2025

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2025

Bundesregierung erhöht Fördermittel für alpine Infrastruktur

Die österreichische Bundesregierung stellt die Weichen für eine umfassende Stärkung der alpinen Infrastruktur. Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner hat eine signifikante Förderoffensive für Österreichs alpine Vereine angekündigt. Für die Jahre 2026 und 2027 werden jeweils 7,72 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Dies ist mehr als eine Verdopplung der bisherigen Fördersumme und stellt die höchste je erreichte Dotierung dieses Programms dar, welches seit 1981 besteht. Diese Maßnahme soll das Rückgrat des Alpentourismus stärken und die Erhaltung der umfangreichen Wege- und Hütteninfrastruktur sichern. Staatssekretärin Zehetner betonte die Bedeutung dieser Investition: „Unsere Wege und Hütten sind das Rückgrat des heimischen Alpentourismus – aber auch wichtige Naherholungsräume für einheimische und künftige Generationen.“ Sie hob hervor, daß mit dieser Rekordsumme Arbeitsplätze im alpinen Raum gesichert und in wertvolle Infrastruktur investiert werde. Die Unterstützung der alpinen Vereine sei angesichts steigender Baukosten und neuer gesetzlicher Anforderungen von großer Bedeutung. Österreich verfügt über ein beeindruckendes Netz von rund 430 Schutzhütten und über 50.000 Kilometern an Wanderwegen und alpinen Steigen. Dieses Netz zieht jährlich Millionen von Gästen an, bringt jedoch auch hohe Erhaltungs- und Investitionskosten mit sich, die ohne staatliche Unterstützung kaum zu stemmen wären. Die Verdopplung der Mittel auf insgesamt 15,44 Millionen Euro für die beiden Jahre 2026 und 2027 wird durch gezielte Umschichtungen im Ressortbudget des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) ermöglicht. Die Fördersumme setzt sich aus dem bestehenden Rahmenfördervertrag in Höhe von 2,72 Millionen Euro und einem neuen Fördercall mit 5 Millionen Euro zusammen, welcher zudem durch EU-Mittel kofinanziert wird. Ein wichtiger Aspekt dieser Förderoffensive ist

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Fahrgastrekord beflügelt massive Ausbaupläne bei ÖBB und Westbahn

Der Bahnverkehr in Österreich erlebt einen beispiellosen Aufschwung. Der jüngste Jahresbericht 2024 der Regulierungsbehörde Schienen Control offenbart einen neuen Fahrgastrekord: Im vergangenen Jahr legten 348,7 Millionen Reisende über 15 Milliarden Kilometer auf den heimischen Gleisen zurück. Auch die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) bestätigten unlängst einen eigenen Höchststand mit konzernweit 511,3 Millionen Passagieren, was einem Anstieg von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Entwicklung beflügelt umfassende Ausbaupläne sowohl bei den staatlichen ÖBB als auch beim privaten Betreiber Westbahn, die eine signifikante Erweiterung der Flotten und des Streckennetzes vorsehen, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden und die Position der Bahn als zentrales Verkehrsmittel weiter zu festigen. Fahrgastrekord und die Antwort der ÖBB: Massive Flottenexpansion Der österreichische Bahnsektor verzeichnete im Jahr 2024 eine historische Entwicklung. Nach den jüngsten Daten der Regulierungsbehörde Schienen Control nutzten so viele Menschen wie nie zuvor die Bahn für ihre Reisen. Insgesamt wurden im Vorjahr 348,7 Millionen Fahrgäste gezählt, die auf den Bahnstrecken Österreichs gemeinsam eine Distanz von über 15 Milliarden Kilometern zurücklegten. Diese Zahlen unterstreichen eine klare Präferenz der Bevölkerung für den Schienenverkehr, der in Österreich traditionell eine starke Rolle spielt. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), als größter Akteur im österreichischen Bahnverkehr, vermeldeten ebenfalls einen eigenen Fahrgastrekord für das Jahr 2024. Inklusive der Beförderungsleistungen des Postbus und ausländischer Beteiligungen erreichte der Konzern eine beeindruckende Zahl von 511,3 Millionen Passagieren. Dies stellt einen beachtlichen Anstieg von 3,6 Prozent im Vergleich zum Jahr 2023 dar und belegt die kontinuierlich wachsende Bedeutung der ÖBB im öffentlichen Personentransport. Als direkte Reaktion auf

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Sky Express erweitert Griechenland-Angebot ab Deutschland

Die griechische Fluggesellschaft Sky Express wird ihr Streckennetz von und nach Deutschland im Winterflugplan 2025/2026 erheblich ausbauen. Ab Ende Oktober plant die Airline, erstmals Flugverbindungen von Berlin und Hamburg in die griechische Hauptstadt Athen sowie von Düsseldorf nach Thessaloniki aufzunehmen. Diese Expansion stärkt die Anbindung Deutschlands an wichtige griechische Städte und Touristenziele und erweitert die Reisemöglichkeiten für Passagiere. Die neue Strecke zwischen Berlin und Athen wird viermal pro Woche bedient, während von Hamburg aus dreimal wöchentlich Flüge in die griechische Hauptstadt angeboten werden. Ebenfalls dreimal pro Woche wird Sky Express neu von Düsseldorf nach Thessaloniki fliegen, der zweitgrößten Stadt Griechenlands und einem wichtigen Wirtschafts- und Kulturzentrum im Norden des Landes. Diese neuen Verbindungen ergänzen die bereits bestehenden täglichen Nonstopflüge der Airline von Frankfurt, Düsseldorf und München nach Athen. Die Fluggesellschaft, die sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Akteur im griechischen Luftverkehr entwickelt hat, konzentriert sich auf die Bereitstellung effizienter Verbindungen. Über ihr Drehkreuz am internationalen Flughafen Athen „Eleftherios Venizelos“ bietet Sky Express Anschluß an das größte Inlandsstreckennetz Griechenlands. Dies ermöglicht Reisenden aus Deutschland, nicht nur die Metropolen Athen und Thessaloniki direkt zu erreichen, sondern auch bequem zu zahlreichen griechischen Inseln und weiteren Festlandzielen weiterzureisen. Die Wintermonate sind für den Tourismus in Griechenland zwar weniger stark frequentiert als der Sommer, doch Städte wie Athen und Thessaloniki bleiben ganzjährig attraktive Ziele für Städtereisen und Geschäftsreisen. Die Entscheidung von Sky Express, die Präsenz in Deutschland auszubauen, unterstreicht die wachsende Bedeutung des deutschen Marktes für den griechischen Luftverkehr und Tourismus. Die Fluggesellschaft

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Vielfältiges Kulturprogramm in Niederösterreich: Lesungen, Theater und Kabarett

Die Kulturlandschaft Niederösterreichs bietet in den kommenden Tagen ein vielfältiges Programm, das von interaktivem Theater über Lesungen bis hin zu Kabarett reicht. Zahlreiche Veranstaltungen in verschiedenen Regionen des Bundeslandes laden dazu ein, künstlerische Darbietungen zu erleben und sich mit Literatur und darstellender Kunst auseinanderzusetzen. Die Termine erstrecken sich über die gesamte Woche und sprechen unterschiedliche Interessen an. Bereits am Mittwoch, dem 16. Juli, steht die Kunsthalle Krems im Mittelpunkt: Das Künstlerkollektiv ASAGAN präsentiert ab 15 Uhr das Mitmach-Theater „Kunstpiratin Pia unterwegs an der Donau“, welches das Weltkulturerbe Wachau interaktiv erkundet. Am selben Abend stellt die bekannte Schauspielerin und Autorin Caroline Peters ihren Roman „Ein anderes Leben“ im Cinema Paradiso Baden vor, bevor sie am Donnerstag, dem 17. Juli, in St. Pölten gastiert. In ihrem Werk widmet sie sich den Fragen einer Tochter an ihre verstorbene Mutter und an sich selbst. Liebhaber des Kabaretts können sich am Mittwoch und Donnerstag auf der Donaubühne Tulln freuen, wo Thomas Stipsits und Viktor Gernot ab 19.30 Uhr als „Lotterbuben“ auftreten. Der Donnerstag, 17. Juli, bringt im Rahmen von „ARTSchmidatal“ eine Lesung mit Gerhard Blaboll im Brandlhof in Radlbrunn mit musikalischer Begleitung des Damenduos Schlor & Fanta. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Am Samstag, dem 19. Juli, folgt im Brandlhof die „Sommernacht der Märchen“, die mit Zauber- und Volksmärchen sowie Sagen aus dem Wein- und Waldviertel aufwartet. Märchenerzähler Helmut Wittmann wird dabei von Momo Heiß mit Naturinstrumenten begleitet, und für Übernachtungsgäste sind weitere Angebote bis Sonntagvormittag vorgesehen. Das Festival Retz lädt am Freitag,

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KLM unter Beschuß: Neue Handgepäckregeln sorgen für Streit mit Verbraucherschützern

Eine neue Tarifstruktur der niederländischen Fluggesellschaft KLM, die das kostenlose Mitführen von Standard-Handgepäck auf ausgewählten europäischen Routen ausschließt, sorgt für heftige Kritik. Der niederländische Verbraucherverband (Consumentenbond) hat Bedenken geäußert, daß diese Probephase, die am 1. Juli 2025 begann, einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) aus dem Jahr 2014 widerspricht. Während KLM die Maßnahme mit operativen Problemen durch übermäßiges Handgepäck begründet, sprechen Verbraucherschützer von einem „reinen Geldmachmodell“. Dieser Konflikt ist Teil einer größeren Beschwerdewelle europäischer Verbrauchergruppen gegen mehrere Fluggesellschaften wegen mutmaßlich illegaler Handgepäckzuschläge. KLMs neue Tarifstruktur: Handgepäck wird zur Kostenfalle Die niederländische Fluggesellschaft KLM hat am 1. Juli 2025 eine neue „Basis“-Tarifoption auf ausgewählten europäischen Flugstrecken eingeführt, die das kostenlose Mitführen von Standard-Handgepäck ausschließt. Im Rahmen dieser Probephase dürfen Passagiere lediglich einen kleinen persönlichen Gegenstand mit den Maßen von maximal 40 x 30 x 15 cm kostenfrei mit an Bord nehmen. Für jedes weitere, größere Handgepäckstück, das üblicherweise in den Gepäckfächern über den Sitzen verstaut wird, wird nun eine zusätzliche Gebühr erhoben. Dieses Pilotprojekt betrifft zunächst Flüge von den Drehkreuzen Amsterdam (AMS) und Paris (CDG) zu Städten wie Athen, Dublin und Stockholm und tritt am 9. September 2025 in Kraft. Die Einführung solcher Gebührenmodelle ist ein Trend, der seit Jahren in der Luftfahrtindustrie, insbesondere bei Billigfluggesellschaften, zu beobachten ist. Fluggesellschaften argumentieren häufig, daß dies den Passagieren ermöglicht, nur für die tatsächlich genutzten Dienstleistungen zu zahlen. Der niederländische Verbraucherverband (Consumentenbond) hat jedoch umgehend seine Besorgnis über diese Neuerung zum Ausdruck gebracht. Die Direktorin des Consumentenbond, Sandra Molenaar, äußerte sich kritisch: „Der Basistarif

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BARIG begrüßt MSC Air Cargo als neues Mitglied im Luftfrachtbereich

Der internationale Airline-Verband BARIG (Board of Airline Representatives in Germany) verzeichnet weiteres Wachstum im Luftfrachtsegment und heißt MSC Air Cargo als neuestes Mitglied willkommen. Die Frachtfluggesellschaft ist ein integraler Bestandteil der MSC-Gruppe, einem weltweit führenden Akteur im Transport- und Logistiksektor, bekannt für seine weitreichenden Seefrachtdienste. Dieser Beitritt stärkt die Position von BARIG als wichtige Interessenvertretung der Luftfahrtbranche in Deutschland. Michael Hoppe, Chairman und Executive Director von BARIG, äußerte sich erfreut über den Zuwachs: „Wir freuen uns, daß MSC Air Cargo die BARIG-Community verstärkt und damit hohe Kompetenz im Bereich Luftfracht einbringt.“ Hoppe betonte, daß die Branche in Deutschland mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert sei, darunter hohe Standortkosten, komplexe Prozesse und eine ausgeprägte Bürokratisierung. Mit dem praktischen Wissen seiner nunmehr über 30 internationalen Cargo-Airlines setzt sich BARIG für spürbare Entlastungen, Prozeßbeschleunigungen und insgesamt bessere Rahmenbedingungen für die Luftfracht in Deutschland ein. Dies ist besonders relevant, da Deutschland als Exportnation stark vom effizienten Luftfrachtverkehr abhängt. BARIG bündelt alle Aktivitäten und Initiativen im Bereich Luftfracht in seinem Air Cargo Committee. Dieses Komitee wurde erst kürzlich durch eine Restrukturierung und die Einführung einer neuen Doppelspitze in der Leitung gestärkt, um aktuelle Herausforderungen noch effizienter und schlagkräftiger angehen zu können. Jannie Davel, CEO von MSC Air Cargo, unterstrich die Bedeutung dieser neuen Partnerschaft: „Mit dem dritthöchsten Bruttoinlandsprodukt der Welt ist Deutschland ein bedeutender Wirtschaftsstandort. Daher ist es uns wichtig, als BARIG-Mitglied noch enger mit der Air-Cargo-Branche in Deutschland vernetzt zu sein.“ MSC Air Cargo operiert mit einer Flotte von neuen Boeing B777-200-Frachtern und verbindet wichtige Ziele

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Reiselust im Sommer 2025 auf Höchststand: Emirates-Analyse zeigt Trend zu neuen Zielen

Die Reiselust erreicht in diesem Sommer neue Höhen, wie eine aktuelle Analyse der Buchungs- und Suchdaten von Emirates für Juli und August 2025 offenbart. Die Auswertung zeigt einen klaren Trend hin zu kulturellen Erlebnissen und der Entdeckung weniger bekannter Destinationen abseits der etablierten Touristenpfade. Die Zahl der Suchanfragen für Sommerreisen ist im Vergleich zum Vorjahr um beachtliche sieben Prozent gestiegen, wobei insbesondere Frankreich, Irland, Kanada und Saudi-Arabien ein starkes Wachstum verzeichnen. Deutschland und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zeigen ebenfalls eine hohe Reisedynamik. Unter den Aufsteigern der beliebtesten Sommerdestinationen im Emirates-Streckennetz dominieren Ziele in Fernost, im Indischen Ozean und in Europa, was eine Verschiebung der Präferenzen der internationalen Fluggäste andeutet. Aufbruch zu neuen Horizonten: Die Dynamik der Sommerreiseziele Die globale Reisebranche erlebt im Sommer 2025 eine bemerkenswerte Belebung, die sich in den jüngsten Daten von Emirates widerspiegelt. Die Zahl der Suchanfragen für Sommerreisen ist im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent gestiegen, was auf ein starkes Bedürfnis der Menschen nach Erholung und Entdeckung hinweist. Dieser Anstieg ist besonders bemerkenswert angesichts der weiterhin komplexen geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Besonders starke Zuwächse bei den Suchanfragen verzeichnen Länder wie Frankreich (+35%), Irland, Kanada und Saudi-Arabien. Frankreichs Beliebtheit, verstärkt durch Ereignisse wie die Olympischen Spiele in Paris 2024 und das reiche kulturelle Angebot, dürfte viele Reisende anziehen. Irlands Wachstum könnte auf seine atemberaubende Natur und die wachsende Attraktivität als Filmtourismus-Ziel zurückzuführen sein. Kanada bietet als Reiseziel für Abenteurer und Naturfreunde stets eine hohe Anziehungskraft. Saudi-Arabiens Aufstieg als Tourismusdestination ist das Ergebnis erheblicher Investitionen in

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Deutsche Flugsicherung erwartet stabilen Sommerbetrieb trotz externer Risiken

Die Deutsche Flugsicherung (DFS) blickt zuversichtlich auf die bevorstehende Hauptreisezeit im Sommer 2025. Das Unternehmen rechnet mit einem stabilen Betrieb im deutschen Luftraum, gestützt auf umfassende Vorbereitungen, darunter personelle Aufstockung, die Einführung neuer Technologien und eine flexible Einsatzplanung. Bereits im Herbst 2024 begannen die Maßnahmen, um den zunehmenden Flugverkehr zuverlässig bewältigen zu können. Ein wesentlicher Pfeiler dieser Strategie ist die Integration von 130 neuen Fluglotsen, eine flexibilisierte Dienstplanung und die gezielte Ausrichtung auf besonders belastete Luftraumsektoren. Besonders im oberen Luftraum über Süddeutschland hat der Verkehr deutlich zugenommen. Im April 2025 lag das Aufkommen dort um 14 Prozent über dem Vorjahreswert und rund 40 Prozent über dem Niveau von 2019. Die DFS reagiert auf diese Verlagerungen mit operativer Flexibilität und gezieltem Personaleinsatz. Dirk Mahns, Betriebs-Geschäftsführer der DFS, erklärt: „Es ist nicht die eine große Maßnahme, sondern die Summe vieler kleiner Initiativen, die unsere Kapazität nachhaltig stärken.“ Die deutsche Flugsicherung, als bundeseigenes Unternehmen, ist für die Sicherheit des Flugverkehrs im deutschen Luftraum verantwortlich und gehört zu den größten Anbietern in Europa. Die stetige Anpassung an das Verkehrsaufkommen ist eine ihrer Kernaufgaben. Trotz der positiven Prognose bleibt die Lage angespannt, da externe Faktoren weiterhin Risikofaktoren darstellen. Die Zahl extremer Wetterlagen, wie Sommergewitter, ist laut DFS im Jahre 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 83 Prozent gestiegen, was kurzfristige Anpassungen im Flugverkehr erfordert. Noch schwerwiegender wiegen geopolitische Krisen, wie die Situation im Nahen Osten und der anhaltende Krieg in der Ukraine. Diese Konflikte führen zu einem erhöhten militärischen Luftverkehr, der häufig kurzfristige Umleitungen im

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Bahn: Neue Direktverbindung Prag – Berlin – Kopenhagen ab Mai 2026

Die Deutsche Bahn (DB), die dänische Staatsbahn (DSB) und die tschechische Bahn (ČD) werden ab dem 1. Mai 2026 eine neue internationale Direktverbindung einrichten. Diese Strecke wird Reisende ohne Umstieg von Prag über Berlin nach Kopenhagen führen. Zum Einsatz kommt der moderne Comfortjet der ČD, ein Zug, der Geschwindigkeiten von bis zu 230 Stundenkilometern erreicht und somit eine zügige Reise ermöglicht. Geplant sind zwei tägliche Zugpaare, die ganzjährig verkehren sollen. Die Fahrtzeit zwischen Kopenhagen und Berlin wird dabei rund sieben Stunden, zwischen Kopenhagen und Prag etwa elf Stunden betragen. Als Zwischenhalte in Deutschland sind unter anderem Dresden und Hamburg vorgesehen. Neben der tagsüber verkehrenden Verbindung wird eine saisonale Nachtverbindung eingeführt. Diese Nachtverbindung verkehrt bereits heute zwischen Hamburg und Kopenhagen und wird künftig über Berlin und Dresden bis nach Prag verlängert. Die Ausweitung der Nachtzugverbindungen entspricht einem Trend im europäischen Schienenverkehr, bei dem immer mehr Wert auf komfortable und durchgehende Reisen über Nacht gelegt wird. Dieses erweiterte Angebot soll den internationalen Reiseverkehr auf der Schiene stärken. Das neue Bahnangebot ist das erste von insgesamt zehn Pilotprojekten der EU-Kommission, die darauf abzielen, den grenzüberschreitenden Bahnverkehr zu verbessern. Ziel dieser Initiative ist es, bestehende Hindernisse im internationalen Schienenverkehr abzubauen und die Marktbedingungen zu optimieren. Michael Peterson, Vorstand der Deutschen Bahn, betonte, daß Europa auf der Schiene immer enger zusammenwachse und das Interesse an internationalen Bahnreisen, selbst bei längeren Fahrtzeiten, ungebrochen hoch sei. Politische Unterstützung für das Projekt kommt unter anderem von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner, der in der neuen Verbindung eine Stärkung

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US-Verkehrsministerium genehmigt Übertragung der Betriebsgenehmigungen von Hawaiian Airlines an Alaska Air Group

Das US-Verkehrsministerium (Department of Transportation, DOT) hat die umfassende Übertragung der Betriebsgenehmigungen, internationalen Dienste und Codeshare-Zulassungen von Hawaiian Airlines auf die Alaska Air Group (AAG), die Muttergesellschaft von Alaska Airlines und deren Regionalfluggesellschaft Horizon Air, offiziell genehmigt. Diese Entscheidung, die am 14. Juli 2025 bekanntgegeben wurde, ist ein entscheidender Schritt nach der im September 2024 vollzogenen Fusion zwischen Alaska Airlines und Hawaiian Airlines. Die Genehmigung unterstreicht das öffentliche Interesse an dem Zusammenschluß, der nicht nur die Wettbewerbslandschaft im US-Inlandsmarkt beleben, sondern auch neue Reisemöglichkeiten für Millionen von Passagieren eröffnen soll. Der Weg zur Genehmigung: Ein detaillierter Blick auf den Fusionsprozess Die Fusion zwischen Alaska Airlines und Hawaiian Airlines, die im September 2024 abgeschlossen wurde, ist ein bedeutendes Ereignis in der amerikanischen Luftfahrtindustrie. Die Genehmigung durch das US-Verkehrsministerium (DOT) war der letzte große regulatorische Schritt, um die vollständige Integration der beiden Fluggesellschaften zu ermöglichen. Der Prozeß begann bereits im Dezember 2023, als Alaska Airlines und Hawaiian Airlines das DOT über ihre Absicht informierten, daß die Alaska Air Group (AAG) die Anteile von Hawaiian Airlines übernehmen würde. Dieser Deal, der auf einen Wert von 1,9 Milliarden US-Dollar beziffert wurde, umfaßte auch die Übernahme von 900 Millionen US-Dollar Schulden von Hawaiian Airlines. Im Juli 2024 beantragten die beiden Fluggesellschaften dann offiziell beim DOT die Genehmigung für den „De-facto-Transfer der wirtschaftlichen Befugnisse von Hawaiian an Hawaiian unter der Eigentümerschaft“ der AAG. Diese Formulierung deutet darauf hin, daß es primär um die Übertragung der bestehenden Rechte und Genehmigungen von Hawaiian Airlines auf die neue Konzernstruktur

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