2025

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2025

Airbus A220 als Teilespender: Seltene und teure Komponenten treiben Zerlegung voran

Ein erst fünf Jahre alter Airbus A220, der sich im Besitz der US-Leasinggesellschaft Azorra befand, ist zerlegt und zu einem Teilespender geworden. Dieser Schritt, der als Premiere für den modernen Flugzeugtyp gilt, verdeutlicht die aktuelle Knappheit und die hohen Preise für Ersatzteile des A220, insbesondere für seine Getriebefan-Triebwerke (GTF). Für Azorra schien der Wert der Einzelteile des Flugzeuges den Restwert der voll funktionsfähigen Maschine zu übersteigen. Die Zerlegung erfolgte, nachdem Egyptair Anfang 2024 ihre gesamte zwölf A220 umfassende Teilflotte aufgelöst hatte und die Flugzeuge an Azorra übergingen. Es wird erwartet, daß weitere A220 demselben Schicksal folgen werden, um den Bedarf an Komponenten zu decken. Egyptairs Abschied vom A220: Eine teure Unverträglichkeit Die Geschichte der betroffenen A220 beginnt mit der ägyptischen Nationalfluggesellschaft Egyptair. Diese hatte im Jahre 2019 eine Flotte von zwölf Airbus A220-Flugzeugen in Dienst gestellt, in der Hoffnung, ihre regionale Flotte zu modernisieren und zu erweitern. Der A220, ursprünglich als Bombardier CSeries entwickelt, ist ein modernes Kurz- und Mittelstreckenflugzeug, das für seine Effizienz und seinen Komfort bekannt ist. Doch die Beziehung zwischen Egyptair und ihren A220 gestaltete sich schwierig. Das Hauptproblem lag offenbar in der Wartungsanfälligkeit der Maschinen und ihrer Inkompatibilität mit der übrigen Flotte von Egyptair. Die Wartung von Flugzeugen ist ein komplexes und kostspieliges Unterfangen, und wenn ein Flugzeugtyp nicht gut in die bestehenden Wartungsstrukturen und die Ersatzteilversorgung einer Airline paßt, kann dies zu erheblichen operativen Schwierigkeiten und hohen Kosten führen. Im Falle von Egyptair, die eine heterogene Flotte aus Airbus A320, A330, A340 und Boeing 737,

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Lufthansa Cargo verleiht „Excellence Award 2024“ an Expeditors

Lufthansa Cargo hat während ihres diesjährigen Global Partner Councils (GPC) im französischen Chantilly das internationale Logistik- und Transportunternehmen Expeditors mit dem „Excellence Award 2024“ ausgezeichnet. Dieser Preis, der seit dem Jahre 1999 jährlich an einen ausgewählten Partner verliehen wird, würdigt die herausragende Zusammenarbeit und Leistung im globalen Luftfrachtgeschäft. Das GPC ist ein jährliches Treffen, das Lufthansa Cargo mit ihren grössten Kunden und dem eigenen Top-Management veranstaltet. Ashwin Bhat, der Geschäftsführer von Lufthansa Cargo, hob die Bedeutung von Expeditors als „starken globalen Partner“ hervor. Die Zusammenarbeit sei von Professionalität auf allen Ebenen geprägt, vom Handling bis zur Unternehmensführung. Er lobte Expeditors für offene Kommunikation, proaktives Handeln und ein hohes Mass an Zuverlässigkeit und Vertrauen. Im Jahre 2024 wurde die globale Zusammenarbeit mit einem umfassenden Vertrag neu aufgestellt. In den kommenden Monaten liegt der gemeinsame Fokus auf dem weiteren Ausbau des Healthcare- und insbesondere des Pharma-Segments. Diese enge Abstimmung auf globaler Ebene leiste einen wichtigen Beitrag zur Mission von Lufthansa Cargo, dem „Enabling Global Business“. Tim Barber, Executive Vice President Europe von Expeditors, nahm die Auszeichnung in Chantilly entgegen und betonte, daß sich die Partnerschaft zwischen Expeditors und Lufthansa Cargo durch enge Zusammenarbeit und gegenseitiges Vertrauen kontinuierlich weiterentwickelt habe. Dies sei getragen vom gemeinsamen Bekenntnis zu operativer Exzellenz und dem Engagement der Teams auf beiden Seiten. Er bezeichnete Lufthansa Cargo als einen „geschätzten strategischen Partner“ und drückte seine aufrichtige Dankbarkeit und Wertschätzung für die Anerkennung aus. Lufthansa Cargo ist eine der weltweit führenden Frachtfluggesellschaften und gehört zur Lufthansa Group, dem grössten Airline-Konzern

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Lufthansa plant Boeing 787-Einsatz trotz Zertifizierungshürden: Geblockte Business Class ermöglicht früheren Start

Die Deutsche Lufthansa AG bereitet sich darauf vor, ihre lang erwarteten Boeing 787-Flugzeuge trotz anhaltender Zertifizierungsprobleme ab Herbst im Liniendienst einzusetzen. Die Fluggesellschaft plant, die neuen Dreamliner zunächst mit einer vorübergehenden Lösung zu betreiben, bei der die noch nicht zugelassenen Allegris-Business-Class-Sitze von Collins Aerospace geblockt werden. Dieser strategische Schritt soll die Kapazitätsengpässe der Lufthansa lindern und die Integration der hochmodernen Flugzeuge in die Flotte beschleunigen. Der Einsatz der ersten 787-Maschinen auf ausgewählten Strecken wird für den Herbst erwartet, obschon konkrete Ziele und der Buchungsstart noch bekanntgegeben werden müssen. Herausforderungen bei der Zertifizierung: Die Allegris-Sitze im Fokus Die Auslieferung von insgesamt 15 bestellten Boeing 787-9 Dreamlinern an die Lufthansa verzögert sich bereits seit Monaten. Der Hauptgrund für diese Verzögerungen liegt in ausstehenden Zertifizierungen der neuen Allegris-Business-Class-Sitze des Herstellers Collins Aerospace durch die US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration). Die FAA hat ihre Anforderungen für Crash-Tests verschärft, was die Zulassungsprozesse für neue Kabinenprodukte verkompliziert und verlängert. Das „Allegris“-Kabinenprodukt ist Teil einer umfassenden Investition von Lufthansa in die Modernisierung ihrer Langstreckenflotte und des Passagiererlebnisses. Es verspricht einen höheren Reisekomfort, mehr Privatsphäre und eine verbesserte Ausstattung in allen Reiseklassen. Das Herzstück der neuen Business Class sind Sitze, die verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten bieten, darunter Suiten mit Türen und besonders geräumige Sitze am Fenster oder mit extra langem Bett. Die Verzögerungen bei der Zertifizierung dieser Schlüsselkomponente stellen eine erhebliche Herausforderung für die Lufthansa dar, da die neuen Flugzeuge dringend benötigt werden, um die gestiegene Nachfrage zu bedienen und die Betriebskosten zu optimieren. Die Lufthansa hat im Jahre 2019

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Andrés Heinemann wird neuer Geschäftsführer des Flughafens Münster/Osnabrück

Die Gesellschafterversammlung der FMO Flughafen Münster/Osnabrück GmbH hat in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig Andrés Heinemann zum neuen Geschäftsführer bestellt. Er wird sein Amt zum 1. Januar 2026 antreten. Heinemann folgt auf Prof. Dr. Rainer Schwarz, der zum Jahresende aus Altersgründen aus der Geschäftsführung ausscheidet. Prof. Dr. Schwarz leitet den Flughafen seit Anfang des Jahres 2017 und prägte in dieser Zeit massgeblich die Entwicklung des regionalen Airports. Landrat Dr. Martin Sommer, der Vorsitzende des Aufsichtsrates, erklärte, die Personalentscheidung solle den erfolgreichen Weg der letzten Jahre fortsetzen. Die Wahl eines internen Kandidaten unterstreiche das Vertrauen in die gewachsene Kompetenz innerhalb des Unternehmens. Dr. Sommer zeigte sich überzeugt, daß Andrés Heinemann gemeinsam mit dem langjährigen Prokuristen Thorsten Brockmeyer den FMO verantwortungsvoll und mit grossem Engagement in eine erfolgreiche Zukunft führen werde. Er hob Heinemanns langjährige Expertise, tiefe Verbundenheit zum Standort und seine klare Zukunftsorientierung hervor, welche beste Voraussetzungen für die Weiterentwicklung des Flughafens in einem dynamischen Marktumfeld böten. Das Auswahlverfahren wurde von einem Düsseldorfer Personalberatungsunternehmen gesteuert, und die Findungskommission unter Vorsitz von Dr. Sommer sprach sich einstimmig für Herrn Heinemann aus. Der 53-jährige Diplom-Kaufmann Andrés Heinemann studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Osnabrück. Er verfügt über umfassende Erfahrung in der Luftverkehrsbranche und ist mit den spezifischen Herausforderungen und Potentialen des Flughafens Münster/Osnabrück bestens vertraut. Seit dem Jahre 1996 ist Heinemann in verschiedenen verantwortlichen Positionen am FMO tätig gewesen. In den letzten Jahren war er als Leiter Marketing und Kommunikation massgeblich für die positive Verkehrsentwicklung und die kommunikative Neuausrichtung des Airports in der Region verantwortlich.

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Spanisches Verbraucherministerium weitet Ermittlungen gegen Billigfluggesellschaften aus

Das spanische Verbraucherministerium hat seine Untersuchungen gegen Billigfluggesellschaften ausgeweitet und ein Verfahren gegen eine sechste Airline wegen umstrittener Gebührenpraktiken eingeleitet. Im Zentrum der Kritik stehen zusätzliche Kosten für größeres Handgepäck, die Sitzplatzwahl und den Ausdruck von Bordkarten. Des Weiteren wird den Fluggesellschaften vorgeworfen, keine Barzahlungen am Check-in-Schalter oder für Einkäufe an Bord zu akzeptieren. Dieser jüngste Schritt folgt auf bereits verhängte Strafen in Höhe von insgesamt 179 Millionen Euro gegen fünf andere Fluggesellschaften. Während drei dieser Airlines – Ryanair, Norwegian Air und Vueling – die Strafen erfolgreich vor Gericht ausgesetzt haben, bleibt der Konflikt zwischen Verbraucherschutz und den Geschäftsmodellen der Billigflieger eine zentrale Herausforderung für die Luftfahrtindustrie und die Reisenden in Europa. Der Kern der Kontroverse: Gebühren für vermeintliche Basisleistungen Die Praxis, für Dienstleistungen, die einst als integraler Bestandteil eines Flugtickets galten, zusätzliche Gebühren zu erheben, hat sich in den letzten Jahren bei vielen Billigfluggesellschaften etabliert. Das spanische Verbraucherministerium nimmt diese Geschäftsmodelle nun verstärkt ins Visier. Konkret geht es um folgende umstrittene Gebühren: Ein weiterer Kritikpunkt des Ministeriums ist die Weigerung einiger Airlines, Barzahlungen an Check-in-Schaltern oder für Bordkäufe zu akzeptieren. Dies schließt bestimmte Bevölkerungsgruppen aus, die keine Kreditkarte besitzen oder lieber mit Bargeld bezahlen möchten, und schränkt die Wahlfreiheit der Konsumenten ein. Verhängte Strafen und juristische Auseinandersetzungen Das spanische Verbraucherministerium hat bereits gegen fünf Fluggesellschaften Strafen in Höhe von insgesamt 179 Millionen Euro verhängt. Die betroffenen Airlines sind Ryanair, Norwegian Air, Vueling (eine IAG-Tochtergesellschaft), Easyjet und die private Airline Volotea. Der juristische Kampf um diese Strafen ist jedoch noch

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Dortmund: Wizz Air nimmt Flüge nach Niš wieder auf

Der Dortmund Airport freut sich über die Wiederaufnahme einer ehemals beliebten Flugstrecke: Ab dem 5. Januar 2026 können Reisende wieder zweimal wöchentlich direkt in die südostserbische Stadt Niš fliegen. Die Verbindung wurde bereits von 2016 bis Januar 2024 bedient, jedoch temporär aus dem Flugplan genommen. Nun wird die Strecke durch die Fluggesellschaft Wizz Air wieder aufgenommen und jeweils montags und freitags angeboten. Diese Entscheidung belebt eine wichtige Route für Reisende aus der Region, die familiäre oder geschäftliche Verbindungen nach Serbien pflegen. Die Stadt Niš, mit rund 250.000 Einwohnern, ist ein bedeutendes Zentrum im Südosten Serbiens. Der dortige Flughafen Niš-Konstantin der Grosse ist der zweitgrösste Flughafen des Landes und liegt etwa 250 Kilometer südöstlich der serbischen Hauptstadt Belgrad sowie rund 160 Kilometer westlich der bulgarischen Hauptstadt Sofia. Die strategische Lage des Flughafens macht ihn zu einem wichtigen Einfallstor für Reisende in diese Balkanregion. Niš selbst zählt zu den ältesten Städten des Balkans und blickt auf eine sehr reiche Geschichte zurück, die massgeblich von römischen und osmanischen Einflüssen geprägt ist. Sie war unter dem Namen Naissus eine wichtige römische Stadt und ist bekannt als Geburtsort des römischen Kaisers Konstantin des Grossen. Später stand die Stadt fast 500 Jahre unter osmanischer Herrschaft, was sich bis heute in der Architektur und Kultur widerspiegelt, wie beispielsweise in der gut erhaltenen Festung von Niš. Die Stadt wird vom Fluss Nišava durchflossen und ist umgeben von Gebirgen, dichten Wäldern und eindrucksvollen Wasserfällen, was sie auch für Naturfreunde attraktiv macht. Die Wiederaufnahme der Flugverbindung nach Niš durch Wizz

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Malaysia Airlines auf Expansionskurs: Neue Airbus-Bestellung während Ministerpräsidenten-Besuch in Frankreich erwartet

Malaysia Airlines, die nationale Fluggesellschaft Malaysias, steht offenbar kurz vor einer signifikanten Erweiterung ihrer Flotte. Berichten zufolge plant die Airline den Kauf weiterer Airbus A330neo-Flugzeuge. Eine mögliche Bekanntgabe dieser Bestellung wird während des aktuellen zweitägigen Besuchs des malaysischen Ministerpräsidenten Anwar Ibrahim in Frankreich erwartet, wo er mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron zusammentreffen wird. Diese potentiellen Neuanschaffungen sind Teil einer umfassenden Flottenerneuerungsstrategie, die darauf abzielt, ältere Maschinen zu ersetzen und eine weitere Expansion des Streckennetzes zu ermöglichen. Diplomatie und Flugzeuggeschäfte: Der Besuch des Ministerpräsidenten Der malaysische Ministerpräsident Anwar Ibrahim ist am 3. Juli 2025 zu einem zweitägigen offiziellen Besuch in Paris eingetroffen. Im Rahmen seiner Reise stehen Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron auf dem Programm, bei denen vermutlich nicht nur politische und wirtschaftliche Beziehungen, sondern auch die zukünftige Zusammenarbeit in der Luftfahrtindustrie erörtert werden. Solche Staatsbesuche sind oft Gelegenheiten für die Unterzeichnung großer Handelsabkommen, welche die Beziehungen zwischen den beteiligten Ländern stärken. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete bereits am 2. Juli 2025, daß Airbus nach Gesprächen mit Branchenquellen kurz davor stehe, eine weitere Bestellung von Malaysia Airlines für A330neo-Flugzeuge zu gewinnen. Dies deutet darauf hin, daß die Verhandlungen bereits weit fortgeschritten sind und eine offizielle Bekanntgabe unmittelbar bevorstehen könnte. Ein solcher Deal würde die Position von Airbus auf dem asiatischen Markt weiter festigen und die langfristige Partnerschaft mit Malaysia Airlines unterstreichen. Flottenerneuerung: Der A330neo als Rückgrat der Langstreckenflotte Malaysia Airlines befindet sich in einem tiefgreifenden Prozeß der Flottenerneuerung. Im Jahre 2022 hatte die malaysische Staatsfluggesellschaft bereits 20 A330neo-Flugzeuge bei

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Ryanair fordert Rücktritt von EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen

Die Fluggesellschaft Ryanair hat heute EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zum Rücktritt aufgefordert, sollte sie nicht bereit sein, den aus Ryanairs Sicht gescheiterten europäischen Flugsicherungsdienst zu reformieren. Anlaß ist ein erneuter Streik französischer Fluglotsen am Donnerstag, dem 3., und Freitag, dem 4. Juli 2025, der zu massiven Störungen im europäischen Luftverkehr führt. Ryanair wirft von der Leyen vor, in ihrer sechsjährigen Amtszeit keinerlei Maßnahmen zur Reform des Dienstes ergriffen zu haben, wodurch jedes Jahr die Reisepläne tausender EU-Bürger beeinträchtigt würden. Ryanair kritisiert, daß der aktuelle Streik der französischen Fluglotsen angeblich aus Protest gegen „Personalmangel“ abgehalten werde, aber paradoxerweise dieses Problem nur weiter verschärfe. Wie bereits in der Vergangenheit schütze die französische Regierung mit ihrer Mindestbetriebsregelung primär inländische Flüge, während ein unverhältnismäßig hoher Anteil an Überflügen gestrichen werde. Dies betrifft zehntausende Passagiere, die gar nicht Frankreich direkt zum Ziel haben, sondern lediglich den französischen Luftraum auf dem Weg zu anderen europäischen Destinationen überqueren. Die Fluggesellschaft betont, daß die Europäische Kommission die Pflicht habe, den Binnenmarkt für Luftverkehr zu schützen und sicherzustellen, daß der Luftraum über Frankreich offen bleibe, um unnötige Streikfolgen für den Durchreiseverkehr zu vermeiden. Michael O’Leary, der Geschäftsführer von Ryanair, äusserte sich scharf zur Situation. Er hob hervor, daß über 400 Ryanair-Flüge und mehr als 70.000 Passagiere durch die Streiks beeinträchtigt würden, obwohl 350 dieser Flüge reine Überflüge seien, die von der EU-Kommission geschützt werden könnten. O’Leary bemängelt, daß von der Leyen sich öffentlich zur Wichtigkeit von „Wettbewerbsfähigkeit“ bekenne, wie im sogenannten Draghi-Bericht gefordert, aber bei Streiks abtauche. Er

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Strategische Allianz in der Luft: Estland prüft Einstieg bei Air Baltic nach Lufthansa-Deal

Die baltische Fluggesellschaft Air Baltic steht vor einer umfassenden Neuausrichtung ihrer Eigentümerstruktur. Nach der Freigabe durch das deutsche Bundeskartellamt für eine Beteiligung der Deutschen Lufthansa AG an Air Baltic, hat die lettische Regierung ihren baltischen Nachbarn Estland und Litauen ein formelles Angebot unterbreitet, ebenfalls einen finanziellen Anteil an der Fluggesellschaft zu erwerben. Am 3. Juli 2025 begannen in der estnischen Regierung die Gespräche über diesen Vorschlag. Während die genauen Details der möglichen Anteilskäufe noch nicht bekannt sind, signalisiert dieser Schritt eine Vertiefung der regionalen Zusammenarbeit im Luftverkehr und eine Stärkung der Position von Air Baltic als wichtige baltische Fluglinie. Lufthansa ebnet den Weg: Ein strategischer Minderheitsanteil Die Entwicklungen rund um Air Baltic haben in den letzten Tagen an Fahrt aufgenommen. Am 30. Juni 2025 gab das deutsche Bundeskartellamt bekannt, daß es der Deutschen Lufthansa AG die Genehmigung erteilt hat, eine Minderheitsbeteiligung von bis zu 10% an der lettischen Fluggesellschaft Air Baltic zu erwerben. Der kolportierte Kaufpreis für diesen Anteil beträgt 14 Millionen Euro. Diese Freigabe war ein entscheidender Schritt, da sie Lufthansa die Möglichkeit eröffnet, ihren Einfluß im baltischen Raum zu verstärken und ihre bereits bestehende Zusammenarbeit mit Air Baltic zu vertiefen. Die Beteiligung der Lufthansa Group kommt nicht ohne Zusatzrechte. Laut einer Mitteilung des Bundeskartellamtes sind mit dem 10%-Anteil auch Rechte verbunden, welche es Lufthansa ermöglichen, am Entscheidungsprozeß von Air Baltic teilzuhaben. Solche Klauseln sind bei strategischen Minderheitsbeteiligungen üblich und geben dem Investor einen Einblick in die Geschäftsführung und die strategische Ausrichtung des Unternehmens. Es ist anzunehmen, daß auch

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Skyscanner-Analyse: Last-Minute-Flüge im Sommer 2025 noch erschwinglich

Viele Reisende hoffen auch in diesem Sommer auf attraktive Last-Minute-Schnäppchen für ihren Urlaub. Eine aktuelle Datenanalyse der globalen Reiseapp Skyscanner zeigt, daß solche Angebote im Juli und August 2025 tatsächlich noch zu finden sind. Die Untersuchung liefert Einblicke in die günstigsten Reiseziele und die optimalen Buchungszeitpunkte für beliebte Destinationen. Die Auswertung basiert auf Flugbuchungen und Suchanfragen aus Deutschland für den Reisezeitraum Juli und August. Zu den Top Ten der günstigsten Reiseziele in den Monaten Juli und August zählen insbesondere europäische Städte. Mailand führt die Liste mit einem durchschnittlichen Hin- und Rückflugpreis von 83 Euro an, gefolgt von Danzig mit 87 Euro. Ebenfalls erschwinglich sind Venedig und Budapest, die beide bei durchschnittlich 112 Euro liegen. Auch Ziele wie Girona in Spanien (123 Euro) sowie Zagreb und Zadar in Kroatien (128 bzw. 132 Euro) bieten verhältnismässig günstige Flugpreise. Skyscanner weist zudem darauf hin, daß aktuell Flüge zu beliebten europäischen Zielen für unter 50 Euro verfügbar sind, darunter Verbindungen wie Baden-Baden nach Zagreb ab 30 Euro oder Frankfurt nach Dublin ab 30 Euro. Die Analyse von Skyscanner liefert auch Empfehlungen für den günstigsten Reisetag. Demnach erweist sich der Donnerstag als der vorteilhafteste Wochentag für den Start in den Urlaub, entgegen der verbreiteten Annahme, Samstage seien die teuersten Tage. Überraschenderweise sind Dienstag und Mittwoch laut den Daten die kostspieligsten Abflugtage. Für beliebte Ziele wie Palma de Mallorca liegt die beste Buchungszeit zwischen vier und sechs Wochen vor Reiseantritt (Durchschnittspreis: 158 Euro). Flüge nach Istanbul sind am günstigsten null bis drei Wochen vor Abflug buchbar

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