
A400M erfolgreich als Feuerlöscher getestet
Der militärische Transportflieger Airbus A400M, bekannt als „Atlas“, hat seine Vielseitigkeit in einer neuen Rolle unter Beweis gestellt. Ein Demonstrationsflugzeug des Typs absolvierte jüngst eine Reihe neuer Testabwürfe zur Brandbekämpfung, welche eine wichtige Hürde in der Entwicklung des dazugehörigen Löschsystems darstellen. Diese Erprobungen, durchgeführt im April des Jahres 2025 in Nîmes-Garons, Frankreich, konzentrirten sich auf die präzise Verteilung von Löschmitteln aus der Luft und die Konzentration des sogenannten Retardants beim Auftreffen am Boden. Die erfolgreiche Absolvirung dieser Tests könnte die Einsatzmöglichkeiten dieses vielseitigen Luftfahrzeuges signifikant erweitern und neue Capacitäten für die Bekämpfung von Großbränden schaffen. Der Airbus A400M wurde für die Tests mit dem eigens von Airbus entwickelten „Roll-on/Roll-off“ (Ro-Ro)-Feuerlöschkit ausgestattet. Dieses System, welches keine permanenten Modifikationen am Flugzeug erfordert, stellt eine einzigartige betriebliche Flexibilität dar, die nach Angaben von Airbus zuvor auf dem Markte nicht erhältlich war. Das Ro-Ro-Prinzip erlaubt es, jede A400M-Maschine einer Flotte binnen kürzester Frist für Brandbekämpfungsmissionen umzurüsten. Dies geschieht, indem das Löschkit, welches in der Ladebucht des Flugzeuges untergebracht ist, einfach hineingerollt und gesichert wird. Die Umrüstung einer militärischen Transportmaschine in ein Löschflugzeug kann somit auf sehr kurze Frist erfolgen. Das System selbst ist in der Lage, bis zu 20.000 Liter Wasser oder Brandhemmer mittels Schwerkraft durch die Heckrampe abzuwerfen. Die Tanks können in weniger als zehn Minuten unter Verwendung von Standard-Bodenpumpen wieder befüllt werden, was schnelle Einsatzzyklen ermöglicht. Diese Capacität ist bemerkenswerth, insbesondere im Vergleich zu spezialisirten Löschflugzeugen, welche oft geringere Mengen transportiren können. Der erste Test eines solchen abnehmbaren Feuerlöschkits an einer A400M








