2025

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2025

Reisen in der Hochsaison: Wie man trotz steigender Preise das Budget schont und die Welt entdeckt

Die Sommerzeit gilt gemeinhin als die Hochsaison für Reisen, eine Zeit, in der die Preise für Flüge, Unterkünfte und Freizeitaktivitäten traditionell in die Höhe schnellen. Doch die Aussicht auf höhere Kosten muß Reisende nicht davon abhalten, ihre Traumziele zu erkunden. Mit strategischer Planung und dem Wissen um die richtigen Werkzeuge können Verbraucher ihre Reisekasse schonen und dennoch unvergessliche Erlebnisse genießen. Von der geschickten Flugbuchung bis zur intelligenten Währungsplanung eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten, um dem Preisanstieg entgegenzuwirken. Die Suche nach dem günstigsten Flug: Vergleichsportale und flexible Planung Der erste Schritt zu einer kostengünstigen Reise beginnt oft mit der Flugbuchung. Hier bieten Meta-Suchmaschinen wie Skyscanner und Google Flights unschätzbare Dienste. Sie ermöglichen es Reisenden, Preise über eine Vielzahl von Abflughäfen und Fluggesellschaften hinweg zu vergleichen. Ein häufig übersehener Tipp ist dabei, auch Flughäfen in Nachbarländern oder kleineren Städten in Betracht zu ziehen, da diese, insbesondere bei Billigfluggesellschaften, oft deutlich günstigere Tarife anbieten können. Die Anreise zu einem alternativen Flughafen kann sich, trotz des zusätzlichen Aufwands, finanziell lohnen. Google Flights hebt sich zudem durch nützliche Funktionen hervor, welche die Planung erleichtern. Reisende können Preisgrafiken einsehen, die Aufschluß darüber geben, an welchen Kalendertagen Flüge besonders günstig sind. Dies ist von großem Wert für die frühzeitige Urlaubsplanung und die Wahl optimaler Reisetage. Wer flexibel ist, kann dies in der Suchmaske angeben und erhält mit einem Klick die günstigsten Reisetage angezeigt. Zudem besteht die Möglichkeit, sich per E-Mail benachrichtigen zu lassen, wenn sich die Preise über einen ausgewählten Zeitraum ändern, was das gezielte Zugreifen bei Preisnachlässen

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Urlaubszeit in Wien: Veterinäramt gibt Ratschläge zur Haustierbetreuung

Mit Blick auf die bevorstehende Sommerreisezeit, in der viele Wiener ihren Urlaub ausserhalb der Stadt verbringen, informiert das städtische Veterinäramt über die besten Optionen für die Betreuung von Haustieren. Eine Umfrage der Wiener Wirtschaftskammer aus dem Jahre 2024 zeigt, daß jeder dritte Wiener seine gesamten Sommerurlaubstage ausserhalb Wiens verbringt, wobei über die Hälfte der Reisen innerhalb Österreichs stattfinden, der Rest zumeist ins Mittelmeergebiet oder weiter entfernt. Für Hundebesitzer, die ihren Liebling nicht mit in den Urlaub nehmen können oder wollen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ruth Jily, die Leiterin des Veterinäramts, betont, Hunde könnten nicht alleine bleiben. Oft übernehmen Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn die Betreuung. Zusätzlich stünden in und um Wien zahlreiche Hundepensionen zur Verfügung. Wer eine Hundepension in Betracht zieht, sollte diese unbedingt vorab besichtigen und auf Freundlichkeit, Fachkunde, Sauberkeit sowie ausreichende Auslauf- und Beschäftigungsprogramme achten. Alle Hundepensionen müssen behördlich genehmigt sein, und jedem Hund sollte ein eigener Rückzugsbereich zur Verfügung stehen. Es wird empfohlen, vertraute Gegenstände wie Decken oder Schlafkoerbe mitzugeben, um dem Tier Geborgenheit zu vermitteln. Ruth Jily mahnt zudem, rechtzeitig den Impfpass des Hundes zu überprüfen und notwendige Impfungen sowie Entwurmungen vor dem Aufenthalt in einer seriösen Hundepension aufzufrischen. Katzen hingegen bleiben am liebsten in ihrer gewohnten Umgebung zu Hause. Hier bieten sich die Betreuung durch Freunde, Nachbarn oder professionelle Katzensitter an. Katzensitter besuchen die Tiere ein- bis zweimal täglich, versorgen sie mit Futter und Wasser, reinigen das Katzenklo, verabreichen bei Bedarf Medikamente und beschäftigen das Tier. Oftmals werden auch Zusatzdienste wie die Leerung des Briefkastens oder

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Handelspolitische Turbulenzen im Luftfrachtverkehr: US-Zolländerungen bremsen Asien-Nordamerika-Frachtvolumen erheblich

Das Luftfrachtvolumen aus Asien nach Nordamerika ist im Mai drastisch gesunken, ein direkter Ausfluß der sich wandelnden US-Handelspolitik. Ein Rückgang von 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wie Daten der International Air Transport Association (IATA) belegen, wird hauptsächlich auf die Streichung einer Steuerbefreiung für niedrigwertige Pakete aus China durch die Vereinigten Staaten zurückgeführt. Seit Anfang Mai 2025 werden Sendungen unter 800 Dollar aus China und Hongkong besteuert, was insbesondere den boomenden E-Commerce von Plattformen wie Shein und Temu trifft. Dieser plötzliche Einbruch zwingt Fluggesellschaften zur Anpassung ihrer Kapazitäten und wirft Fragen über die zukünftige Entwicklung des Transpazifik-Handels auf. Die De-minimis-Regelung fällt: Ein Paradigmenwechsel im Handel Der Hauptgrund für den signifikanten Rückgang des Luftfrachtvolumens liegt in der Abschaffung der sogenannten De-minimis-Regelung durch die Vereinigten Staaten. Diese Regelung hatte es bisher ermöglicht, geringwertige Warensendungen bis zu einem Wert von 800 US-Dollar zollfrei in die USA einzuführen. Seit dem 2. Mai dieses Jahres fallen Sendungen im Wert von unter 800 Dollar aus China und Hongkong unter die Besteuerung. Die Einführung dieser Zölle erfolgte mit anfänglichen Sätzen von bis zu 145 Prozent, die nach einer Phase der Handelsentspannung zwischen den USA und China Mitte Mai auf mindestens 30 Prozent gesenkt wurden. Diese Änderung hat weitreichende Konsequenzen, insbesondere für den schnell wachsenden Sektor der niedrigwertigen E-Commerce-Sendungen. Plattformen wie der chinesische Modehändler Shein und der Online-Marktplatz Temu, die für ihre extrem günstigen Produkte bekannt sind, nutzten die De-minimis-Regelung intensiv, um ihre Waren direkt an US-Kunden zu verschicken. Ein Großteil dieser Sendungen wurde per Luftfracht transportiert, um schnelle

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Emirates zelebriert Schokolade: Über 60 Millionen Stücke jährlich an Bord serviert

Pünktlich zum Welt-Schokoladentag am 7. Juli 2025 gab Emirates bekannt, jährlich über 60 Millionen Stücke Luxusschokolade an Bord ihrer Flugzeuge zu servieren. Dies stellt einen neuen Rekord dar und unterstreicht das Bestreben der Fluggesellschaft, das Reiseerlebnis für Passagiere auf über 140 Destinationen weltweit zu versüssen. Neben dem Bordservice geniessen Gäste auch in den Emirates Lounges in Dubai spezielle Schokoladenspezialitäten, darunter die bekannte Sachertorte, die ein Stück Wiener Kaffeehauskultur in die Vereinigten Arabischen Emirate bringt. Um das „fly better“-Versprechen zu unterstreichen, serviert Emirates in allen Kabinenklassen handwerklich hergestellte Schokolade. Im vergangenen Jahr wurden 60 Millionen einzelne Stücke Luxusschokolade an Bord konsumiert, was einem Anstieg von rund zwei Millionen gegenüber dem Vorjahr entspricht. In der Economy Class wurden 36,6 Millionen einzelne Schokoladenstücke verzehrt, in der neu eingeführten Premium Economy Class 1,06 Millionen und in der Business Class 9,1 Millionen. Passagiere der First Class geniessen unbegrenzte Mengen Schokolade und können zudem einige ihrer Lieblingssorten mit nach Hause nehmen. Für sie wurden 122.000 grosse Gourmet-Schokoladenboxen oder etwa 13,4 Millionen einzelne Schokoladenstücke bereitgestellt. Emirates arbeitet eng mit erfahrenen Chocolatiers aus aller Welt zusammen und wechselt das Schokoladensortiment an Bord alle sechs Monate, um Vielreisenden Abwechslung zu bieten. Die Auswahl umfasst Produkte renommierter Hersteller wie Coco Jalila aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Valrhona aus Frankreich sowie Canonica und Neuhaus aus Belgien. Bei der Auswahl spielen Faktoren wie Zusammensetzung, Geschmacksprofil, Textur, Markenbekanntheit und aktuelle Trends eine Rolle. Das Angebot reicht von dunkler, Milch- oder weisser Schokolade bis hin zu Pralinen und Trüffeln mit cremigen oder fruchtigen Füllungen.

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Deutsche Flughäfen im Aufwind: Sommerprognosen und Halbjahresbilanzen zeigen robustes Passagierwachstum

Die großen deutschen Regionalflughäfen blicken auf ein solides erstes Halbjahr 2025 zurück und bereiten sich auf eine ereignisreiche Sommersaison vor. Trotz des Wegfalls oder der Verknappung einiger Flugverbindungen konnten die Passagierzahlen in Dortmund und Berlin-Brandenburg gesteigert werden. Insbesondere der Flughafen Köln/Bonn erwartet eine Rekordreisewelle während der nordrhein-westfälischen Sommerferien. Diese Entwicklung spiegelt die anhaltende Reiselust der Deutschen wider und zeigt die Anpassungsfähigkeit der Flughäfen an veränderte Marktbedingungen, wenngleich die Luftfahrtbranche weiterhin mit der Optimierung von Kapazitäten und der Bewältigung hoher Passagierzahlen zu kämpfen hat. Dortmund Airport trotzt Herausforderungen und wächst stetig Der Dortmund Airport präsentiert eine erfreuliche Bilanz für das erste Halbjahr 2025. Insgesamt nutzten 1.483.459 Passagiere den Flughafen in den ersten sechs Monaten des Jahres. Dies stellt einen Zuwachs von fast 30.000 Fluggästen im Vergleich zum Vorjahr dar, was einem leichten, aber bemerkenswerten Plus von rund 2,1 Prozent entspricht. Dieses Wachstum ist besonders bemerkenswert, da der Flughafen sich neuen Herausforderungen stellen mußte, darunter dem vollständigen Wegfall der Ryanair-Verbindungen und einer Verknappung der Eurowings-Strecken im Sommerflugplan. Airport-Chef Ludger van Bebber zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung: „Wir konnten die positiven Impulse aus dem Jahresausklang für den Verlauf der Sommersaison nutzen und so den Wegfall der Ryanair- und die Verknappung der Eurowings-Strecken im Sommerflugplan kompensieren.“ Dies gelang durch eine strategische Anpassung des Flugangebots. Erhöhte Frequenzen von Condor nach Palma de Mallorca, einem der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen, sowie eine Verstärkung der Wizz Air-Verbindung nach Kattowitz trugen maßgeblich dazu bei, einen großen Teil des weggefallenen Ryanair-Volumens auszugleichen. Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air spielte

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Flughafen Weeze verzeichnet starken Passagierzuwachs im ersten Halbjahr 2025

Der Flughafen Niederrhein, auch bekannt als Airport Weeze, blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr im Jahre 2025 zurück. Von Januar bis Juni nutzten insgesamt 1.019.945 Passagiere den Airport, was einem beachtlichen Zuwachs von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Besonders die Monate Mai und Juni erwiesen sich mit jeweils über 229.000 Fluggästen als ausserordentlich stark und bescherten dem Flughafen neue Monatsrekorde. Flughafen-Geschäftsführer Dr. Sebastian Papst äusserte sich optimistisch zum weiteren Jahresverlauf und verwies auf den stabilen Sommerflugplan. Die bisherigen Passagierzahlen, die rund 18 Prozent über dem Vorjahr liegen, stimmen ihn zuversichtlich, daß das Gesamtjahr 2025 ein neues Spitzenergebnis erreichen könnte. Dieser positive Trend wird auch durch den Beginn der nordrhein-westfälischen Sommerferien gestützt, für die der Flughafen gut gebuchte Reisezeiten erwartet. Vom 11. Juli bis zum 26. August 2025 sind insgesamt 1.063 Passagierflüge geplant, wodurch rund 190.000 Fluggäste erwartet werden – ein Zuwachs von etwa 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wie bereits im Jahre 2024 dominieren auch in diesem Sommer klassische Mittelmeerziele die Liste der beliebtesten Reisedestinationen ab Weeze. Palma de Mallorca führt die Liste mit über 100 geplanten Flügen an, gefolgt von Girona mit 81 Abflügen und Alicante mit 60 Flügen. Auch Málaga und Zadar gehören zu den am häufigsten bedienten Strecken vom Airport Weeze. Der Flughafen Weeze hat sich in den vergangenen Jahren als wichtiger Hub für Billigfluggesellschaften in der Region Niederrhein etabliert und profitiert von seiner geographischen Lage nahe der niederländischen Grenze sowie seiner Konzentration auf den Touristikverkehr. Für eine entspannte Anreise während der Hauptreisezeit empfiehlt der

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Vulkan Lewotobi Laki-Laki auf Flores spuckt gigantische Aschewolke

Der Vulkan Lewotobi Laki-Laki auf der indonesischen Insel Flores ist erneut mit immenser Gewalt ausgebrochen und hat eine gigantische Aschesäule rund 18.000 Meter hoch in die Atmosphäre geschleudert. Dieser jüngste Ausbruch, begleitet von lauten Explosionen und gefährlichen pyroklastischen Strömen, die sich am Vulkanhang herabwälzten, verstärkt die Sorge um die Sicherheit der lokalen Bevölkerung und die Stabilität des Luftverkehrs in der Region. Bereits bei früheren Eruptionen des seit 2023 wieder aktiven Feuerbergs kam es zu erheblichen Beeinträchtigungen des Flugverkehrs, insbesondere nach Bali, einer der beliebtesten Urlaubsinseln Indonesiens. Die anhaltende Aktivität des Vulkans, der auf dem geologisch hochaktiven Pazifischen Feuerring liegt, birgt das Risiko weiterer Explosionen und gefährlicher Schlammlawinen. Ein Feuerberg kommt nicht zur Ruhe: Die jüngste Eruption im Detail Der Lewotobi Laki-Laki, ein 1.584 Meter hoher Vulkan auf der indonesischen Insel Flores, demonstrierte am 7. Juli 2025 erneut seine ungebrochene Aktivität. Um 11:00 Uhr Ortszeit schleuderte der Feuerberg eine gewaltige Aschesäule bis in eine Höhe von etwa 18.000 Metern in den Himmel. Die Wucht des Ausbruchs war nach Angaben der Behörde für Vulkanologie und geologische Gefahren (PVMBG) von einer lauten Explosion begleitet. Besonders besorgniserregend sind die beobachteten pyroklastischen Ströme, die sich etwa fünf Kilometer nördlich und nordöstlich des Kraters bewegten. Pyroklastische Ströme sind eine extrem gefährliche Mischung aus heißem Gas, Asche, Gestein und Lava, die mit hoher Geschwindigkeit den Vulkanhang hinabstürzt. Diese Ströme können Temperaturen von mehreren hundert Grad Celsius erreichen und sind für Lebewesen und Infrastruktur verheerend, da sie alles auf ihrem Weg verbrennen oder unter sich begraben. Glücklicherweise gab

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Air France-KLM strebt Mehrheitsbeteiligung an SAS an

Der Luftfahrtkonzern Air France-KLM beabsichtigt, seinen Anteil am Aktienkapital der skandinavischen Fluggesellschaft SAS von derzeit 19,9 Prozent auf 60,5 Prozent zu erhöhen. Dies soll durch die vollständige Übernahme der Anteile der Investmentfirmen Castlelake und Lind Invest geschehen. Die geplante Transaktion unterstreicht den erfolgreichen Turnaround von SAS und die positiven Ergebnisse der bereits im Jahre 2024 begonnenen kommerziellen Zusammenarbeit. Das Vorhaben bedarf noch der Genehmigung durch die zuständigen Behörden und soll voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen werden. Die Entscheidung von Air France-KLM, die Mehrheitsübernahme an SAS einzuleiten, folgt auf eine bereits im Sommer 2024 gestartete kommerzielle Kooperation. Diese umfasste erweiterte Codeshare- und Interline-Vereinbarungen zwischen SAS, Air France und KLM, welche durch den Beitritt von SAS zur SkyTeam-Allianz zusätzlich gestärkt wurden. Sollten alle notwendigen Bedingungen erfüllt sein, würde Air France-KLM die Anteile von Castlelake und Lind Invest vollständig übernehmen. Der dänische Staat wird seinen Anteil von 26,4 Prozent an SAS und seine Sitze im Verwaltungsrat behalten. Die Bewertung der geplanten Investition von Air France-KLM in SAS wird zum Abschluss der Transaktion auf Grundlage der jüngsten Finanzergebnisse von SAS, einschliesslich des EBITDA und der Nettoverschuldung, erfolgen. Dieser strategische Schritt soll das Synergiepotential beider Fluggesellschaften voll ausschöpfen und die Expansion des Konzerns auf dem skandinavischen Markt bestätigen. Eine umfassende Integration in allen Geschäftsbereichen, einschliesslich des Kundenbindungsbereichs, wird angestrebt und soll über die bisherigen kommerziellen Aktivitäten hinausgehen. Mit der Mehrheitsbeteiligung würde Air France-KLM die Kontrolle über SAS erlangen, die dann eine Tochtergesellschaft der Air France-KLM-Gruppe wird. Der Konzern würde zudem die Mehrheit der

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Ungeplanter Schaumalarm: Blitzschlag legt fünf Spirit Airlines A320 am Flughafen Detroit lahm

Ein Blitzschlag am Flughafen Detroit Wayne County hat einen Wartungshangar von Spirit Airlines in Schaum getaucht und dabei fünf Airbus A320-Flugzeuge außer Gefecht gesetzt. Die unbeabsichtigte Auslösung der Feuerlöschanlage führt zu kurzfristigen Flottenausfällen und erfordert eine aufwendige Reinigung und technische Überprüfung der betroffenen Maschinen. Der Vorfall, der sich durch einen äußeren Einfluß ereignete, unterstreicht die Sensibilität von Flughafeninfrastrukturen und die potenziellen operativen Auswirkungen unerwarteter Ereignisse auf den Flugbetrieb. Der Vorfall ereignete sich am Flughafen Detroit Metropolitan Wayne County Airport (DTW), einem wichtigen Drehkreuz für Fluggesellschaften in den Vereinigten Staaten. Nach Medieninformationen wurde die Feuerlöschanlage in einem Wartungshangar von Spirit Airlines versehentlich durch einen Blitzschlag ausgelöst. Solche Anlagen sind darauf ausgelegt, im Falle eines Brandes schnell und effektiv zu reagieren, indem sie große Mengen an Löschschaum freisetzen, um das Feuer zu ersticken. Die Auslösung durch einen Blitzschlag, obschon selten, zeigt die Anfälligkeit technischer Systeme gegenüber extremen Wetterereignissen. Der Löschschaum, der in solchen Anlagen verwendet wird, ist ein spezielles Gemisch, das darauf ausgelegt ist, Brände, insbesondere Flüssigkeitsbrände, effektiv zu bekämpfen. Er ist jedoch für Flugzeuge und deren empfindliche Elektronik, Triebwerke und Fahrwerke potentiell korrosiv und schädlich. Die Bilder des Vorfalls zeigen, wie die Flugzeuge in der Halle bis auf Höhe der Triebwerke in dem aggressiven Löschschaum standen. Dies verdeutlicht das Ausmaß des Schadens und die Komplexität der bevorstehenden Reinigungs- und Inspektionsarbeiten. Betroffene Flotte und operativer Engpaß Der Schaden ist beträchtlich: Insgesamt fünf Airbus A320 der Spirit Airlines, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls in und vor der Halle befanden, sind betroffen. Diese

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Ryanair erneuert Rücktrittsforderung an EU-Kommissionspräsidentin Von der Leyen

Die Fluggesellschaft Ryanair hat ihre Forderung an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erneuert, zurückzutreten, falls diese nicht umgehend eine Reform der europäischen Flugsicherungsdienste einleitet. Anlaß hierfür sind erneute Streiks französischer Fluglotsen am Samstag, dem 5., und Sonntag, dem 6. Juli, welche zu massiven Verspätungen im europäischen Luftverkehr geführt haben. Ryanair sah sich aufgrund der Arbeitsniederlegungen bereits gezwungen, über 400 Flüge zu streichen, wovon allein in dieser Woche mehr als 70.000 Passagiere betroffen sind. Die Ausweitung der Streiks auf einen vierten Tag unterstreicht die anhaltende Forderung nach strukturellen Reformen im europäischen Flugsicherungswesen. Ryanair kritisiert, daß eine kleine Gruppe französischer Fluglotsen ohne vorherige Ankündigung ihre Streikmaßnahmen verlängert und dadurch die Reisepläne Tausender EU-Bürger und ihrer Familien an einem der verkehrsreichsten Wochenenden des Jahres massiv beeinträchtigt. Die Fluggesellschaft wirft EU-Präsidentin von der Leyen vor, seit sechs Jahren keinerlei Massnahmen zur Reform der europäischen Flugsicherung ergriffen zu haben. Dies führe dazu, daß EU-Passagiere immer wieder von einer kleinen Gruppe französischer Fluglotsen als Geiseln genommen würden. Diese wiederkehrenden Störungen, oft als „Freizeitstreiks“ bezeichnet, werden seit Jahren von Fluggesellschaften und Passagierverbänden kritisiert, da sie den europäischen Luftraum immer wieder lahmlegen. Ryanair fordert von Ursula von der Leyen dringende Massnahmen zur Reform der EU-Flugsicherungsdienste. Konkret werden zwei einfache Reformen vorgeschlagen: Erstens, die Sicherstellung einer vollständigen Besetzung des Flugsicherungsdienstes für die erste morgendliche Abflugwelle, um Verzögerungen gleich zu Beginn des Betriebstages zu vermeiden. Zweitens, der Schutz von Überflügen bei nationalen Streiks im Flugsicherungsdienst. Dies würde bedeuten, daß Flugzeuge, die lediglich den Luftraum eines streikenden Landes überqueren, weiterhin verkehren

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