2025

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2025

Flughafen Linz am Scheideweg: Strategische Neuausrichtung soll die Zukunft sichern

Die Zukunft des Flughafens Linz steht vor einer entscheidenden Wende. Nach fünf Jahren mit anhaltenden Verlusten und weitgehend aufgebrauchten Rücklagen haben die Eigentümer, die Stadt Linz und das Land Oberösterreich, einen Gesellschafterzuschuss in Höhe von acht Millionen Euro beschlossen. Diese finanzielle Unterstützung, die die Liquidität des Flughafens sichern soll, ist an einen umfassenden Strategieprozeß geknüpft, dessen Ergebnisse im September vorliegen und dem Aufsichtsrat präsentiert werden. Die jüngsten Entwicklungen, darunter die stark gesunkenen Passagierzahlen im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie und eine auf acht Prozent gefallene Eigenkapitalquote, unterstreichen die Dringlichkeit, die strategische Ausrichtung des Flughafens an die veränderten Marktbedingungen anzupassen. Während der Frachtbereich als wichtiger Lichtblick gilt, sucht der Flughafen nach neuen Wegen, um sich aus der Verlustzone zu befreien. Fünf Jahre in der Verlustzone: Die wirtschaftliche Schieflage des Flughafens Die wirtschaftliche Situation des Flughafens Linz, der sich zu gleichen Teilen im Besitz der Stadt Linz und des Landes Oberösterreich befindet, hat sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Bis zum Jahre 2019, also vor dem Ausbruch der Coronapandemie, konnte der Flughafen noch eine positive Bilanz vorweisen. Seither jedoch schreibt der Airport Verluste und mußte seine Rücklagen weitgehend aufbrauchen. Die Eigenkapitalquote, die noch bis 2023 im hohen zweistelligen Bereich lag, ist nun auf kritische acht Prozent gesunken. Vizebürgermeisterin Tina Blöchl (SPÖ) bezifferte das finanzielle Delta auf 3,6 Millionen Euro, was die Dringlichkeit der Lage verdeutlichte. Einer der Hauptgründe für die finanzielle Schieflage ist der starke Einbruch der Passagierzahlen. Während im Jahre 2019 noch 436.018 Fluggäste den Flughafen nutzten, sank diese

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Hotel Stefanie in Wien ernennt Wolfgang Gumhalter zum neuen Küchenchef

Das traditionsreiche Hotel Stefanie, Wiens ältester Hotelbetrieb, hat Wolfgang Gumhalter zum neuen Küchenchef seines gleichnamigen Restaurants ernannt. Gumhalter, der seit 2010 für die Schick Hotels Gruppe tätig ist, übernimmt die Leitung eines 18-köpfigen Teams. Er soll das kulinarische Angebot des im Jahre 1600 gegründeten Hauses in die Zukunft führen. Sein langjähriger Wegbegleiter Dennis Nikolic wird ihm als Souschef zur Seite stehen. Peter Buocz, der General Manager des Hotels, zeigte sich stolz über die Ernennung. Er lobte Gumhalters Qualitätsanspruch und betonte, daß die Beförderung langjähriger Mitarbeiter ein wichtiger Teil der Unternehmensphilosophie sei. Das neue Führungsteam unter Gumhalter und Nikolic solle die kulinarische Tradition des Hauses mit innovativen Akzenten verbinden und interne Prozesse optimieren. Gumhalter selbst äußerte seine Vorfreude, das Restaurant mit einer Mischung aus authentischer Wiener Küche und frischer Inspiration zu leiten und die Wiener zu Stammgästen zu machen. Das Restaurant „Stefanie“ ist bekannt für seine klassische Wiener Küche, die Gumhalter nun zeitgemäß neu interpretiert. Ein Beispiel dafür ist der sogenannte „Altwiener Schmankerlreise“, ein Sieben-Gänge-Menü, das die Geschichte Wiens auf kulinarische Weise erzählt. Gumhalter möchte dabei auch auf moderne Ernährungsgewohnheiten und Unverträglichkeiten eingehen, etwa durch vegetarische Varianten der Gerichte. Das Restaurant bietet neben à la carte-Gerichten auch einen Sonntagsbrunch und ein Mittagsbuffet an. Gumhalter begann seine Laufbahn in der Schick Hotels Gruppe als Jungkoch im Schwesterhotel Erzherzog Rainer und wechselte 2010 ins Hotel Stefanie, wo er in verschiedenen Positionen tätig war, zuletzt als Souschef. Sein Souschef Dennis Nikolic ist seit 2017 im Hotel und arbeitete bereits seit mehreren Jahren eng mit

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Swing Kitchen leitet Sanierungsverfahren ein

Die österreichische Gastronomiekette Swing Kitchen hat für Teile ihrer Gesellschaften in Österreich ein Sanierungsverfahren eingeleitet. Die Restrukturierung des Unternehmens, das sich auf pflanzenbasierte Gerichte spezialisiert hat, soll eine wirtschaftliche Stabilisierung ermöglichen. Wie bekannt wurde, sind die Muttergesellschaft Schillinger Vegan Holding GmbH sowie eine Wiener Filiale von der Insolvenz betroffen. Die Gesamtverbindlichkeiten der Holding belaufen sich auf 4,3 Millionen Euro, während die Filiale in Wien Mitte mit rund 1,9 Millionen Euro Schulden kämpft. Die neue Geschäftsführung unter Albrecht Eltz hat als Reaktion auf die finanziellen Schwierigkeiten einen Sanierungsplan vorgelegt. Dieser umfaßt die Schließung von drei Standorten in Deutschland, um sich wieder verstärkt auf den Kernmarkt Österreich zu konzentrieren. Zudem wurde im Mai 2025 ein neues Menü eingeführt und interne Prozesse optimiert. Als Gründe für die finanzielle Schieflage werden gestiegene Energie- und Personalkosten, eine allgemeine Konsumzurückhaltung sowie der hohe Wettbewerbsdruck im Segment der veganen Schnellgastronomie genannt. Trotz der eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen und des Personalabbaus in den betroffenen Betrieben soll der Geschäftsbetrieb in den österreichischen und Schweizer Filialen fortgeführt werden. Die Kette betreibt derzeit sieben eigene Restaurants in Österreich und zwei Franchise-Standorte in der Schweiz. Die Geschäftsführung zeigt sich zuversichtlich, durch die Restrukturierung die Zukunft des Unternehmens und die Arbeitsplätze von rund 200 Mitarbeitern sichern zu können. Den Gläubigern wurde eine Quote von 20 Prozent angeboten, zahlbar innerhalb von zwei Jahren. Swing Kitchen, gegründet 2015 von Charly und Irene Schillinger, positioniert sich als bekannte Marke im deutschsprachigen Raum. Mit der strategischen Neuausrichtung sollen schlankere Strukturen, Produktinnovationen und ein verbessertes Gästeerlebnis geschaffen werden. Das Unternehmen

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CT-Scanner: Österreichische Flughäfen bereiten sich auf Ende der Flüssigkeitsregelung vor

Die Europäische Union hat den Weg für eine tiefgreifende Änderung bei den Sicherheitskontrollen an Flughäfen freigemacht. Mit der Zulassung von neuartigen Scannern, die flüssige Sprengstoffe zuverlässig erkennen können, ist das Ende der strikten 100-Milliliter-Flüssigkeitsregel bei Flugreisen in greifbare Nähe gerückt. Während die EU die technischen Voraussetzungen geschaffen hat, liegt die Umsetzung nun bei den einzelnen Flughäfen. In Österreich plant der Flughafen Wien-Schwechat eine Vorreiterrolle einzunehmen und die neuen Geräte bereits ab 2026 flächendeckend einzuführen. Diese Umstellung, die Investitionen in Millionenhöhe erfordert, soll den Passagieren nicht nur das Reisen erleichtern, da weder Flüssigkeiten noch Elektronik aus dem Handgepäck genommen werden müssen, sondern auch die Wartezeiten an den Kontrollstellen verkürzen. Kleinere Regionalflughäfen in Österreich und Deutschland warten hingegen ab, da die Umstellung mit hohen Kosten und baulichen Veränderungen verbunden ist. Die technische Revolution: Wie CT-Scanner die Sicherheitskontrolle verändern Die Beschränkungen für Flüssigkeiten im Handgepäck, die seit dem Jahre 2006 gelten, sind eine direkte Folge von vereitelten Terroranschlägen, bei denen Attentäter versucht hatten, aus mehreren Flüssigkeiten an Bord eines Flugzeuges Sprengstoff herzustellen. Um diese Bedrohung zu unterbinden, wurde die 100-Milliliter-Regelung eingeführt, die seither Millionen von Reisenden zu einer sorgfältigen Vorbereitung ihres Handgepäcks zwingt. Die neuen, von der EU zugelassenen Scanner nutzen eine Technologie, die aus der medizinischen Bildgebung bekannt ist: die Computer-Tomographie (CT). Anders als die herkömmlichen 2D-Röntgengeräte erzeugen diese CT-Scanner ein dreidimensionales Bild des Handgepäcks. Die 3D-Bildgebung, die durch das Auftreffen von Röntgenstrahlen aus vielen verschiedenen Winkeln auf das Gepäckstück entsteht, ermöglicht eine rasche und äußerst genaue Analyse von Geräten und Flüssigkeiten

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Brussels Airlines meldet Verluste im ersten Halbjahr 2025

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines hat das erste Halbjahr 2025 mit einem operativen Verlust abgeschlossen. Das bereinigte EBIT lag bei minus 46 Millionen Euro, was einem leichten Anstieg von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Unternehmen, das in den ersten sechs Monaten 4,2 Millionen Passagiere beförderte, führt das negative Ergebnis vor allem auf externe Einflüsse zurück. Laut Nina Öwerdieck, Finanzvorstand von Brussels Airlines, seien insbesondere die landesweiten Demonstrationen in Belgien für eine geschätzte finanzielle Belastung von rund 12 Millionen Euro verantwortlich. Hinzu kamen eine Neubewertung von Vermögenswerten, unerwartete Wartungskosten und Störungen im Langstreckenbetrieb. Im Gegensatz dazu entwickelte sich das europäische Streckennetz positiv und spiegelte eine starke Nachfrage wider. Die Fluggesellschaft bleibt dennoch zuversichtlich, am Jahresende ein positives Gesamtergebnis zu erzielen. Für die reiseintensive Sommersaison hat Brussels Airlines ihre Flotte auf 50 Flugzeuge aufgestockt, darunter zusätzliche Maschinen der Typen Airbus A320 und Airbus A330. Zudem werden vier Airbus A220 über den Wetlease-Partner Air Baltic eingesetzt. Um den Betrieb zu sichern, wurden seit Januar 2025 mehr als 300 neue Mitarbeiter eingestellt, darunter Piloten, Kabinenpersonal und Bodenkräfte. Erstmals setzte die Airline auch speziell geschulte Sommerstudenten als Kabinenpersonal ein. Am Flughafen Brüssel wurde die Kapazität der Gepäckabgabe verdoppelt, um die Abläufe zu beschleunigen. Brussels Airlines sieht sich angesichts der Herausforderungen bestärkt, eine widerstandsfähigere Kostenstruktur aufzubauen. Dazu gehören eine bewußte Ressourcenallokation, Kostendisziplin und die Optimierung des Streckennetzes. Die Fluggesellschaft plant, die starke Nachfrage im Sommer zu nutzen, um die Verluste aus der ersten Jahreshälfte auszugleichen und das dritte profitable Jahresergebnis in Folge zu erreichen.

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Lufthansa Group bestätigt Jahresprognose trotz schwierigem Umfeld

Die Lufthansa Group hat das zweite Quartal 2025 mit einem deutlichen Ergebniszuwachs abgeschlossen. Das operative Ergebnis (Adjusted EBIT) stieg um fast ein Drittel auf 871 Millionen Euro, während das Konzernergebnis sich auf über eine Milliarde Euro verdoppelte. Trotz anhaltender geopolitischer Krisen, wirtschaftlicher Unsicherheiten und einem anspruchsvollen Marktumfeld bestätigte die Konzernleitung um Vorstandsvorsitzenden Carsten Spohr ihre positive Prognose für das Gesamtjahr. Der Erfolg sei hauptsächlich auf die verbesserte operative Stabilität der Airlines zurückzuführen. Die Kernmarke Lufthansa Airlines erreichte in den ersten sechs Monaten des Jahres die besten Werte bei Stabilität und Pünktlichkeit seit 2016. Dies führte nicht nur zu einer höheren Kundenzufriedenheit, sondern auch zu geringeren finanziellen Belastungen durch Kompensationszahlungen für Flugunregelmäßigkeiten. Das gestiegene Flugprogramm im Passagiergeschäft und positive Beteiligungsergebnisse, unter anderem durch die neue Beteiligung an ITA Airways, trugen ebenfalls zur positiven Entwicklung bei. Besonders hervorzuheben sind die Geschäftsbereiche Lufthansa Cargo und Lufthansa Technik. Lufthansa Cargo verdoppelte im zweiten Quartal sein operatives Ergebnis auf 73 Millionen Euro, begünstigt durch eine hohe Nachfrage nach asiatischen E-Commerce-Sendungen und Kapazitätsengpässe in der Seefracht. Lufthansa Technik erzielte im ersten Halbjahr ein Rekordergebnis von 310 Millionen Euro, was die anhaltend hohe Nachfrage nach Wartungs- und Reparaturleistungen widerspiegelt. Ein Wermutstropfen bleibt der Anstieg der Stückkosten, der auf die hohe Kosteninflation und gestiegene Standortkosten in den Heimatmärkten zurückzuführen ist. Auch die Verzögerungen bei Flugzeugauslieferungen und die Belastungen durch europäische Regulierungen stellen laut Carsten Spohr weiterhin eine Herausforderung dar. Der Konzern treibt unterdessen sein Turnaround-Programm bei Lufthansa Airlines voran, um Effizienz und Profitabilität zu steigern. Zudem plant Lufthansa,

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Nürnberger Flughafen erwartet Rekord-Reisewelle zum Ferienbeginn

Mit dem Beginn der bayerischen Sommerferien erwartet der Albrecht Dürer Airport Nürnberg eine Rekord-Reisewelle. In den kommenden sechs Wochen werden voraussichtlich rund 798.000 Passagiere abgefertigt, was einer Steigerung von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe betonte, daß die Auswahl an über 60 Nonstop-Zielen die gestiegene Nachfrage bediene. Insgesamt sind rund 5.200 Starts und Landungen geplant, die Reisende zu beliebten Ferienzielen und europäischen Metropolen bringen werden. Die beliebtesten Reiseziele ab Nürnberg sind in diesem Sommer Antalya mit rund 174.000 Fluggästen, gefolgt von Mallorca mit über 78.000 Passagieren. Eine bemerkenswert starke Nachfrage verzeichnen auch die griechischen Destinationen wie Rhodos, Kreta und das neue Ziel Kavala, die zusammen etwa 110.000 Passagiere anziehen. Zudem spielen die internationalen Drehkreuze wie Amsterdam, Paris, Frankfurt und Istanbul eine wichtige Rolle. Der verkehrsreichste Tag wird voraussichtlich der 8. September sein, an dem sich abreisende und zurückkehrende Reisende am Flughafen überschneiden. Der Flughafen hat sich auf den erwarteten Ansturm vorbereitet, indem wichtige Baumaßnahmen abgeschlossen und das Personal aufgestockt wurde. Allein für Check-in und Boarding sind rund 90 Beschäftigte im Einsatz. Das Team, bestehend aus 125 Personen, kümmert sich um Gepäckabfertigung, Fluggastservice und weitere Dienste. In der Ferienzeit werden rund 480.000 Gepäckstücke abgefertigt, wobei neue technische Hilfsmittel wie Exoskelette die Arbeit der Gepäckverlader erleichtern. Passagiere werden gebeten, wichtige Hinweise zu beachten, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Dazu zählt die Beachtung der Bestimmungen für das Handgepäck, insbesondere in Bezug auf verbotene Gegenstände, Akkus und Powerbanks. Diese dürfen nur bis zu einer bestimmten Leistungsgrenze im Handgepäck

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Prüfbericht wirft Fragen auf: FAA-Aufsicht über Wartungspraktiken von SkyWest in der Kritik

Ein neuer Prüfbericht des Amtes des Generalinspekteurs des amerikanischen Verkehrsministeriums (DOT) hat weitreichende Bedenken hinsichtlich der Aufsichtsführung der US-Luftfahrtbehörde FAA über die Wartungspraktiken der Fluggesellschaft SkyWest Airlines aufgeworfen. Dem Bericht zufolge hat die FAA ihre eigenen Richtlinien nicht vollständig eingehalten und es versäumt, hartnäckige Probleme bei der regionalen Fluggesellschaft, die im Auftrag großer US-Airlines fliegt, in den vergangenen vier Jahren zu lösen. Insbesondere die sogenannten „remote return-to-service“ Wartungspraktiken, die eine Fernüberwachung von Problemen ohne die Anwesenheit von Technikern vor Ort ermöglichen, stehen im Zentrum der Kritik. Während die FAA die meisten der Mängel beheben will, verdeutlicht der Bericht die Spannungen zwischen Aufsichtsbehörden und Fluggesellschaften und wirft zugleich Fragen zur Sicherheit im regionalen Flugverkehr auf. Anhaltende Mängel: Die „Remote Return-to-Service“-Praktiken von SkyWest Der Bericht des DOT-Generalinspekteurs, der eine Untersuchung der Aufsichtsführung der FAA bei SkyWest zum Inhalt hatte, kommt zu einem ernüchternden Ergebnis. Seit 2021 hat das Certificate Management Office (CMO) der FAA, das für die Überwachung von SkyWest zuständig ist, die Probleme mit den „remote return-to-service“ Wartungspraktiken nicht vollständig gelöst. Bei diesen Praktiken handelt es sich um ein System, bei dem die Fluggesellschaft Probleme im Flugbetrieb ohne die physische Anwesenheit von Technikern am jeweiligen Standort beheben kann. Die FAA-Inspektoren äußerten ihre Frustration darüber, daß ihre Bemühungen durch die Airline verzögert wurden. Einige Inspektoren gaben sogar an, daß sie Bedenken hatten, diese Wartungspraktiken könnten zu einem Unfall beitragen. In dem Bericht wird festgestellt, daß das CMO der FAA nicht immer die eigenen Richtlinien einhält, wenn es um die Behebung von Mängeln

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Austrian Airlines steckt weiterhin in den roten Zahlen

Austrian Airlines hat das erste Halbjahr 2025 mit einem verbesserten Ergebnis abgeschlossen. Das Adjusted EBIT stieg um 31 Prozent auf minus 43 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, obwohl das Unternehmen weiterhin mit Verlusten kämpft. Die Einnahmen erhöhten sich um 10 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro. Insgesamt beförderte die Fluggesellschaft 6,6 Millionen Passagiere, was einem leichten Zuwachs von einem Prozent entspricht. Die Vorstandsvorsitzende Annette Mann betonte, daß sich Austrian Airlines in puncto Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Kundenzufriedenheit deutlich verbessert habe. Dennoch würden die geopolitische Lage in wichtigen Kernmärkten, insbesondere im Nahen Osten, und die ungünstigen Rahmenbedingungen in Österreich die Profitabilität stark beeinträchtigen. Die gestiegenen An- und Abfluggebühren allein in Österreich um 23 Prozent sowie die überdurchschnittliche Inflation und hohe Kollektivvertragssteigerungen hätten sich negativ auf die Kosten ausgewirkt. Im zweiten Quartal 2025 konnte Austrian Airlines mit einem Adjusted EBIT von 68 Millionen Euro einen Gewinn erzielen, was einer Steigerung von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht. Dies zeigt, daß das Unternehmen in den reisestarken Monaten profitabler operiert. Die Fluggesellschaft hat zudem neue Ziele wie Ivalo, Edinburgh, die Lofoten, Sylt und Burgas ins Programm aufgenommen, um das Angebot zu erweitern und die Nachfrage zu bedienen. Bewährt hat sich auch die zweimal tägliche Verbindung nach Bangkok. Die operative Leistung der Airline wurde von den Passagieren honoriert: Bei den renommierten Skytrax Awards erhielt Austrian Airlines die Auszeichnungen für den „Best Airline Staff Service in Europe“ und die „Best Cabin Crew in Europe“. COO Francesco Sciortino hob die Wichtigkeit dieses direkten Feedbacks der Passagiere hervor. Trotz

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Lufthansa beruft Francesco Sciortino zum neuen Hub Manager in Frankfurt

Die Fluggesellschaft Lufthansa hat eine Neubesetzung in der Führungsebene bekanntgegeben. Zum 1. September 2025 wird Francesco Sciortino als neues Vorstandsmitglied die Verantwortung als Hub Manager für den Standort Frankfurt übernehmen. Gleichzeitig wird er die Position des Accountable Manager der Lufthansa Airline antreten. Sciortino kommt von Austrian Airlines, wo er zuletzt als Vorstandsmitglied und Chief Operating Officer (COO) tätig war. Vor seiner Tätigkeit bei Austrian Airlines hatte Sciortino bereits leitende Positionen inne, unter anderem als Geschäftsführer und Accountable Manager bei den Fluggesellschaften Germanwings und SunExpress. Er verfügt zudem über langjährige Erfahrung als Pilot und ist derzeit Kapitän auf Airbus A330/340 Flugzeugen bei Lufthansa. Der bisherige Interims-Hub-Manager für Frankfurt, Klaus Froese, wechselt planmäßig als Kapitän in die Boeing 747-Flotte von Lufthansa. Auch in München gibt es eine Veränderung in der Führung. Heiko Reitz, ebenfalls Mitglied des Vorstands der Lufthansa Airlines, wird ab dem 1. September 2025 als Hub Manager für den Standort München verantwortlich sein. Der bisherige Hub Manager und CEO, Jens Ritter, wird sich fortan vollständig auf seine Aufgaben als Chief Executive Officer konzentrieren und die konsequente Umsetzung des Turnaround-Programms der Fluggesellschaft vorantreiben. Die Neubesetzungen folgen auf die strategische Entscheidung der Lufthansa Airlines Anfang 2025, dedizierte Hub Manager einzusetzen, um die operativen Prozesse zwischen den Lufthansa-Teams und ihren Partnern an den Drehkreuzen Frankfurt und München zu verbessern. Seitdem habe sich die Betriebsstabilität, die Pünktlichkeit sowie die Kundenzufriedenheit deutlich verbessert. Die Entscheidung, separate Hub Manager zu berufen, ist ein klares Signal für die Bedeutung der beiden zentralen Standorte im Streckennetz der Lufthansa.

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