: „Hindenburg“ als Symbol und Medienereignis

Die Geschichte der Luftschifffahrt ist untrennbar mit einem der spektakulärsten und tragischsten Unglücke des 20. Jahrhunderts verbunden: dem Absturz der „Hindenburg“ am 6. Mai 1937. Die Explosion des gigantischen Zeppelins über dem Flughafen Lakehurst in New Jersey wurde zu einem der ersten großen globalen Medienereignisse der Fotografie- und Filmgeschichte. Eine neue „Universum History“-Dokumentation des ORF rollt den Fall neu auf und beleuchtet nicht nur die Ursachen der Katastrophe, sondern auch die Rolle des Luftschiffs als Propagandainstrument und das bleibende Vermächtnis im kollektiven Gedächtnis. Jahrzehnte nach dem Unglück liefern neue Erkenntnisse und wiederentdecktes Filmmaterial überraschende Hinweise auf den Hergang der Katastrophe und entkräften alte Verschwörungstheorien. Ein Gigant am Himmel: Der Aufstieg der Luftschiffe Die „Hindenburg“ war eine Meisterleistung der Ingenieurskunst. Als sie 1936 das erste Mal aus der Fertigungshalle in Friedrichshafen am Bodensee rollte, galt sie als ein Symbol für den technischen Fortschritt und eine neue Ära des Luftverkehrs. Mit einer Länge von 245 Metern und einem Durchmesser von über 41 Metern war sie das größte Luftfahrzeug, das jemals gebaut wurde. Die Hindenburg sollte den Passagierverkehr über den Atlantik revolutionieren, indem sie den Reisenden eine luxuriöse und schnelle Alternative zu den Ozeandampfern bot. Das Interieur war aufwendig gestaltet, mit Passagierkabinen, einem Speisesaal und einem großzügigen Aufenthaltsbereich. Die Geschwindigkeit und der Komfort der Reise waren damals beispiellos. Schnell erkannte die nationalsozialistische Regierung in Deutschland das Potenzial der riesigen Zeppeline für ihre Imagewerbung. Wie der Luftfahrthistoriker Dan Grossman in der Dokumentation erläutert, wurde die „Hindenburg“ zu einem mächtigen Propagandasymbol, das die angebliche Überlegenheit

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Neues Restaurant am Flughafen Köln/Bonn eröffnet

Die Autogrill-Gruppe, die zum Avolta-Konzern gehört, hat am Flughafen Köln Bonn ein neues mediterranes Restaurant eröffnet. Das Lokal mit dem Namen Terracotta befindet sich auf einer Fläche von mehr als 280 Quadratmetern im öffentlichen Bereich des Terminals 1 und ist für Reisende und andere Besucher zugänglich. Das Restaurant verfolgt ein Casual-Dining-Konzept und bietet unter anderem Ausblicke auf das Vorfeld. Die Speisekarte umfasst italienische Gerichte wie Pasta, Pizza und Bistecca. Das Restaurant liegt zentral zwischen dem Eurowings-Check-In und der Bordkartenkontrolle. Die Eröffnung des Terracotta ist die 17. von insgesamt 18 Gastronomieeinheiten und Shops, die Autogrill am Flughafen realisiert. In den vergangenen Monaten wurden bereits zahlreiche neue Konzepte umgesetzt, darunter Marken wie Burger King, Le Crobag und ein Brauhaus. Nach Angaben von Thilo Schmid, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, trägt das neue Restaurant dazu bei, das Angebot zu ergänzen und die Aufenthaltsqualität am Flughafen weiter zu erhöhen.

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Trotz geopolitischer Spannungen: Griechenland erlebt einen anhaltenden Tourismus-Boom

Der Tourismus in Griechenland zeigt im Jahr 2025 ein robustes Wachstum und festigt seine Position als eines der Top-Reiseziele in Europa. Aktuelle Daten belegen eine starke Performance, die sich sowohl in den gestiegenen internationalen Ankünften als auch in einem deutlichen Zuwachs der Reiseeinnahmen manifestiert. Trotz weltwirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten, die den Tourismus in vielen anderen Regionen beeinflussen, verzeichnet Griechenland einen konstanten Aufwärtstrend. Die Entwicklung unterstreicht die Attraktivität des Landes für Reisende aus der ganzen Welt und wirft gleichzeitig Fragen auf, wie die griechische Tourismusindustrie langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern kann. Ein umfassender Bericht der Alpha Bank warnt davor, dass strukturelle Herausforderungen wie der Personalmangel und die digitale Transformation die zukünftige Entwicklung behindern könnten, wenn sie nicht entschieden angegangen werden. Ankünfte und Einnahmen auf Rekordkurs Die griechische Tourismusbranche kann auf eine beeindruckende erste Hälfte des Jahres 2025 zurückblicken. Laut Daten des Forschungsinstituts der griechischen Tourismuskonföderation (SETE) stiegen die internationalen Ankünfte auf griechischen Flughäfen in den ersten sieben Monaten auf 15,2 Millionen. Dies entspricht einem Zuwachs von 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Allein im Juli verzeichnete das Land 4,9 Millionen Ankünfte, ein Plus von 4,6 Prozent gegenüber Juli 2024. Dieser Aufwärtstrend spiegelt sich auch in den Reiseeinnahmen wider. Die Einnahmen aus dem Tourismus, einschließlich Kreuzfahrten, beliefen sich in der ersten Jahreshälfte auf 7,3 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 11 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. Das Wachstum wurde sowohl durch Ausgaben von Reisenden aus der Europäischen Union als auch aus anderen internationalen Märkten getrieben. Besonders stark war der

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