2025

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Waldviertelbahn lockt im Juni 2025 mit besonderen Themenfahrten

Die Waldviertelbahn bietet im Juni 2025 ein vielfältiges Ausflugsprogramm mit drei speziellen Themenfahrten an. Ziel ist es, sowohl Einheimischen als auch Gästen attraktive Freizeitmöglichkeiten zu eröffnen und das Waldviertel auf Schiene zu erkunden. Dies teilte Verkehrslandesrat Udo Landbauer mit. Den Auftakt bildet am 14. Juni eine Fahrt mit der Diesel-Nostalgiegarnitur ab Gmünd um 13 Uhr. Unterwegs nach Groß Gerungs sorgt der Zauberer „Magic Leo“ für Unterhaltung bei den Fahrgästen mit Zaubertricks und Luftballonfiguren. In Groß Gerungs erwartet die Besucher ein Kinderprogramm, bevor es um 16:15 Uhr zurück nach Gmünd geht. Am 15. Juni dampft der „Dorfwirtexpress“ ab Gmünd (Abfahrt 10 Uhr) nach Schönau bei Litschau. Dort erwartet die Gäste ein Frühschoppen mit regionaler Kulinarik und Musik. Die Rückfahrt ist um 13:04 Uhr oder 16:04 Uhr möglich. Der kulinarische „Mohnnudelzug“ startet am 22. Juni um 10 Uhr ebenfalls in Gmünd und fährt nach Litschau, wo im Gasthof Kaufmann Mohnnudeln serviert werden. Rückfahrten sind um 13 Uhr und 16 Uhr vorgesehen. Die Waldviertelbahn verkehrt zwischen Gmünd, Groß Gerungs und Litschau und ist in der Saison 2025 bis zum 26. Oktober in Betrieb. Die NÖVOG-Geschäftsführer Wolfgang Schroll und Michael Hasenöhrl betonten, daß der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel attraktiv gestaltet werden soll. Dazu gehören ermäßigte Tarife für Klima-Ticket-Besitzer, Kombitickets, kostenlose Fahrradmitnahme und gut getaktete Anschlußverbindungen. Die Niederösterreich-CARD wird bei einigen Fahrten anerkannt.

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Deutscher Luftverkehr fordert finanzielle Erleichterungen

Die deutsche Luftverkehrsbranche sieht sich weiterhin mit erheblichen strukturellen Herausforderungen konfrontiert und richtet daher einen dringlichen Appell an die neue Bundesregierung, bestehend aus Union und SPD. Joachim Lang, der Geschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), äußerte in Nürnberg die Erwartung, daß politische Maßnahmen ergriffen werden, um den Standort Deutschland im internationalen Vergleich wieder attraktiver zu gestalten. Insbesondere im europäischen Kontext hinkt der deutsche Luftverkehr dem Erholungsniveau anderer Länder hinterher. Die Branche fordert daher substanzielle finanzielle Entlastungen, um die Wettbewerbsfähigkeit wiederherzustellen und einer weiteren Abwanderung von Kapazitäten entgegenzuwirken. Kernforderungen des BDL: Abschaffung der Luftverkehrssteuer und Kostensenkungen Im Zentrum der Forderungen des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft an die Bundesregierung steht die vollständige Abschaffung der Luftverkehrssteuer. Diese Steuer, die im Jahre 2011 eingeführt wurde, belastet jeden Abflug von einem deutschen Flughafen mit einem zusätzlichen Entgelt, dessen Höhe von der Entfernung des Zielortes abhängt. Ursprünglich als Beitrag zur Konsolidierung des Staatshaushaltes und zur Finanzierung anderer politischer Ziele gedacht, wird sie von der Luftverkehrsbranche seit langem als wettbewerbsverzerrendes Element kritisiert. Alternativ zur vollständigen Abschaffung fordert der BDL eine deutliche Reduzierung dieser Steuerlast. Darüber hinaus verlangt der Verband geringere Kosten für Luftsicherheit und Flugsicherung, da diese Gebühren in Deutschland im europäischen Vergleich als überdurchschnittlich hoch angesehen werden. Die Luftsicherheitskosten werden beispielsweise durch behördliche Auflagen und die Finanzierung des Sicherheitspersonals bestimmt, während die Flugsicherungsgebühren von der Deutschen Flugsicherung (DFS) für die Dienstleistungen im deutschen Luftraum erhoben werden. Eine Senkung dieser Posten würde die Betriebskosten der Fluggesellschaften an deutschen Standorten spürbar reduzieren und diese wieder attraktiver machen.

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Israel vor Gründung neuer Fluggesellschaft: TUS IL

Die israelische Luftfahrtlandschaft steht vor einer bedeutenden Erweiterung: Das Verkehrsministerium des Landes hat grünes Licht für die Gründung einer neuen Fluggesellschaft gegeben, hinter der der Reiseveranstalter Kavey Hofsha steht. Dieser Schritt verspricht, das Flugangebot von und nach Israel zu diversifizieren und neue Verbindungen zu etablieren. Die geplante Airline, die vorläufig den Namen „TUS IL“ tragen soll, wird auf der Basis der bereits bestehenden zypriotischen Fluggesellschaft TUS Airways operieren und soll ab Anfang 2026 den Betrieb aufnehmen. Kavey Hofsha, ein führender Akteur im israelischen Reisegeschäft, ist Eigentum der Unternehmer Ami Cohen und Arnon Englender und betreibt auch die Marke „Holiday Lines“. Die Eigentümer von Kavey Hofsha kontrollieren bereits zwei Fluggesellschaften in der Europäischen Union: Blue Bird Airways in Griechenland und TUS Airways auf Zypern. Letztere soll die Grundlage für die neue israelische Airline bilden. Obwohl die genaue Struktur der Vereinbarung noch nicht vollständig bekannt ist, deutet vieles darauf hin, daß TUS Airways eine Lizenz erhalten wird, um unter israelischer Registrierung zu operieren. Dies würde es TUS IL ermöglichen, Dienste zwischen Israel und Drittländern anzubieten, was über die bisherigen Rechte einer EU-Fluggesellschaft hinausgeht. TUS Airways wird ihren normalen Betrieb fortsetzen, doch die Erlangung der israelischen Registrierung eröffnet neue Marktsegmente. Nach Angaben israelischer Medienberichte plant TUS IL, den Betrieb mit einer Flotte von vier Airbus A320-Flugzeugen aufzunehmen. Die primären Ziele werden verschiedene europäische Städte sein, die vom internationalen Flughafen Tel Aviv Ben Gurion (TLV) aus angeflogen werden. In einer späteren Phase der Netzerweiterung werden auch Ziele in der Golfregion in Betracht gezogen, was

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Erhöhte Gebühren für Reisedokumente in Österreich ab Juli 2025

In Österreich treten mit dem 1. Juli 2025 deutliche Gebührenerhöhungen für amtliche Dokumente wie Reisepässe, Personalausweise und Führerscheine in Kraft. Der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touring Club (ÖAMTC) rät daher allen Bürgern, die für ihre bevorstehenden Urlaubsreisen noch neue Reisedokumente benötigen, ihre Anträge möglichst noch im Juni zu stellen, um Kosten zu sparen. Yvette Polasek, Reiseexpertin des ÖAMTC, weist darauf hin, daß die Gebührenerhöhungen zum Teil erheblich sind. So steigt die Gebühr für einen neuen Reisepaß von 75,90 Euro auf 112 Euro. Ein Personalausweis wird künftig 91 Euro statt bisher 61,50 Euro kosten, und für einen Führerschein fallen zukünftig 90 Euro anstelle von 60,50 Euro an. Der Mobilitätsclub empfiehlt daher dringend, rechtzeitig zu prüfen, ob eine Erneuerung notwendig ist. Ausschlaggebend für die alten Gebühren ist der Zeitpunkt der Antragstellung, nicht der Ausstellungszeitpunkt. Dadurch können pro Dokument bis zu 36 Euro gespart werden. Ein weiterer Hinweis der ÖAMTC-Expertin ist, daß Anträge für Reisepässe und Führerscheine, sofern noch Termine verfügbar sind, im gesamten Bundesgebiet gestellt werden können. Dies bedeutet, daß man nicht zwingend die wohnsitznächste Behörde aufsuchen muß, was insbesondere in Ballungsräumen mit langen Wartezeiten eine Erleichterung darstellen kann. Es wird geraten, sich frühzeitig über freie Termine zu informieren.

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Ryanair investiert 500 Millionen Dollar in neue Triebwerke von CFM

Ryanair hat am 10. Juni 2025 eine Vereinbarung mit CFM International über den Kauf von 30 neuen LEAP-1B-Ersatztriebwerken bekanntgegeben. Die Investition beläuft sich auf einen Listenpreis von 500 Millionen US-Dollar. Die Auslieferung der Triebwerke ist für die nächsten zwei Jahre vorgesehen und soll die bestehende Flotte von 210 Boeing 737-Gamechanger-Flugzeugen sowie die ab 2027 ausgelieferten Boeing 737 MAX-10 unterstützen. Mit diesem Kauf erhöht Ryanair seinen Bestand an Ersatztriebwerken auf über 120, was die operative Widerstandsfähigkeit der Unternehmensgruppe stärken soll. Ryanair plant, ihre Flotte auf 800 Boeing 737-Flugzeuge auszubauen, die allesamt mit CFM-Triebwerken ausgestattet sein werden. Ziel ist es, das Passagieraufkommen bis zum Geschäftsjahr 2034 auf 300 Millionen Gäste pro Jahr zu steigern. Michael O’Leary, Chef von Ryanair, zeigte sich erfreut über die fortgesetzte Partnerschaft mit CFM, einem Joint Venture von Safran und GE Aerospace. Er hob hervor, daß die hochmodernen CFM-Triebwerke nicht nur die operative Widerstandsfähigkeit der Group-Airlines stärken, sondern auch den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen pro Sitzplatz um bis zu 20 Prozent senken werden, was die Kostenführerschaft von Ryanair in Europa weiter ausbauen soll. Gael Meheust, Präsident und CEO von CFM, betonte die lange und erfolgreiche Partnerschaft und sicherte Ryanairs Wachstum durch hohe Zuverlässigkeits- und Nutzungsstandards zu.

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Grünes Licht für Schwerlasttransport von Airbus in den Serengeti-Park

Nach jahrelangem Streit haben die Region Hannover und der Serengeti-Park in der Südheide eine Lösung für den Schwerlasttransport eines ausrangierten Airbus A310 gefunden. Die Region Hannover hat mitgeteilt, daß „keine naturschutzrechtlichen Einwände mehr“ bestehen, da ein neues Verfahren zum Tieferlegen des Flugzeugrumpfes erarbeitet wurde. Zuvor hatte es langwierige Auseinandersetzungen gegeben, da die rund 1,8 Kilometer lange Transportstrecke vom Flughafen Hannover durch ein Schutzgebiet führt. Das neue Verfahren sieht vor, den Flugzeugrumpf von 6,80 Metern auf 5,90 Meter abzusenken, um Schäden an den Bäumen im Landschaftsschutzgebiet zu vermeiden. Ergänzend wird die sogenannte „Reverse Rigging“-Methode angewendet, bei der Äste hochgebunden werden. Ein Praxistest mit einem Modell des Rumpfdurchmessers habe bestätigt, daß keine Schäden entstehen würden, wodurch eine naturschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung entfällt. Der Serengeti-Park hatte den Bundeswehr-Airbus „Kurt Schumacher“ erworben, um ihn in ein Restaurant umzuwandeln. Die Maschine hatte zuletzt afghanische Ortskräfte transportiert. Der Transport des Rumpfes über die etwa 50 Kilometer lange Strecke vom Flughafen nach Hodenhagen war ursprünglich für den Sommer 2022 geplant, konnte jedoch aufgrund der Einwände nicht durchgeführt werden. Die abmontierten Tragflächen und das Höhenleitwerk sind bereits im Park. Umweltdezernent Jens Palandt von der Region Hannover äußerte sich zufrieden über die gefundene umweltverträgliche Lösung. Parkinhaber Fabrizio Sepe kündigte an, daß der Transport frühestens nach Ende der Brut- und Setzzeit ab dem 1. Oktober möglich sei, da außerhalb des Schutzgebiets noch Baumschnitte erforderlich sein könnten. Ein Antrag bei der Straßenverkehrsbehörde in Langenhagen für den Schwertransport sowie ein Antrag bei der Bahn zur Überquerung einer Strecke müssen noch gestellt werden.

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Delta Air Lines warnt vor gravierenden Folgen US-amerikanischer Zollpolitik

Delta Air Lines hat das US-Handelsministerium eindringlich vor den potentiellen Folgen einer neuen Zollpolitik auf importierte Flugzeuge und Teile gewarnt. Die Airline mit Sitz in Atlanta befürchtet, daß die Einführung solcher Zölle sie dazu zwingen könnte, keine weiteren Flugzeuge aus ausländischer Produktion mehr zu erwerben und infolgedessen Flüge zu streichen. Diese Warnung erfolgte in einem bisher unveröffentlichten Antrag an das Ministerium. Laut Delta hat die Fluggesellschaft in den Jahren 2023 und 2024 insgesamt 47 Airbus-Jets erhalten, die unter anderem in Deutschland gebaut wurden. Hätte Delta diese Lieferungen aufgrund von Zöllen stornieren müssen, wäre es nach eigenen Angaben nicht möglich gewesen, Flugverbindungen für zehn Millionen Kunden jährlich zu gewährleisten. Die Fluggesellschaft prognostiziert, daß ähnliche Auswirkungen auch zukünftig zu erwarten wären, sollten neue Zölle erhoben werden. Dies könnte nicht nur Delta, sondern auch die US-Produktion von Boeing und Airbus belasten. Die Vereinigten Staaten bereiten nach Regierungsangaben derzeit die Einführung von Importzöllen auf Flugzeugteile vor. US-Handelsminister Howard Lutnick erklärte bei einer Anhörung im US-Senat in Washington, er erwarte voraussichtlich bis Ende Juni einen neuen „Standard für Zölle auf Flugzeugteile“. Präsident Donald Trump beabsichtigt mit dieser Maßnahme, die heimische Industrie zu schützen und faire Handelsbedingungen sicherzustellen. Parallel zu diesen Entwicklungen kündigte China bereits an, einen Großauftrag an Airbus zu vergeben, was die internationale Dimension dieser Zollpolitik verdeutlicht.

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Sicherheitsverletzung am Flughafen London Heathrow: Mann verschafft sich Zugang zum Rollfeld

Am Sonntag, dem 8. Juni 2025, ereignete sich am Flughafen London Heathrow (LHR) ein schwerwiegender Sicherheitsvorfall, als ein Mann unbefugt das Rollfeld betrat. Der Eindringling wurde von mehreren Personen verfolgt, schließlich gefaßt und verhaftet. Obgleich der Vorfall ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellte, konnte der Flugbetrieb am Flughafen ohne Unterbrechungen fortgesetzt werden. Dieser Zwischenfall reiht sich ein in eine Reihe ähnlicher Ereignisse in den vergangenen zwölf Monaten an anderen internationalen Flughäfen, was erneut Fragen zur Sicherheit des luftseitigen Bereichs aufwirft. Verfolgung auf dem Rollfeld: Details des Vorfalls Der Mann, der in schwarz-weißer Kleidung auftrat und einen großen schwarzen Gürtel um die Taille trug, wurde laut einem Video von „Big Jet TV“ von mindestens vier Personen über das Rollfeld nahe Terminal 2 verfolgt. Später nahm auch ein Kleinbus die Verfolgung auf, aus dem zwei Männer in reflektierenden Westen ausstiegen, um den Eindringling festzuhalten. Die gesamte Szene spielte sich ab, während Flugzeuge und Bodenfahrzeuge in unmittelbarer Nähe unterwegs waren. Das Video zeigt eine abhebende Maschine der Middle East Airlines sowie rollende Flugzeuge, darunter ein Air Baltic Airbus A220 und eine British Airways A319. Schließlich traf ein Polizeifahrzeug ein, und der Mann konnte festgenommen werden. Die genauen Absichten des Mannes und die Art und Weise, wie er auf das Rollfeld gelangen konnte, sind bislang unbestätigt. Die Sicherheit des luftseitigen Bereichs von Flughäfen ist normalerweise äußerst streng geregelt. Der Zutritt ist nur autorisiertem Personal wie Airline-Mitarbeitern, Auftragnehmern, Gepäckabfertigern und anderem Bodenpersonal gestattet. Flughäfen verfügen über umfassende Zugangskontrollen und Überwachungssysteme, um unbefugtes Betreten zu verhindern und Sicherheitsbedrohungen

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SunExpress stationiert fünf Flugzeuge am Flughafen Dalaman

Die Fluggesellschaft SunExpress wird im Sommer fünf Flugzeuge samt Technikern am Flughafen Dalaman in der Türkei stationieren. Von diesem Standort aus will das Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines insgesamt 17 Destinationen anfliegen, darunter auch Ziele im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz). Die strategische Stationierung der Flugzeuge in Dalaman, einem wichtigen Flughafen an der türkischen Ägäis, soll die Effizienz und Pünktlichkeit der Flüge in der Hochsaison sicherstellen. Dies ermöglicht SunExpress, flexibler auf die Nachfrage im Tourismus zu reagieren und die Betriebsabläufe zu optimieren. Die Präsenz von Technikern vor Ort gewährleistet zudem eine schnelle Wartung und Instandhaltung der Maschinen. Das erweiterte Angebot von 17 Zielen unterstreicht die Bedeutung des türkischen Mittelmeerraums als Ferienregion für Reisende aus dem DACH-Raum. SunExpress stärkt damit seine Position als Ferienfluggesellschaft und bietet eine breite Palette an Flugverbindungen zu beliebten Urlaubsdestinationen an.

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Airbus liefert im Mai 2025 weniger Flugzeuge aus – Jahresziel in Gefahr?

Airbus hat im Mai 2025 erneut weniger Passagierjets ausgeliefert als im Vormonat. Insgesamt fanden 51 Flugzeuge den Weg zu den Kunden, wie der Konzern aus Toulouse mitteilte. Dies ist ein Rückgang gegenüber den 56 Auslieferungen im April und den 71 im März. Nach den ersten fünf Monaten des Jahres beläuft sich die Gesamtzahl der Auslieferungen somit auf 243 Maschinen, was weniger als 30 Prozent des selbstgesteckten Jahresziels von 820 Jets entspricht. Der europäische Flugzeugbauer hatte sich vorgenommen, die Produktion seines Verkaufsschlagers, der A320/A321-Familie, von derzeit etwa 50 auf 75 Maschinen pro Monat zu steigern. Bereits im Vorjahr hatte Airbus-Chef Guillaume Faury sein ursprüngliches Ziel von rund 800 Verkehrsflugzeugen verfehlt und letztendlich nur 766 Maschinen ausgeliefert. Hauptgrund hierfür waren fehlende Teile von Zulieferern, insbesondere Triebwerke. Obwohl der Vorstand von Airbus davon ausgeht, die Verzögerungen in den Sommermonaten stabilisieren zu können, gibt das Unternehmen Kunden Insider-Angaben zufolge Hinweise auf monatelange Verzögerungen bei Auslieferungen, die auch noch in den kommenden drei Jahren anhalten könnten. Im Mai verzeichnete Airbus keine neuen Bestellungen, aber auch keine Stornierungen. Der Auftragsbestand des Herstellers ist weiterhin umfangreich und belief sich Ende März auf mehr als 8.700 Jets. Dies unterstreicht eine hohe Nachfrage nach Flugzeugen, die jedoch durch die anhaltenden Produktionsschwierigkeiten nicht vollständig bedient werden kann.

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