2025

Weitere Artikel aus der Rubrik

2025

Neue Partnerschaft soll Skyros international anbinden

Die Gemeinde Skyros ist eine strategische Partnerschaft mit Zela Aviation eingegangen, um die Fluganbindung der Insel zu verbessern und ihre touristischen Angebote auf internationalen Märkten zu bewerben. Dies gab die Fluggesellschaft jüngst bekannt. Zela Aviation, ein Unternehmen mit über 19 Jahren Erfahrung in der Luftfahrtbranche und Niederlassungen im Vereinigten Königreich, auf Zypern und in Griechenland, wird sein weltweites Fachwissen einbringen, um die Entwicklung von Skyros als Sommerreiseziel zu unterstützen. Diese neue Vereinbarung ist bereits die dritte kommunale Beratungspartnerschaft für Zela Aviation in Griechenland, die auf erfolgreiche Zusammenarbeiten mit den Gemeinden Sitia (Kreta) im Jahre 2022 und Syros im Jahre 2024 folgt. Ziel dieser langfristigen Initiativen ist es, das regionale Potential griechischer Inseln zu erschließen und deren Erreichbarkeit auf dem Luftwege zu steigern. Skyros, die größte Insel der Sporaden, ist bekannt für ihre unberührte Natur, traditionelle Architektur und ihr reiches kulturelles Erbe. Im Rahmen der Kooperation wird Zela Aviation über ihre Marke Zela Jet auch den Einsatz von Geschäftsreiseflugzeugen und Helikoptern für die Saisons 2025 und 2026 auf Skyros fördern. Der Nationale Flughafen Skyros, welcher im Jahre 1984 eröffnet wurde und über eine 3.002 Meter lange Start- und Landebahn verfügt, dient als Hauptzugang zur Insel. Er ist in der Lage, größere Flugzeuge abzufertigen und verbindet die Insel derzeit mit Athen sowie anderen nationalen Zielen. Zela Aviation wird eng mit der Gemeinde und dem Bürgermeister von Skyros, Kyriakos Antonopoulos, zusammenarbeiten, um internationale Reiseveranstalter und Fluggesellschaften für saisonale sowie Charterflüge zu gewinnen. Auch die Zusammenarbeit mit Billigfluggesellschaften wird geprüft, um Skyros für ein

weiterlesen »

Surace Cucina Linz erneut als beste Pizzeria Oberösterreichs ausgezeichnet

Die Surace Cucina Linz ist von der Falstaff-Gemeinschaft im Jahre 2025 erneut als beste Pizzeria Oberösterreichs ausgezeichnet worden. Diese Anerkennung, die bereits zum wiederholten Male erfolgt, unterstreicht das Engagement des Hauses für traditionelles Pizzahandwerk und authentische italienische Küche. Seit ihrer Eröffnung im Jahre 2021 hat sich die Surace Cucina Linz als ein Ort etabliert, der den Gästen einen „Moment Italien“ inmitten der oberösterreichischen Hauptstadt bieten möchte. Das Geheimnis der Pizza liegt laut den Verantwortlichen im Teig, der nach einem seit Generationen überlieferten und stetig verfeinerten Familienrezept von erfahrenen Pizzaioli zubereitet wird. Nach einer Ruhezeit von 50 Stunden erhält der Teig im Holzofen seinen unverkennbaren italienischen Geschmack. Carmelo Surace, der Gastronom und Eisexperte hinter der Surace Cucina, freute sich über die wiederholte Auszeichnung und betonte, daß man den Gästen stets authentische italienische Spezialitäten und herzliche Gastfreundschaft wie zu Hause servieren wolle. Restaurantleiterin Carmela Martino weist darauf hin, daß die Klassiker wie San Daniele, Diavola und Capricciosa sowohl in Italien als auch in Linz hoch im Kurs stünden. Marco Natali, der Pizzaiolo der Surace Cucina, stammt aus Apulien und hat die Kunst des Pizzamachens über Jahre hinweg perfektioniert. Er bereitet den Teig täglich aus hochwertigem Mehl aus Venetien, das noch in traditionellen Steinmühlen gemahlen wird, sowie Mutterhefe, Wasser, Salz und dem hauseigenen Surace-Olivenöl zu. Natali hebt hervor, daß die wichtigste Zutat Zeit sei; nur mit ausreichend Reifezeit lasse sich der Teig optimal verarbeiten und sei gut bekömmlich. Bei 380 °C im Holzofen erlange die Pizza schliesslich ihren charakteristischen Geschmack. Der Erfolg der

weiterlesen »

Doll Airport Equipment startet Serienfertigung von Halbschnitt-Highloadern

Die Firma Doll Airport Equipment, ein führender Anbieter von Systemen für das Beladen und Reinigen von Flugzeugen sowie für medizinische Zwecke am Flughafen, hat die Serienfertigung ihrer Halbschnitt-Highloader aufgenommen. Mit diesem Schritt erhöht das Unternehmen seine Produktionskapazität und beabsichtigt, die Lieferzeiten für diese Spezialfahrzeuge zu verkürzen. Die Highloader, die für die Beladung von Flugzeugen eingesetzt werden, sollen dadurch nicht nur schneller verfügbar sein, sondern auch erhöhte Sicherheit und einen verbesserten Bedienkomfort bieten. Die Umstellung auf Serienfertigung beinhaltet einen standardisierten und dokumentierten Prozess. Renato Ramella, Managing Director bei Doll Airport Equipment, betonte, daß dieser industrielle Ansatz kürzere Durchlaufzeiten ermögliche und eine gleichbleibend hohe Qualität bei schnellerer Lieferung sicherstelle, auch bei Grossaufträgen. In der Vergangenheit erfolgte der Umbau der Fahrerkabinen in handwerklicher Einzelarbeit durch externe Dienstleister. Nun steuert Doll die gesamte Produktion, vom Umbau des Fahrerhauses über die Fertigung der Hubanlage bis zur Endmontage, nach klar definierten und präzise getakteten Abläufen. Der neue Doll-Halbschnitt-Highloader basiert auf einem Iveco Eurocargo-Chassis, dessen Beifahrerseite entfernt wird, um einen tieferen Hubaufbau und eine tiefere Transferbrücke zu ermöglichen. Diese Bauweise erlaubt die Abfertigung kleinerer Flugzeuge mit niedriger Übergabehöhe und verschafft dem Fahrer beim Andocken eine freie Sicht auf die Flugzeugtür. Die Sicherheit und Stabilität der halbierten Kabinen wurden vor Serienstart in einem umfangreichen ECE-Crashtest nachgewiesen. Das Fahrzeug erfüllt zudem alle Anforderungen der EU-weit geltenden General Safety Regulation GSR II. Zur weiteren Erhöhung der Sicherheit sind die Fahrzeuge mit modernsten Assistenzsystemen ausgerüstet, darunter ein Spiegelersatz-Kamerasystem auf der fehlenden Beifahrerseite, das dem Fahrer drei Ansichten der rechten Fahrzeugseite auf

weiterlesen »

Lufthansa setzt auf flexible Kapazitätsplanung: Brussels Airlines Vorreiter bei Wet-Lease und Saisonkräften im Sommer 2025

Die Deutsche Lufthansa AG verfolgt eine neue Strategie zur Bewältigung saisonaler Nachfrageschwankungen: Eine elastische Kapazitätenplanung soll es dem Konzern ermöglichen, flexibler auf die wechselnden Bedürfnisse des Marktes zu reagieren. Ein konkretes Beispiel für diese Strategie ist bereits bei Brussels Airlines sichtbar. Die kleinste Netzwerkfluggesellschaft im Lufthansa-Verbund verstärkt ihre Flotte und ihr Personal in der Hochphase des Flugsommers 2025 durch den Einsatz von Wet-Lease-Flugzeugen und Saisonkräften. Diese Maßnahmen sollen die Effizienz steigern und gleichzeitig sicherstellen, daß die steigende Nachfrage während der Hauptreisezeit adäquat bedient werden kann. Brussels Airlines als Testfall: Mehr Flugzeuge und neues Personal Brussels Airlines, die belgische Tochtergesellschaft der Lufthansa Group, zeigt sich als Vorreiter dieser neuen Flexibilitätsstrategie. Im Sommerflugplan 2025 wird die Airline bis zu 50 Flugzeuge einsetzen – sechs Maschinen mehr als im Sommer 2024. Diese Kapazitätserhöhung ist entscheidend, um das stark wachsende Passagieraufkommen während der Hauptreisezeit zu bewältigen. Die Flottenverstärkung erfolgt durch eine Kombination aus eigenen Neuzugängen und externen Lösungen. Neben jeweils einer neuen Airbus A320 und Airbus A330 werden vier Airbus A220 des Wet-Lease-Partners Air Baltic das Netzwerk von Brussels Airlines stärken, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Ein Wet-Lease bedeutet, daß ein Flugzeug zusammen mit seiner Besatzung (Piloten und Flugbegleiter), der Wartung und der Versicherung von einer anderen Airline gemietet wird. Dies ermöglicht es Fluggesellschaften, kurzfristig Kapazitäten zu erhöhen, ohne eigene Flugzeuge kaufen oder leasen und das Personal einstellen zu müssen. Die Anmietung von vier A220 von Air Baltic zeigt die enge Zusammenarbeit innerhalb des Lufthansa-Konzerns und mit strategischen Partnern. Der Airbus A220 ist bekannt für

weiterlesen »

Neuer Süßwaren- und Spezialitäten-Store am Hamburger Flughafen eröffnet

Am Hamburg Airport hat ein neuer Süßwaren- und Spezialitäten-Store namens „Tamme Selection“ im öffentlichen Bereich seine Pforten geöffnet. Das Geschäft, das von Lars Tamme betrieben wird – einem Unternehmer, der bereits mehrere EDEKA-Filialen in Hamburg und am Flughafen führt – bietet eine breite Auswahl an Süssigkeiten, internationalen Getränken und regionalen Kaffeespezialitäten. Die Eröffnung ist Teil eines umfassenden Modernisierungsprogramms am Flughafen, welches auf eine Erweiterung des Service-, Komfort- und Angebotsportfolios abzielt. Das Sortiment von „Tamme Selection“ umfasst sowohl Klassiker bekannter Marken wie Niederegger, Ferrero und Lindt als auch exklusive Sonderformate und Produkte, die ansonsten selten erhältlich sind. Dazu zählen amerikanische und andere internationale Süsswaren in Riesengrössen sowie eine Auswahl an Weinen und Champagnern, darunter auch Moët & Chandon. Regionale Kaffeespezialitäten aus Hamburg ergänzen das Angebot. Für Besucher, die ein Andenken an Hamburg mitnehmen möchten, bietet der Store zudem eine breite Palette an Souvenirs. Berit Schmitz, Geschäftsführerin am Hamburg Airport, betonte die langjährige Partnerschaft mit Lars Tamme und die Freude, Reisenden und Besuchern ein hochwertiges und abwechslungsreiches Sortiment anbieten zu können. Lars Tamme, Inhaber des neuen Stores, beschreibt „Tamme Selection“ als einen Ort für Liebhaber des Besonderen. Der Store befindet sich auf der Ankunftsebene von Terminal 1 und ist somit leicht für abholende Personen, Reisende und andere Besucher zugänglich. Die Öffnungszeiten sind täglich von 9:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Die Neueröffnung fügt sich in eine Reihe von dynamischen Entwicklungen am Hamburg Airport ein. In den letzten Monaten wurden bereits zahlreiche neue Geschäfte und Gastronomiekonzepte eröffnet, darunter internationale Modemarken wie Victoria’s Secret, Armani

weiterlesen »

Griechenlands Tourismusboom im Sommer 2025: Rekordzahlen bei Flugkapazitäten und neue Marktverschiebungen

Griechenland erlebt im Sommer 2025 einen bemerkenswerten Aufschwung im Tourismussektor. Der Juli hat sich mit nahezu 5,3 Millionen angebotenen Flugsitzen als der bisher stärkste Monat der Saison erwiesen und setzt den Ton für eine robuste Performance im August. Dies geht aus Daten des INSETE, dem Forschungsinstitut des Griechischen Tourismusverbandes (SETE), hervor. Die Analyse der internationalen Flugkapazitäten zeigt einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, wobei insbesondere der britische und der deutsche Markt weiterhin führend sind. Bemerkenswerte Zuwächse verzeichnen dabei Länder wie Israel, die Türkei und die Vereinigten Staaten, während einige osteuropäische Märkte leichte Rückgänge aufweisen. Athen bleibt die unangefochtene Top-Destination, doch zeigen sich bei Inselzielen wie Santorini gemischte Entwicklungen. Juli 2025: Ein Monat der Rekorde für den griechischen Luftverkehr Der Juli 2025 markiert einen Höhepunkt in der touristischen Entwicklung Griechenlands. Laut den Daten des Air Data Tracker von INSETE erreichte die internationale Flugkapazität für diesen Monat beeindruckende 5.299.114 Sitze. Dies entspricht einem Anstieg von 3,8 Prozent gegenüber dem gleichen Monat im Jahre 2024, als 5.103.185 Sitze verfügbar waren. Diese Zahlen verdeutlichen die anhaltend hohe Nachfrage nach Griechenland als Reiseziel und die Fähigkeit der Fluggesellschaften, diese Nachfrage durch eine erhöhte Kapazität zu bedienen. Bereits in der ersten Juliwoche wurde eine Sitzplatzverfügbarkeit von 1.165.638 prognostiziert, wobei der Höhepunkt der Kapazität für die letzte Woche des Monats mit projizierten 1.209.409 Sitzen erwartet wird. Solche Prognosen basieren auf den Flugplänen der Airlines und spiegeln das Vertrauen der Branche in die griechische Tourismuswirtschaft wider. Dieser Kapazitätsanstieg ist nicht nur eine quantitative Größe, sondern auch ein

weiterlesen »

Schauinsland-Reisen pflegt direkten Kontakt zu österreichischen Reisebüros

Der Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen belebt mit seiner Veranstaltungsreihe „Taste & Talk“ regelmässig die österreichische Reisebüroszene. Bei informellen Treffen in lockerer Atmosphäre nutzen zahlreiche Reisebüromitarbeiter die Gelegenheit zum Austausch und zur Information. Die Initiative legt dabei einen bewussten Schwerpunkt auf Standorte ausserhalb der grossen Städte, um eine breitere Abdeckung der regionalen Partner zu gewährleisten. Die kleinen, aber feinen Zusammenkünfte erfreuen sich grosser Beliebtheit, wie Beispiele aus Neusiedl am See oder dem Tiroler Brixlegg zeigen. Im Mittelpunkt stehen persönliche Gespräche auf Augenhöhe, die Vermittlung von Neuigkeiten aus erster Hand und das gemeinsame Netzwerken in ungezwungener Umgebung. Diese Art der direkten Kommunikation wird in der Reisebranche als besonders wertvoll erachtet, da sie Vertrauen fördert und es den Vertriebspartnern ermöglicht, Produkte und Dienstleistungen besser zu verstehen. Solche regionalen Treffen bieten eine wichtige Plattform für den persönlichen Austausch, der im digitalen Zeitalter oft zu kurz kommt, aber für den Verkaufserfolg von Reiseprodukten nach wie vor unerlässlich ist. An den jüngsten „Taste & Talk“-Veranstaltungen nahmen langjährige Partner wie Grecotel, Barut Hotels, Explorer und Condor teil, die ihre neuesten Angebote präsentierten. Auch Schauinsland-Reisen selbst hatte aktuelle Informationen im Gepäck, darunter druckfrische Winternews und exklusive Details zur kommenden Saison. Katharina Larch, Regionalleiterin für Österreich, unterstrich die Bedeutung der persönlichen Nähe zu den österreichischen Vertriebspartnern: „Wir wollen dort präsent sein, wo unsere Partner sind – nicht nur in den Städten, sondern auch in den Regionen. Genau diese Bodenständigkeit macht unsere Zusammenarbeit aus.“ Die Veranstaltungen, die durch abwechslungsreiche Köstlichkeiten und eine freundschaftliche Stimmung geprägt waren, erwiesen sich als erfolgreich. Die Botschaft

weiterlesen »

Dnata zieht sich aus Köln/Bonn zurück: Frachtgeschäft eingestellt, strategische Neuausrichtung im Fokus

Die Emirates-Tochter Dnata wird ihren deutschen Standort am Flughafen Köln/Bonn zum Jahresende aufgeben. Das Unternehmen beendet sein Frachtgeschäft und hat den Mietvertrag für das Betriebsgebäude zum 31. Dezember 2025 gekündigt, wie aus Branchenkreisen verlautet und von Dnata bestätigt wurde. Als Hauptgrund für den Rückzug nannte der Konzern eine umfassende Geschäftsanalyse, die ergeben habe, daß sich der Betrieb trotz erheblicher Investitionen nicht wie geplant entwickelt habe und die Marktbedingungen das Wachstumspotenzial begrenzten. Diese Entscheidung betrifft 90 Mitarbeiter am Standort Köln/Bonn, wirft aber gleichzeitig ein Schlaglicht auf die internationale Expansionsstrategie des weltweit agierenden Dienstleisters, der verstärkt auf Übernahmen in anderen Regionen setzt. Ein ambitionierter Start und ein unerwartetes Ende in Deutschland Dnatas Eintritt in den deutschen Markt erfolgte im Jahre 2022 durch die Übernahme von Wisskirchen Handling Services. Dieser Schritt war Teil einer breiteren Strategie des Konzerns, seine Präsenz in Schlüsselmärkten auszubauen und das globale Netzwerk zu stärken. Das erworbene Frachtzentrum am Flughafen Köln/Bonn verfügte über eine beeindruckende Fläche von 12.000 Quadratmetern und wickelte bisher jährlich mehr als 85.000 Tonnen Fracht ab. Der exklusive Betrieb dieser Anlage sollte den Grundstein für ein erfolgreiches Deutschland-Geschäft legen und Dnata als wichtigen Akteur im deutschen Luftfrachtmarkt etablieren. Die Hoffnungen, die mit dieser Akquisition verbunden waren, haben sich jedoch nicht erfüllt. Ein Sprecher von Dnata erklärte, daß sich der Betrieb trotz erheblicher Investitionen nicht wie geplant entwickelt habe. Die genauen Gründe für das Ausbleiben des erwarteten Wachstums wurden nicht detailliert genannt, doch verwies das Unternehmen auf Marktbedingungen, die das Wachstumspotenzial begrenzt hätten. Dies könnte auf verschiedene

weiterlesen »

Reisekonflikte in Deutschland: Flugreisen dominieren Beschwerden trotz leichtem Rückgang der Gesamtzahl

Die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 etwas mehr als 18.800 Beschwerden von Verbrauchern registriert, die Konflikte mit Reiseunternehmen hatten. Dies geht aus dem jüngsten Halbjahresbericht der Schlichtungsstelle hervor. Obwohl die Gesamtzahl der eingereichten Beschwerden im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 (rund 700 Fälle weniger) leicht gesunken ist, zeigt sich eine deutliche Tendenz: Der überwiegende Großteil der Schlichtungsanträge betrifft weiterhin Flugreisen, und dieser Anteil nimmt sogar leicht zu. Konflikte im Bahnverkehr sind hingegen seltener geworden, was auf die unterschiedlichen rechtlichen Rahmenbedingungen und die Höhe der möglichen Entschädigungen in den verschiedenen Verkehrsträgern zurückgeführt wird. Schlichtungsstelle Reise und Verkehr: Eine wichtige Instanz für Verbraucherrechte Seit ihrer Gründung im Jahre 2010 fungiert die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr als unabhängige Anlaufstelle für Verbraucher, die Probleme bei Flug-, Bus-, Bahn- und Schiffsreisen haben. Ihre Aufgabe ist es, bei Streitigkeiten zwischen Reisenden und Verkehrsunternehmen eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. An diesem Schlichtungsverfahren beteiligen sich rund 400 Verkehrsunternehmen, die das Verfahren selbst finanzieren. Dies unterstreicht die Bereitschaft der Branche, Konflikte im Sinne der Kunden und zur Vermeidung langwieriger Gerichtsverfahren beizulegen. Die Existenz einer solchen Schlichtungsstelle ist ein wichtiger Pfeiler des Verbraucherschutzes im Reiseverkehr. Sie bietet eine niederschwellige Möglichkeit, zu ihrem Recht zu kommen, ohne sofort den Weg einer gerichtlichen Auseinandersetzung beschreiten zu müssen. Die Art der Beschwerden ist vielfältig, doch geht es zum größten Teil um Entschädigungen bei Verspätungen oder Ausfällen von Flügen und Bahnfahrten. Dies sind die häufigsten Ursachen für Unzufriedenheit bei Reisenden und stellen eine erhebliche Belastung dar,

weiterlesen »

Lufthansa A380 muss Notlandung durchführen: Treibstoffmangel durch unerwartet lange Routenführung im überlasteten US-Luftraum

Ein Langstreckenflug der Lufthansa von München nach Washington Dulles International Airport mußte am Montag, dem 30. Juni 2025, außerplanmäßig in Boston, Massachusetts, landen. Der Grund für die Umleitung des Airbus A380 war unzureichender Treibstoff, um die vorgesehene Zieldestination zu erreichen, nachdem das Flugzeug eine unerwartet lange Route nehmen mußte. Während die genaue Ursache für die irreguläre Routenführung noch unbekannt ist, wird die chronische Überlastung des nordöstlichen Luftraums der Vereinigten Staaten als ein wesentlicher Faktor in Betracht gezogen, da dieser Korridor bekanntermaßen anfällig für Verzögerungen und Engpässe ist. Glücklicherweise blieben Passagiere und Besatzungsmitglieder bei diesem Vorfall unversehrt, was die Wirksamkeit der Sicherheitsprotokolle und das professionelle Handeln der Flugbesatzung unterstreicht. Flug LH414: Eine transatlantische Reise mit unerwarteter Wendung Der betroffene Flug, Lufthansa Flug Nummer 414, war als regulärer Dienst zwischen dem Drehkreuz der Fluggesellschaft am Flughafen München und dem Washington Dulles International Airport vorgesehen. Laut den Daten von Flightradar24 hob das Flugzeug, ein Airbus A380, um etwa 10:59 Uhr Eastern Standard Time (EST) in der bayerischen Hauptstadt ab und begann seinen planmäßigen Transatlantikflug. Solche Überquerungen des Atlantiks sind für moderne Großraumflugzeuge Routine, erfordern jedoch präzise Planung und ständige Überwachung. Als sich der Gigant der Lüfte jedoch der Küste Neuenglands näherte, zeigten Gespräche zwischen der Flugzeugbesatzung und der Flugverkehrskontrolle an, daß die Treibstoffsituation kritisch wurde. Berichten zufolge hatte die Maschine eine längere Routenführung als erwartet erhalten. Dies ist in dicht frequentierten Lufträumen nicht ungewöhnlich; Fluglotsen leiten Maschinen oft um, um Gewitterzellen zu umfliegen, Verkehrsstaus zu entlasten oder militärischen Luftraum zu meiden. Eine solche

weiterlesen »