2025

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Wiener Tourismus im Mai 2025: Nächtigungszahlen stagnieren, doch Umsatz wächst kräftig

Der Wiener Tourismus zeigte im Mai des Jahres 2025 ein gemischtes Bild. Während die Anzahl der Nächtigungen mit rund 1,7 Millionen nur knapp unter dem Vorjahreswert lag (-1%), konnte der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe im April 2025 ein beachtliches Plus von 23 % auf 133 Millionen Euro verzeichnen. Im bisherigen Jahresverlauf von Jänner bis Mai wurden insgesamt 7,1 Millionen Gästenächtigungen gezählt, was einem Zuwachs von 7% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der kumulierte Nächtigungsumsatz von Jänner bis April erreichte rund 359 Millionen Euro, ein Plus von 13 %. Diese Zahlen deuten auf eine Erholung des Tourismus nach den Herausforderungen der letzten Jahre hin, jedoch mit einem differenzierten Blick auf die einzelnen Märkte und die Auslastung der Betriebe. Nächtigungsentwicklung im Mai und im bisherigen Jahresverlauf Der Mai 2025 schloß mit 1.716.000 Nächtigungen ab, was einem leichten Rückgang von 1 % im Vergleich zum Mai 2024 entspricht. Dieser leichte Rückgang im Einzelmonat könnte verschiedene Ursachen haben, darunter mögliche Verschiebungen von Feiertagen oder saisonale Ereignisse, die im Vorjahr anders fielen. Trotz dieser Stagnation im Mai blickt Wien auf einen positiven Jahresauftakt zurück. Zwischen Jänner und Mai verzeichnete die Stadt insgesamt 7.101.000 Übernachtungen, was einem bemerkenswerten Zuwachs von 7% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Diese kumulierte Zunahme zeigt, daß die Stadt als Reiseziel über die ersten Monate des Jahres hinweg attraktiv geblieben ist und eine konstante Besucherfrequenz aufweist. Österreich selbst führt im Jahresverlauf weiterhin die Liste der Top-10-Märkte für Wien an. Im Mai 2025 verbuchten österreichische Gäste 308.000 Übernachtungen, was einem leichten Rückgang von

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Großglockner Hochalpenstraße feiert 90-jähriges Bestehen mit Festakt

Die Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG) hat am 25. Juni 2025 mit einer festlichen Jubiläumsveranstaltung das 90-jährige Bestehen der bekannten Panoramastraße gewürdigt. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Tourismus sowie langjährige Wegbegleiter nahmen an dem Festakt in der MOONCITY Salzburg, einem Zentrum für E-Mobilität, teil. Die Wahl dieses Ortes symbolisirte die zukunftsweisende Ausrichtung der GROHAG im Bereich der Mobilität. Ein Höhepunkt des Abends war die exklusive Vorschau auf die neue ORF-Dokumentation „Österreich Bild – 90 Jahre Großglockner Hochalpenstraße“, die am 13. Juli 2025 um 18:30 Uhr auf ORF 2 ausgestrahlt wird. Die filmische Reise zeichnet die eindrucksvolle Entwicklung dieser wohl bekanntesten und einer der schönsten Panoramastraßen der Alpen von ihrer Entstehung bis in die Gegenwart nach. Die Straße, deren Bau in den 1930er Jahren unter der Leitung von Franz Wallack eine technische Meisterleistung darstellte, verbindet seit neun Jahrzehnten nicht nur Bundesländer, Regionen und Täler, sondern auch Menschen mit Natur, Geschichte mit Innovation und Tradition mit Zukunft, wie Wegbegleiter und Partner unisono im Rahmen des Festaktes betonten. Besonderes Interesse weckte auch ein Interview mit dem Zweiten Nationalratspräsidenten Peter Haubner, der einst als Marketingleiter für die GROHAG tätig war und dabei spannende Anekdoten und persönliche Erinnerungen teilte. Zusätzlich wurde die druckfrische Jubiläumsbroschüre präsentiert. Diese umfassende Publikation bietet mit historischen und aktuellen Aufnahmen sowie Hintergrundinformationen von der Idee bis zum Bau, der Eröffnung und dem Wandel der aussichtsreichsten Nationalparkstraße einen eindrucksvollen Überblick über Geschichte, Technik, Tourismus und die Menschen entlang der Großglockner Hochalpenstraße über einen Zeitraum von 100 Jahren. Parallel zum Festakt findet eine

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Gefährliche Verlockungen im Urlaubsparadies: Wie Touristen Betrug erkennen und sich schützen können

Die Urlaubszeit, oft als unbeschwerte Periode der Erholung und des Abenteuers gedacht, birgt leider auch ihre Tücken. Fast jeder fünfte Reisende hat bereits Erfahrungen mit Reisebetrug gemacht, und auch im Jahre 2025 sind Touristen weiterhin leichte Opfer raffinierter Betrugsmaschen. Während die Gefahren des Online-Betrugs zunehmend bewußt sind, können Täuschungen im realen Leben, insbesondere in einer fremden Umgebung, überraschen und die Urlaubsfreude empfindlich trüben. Von gefälschten Spendenaufrufen über aufgedrängte „kostenlose“ Blumen bis hin zu aufdringlichen Armbändern – die Methoden der Betrüger sind vielfältig und oft auf die spezifische Situation von Reisenden zugeschnitten. Um Touristen dabei zu helfen, Betrüger zu erkennen, haben Pokerprofis von VIP Grinders und die klinische Psychologin Amber Johnston die Psychologie hinter der Täuschung analysiert und geben wertvolle Hinweise, wie man einen Lügner entlarven kann. Die Psychologie des Betrugs: Wenn das Gehirn auf Hochtouren läuft Das Lügen ist für das menschliche Gehirn eine komplexe und anspruchsvolle Aufgabe, die mehr bewußte Anstrengung erfordert, als die Wahrheit zu sagen. Sobald jemand eine Unwahrheit äußert, werden drei Schlüsselbereiche des Gehirns aktiviert, die an der kognitiven Steuerung beteiligt sind: der präfrontale Kortex, welcher für Denken, Planen und Entscheidungsfindung zuständig ist; die Parietallappen, die bei der Selbstüberwachung im Hinblick auf die Umgebung eine Rolle spielen; und der anteriore cinguläre Kortex, der Aufmerksamkeit und Arbeitsgedächtnis unterstützt. Diese erhöhte Gehirnaktivität ist extrem anspruchsvoll und führt zu einer zusätzlichen kognitiven Belastung, die sich in subtilen, aber erkennbaren Verhaltensänderungen äußern kann. Pokerprofis, die berufsbedingt ständig die nonverbalen Signale ihrer Gegner deuten müssen, und klinische Psychologen sind hierbei wertvolle

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Wien Holding präsentiert umfangreiches Sommerprogramm 2025

Die Unternehmen der Wien Holding bieten auch im Sommer 2025 ein vielseitiges Programm für Besucher jeden Alters. Von kulinarischen Angeboten über Wohlfühlerlebnisse bis hin zu Themenfahrten und musikalischen Open-Air-Veranstaltungen ist eine breite Palette an Aktivitäten vorgesehen. Mit dem Beginn der Schulferien erwartet die Stadt zahlreiche Gäste, welche die vielfältigen Attraktionen nutzen können. Der Donauturm, eines der Wahrzeichen der Stadt, lädt zu sommerlichen Genußmomenten hoch über Wien ein. Die Aussichtsterrasse bietet einen 360-Grad-Blick, der an lauen Sommerabenden besonders reizvoll ist, um Sonnenuntergänge und die Lichter der Stadt zu beobachten. Im Turm-Restaurant auf 170 Metern Höhe werden leichte und farbenfrohe sommerliche Köstlichkeiten wie Sommertrüffelrisotto oder Aperol-Spritz-Dessert servirt, begleitet vom sanften Dreh des Restaurants. Die Therme Wien veranstaltet jeden Donnerstag im Juli und August das Chill-out-Festival „Summer Vibes by Therme Wien“ im Garten der Inspiration. Von 16:00 bis 21:00 Uhr gibt es dort Musik von DJs und Live-Acts, Kulinarik und Cocktails. Besucher können sich zudem über Sommer-Online-Tagestickets und spezielle Sommerpakete mit Anwendungen oder Gutscheinen freuen. Ein neuer mobiler Eiswagen, der „Eisflitzer“, soll ab Juli für Abkühlung sorgen. Die DDSG Blaue Donau bietet im Sommer 2025 besondere Erlebnisse auf dem Wasser. Dazu gehört die Donau-Panoramatour, bei der Gäste an Bord der MS Vienna Wien mit unbegrenztem Prosecco erleben können. Diese Tour findet von Mittwoch bis Sonntag bis zum 26. Oktober statt. Eine neue Abend-Donau-Panoramatour ermöglicht entspannte Ausfahrten in den Sonnenuntergang. Jeden Mittwoch im Juli und August findet zudem die Sunset Summer Cruise auf der MS Kaiserin Elisabeth statt, welche stilvolle Abende mit Kulinarik, Panoramablicken

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Skyguide kritisiert Air Baltics Pistennutzung am Flughafen Zürich

Die Schweizer Flugsicherung Skyguide erhebt Vorwürfe gegen die lettische Fluggesellschaft Air Baltic. Skyguide wirft der Airline vor, durch ihre Nutzung der Startbahnen die Kapazitätsprobleme am Flughafen Zürich zu verschärfen. Air Baltic, welche als sogenannter Wet-Lease-Partner für die Swiss tätig ist, beanspruche unnötig die längste Piste des Airports, wie das Magazin „Bilanz“ berichtete. Urs Lauener, Operativchef von Skyguide, erklärte, daß Air Baltic für ihre Flugzeuge des Typs Airbus A220 häufig Starts von der 3700 Meter langen Piste 16/34 verlange. Diese Startbahn werde üblicherweise von schweren Langstreckenflugzeugen wie dem Airbus A340 oder A330 der Swiss sowie dem A380 von Emirates genutzt. Die Nutzung der längsten Piste durch relativ kleinere Maschinen wie den Airbus A220 führt nach Ansicht von Skyguide zu einer ineffizienten Auslastung der Infrastruktur und kann den Betriebsfluß behindern. Der Grund für diese spezifische Pistennutzung liegt nach Angaben Laueners in Kosteneinsparungen seitens Air Baltic. Die Fluggesellschaft weise ihre Piloten an, beim Start weniger Triebwerksschub zu verwenden. Dies spare Treibstoff und verlängere die Wartungszyklen der Triebwerke. Für den reduzierten Schub benötigen die Maschinen jedoch eine längere Startdistanz, wodurch die längste Piste des Flughafens notwendig wird. Der Skyguide-Manager kritisierte diese Praxis scharf: „Jedes Flugzeug, das zum Start die Piste 16 nutzt, beeinträchtigt die Kapazität des Flughafens Zürich.“ Dies sei bei kleineren Flugzeugen besonders störend, da diese eigentlich keine längere Startbahn benötigten und ihre Starts von kürzeren Pisten durchführen könnten. Die Flugsicherung betont, daß die optimale Nutzung der vorhandenen Bahnen entscheidend für die Aufrechterhaltung der Betriebskapazität eines der wichtigsten Luftverkehrsdrehkreuze in Europa ist. „Air

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Sundair schließt Basis am Flughafen Münster/Osnabrück für Winter 2025/26

Die Fluggesellschaft Sundair wird ihre Basis am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) für die kommende Wintersaison 2025/26 nicht wiedereröffnen. Die von dieser Entscheidung betroffenen Kapazitäten sollen stattdessen auf andere planmäßige Flugverbindungen der Airline umverteilt werden, wie der Branchendienst „CH-Aviation“ berichtet. Damit zieht sich Sundair von wichtigen Winterflugzielen ab dem westfälischen Airport zurück. Von der Einstellung des Betriebs am FMO sind insbesondere die Verbindungen zu den Kanarischen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa-Süd sowie zum ägyptischen Badeort Hurghada betroffen. Diese Routen hatte Sundair in der vergangenen Wintersaison 2024/25 mit Flugzeugen des Typs Airbus A319 bedient. Sundair selbst machte keine spezifischen Angaben zu den Gründen für diesen Rückzug. Branchenkenner spekuliren über mögliche Faktoren wie eine unzureichende Auslastung, strategische Neuausrichtung oder eine Optimierung des gesamten Flugbetriebs. Der Flughafen Münster/Osnabrück wird durch diese Entscheidung eine Angebotslücke im Bereich der klassischen Winter-Ferienziele hinnehmen müssen. Für Reisende aus der Region bedeutet dies, daß sie für diese Destinationen künftig auf andere Abflughäfen oder Fluggesellschaften ausweichen müssen. Sundair betreibt nach Angaben von CH-Aviation derzeit eine Flotte von drei Airbus A320. Die Tochtergesellschaft Fly Air 41 Airways ergänzt die Kapazitäten mit vier Airbus A319 und zwei Airbus A320. Die Konzentration der Kapazitäten auf andere Verbindungen könnte darauf hindeuten, daß Sundair ihre Ressourcen effizienter einsetzen möchte, um die Rentabilität auf ihrem gesamten Streckennetz zu steigern. Solche Anpassungen im Flugplan sind in der saisonabhängigen Luftfahrtbranche keine Seltenheit und dienen dazu, auf veränderte Marktbedingungen und Nachfragemuster zu reagieren.

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Flughafen Bern erzielt ausgeglichenes Jahresergebnis 2024

Der Flughafen Bern-Belp hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem ausgeglichenen Ergebnis abgeschlossen. Die Flughafengesellschaft meldete einen Gewinn von rund 57.000 Schweizer Franken, was etwa 61.000 Euro entspricht. Dieses Resultat fiel geringer aus als im Vorjahr, was auf reduzierte Einmaleffekte im Vergleich zu 2023 zurückzuführen ist. Die Passagierzahlen des Flughafens bewegten sich im Berichtsjahr mit 56.745 Fluggästen auf einem vergleichbaren Niveau zum Vorjahr. Bei den gesamten Flugbewegungen hingegen verzeichnete der Airport einen Rückgang um 6,6 Prozent. Das Unternehmen rechnet damit, daß sich die Verkehrszahlen mittelfristig bei etwa 50.000 Flugbewegungen pro Jahr einpendeln werden. Der Flughafen Bern, historisch auch als Bern-Belp bekannt, spielt eine Rolle für den regionalen Flugverkehr, die Allgemeine Luftfahrt sowie für Charter- und Geschäftsflüge. Als Infrastrukturbetreiber konzentrirt sich die Flughafengesellschaft auf die Weiterentwicklung ihrer Anlagen. Der Ersatz von Betriebsfahrzeugen mit Dieselmotoren durch elektrische Fahrzeuge wurde im Berichtsjahr fortgesetzt, um die betriebliche Effizienz zu steigern und moderne Standards zu erfüllen. Solche Investitionen sind Teil der laufenden Bemühungen, die Infrastruktur eines Flughafens zeitgemäß zu gestalten und den Anforderungen des modernen Luftverkehrs gerecht zu werden. Der Flughafen Bern ist ein wichtiger regionaler Verkehrsknotenpunkt und von Bedeutung für die Wirtschaft des Kantons Bern sowie für den Tourismus in der umliegenden Alpenregion. Ein stabiles Geschäftsjahr ist für die Aufrechterhaltung des Betriebs und die Sicherung der Arbeitsplätze am Standort von Bedeutung, da Flughäfen oft als wichtige Infrastrukturprojekte betrachtet werden, die zur Konnektivität einer Region beitragen.

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Spirit Airlines klagt gegen das Bündnis von JetBlue und United Airlines wegen mutmaßlicher Wettbewerbsverzerrung

Eine neue und vielbeachtete Klage erschüttert derzeit die Luftfahrtbranche der Vereinigten Staaten. Spirit Airlines, ein namhafter Ultra-Niedrigpreis-Fluggesellschaft (ULCC), hat beim US-Ministerium für Verkehr (Department of Transportation, DOT) eine förmliche Beschwerde gegen die jüngst angekündigte Partnerschaft zwischen JetBlue Airways und United Airlines eingereicht. Spirit beurtheilt diese Kooperation, welche unter dem Namen „Blue Sky“ bekannt ist, als „wettbewerbswidrig“ und zieht Parallelen zur vormaligen „Northeast Alliance“ (NEA) zwischen JetBlue und American Airlines, die im Jahre 2023 von einem Bundesrichter für unzulässig erklärt wurde. Die Beschwerde legt offen, daß Spirit befürchtet, JetBlue könnte durch die Partnerschaft zu einem „de facto Vasallen von United“ werden, begünstigt durch das weitaus größere globale Netz der letzteren Gesellschaft. Dieser Vorstoß unterstreicht die wachsenden Spannungen im hart umkämpften US-Luftverkehrsmarkt und wirft grundsätzliche Fragen zur Wettbewerbskontrolle und Konsolidirung in der Branche auf. Die „Blue Sky“-Partnerschaft: Eine neue Form der Zusammenarbeit Die „Blue Sky“-Partnerschaft wurde von JetBlue und United Airlines bereits früher in diesem Jahre angekündigt und umfaßt eine Reihe von Kooperationsmaßnahmen, welche die beiden Fluggesellschaften enger miteinander verknüpfen sollen. Zu den Kernpunkten der Vereinbarung gehört die Bereitstellung von Flugzeiten (sogenannten „Slots“) durch JetBlue für United am John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York. Ab dem Jahre 2027 soll United dort Zugang für bis zu sieben tägliche Hin- und Rückflüge erhalten. Des Weiteren ist ein Austausch von Flugzeiten am Flughafen Newark (New Jersey) vorgesehen, welcher für United als wichtiges Drehkreuz dient. Auch im Bereich der Vielfliegerprogramme ist eine umfassende Zusammenarbeit geplant, die es den Kunden beider Fluglinien ermöglichen soll,

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Britische Wettbewerbsbehörde prüft Boeing-Übernahme von Spirit AeroSystems

Die britische Wettbewerbsbehörde, die Competition and Markets Authority (CMA), prüft derzeit, ob die geplante Übernahme von Spirit AeroSystems durch den US-amerikanischen Flugzeughersteller Boeing den Wettbewerb im Vereinigten Königreich oder auf anderen Märkten beeinträchtigen könnte. Eine formale Untersuchung ist noch nicht eingeleitet worden, doch sind interessierte Parteien bis zum 15. Juli aufgerufen, Stellungnahmen abzugeben, um die Entscheidung der Behörde zu unterstützen. Die beabsichtigte Rückführung von Spirit AeroSystems in den Boeing-Konzern ist von erheblicher Bedeutung für die Luftfahrtindustrie. Boeing hatte im Jahre 2005 die Kernwerke von Spirit, welche sich in Wichita und Oklahoma befinden, ausgegliedert. Im Jahre 2024 stimmte Boeing jedoch dem Rückkauf von Spirit AeroSystems für rund 4,7 Milliarden Dollar (etwa vier Milliarden Euro) in Aktien zu. Von Seiten Boeings wurde dieses Vorhaben damit begründet, die eigenen Abläufe straffen und die Qualitätskontrolle verbessern zu wollen. Spirit AeroSystems ist ein bedeutender Zulieferer für große Flugzeughersteller, insbesondere für Rumpfteile und andere Primärstrukturen. Die Prüfung durch die CMA ist ein standardisirter Prozeß bei Übernahmen, die potenziell erhebliche Auswirkungen auf den Wettbewerb haben könnten. Solche Untersuchungen sollen sicherstellen, daß Konsumenten nicht durch eine Verringerung des Wettbewerbs benachteiligt werden. Es ist nicht das erste Mal, daß eine Fusion in der Luftfahrtbranche von Wettbewerbsbehörden genau beleuchtet wird. Die Branche ist geprägt von wenigen Großakteuren, was jede Konsolidierung besonders relevant macht. Interessanterweise hatte auch Boeings europäischer Konkurrent Airbus im April dieses Jahres eine Vereinbarung abgeschlossen, um mehrere Werke von Spirit AeroSystems zu erwerben, welche spezifisch mit seinen Flugzeugprogrammen in Verbindung stehen. Dies unterstreicht die strategische Wichtigkeit von Spirit

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Niederlande übergeben F-16-Kampfjets an Rumänien zur Stärkung der Luftkampf-Ausbildung in Europa

Auf dem unlängst abgehaltenen NATO-Gipfel in Den Haag, welcher vom 24. bis 25. Juni 2025 stattfand, wurde eine bemerkenswerte Transaktion bekanntgegeben, die die Stärkung der Luftstreitkräfte in Osteuropa und die Ausbildungskapazitäten der Militärallianz nachhaltig beeinflussen dürfte. Die Niederlande haben sich dazu entschlossen, Rumänien achtzehn F-16-Kampfflugzeuge für einen symbolischen Betrag von nur einem Euro zu überlassen. Die Bestätigung dieses Geschäfts erfolgte durch den rumänischen Verteidigungsminister Ionuț Moșteanu. Obwohl diese achtzehn Maschinen nun formell der rumänischen Luftwaffe zugesprochen werden, sind sie in Wirklichkeit bereits seit November 2023 am Europäischen F-16-Kampfjet-Ausbildungszentrum (EFTC) in Fetești, Rumänien, stationiert. Ihre Hauptaufgabe wird auch weiterhin die umfassende Schulung von Piloten aus verschiedenen Mitgliedsländern der NATO sein, einschließlich der Ausbildung ukrainischer Kampfpiloten, was die strategische Bedeutung dieses Zentrums hervorhebt. Das Europäische F-16-Ausbildungszentrum: Ein Knotenpunkt der Luftkampf-Schulung Das Europäische F-16-Kampfjet-Ausbildungszentrum (European F-16 Training Fighter Center, EFTC) in Fetești, Rumänien, ist das Resultat einer gemeinsamen europäischen Initiative, die darauf abzielt, die Einsatzbereitschaft und Interoperabilität der F-16-Flotten in Europa zu stärken. Dieses hochmoderne Zentrum, welches auf dem Luftwaffenstützpunkt 86 „Locotenent aviator Gheorghe Mociorniță“ angesiedelt ist, wurde ins Leben gerufen, um eine zentrale Anlaufstelle für die Ausbildung von Piloten und technischem Personal an diesem weit verbreiteten Kampfflugzeug zu bieten. Die Idee entstand aus der Erkenntnis, daß viele europäische Luftwaffen ihre F-16-Bestände entweder modernisiren oder durch neuere Flugzeuge wie die F-35 ersetzen und gleichzeitig die Fähigkeiten ihrer Piloten und jener von Partnernationen auf einem hohen Niveau halten müssen. Seit seiner physischen Einrichtung im November 2023 dient das EFTC als Dreh- und Angelpunkt für

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