2025

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Boeing und die Gewerkschaft IAM: Neues Vertragsangebot soll Streik in St. Louis abwenden

Die Spannungen zwischen dem Luftfahrtgiganten Boeing und seiner Belegschaft in St. Louis haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Nach der überwältigenden Ablehnung eines ersten Vertragsangebots hat das Unternehmen eine modifizierte Offerte vorgelegt, die einen möglichen Streik in letzter Minute abwenden soll. Die 3.200 Mitarbeiter, die in der Verteidigungssparte von Boeing in St. Louis Kampfflugzeuge herstellen, haben am 3. August 2025 über das revidierte Angebot abgestimmt. Das neue Angebot beinhaltet wesentliche Zugeständnisse von Boeing, insbesondere in den Bereichen Arbeitszeitgestaltung und Altersvorsorge, die auf die Kritik der Gewerkschaft reagieren. Die Eskalation: Vom abgelehnten Angebot zum Streikaufruf Die Verhandlungen zwischen Boeing und der Gewerkschaft IAM, Distrikt 837, die 3.200 Facharbeiter in der Rüstungsfabrik in St. Louis vertritt, dauern bereits seit Längerem an. Der bisherige Tarifvertrag war Ende Juli ausgelaufen, und die Belegschaft hatte am 27. Juli 2025 ein erstes Vertragsangebot des Unternehmens mit großer Mehrheit abgelehnt. Die Gewerkschaft begründete die Ablehnung damit, daß das Angebot „den Prioritäten und Opfern der qualifizierten IAM-Gewerkschaftsmitarbeiter nicht gerecht wurde“. Die Arbeiter stellten die Herstellung von Kampfflugzeugen wie der F-15 Eagle und der F/A-18 Super Hornet sicher, zwei wichtige Modelle für die US-Luftwaffe und internationale Kunden. Die Ablehnung des Vertrages war ein klares Signal der Belegschaft, daß sie zu weitreichenden Maßnahmen bereit ist, um ihre Forderungen durchzusetzen. Als direkte Konsequenz aus der Ablehnung kündigte die Gewerkschaft an, daß bei einer erneuten Ablehnung des revidierten Angebots ein Streik in der Nacht zum 4. August 2025 beginnen würde. Ein solcher Streik hätte erhebliche Auswirkungen auf die Produktion der US-Kampfflugzeuge in der

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München Airport Center veranstaltet „Ninja Champions Series“

Am München Airport Center (MAC) findet im August ein großes sportliches Event statt: die „Ninja Days“. Den Auftakt bildet am 23. August 2025 die „Ninja Champions Series“, ein professioneller Wettkampf, der auf der bekannten TV-Show „Ninja Warrior“ basiert. In einem überdachten, fast 50 Meter langen und mehr als sieben Meter hohen Parcours treten rund 50 Profi-Athleten aus 16 Nationen in einem K.O.-Turnier gegeneinander an. Das Parcours-Design stammt von den bekannten Athleten David Eilenstein und Chris Harmat. Zum internationalen Teilnehmerfeld gehören Größen wie Olivia Vivian aus Australien, Abby Clark aus den USA und Clément Gravier aus Frankreich. Der Wettbewerb wird von Oliver Edelmann und Marco Laufenberg moderiert, die beide aus der TV-Show „Ninja Warrior Germany“ bekannt sind. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos, jedoch ist eine vorherige Online-Reservierung von Tickets erforderlich. Nach dem Profi-Wettkampf wird der Parcours ab dem 25. August bis zum 7. September 2025 auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Besucher ab acht Jahren und einer Mindestgröße von 140 Zentimetern können dann unter professioneller Anleitung ihre Fähigkeiten testen. Für jüngere Teilnehmer steht ein separater Parcours zur Verfügung. Der Eintritt für die Mitmach-Aktion kostet 5 Euro für Kinder bis 15 Jahre und 9 Euro für ältere Teilnehmer. Die Veranstaltung bietet somit sowohl professionellen Sport als auch die Möglichkeit für jedermann, sich an den Hindernissen zu versuchen. Das MAC, die größte überdachte Freifläche Europas, wird während der „Ninja Days“ in eine Sportarena verwandelt. Die Wahl dieses ungewöhnlichen Veranstaltungsortes unterstreicht das Bestreben des Flughafens München, sich als vielseitiges Zentrum für Unterhaltung und

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Nach 196 Jahren: DDSG feiert Premiere der „Ungarischen Nacht“

Kaum zu glauben, aber in der 196-jährigen Geschichte der Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft gab es bis Ende Juli 2025 noch nie eine Themenfahrt „Ungarische Nacht“. Die DDSG Blue Danube, eines der Nachfolgeunternehmen der legendären DDSG, wagte sich am 25. Juli 2025 über die Premiere und erstmals stand eine Ausfahrt der MS Admiral Tegetthoff ganz im Zeichen der Küche des österreichischen Nachbarlandes. Dass die Geschichte der DDSG, die in den 1990er-Jahren auf Betreiben der damaligen Regierung zerschlagen und in Scheibchen verkauft wurde, auch von Ungarn geprägt ist, liegt auf der Hand. Immerhin bildeten Österreich und sein heutiges Nachbarland bis zur Auflösung der k.u.k-Monarchie den Staat Österreich-Ungarn. In den damaligen „Ländern der Heiligen Ungarischen Krone“ befanden sich die wichtigste Werft und ein bedeutendes Kohlerevier der DDSG. Selbst im Passagierverkehr war das Schiff über einen sehr langen Zeitraum das Verkehrsmittel der Wahl, wenn man von Wien nach Budapest (oder umgekehrt) kommen wollte, denn es war schlichtweg schneller als die Bahn, die Kutschen oder Automobile. Mittlerweile gibt es keine Linienschiffe mehr zwischen den beiden Hauptstädten, da diese gegenüber dem Straßen- und Eisenbahnverkehr schlichtweg schon allein aus Zeitgründen nicht mehr konkurrenzfähig sind. Nachfolger einer Traditionsreederei Der Erste Weltkrieg führte dazu, dass unter anderem „Die Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder“ (Österreich) und die „Länder der Heiligen Ungarischen Krone“ (Ungarn“ getrennte Wege gegangen sind. Die DDSG konnte eine Lösung finden, um weiterhin Zugang zum unternehmenseigenen Kohlerevier sowie der wichtigen Werft zu haben. Man arrangierte sich mit Ungarns Diktator Admiral Miklós Horthy. Nachdem sich auch Österreich unter Engelbert Dollfuß und seinem

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Aethos Hotels eröffnet erstes Haus auf Mallorca

Die Lifestyle- und Hospitality-Marke Aethos hat ihr erstes Hotel in Spanien auf Mallorca eröffnet. Mit diesem neuen Standort treibt die Marke ihre internationale Expansion voran. Das Hotelprojekt wurde im Rahmen eines sogenannten Club Deals durch die Investmentgesellschaften Limestone Capital AG und Soravia realisiert. Die Partner bestätigen damit ihre gemeinsame Strategie, in hochwertige Lifestyle- und Hospitality-Projekte zu investieren, die auf eine Verbindung von architektonischer Qualität, Design und Servicekultur setzen. Das Aethos Mallorca verfügt über 61 individuell gestaltete Zimmer und Suiten. Die Inneneinrichtung ist von der mallorquinischen Natur inspiriert und verwendet natürliche Materialien wie Stein und Holz. Das Konzept des Hotels wird durch ein Restaurant mit regionaler Küche, eine Rooftop Bar, einen Pool Club mit Infinity-Pool sowie einen großzügigen Spa-Bereich ergänzt. Zudem bietet das Haus direkten Zugang zum Meer. Mit der Eröffnung auf Mallorca beginnt für die Marke Aethos eine neue Expansionsphase. Wie die Unternehmensgruppe mitteilte, sind für 2025 bereits weitere Standorte in London und Madrid geplant. Mit den neuen Häusern soll das Netzwerk an Lifestyle-Hotels gezielt erweitert werden. Aethos Mallorca steht für ein Konzept, das regionale Verankerung mit dezenter Eleganz verbindet und Natur und Luxus zusammenführt. Die Eröffnung des Hotels in einer etablierten Urlaubsregion wie Mallorca unterstreicht die Strategie der Marke, sich in Schlüsselmärkten zu positionieren. Der Hotelmarkt auf der Baleareninsel ist hart umkämpft, aber der Trend zu Individualreisen und personalisierten Erlebnissen bietet Nischen für Nischenanbieter. Die Investitionen in neue Standorte in London und Madrid zeigen,

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Auf Kollegen im Urlaub gewartet: KM Malta Airlines in der Kritik nach Pilotenvorfall

Ein Vorfall an Bord eines Fluges der KM Malta Airlines von Rom nach Malta im späten April hat eine interne Untersuchung ausgelöst und die Diskussion über die Verhaltensrichtlinien der Fluggesellschaft neu entfacht. Ein Flug, der vom Flughafen Fiumicino nach Malta zurückkehren sollte, wurde um fast eine Stunde verspätet, um einem Piloten, der sich mit seiner Familie im Urlaub befand, die pünktliche Anreise zum Flughafen zu ermöglichen. Der Vorfall, der sich am Morgen der Beerdigung von Papst Franziskus ereignete, hat zu disziplinarischen Maßnahmen gegen die beteiligten Piloten geführt und wirft ein Schlaglicht auf die Balance zwischen den Interessen der Mitarbeiter, den Richtlinien des Unternehmens und der Einhaltung des Flugplans. Ein ungewöhnlicher Vorfall: Der verspätete Start in Rom Die Geschehnisse ereigneten sich Ende April, am Tag der Beerdigung von Papst Franziskus im Vatikan. Ein Flug der KM Malta Airlines sollte nach der Beförderung von Regierungsvertretern, darunter der Präsident und der Premierminister Maltas, von Rom nach Malta zurückkehren. Der planmäßige Abflug war für 9.50 Uhr Ortszeit angesetzt. Doch kurz vor dem geplanten Start wurde der kommandierende Pilot des Fluges von einem anderen Piloten, George Frank Mizzi, kontaktiert. Mizzi, der früher der Chef der Pilotenvereinigung war, befand sich zu diesem Zeitpunkt mit seiner Familie im Urlaub in Rom. Er bat den Piloten, den Abflug zu verzögern, um ihm und seiner Familie Zeit zu geben, den Flughafen zu erreichen. Die Bitte wurde erfüllt. Infolgedessen hob der Flug erst um 10.36 Uhr ab, 46 Minuten hinter dem Zeitplan, und landete schließlich 45 Minuten verspätet in Malta.

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Ryanair kritisiert Bundesregierung wegen Luftverkehrssteuer

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat die deutsche Bundesregierung scharf kritisiert, weil sie im Bundeshaushalt 2026 keine Senkung der Luftverkehrssteuer vorgesehen hat. Die Airline bemängelt, daß Deutschland mit einem Verkehrsaufkommen von nur 87 Prozent des Vorkrisenniveaus im Vergleich zu anderen europäischen Märkten zurückbleibe. Die deutsche Regierung habe eine wichtige Chance vertan, den in ihren Augen rückläufigen Luftverkehrsmarkt zu beleben und Tourismus sowie Arbeitsplätze zu fördern. Ryanair argumentiert, daß die deutsche Luftverkehrssteuer, die im Mai 2024 erneut erhöht wurde, zu den höchsten in Europa zähle und Deutschland im globalen Wettbewerb benachteilige. Als Beispiel für eine gegensätzliche Politik nennt die Fluggesellschaft Länder wie Schweden, Ungarn und Regionen in Italien, die ihre vergleichbaren Steuern abgeschafft hätten, um das Wachstum zu stimulieren. Laut Dara Brady, dem CMO von Ryanair, sei die Situation des deutschen Luftverkehrsmarktes kritisch und bedrohe Tourismus, Arbeitsplätze und die Anbindung Deutschlands. Die Airline fordert die Bundesregierung auf, dringend eine Luftverkehrsstrategie zu entwickeln, die nicht nur die Luftverkehrssteuer abschafft, sondern auch die Flugsicherungs- und Sicherheitsgebühren senkt. Würde die Steuer abgeschafft, plant Ryanair nach eigenen Angaben, sofort 3 Milliarden US-Dollar in Deutschland zu investieren, 1.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen und das Passagieraufkommen auf 34 Millionen jährlich zu verdoppeln. Ohne diese Maßnahmen droht Ryanair, Flugpläne in Deutschland zu reduzieren und Kapazitäten auf wachstumsstärkere EU-Märkte zu verlagern. Die Luftverkehrssteuer, die 2011 in Deutschland eingeführt wurde, war in der Vergangenheit bereits mehrfach Gegenstand von Debatten. Befürworter sehen in ihr eine Einnahmequelle für den Staat, während Kritiker die negativen Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Flughäfen und Fluggesellschaften betonen.

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Flughafen Lugano vor ungewisser Zukunft: Suche nach privaten Investoren trifft auf Sparmaßnahmen des Bundes

Einst galt der Flughafen Lugano als ein pulsierendes Drehkreuz im Tessin, von dem bis zu 32 Linienflüge starteten. Nach einem Konkurs und einer längeren Phase der Unsicherheit steht der Flugplatz nun erneut am Scheideweg. Die Verantwortlichen in der Stadt Lugano träumen von einer Rückkehr zu alter Größe und suchen nach privaten Investoren, die mit mindestens 30 Millionen Franken die dringend benötigte Sanierung finanzieren sollen. Doch diese ambitionierten Pläne könnten durch eine unerwartete Entwicklung aus Bern zunichte gemacht werden: Der Schweizer Bundesrat plant, die finanziellen Förderungen für Regionalflughäfen einzustellen. Dies würde den Flugplatz Lugano um einen beträchtlichen Teil seiner Einnahmen bringen und die Suche nach privaten Investoren erheblich erschweren. Ein Flugplatz im Dornröschenschlaf: Die aktuelle Lage in Lugano Wer heute den Flughafen Lugano betritt, findet eine funktionstüchtige, aber ungenutzte Infrastruktur vor. Check-in-Schalter, Gepäckaufgabe und Zollkontrolle sind vorhanden, werden aber nicht genutzt, da es keine Linienflüge mehr gibt. Flughafendirektor Davide Pedrioli führt mit einer Mischung aus Stolz und Wehmut durch die Anlagen. Er betont, daß alles funktionieren würde, aber die notwendigen Passagiere fehlen. Nach dem Konkurs der früheren Betreibergesellschaft und dem Wegfall der Linienflüge, wie sie einst von Swissair Express und später von Darwin Airline, d. h. Adria Airways Switzerland, durchgeführt wurden, dient der Flughafen heute hauptsächlich der Privatfliegerei und Geschäftsleuten. Rund 10.000 Menschen nutzen den Flugplatz pro Jahr, vor allem aus dem Tessin und Italien, um geschäftlich in das europäische Ausland zu reisen. Trotz der aktuellen Stagnation gibt man in Lugano die Hoffnung nicht auf. Der Flugplatz wird als ein wichtiger

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Großglockner Hochalpenstraße feiert 90-jähriges Bestehen

Die Großglockner Hochalpenstraße feierte am 3. August 2025 ihren 90. Geburtstag. Das monumentale Straßenbauprojekt, das am 3. August 1935 feierlich eröffnet wurde, gilt als Symbol für den österreichischen Pioniergeist und die Verbindung von Technik, Natur und Tourismus in den Alpen. Die Straße, die über die majestätische Kulisse der Glocknergruppe und der Hohen Tauern führt, verbindet erstmals den Norden und Süden Österreichs und schuf in den wirtschaftlich schwierigen 1930er Jahren 3.000 Arbeitsplätze. Das visionäre Projekt wurde maßgeblich vom Kärntner Landesbeamten Ing. Franz Wallack und dem Salzburger Landeshauptmann Franz Rehrl vorangetrieben. Seine Eröffnung, an der auch Bundespräsident Wilhelm Miklas teilnahm, fand internationale Beachtung. Die Großglockner Hochalpenstraße ist heute nicht nur eine der spektakulärsten Panoramastraßen Europas, sondern auch das flächenmäßig größte Denkmal der Republik, da sie im Juli 2015 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Im Laufe der Jahre wurde die Straße, die durch den Nationalpark Hohe Tauern führt, als Besucherattraktion weiterentwickelt. Zahlreiche Ausstellungen entlang der Strecke informieren über die Geschichte der Straße sowie die Geologie und Biologie der alpinen Region. Die Großglockner Hochalpenstraße dient zudem als verläßlicher Arbeitgeber und Auftraggeber für die Regionen um den Großglockner. Anläßlich des doppelten Jubiläums — 90 Jahre Eröffnung und 10 Jahre Denkmalschutz — erscheint eine Broschüre, die die bewegte Geschichte der Straße beleuchtet. Sie erzählt von den dramatischen Baujahren, der Bedeutung der Straße als Tourismusmotor und enthält historische Fotos sowie eine detaillierte Zeitleiste.

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Lufthansa Cargo erweitert Kooperation mit ITA Airways auf Asien-Strecken

Lufthansa Cargo und ITA Airways bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus. Ab dem 1. September 2025 werden die Frachtkapazitäten der ITA-Flüge von Delhi, Tokio-Haneda und Bangkok nach Rom-Fiumicino unter dem Lufthansa Cargo AWB-Präfix vermarktet. Dieser Schritt folgt auf den erfolgreichen Start der Kooperation im Juni dieses Jahres, bei der bereits die Kapazitäten auf Südamerika-Strecken integriert wurden. Anand Kulkarni, Head of Global Markets bei Lufthansa Cargo, betonte, daß durch die neuen Routen zusätzliche Kapazitäten von Asien nach Europa angeboten werden können. Die Aufnahme von Rom als neues Drehkreuz ist eine wichtige Ergänzung im globalen Netzwerk der Lufthansa Group, das durch die Akquisition von ITA Airways als fünfte Netz-Airline der Gruppe erweitert wurde. Die sukzessive Erweiterung der Partnerschaft auf alle interkontinentalen und kontinentalen Strecken von ITA Airways soll das globale Angebot an Beiladekapazitäten von Lufthansa Cargo um beinahe 20 Prozent erhöhen. Die Strategie, die Frachtkapazitäten von ITA Airways zu nutzen, stärkt nicht nur die Marktposition der Lufthansa Group, sondern bietet Frachtkunden auch ein dichteres Netzwerk für den Transport von Gütern. Die Partnerschaft ermöglicht schnellere und zuverlässigere Verbindungen, insbesondere in Südeuropa. Die volle Integration von ITA Airways in die Lufthansa Group schreitet damit weiter voran und soll nach Erhalt der behördlichen Zustimmungen auf das gesamte Streckennetz ausgeweitet werden. Die Zusammenarbeit mit ITA Airways, die seit Mai 2025 auch in Südamerika-Strecken umgesetzt wird, demonstriert die Bestrebungen der Lufthansa Group, ihre Präsenz in wichtigen Regionen zu verstärken und neue Frachtkorridore zu erschließen. Rom wird dadurch zum sechsten und südlichsten Drehkreuz der Lufthansa Group, was die strategische

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Strategische Weichenstellung in Altenrhein: Flughafen bereitet sich auf mögliches Ende staatlicher Flugsicherung vor

Die Zukunft des Flugplatzes Altenrhein an der Schweizer Grenze steht vor einer ungewissen, aber entscheidenden Phase. Der Schweizer Bundesrat plant, ab dem Jahr 2027 die finanzielle Unterstützung für die Flugsicherung regionaler Flughäfen einzustellen. Dies hätte direkte Auswirkungen auf den Flugplatz Altenrhein, der derzeit von diesen Subventionen profitiert. Als Reaktion auf diese drohende Veränderung hat der Flugplatz nun beschlossen, noch in diesem Jahr eine Ausschreibung für die Flugsicherung zu starten. Dies soll sicherstellen, daß man auf alle möglichen Szenarien vorbereitet ist. Während die parlamentarische Debatte in der Schweiz noch aussteht, bereiten sich die Verantwortlichen in Altenrhein auf die Herausforderungen vor, die eine eigenständige Finanzierung der Flugsicherungsdienste mit sich bringen würde. Sparpläne der Regierung: Die Schweiz als Auslöser für strategische Neuorientierung Die Diskussion um die Zukunft der Flugsicherung an den Schweizer Regionalflughäfen ist Teil einer umfassenderen Sparoffensive der eidgenössischen Regierung. Der Bundesrat, die oberste Exekutivbehörde der Schweiz, hat vorgeschlagen, ab dem Jahre 2027 die staatlichen Förderungen für die Flugsicherungsdienste an Regionalflughäfen einzustellen. Diese Förderung stellt für Flugplätze wie Altenrhein eine erhebliche finanzielle Entlastung dar. Die drohende Streichung dieser Mittel, die jährlich einen Betrag zwischen 3,5 und 5 Millionen Schweizer Franken ausmachen, zwingt die betroffenen Flugplätze, sich nach alternativen Finanzierungswegen umzusehen. Die sogenannte Vernehmlassungs-Frist, in der verschiedene Akteure, darunter der Flugplatz Altenrhein, aber auch politische Institutionen, ihre Stellungnahmen zu den Sparplänen abgeben konnten, ist bereits Anfang Mai abgelaufen. Derzeit werden diese Stellungnahmen von einer bundesrätlichen Kommission geprüft. Diese Kommission soll noch vor dem Sommer eine Empfehlung an den Bundesrat abgeben. Die endgültige Entscheidung

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