2025

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2025

Flughafen Nürnberg ersetzt Dieselaggregate durch elektrische Bodenstromgeräte

Der Flughafen Nürnberg modernisiert seine Infrastruktur am Vorfeld durch die vollständige Umstellung auf elektrische Bodenstromgeräte. Damit werden die bisherigen 15 mobilen Dieselaggregate ersetzt, die für die Stromversorgung von Flugzeugen während deren Standzeiten genutzt wurden. Diese Maßnahme zielt darauf ab, den Bodenbetrieb effizienter zu gestalten. Die Aufgabe der Bodenstromgeräte ist es, Flugzeuge mit der notwendigen Elektrizität zu versorgen, damit Beleuchtung, Klimaanlage und Bordcomputer auch bei abgeschalteten Triebwerken in Betrieb bleiben können. Zunächst wurden vier stationäre Standgeräte an Abstellpositionen installiert, die nun durch acht zusätzliche mobile, vollelektrische Geräte ergänzt werden. Diese neuen Geräte kommen pünktlich zur bevorstehenden Inbetriebnahme einer neuen Photovoltaik-Anlage nördlich der Start- und Landebahn zum Einsatz, wodurch die Stromversorgung künftig aus eigener Produktion erfolgen kann. Der Einsatz von Bodenstrom führt zu einer signifikanten Verringerung des Kraftstoffverbrauchs der Flugzeuge während ihrer Standzeit, da die mit Kerosin betriebenen Hilfstriebwerke der Flugzeuge abgeschaltet bleiben können. Diese Umstellung ist Teil einer umfassenderen Initiative des Flughafens zur Elektrifizierung seiner Fahrzeugflotte. Nach Kofferschleppern, Push-Back-Fahrzeugen und verschiedenen Personenkraftwagen sollen in Kürze auch vollelektrische Busse in Betrieb genommen werden. Die Anschaffung der neuen Bodenstromaggregate wurde vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert. Diese Investition unterstreicht die Bemühungen des Flughafens, seinen operativen Betrieb weiter zu optimieren und die Effizienz am Boden zu erhöhen.

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Dortmunder Flughafen erwartet hohe Passagierzahlen zum Ferienstart

Zum Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen am Freitag, dem 11. Juli 2025, rechnet der Dortmund Airport mit dem Start der großen Sommerreisewelle. Direkt nach dem letzten Schultag werden zahlreiche Reisende in den Urlaub starten. Während der sechswöchigen NRW-Ferien stehen den Fluggästen ab Dortmund 35 verschiedene Urlaubsziele zur Auswahl. Der Flughafen erwartet bis zum Ferienende am 26. August ein Gesamtverkehrsaufkommen von rund 470.000 Passagieren. Besonders gefragt sind in den Sommermonaten sonnige Warmwasserziele wie Antalya in der Türkei, Catania auf Sizilien oder Split in Kroatien. Doch auch weniger bekannte Destinationen gewinnen an Beliebtheit. Tirana, die Hauptstadt Albaniens, zieht zunehmend Touristen an, die Kultur, Großstadtflair und Ausflugsmöglichkeiten zur nahegelegenen Adriaküste suchen. Montenegro lockt mit weitläufigen Flußlandschaften und den sogenannten montenegrinischen „Niagarafällen“ bei Podgorica. Das Land gilt zudem als Paradies für Wassersportfans, mit Angeboten wie Kajakfahren, Kitesurfen oder Jetski. Flüge nach Tirana starten mehrmals täglich ab Dortmund, Podgorica wird dreimal wöchentlich angeflogen. Für Städtereisende hält der Dortmunder Flughafen ebenfalls attraktive Ziele bereit. Destinationen wie Danzig in Polen und Thessaloniki in Griechenland begeistern mit Meeresluft und architektonischer Vielfalt. Warschau in Polen und Istanbul in der Türkei punkten mit reicher Historie, einer lebendigen Kulturszene und einzigartiger Atmosphäre. Der Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen fungiert zudem als wichtiges Drehkreuz für Weiterflüge zu zahlreichen Fernreisezielen. Warschau wird ab Dortmund fünfmal pro Woche angeflogen, Istanbul steht täglich auf dem Flugplan. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Kapazitäten für Flüge gen Süden. Das Mallorca-Angebot wurde im Vergleich zum Vorjahr weiter ausgebaut und umfaßt nun bis zu 22 wöchentliche Verbindungen. Eurowings und Condor bedienen die

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Boeing übertrifft Vorjahreswert bei Auslieferungen im Juni 2025 – China-Geschäft wiederbelebt

Der amerikanische Flugzeughersteller Boeing hat im Juni 2025 insgesamt 60 Flugzeuge an seine Kunden ausgeliefert und damit den Wert des Vorjahresmonats um 27 Prozent übertroffen. Besonders bemerkenswert ist die Wiederaufnahme von Auslieferungen an chinesische Kunden nach dem Ende der Handelssperre im Mai, wobei acht Maschinen in die Volksrepublik gingen. Der Anstieg der Auslieferungszahlen deutet auf eine Stabilisierung der Produktion hin, während Boeing weiterhin bestrebt ist, sich von den Herausforderungen der vergangenen Jahre zu erholen. Gleichzeitig vermeldet Konkurrent Airbus ebenfalls robuste Auslieferungszahlen, was auf eine weiterhin hohe Nachfrage im globalen Luftverkehrsmarkt hindeutet. Auslieferungszahlen im Juni: Ein Aufwärtstrend für Boeing Im Juni 2025 konnte der amerikanische Flugzeugbauer Boeing eine deutliche Steigerung seiner Auslieferungszahlen verzeichnen. Mit 60 ausgelieferten Flugzeugen übertraf das Unternehmen den Wert des Vorjahresmonats um beachtliche 27 Prozent. Dies ist ein positives Signal für Boeing, das seit Jahren mit Produktionsproblemen und Krisen zu kämpfen hatte. Im Vergleich zu den Vormonaten zeigt sich eine stabile Entwicklung: Im Mai wurden 44 Flugzeuge ausgeliefert, im Juni 2024 waren es 45 Maschinen. Dies deutet auf eine Erholung und Konsolidierung der Produktionsprozesse hin. Die Aufteilung der Auslieferungen im Juni zeigt eine klare Dominanz der 737 Max mit 42 Einheiten. Dieses Schmalrumpfflugzeug ist entscheidend für Boeings Geschäft, insbesondere im Segment der Kurz- und Mittelstreckenflüge. Des Weiteren wurden neun Boeing 787 Dreamliner ausgeliefert, vier 777-Frachter und fünf 767-Maschinen, die oft als Frachter oder Tankflugzeuge zum Einsatz kommen. Die Bedeutung dieser Zahlen liegt in ihrer direkten Auswirkung auf die Einnahmen von Boeing, da Flugzeuge in der Regel bei Auslieferung

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Österreichischer Tourismus boomt, doch Herausforderungen bleiben

Der Tourismus in Österreich hat sich als ein starker Wirtschaftsmotor des Landes etabliert und übertraf im Jahre 2023 mit einer Wertschöpfung von über 20 Milliarden Euro deutlich das Vorkrisenniveau. Dies entspricht einem Anteil von 4,2 Prozent am Bruttoinlandsprodukt. Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner bezeichnete diese Zahlen der Statistik Austria als positives Signal für die Branche und die Regionen. Besonders erfreulich sei der hohe Anteil internationaler Gäste, die für über 60 Prozent der touristischen Ausgaben verantwortlich sind, was die globale Anziehungskraft des österreichischen Tourismus unterstreiche. Trotz der erfreulichen Entwicklung stehen die Branche weiterhin vor großen Herausforderungen. Zehetner verweist auf gestiegene Kosten, den anhaltenden Fachkräftemangel und sich wandelnde Erwartungen der Gäste. Sie betonte jedoch, daß die Basis stimme, da Betriebe investierten und neue Angebote entwickelt würden, während die Politik unterstützend zur Seite stehe. Ein wichtiges Element hierbei ist die gesellschaftliche Akzeptanz des Tourismus. Eine aktuelle Erhebung der Statistik Austria für das Jahr 2024 zeigt einen Tourismusakzeptanzsaldo von +38 Prozentpunkten, wobei 45 Prozent der Bevölkerung den Tourismus positiv bewerten und 73 Prozent ihm eine hohe Relevanz für Wirtschaft, Arbeitsplätze, Infrastruktur und Kultur zuschreiben. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wird der bundesweite Masterplan Tourismus („Plan T“) weiterentwickelt. Der ursprüngliche Plan aus dem Jahre 2019 sei angesichts neuer Themen wie Künstlicher Intelligenz, Energieeffizienz und Digitalisierung in die Jahre gekommen, so Zehetner. Ein Beteiligungsprozeß wurde bereits gestartet, bei dem Interessierte über den Sommer hinweg mitdiskutieren können, wie der Tourismus in Zukunft gestaltet werden sollte. Dieser breite Ansatz soll sicherstellen, daß alle relevanten Perspektiven in die Neugestaltung des Plans

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Niederösterreich im Sommer: Ein Fest für Kunst und Kultur

Niederösterreich präsentiert sich im Sommer 2025 als eine Hochburg für Kunst und Kultur. Mit rund 300 Veranstaltungen in den Monaten Juli bis September erreicht das vielseitige Festivalprogramm seinen Höhepunkt. Musik, Theater, Literatur und innovative Formate verbinden sich mit der reizvollen Landschaft und regionalen Spezialitäten zu einem umfassenden Erlebnis, das sich ideal für einen inspirierenden Kurzurlaub anbietet. Die Landeshauptfrau von Niederösterreich, Johanna Mikl-Leitner, hob hervor, daß die Region im Sommer traditionell ein besonderer Schauplatz für Kunst und Kultur ist. Die Festivals seien, eingebettet in beeindruckende Kulissen wie Burgen, Schlösser, malerische Freilichtbühnen oder spezielle Theaterhäuser, nicht nur eine Einladung zum Staunen und Genießen, sondern auch eine hervorragende Möglichkeit, die Regionen abseits des Alltäglichen zu entdecken. Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, ergänzte, daß das „Festival-Land“ nicht nur eine Vielzahl von Veranstaltungen biete, sondern auch dazu einlade, die jeweiligen Festival-Regionen kennenzulernen. Eine Reise werde erst dann zum Erlebnis, wenn Natur, Kultur, Kulinarik und die Menschen, die all dies ermöglichen, zusammenspielten. Das Programm umfaßt eine breite Palette an kulturellen Höhepunkten. Dazu gehören die traditionsreichen Festspiele Reichenau (2. Juli bis 3. August), die in diesem Jahr erstmals auch das Südbahnhotel am Semmering als Spielort für „Ein Sommernachtstraum“ nutzen. Das Musikfestival Glatt&Verkehrt (11. bis 27. Juli) bringt Klänge aus aller Welt an ungewöhnliche Spielorte in der UNESCO-Region Wachau. Im Mostviertel vereinen die Mostviertler Gipfelklänge (12. bis 14. September) Wandern, Musik und Natur. Kulinarische Genüsse verspricht das Schrammel.Klang.Festival (4. bis 13. Juli) am Herrenteich in Litschau mit traditioneller Wienerlied- und moderner Schrammelmusik. Literarisch wird es bei der

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Vorwürfe gegen Air India Express: Missachtung von EASA-Anweisungen und mutmaßliche Dokumentenfälschung enthüllt

Ein vertrauliches Regierungsdokument, das Reuters vorliegt, offenbart gravierende Vorwürfe gegen Air India Express, die Billigflugtochter von Air India. Demnach soll die Fluggesellschaft eine Anweisung der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) zur Wartung von Triebwerken an ihren Airbus A320-Flugzeugen ignoriert und anschließend Dokumente gefälscht haben, um Konformität vorzutäuschen. Diese Enthüllung kommt nur wenige Monate nach dem tragischen Absturz einer Boeing 787-8 Dreamliner von Air India, der die Sicherheit der indischen Luftfahrt bereits unter verstärkte Beobachtung rückt. Während die indische Luftfahrtbehörde DGCA Air India Express bereits gerügt hat, verstärken die neuen Vorwürfe die Sorgen internationaler Aufsichtsbehörden hinsichtlich der Transparenz und Gründlichkeit der Sicherheitsstandards im indischen Luftverkehr. EASA-Direktive ignoriert: Ein Fall von mutmaßlicher Dokumentenfälschung Die Vorwürfe gegen Air India Express sind schwerwiegend und könnten weitreichende Konsequenzen für das Ansehen und die Betriebssicherheit der Fluggesellschaft haben. Im Jahre 2023 hatte die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) die Lufttüchtigkeitsanweisung 2023-0108 für CFM International LEAP-1A-Triebwerke erlassen. Diese Anweisung forderte den Austausch spezifischer Komponenten. Hintergrund war eine Untersuchung des Herstellers, die ergeben hatte, daß einige Teile, darunter Hochdruckturbinenstufen-1-Scheiben (HPT), vordere Außendichtungen und Kompressorrotorstufen 6–10 Spulen, aus Material mit reduzierter Festigkeit aufgrund von Eisenverunreinigungen hergestellt worden sein könnten. Solche Mängel können die Integrität der Triebwerke beeinträchtigen und stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Ein vertrauliches Memo der indischen Regierung, das im März 2025 an die Billigfluggesellschaft geschickt und von Reuters eingesehen wurde, enthüllte nun, daß eine Überwachung durch die indische Luftfahrtaufsichtsbehörde DGCA ergeben habe, daß die erforderliche Triebwerksmodifikation an einem Airbus A320neo von Air India Express mit der Registrierung

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Flughafen Kapstadt führt weltweites Flughafen-Ranking an – Deutsche Airports im Mittelfeld

Das Travel-Tech-Unternehmen AirHelp hat seinen jährlichen AirHelp Score veröffentlicht, der Flughäfen weltweit anhand von Pünktlichkeit, Serviceangeboten und Kundenzufriedenheit bewertet. In diesem Jahr wurden 250 Flughäfen untersucht, darunter neun deutsche Standorte. Der Flughafen Kapstadt in Südafrika erreichte mit 8,57 von zehn möglichen Punkten die Spitzenposition und übertraf damit den Vorjahressieger, den Hamad International Airport in Katar. Der erste europäische Flughafen im Ranking ist der norwegische Flughafen Bergen auf Platz neun. Deutsche Flughäfen schnitten mit einer Durchschnittsbewertung von 7,36 Punkten im internationalen Vergleich eher schwach ab. Die Top Ten der besten Flughäfen der Welt werden dominiert von Standorten im Mittleren Osten. Neben dem Hamad International Airport auf Platz zwei folgen der Flughafen Riad (Saudi-Arabien) auf Platz drei, der Flughafen Maskat (Oman) auf Platz fünf – alle drei mit einem Gesamtscore von 8,47 Punkten. Die deutliche Verbesserung des Flughafens Riad, der im Vorjahr noch auf Rang 33 lag, ist hierbei besonders bemerkenswert. Auch aus Südamerika, Afrika und Nordamerika sind Flughäfen in den Top 10 vertreten, darunter der Flughafen Brasília (Brasilien) und der Flughafen Panama City Tocumen (Panama). Innerhalb Deutschlands konnte sich der Düsseldorfer Flughafen mit 7,64 Punkten als bester deutscher Airport positionieren, rangiert jedoch im weltweiten Vergleich auf Platz 100. Im Vorjahr führte noch der Flughafen Dortmund die deutsche Liste an. Auf den Plätzen zwei und drei der deutschen Flughäfen folgen der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) mit 7,51 Punkten und der Münchner Flughafen mit 7,46 Punkten, welche international die Plätze 136 und 144 belegen. Am Ende des deutschen Rankings liegt der Flughafen Köln/Bonn

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Estnischer Staatsvermieter verkauft Ex-Nordica-CRJ900-Flotte

Die estnische staatliche Leasinggesellschaft Transpordi Varahaldus (TVH) hat sieben Regionalflugzeuge des Typs CRJ900ER an die amerikanische Firma Regional One verkauft. Der Kaufpreis für die Maschinen, die zuvor von Regional Jet, einer Tochtergesellschaft der inzwischen insolventen Fluggesellschaft Nordica, betrieben wurden, beläuft sich auf 37,5 Millionen US-Dollar. Kuldar Leis, der estnische Infrastrukturminister, äußerte sich zufrieden über den Abschluß der Transaktion. Er hob hervor, daß man eine Einigung mit einem Käufer erzielt habe, dessen Angebot sowohl inhaltlich als auch finanziell das stärkste war und der in der Lage sei, das Geschäft erfolgreich abzuschließen. Ursprünglich hatten sich 30 Unternehmen an der Ausschreibung zum Kauf der Jets interessiert gezeigt, wobei elf Firmen formelle Angebote unterbreiteten. Nach dem Scheitern von Verhandlungen mit einem zunächst höherbietenden Interessenten nahm Transpordi Varahaldus im Frühjahr 2025 Gespräche mit dem zweithöchsten Bieter auf, EIC Aircraft Leasing, einer Einheit der Muttergesellschaft von Regional One, Exchange Income. Dies führte schließlich zu einem bindenden Kaufvertrag. Die zum Verkauf stehenden CRJ900ER-Flugzeuge sind derzeit auf dem Flughafen Tallinn Lennart Meri eingelagert. Sie werden technischen Überprüfungen und Wartungsarbeiten unterzogen. Sämtliche zusätzlichen Servicekosten sollen von Transpordi Varahaldus getragen werden. Der US-amerikanische Leasinggeber Regional One wird die Flugzeuge voraussichtlich bis Herbst 2025 übernehmen. Den Daten zufolge sind die Flugzeuge zwischen 12,5 und 16,6 Jahre alt. Sie wurden im November 2024 eingelagert, als Nordica ihren Betrieb einstellte. Die estnische Fluggesellschaft wurde im Januar 2025 für insolvent erklärt. Der Verkauf der Flugzeuge markiert einen wichtigen Schritt in der Abwicklung der ehemaligen staatlichen Luftfahrtbeteiligungen Estlands. Transpordi Varahaldus besaß vor diesem Verkauf keine

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Ryanair stellt Ultimatum an Österreich: Abschaffung der Flugsteuer und niedrigere Gebühren für Milliarden-Investition

Ryanair hat die neue österreichische Regierung am Mittwoch, den 9. Juli 2025, ultimativ aufgefordert, die „schädliche Flugticketabgabe“ von 12 Euro pro Passagier abzuschaffen und die „überhöhten Flughafengebühren“ zu senken, die am Flughafen Wien seit der Pandemie um über 30 Prozent gestiegen sind. Sollte Österreich diesen Forderungen nachkommen, verspricht Ryanair einen ambitionierten Investitionsplan in Höhe von einer Milliarde US-Dollar. Dieser Plan sieht vor, das Passagieraufkommen bis 2030 um 70 Prozent auf 12 Millionen Reisende pro Jahr zu steigern, zehn zusätzliche Boeing 737-Max-200-Flugzeuge in Österreich zu stationieren und 300 neue, hochbezahlte Arbeitsplätze zu schaffen. Ryanair-CEO Michael O’Leary drohte jedoch mit einer Reduzierung des Flugangebots, falls die Regierung die Forderungen nicht erfüllt. Österreichs hohe Kosten: Ein Hemmnis für das Wachstum Laut Ryanair behindern die derzeitigen „horrend hohen Zugangskosten“ Österreichs Erholung im Luftverkehr und machen den Markt im Vergleich zu konkurrierenden EU-Ländern unattraktiv. Dies sei der Hauptgrund, warum Österreich – ähnlich wie Deutschland – das Passagieraufkommen vor der Covid-Pandemie noch immer nicht wieder erreicht habe. Michael O’Leary, der streitbare CEO von Ryanair, betonte, daß die Flugticketabgabe von 12 Euro pro Passagier sowie die hohen Flughafengebühren, die allein in Wien seit der Pandemie um über 30 Prozent gestiegen seien, maßgeblich dazu beitrügen. Im europäischen Vergleich sieht sich Österreich hier im Nachteil. Länder wie Schweden und Ungarn, aber auch Regionalflughäfen in Italien, schaffen demnach derzeit Flugticketabgaben ab oder senken ihre Zugangskosten, um den Luftverkehr und damit das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Als jüngstes Beispiel führte O’Leary Schweden an, das erst in der vergangenen Woche (1. Juli) seine Flugticketabgabe

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Lufthansa-Gruppe nimmt Flüge nach Tel Aviv wieder auf

Die Lufthansa-Gruppe plant, ihre Flugverbindungen nach Tel Aviv zum 1. August 2025 wieder aufzunehmen. Ein Unternehmenssprecher bestätigte entsprechende Informationen aus Israel, betonte jedoch gleichzeitig, daß die Sicherheitslage in der Region weiterhin genau beobachtet werde. Die Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe hatten ihre Flüge nach Israel Anfang Mai eingestellt, nachdem eine Rakete der islamistischen Huthi-Rebellen in der Nähe des Ben-Gurion-Flughafens eingeschlagen war. Auch andere Ziele im Nahen und Mittleren Osten wurden nach der Eskalation des Gaza-Kriegs und israelischen Angriffen auf den Iran vorübergehend eingestellt. Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs nach Tel Aviv erfolgt im Rahmen eines differenzierten Bildes für die Region. Beirut wird von der Lufthansa-Gruppe bereits wieder angeflogen. Für den 11. Juli ist die Wiederaufnahme der Flüge nach Amman in Jordanien und Erbil im Irak geplant. Diese Planungen betreffen grundsätzlich die Fluggesellschaften Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Eurowings, ITA Airways, Brussels Airlines sowie Lufthansa Cargo. Die Sicherheit von Passagieren und Besatzung hat für die Fluggesellschaften dabei stets höchste Priorität, weshalb Flugrouten und Ziele fortlaufend auf ihre Sicherheit hin überprüft werden. Die iranische Hauptstadt Teheran bleibt, ebenso wie Tel Aviv, bis einschließlich 31. Juli von den Flugplänen ausgesetzt. Die Kerngesellschaft Lufthansa hat ihre Flüge nach Teheran darüber hinaus sogar bis einschließlich 17. August gestrichen und nennt dafür „operative Gründe“. Die Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss hat sich entschieden, ihre Flüge von und nach Tel Aviv bis zum Ende des Sommerflugplans am 25. Oktober auszusetzen. Auch Beirut wird bis einschließlich 31. Juli nicht von der Swiss angeflogen. Eurowings wird Tel Aviv ebenfalls bis zum 25. Oktober nicht anfliegen

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